Von allen Teilen des PHANTASTISCHEN PROJEKTS ist die Geschichte um die Romanreihe „Quysthali“ sicherlich die turbulenteste. Der glorreiche Initiator, kurz G.I.*, hatte schon einige Zeit eine Geschichte im Kopf über eine Gruppe von Philosophen, die sich hinsetzen, um die Probleme der Menschheit zu klären. Einige persönliche Ereignisse im Leben des G.I. taten ihr übriges, um die Geschichte zusammenzufügen. Es gab auch eine erste Veröffentlichung unter einem anderen als dem heutigen Titel, doch eine Meinungsverschiedenheit führte dazu, dass dieser Titel heute nicht mehr genannt werden kann.
Der G.I. setzte sich darauf hin und überarbeitete das ganze Werk, das nun den Namen „Quysthali“ bekam. Zusammen mit der Titeldesignerin wurde eine neue, einheitliche Gestaltung festgelegt. Am 20. Mai 2006 erschien das Buch 1 in der neuen Fassung. Leider sah sich der G.I. danach weiteren Anfeindungen ausgesetzt, so dass es leider keine größere Weiterentwicklung in der Geschichte gab.
Das bringt mich auf ein Zitat, denn der bekannte Schauspieler Peter Ustinov beantwortete die Frage „Können Kritiker töten?“ folgerndermaßen:
Nicht wirklich. Nicht absichtlich. Aber, und das ist fast schlimmer, sie können die Begeisterung, den Elan und die Gelassenheit töten.
* = Er grummelt immer so nett, wenn ich ihn so nenne, deswegen behalte ich das einfach bei. Mit „glorreicher Initiator“ ist natürlich der Gründer und Initiator des „Phantastischen Projekts“ , Thorsten Reimnitz, gemeint.
Jerry Bruckheimer, Joachim Rønning, Brenton Thwaites, Geoffrey Rush, Johnny Depp, Javier Bardem, Orlando Bloom, Kaya Scodelario und Espen Sandberg bei der Europapremiere am 14. Mai 2017 in Paris. Bild: Francois Durand / (c) Disney
Vor der imposanten Kulisse im Disneyland Paris feierte PIRATES OF THE CARIBBEAN: SALAZARS RACHE seine Europapremiere am gestrigen Sonntag. Zahlreiche Besucher säumten den Roten Teppich um einen Blick auf die Stars des Films zu erhaschen und ein Foto oder Autogramm zu bekommen. Um das neue, spannende Abenteuer von Captain Jack Sparrow zu präsentieren waren alle da: Johnny Depp, Javier Bardem, Orlando Bloom, Brenton Thwaites, Kaya Scodelario, Geoffrey Rush, sowie Produzent Jerry Bruckheimer und die Regisseure Joachim Rønning und Espen Sandberg.
Ein vom Pech verfolgter Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) findet sich in einem völlig neuen Abenteuer wieder: Einmal mehr hat sich der Schicksalswind gedreht und mordlustige Geister-Matrosen, die dem berüchtigten „Teufels-Dreieck“ entkommen sind, jagen alle Piraten auf hoher See – ganz oben auf ihrer Liste steht: Jack! Sein alter Erzfeind, der furchteinflößende Captain Salazar (Javier Bardem), führt die Bande an und jagt ihn unerbittlich. Jacks einzige Überlebenschance besteht darin, den legendären „Dreizack des Poseidon“ zu finden, ein mächtiges Artefakt, das seinem Besitzer völlige Kontrolle über die Meere verleiht. Die Jagd nach dem Dreizack zwingt Jack dazu, ein spannungsgeladenes Bündnis mit der ebenso brillanten wie schönen Mathematikerin und Astronomin Carina Smyth (Kaya Scodelario) und dem eigenwilligen jungen Royal Navy Matrosen Henry (Brenton Thwaites) einzugehen. Am Steuer seines arg gebeutelten kleinen Schiffs Dying Gull stürzt sich Captain Jack todesmutig wie eh und je in den stürmischen Überlebenskampf gegen den mächtigsten und wohl auch bösartigsten Feind, dem er sich je stellen musste.
Johnny Depp verkörpert in PIRATES OF THE CARIBBEAN: SALAZARS RACHE erneut seine populärste Rolle als verwegener Antiheld Captain Jack Sparrow, an seiner Seite die Oscar®-Gewinner Javier Bardem als rachsüchtiger Captain Salazar und Geoffrey Rush als Captain Barbossa sowie neue und altbekannte Gesichter der PIRATES OF THE CARIBBEAN-Reihe, unter anderem Publikumsliebling Orlando Bloom als Will Turner. Produziert wurde der Film wieder von Erfolgsmogul Jerry Bruckheimer, Regie führte das norwegische Duo Joachim Rønning und Espen Sandberg, die schon mit ihrem Seefahrer-Epos KON-TIKI für Furore sorgten. Deutscher Kinostart ist am 25. Mai.
Die Guardians sind in den USA voll durchgestartet! Mit einem sensationellen Start und einem Einspiel von 145 Mio. US-Dollar katapultierte sich GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2 direkt auf Platz zwei der erfolgreichsten Kinostarts des Jahres – nur getoppt von „Die Schöne und das Biest“.
