Passend zum G7-Gipfel in Elmau: Fünf Methoden, mit denen die Mächtigen Dich dazu bringen, Demonstranten zu hassen

G7 in Elmau ist vorbei, rausgekommen ist irgendwas. Poltiker bebauchpinseln sich nun darüber, dass „gewalttätige Proteste“ ausgeblieben sind. Komischerweise hat ist dem Ausbleiben von Gewalttaten auch das Interesse der Presse an den Protesten ausgeblieben. Alles eitel Sonnenschein. Wirklich?

Auf Cracked.com ist gestern ein Beitrag von David Wong erschienen, der zwar ursprünglich auf die Situation in den USA abzielt (gerade was die Zusammenhänge mit verschiedenen Bevölkerungsgruppen betrifft), der aber auch auf den G7 und die Proteste dagegen (oder gegen TiSA, TTIP oder wasauchimmer) angewendet werden könnte: Fünf Methoden, mit denen die Mächtigen Dich dazu bringen, Demonstranten zu hassen. Diese fünf Methoden sind in einer Art Hitparade aufgeführt, von Platz fünf zu Platz eins, und sie treffen die Situation ganz genau:

5. Warte, bis ein Demonstrant das Gesetz übertritt und rede dann nur noch davon.
4. Überzeuge die machthabende Mehrheit davon, dass sie eigentlich die Unterdrückten sind.
3. Setze den Fokus auf die frivolsten Forderungen und auf herausstechende Einzelpersonen.*
2. Spiele zwei benachteiligte Gruppen gegeneinander aus und behaupte, dass nur eine von beiden „gewinnen“ kann.
1. Behaupte, dass Veränderung die Welt zerstören wird.

Die genauen Ausführungen zu den einzelnen Punkten finden sich (auf Englisch) hier. Interessant ist dabei auch, dass in der Überschrift des Artikels von „protesters“ (Demonstranten) die Rede ist, die URL zeigt aber an, dass da wohl ursprünglich „underdogs“ (Benachteiligte) stand. Egal wie, der Artikel selbst passt auf beides und ist sehr lesenswert.

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* Hier hatte ich etwas Schwierigkeit, den Satz so zu übersetzen, dass er im Deutschen eindeutig und verständlich ist. Ein Beispiel: Wenn eine Gruppe von 1.000 Demonstranten „soziale Gerechtigkeit“ fordert und es stehen zwei dabei, die ein Schild mit „Freibier für alle!“ hochhalten, dann konzentriert man sich auf diese zwei, um darzulegen, wie verrückt und unrealistisch die Forderungen aller Demonstranten sind. Das ist eine Variante des so genannten „Strohmann-Arguments„. Tatsächlich erwachsen alle fünf Methoden aus dem Sophismus, hauptsächlich aus Angst-, Hass-, und Neidargumenten.

STAR WARS: Uprising – Neues aus dem STAR-WARS-Universum

In den Tagen nach der Schlacht von Endor und dem Fall des Imperators wurde der Anoat-Sektor vom Imperium abgeriegelt. Die Rebellenallianz befindet sich auf der anderen Seite der Eisernen Blockade, somit bleiben nur noch die Schmuggler, Freiheitskämpfer, Kopfgeldjäger und Gangster des Sektors, um sich zusammenzuschließen und einen Widerstand zu organisieren.

STAR WARS scheint sich tatsächlich weiterzuentwickeln. Während es am ursprünglichen Ende von „Rückkehr der Jedi-Ritter“ noch so aussah, als sei damit alles erledigt, der Imperator tot, der Todesstern zerstört und das Imperium am Ende, wird nun unter der Disney-Ägide ein realistischerer Handlungsverlauf fortgeschrieben. In einem Trailer zum neuen Spiel „STAR WARS: Uprising“ erleben wir einen – bislang namentlich nicht bekannten – hohen imperialen Offizier, der verkündet, die Zerstörung des zweiten Todessterns und der Tod des Imperators sei nichts weiter als eine Lüge der Rebellen. Und er ergreift Maßnahmen, um zu verhindern, dass die Galaxis die Wahrheit erfährt, durch die „Eiserne Blockade“ und dadurch, dass die imperialen Soldaten noch härter durchgreifen als bisher. Auf der imperialen Seite der Blockade muss sich nun eine neue Rebellenallianz formieren. Wie das geschieht, das darf man dann wohl hautnah in dem neuen Spiel erfahren.

