phan.pro entsteht…

Es mag unglaublich klingen, aber wieder mal ist der Zufall verantwortlich für eine gute Idee. Bis heute war die oberste Abteilung des Phantastischen Projekts die Webseite, die auf den sperrigen Namen „www.dasphantastischeprojekt.de“ hört. Da Menschen gern mal vergesslich sind, ist das natürlich nicht so gut geeignet, aber wenigstens passt der Name.

Heute nun ging es eigentlich darum, einen Kürzungsdienst einzurichten, den man auf Twitter und anderen Webseiten verwenden kann. Dazu braucht man eine Webseite, und die muss natürlich kurz sein, sonst hat das ganze ja keinen Sinn. Geplant war sowas wie „phanpro.club“ oder ähnlich, beim Durchprobieren schlug der Computer dann die Domain „phan.pro“ vor. Und das war die Eingebung, die ich gebraucht habe! Etwas, das man statt dem langen Namen verwenden konnte.

Und so sollte aus dem langen „Phantastischen Projekt“ PHAN.PRO werden. Die Webseite wurde am heutigen Tag eingerichtet, das Titelbild ist oben an dem Beitrag zu sehen. Präsentiert wird es mit dem Slogan „Eintauchen in neue Welten“. Die nächsten Monate werden mit dem Umbau verbracht werden, denn ich habe vor, so einiges zu ändern.

Immer das neueste über das Projekt gibt es dann ab sofort hier!

 

EXPEDITION R – Die Unterabteilung der Unterabteilung

"Hört her, hört her!"
"Hört her, hört her!"
„Hört her, hört her!“

Das EP-Blog war mittlerweile ganz schön gewachsen. Ich bekam Anfragen bezüglich Artikeln über alle möglichen Reiseziele, so dass sich das Gebiet immer mehr erweiterte. Ich wollte dennoch etwas Lokales behalten, vielleicht mit Fokus auf den Europa-Park, denn der Videokanal zu dem Thema bei YouTube wurde immer beliebter. Das war die Geburtsstunde der EXPEDITION R, zusammen mit Webseite.

In diesem Jahr eröffnete der Europa-Park den ersten Teil des neu gestalteten Märchenwalds, was für mich ein guter Aufhänger für den Auftakt war. Und von da aus ging es weiter…

Flat Flute Divers – 0,00745645 Meilen unter dem Meer

Die Flat Flute Divers am Ende ihres ersten Tauchtages.
Die Flat Flute Divers am Ende ihres ersten Tauchtages.

Manchmal will es der Zufall einfach, dass man etwas neues entdeckt, und so war es hier. Während ich selbst das Tauchen schon einmal vor vielen Jahren in einem Pool ausprobiert hatte, war meine Begleiterin auf der Reise nach Ägypten da völlig unerfahren. Sie hatte die Idee, einen Kurzkurs zu machen und das Meer mal auszuprobieren.  Nach ein paar Übungen im Hotelpool des Sheraton Miramar Resort in El Gouna durften wir aufs Tauchschiff und die Unterwasserwelt des Roten Meeres erkunden.

Dieser Tag markierte den Beginn der Abteilung „Flat Flute Divers“ innerhalb des Phantastischen Projekts. Denn anstatt ein Urlaubserlebnis zu bleiben, wurde daraus viel mehr. Diese Geschichte beginnt hier…

 

Quysthali – Ein neuer Anfang

Manchmal ist es besser und einfacher, unter eine Sache einen Schlussstrich zu ziehen und nochmal ganz neu anzufangen. Denn sich lange mit Dingen herumzuschlagen, verbraucht Lebenszeit, die man vielleicht mit wichtigeren Dingen zugebracht hätte.

So war es hier. Das Konzept der „Quysthali“ hatte eine Vorgeschichte, deren Wurzeln noch in den Anfängen des Phantastischen Projekts lagen. In den Jahren vor diesem Tag hatte ich endlich die Muse, die Geschichten auszuarbeiten, doch es kam zu einem Konflikt mit einer anderen Person. Der Konflikt belastete mich und meine Arbeit stark, besonders als die andere Partei anfing, mit unfairen Methoden zu arbeiten (nicht dass der Konflikt zuvor besonders friedlich gewesen wäre, aber diese letzte persönliche Attacke traf mich tief). Ich musste überlegen, was ich tun sollte. So entschloss ich mich zu einem Schlussstrich…


…und zu einem Neuanfang, der am 20. Mai 2006 begann mit der Veröffentlichung der überarbeiteten Version des ersten Buchs der Quysthali. Damit fing die Geschichte ganz neu und von vorne an.