Auch in Deutschland verteidigen die abgefahrenen Helden an ihrem zweiten Wochenende unangefochten ihren Platz an der Spitze der Kino-Charts. Mit über 463.000 Zuschauern am Wochenende und bereits über 1,5 Mio. Besuchern in den ersten zehn Tagen geht die rasante Reise der Weltenretter ungebremst Richtung Erfolg weiter. Mit einem mehr als galaktischen Einspielergebnis von knapp 4,9 Mio. Euro in den letzten vier Tagen und über 16,9 Mio. Euro seit Kinostart können sich Rocket und Co. schon jetzt auf Teil 3 des Franchise freuen, der bereits von Regisseur James Gunn angekündigt wurde. Weltweit hat GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2 bisher rund 425 Mio. US-Dollar eingespielt.
„Guardians of the Galaxy” begeisterte 2014 Kritiker und Zuschauer um den ganzen Globus und wurde mit über 770 Mio. Dollar weltweit zum erfolgreichsten Debütfilm im Marvel Cinematic Universe. Der Soundtrack mit u.a. David Bowie, Jackson 5 und 10cc erhielt Platin und eine Grammy®-Nominierung. Mit GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2 bringt Kreativkopf James Gunn („Guardians of the Galaxy“, „Slither“) als Drehbuchautor und Regisseur die Band wieder vollständig zusammen: Chris Pratt („Jurassic World”) als Peter Quill, Zoe Saldana („Star Trek Beyond”) als Gamora, Dave Bautista („James Bond 007 – Spectre”) als Drax, Vin Diesel („Fast & Furious 7”) und Bradley Cooper („Joy: Alles außer gewöhnlich”) als Originalstimmen von Baumwesen Groot und Waschbär Rocket, Michael Rooker („Jumper”) als Yondu, Karen Gillan („The Big Short”) als Nebula und Sean Gunn („Gilmore Girls”) als Kraglin. Neu im Ensemble sind Pom Klementieff („Oldboy”), Elizabeth Debicki („Der große Gatsby,” „The Night Manager”), Chris Sullivan („The Knick,” „The Drop – Bargeld”) und Kurt Russell („The Hateful 8,” „Fast & Furious 7”). GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2 wurde produziert von Marvel-Studios-Präsident Kevin Feige mit Louis D’Esposito, Victoria Alonso, Jonathan Schwartz, Nik Korda und Stan Lee als Ausführenden Produzenten.
Was bisher geschah Auf VROGAS VAS ist es zu einer Konfrontation zwischen den Rebellen und Darth Vader gekommen, der eigentlich nur des Rebellen Luke Skywalker habhaft werden wollte. Das Gefecht barg dann auch keinen Sieg für Vader. Zwar konnte er im Lauf der Kämpfe einen der Konkurrenten um den Platz an der Seite des Imperators, Karbin, töten, dafür ist den Rebellen aber nicht nur die Flucht gelungen, sie konnten auch Vaders Gehilfin Dr. Aphra gefangen nehmen. Nach einem Zwischenfall im Rebellengefängnis ist diese allerdings wieder auf freiem Fuß und irgendwo in der Galaxis unterwegs. Einigermaßen überrascht von Vaders Entschlossenheit im Bezug auf Karbin entsendet der Imperator ihn nach Shu-Torun, um die dortige dem Imperium treu ergebene Königin gegen rebellierende Erzbarone zu unterstützen. Der Einsatz wird zu einem Erfolg für Darth Vader, doch dann erwartet ihn eine böse Überraschung…
Die Rebellen wollen nur Chaos. Sie glauben, das macht sie zu Revolutionären. Ich habe ein anderes Wort für sie: Terroristen. – Sergeant Kreel
(c) Panini Comics / Marvel
Die Geschichte wendet sich kurz ab von aktuellen Ereignissen und berichtet eine weitere Episode aus Obi-Wans geheimen Tagebuch, als ein Kopfgeldjäger auf Tattooine auftaucht, der im Auftag von Jabba nach Obi-Wan sucht. Bedauerlicherweise gerät die Familie des Feuchtfarmer Owen Lars in die Ereignisse…
Zurück in der Gegenwart verfolgen wir das Batallion der „Elite-Arc-Trooper“ des Imperiums, auch Task Force 99 genannt. Sie verfolgen ein Rebellenraumschiff, das über einem Geisterplaneten abstürzt. Unter dem Kommando eines gnadenlosen Sarge verfolgen sie die Rebellen durch die leeren Städte des Planeten mit unbarmherziger Härte. Die Rebellen machen es den Sturmtruppen aber nicht leicht, so dass der Sarge gezwungen ist, seinen letzten Trumpf auszuspielen: Ein Lichtschwert…
Die Geschichte um Obi-Wan schließt unmittelbar an die letzten Berichte aus seinem Tagebuch an und beschreibt seine Begegnung mit dem Wookiee-Kopfgeldjäger Black Krrsantan. Der Kopfgeldjäger findet auch eine Spure, die ihn leider direkt zur Feuchtfarm von Owen Lars bringt. Wie Obi-Wan eingreift, ohne dass der junge Luke Skywalker zu viel über ihn erfährt, erzählt der Comic mit viel Action. Und obwohl man ja genau weiß, wie die Geschichte ausgehen muss (Spoiler: Sowohl Obi-Wan als auch Owen Lars sind in STAR WARS Episode IV zu sehen), können die Autoren eine gewisse Spannung aufbauen. Die Bilder tun ihr übriges dazu, die neben den Landschaften von Tattooine auch kleine Details aufnehmen, wie etwa der Hut, den Luke in Episode IV immer noch trägt.