„STAR WARS: Uprising“ soll im Herbst erscheinen. Mehr Infos gibt es hier.

Ra-Ru-Rick, Barbatrick – 45 Jahre Barbapapa

Ach Du meine Güte, die sind auch schon 45 Jahre alt… die Familie Barbapapa wurde im Jahr 1970 von Annette Tison und Talus Taylor erfunden. Nach Deutschland kamen sie 1974 in Form einer Zeichentrickserie. Und wer – wie ich – damals aufgewachsen ist, dem wird beim Namen „Barbapapa“ sofort Peter Kirchbergers Stimme im Hinterkopf ertönen, der die Zeichentrick-Episoden damals erzählerisch begleitete.

45 Jahre ist die ungewöhnliche Familie nun schon alt. Grund genug für ein Google Doodle: https://g.co/doodle/6pyddc

Da auch für die Barbapapas die Zeit voranschreitet, haben sie natürlich eine eigene, offizielle Webseite: klick!

Joss Whedons Buffy-Epos geht in die 10. Staffel!!

Neue Regeln bei der Vampirjagd und ein neues Kreativ-Team sorgen für viel Spannung im Buffyversum

(c) Panini Verlag
(c) Panini Verlag


Joss Whedons Kult-Vampir-Epos Buffy – The Vampire Slayer startet in die 10. Staffel. Seit Staffel 8 wird die Geschichte der Jägerin exklusiv als fortlaufende Comic-Reihe erzählt und ist so beliebt wie eh und je. Die Fans fiebern jeder neuen Ausgabe entgegen, wie zu TV-Zeiten neuen Episoden. Ein Garant des Erfolges ist, dass Joss Whedon selbst beim Fortgang der Storyline die Fäden in der Hand hält und es mit seinem kongenialen Team schafft, auch im Medium Comic dieses einzigartige Buffy-Feeling zu erschaffen, das die TV-Serie zum Kult erhob, und die Handlung mit immer neuen Ideen und Wendungen stetig voranzutreiben. Auch mit dem Start in die 10. Staffel ändert sich in der Welt von Buffy wieder einiges und so heißt der Band nicht umsonst Neue Regeln!.

Nachdem Buffy und die Gang in Staffel 9 (bei Panini in fünf Comic-Bänden, plus einem Willow-Sonderband erschienen) die Welt vor dem Ur-Schöpfer der Vampire und der kompletten Zerstörung durch einen drohenden Riss im Zeitkontinuum gerettet haben, und es Willow sogar gelungen ist, die Saat der Magie wieder auf der Erde zu pflanzen (wir erinnern uns: In Staffel 8 zerstörte Buffy die Magie auf der Welt und hatte die gesamte Staffel 9 mit den negativen Auswirkungen dieser Aktion zu kämpfen), scheint alles wieder beim Alten … ja, es scheint! Doch die neue Magie ist jung, kraftvoll und roh, und das bringt einige überraschende Neuerungen mit sich. Speziell so manche „Regeln“, die bisher für Vampire galten, sind plötzlich außer Kraft gesetzt. Zum Beispiel können sich neu „geborene“ Blutsauger jetzt problemlos in der Sonne aufhalten und sich in diverse Tiere verwandeln – ein Privileg, das bislang Dracula vorbehalten war. Selbst mächtige Hexen und Dämonen müssen das Zaubern mit dieser neuen Macht erst wieder lernen. Um das zu begreifen, suchen die Jägerin und ihre Freunde einen alten Bekannten auf – ob Dracula aber der richtige Verbündete ist, daran hat nicht nur Xander begründete Zweifel!

