Advanced Ads – Noch ein schamloser Werbebeitrag

Und so fand sich eine Lösung… Wer häufiger mal auf dieser Webseite war, der wird feststellen, dass sich der Text der Leiste unten, die wegen der Cookie-Gedöns-Verordnung eingeblendet wird, geändert hat. Der Grund ist Dank eines wunderbaren Plugins, das einen Großteil der Probleme, die die DSGVO mit sich gebracht hat, gelöst hat: Advanced Ads.

Es ist unglaublich, wie viel Mühe allein schon in der kostenlosen Version von Advance Ads steckt. So ist es zum Beispiel möglich, Menschen, die die Werbecookies von Google und Co ablehnen, Anzeigen einzublenden, die keine Cookies setzen (und daher nicht so effektiv sind, aber man nimmt ja, was man kriegt). Nur wer ausdrücklich auf „Einverstanden!“ klickt, bekommt Adsense-Anzeigen geliefert, wobei diese auf allen Webseiten des Projekts nunmehr unpersönlich gehalten sind. Soll heißen: Die Anzeigen schauen nicht mehr nach, was der User, der die Webseite besucht, sonst noch für Interessen hat, sie orientieren sich strickt am Inhalt der Webseite.

Advanced Ads war vorher schon eine große Hilfe, denn auf diese Weise musste man nicht mehr Anzeigen händisch einbinden und korrigieren, sondern kann sie an einem Ort – nämlich im Plugin – bearbeiten. Das ist dann besonders schön, wenn ein Werbelieferer sich mal wieder dazu entschließt, auf eine andere Plattform umzuziehen.

Deswegen an dieser Stelle die Empfehlung des Plugins Advanced Ads für Webseitenbetreiber, die ihre Seite auf der Basis von WordPress laufen lassen.

Disclaimer: Das Plugin ist in seiner Basisversion kostenlos, daher fließt auch kein Geld an den Betreiber dieser Webseite. Ich bin einfach nur begeistert und mache die Werbung auch gerne so!

Das Projekt – jetzt mit mehr Webseiten-Power – [SCHAMLOSER WERBEBEITRAG}

[DIESER ARTIKEL ENTHÄLT EINEN WERBELINK AUF DIE PRODUKTWEBSEITE VON 1&1 UND SPRICHT POSITIV VON DEREN PRODUKTEN]

So langsam wurde es knapp beim Projekt. Also, mit dem Speicherplatz, meine ich jetzt. Dem Speicherplatz für die Webseite. In den letzten Tagen ruckelte die Verarbeitung immer mehr. Teilweise wurden Dateien nicht auf den Server übertragen. Der Grund war schnell gefunden: Das Projekt hatte noch ein altes Webseiten-Paket von 1&1, das nunmehr an seine Grenzen gestoßen war. Zeit, nach etwas Neuem Ausschau zu halten. Und da das Hosting der Projekt-Webseiten von Anfang an bei 1&1 war, schien es nur logisch zu sein, sich da mal zu informieren.

Tatsächlich hat man dort die Tarife mittlerweile umgestellt. Bei den neuen Paketen – je nachdem, was manch braucht und nimmt – ist der Speicherplatz unbegrenzt und es gibt noch einige Möglichkeiten mehr. Deswegen wurde mit Wirkung vom heutigen Tag der Tarif umgestellt. Merkt schon jemand, wie sehr besser alles von jetzt an funktioniert?

Ein Meilenstein in der Geschichte des Projekts? Möglicherweise. Oder auch nicht. Einen Eintrag ist es allemal wert. Denn es gibt Gelegenheit für ein wenig Werbung. Das war auch schon alles. Eine Mitteilung mit Werbung.

Yay!