Die Geschichte um die „Task Force 99“ und ihren Sergeant Kreel beginnt in dieser Ausgabe erst, aber sie beginnt vielversprechend. Die ganze Episode wird von Kreels Gedanken kommentiert und so erfahren wir einen tiefen Einblick in dessen Gedankenwelt. Er geht ganz in der Ideologie des Imperiums auf, Freiheit bedeutet für ihn Ordnung. Die Rebellen sind die Gegner dieser Ordnung, also sind sie auch Gegner der Freiheit, oder wie Kreel es für sich auf den Punkt bringt: Terroristen. Seit Rebellen Kreels Kumpel von der Akademie bei deren ersten Einsatz getötet wurde, befindet er sich auf eine Art Kreuzzug. Er empfindet kein Mitleid für die Rebellen und ist auch gegen sich selbst extrem hart.
Die Perspektive ist nicht ganz neu, aber so ausgestaltet sehr interessant. Kreel berichtet unter anderem davon, dass er als Kind von den Sturmtruppen gefunden wurde. Etwas Ähnliches erzählt Finn in Episode VII, allerdings mit dem Unterschied, dass Kreel seine Eltern verloren hatte und sich schon mit Gewalttaten durchs Leben schlagen musste. Die Ankunft eines Batallion Sturmtruppen auf seiner Heimatwelt erschien ihm wie eine Rettung. Finn hingegen wurde seinen Eltern weggenommen.
Durch diese Hintergrundgeschichte behält der Leser auch eine gewisse Distanz zu Kreel und seinem neutralen Tonfall, in dem er über sein Leben und seine Ansichten über die Rebellen berichtet. Kreel ist eine zerstörte Persönlichkeit und das Imperium hat sich das zu nutze gemacht.
Wieder ein Heft mit zwei recht unterschiedlichen Geschichten aus noch dazu unterschiedlichen Zeiten, aber es ist rundum stimmig. Nun bleibt abzuwarten, wie die Ereignisse um Sergeant Kreel das Leben der Rebellen um Leia, Luke und Han beeinflussen – und was Vader nach dem Ende des vorigen Heftes erwartet.
Albert (Aleandro) Uderzo muss schon bei seiner Geburt am 25. April 1927 in Fismes ahnen, dass er mit seinen Händen irgendwann Großes vollbringen wird. Die Natur spielt ihm einen Streich und stattet ihn mit sechs Fingern an jeder Hand aus. Alberts aus Italien stammende Eltern lassen ihrem Sohn die überflüssigen Finger jedoch bald entfernen. Kaum kann Albert einen Stift halten, beginnt er auch schon, wie wild, zu zeichnen. Dass diese lieb gewonnene Beschäftigung einmal zu seinem Beruf werden soll, liegt damals noch in weiter Ferne. Albert träumt nämlich davon, ein Clown zu werden. Besonders fasziniert ist er von einem Zirkusplakat, das einen Clown abbildet, der seinen Namen trägt. Uderzo erzählt heute:
„Dieser Albert muss mich später unbewusst zu den Knollnasen meiner Gallier inspiriert haben. So sind Asterix und Obelix an meiner Stelle Clowns geworden.“
Sein Zeichentalent wird jedoch schnell entdeckt. Er begeistert bereits in der Grundschule seine Lehrerin und den Direktor, indem er mit seinen Zeichnungen kleine Geschichten erzählt. Schon mit 14 Jahren wird er von einem großen Pariser Verlag engagiert, um für das Jugendmagazin „Junior“ zu zeichnen. Stolz betrachtet er seine erste Veröffentlichung. Er ist damals, und bleibt bis heute, ein reiner Autodidakt, der auch nach seinen ersten Versuchen als Berufszeichner, nie eine Kunstakademie besucht, sondern sich alles selbst beibringt. Auch seine angeborene Farbenblindheit hat keinen negativen Einfluss auf seine Zeichenkarriere. Damals will Albert am liebsten eines Tages für Walt Disney arbeiten. Dieser Jugendtraum verblasst jedoch langsam, als Albert mit 18 Jahren seine ersten Comic Strips veröffentlicht und feststellt, dass er lieber selbstständig arbeitet.
