Technische Rezension: „Ralph reichts 3D/2D“ der Walt Disney Animation Studios

(c) Walt Disney
(c) Walt Disney

OT:                      WRECK-IT RALPH
Laufzeit:               101 Minuten
FSK-Freigabe:     ab 6 Jahren
Studio                  Walt Disney Animation Studios
Herstellungsjahr: USA 2012
Discs:                            2 Blu-Ray´s
Tonformate:                  Deutsch  DTS-HD-HR 5.1, Englisch DTS-HD-MA 5.1, Türkisch in Dolby Digital 5.1
Bildformat:          2.35:1
Extras:                 Pappschuber
Sprecher:             John C. Reilly, Sarah Silverman, Alan Tudyk, Ed O´Neill, Jane Lynch, Jack McBraver, Mindy Kaling, Joe Lo Truglio
Regie:                   Rich Moore

 

Handlung:

Ralph ist seit 30 Jahren die böse Videospielfigur in dem Spiel „Fix-It Felix“, hier ist er der, der alles zerstört und den keiner mag, während auf der anderen Seite Fix-It Felix Jr. der Held ist und immer die Orden und die Torten bekommt. Das frustriert Ralph, den er möchte einmal in seinem Leben auch der Gute sein und einen Orden bekommen. Selbst das routinemäßige Treffen bei den „Nicht ganz so Anonymen Bösewichtern“ kann sein Leid nicht beheben.

Aus diesem Grund beschließt er eines Tages, sich nach einem anderen Spiel umzusehen indem  er zeigen kann dass auch in ihm ein Held steckt. Zuerst gerät er in den Ego-Shooter „Hero‘s Duty“, von dem er wegen seiner Gewalttätigkeit zuerst geschockt ist und danach Chaos verbreitet. Von hier aus geht es dann geradewegs in das zuckersüße Speed-Game „Sugar Rush“. Dort trifft er auf Vanellope, obwohl die beiden zuerst gar nicht miteinander können, ist Sie eine ihm verwandet Seele der es in ihrem Spiel ähnlich ergeht wie ihm in seinem.

 

Info:

Disneys 52. Animationsfilm führt dieses Mal in die Welt der Computerspiele. Von Ralphs 8-Bit-Spiel über einen modernen Ego-Shooter bis hin zu einem Rennspiel ist alles dabei. Nach TANGLED ist Disney mit WRECK-IT RALPH auch weiterhin auf der richtigen Spur. Das wurde auch mit einer Oscar-Nominierung für den besten Animationsfilm gewürdigt.

 

Bild 3D – BD (Disc 1):

Auch bei WRECK-IT RALPH gilt das gleiche wie für TANGLED und FROZEN, das Bild ist absolut hervorragend, wie man es von einem Disney-Animationsfilm kennt. Die plastische Tiefenwirkung ist ebenfalls absolut hervorragend und obwohl Disney sich nichts aus vordergründiger Effekthascherei macht, gibt es auch hier einige, allerdings wieder eher subtilere Pop-Out-Effekte. Die Schärfe ist absolute Referenz, ebenso wie der Kontrast, der Schwarzwert und die Kompression. Hinzukommen auch eine sehr kräftige und grelle Farbpalette. Hier geht kein noch so kleines Detail des Bildes verloren. Das 3D-Bild ist eindeutig Referenz!

 

Bild 2D – BD (Disc 2):

Obwohl man auch hier auf den stereoskopischen Effekt verzichten muss, besitzt auch die 2D-Version eine sehr schöne Räumlichkeit. Was die Qualität des Bildes angeht, so steht diese der 3D-Version in nichts nach, nur dass es ohne die Brillen etwas heller daherkommt, ansonsten gilt hier das gleiche wie für die 3D-Fassung, Referenz!

 

Ton:

Auch beim Ton kann ich die Angaben nur wiederholen, die deutsche Tonspur im leicht komprimierten DTS-HD-HR 5.1-Format ist hier ebenfalls erstklassig gelungen. Zu Beginn in Ralphs 8-Bit-Spiel ist der Ton naturgemäß noch etwas zurückhaltend, was sich aber spätestens in dem „Starship Trooper“-angehauchten Videospiel „Hero‘s Duty“ ändert. Hier geht der Ton in die vollen und wird zudem richtig aggressiv. Im nächsten, „Sugar Rush“ sind es besonders die Rennsequenzen, die hier begeistern.