Joss Whedon findet trotz seiner Avengers-Regie-Aktivitäten immer noch Zeit, ein Auge auf sein Lieblingsprojekt Buffy zu haben. Für Staffel 10 hat der Meister seiner Gang wieder einmal ein komplett neues Setting verschafft und mit Top-Autoren, zu denen neben dem brillanten Christos Gage (der im Übrigen auch an der enorm gelungenen Netflix-Daredevil-Serie mitschrieb) auch Buffy-Star Nicholas Brendon (Xander) gehört, in einen großartigen Comic-Plot umgewandelt, der allen Ansprüchen der Fans an die Buffy-Reihe gerecht wird. Als Zeichnerin hat Rebekah Isaacs die Serie übernommen, deren Stil bereits bei der Spin-Off-Reihe Angel & Faith die Fans begeisterte!

Quelle: Panini Verlag

BUFFY – STAFFEL 10, BAND 1: NEUE REGELN!
SC l 140 Seiten l € 16,99 l ISBN: 978-3-95798-211-7 l Erscheint am 18. Mai!
>>>(Vor)Bestellmöglichkeit

 

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Panini und Schlogger auf der FedCon!

Vom 21. bis 24. Mai findet die Kult-Messe für SciFi-Begeisterte im Maritim Hotel am Flughafen Düsseldorf statt

(c) Panini Comics
(c) Panini Comics

Auch in diesem Jahr haben die Veranstalter der FedCon es wieder geschafft, ein grandioses Line-up mit Top-Schauspielern und Prominenz der internationalen SciFi-Szene an den Start zu bringen: Eva Habermann, bekannt als Zev Bellringer aus der TV-Serie „Lexx – The Dark Zone“ und aktuell als Göttin Sigyn in „Mara und der Feuerbringer“ im Kino zu sehen, Tricia Helfer, die in „Battlestar Galactica“ die Six spielte, Julie Benz, die als Darla in „Buffy“ und nun als Hauptdarstellerin in „Defiance“ gleich zweifache Nerd-Träume verkörpert, sowie Paul McGann (Doctor Who, 8. Inkarnation) und Colin Baker (Doctor Who, 6. Inkarnation) sind nur einige der Stars, die auf der FedCon anzutreffen sein werden.

Wie in den vergangenen Jahren ist Panini auch diesmal wieder mit einem eigenen Stand vor Ort, um sein Fantasy- und Science-Fiction-Verlagsprogramm zu präsentieren. Quasi noch druckfrisch, bevor es im Handel zu bekommen ist, präsentieren wir dort neben anderen Highlights und Novitäten den Start der 10. Staffel Buffy – die Vampirjägerin. Eine Künstlerin signiert und zeichnet ebenfalls bei uns am Stand: Johanna „Schlogger“ Baumann, mit ihrem grandiosen Spass Wars Cartoon-Band, der die heitere Seite der Macht zeigt!

Mehr Infos über die FedCon gibt es hier!

 Schloggers „Spass Wars 2“ kann man unter anderem hier bestellen!
Und „Spass Wars 3“ kann unter anderem hier vorbestellt werden.

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Quelle: Panini Comics

Yps auf Sylt: Mit Heino, Dieter und Wirbelsäulen-Walter!

Neuer Yps-Comic: Auf der Insel der Schönen und Reichen beschützen Yps & Co. die Bewohner vor unheimlichen Kobolden und vermeintlich Prominenten. Bild: © Martin Tazl / Yps 1268
Neuer Yps-Comic: Auf der Insel der Schönen und Reichen beschützen Yps & Co. die Bewohner vor unheimlichen Kobolden und vermeintlich Prominenten. Bild: © Martin Tazl / Yps 1268

Im neuen Yps 1268, das am 13. Mai erscheint (Egmont Ehapa Media), helfen Känguru Yps und seine Freunde Kaspar, Willy und Patsch den Bewohnern von Sylt, sich gegen schreiende Kobolde und andere Nerv tötende Zeitgenossen zu wehren.