„Ich wollte mir meine Unabhängigkeit bewahren. Da bin ich ganz wie Asterix!“
Er arbeitet für französische und belgische Zeitungen sowie Illustrierte und bietet verschiedenen Agenturen seine Comics und satirischen Zeichnungen an. Zu diesem Zeitpunkt lässt er sich noch stark von amerikanischen Comics und deren Heldenmythen beeinflussen. Ein Jahr lang quält er sich als Zwischenphasenzeichner bei einer Trickfilm-Produktion, als er eine Kleinanzeige zu einem Comic-Wettbewerb in der Tageszeitung France Soir sieht. Sein erster Titelheld entsteht: Clopinard, der auch umgehend vom Verlag Du Chêne veröffentlicht wird. Angeregt von Werbeplakaten in der U-Bahn, meldet er sich bei der Comic-Zeitschrift O.K, in deren Auftrag eine ganze Reihe von Comic-Helden entsteht.
Der Militärdienst unterbricht diese Arbeit und als er 1949 entlassen wird, gibt es O.K. nicht mehr. Der Zufall bringt ihn zu France Dimanche, wo er als zeichnender Reporter das Tagesgeschehen festhält. Solange, bis er einer belgischen Agentur auffällt, die ihn unter Vertrag nimmt. Bei seinem ersten Besuch in Brüssel trifft er Jean-Michel Charlier und erfindet mit ihm „Belloy, Ritter ohne Rüstung“ und die Abenteuer der beiden tollkühnen Piloten „Tanguy und Laverdure“. Der Begegnung mit Charlier soll jedoch ein viel wichtigeres Treffen folgen: Uderzo begegnet im Jahr 1951 zum erstem Mal René Goscinny. Die beiden werden schnell enge Freunde und entwickeln schon bald gemeinsam ihre erste Comic-Figur, den Indianer „Umpah-Pah“, die allerdings erst viel später, 1958 veröffentlicht wird. Bis dahin entstehen aber zwei andere prominente Comic-Helden, Pitt Pistol und Luc Junior.
Im September 1953 heiratet Albert Uderzo Ada Milani, mit der er bis heute verheiratet ist. Im Juli 1956 kommt Tochter Sylvie zur Welt. Im gleichen Jahr gründet er zusammen mit René Goscinny, Jean-Michel Charlier und Jean Hébard ihr eigenes Pressebüro und eine eigene Werbeagentur: Edipresse und Edifrance. Das Team ist überaus produktiv, die Firmen sind blendend im Geschäft. Doch Anweisungen und Zwänge seitens der Verleger und Werbekunden wurden zunehmend lästig. So ist 1959 die Zeit gekommen, um etwas Neues zu schaffen. Aus einer Kooperation unter anderem mit dem Radiosender RTL entsteht eine neue, eigene Zeitschrift. Sie ist als Wegweiser für Jugendliche gedacht und erhält den Namen „Pilote“. Kurze Zeit später soll sie zur Wiege des Comichelden Asterix werden.
Uderzo zeichnet ab der ersten Ausgabe zwei Serien für Pilote: Micheal Tanguy mit Jean-Michel Charlier und Asterix mit René Goscinny. Eigentlich arbeiten Uderzo und Goscinny damals an einem Comic, in dem Reineke Fuchs im Mittelpunkt stehen soll und wollen damit Klassisches mit Modernem verbinden. Doch dann geschieht die Katastrophe: Drei Monate vor der geplanten Erstveröffentlichung kommt ihnen Jen Trubert mit der gleichen Idee zuvor. Schnellstens muss ein neuer Einfall her. Ein französisches Thema soll es sein, als Antwort auf die Flut von amerikanischen Themen und der Humor darf nicht zu kurz kommen. Beim Rekapitulieren der französischen Geschichte bleiben Uderzo und Goscinny schließlich bei den Galliern und dem Namen des französischen Nationalhelden Vereingetorix hängen. Just entsteht die Idee, die Namen der gallischen Comichelden alle auf –ix enden zu lassen. Nun muss man sich noch einigen, wie dieser neue Held des Widerstands aussehen soll. Uderzo will einen starken Muskelmann nach dem traditionellen Heldenbild. Goscinny dagegen stellt sich eher einen Antihelden, einen unauffälligen, harmlosen Knirps vor. Nach einigen Diskussionen und diversen Neuversuchen, kommt der kleine mutige gallische Krieger „Asterix“ aus dem Kasten: mit gewaltiger Nase, angriffslustig hochgestelltem Schnurrbart, locker sitzenden Fäusten und Flügelhelm. Als Gegenpol entwickeln die beiden Comicgenies „Obelix“: Er ist der große dicke, tapsige Freund von Asterix, der als verfressen, empfindsam, Hinkelsteine werfend und leicht aufbrausend dargestellt wird, und somit alle Fehler übernehmen muss. Das gallische Dorf wird von Uderzo in die Bretagne verlegt, Goscinny verlangte nur einen Ort, nicht zu weit vom Meer entfernt, damit die Gallier einfach reisen können.