Tapfere neue Welt…

„In a brave new world
With just a handful of men
We gonna start all over again!“
– „Brave New World“ aus „Jeff Wayne’s Musical Version of The War of the Worlds“

„Das ist das erste, was wir tun: Tötet alle Anwälte!“
– William Shakespeare: „König Heinrich VI“

Nun ist es also passiert und die neue Datenschutzgrundverordnung ist in Kraft getreten. Was wurde nicht alles diskutiert. Und auch ich habe mir für das Projekt Gedanken machen müssen, wie ich mit dieser bürokratischen Monstrosität, dieser juristischen Missgeburt umgehe. Denn dass diese Verordnung in Deutschland ein gewaltiger Griff in den Lokus ist, zeigte sich allein daran, dass man auf viele drängende Fragen von den wichtigen Stellen die Antwort bekam: „Wissen wir nicht, müssen die Gerichte entscheiden.“ Soll heißen, irgendein argloser Webseitenbetreiber soll seinen Kopf hinhalten und gegen eine möglicherweise ungerechtfertigte Abmahnung irgendeiner windigen Anwaltskanzlei gerichtlich vorgehen – ohne zu wissen, wie es ausgehen wird und ob ihn das Ganze nicht wirtschaftlich ruinieren wird. Ich habe keine Lust darauf, diese Person zu sein und Maßnahmen getroffen, die mancher vielleicht als zu weit gehend bezeichnen würde, aber mir egal. Andere Leute haben breitere Schultern als ich, sollen die das Problem lösen.  Aber welche Maßnahmen wurden ergriffen?

Abschaffung des Newsletters

Die wenigen verbliebenen Newsletter-Abonnenten haben es schon erfahren, hier also nochmal in aller Deutlichkeit: Nach über zehn Jahren wird der Newsletter vom Projekt abgeschafft. Gut, die Zahlen haben immer weiter abgenommen, so dass sich sowieso die Frage stellte, wie es weitergehen sollte. Aber die neue Verordnung stimmte mich nicht unbedingt positiv zum Thema, den Newsletter zu erhalten. Ursprünglich war er vor über 10 Jahren aufgebaut worden und avancierte zum Anlaufpunkt für die Abonnenten der damaligen NetRoman-Reihe. Die höchste jemals erreichte Zahl war 1700 Abonnenten, nach dem Ende der Reihe fiel diese auf 500, die immer noch über Neuigkeiten vom Projekt informiert werden wollten. Letztes Jahr waren immer noch 233 Leser übrig. Ich hatte die Überlegung, ob ich den Newsletter nicht neu starten sollte, doch ich wollte, dass jeder Abonnent wirklich freiwillig dabei ist. Deswegen wurde die Datenbank nicht einfach automatisch umgezogen, sondern ein Newsletter verschickt, in dem genau das erklärt wurde und sich jeder, der immer noch dabei bleiben wollte, im neuen Formular neu anmelden musste. Dabei wurden auch gewisse Sachen korrigiert, so zum Beispiel der Umstand, dass bei dem alten Newsletter Name und Vorname mit angegeben werden konnte. Solche Funktionen kamen raus, man brauchte nur noch die eMail-Adresse und damit fertig. Rund 50 Abonnenten sind mitgekommen.

Doch die DSGVO macht Vorschriften, von denen ich wie gesagt nicht weiß, ob ich sie einhalten kann. Unter anderem müssen die Daten sicher gespeichert sein, also richtete ich für die Hauptseite des Projekts eine SSL-Verschlüsselung ein. Dann wurden Zweifel laut, ob das wohl ausreicht und ob ich überhaupt würde nachweisen können, dass die Daten geschützt sind, wenn einer danach fragt. Das war das Todesurteil für den Newsletter. Zu dem Zeitpunkt, da dieser Artikel erscheint, ist das Newsletter-Plugin von dieser Webseite entfernt und alle Adressen endgültig und unwiderruflich aus der Datenbank gelöscht.

Wer also tatsächlich Neuigkeiten aus einem oder mehreren verschiedenen Abteilungen des Phantastischen Projekts empfangen will, muss entweder den entsprechenden RSS-Feed abonnieren oder den eMail-Verteiler von FeedBurner (gehört zu Google, hier gibt es eine Vereinbarung zur Datenverarbeitung, die Google Europa unterschreibt und sich dazu verpflichtet, gaaaanz vorsichtig zu sein).

