Klassenfahrt und ein Projekt

Eine Klassenfahrt in die damalige Bundeshauptstadt Bonn war der Rahmen für große Pläne, die sich letztlich leider aber nur schleppend verwirklichen ließen: Durch einen glücklichen Zufall hatte ich die Super-8-Kamera von meinem Großvater und machte ein paar Aufnahmen von den Reisezielen, die wir besuchten, unter anderem auch das Phantasialand.

Mit ein paar Freunden diskutierte ich darüber, dass man mit etwas Fantasie noch mehr machen könnte, als nur simple Aufnahmen – Geschichten erzählen. Sogar Science Fiction! Warum nicht einen Film drehen, der in einem eigenen Universum spielt? Ein paar Ideen entstehen, dann wird darüber diskutiert, wie unsere „Filmgesellschaft“ denn heißen könnte. Ganz unbescheiden favorisiere ich „Reimnitz Film Company“ oder „RFC“, es wurden aber auch andere Namen vorgeschlagen. Tatsächlich waren da Namen wie „Fantasie-Projekt“ und „Phantastisches Projekt“ dabei. Die Bezeichnung „Projekt“ schlug jemand vor, da er fand, dass es nicht gut sei, sich im Namen auf „Film“ zu beschränken. Was wäre denn, wenn es nicht nur Filme, sondern auch Geschichten oder Bücher gäbe?

Eine definitive Entscheidung fällen wir nicht. Nach der Klassenfahrt geht es stramm auf die Prüfung für die Mittlere Reife zu. In den anschließenden Sommerferien, so beschließen wir, soll das „Projekt“ ausgearbeitet werden.

 

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