Hauptsache Schlagzeile: Bauernfängerei von so genannten „Klimaskeptikern“

Mit dem Brustton der Überzeugung reden so genannte „Klimawandelskeptiker“ in Diskussionen, sei es auf Facebook, in einer Kommentarspalte oder sonstwo im Internet, von der Hoffnung, die sie hegen, wenn der menschengemachte Klimawandel endlich als Lüge erkannt sein wird und all die unnötigen Ausgaben und Forschungen für eine bessere Zukunft dafür verwendet werden können, sich um richtige Probleme zu kümmern. Ab und zu macht auch mal ein Pressemedium mit. Diesmal die „Welt“. Stefan Rahmsdorf von der „Klimalounge“ schreibt dazu:

Hat die Welt denn nicht berichtet, dass 2014 das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen war? Nur um von 2015 noch übertroffen zu werden? Und dann wieder von 2016? Drei Rekordjahre in Folge – auch das hat es noch nie gegeben seit Beginn der globalen Temperaturmessreihen. Hat das alles in der Welt-Redaktion keiner mitbekommen?

Er nimmt die „Skeptiker-Argumente“ in dem Artikel „Der globale CO2-Anstieg: Die Fakten und die Bauernfängertricks“ auseinander. Und mir fällt dazu mal wieder die Karikatur ein, in der ein Besucher einer Veranstaltung, in der es um die Bekämpfung des Klimawandels geht, erbost meint: „Was ist, wenn es alles ein Schwindel ist und wir diese bessere Welt wegen nichts und wieder nichts erschaffen?“ Denn das ist auch ein Punkt: Selbst wenn die Wissenschaft sich uneinig wäre (was sie nicht ist), wäre es immer noch besser, etwas zu tun und dann festzustellen, dass es eigentlich nicht nötig war, als nichts zu tun, um irgendwann zu merken, man hätte was tun müssen, aber dann ist es zu spät. Denn wenn wir diese bessere Welt mit Abgasverminderung und umweltfreundlicher Energie schaffen, obwohl wir nicht müssen, haben wir trotzdem neue Technologien geschaffen, die auch ohne einen Klimawandel nützlich sind. Das andere ist nur ein plumpes „weiter so!“.

 

Hate Speech als Zwei-Klassen-System

Wer Hass selbst heute im großen Maßstab erlebt – und das werden täglich mehr normale Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, die den Mund aufmachen – steht meist komplett alleine da. Das ist die Realität Deutschlands im Jahr 2017.

Gerald Hensel schreibt für Übermedien in dem Beitrag „Dunja Hayali und der kuratierte Hass“ über Hayalis Antwort an einen Troll, die groß in den Medien die Runde machte. Hayali wurde für ihre Antwort gefeiert, Hensel gibt jedoch zu bedenken, dass die meisten, die von Internet-Trollen mit Hate Speech belästigt (und mehr als belästigt) werden, ziemlich allein dastehen. Hayali steht schon in der breiten Öffentlichkeit und ihre Kollegen haben dafür gesorgt, dass noch mehr Öffentlichkeit erzeugt wird. Das meiste an Hate Speech bekommen aber Privatpersonen ab, die nicht die große Öffentlichkeit erreichen und mit (Mord-)Drohungen ziemlich allein dastehen.

Ein lesenswerter Beitrag, der das Weltbild wieder ein wenig zurecht rückt.

 

STAR WARS Comics Nr. 24: Darth Vader – Zeit der Entscheidung

(c) Panini Comics / Marvel

Was bisher geschah:
Darth Vader ist damit beschäftigt, das Vertrauen des Imperators zurückzugewinnen, während er gleichzeitig nach dem Rebellenpiloten Luke Skywalker sucht, der den Todesstern zerstört hat. Vader kann einige Siege davontragen, was seinen Meister zufriedenstellt. Zuletzt wurde noch sein Widersacher Cylo als Verräter entlarvt und befindet sich auf der Flucht. Doch es gibt auch Niederlagen: Skywalker ist Vader wieder einmal entwischt und die Blockade bei TUREEN VII wurde von den Rebellen durchbrochen. Außerdem hat der imperiale Inspektor Thanoth die Verbindung zwischen Vader und Doktor Aphra entdeckt und bittet zum Gespräch…

Mit ihrer Technologie erschufen wird Euch in dieser langen Nacht neu. So retteten wir das Imperium. Und ich hatte den Schüler, den ich brauchte. Die Wissenschaftler faszinierten mich. Was konnten sie alles leisten, frei von der scheinheiligen Moral der Alten Republik? Wir würden sehen. Denn ist es nicht meine Aufgabe, die Möglichkeiten auszuloten?
– Der Imperator