Kommentar-IP löschen und Kommentarfeld um Zusatz ergänzen

Das Erfassen der Kommentar-IP hatte einen ganz praktischen Hintergrund: Um Spam zu vermeiden, sind die Blogs des Projekts standardmäßig auf „Benutzer muss schon einen genehmigten Kommentar geschrieben haben, bevor weitere Kommentare automatisch genehmigt werden“ eingestellt. Sprich, einem Kommentator, der schon mal kommentiert hat, wird automatisch vertraut. Mit dem Löschen der IP-Adresse ist diese Funktion außer Kraft gesetzt, so dass jeder Kommentar einzeln moderiert werden muss (und auch wird). Das ist ein mordsmäßiger Aufwand für einen kleinen Webseitenbetreiber, deswegen kann es etwas dauern, bis irgendwelche Kommentare freigeschaltet werden.

Der Zusatz, der beim Kommentieren mit angegeben werden muss, zeigt sehr deutlich, was die Leute, die diese Monstrosität von einer Vorschrift geschaffen haben, von den Leuten, die das Internet nutzen, denken: Alles unmündige Digital-Troglodyten, die keine Ahnung haben. Der Zusatz weist nämlich darauf hin, dass Kommentare und Angaben, die man in den Feldern macht, gespeichert werden. NEIN! Doch! OH!

Social Media Plugins mit Shariff

Ich war von den Social Media Buttons, die man so sah, nicht so begeistert, als ich erfuhr, dass diese schon beim Anzeigen mit der Heimatwebseite (also Twitter oder Facebook) Kontakt aufnahmen und Daten übertrugen. Man musste also nicht mal auf die Buttons klicken, um etwas zu teilen. Das Computermagazin c’t hat sich dem ganzen angenommen und ein Plugin mit Namen „Shariff“ geschrieben. Hier werden die entsprechenden Buttons angezeigt und man kann über diese ganz einfach Inhalte teilen, allerdings werden keine Daten übertragen, bevor der Nutzer nicht auf den Button geklickt hat. Die Daten sind also sicher.

Außerdem verfügt Shariff noch über ein paar andere, nützliche Funktionen, zu denen ich aber gleich komme.

Anonymisierte Besucherdatenauswertung

Ich habe nie Google Analytics verwendet, sondern den FlashCounter. Der anonymisiert die IP, so dass die Besuche keinen Personen zugeordnet werden können. Doch im letzten Moment kamen mir Zweifel. Leider ist der FlashCounter wohl eine Art „Nebenprojekt“ der Macher, die eigentlich IT-Lösungen anbieten. Da von dort in letzter Zeit keine Rückmeldung kam, war ich mir unsicher, ob die Anonymisierung, wie sie in der FlashCounter-Statistik gemacht wird, ausreicht, mal ganz davon abgesehen, dass der FlashCounter Cookies setzt. Ich bin nun komplett auf die Server-Auswertung umgestiegen, bei der keine IP-Adressen gespeichert werden.

Entfernung von automatisierter Werbung

Die automatisierte Werbung von zum Beispiel Google Adsense oder anderen Affiliate-Netzwerken habe ich entfernt und experimentiere gerade mit einfachen Bilddateien, sprich, so wie früher: Es wird ein Bild angezeigt, das mit einem Affiliate-Link versehen ist. Erst wenn auf das Bild geklickt wird, landet der Besucher auf der Webseite des Affiliates, vorher werden keine Daten übertragen. Eventuell werde ich auch verstärkt Textlinks zum Einsatz bringen, gerade in der ErlebnisPostille oder der EXPEDITION R. Auf den meisten Webseiten ist aber derzeit keine Werbung zu sehen (was die hämischen Kommentatoren freuen wird, die immer darauf bestehen, dass man seinen Inhalt gefälligst kostenlos zur Verfügung zu stellen habe, denn das Internet ist ja eine anarcho-syndikalistische Kommune, in der jeder mal eine Woche lang Exekutive spielen darf).

Projekt-Finanzierung

Das heißt, dass das Projekt erstmal ein großes Verlustgeschäft wird. Ich habe bisher keine riesigen Umsätze gemacht, aber es war immer gut ausreichend, um zumindest das Webhosting zu finanzieren und genug, damit ich es beim Finanzamt angeben musste (jeder Cent ist versteuert!). Aber das folgt nur einem generellen Trend.