Mit dabei sind Heino und Dieter, die gerade nach einer neuen Location für ihre nächste Casting-Show suchen, sowie Wirbelsäulen-Walter, dem der Aufenthalt im Dschungel scheinbar nicht gut getan hat. Kreiert wurde das Comic-Abenteuer „Kobolde auf Sylt“ von Martin Tazl, der regelmäßig prominente Gesichter in die Yps-Comics einbaut.

Weiteres Highlight der Ausgabe Yps 1268 ist der 13-teilige Bausatz für das Gimmick „Die elektrische Windmaschine“. „Yps“ erscheint sechsmal im Jahr und richtet sich an Erwachsene ab 25 Jahren, die mit dem damaligen Kinderheft „Yps“ groß geworden sind und ihre Freude an Abenteuer, Spaß und Wissen bis heute nicht verloren haben.

Ein ausführlicher Artikel zu diesem Heft und zur letzten Ausgabe, die hier leider ein wenig untergegangen ist, erscheint (hoffentlich) in den nächsten Tagen an dieser Stelle auf unserer Webseite.

Quelle: Egmont Ehapa Verlag

Chaos beim Eurovision Song Contest – Donald Duck und seine Neffen im Einsatz in Wien!

(c) Disney
(c) Disney

Es ist das musikalische Medienereignis des Jahres: Millionen Fans fiebern dem diesjährigen Finale des Eurovision Song Contest (ESC) in Wien entgegen. Doch schon am Tag zuvor (22. Mai 2015) erscheint im Micky Maus-Magazin 22/15 (Egmont Ehapa Media) eine 12-seitige Exklusivgeschichte zu dramatischen Ereignissen in der Metropole mit Stephansdom und Prater.

Eigentlich wollen Donald Duck und seine drei Neffen nur im Publikum die große Show live erleben (23. Mai 2015 / 21.00 / Stadthalle Wien) und fliegen so kurz vor dem Finale in Österreich ein.Doch dann überschlagen sich die Ereignisse rund um die auftretenden Künstler im Vorfeld. Können Donald, Tick, Trick und Track den größten Gesangswettbewerb der Welt retten? Alle Fans des Eurovision Song Contest 2015 bringt das Micky Maus-Magazin also schon einen Tag vor dem Finale hinter die Kulissen.

Donald Duck und seine Neffen zeigen all ihr Können – das Singen überlassen sie (zum Glück) anderen!

Quelle: Egmont Ehapa Verlag

„Sinn heißt du, doch nenn‘ ich dich Unsinn!“

Fricka(zu Wotan)
Sieh, welch trugvollem Schelm du getraut!

Froh
Loge heisst du,
doch nenn‘ ich dich Lüge!

– Richard Wagner: „Das Rheingold“

Gerade heute habe ich einen Text darüber gelesen, dass man nicht alles kommentieren soll. Doch der Anlass für meinen Aufschrieb ist für mich ein Beleg dafür, dass Kommentare oft auch bitte nötig sind. Worum geht es? Professor Hans-Werner Sinn von Ifo-Institut hat seine Meinung kundgetan. Und er ist der Meinung, dass kinderlosen Menschen die Rente gekürzt gehört, und zwar auf die Hälfte des normalen Betrags.

Entschuldigung, aber… GEHT’S NOCH?

Bei den Nachdenkseiten wurde eine Seite der Kurzsichtigkeit von Sinns Unsinn schon ausgeführt: Es gibt Menschen, die sich gerne Kinder wünschen,  bei denen es aber nicht funktioniert. Allein das ist schon eine psychische Belastung. Dann sich zusätzlich noch dem Druck ausgesetzt sehen, im Alter von einer Winzrente leben zu müssen und somit bis ans Ende seiner Tage daran erinnert zu werden, dass ein Lebenswunsch leider nicht erfüllt werden konnte, ist unmenschlich.