1961 übernimmt der Verleger Dargaud die Zeitschrift Pilote, Edipress und Edifrance wird von den leitenden Angestellten übernommen und Albert Uderzo arbeitet wieder freiberuflich. Keinen Tag zu früh. Denn der Comic über das kleine Gallische Dorf wird ein voller Erfolg und schon 1961 erscheint Asterix zum ersten Mal als längere Geschichte in Form von Comic-Alben, das erste Abenteuer ist „Asterix der Gallier“. In den folgenden Jahren entwickelt sich Asterix nicht nur in Frankreich zu einem der beliebtesten Comics und lässt die verkaufte Auflage schon bald auf über eine Million Exemplare steigen. Uderzo zieht daraufhin mit seiner Frau Ada und Tochter Sylvie von Bobigny nach Paris und erhält mehrere Auszeichnungen für seine Comics. 1965 schickt Frankreich seinen ersten Satelliten in den Weltraum – er heißt Asterix. 1967 hat der erste Asterix-Zeichentrickfilm Premiere: Asterix der Gallier. 1969 erhält Uderzo – wie auch Goscinny – den Titel eines „Chevalier des Arts et des Lettres“, etwas später den „Ordre national du Mérite“, den französischen Verdienstorden. 1974 gründen Albert und René die Studios Idéfix, um auch die Asterix-Filmprojekte selbst zu realisieren. 1976 kommt der zweite Zeichentrickfilm in die Kinos: Asterix erobert Rom. Asterix ist überhaupt in aller Munde. Die frechen Sprüche aus Alben werden zu geflügelten Worten, selbst General de Gaulle neckt seine Minister mit Namen aus dem gallischen Dorf.
Plötzlich der große Schock: Am 5. November 1977 stirbt René Goscinny völlig unerwartet während eines Belastungstests und hinterlässt nach 26jähriger Zusammenarbeit eine schmerzliche Lücke bei Uderzo. Asterix droht gemeinsam mit Goscinny zu sterben, doch sein Verlag zwingt Uderzo gerichtlich zum Abschluss des laufenden Projekts „Asterix bei den Belgiern“. Was ihm zunächst als unerträgliche Last erschien, wird ihm später doch zur positiven Selbstbestätigung. Seit dem stellt sich Uderzo der Herausforderung, die Abenteuer des kleinen Galliers in Alleinregie zu zeichnen, zu schreiben und zu verlegen. Er gründet gemeinsam mit der Witwe von Goscinny den Verlag Les Editions Albert René. Dem Debüt „Der große Graben“ folgen bis heute weitere Asterix Geschichten. Natürlich sind die Abstände zwischen den Abenteuern größer geworden: „Früher konnten wir uns die Arbeit eben teilen“, aber vom Aufhören ist bei Uderzo nie die Rede.
Bis heute ist Asterix in weit über 110 Sprachen und Dialekte übersetzt worden und erfreut sich einer breiten Leserschaft. Mehr als 370 Millionen Asterix-Bände sind weltweit verkauft worden, dazu kommen zwölf Zeichentrickfilme. Mal als Zeichentrick, mal mit Schauspielern wie Gérard Depardieu als Obelix. Auch die Leser sind stets begeistert und so ist es nicht verwunderlich, dass Uderzo über die Jahre diverse Preise und Auszeichnungen erhält, unter anderem die „goldene Leinwand“, den „Prix du Génie“, und den „European Video Award“. 2004 wird er auf dem internationalen Comic-Salon in Erlangen mit dem Max und Moritz-Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
2011: Die Éditions Albert René gehen über in den Besitz von Hachette Livre. Nach 70 Jahren des Zeichnens entschließt sich Albert Uderzo, die Stifte aus der Hand zu legen. „Er braucht auch ein bisschen Erholung“, erklärt er. Aber mit der Leidenschaft fürs Zeichnen, die er zum Beruf machte, wirkt er voller Begeisterung an seinen Figuren weiter, und arbeitet eng zusammen mit den beiden neuen Autoren Jean-Yves Ferri und Conrad Didier am 35. und 36. Album!