(c) Panini Comics / Marvel
(c) Panini Comics / Marvel

Vader begibt sich zur Raumwerft, wo gerade der Supersternzerstörer EXEKUTOR als neues Flaggschiff von Admiral Tagge fertig gestellt wird. Hier trifft er den Imperator, der ihm wieder ein Stück seines Planes erzählt und ihm am Schluss einen Auftrag erteilt: Cylo ist zur Gefahr für das Imperium geworden. Er muss vernichtet werden. Vader macht sich auch sogleich auf den Weg, allerdings nicht ohne einen Abstecher nach ANTHAN 13 zu machen. Hier trifft er Inspektor Thanoth, der ihm genüsslich darlegt, wie er dem Sith-Lord auf die Schlichte gekommen ist. Und er gibt zu, dass er weiß, wo sich Doktor Aphra versteckt hält. Aber er will Vader nicht erpressen, im Gegenteil, er will ihm helfen. Thanoth hält den Imperator für schwach, weil es einer kleinen Bande von Rebellen gelungen ist, den Todesstern zu vernichten. Er weiß, dass Vader auf der Suche nach Skywalker ist, um diesen als seinen Schüler auszubilden, damit die beiden zusammen den Imperator überwinden können. Das gefällt ihm. Er gibt Vader Aphras Aufenthaltsort preis. Der dunkle Lord gibt daraufhin seinen Droide Triple-Zero und BeTee den Auftrag, Aphra mit Hilfe seiner Privat-Droiden-Armee und dem Kopfgeldjäger Black Krrsantan zu fangen oder zu töten. Er selbst will sich um Cylo kümmern…

Okay, es geht wieder ein kleines Stück in Richtung Episode V. Die EXEKUTOR ist der Supersternzerstörer, den Vader in diesem Film kommandiert. Im Comic sieht man das riesige Schiff fast fertiggestellt. Nun bleibt abzuwarten, was noch geschieht zwischen jetzt und dem Anfang der Episode. Die Geschichte hat bis jetzt mal einen fulminanten Auftakt, aber bei „Der letzte Flug der Harbinger“ kam der Durchhänger auch erst im dritten Akt. Ich bin dennoch vorsichtig optimistisch, denn bis jetzt gefällt mir die Handlung ganz gut.


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    STAR WARS Comics Nr. 23: Der letzte Flug der Harbinger

    (c) Panini Comics / Marvel

    Was bisher geschah:
    Darth Vader ist damit beschäftigt, das Vertrauen des Imperators zurückzugewinnen, während er gleichzeitig nach dem Rebellenpiloten Luke Skywalker sucht, der den Todesstern zerstört hat. Selbiger ist indessen mit den Rebellen beschäftigt, mit der Hilfe von Han, Leia und Sana den imperialen Sternzerstörer HARBINGER zu stehlen, um damit die Blockade des Planeten TUREEN VII zu durchbrechen. Die Rebellen ahnen nicht, dass ihnen eine Eliteeinheit von Sturmtrupplern auf den Fersen ist, angeführt von dem skrupellosen Sergeant Kreel…

    > Du bist der Spielemeister aus Grakkus‘ Arena.
    > Du darfst mich Sergeant Krell nennen… von der Narben-Truppe. Und wie soll ich Dich nennen, Kleiner?
    > Rebell.
    – Luke Skywalker und Sergeant Krell

    (c) Panini Comics / Marvel
    (c) Panini Comics / Marvel

    Sergeant Krell und seiner Truppe gelingt es, durch die Außenhülle in die HARBINGER einzudringen. Da die Rebellen gerade mal eine Notbesatzung für das riesige Raumschiff auf die Beine stellen konnten, stoßen die Imperialen auf wenig Gegenwehr. Krell stellt Luke und verwickelt ihn in ein Laserschwertduell, während Han, Leia und Sana sich nach Kräften verteidigen. Als sie feststellen, dass sie kaum Chancen haben, setzen sie die HARBINGER auf Kurs, um wenigstens die Mission zu beenden. Doch da offenbart Krell Luke, dass es noch um etwas ganz anderes geht: Um ihn. Darth Vader nähert sich in seinem Jäger dem Sternzerstörer, um Luke gefangen zu nehmen…

    Nach dem Durchhänger mit dem Geplänkel von Han und Leia im letzten Comic nimmt die Geschichte wieder Fahrt auf. Hm… kommt mir so vor, als hätte ich das schon einmal geschrieben. Ich stelle auch fest, dass einige dieser Geschichten den Regeln einer Seifenoper folgen. Ein Handlungsstrang wird erledigt, aber gleich wieder ein neuer aufgemacht. Denn obwohl die Geschichte um die HARBINGER in diesem Band endet, gibt es auch gleich noch einen Cliffhanger für eine neue Folge. Ohne zu viel verraten zu wollen: Ich habe hier allerdings den Eindruck, dass mit der Geschichte, die hier beginnt, ein Logikfehler der Filme ausgeglichen oder erklärt werden soll. Insofern bin ich gespannt, wie es hier weitergeht.