Der erste große Einbruch kam mit der Verkündung von YouTube, kleine Kanäle mit wenig Abonnenten und Aufrufzeiten von der Monetarisierung auszuschließen. Ja klar, das war auch nicht viel, aber es hat seinen Teil dazu beigetragen. Jetzt fällt also auch noch die personalisierte Werbung weg, zumindest so lange, bis man sich einig ist, was geht und was nicht. Und das kann dauern.

Und hier springt das ein, was ich oben schon erwähnt habe: Shariff! Das Plugin hat nämlich nicht nur Social Media Buttons, sondern auch welche von verschiedenen Bezahldiensten wie Patreon, Flattr oder PayPal. Eine Bezahlschranke gibt es auf den Blogs des Projekts nicht, aber wenn dem einen oder anderen vielleicht der eine oder andere Artikel gefallen hat, kann man über diese Buttons einen kleinen Obulus abgeben.

Andere Dinge

Es wurden noch ein paar andere Änderungen vorgenommen, Plugins deaktiviert und gelöscht und dergleichen mehr. Und jetzt kann man nur noch abwarten. Irgendwie deprimierend.

DAS PHANTASTISCHE PROJEKT – Was war, was ist, was sein wird

Dieser Beitrag fungiert in einer doppelten Eigenschaft nicht nur als Beitrag im neuen Projekt-Blog von PHAN.PRO, sondern auch als neuer Newsletter Nummer 0. Vielleicht sind Sie von der letzten Ausgabe des alten Newsletters hierher gekommen, in dem Fall: Willkommen! Aber auch allen anderen sage ich: Willkommen!

Der Tag heute wurde aus mehreren Gründen gewählt für diesen Anfang: Es ist Herbstanfang und der Tag erinnert an jemanden. Doch eines nach dem anderen.

Nochmal zu der Ausgabe des Newsletters: Der alte Newsletter war von den Möglichkeiten her zu eingeschränkt und außerdem waren einige Adressen in der Datenbank, die nicht mehr existierten. Als drittes kommt hinzu, dass es vielleicht auch einige gibt, die sich für den Newsletter nicht mehr interessieren. Es ist zwar riskant, von Menschen zu fordern, aktiv zu werden (anstatt sie den bequemen „wenn Sie den Newsletter weiterhin erhalten wollen, brauchen Sie nichts zu tun“-Weg nehmen zu lassen), aber wir haben uns überlegt, es einfach mal auszuprobieren. Den komplett neuen Newsletter vom Phantastischen Projekt können Sie hier abonnieren. Er erscheint in unregelmäßigen Abständen und bringt die neuesten Entwicklungen von allen Abteilungen des Projekts. So wie dieser Beitrag hier.

Und was gibt es Neues? Die Struktur der Projekt-Seiten wurde geändert mit dieser Seite hier als „Dach“. Hier gibt es die Geschichte des Projekts und sonstiges Aktuelles.

Die Textbeiträge mit Berichten und Rezensionen aus der Welt der Science Fiction, Fantasy und darüber hinaus finden sich komplett im STAR COMMAND COMMUNIQUÉ wieder. Interessante Videos werden beim VLOG des PHANTASTISCHEN PROJEKTS veröffentlicht, ebenfalls zu diesen Themen. Natürlich werden hier auch die Videos des Phantastischen Projekts selber veröffentlicht, und zwar aus allen Abteilungen.

Auf der Seite der Fiktion gibt es im Projekt zwei Websites, die Science-Fiction-Geschichten von ASTROCOHORS und die Philosophantasy QUYSTHALI, die auf der Erde spielt.

A propros Erde: Die Erde und ihre sehenswerten Orte sind die Themen der Websites mit Blick auf die Gegenwart. Alles über informative Reiseziele und das Reisen an sich findet sich bei der ErlebnisPostille und deren Unterabteilung EXPEDITION R mit Berichten aus dem Süden Baden-Württembergs, Reiseunterkünfte der verschiedensten Arten präsentiert Summertime Parcs und einen Blick auf und in die Weltmeere wirft Flat Flute Divers.