Doch die Überarbeitung war damit noch lange nicht beendet…

 

Die ErlebnisPostille – Der allererste Anfang

Fantreffen im Musical-Theater des Europa-Park
Fantreffen im Musical-Theater des Europa-Park
Fantreffen im Musical-Theater des Europa-Park

Wir dringen langsam in den Bereich vor, in dem das Projekt tatsächlich anfing, lebendige Spuren im Internet zu hinterlassen. Die „ErlebnisPostille“ (nur echt mit dem „Binnen-P“) war die erste Abteilung, die von Anfang an auch Online stattfand.

Den Zündfunken für diesen Teil vom Projekt gab das Fantreffen des Europa-Park im Winter 2005, das am 4. Dezember stattfand. Es war das erste Fantreffen, an dem ich überhaupt jemals teilgenommen habe. Dank des Internets hatte ich herausgefunden, dass es noch mehr Leute gab wie mich, die absolut begeisterte Besuche des Europa-Park waren. Fans eben. Es gab sogar eine Vereinigung von Fans und diese veranstaltete in mehr oder minder regelmäßigen Abständen Fantreffen – natürlich im Park! Zu dem Zeitpunkt, da ich zum ersten Mal an so einem Treffen teilnahm, hatte es sich eingebürgert, immer eine Veranstaltung im Sommer und eine im Winter zu machen. Ich war nun eben beim Wintertreff dabei.

Schon während der Veranstaltung selbst hatte ich den Gedanken, hier einen Bericht zu schreiben, um meine Erfahrungen weiterzugeben. Dann kam die Idee, vielleicht auch noch generell meine Erfahrungen mit dem Park aufzuschreiben, immerhin hatte ich ihm ja auf jeder Webseite eine Abteilung eingerichtet. Vielleicht sollte es eine Abteilung beim STAR COMMAND Communiqué werden…

Auf der Heimfahrt hatte ich den entscheidenden Geistesblitz: Eine eigene Abteilung, eine eigene Webseite! Da das mit dem Webhosting noch nicht so ganz einfach war, setzte ich eine Seite bei Blogspot auf. Und am nächsten Tag erschien dort der erste Artikel:

EUROPA-PARK Fantreffen Winter 2005

Das war der Anfang. Die Seite bekam damals den Titel „EP-Blog“ eigentlich wegen des Europa-Parks, sollte sie sich doch nur um diesen drehen.

Es wurde sehr viel mehr. Später entstand der Name „ErlebnisPostille“, damit die Abkürzung auch außerhalb des Parks ihre Berechtigung hatte.

ASTROCOHORS – Ein Auftakt

Astronauten (Symbolbild)
Astronauten (Symbolbild)
Astronauten (Symbolbild)

Die allererste Science-Fiction-Geschichte, die ich mir als Kind ausgedacht hatte, begann am 31. Dezember 1999. Warum dieses Datum? Weil es Weihnachten 1979 war, als das alles in meinem Kopf anfing, Gestalt anzunehmen. In den Ferien war ich immer gern kreativ.

Meine Idee war, dass die Geschichte weit in der Zukunft spielen sollte. Zumindest weit für das Verständnis eines 9jährigen. Das Jahr 2000 erschien mir weit in der Zukunft und ich dachte mir, dass die Menschheit bis dahin bestimmt das Weltall erobert haben würde und wir in Raumschiffen herumfliegen, so wie Captain Kirk in der ENTERPRISE oder Captain Future in seiner Comet.

Also machte ich eine einfache Rechenaufgabe: Wenn ich meine Geschichten schrieb, versetzte ich sie immer um 20 Jahre in die Zukunft. Den Auftakt sollte eben Silvester 1999 bilden.

20 Jahre später war es tatsächlich so weit. Zwar hatte die Menschheit das Weltall noch immer nicht erobert, so wie ich das erhofft hatte, aber das Leben war so freundlich gewesen, mir die Gelegenheit zu geben, an einer tatsächlichen Science-Fiction-Reihe zu arbeiten, die schließlich in Büchern und einer Web-Roman-Reihe erscheinen sollte.

Silvester 1999, den Tag, an dem ich 20 Jahre zuvor meine wackere Besatzung auf ihre großartige Mission zu einem schwarzen Loch schickte (inspiriert von dem gleichnamigen Disney-Film), verbrachte ich bei Freunden in München. Es war ein passender Anlass und ein schöner Abend.

Und ein guter Auftakt für meine Reihe. Sie hieß zuerst STAR COMMAND, ein Titel, den ich nochmal überarbeitete, als ich feststellte, dass die Disney-Figur Buzz Lightyear aus „Toy Story“ eine eigene Zeichentrickserie bekommen hatte, die „Buzz Lightyear of Star Command“ hieß. Aus lateinischen Versatzstücken entstand „ASTROCOHORS“.