    Ansonsten bleibt noch zu sagen: C3PO muss ganz schön viel einstecken in diesen Comics.


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      STAR WARS Comics – 20 Jahre Panini Comics Jubiläums-Special

      (c) Panini Comics / Marvel
      (c) Panini Comics / Marvel
      (c) Panini Comics / Marvel

      Ja sowas… da denkt man an nichts böses, und dann landet ein Gratis-Comic im Briefkasten. Offenbar im Rahmen meines Abonnements der STAR-WARS-Comicreihe wurde mir die Jubiläums-Ausgabe anlässlich „20 Jahre Panini Comics“ zugeschickt. Warum schreibe ich „offenbar“? Weil ich im Heft selber nicht wirklich einen Hinweis gefunden habe, wieso es dieses Heft gibt und warum ich es gratis bekommen habe. Den einzigen Hinweis sieht man oben auf dem Cover, also gehe ich mal davon aus, es stimmt. Leider gibt es für diese Geschichte keinen Titel, zumindest auf dieser deutschen Ausgabe nicht.

      Handlung
      Die Handlung bringt uns zurück in eine Zeit vor dem Shu-Torun-Krieg. Das Imperium braucht Erz von dem Minenplaneten, leider hat sich dessen Herrscher als etwas unzuverlässig erwiesen. Darth Vader ist daher zu diesem Planeten im Mittleren Rand gereist, um absoluten Gehorsam einzufordern. Der König von Shu-Torun hat andere Pläne, er setzt seine Tochter Trios auf Vader an, um diesen in eine Falle zu locken und sich dem Klammergriff des Imperiums endgültig zu entziehen. Der König ist sogar bereit, seine Tochter für das Ziel sterben zu lassen…

      Es soll daran erinnern, dass das Imperium sowohl ein mächtiger Freund sein kann, als auch ein gefährlicher Gegner.
      – Darth Vader über das Geschenk, das er dem König von Shu-Torun überbringen will

      Der Band erzählt eine kleine Vorgeschichte zum Shu-Torun-Krieg, der ein paar Dinge erklärt, die dem aufmerksamen Leser der entsprechenden Geschichte aufgefallen sein dürfte. So lässt Vader zum Beispiel in der Geschichte eine Bemerkung fallen oder man sieht, dass eine Hauptfigur eine mechanische Hand hat. Alles das wird hier erklärt.

      Die zeitliche Einordnung der Handlung wird etwas schwer, soweit ich das überblicke, passt sie am besten zwischen das Ende von Heft 6 („Darth Vader„) und dem Anfang von Heft 7 („Showdown auf dem Schmugglermond„), da Vader bereits seine beiden Droiden Triple-Zero und BT besitzt, aber zwischen dem Jubiläumscomic und dem Anfang von „Der Shu-Torun-Krieg“ ein gewisser Abstand sein muss. Bei den anderen Episoden ist die Handlung so dynamisch, dass eine Stipvisite von Lord Vader auf Shu-Torun da einfach nicht reinpasst.

      Der Comic bildet eine nette kleine Episode, die noch etwas mehr in die Handlung hineinschauen lässt und zeigt, dass die neuen Comics nicht so episodenhaft sind, wie die Geschichten, die Marvel in den 1970er / 1980er Jahren als Material zwischen den Filmen veröffentlichte. Die Handlung ist in sich verwoben und auch wenn die Leser wissen, dass es auf den Anfang von „Das Imperium schlägt zurück“ zusteuert, so ist man doch gespannt, wie der Weg noch sein wird. Der vorliegende Band ist dazu eine schöne Ergänzung.

       

      STAR WARS Comics Nr. 22: Der letzte Flug der Harbinger

      (c) Panini Comics / Marvel

      Was bisher geschah:
      Darth Vader ist damit beschäftigt, das Vertrauen des Imperators zurückzugewinnen, während er gleichzeitig nach dem Rebellenpiloten Luke Skywalker sucht, der den Todesstern zerstört hat. Selbiger ist indessen mit den Rebellen beschäftigt, ein Gefecht um das andere zu schlagen, um wenigstens kleine Siege gegen das Imperium zu erringen. Die Rebellen ahnen nicht, dass ihnen bei der neuesten Aktion eine Eliteeinheit von Sturmtrupplern auf den Fersen ist, angeführt von dem skrupellosen Sergeant Kreel…

      Es gibt einfachere Wege zu sterben, Prinzessin. Ich wüsste da ein paar richtig schnelle.
      – Han Solo