Die Dialoge sind in beiden Fassungen immer sauber und klar verständlich und können sich sehen lassen. Der Unterschied zur englischen DTS-HD-MA 5.1-Spur ist absolut minimal, in erster Linie kommen in der Originalfassung die Sprecher noch natürlicher zur Geltung als in der deutschen Fassung. Die Surroundeffekte sind ebenso hervorragend abgemischt, sowohl ausgewogen dabei gleichzeitig auch kräftig und besitzen eine sehr gute Direktionalität und Räumlichkeit.

Ebenso wie das Bild ist auch der erstklassige Ton, sowohl in englisch als auch in deutsch auf Referenzniveau!

 

Bonus:

3D-Disc:

Nach dem einlegen kommen die folgenden Vorschautrailer in 3D:

  • MONSTER UNIVERSITY (1.04 Min)
  • PLANES 1 (1.19 Min)

 

Auf der Disc anwählbar:

  • Kurzfilm: Im Flug erobert (6.34 Min)

 

2D-Disc:

Nach dem einlegen kommen die folgenden Vorschautrailer in 2D:

  • MONSTER UNIVERSITY (1.04 Min)
  • Disneynature CHIMPANZEE (Schimpanzen) (1.51Min)
  • PLANES 1 (1.19 Min)

 

Auf der Disc anwählbar:

  • Kurzfilm: Im Flug erobert (6.34 Min)
  • Stück für Stück – Wie die Welten in WRECK-IT RALPH entstanden (16.40 Min)
  • Alternative und zusätzliche Szenen (12.36 Min):
    • Einführung von Regisseur Rich Moore (0.23 Min)
    • Ralph im „Hero´s Duty“-Gefängnis (5.09 Min)
    • Das Labyrinth (2.25 Min)
    • Vanellopes Vulkan (3.12 Min)
    • Extreme Easy Living 2 (3.16 Min)
  • Videospiel TV-Spots (insges. 2.39 Min):
    • Fix-It Felix Junior (0.34 Min)
    • Sugar Rush (0.32 Min)
    • Hero´s Duty (1.01 Min)
    • Fix-It Felix Hammer (0.32 Min)
  • Trailershow:
    • MONSTER UNIVERSITY (1.04 Min)
    • Disneynature CHIMPANZEE (Schimpansen) (1.51Min)
    • PLANES 1 (1.19 Min)
    • Disney Movies And More  (0.32 Min)
    • 20th Anniversary Disneyland Paris  (0.32 Min)
    • EPIC MICKEY 2 – The Power Of Two (PS3/X-Box/Wii) (0.32 Min)
    • Tinker Bell And The Pirate Fairy – Vorschautrailer (1.08 Min)

 

Fazit:

Hier gibt es zwar einmal mehr den typischen Disney-Bösewicht, der sich aber alsbald als Held entpuppt, während der eigentliche Schurke im Verborgenen sein Spiel treibt. Ein „böser Videospielcharakter“ in einer Existenzkrise ist eine wirklich abgedrehte und daher gleichzeitig auch sehr schöne Idee, die ebenso genial umgesetzt wurde.

Mit WRECK-IT RALPH ist dem Disney-Animations-Studio ein weiterer großer Wurf gelungen, welcher mit TANGLED begann und mir FROZEN fortgesetzt wurde. Bleibt zu hoffen dass Disney auch weiterhin solch hochwertige Animationsfilme produziert!

Einmal mehr Demomaterial für das Home-Equipment!

Ein Film für die ganze Familie und für jeden der auf tolle Animationsfilme steht. Für Disney-Fans sowieso absolut unverzichtbar!