Ich möchte sogar noch weitergehen: Zum Kinderkriegen gehören nun mal immer zwei. Was ist mit jenen Menschen, die nicht mal einen Partner finden? Oder was ist, wenn man selbst gern Kinder hätte, der Partner aber nicht? Die Situationen allein sind auch wieder schlimm genug, aber im Alter auch noch dafür bestraft zu werden, dass man keinen oder den „falschen“ Partner gefunden hat, ist grausam.

Und kleine Frage: Wenn wir auf diesem Weg Menschen ohne Kinder abstrafen, muss dann der Staat im Umkehrschluss nicht alles möglich machen, damit diese Menschen doch noch Kinder bekommen (können)? Sprich: Bei Paaren, die aus biologischen Gründen keine Kinder bekommen können, nicht nur die ersten drei Versuche der künstlichen Befruchtung durch die Krankenkasse zahlen zu lassen, sondern so viele Versuche, bis es endlich klappt? Oder für Singles die Mitgliedschaften in Partnerbörsen steuerlich absetzbar machen? Oder Ausnahmeregeln einführen, dass in dem Fall, dass nur einer der Menschen in einer Beziehung Kinder will, jener keine Kürzung der Rente bekommt, der „Kinderunwillige“ aber schon? Oder kann der Staat dann verlangen, dass man sich von dem kinderunwilligen Partner trennt?

Während ich so meine Gedanken für diesen Artikel sortierte, stellte sich bei mir ein merkwürdiges Gefühl von Déjà-Vue ein… das hab ich doch schon mal… ja, tatsächlich: Den gleichen unsinnigen Vorschlag mit den Rentenkürzungen hat vor rund einem Jahr die Bertelsmann-Stiftung auch schon gemacht. Und schon damals steigerte sich mein Blutdruck und ich habe den Bertelsmännern die Realität entgegen gehalten in „‚Sogar meine Mama findet Dich toll!‘ – Der Kampf eines Singles an mehreren Fronten„.

Und nichts, aber auch gar nichts, hat sich geändert. Es ist lediglich eine andere Marionette auf der Bühne erschienen, die fröhlich singt: „Tri-tra-trulala, die Rentenkürzung ist wieder da!“

Natürlich sind auch die Gegenargumente die gleichen geblieben. Die Idee ist unausgegoren und statt sich Gedanken darüber zu machen, wie wir einen weiteren Riss in die Gesellschaft schlagen, indem wir sie in „Kinderkrieger“ und „Kinderverweigerer“ einteilen, sollten wir eine solidarische Lösung finden.

Ich geh jetzt erstmal Wagner hören… A propros „Wagner“: Heute Abend 22.50 Uhr kommt im ZDF „Die Anstalt“. Einschalten lohnt sich!

Cäsars Geheimnis – Titelbekanntgabe des 36. Abenteuers von Asterix und Obelix

(c) Egmont Ehapa
(c) Egmont Ehapa
(c) Egmont Ehapa

Cäsars Geheimnis – So lautet der Titel des 36. Abenteuers von Asterix dem Gallier! Den Autoren Jean-Yves Ferri und Didier Conrad bereitete es ein fast schelmisches Vergnügen, den Titel im italienischen Bologna anlässlich der Internationalen Kinderbuchmesse bekannt zu geben – vor einem begeisterten Publikum und unter den wohlwollenden Blicken von Asterix-Schöpfer Albert Uderzo und Anne Goscinny, der Tochter des inzwischen verstorbenen René Goscinny.