      (c) Panini Comics / Marvel
      (c) Panini Comics / Marvel

      Mit dem Auftakt des neuen Kapitels der Geschichte um die HARBINGER steigen wir gleich in ein Gefecht ein: Die Rebellen greifen einen imperialen Sternzerstörer an. Allerdings geht es nicht darum, diesen zu vernichten, sondern ihn zu erobern. Mit von der Partie sind neben Luke Skywalker und Han Solo natürlich auch Leia – und Sana Solo! Trotz einiger Schwierigkeiten gelingt der Plan und die Rebellen können den Sternzerstörer HARBINGER erobern. Leider wurde er bei den Gefechten so schwer beschädigt, dass er sich nur noch im Schneckentempo fortbewegt. Das Schiff wird aber dringend benötigt, um die imperiale Blockade des Planeten TUREEN VII zu durchbrechen…

      Der Handlungsstrang lässt die Leser über die eigentlichen Ereignisse recht lange im Unklaren. Im letzten Heft haben wir Serageant Kreel und seine Leute kennengelernt, ohne direkt etwas über die HARBINGER zu erfahren, in dieser Geschichte wird uns zunächste der Diebstahl der HARBINGER gezeigt, aber erst in der Heftmitte – also am Ende von Teil 2 – wird angedeutet, was die Rebellen mit dem Sternzerstörer vorhaben. Dann wird die Geschichte etwas ausgewalzt, um als Vorgeplänkel zu den Ereignissen zwischen Han und Leia in Episode V zu dienen. Beide wollen nämlich das Kommando über die HARBINGER übernehmen und machen sich gegenseitig das Leben schwer. Höhepunkt ist ein etwas alberner Wettlauf der beiden zur Brücke. Wer zuerst ankommt, soll das Kommando übernehmen. Und alle Tricks sind erlaubt. Das beginnt damit, dass Leia Han vors Schienbein tritt und er im Gegenzug mit einem imperialen Speeder durch die Gänge des Raumschiffs rast. Davon abgesehen streiten sich die beiden über fast alles. Die HARBINGER ist schwer beschädigt und bewegt sich daher nur langsam vorwärts. Han möchte ein Sternsystem anfliegen, um Reparaturen zu erledigen, Leia aber möchte unbedingt nach TUREEN VII weiterfliegen, egal wie langsam.

      Die Geschichte empfinde ich als ein wenig mittelmäßig, es wird nicht viel erreicht, eigentlich wird nur Zeit totgeschlagen, bis es zum Cliffhanger am Ende kommt. Bleibt abzuwarten, was die Story noch verspricht.


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        YPS mit Gimmick Nr. 1281: Das Periskop für Dein Handy

        (c) Egmont Ehapa Verlag
        (c) Egmont Ehapa Verlag
        (c) Egmont Ehapa Verlag

        YPS hat sich mit der zweimonatigen Erscheinungsweise mittlerweile ganz gut eingependelt, finde ich. Der Abstand hat den Vorteil, dass man zum Beispiel auf die Jahreszeiten eingehen kann, ohne entweder zu früh oder zu spät dran zu sein. Zum Beispiel wäre die Redaktion nicht gezwungen, ein Gimmick, das gut zu Ostern passt, schon im Dezember rauszubringen, weil das nächste Heft unter Umständen erst nach Ostern rauskommt. Sechs statt vier Ausgaben stellt die Redaktion dann aber auch vor gewisse Herausforderungen, die sie bis jetzt ganz gut meistern. Sehen wir uns daher die aktuelle Ausgabe von YPS an, die ab heute an den Kiosken liegt.

        Das Gimmick: Das Periskop für Dein Handy

        In einer früheren Ausgabe gab es ja schon einmal verschiedene Linsenaufsätze für die Handykamera. Das Periskop arbeitet nach dem gleichen Prinzip, der Aufsatz wird mittels einer Halterung vor die Linse der Kamera geklemmt. Bei meinem Handy stellte sich dabei allerdings ein Manko heraus: Es ist mit der Schutzhülle, die ich immer dran habe, zu dick. Nachdem ich es heraus genommen hatte, ging es gerade so (ich habe nun mal kein superschlankes Smartphone). Das Justieren des Periskops gestaltete sich entsprechend schwierig, da die Halterung an dem dickeren Handy richtig festklemmte. Das Testbild, das ich an meinem Schreibtisch gemacht habe, ist daher nicht unbedingt aussagekräftig. Aber: Es funktioniert. Ich hätte nur die Glasabdeckung nicht mit den Fingern berühren sollen…

        Die Artikel

        Folgende Artikel sind in dieser Ausgabe erschienen:

        • Liebe Yps-Leser: Das Vorwort, das neugierig machen soll – und neugierig macht.
        • Wo ist Walter? Ein Abdruck des Gemäldes „Die niederländischen Sprichwörter“ von Pieter Bruegel, das wie ein Wimmelbild aussieht, zusammen mit der Aufgabe, einen bestimmen Gegenstand zu finden. Das finde ich sehr faszinierend, nicht nur wegen der Suchaufgabe, sondern wegen des Gemäldes an sich. Bruegel hat nicht weniger als 80 (!) niederländische Redewendungen in dem Gemälde bildhaft dargestellt. Meine niederländische Lieblingsredewendung ist ab sofort: „Wer Feuer frisst, scheißt Funken!“
        • Wir haben Post / Her mit den Bildern: Die Leserpost.
        • Blickwinkel: Die Seite über das Gimmick und vergangene Periskop-Gimmicks.
        • Spieglein, Spieglein: Passend zum Periskop ein Artikel darüber, wie man Spiegel benutzen kann, um um die Ecke zu sehen, Zeichnungen zu kopieren oder Signal zu geben. Das ganze ist einschließlich einer entsprechenden Bauanleitung.
        • Täuschbörse: Hier geht es darum, wie die Natur und der Mensch ihre Umwelt täuschen.
        • Alphaville: Mancher mag jetzt sagen: „Ist das nicht der Name einer Musikgruppe?“ Ja, tatsächlich, um diese „Alphavilles“ geht es, die Gruppe, die mit „Big in Japan“ Big in Germany und anderswo wurde. YPS interviewt den Sänger Marian Gold.
        • Gestern & Heute: Das ist eine Rubrik, in der man es schafft, sowohl „Baywatch“ als auch „Werthers Echte“ unterzubringen. Ein Vergleich damals und heute.
        • Retter in der Not: In diesem Artikel geht es um Erste Hilfe und wie man einzelne Maßnahmen durchführt. Als Notfallsanitäter muss ich dem geneigten Leser allerdings dringend ans Herz legen, einen Erste-Hilfe-Kurs zu machen. Lesen ist gut, üben ist besser! Und es machen immer noch zu viele Menschen im Falle eines Notfalles nichts, bevor der Rettungsdienst eintrifft.
        • ÜPS-Humor: Kommt ’n Mann zum Arzt… ach, denn kennt Ihr schon? Wenn Ihr YPS früher regelmäßig gelesen habt, dann kennt Ihr diese Witze bestimmt auch, es handelt sich mal wieder um ein „Best Of“ aus alten Heften.
        • Alle Mann auf die Brücke! YPS beleuchtet die Geschichte der „STAR-TREK“-Computerspiele.
        • Ideen-Reich: Die aus früheren Heften schon bekannte Doppelseite über Gimmicks, die entweder zu groß oder zu teuer sind, um dem YPS-Heft beizuliegen (oder beides). Ja, und weil auch mir ein Gimmick alle zwei Monate nicht reicht, habe ich noch eine Loot Box abonniert.
        • Die Trickser: Lifehacks, in früheren Tagen auch liebevoll „Trick 17“ genannt (oder „Trick 17 mit Selbstüberlistung“, wenn’s mal nicht funktioniert hat). Dazu ein Interview mit zwei Tüftlern, die ihr Leben den Lifehacks gewidmet und das Buch „Trick 17 – 365 geniale Alltagstipps1“ veröffentlicht haben.
        • Bei der Macht von Grayskull! Der Comedian und YPS-Fan Hennes Bender hat sich die alten Hörspiele der „Masters of the Universe“ wieder einmal angehört und beschreibt seinen Eindruck.
        • Lastesel: Die Autorubrik des YPS-Heftes berichtet diesmal von Transportern von damals.
        • Null Problemo: Ein Interview mit dem Programmplaner Josef Göhlen, der in den 1970er- und 80er-Jahren Serien wie „Heidi“, „Wickie“, „Die Muppet-Show“, „Alf“ oder auch „Die Simpsons“ nach Deutschland brachte.