Jede dieser Websites hat ihren eigenen Newsletter, falls Ihnen nur einzelne Aspekte des Projekts zusagen sollten. Aber wir freuen uns auch über Leser hier in der Zentrale. Ich hoffe, dass ein paar der Leser des alten Newsletters doch noch erhalten bleiben.

Zum Ende dieses Auftakts, sozusagen zur „Nummer Null“ des neuen Newsletters kommen wir noch zu dem anderen Grund, warum der heutige Tag für diesen Start gewählt wurde: Es ist der Geburtstag einer Person, ohne die das Projekt vermutlich nicht so aussehen würde, wie es das gerade tut: Mein Großvater wäre am heutigen Tag 97 Jahre alt geworden, leider ist er im Frühjahr verstorben. Er war ein ambitionierter Filmer seit den 1950er Jahren und hat in mir die Leidenschaft für das Filmen und Fotografieren geweckt. Von ihm habe ich auch meine erste Filmkamera (damals noch ein Super-8-System) geschenkt bekommen. Und das war einer der Anfänge dieses Projekts.

 

phan.pro entsteht…

Es mag unglaublich klingen, aber wieder mal ist der Zufall verantwortlich für eine gute Idee. Bis heute war die oberste Abteilung des Phantastischen Projekts die Webseite, die auf den sperrigen Namen „www.dasphantastischeprojekt.de“ hört. Da Menschen gern mal vergesslich sind, ist das natürlich nicht so gut geeignet, aber wenigstens passt der Name.

Heute nun ging es eigentlich darum, einen Kürzungsdienst einzurichten, den man auf Twitter und anderen Webseiten verwenden kann. Dazu braucht man eine Webseite, und die muss natürlich kurz sein, sonst hat das ganze ja keinen Sinn. Geplant war sowas wie „phanpro.club“ oder ähnlich, beim Durchprobieren schlug der Computer dann die Domain „phan.pro“ vor. Und das war die Eingebung, die ich gebraucht habe! Etwas, das man statt dem langen Namen verwenden konnte.

Und so sollte aus dem langen „Phantastischen Projekt“ PHAN.PRO werden. Die Webseite wurde am heutigen Tag eingerichtet, das Titelbild ist oben an dem Beitrag zu sehen. Präsentiert wird es mit dem Slogan „Eintauchen in neue Welten“. Die nächsten Monate werden mit dem Umbau verbracht werden, denn ich habe vor, so einiges zu ändern.

Immer das neueste über das Projekt gibt es dann ab sofort hier!

 

EXPEDITION R – Die Unterabteilung der Unterabteilung

"Hört her, hört her!"
"Hört her, hört her!"
„Hört her, hört her!“

Das EP-Blog war mittlerweile ganz schön gewachsen. Ich bekam Anfragen bezüglich Artikeln über alle möglichen Reiseziele, so dass sich das Gebiet immer mehr erweiterte. Ich wollte dennoch etwas Lokales behalten, vielleicht mit Fokus auf den Europa-Park, denn der Videokanal zu dem Thema bei YouTube wurde immer beliebter. Das war die Geburtsstunde der EXPEDITION R, zusammen mit Webseite.

In diesem Jahr eröffnete der Europa-Park den ersten Teil des neu gestalteten Märchenwalds, was für mich ein guter Aufhänger für den Auftakt war. Und von da aus ging es weiter…

Flat Flute Divers – 0,00745645 Meilen unter dem Meer

Die Flat Flute Divers am Ende ihres ersten Tauchtages.
Die Flat Flute Divers am Ende ihres ersten Tauchtages.

Manchmal will es der Zufall einfach, dass man etwas neues entdeckt, und so war es hier. Während ich selbst das Tauchen schon einmal vor vielen Jahren in einem Pool ausprobiert hatte, war meine Begleiterin auf der Reise nach Ägypten da völlig unerfahren. Sie hatte die Idee, einen Kurzkurs zu machen und das Meer mal auszuprobieren.  Nach ein paar Übungen im Hotelpool des Sheraton Miramar Resort in El Gouna durften wir aufs Tauchschiff und die Unterwasserwelt des Roten Meeres erkunden.

