DAS PHANTASTISCHE PROJEKT – Was war, was ist, was sein wird

Dieser Beitrag fungiert in einer doppelten Eigenschaft nicht nur als Beitrag im neuen Projekt-Blog von PHAN.PRO, sondern auch als neuer Newsletter Nummer 0. Vielleicht sind Sie von der letzten Ausgabe des alten Newsletters hierher gekommen, in dem Fall: Willkommen! Aber auch allen anderen sage ich: Willkommen!

Der Tag heute wurde aus mehreren Gründen gewählt für diesen Anfang: Es ist Herbstanfang und der Tag erinnert an jemanden. Doch eines nach dem anderen.

Nochmal zu der Ausgabe des Newsletters: Der alte Newsletter war von den Möglichkeiten her zu eingeschränkt und außerdem waren einige Adressen in der Datenbank, die nicht mehr existierten. Als drittes kommt hinzu, dass es vielleicht auch einige gibt, die sich für den Newsletter nicht mehr interessieren. Es ist zwar riskant, von Menschen zu fordern, aktiv zu werden (anstatt sie den bequemen „wenn Sie den Newsletter weiterhin erhalten wollen, brauchen Sie nichts zu tun“-Weg nehmen zu lassen), aber wir haben uns überlegt, es einfach mal auszuprobieren. Den komplett neuen Newsletter vom Phantastischen Projekt können Sie hier abonnieren. Er erscheint in unregelmäßigen Abständen und bringt die neuesten Entwicklungen von allen Abteilungen des Projekts. So wie dieser Beitrag hier.

Und was gibt es Neues? Die Struktur der Projekt-Seiten wurde geändert mit dieser Seite hier als „Dach“. Hier gibt es die Geschichte des Projekts und sonstiges Aktuelles.

Die Textbeiträge mit Berichten und Rezensionen aus der Welt der Science Fiction, Fantasy und darüber hinaus finden sich komplett im STAR COMMAND COMMUNIQUÉ wieder. Interessante Videos werden beim VLOG des PHANTASTISCHEN PROJEKTS veröffentlicht, ebenfalls zu diesen Themen. Natürlich werden hier auch die Videos des Phantastischen Projekts selber veröffentlicht, und zwar aus allen Abteilungen.

Auf der Seite der Fiktion gibt es im Projekt zwei Websites, die Science-Fiction-Geschichten von ASTROCOHORS und die Philosophantasy QUYSTHALI, die auf der Erde spielt.

A propros Erde: Die Erde und ihre sehenswerten Orte sind die Themen der Websites mit Blick auf die Gegenwart. Alles über informative Reiseziele und das Reisen an sich findet sich bei der ErlebnisPostille und deren Unterabteilung EXPEDITION R mit Berichten aus dem Süden Baden-Württembergs, Reiseunterkünfte der verschiedensten Arten präsentiert Summertime Parcs und einen Blick auf und in die Weltmeere wirft Flat Flute Divers.

Jede dieser Websites hat ihren eigenen Newsletter, falls Ihnen nur einzelne Aspekte des Projekts zusagen sollten. Aber wir freuen uns auch über Leser hier in der Zentrale. Ich hoffe, dass ein paar der Leser des alten Newsletters doch noch erhalten bleiben.

Zum Ende dieses Auftakts, sozusagen zur „Nummer Null“ des neuen Newsletters kommen wir noch zu dem anderen Grund, warum der heutige Tag für diesen Start gewählt wurde: Es ist der Geburtstag einer Person, ohne die das Projekt vermutlich nicht so aussehen würde, wie es das gerade tut: Mein Großvater wäre am heutigen Tag 97 Jahre alt geworden, leider ist er im Frühjahr verstorben. Er war ein ambitionierter Filmer seit den 1950er Jahren und hat in mir die Leidenschaft für das Filmen und Fotografieren geweckt. Von ihm habe ich auch meine erste Filmkamera (damals noch ein Super-8-System) geschenkt bekommen. Und das war einer der Anfänge dieses Projekts.

 

ASTROCOHORS – Ein Auftakt

Astronauten (Symbolbild)
Astronauten (Symbolbild)
Astronauten (Symbolbild)

Die allererste Science-Fiction-Geschichte, die ich mir als Kind ausgedacht hatte, begann am 31. Dezember 1999. Warum dieses Datum? Weil es Weihnachten 1979 war, als das alles in meinem Kopf anfing, Gestalt anzunehmen. In den Ferien war ich immer gern kreativ.

Meine Idee war, dass die Geschichte weit in der Zukunft spielen sollte. Zumindest weit für das Verständnis eines 9jährigen. Das Jahr 2000 erschien mir weit in der Zukunft und ich dachte mir, dass die Menschheit bis dahin bestimmt das Weltall erobert haben würde und wir in Raumschiffen herumfliegen, so wie Captain Kirk in der ENTERPRISE oder Captain Future in seiner Comet.

Also machte ich eine einfache Rechenaufgabe: Wenn ich meine Geschichten schrieb, versetzte ich sie immer um 20 Jahre in die Zukunft. Den Auftakt sollte eben Silvester 1999 bilden.

20 Jahre später war es tatsächlich so weit. Zwar hatte die Menschheit das Weltall noch immer nicht erobert, so wie ich das erhofft hatte, aber das Leben war so freundlich gewesen, mir die Gelegenheit zu geben, an einer tatsächlichen Science-Fiction-Reihe zu arbeiten, die schließlich in Büchern und einer Web-Roman-Reihe erscheinen sollte.

Silvester 1999, den Tag, an dem ich 20 Jahre zuvor meine wackere Besatzung auf ihre großartige Mission zu einem schwarzen Loch schickte (inspiriert von dem gleichnamigen Disney-Film), verbrachte ich bei Freunden in München. Es war ein passender Anlass und ein schöner Abend.

Und ein guter Auftakt für meine Reihe. Sie hieß zuerst STAR COMMAND, ein Titel, den ich nochmal überarbeitete, als ich feststellte, dass die Disney-Figur Buzz Lightyear aus „Toy Story“ eine eigene Zeichentrickserie bekommen hatte, die „Buzz Lightyear of Star Command“ hieß. Aus lateinischen Versatzstücken entstand „ASTROCOHORS“.