        Die Comics

        • Yps & Co – Floor Plank Swing: Kaspar hat das Tagebuch seines Großonkels, eines begeisterten Musikers gefunden. Da dieser als verschollen gilt, wollen sich Yps & Co in seinem Club mal umsehen. Dabei kommt auch das Gimmick des Heftes zum Einsatz.
        • Punk Piraten – Kummer mit dem Käpt’n (aus Heft Nr. 1184): Der Kapitän der Rattenbande geht seiner Mannschaft auf die Nerven. Um zu beweisen, dass er kein Schwächling ist, geht er in die Katzengasse.
        • Der rote Korsar: Eine Leseprobe aus dem Band 9 der Geschichten um den Roten Korsar („Der Herrscher mit der Goldmaske1„), der Comic-Reihe von Jean-Michel Charlier und Victor Hubinon.
        • Yinni + Yan – Der Herrscher von Brimborium (aus Heft Nr. 85): Das YPS-Fernsehteam hat es mit dem verzogenen Sproß einer Herrscherfamilie zu tun. Bei dem Comic fällt auf, dass der Zeichenstil, obwohl die Episode aus Heft 85 stammt, schon sehr weit entwickelt ist im Gegensatz zu den ersten Ausgaben. Diese Geschichte hätte man gut auch einer Nummer von über 200 zuordnen können.
        • Pif & Herkules – Katzengold: Herkules kauft ein Kunstwerk und findet einen verfluchten magischen Ring.
        • Ragnar der Wikinger – Am Hof von König Karl (aus Heft Nr. 90): Ragnar soll dem König der Franken eine Botschaft überbringen. Um sicherzugehen, dass die Antwort den Herrscher der Wikinger erreicht, soll Ragnar beim König als Geisel bleiben.
        • Yps, Kaspar, Patsch und Willy und das Detektiv-Periskop (aus Heft Nr. 547): Ein Einseiter zu einem Periskop-Gimmick.
        • Vorschau: YPS mit Gimmick Nr. 1282 erscheint am 14. September 2017

        Der Eindruck

        Wieder einmal ein sehr gut gelungenes Heft von der Mischung her. Ich schrieb oben, dass ein Zwei-Monats-Magazin eine gewisse Herausforderung sei, denn immerhin muss sich die Redaktion nun Themen für zwei Ausgaben mehr aussuchen, als bei einer vierteljährlichen Erscheinungsform. Im Moment sieht es so aus, als würden ihnen die Themen nicht ausgehen. Aber auf der anderen Seite, die Nostalgie geht ja Schritt um Schritt mit. Wer weiß, vielleicht kommen wir irgendwann bei einem Heft an, in dem es heißt: „Wisst Ihr noch, damals, als das YPS-Heft neu als Magazin erschienen ist?“

        Die Mischung aus Nostalgie und Wissen macht es aus, und die Redaktion trifft den Mix. Bei den Comics fällt mir ein starker Gegensatz zwischen den – ich nenne sie jetzt mal so – „unbedarfteren“ und denen, die eindeutig für ein erwachsenes Publikum gedacht sind, auf. Vor allem der Geschichte von „Pif & Herkules“ merkt man an, dass sie sich eher an jüngere Leser wendet, der „Rote Korsar“ ist da ein richtiger Kontrast, denn hier geht es ziemlich brutal zu und es wird auf grausame Weise gestorben.  Mit den „Punk Piraten“ habe ich persönlich noch nie etwas anfangen können, aber als diese im YPS-Heft aufkamen, war ich in der letzten Lesephase der Hefte. Meine persönlichen Klassiker sind und bleiben „Yinni + Yan“ und „Captain York“.

        Mein Fazit: Ja, äh… weiter so! Ich kann nichts anderes schreiben. Sicher trifft nicht alles genau meine Zustimmung, aber die Mischung ist gut, und das, was mir nicht gefällt wird gut ausgeglichen.


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        STAR WARS Comics Nr. 21: Der letzte Flug der Harbinger

        (c) Panini Comics / Marvel

        Was bisher geschah
        Auf VROGAS VAS ist es zu einer Konfrontation zwischen den Rebellen und Darth Vader gekommen, der eigentlich nur des Rebellen Luke Skywalker habhaft werden wollte. Das Gefecht barg dann auch keinen Sieg für Vader. Zwar konnte er im Lauf der Kämpfe einen der Konkurrenten um den Platz an der Seite des Imperators, Karbin, töten, dafür ist den Rebellen aber nicht nur die Flucht gelungen, sie konnten auch Vaders Gehilfin Dr. Aphra gefangen nehmen. Nach einem Zwischenfall im Rebellengefängnis ist diese allerdings wieder auf freiem Fuß und irgendwo in der Galaxis unterwegs.
        Einigermaßen überrascht von Vaders Entschlossenheit im Bezug auf Karbin entsendet der Imperator ihn nach Shu-Torun, um die dortige dem Imperium treu ergebene Königin gegen rebellierende Erzbarone zu unterstützen. Der Einsatz wird zu einem Erfolg für Darth Vader, doch dann erwartet ihn eine böse Überraschung…

        Die Rebellen wollen nur Chaos. Sie glauben, das macht sie zu Revolutionären. Ich habe ein anderes Wort für sie: Terroristen.
        – Sergeant Kreel