Ein paar Worte zur Vorgeschichte: Wir befinden uns im Jahre 2013, als Jean-Yves Ferri und Didier Conrad zum ersten Mal Bekanntschaft mit den Asterix-Lesern machen. Die Stimmung ist emotional geladen, die Erwartungen sind hoch – es steht viel auf dem Spiel. Acht Jahre zuvor hatte Albert Uderzo beschlossen „den Stift niederzulegen“ – seitdem hat es für den kleinen gallischen Helden kein neues Abenteuer mehr gegeben. Uderzo ist bereit, seine Charaktere einem neuen Autorenduo anzuvertrauen … Der Rest ist Geschichte: Der Band ASTERIX BEI DEN PIKTEN wird weltweit ein Riesenerfolg und das Highlight des Jahres 2013.

Seitdem warten die Fans voller Spannung: Wird es einen weiteren Band geben? Wenn ja, welche Story wird sich entspinnen? Wohin geht die Reise? Wird es neue Charaktere geben? Und sind die Schöpfer bereit, dem neuen Autorengespann ein weiteres Mal zu vertrauen?
Da stellen Jean-Yves Ferri und Didier Conrad ihre Idee für ein neues Abenteuer vor – Albert Uderzo ist begeistert und gibt seinen Segen. Das Autorenduo wird auch für Band 36 der Asterix-Reihe verantwortlich zeichnen.

Im Januar 2015 kündigen sie das Erscheinungsdatum des neuen Albums an. Mehr können sie nicht verraten, da sie noch mitten im Schöpfungsprozess sind. Doch es genügt, um die sozialen Netzwerke heiß laufen zu lassen! Der neue Band wird schon jetzt sehnsüchtig erwartet.

Ein weiteres geschichtliches Detail: Zur Tradition der Asterix-Reihe gehörte es bisher, dass die gallischen Helden jedes zweite Abenteuer in einem fremden Land erleben. Sei’s drum! Die neuen Autoren geloben, auch in diesem Band die von den Schöpfern begründete Tradition in jeder Hinsicht zu respektieren: Daher bleiben die Gallier diesmal in Gallien. Doch die Aufgabe, vor der sie stehen, ist keine leichte. Zwei Jahre lang tauschen sie sich über eine Entfernung von 6.000 km hinweg am Bildschirm aus, diskutieren, streichen durch, lachen, zanken sich (ohne Fisch!), kritzeln, radieren und spinnen den Plot weiter, bis die Geschichte steht. (Wenn uns das nicht an ein prominentes Duo erinnert!)

Aber gibt es überhaupt noch eine Region Galliens, die unsere Gallier nicht erforscht haben? Welchen Schwerpunkt legt man – Politik, Gesellschaft …? Mit welcher List wird Cäsar dieses Mal versuchen, sein Ziel zu erreichen?

Ja, es wird wieder Schlägereien geben, bestätigen die Autoren. Ja, es wird neue Figuren geben und darunter eine besonders böse; ja, es wird wieder Zaubertrank im Spiel sein; ja, es wird wieder Backpfeifen für die Römer hageln; ja, die Handlung wird vielschichtig und spannend sein, und ja, die Autoren werden auch wieder ein typisches Phänomen unserer modernen Gesellschaft auf die Schippe nehmen …

Cäsars Geheimnis erscheint am 22. Oktober 2015.

 

Quelle: Egmont Ehapa Verlag

Nu(h)r nicht einschalten…

Der Name „Nuhr“ lädt ja geradezu zu Wortspielen ein. Also, warum sollte ich das nicht auch tun, Dieter Nuhr macht’s ja selbst. Angeblich macht er auch Kabarett, bezeichnet sich selbst aber als „Komiker“. Er ist also quasi der „Fozzie-Bär des Ersten“.

Nä. Die Muppets waren lustig, sind lustig, bleiben lustig. Selbst Fozzie. Und Dieter ist einfach Nu(h)r…

SatireSenf hat sich Nu(h)r eine Sendung angetan und schreibt Nu(h)r ein paar Absätze über Nuhr. Und der ist alles – Nu(h)r nicht lustig. Nachlesen kann man das hier.

Wenn man das gelesen hat, heißt es wieder: Nu(h)r nicht aufregen…