Aktuell arbeiten die beiden am Album 37 „Asterix in Italien“, welches am 19. Oktober 2017 im Handel erscheint. Der Grandseigneur des Comics könnte sich natürlich jeder Zeit komplett zur Ruhe setzen und sich mit seinen Werken in eine stille Kammer zurückziehen, aber er mischt auch mit seinen 90 Jahren bei den neuen Abenteuern von Asterix immer wieder mal mit. Von seinem Tatendrang geht nichts verloren:
“Ich möchte weitermachen, solange es mir möglich ist und solange man meine Geschichten lesen will. Im Grunde habe ich immer davon geträumt, das zu machen, was ich jetzt mache – ich bin ein Clown, der zeichnen kann. Und ich träume noch immer.“
Was bisher geschah Auf VROGAS VAS ist es zu einer Konfrontation zwischen den Rebellen und Darth Vader gekommen, der eigentlich nur des Rebellen Luke Skywalker habhaft werden wollte. Das Gefecht barg dann auch keinen Sieg für Vader. Zwar konnte er im Lauf der Kämpfe einen der Konkurrenten um den Platz an der Seite des Imperators, Karbin, töten, dafür ist den Rebellen aber nicht nur die Flucht gelungen, sie konnten auch Vaders Gehilfin Dr. Aphra gefangen nehmen. Einigermaßen überrascht von Vaders Entschlossenheit entsendet der Imperator ihn nach Shu-Torun, um die dortige dem Imperium treu ergebene Königin gegen rebellierende Erzbarone zu unterstützen. Shu-Torun ist ein wichtiger Lieferant für Erze und Mineralien für das Imperium. Auf dieser Mission begleiten Vader seine Konkurrenten um die Gunst des Imperators: die Zwillinge und der ehrgeizige Doktor Cylo…
„Oh nein, BeTee! Es gibt vieles, was ich an den Organischen mag. Also, dieser wundervolle Geruch zum Beispiel, wenn sie zu Asche verbrennen.“ – Tripple-Zero
Die letzte Initiative des Imperiums gegen die Erzbarone beginnt, doch etwas läuft schief. Der Erzbohrer, mit dem Vader und seine Truppen zu Baron Rubix vorstoßen sollen, kommt vom Kurs ab – Cylo hat mit den Baronen gemeinsame Sache gemacht und will Vader in eine Falle locken. Er muss seine Strategie umstellen. Doch auch die Zwillinge, die ihn bei dem Angriff begleiten, machen Probleme…
Der Abschluss der Geschichte um den Shu-Torun-Krieg und wieder wird eine Geschichte komplett aus dem Innern des Imperiums heraus erzählt. Es ist aber sehr gut herausgearbeitet, was für ein gnadenloses System hier herrscht und dass selbst diejenigen, die eigentlich gemeinsam die Interessen des Imperiums vertreten sollten, sich gegenseitig in den Rücken fallen. Die Taktik dahinter ist auch klar: Keiner wird auf diese Weise dem Imperator selbst gefährlich.
Nach einem kurzen Durchhänger in der letzten Ausgabe rafft sich die Geschichte doch noch mal auf zu einem spannenden Finale.
Es gibt eine Meldung nachzuholen: Die Star Wars Comicreihe erscheint ja schon eine ganze Weile im Panini-Verlag und seit dem Neustart wird sie bei uns auch regelmäßig besprochen. Doch im März erschien mit der Nummer 85 Das Offizielle Star Wars Magazin erstmals mit dem Panini-Logo auf dem Cover. Seit 1996 wird das Magazin mit News und Infos rund um das Star Wars-Epos vom Offiziellen Star Wars Fan-Club veröffentlicht. Verlegerischer Partner war dabei bisher der OZ-Verlag. Nach Lizenzverhandlungen im letzten Jahr wechselt das Magazin nun mit der aktuellen Ausgabe zu Panini. Das Offizielle Star Wars Magazin ist die ultimative Quelle für alle Anhänger der Saga, die vor und hinter die Kulissen des erfolgreichsten „Weltraummärchens“ aller Zeiten blicken wollen. Neben Porträts zu Stars und Machern, Making-of-Reportagen, exklusiven Kurzgeschichten und Comics erhält der Leser auf 72 Seiten auch Poster und attraktive Gewinnspiele. Das Cover der aktuellen Kiosk-Ausgabe ziert das Bild der leider jüngst verstorbenen Carrie Fisher als Prinzessin Leia, von der in einem sechsseitigen Lebens- und Schaffensporträt Abschied genommen wird. Weitere Themen sind: Der Bau des Todessterns, eine Liebeserklärung an Chewbacca in 20 Punkten und ein exklusives Interview mit den Produzenten der LEGO Star Wars-Animationsserie.
Dass das Magazin nun beim Panini Verlag erscheint, hängt mit dem Wunsch der Lizenzgeber zusammen, die Printkompetenz zu bündeln. Panini-Chefredakteur Jo Löffler sagt: „Als Verlag, der die Star Wars-Comics, -Romane, -Artbooks und -Jugendmagazine publiziert, ist Panini mit den Inhalten und Abläufen bestens vertraut. Wir freuen uns, mit dem Offiziellen Star Wars Magazin nun unser Portfolio um eine weitere Facette bereichern zu können.“
Auch in der neuen Kooperation erstellt den Inhalt das bewährte K-3D Graphic und Miracle Images Verlags GmbH-Team, das das Magazin von Beginn an betreut hat. Chefredakteur Robert Eiba sagt dazu: „Die Zusammenarbeit mit der OZ-Verlags GmbH war wirklich klasse und wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal für über 20 gemeinsame Star Wars-Jahre.“ Von der Zusammenarbeit mit Panini erhofft er sich neue Impulse für das Magazin durch einen starken und lizenzerfahrenen Partner.
Das Magazin erscheint wie bisher vierteljährlich in einer Kioskausgabe (Preis 4,60 Euro, Auflage 24.000) sowie in der um 24 Seiten erweiterte Abo-Ausgabe Journal of the Whills, die ausschließlich den Abonnenten vorbehalten ist. Das Journal of the Whills erscheint fortan allerdings vollfarbig und nicht mehr wie bisher in Schwarz-Weiß.
Für Abonnenten bringt die Zusammenarbeit mit Panini weitere positive Neuerungen, zum Beispiel kostenlose Extras, ab der aktuellen Ausgabe. Mit der Nummer 85 bekommen Abonnenten eine exklusive Variant-Cover-Edition der Star Wars-Comic-Ausgabe 20 zugesendet. Weitere Sonderaktionen und Upgrades sind für die Zukunft geplant.