        (c) Panini Comics / Marvel
        (c) Panini Comics / Marvel

        Die Geschichte wendet sich kurz ab von aktuellen Ereignissen und berichtet eine weitere Episode aus Obi-Wans geheimen Tagebuch, als ein Kopfgeldjäger auf Tattooine auftaucht, der im Auftag von Jabba nach Obi-Wan sucht. Bedauerlicherweise gerät die Familie des Feuchtfarmer Owen Lars in die Ereignisse…

        Zurück in der Gegenwart verfolgen wir das Batallion der „Elite-Arc-Trooper“ des Imperiums, auch Task Force 99 genannt. Sie verfolgen ein Rebellenraumschiff, das über einem Geisterplaneten abstürzt. Unter dem Kommando eines gnadenlosen Sarge verfolgen sie die Rebellen durch die leeren Städte des Planeten mit unbarmherziger Härte. Die Rebellen machen es den Sturmtruppen aber nicht leicht, so dass der Sarge gezwungen ist, seinen letzten Trumpf auszuspielen: Ein Lichtschwert…

        Die Geschichte um Obi-Wan schließt unmittelbar an die letzten Berichte aus seinem Tagebuch an und beschreibt seine Begegnung mit dem Wookiee-Kopfgeldjäger Black Krrsantan. Der Kopfgeldjäger findet auch eine Spure, die ihn leider direkt zur Feuchtfarm von Owen Lars bringt. Wie Obi-Wan eingreift, ohne dass der junge Luke Skywalker zu viel über ihn erfährt, erzählt der Comic mit viel Action. Und obwohl man ja genau weiß, wie die Geschichte ausgehen muss (Spoiler: Sowohl Obi-Wan als auch Owen Lars sind in STAR WARS Episode IV zu sehen), können die Autoren eine gewisse Spannung aufbauen. Die Bilder tun ihr übriges dazu, die neben den Landschaften von Tattooine auch kleine Details aufnehmen, wie etwa der Hut, den Luke in Episode IV immer noch trägt.

        Die Geschichte um die „Task Force 99“ und ihren Sergeant Kreel beginnt in dieser Ausgabe erst, aber sie beginnt vielversprechend. Die ganze Episode wird von Kreels Gedanken kommentiert und so erfahren wir einen tiefen Einblick in dessen Gedankenwelt. Er geht ganz in der Ideologie des Imperiums auf, Freiheit bedeutet für ihn Ordnung. Die Rebellen sind die Gegner dieser Ordnung, also sind sie auch Gegner der Freiheit, oder wie Kreel es für sich auf den Punkt bringt: Terroristen. Seit Rebellen Kreels Kumpel von der Akademie bei deren ersten Einsatz getötet wurde, befindet er sich auf eine Art Kreuzzug. Er empfindet kein Mitleid für die Rebellen und ist auch gegen sich selbst extrem hart.

        Die Perspektive ist nicht ganz neu, aber so ausgestaltet sehr interessant. Kreel berichtet unter anderem davon, dass er als Kind von den Sturmtruppen gefunden wurde. Etwas Ähnliches erzählt Finn in Episode VII, allerdings mit dem Unterschied, dass Kreel seine Eltern verloren hatte und sich schon mit Gewalttaten durchs Leben schlagen musste. Die Ankunft eines Batallion Sturmtruppen auf seiner Heimatwelt erschien ihm wie eine Rettung. Finn hingegen wurde seinen Eltern weggenommen.

        Durch diese Hintergrundgeschichte behält der Leser auch eine gewisse Distanz zu Kreel und seinem neutralen Tonfall, in dem er über sein Leben und seine Ansichten über die Rebellen berichtet. Kreel ist eine zerstörte Persönlichkeit und das Imperium hat sich das zu nutze gemacht.

        Wieder ein Heft mit zwei recht unterschiedlichen Geschichten aus noch dazu unterschiedlichen Zeiten, aber es ist rundum stimmig. Nun bleibt abzuwarten, wie die Ereignisse um Sergeant Kreel das Leben der Rebellen um Leia, Luke und Han beeinflussen – und was Vader nach dem Ende des vorigen Heftes erwartet.

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        STAR WARS Comics Nr. 20: Darth Vader – Der Shu-Torun-Krieg

        (c) Panini Comics / Marvel
        (c) Panini Comics / Marvel
        (c) Panini Comics / Marvel