 

Summertime Parcs – Der Anfang

Aqua Mundo im Center Parcs Het Hejderbos.
Aqua Mundo im Center Parcs Het Heijderbos.
Aqua Mundo im Center Parcs Het Heijderbos.

Ich weiß nicht mehr genau, wie und wo ich auf die Center Parcs aufmerksam wurde. Ich weiß nur noch, dass ich meine damalige Freundin nicht lange überreden musste, dort Urlaub zu machen. Es klang sehr verlockend und war es letzten Endes auch: Urlaub in einem Ferienpark, der ein großes Schwimmbad hatte und noch andere Aktivitäten anbot. Außerdem war das meiste überdacht, so dass man auch bei schlechterem Wetter die Möglichkeit hatte, etwas zu unternehmen.

Unsere Wahl fiel auf Het Heijderbos in Heijen (Niederlande), wegen des Jungle Domes, einer Einrichtung, die nicht jeder der Parks hat. Es war ein wunderbarer Urlaub, der erste seit langem.

Abends im Bungalow saßen wir zusammen und fantasierten vor uns hin – könnte man irgendwie ein Magazin rausbringen mit Reisetipps für Ferienparks? Oder eine Videoreihe? Hier wurde der Grundstein für das gelegt, was später „Summertime Parcs“ heißen sollte.

Federation Con III

Die letzte Federation Con, die in München stattfinden sollte. Man kann sagen, die letzte, die generell irgendwo im Süden stattfinden sollte. Nach dieser zog die Con nach Bonn um, was ich persönlich schade fand, denn München war natürlich näher.

Auf dieser Con war ich schon nicht mehr allein: Die EUROPE hatte beschlossen, mal wieder eine Con zu besuchen. Zu mehreren macht es einfach mehr Spass.

Und es kam wieder zu einer Begegnung, die einiges ins Rollen brachte: Das Projekt „Raumschiff Highlander“ zeigte seine eigene Filmproduktion auf der Con.

Federation Con II

Oh my! - George Takei auf der FedCon 2.
Oh my! – George Takei auf der FedCon 2.

Nach der ersten, der originalen „Federation Con“ sollte es fast zwei Jahre dauern, bevor die Veranstalter sich zur Nummer 2 aufrafften. Danach wurde es ein jährliches Ereignis.

Die FedCon, wie sie später hieß, wurde veranstaltet vom STFCE, dem „Star Trek Fanclub Central Europe“, bei dem ich in der Zwischenzeit ebenfalls Mitglied geworden war. Der Club brachte eine Zeitschrift heraus, die „Trekworld“. Von Conventions hatte ich bisher nur gelesen, viele fanden in den USA statt. Und die Wenigen, die es in Deutschland gab, waren etwas weit entfernt von meinem Wohnort. Als der STFCE die „Federation Con II“ ankündigte, war ich daher Feuer und Flamme. Die erste Con hatte in Augsburg stattgefunden, was nicht so weit weg war, diese sollte im Arabella-Hotel in München ausgetragen werden. Vor mir aus auch noch gut zu erreichen.

Was die Gäste betraf, so wollte man etwas aufstocken: Der Gast von Nummer 1 war Walter Koenig gewesen, für Nummer 2 sollten George Takei, Robin Curtis und der Paramount-Mitarbeiter Richard Arnold kommen.

Robin Curtis (hinten in der beigen Strickjacke) und Richard Arnold (vorne, gestreiftes Hemd) auf der Federation Con II.
Robin Curtis (hinten, in der beigen Strickjacke) und Richard Arnold (vorne, gestreiftes Hemd) auf der Federation Con II.

Zum ersten Mal erlebte ich, wie es, wenn eine Meute Star-Trek-Fans aufeinander hocken. Ich lernte ein paar Leute kennen und sah, was Fanclubs so machten. Tatsächlich liefen auch ein paar selbst produzierte Fan-Filme. Vor den Zeiten des Internets war das die einzige Möglichkeit, sowas zu Gesicht zu bekommen. Ich machte auch selbst ein paar Aufnahmen und wollte mein eigenes Projekt voranbringen.

Zu großen neuen Kontakten kam es aber leider nicht. Die Leute, die ich hier kennengelernt hatte, verlor ich recht bald wieder aus den Augen.

Aber eines hatte ich behalten: Am Abend, wenn ich nach einem erlebnisreichen Tag in meinem Hotelzimmer angekommen war, schrieb ich Ideen nieder, teilweise lose Gedanken, teilweise Handlungsstränge und sonstiges. Die Notizen trugen zu dem bei, das später das Projekt werden sollte.