Wenn wir den Jahreslauf chronologisch folgen, ist die Jahreschronologie vom „Phantastischen Projekt“ etwas durcheinander, aber damit müssen wir leben. Beginnen wir also mit dem quasi jüngsten Eintrag im Projekt, der EXPEDITION R.
2013 war der glorreiche Initiator* dabei, mit Videokanälen zu experimentieren. Einer dieser Kanäle ging um den EUROPA-PARK und entwickelte sich schnell. Dabei entstand die Idee, den Kanal mit einer Webseite und einer ganzen Internet-Umgebung auszustatten. So sollte es geschehen, allerdings nicht so, wie der Initiator das geplant hatte.
Die EXPEDITION R ging aus der ErlebnisPostille hervor und sollte einen griffigen Namen haben. Die Vorliebe des Initiators für Alliterationen (Stabreime) hatte dabei zunächst zu dem Titel „Rund um Rust und Rhein“ geführt. Aus „Rust“, „Rhein“ und „rundum“ entstand „EXPEDITION R“.
Als Startdatum wurde der 13. März 2013 festgelegt. Warum? Weil das Datum sowas wie eine „Zahlen-Alliteration“ darstellt (drei-eins null-drei eins-drei) und außerdem in der Nähe des Datums der offiziellen Eröffnung der Hauptsaison des EUROPA-PARK lag. Dann jedoch erkrankte der glorreiche Initiator und der Start musste verschoben werden. Das Datum allerdings wurde beibehalten und gilt seither als Jubiläumsdatum für die EXPEDITION R. Von EUROPA-PARK wurde das Themengebiet auf den Schwarzwald erweitert, und dieses Jahr noch ein Stückchen weiter… aber diese Geschichte wird auf der Webseite und im Videokanal der EXPEDITION R weitererzählt…
* = Er grummelt immer so nett, wenn ich ihn so nenne, deswegen behalte ich das einfach bei. Mit „glorreicher Initiator“ ist natürlich der Gründer und Initiator des „Phantastischen Projekts“ , Thorsten Reimnitz, gemeint.
Was bisher geschah Auf VROGAS VAS ist es zu einer Konfrontation zwischen den Rebellen und Darth Vader gekommen, der eigentlich nur des Rebellen Luke Skywalkers habhaft werden wollte. Das Gefecht barg dann auch keinen Sieg für Vader. Zwar konnte er im Lauf der Kämpfe einen der Konkurrenten um den Platz an der Seite des Imperators, Karbin, töten, dafür ist den Rebellen aber nicht nur die Flucht gelungen, sie konnten auch Vaders Gehilfin Dr. Aphra gefangen nehmen. Vader ist auf dem Rückweg nach Coruscant, um beim Imperator vorstellig zu werden…
„Beweist mir Euren Wert, Vader. Ich verlasse mich mehr auf Euch, als Ihr ahnt.“ – Der Imperator
Vader überbringt bei einer Audienz im Thronsaal des Imperators auf Coruscant die Leiche von Karbin. Der Imperator verliert darüber kaum ein Wort, sondern entsendet Vader nach Shu-Torun. Der Planet verfügt über Erze und Mineralien, die wichtig für das Imperium sind. Doch die Erzbarone des Planeten haben begonnen, gegen die Königin zu rebellieren. Das Imperium muss eingreifen. Tagge besteht darauf, dass Vader von Doktor Cylo – einem anderen Konkurrenten Vaders um die Gunst des Imperators – begleitet wird. Bei einer Demonstration der imperialen Macht zerstört Vader eine Schürfzitadelle, was zwar die Barone beeindruckt, aber auch die Förderkapazitäten beschneidet. Die Erzbarone indessen wollen sich das nicht gefallen lassen und starten einen Gegenangriff auf den Palast der Königin. Gleichzeitig schickt Vader mehrere Kopfgeldjäger los. Sie sollen Doktor Aphra finden…
Wieder einmal eine Geschichte, die aus dem Innern des Imperiums erzählt wird. Geschickt spielt dabei der Imperator die verschiedenen Günstlinge gegeneinander aus, aber was sein wirklicher Plan ist, das bleibt vorerst im Dunkeln. Doktor Cylo wird von Tagge angestachelt, Vader nicht zu erfolgreich werden zu lassen. Er soll zwar den Shu-Torun-Krieg für das Imperium entscheiden, es soll aber nicht zum Erfolgt für Vader werden. Eine neue Intrige wird geschmiedet.
Die Geschichte ist sehr gut erzählt und man ist wirklich gespannt, auf was für ein Finale sie hinausläuft – und welche Rolle der Shu-Torun-Krieg letztlich im großen Ganzen spielt.