Dieser Tag markierte den Beginn der Abteilung „Flat Flute Divers“ innerhalb des Phantastischen Projekts. Denn anstatt ein Urlaubserlebnis zu bleiben, wurde daraus viel mehr. Diese Geschichte beginnt hier…

 

Quysthali – Ein neuer Anfang

Manchmal ist es besser und einfacher, unter eine Sache einen Schlussstrich zu ziehen und nochmal ganz neu anzufangen. Denn sich lange mit Dingen herumzuschlagen, verbraucht Lebenszeit, die man vielleicht mit wichtigeren Dingen zugebracht hätte.

So war es hier. Das Konzept der „Quysthali“ hatte eine Vorgeschichte, deren Wurzeln noch in den Anfängen des Phantastischen Projekts lagen. In den Jahren vor diesem Tag hatte ich endlich die Muse, die Geschichten auszuarbeiten, doch es kam zu einem Konflikt mit einer anderen Person. Der Konflikt belastete mich und meine Arbeit stark, besonders als die andere Partei anfing, mit unfairen Methoden zu arbeiten (nicht dass der Konflikt zuvor besonders friedlich gewesen wäre, aber diese letzte persönliche Attacke traf mich tief). Ich musste überlegen, was ich tun sollte. So entschloss ich mich zu einem Schlussstrich…


…und zu einem Neuanfang, der am 20. Mai 2006 begann mit der Veröffentlichung der überarbeiteten Version des ersten Buchs der Quysthali. Damit fing die Geschichte ganz neu und von vorne an.

Doch die Überarbeitung war damit noch lange nicht beendet…

 

Die ErlebnisPostille – Der allererste Anfang

Fantreffen im Musical-Theater des Europa-Park
Fantreffen im Musical-Theater des Europa-Park
Fantreffen im Musical-Theater des Europa-Park

Wir dringen langsam in den Bereich vor, in dem das Projekt tatsächlich anfing, lebendige Spuren im Internet zu hinterlassen. Die „ErlebnisPostille“ (nur echt mit dem „Binnen-P“) war die erste Abteilung, die von Anfang an auch Online stattfand.

Den Zündfunken für diesen Teil vom Projekt gab das Fantreffen des Europa-Park im Winter 2005, das am 4. Dezember stattfand. Es war das erste Fantreffen, an dem ich überhaupt jemals teilgenommen habe. Dank des Internets hatte ich herausgefunden, dass es noch mehr Leute gab wie mich, die absolut begeisterte Besuche des Europa-Park waren. Fans eben. Es gab sogar eine Vereinigung von Fans und diese veranstaltete in mehr oder minder regelmäßigen Abständen Fantreffen – natürlich im Park! Zu dem Zeitpunkt, da ich zum ersten Mal an so einem Treffen teilnahm, hatte es sich eingebürgert, immer eine Veranstaltung im Sommer und eine im Winter zu machen. Ich war nun eben beim Wintertreff dabei.

Schon während der Veranstaltung selbst hatte ich den Gedanken, hier einen Bericht zu schreiben, um meine Erfahrungen weiterzugeben. Dann kam die Idee, vielleicht auch noch generell meine Erfahrungen mit dem Park aufzuschreiben, immerhin hatte ich ihm ja auf jeder Webseite eine Abteilung eingerichtet. Vielleicht sollte es eine Abteilung beim STAR COMMAND Communiqué werden…

Auf der Heimfahrt hatte ich den entscheidenden Geistesblitz: Eine eigene Abteilung, eine eigene Webseite! Da das mit dem Webhosting noch nicht so ganz einfach war, setzte ich eine Seite bei Blogspot auf. Und am nächsten Tag erschien dort der erste Artikel:

EUROPA-PARK Fantreffen Winter 2005

Das war der Anfang. Die Seite bekam damals den Titel „EP-Blog“ eigentlich wegen des Europa-Parks, sollte sie sich doch nur um diesen drehen.

Es wurde sehr viel mehr. Später entstand der Name „ErlebnisPostille“, damit die Abkürzung auch außerhalb des Parks ihre Berechtigung hatte.