        Was bisher geschah
        Auf VROGAS VAS ist es zu einer Konfrontation zwischen den Rebellen und Darth Vader gekommen, der eigentlich nur des Rebellen Luke Skywalker habhaft werden wollte. Das Gefecht barg dann auch keinen Sieg für Vader. Zwar konnte er im Lauf der Kämpfe einen der Konkurrenten um den Platz an der Seite des Imperators, Karbin, töten, dafür ist den Rebellen aber nicht nur die Flucht gelungen, sie konnten auch Vaders Gehilfin Dr. Aphra gefangen nehmen.
        Einigermaßen überrascht von Vaders Entschlossenheit entsendet der Imperator ihn nach Shu-Torun, um die dortige dem Imperium treu ergebene Königin gegen rebellierende Erzbarone zu unterstützen. Shu-Torun ist ein wichtiger Lieferant für Erze und Mineralien für das Imperium. Auf dieser Mission begleiten Vader seine Konkurrenten um die Gunst des Imperators: die Zwillinge und der ehrgeizige Doktor Cylo…

        „Oh nein, BeTee! Es gibt vieles, was ich an den Organischen mag. Also, dieser wundervolle Geruch zum Beispiel, wenn sie zu Asche verbrennen.“
        – Tripple-Zero

        Die letzte Initiative des Imperiums gegen die Erzbarone beginnt, doch etwas läuft schief. Der Erzbohrer, mit dem Vader und seine Truppen zu Baron Rubix vorstoßen sollen, kommt vom Kurs ab – Cylo hat mit den Baronen gemeinsame Sache gemacht und will Vader in eine Falle locken. Er muss seine Strategie umstellen. Doch auch die Zwillinge, die ihn bei dem Angriff begleiten, machen Probleme…

        Der Abschluss der Geschichte um den Shu-Torun-Krieg und wieder wird eine Geschichte komplett aus dem Innern des Imperiums heraus erzählt. Es ist aber sehr gut herausgearbeitet, was für ein gnadenloses System hier herrscht und dass selbst diejenigen, die eigentlich gemeinsam die Interessen des Imperiums vertreten sollten, sich gegenseitig in den Rücken fallen. Die Taktik dahinter ist auch klar: Keiner wird auf diese Weise dem Imperator selbst gefährlich.

        Nach einem kurzen Durchhänger in der letzten Ausgabe rafft sich die Geschichte doch noch mal auf zu einem spannenden Finale.

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        STAR WARS Comics Nr. 19: Darth Vader – Der Shu-Torun-Krieg

        (c) Marvel / Panini Comics
        (c) Marvel / Panini Comics

        Was bisher geschah
        Auf VROGAS VAS ist es zu einer Konfrontation zwischen den Rebellen und Darth Vader gekommen, der eigentlich nur des Rebellen Luke Skywalkers habhaft werden wollte. Das Gefecht barg dann auch keinen Sieg für Vader. Zwar konnte er im Lauf der Kämpfe einen der Konkurrenten um den Platz an der Seite des Imperators, Karbin, töten, dafür ist den Rebellen aber nicht nur die Flucht gelungen, sie konnten auch Vaders Gehilfin Dr. Aphra gefangen nehmen.
        Vader ist auf dem Rückweg nach Coruscant, um beim Imperator vorstellig zu werden…

        „Beweist mir Euren Wert, Vader. Ich verlasse mich mehr auf Euch, als Ihr ahnt.“
        – Der Imperator

        Vader überbringt bei einer Audienz im Thronsaal des Imperators auf Coruscant die Leiche von Karbin. Der Imperator verliert darüber kaum ein Wort, sondern entsendet Vader nach Shu-Torun. Der Planet verfügt über Erze und Mineralien, die wichtig für das Imperium sind. Doch die Erzbarone des Planeten haben begonnen, gegen die Königin zu rebellieren. Das Imperium muss eingreifen. Tagge besteht darauf, dass Vader von Doktor Cylo – einem anderen Konkurrenten Vaders um die Gunst des Imperators – begleitet wird. Bei einer Demonstration der imperialen Macht zerstört Vader eine Schürfzitadelle, was zwar die Barone beeindruckt, aber auch die Förderkapazitäten beschneidet. Die Erzbarone indessen wollen sich das nicht gefallen lassen und starten einen Gegenangriff auf den Palast der Königin. Gleichzeitig schickt Vader mehrere Kopfgeldjäger los. Sie sollen Doktor Aphra finden…

        Wieder einmal eine Geschichte, die aus dem Innern des Imperiums erzählt wird. Geschickt spielt dabei der Imperator die verschiedenen Günstlinge gegeneinander aus, aber was sein wirklicher Plan ist, das bleibt vorerst im Dunkeln. Doktor Cylo wird von Tagge angestachelt, Vader nicht zu erfolgreich werden zu lassen. Er soll zwar den Shu-Torun-Krieg für das Imperium entscheiden, es soll aber nicht zum Erfolgt für Vader werden. Eine neue Intrige wird geschmiedet.

        Die Geschichte ist sehr gut erzählt und man ist wirklich gespannt, auf was für ein Finale sie hinausläuft – und welche Rolle der Shu-Torun-Krieg letztlich im großen Ganzen spielt.