Was bisher geschah Auf VROGAS VAS ist es zu einer Konfrontation zwischen den Rebellen und Darth Vader gekommen, der eigentlich nur des Rebellen Luke Skywalkers habhaft werden wollte. Das Gefecht barg dann auch keinen Sieg für Vader. Zwar konnte er im Lauf der Kämpfe einen der Konkurrenten um den Platz an der Seite des Imperators, Karbin, töten, dafür ist den Rebellen aber nicht nur die Flucht gelungen, sie konnten auch Vaders Gehilfin Dr. Aphra gefangen nehmen. Da diese zuvor damit prahlte, in Vaders Pläne eingewiehen zu sein, wird sie mit Hilfe von Sana in die Haftanstalt SUNSPOT gebracht werden, dem Gefängnis der Rebellen. Doch kaum richtig dort angekommen wird das Gefängnis Ziel eines Überfalls. Währendessen sind Han Solo und Luke Skywalker unterwegs, um für die Rebellen Vorräte zu besorgen. Solo wird allerdings übermütig und verspielt das Geld der Rebellion beim Sabacc. Dann empfangen sie den Notruf der Prinzessin aus dem Gefängnis und machen sich auf den Weg dorthin…
„Sie waren eine Närrin, Prinzessin. Sie haben Ihr Leben im Schloss Ihres Vaters und in den Senatshallen verbracht, abgeschirmt von der Realität der Galaxis. Wie können Sie allen Ernstes hoffen, den Krieg zu gewinnen?“ „Sie haben das Schloss meines Vaters und Alderaan in die Luft gejaft. Aber wir werden diesen Krieg nicht meinetwegen gewinnen. Gewinnen werden wir, weil es mehr von uns gibt, als Sie zählen können!“ – Eneb Ray und Leia Organa
Das Eingreifen von Han Solo und Luke Skywalker läuft nicht so wie geplant: Der geheimnisvolle Gegner erweist sich als gewiefter Taktiker. Schließlich kommt es zu einer Konfrontation, bei der er seinen Helm abnimmt. Obwohl sein Gesicht entstellt ist, erkennt Leia den Rebellen-Spion Eneb Ray wieder, der offenbar eine unangenehme Begegnung mit dem Imperium hatte, über die er aber nicht reden will. Er findet ihre Art, die Rebellion zu führen, zu „lasch“ gegenüber einem skrupellosen Imperium und ihr zeigen, wie man den Krieg wirklich gewinnen kann. Dazu gibt er Leia fünf Sekunden, bevor er eine Explosion auslösen will…
Im zweiten Teil des Heftes wird ein Zeitsprung gemacht, und zwar in die Zeit zwischen Episode VI und VII: C3PO stürzt mit einigen anderen Droiden auf einem trostlosen Planeten ab. Mit dabei ist ein erbeuteter imperialer Droide, der wichtige Informationen für den Widerstand in seinem Speicher trägt. C3PO muss es schaffen, ihn und die anderen durch die lebensfeindliche Wildnis des Planeten zu einem anderen abgestürzten Raumschiff zu lotsen, von wo aus ein Notruf abgesetzt werden kann…
Beide Geschichten sind etwas… hm.. merkwürdig, denn beide würde ich als „Durchgangsepisoden“ bezeichnen. Die Enttarnung des geheimnisvollen Gegners Eneb Ray löst nicht wirklich irgendwas auf, da wir – die Leser – ihn noch nicht kennen, gleichzeitig führt die Geschichte zu einem offenen Ende, bei dem gleich zwei neue Storylines aufgemacht werden. Verwirrt hat mich eine Fussnote über Eneb Ray, in der es heißt, man könne ihn in dem neuen Sonderband „Darth Vader: Der Shu-Torun-Krieg“ kennenlernen. Da Leia kurz davor erwähnt, dass Eneb auf Coruscant als vermisst galt, dachte ich, es würde beim „Shu-Torun-Krieg“ um diese Geschichte gehen. Dann allerdings stellte ich fest, dass der Shu-Torun-Krieg in der Comicheft-Reihe ab Nummer 19 erzählt wird. Mir ist nicht ganz klar, in welcher Relation der „Shu-Torun-Krieg“ zu Eneb Ray steht. Aber vielleicht erfahre ich das ja noch.
Die Geschichte um C3PO erklärt, wieso dieser in Episode VII einen roten Arm hat. Sie ist interessant und füllt ein paar Lücken (unter anderem bringt sie zur Sprache, dass C3POs Gedächtnis am Ende von Episode III nicht so gelöscht wurde, dass er sich an gar nichts mehr erinnern kann, sondern dass er immer noch Streiflichter aus seiner anderen Vergangenheit wahrnimmt), aber sie passt nicht so wirklich in die Reihe, chronologisch gesehen. Eher hätte ich mir hier eine weitere Episode von Obi-Wans Tagebuch gewünscht.
Beide Geschichten sind nur ein Bindeglied, „Das Gefängnis der Rebellen“ geht um Doktor Aphra und ihr Schicksal, sowie den (noch unbekannten) Rebellenspion Eneb Ray (und den merkwürdigen Sturmtruppler, den wir am Ende der Geschichte zu sehen bekommen), „C3PO: Phantomschmerzen“ um C3POs roten Arm. Bei C3PO wissen wir, wohin die Geschichte führt, beim Gefängnis der Rebellen bleibt es noch abzuwarten.
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