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Die Muppet Show – Gaststar: Jim Nabors

(c) Disney
(c) Disney

Die Muppet Show mit Jim Nabors enthält einen besonderen Moment: Scooter taucht zum ersten Mal auf und stellt sich Kermit vor. Er will der neue Laufbursche der Show werden und Kermit kann nicht ablehnen – Scooters Onkel gehört das Theater, in dem die Muppet Show stattfindet. Allerdings ist dieser „Erstauftritt“ von Scooter etwas verwirrend, da die Shows weder in der „richtigen“ Reihenfolge produziert noch ausgestrahlt wurden. Laut Produktionsnummer ist diese Ausgabe die Nummer 6, aber Scooter ist schon in Shows dabei gewesen, die vor dieser produziert wurden. In meiner kleinen Betrachtung der Muppet Show möchte ich die logische Reihenfolge einhalten, deswegen kommt diese Show heute dran.

Und wo wir gerade von Logik reden: Viele Fans haben sich gewundert über den Umstand, dass Kermit Scooter nicht kennt, obwohl Scooter in der Serie „Muppet Babies“, die – wie der Titel sagt – von den  „Baby-Abenteuern“ der Muppets berichtet, mit dabei ist. Und nicht nur er, sondern sogar seine Zwillingsschwester Sceeter, von der wiederum in der Muppet Show keine Rede mehr ist. Die Produzenten der Muppets meinten dazu, das läge daran, dass – genauso wie die meisten Muppet-Kinofilme – die „Muppet Babies“ eine Geschichte zeige, die im Muppet-Universum eine Fiktion ist (ja, tatsächlich).

Zurück zu Scooter: Sein erstes Erscheinen ist der rote Faden der heutigen Show. Und ein Teil seiner Vorstellung gehört zum Punkt „Übersetzungshammer“

Nummern

  • Titellied
  • Vor dem Vorhang: Kermit begrüßt das Publikum (aus dem „Benny-Vendergast-Gedächtnis-Theater“)
  • Lied: „Mäuse“ / Dr. Goldzahn (Originaltitel: „Money“ von Stan Freberg und Ruby Raskin)
  • Auf dem Balkon: Statler und Waldorf (1)
  • Hinter der Bühne: Scooter stellt sich Kermit vor
  • Sketch „Die sprechenden Häuser“: Meine Frau ist krank
  • Vor dem Vorhang: Kermit kündigt Jim Nabors an
  • Lied: „Gone with the Wind“ / Jim Nabors (Lied von Allie Wrubel und Herb Magidson)
  • Auf dem Balkon: Statler und Waldorf (2)
  • Muppet-Blitznachricht
  • Hinter der Bühne: Scooter bringt Kermit Kaffee und überredet ihn, die „Danceros“ ins Programm zu nehmen
  • Musiknummer: Die Danceros
  • Hinter der Bühne: Jim Nabors trifft Tier
  • Hinter der Bühne: Scooter trifft Hausmeister George
  • Im Ballsaal
  • Lied: „Dog Eat Dog“ / Rowlf und Baskerville (das Lied von Steven Fern und Edward Kassner wird in einer deutschen Fassung vorgetragen)
  • Auf der Bühne: Kermit im Gespräch mit Jim Nabors, unterbrochen von Miss Piggy
  • Hinter der Bühne: Fozzie beschwert sich über Scooter, der ihm ständig neue Witze vorschlägt
  • Vor dem Vorhang: Sam kündigt Wayne und Wanda an
  • Nummer: „Indian Love Call“ / Wayne und Wanda (Lied von Oscar Hammerstein und Rudolf Friml)
  • Vor dem Vorhang: Kermit kündigt Fozzie an
  • Fozzies Comedy-Nummer
  • Sketch: Jim Nabors als Nachtwächter, der einen einbrechenden Rowlf aufhält
  • Hinter der Bühne: Fozzie versucht, Scooter einen Witz zu erzählen
  • Vor dem Vorhang: Kermit kündigt nochmals Jim Nabors an
  • Lied: „Thank God I’m a Country Boy“ / Jim Nabors und die Gogolala Jubilee Jukeband (Lied von John Martin Summers, ursprünglich gesungen von John Denver)
  • Vor dem Vorhang: Abschied
  • Abspann
  • Auf dem Balkon: Statler und Waldorf (3)

Der Gaststar

Jim Nabors (* 12. Juni 1930 in Sylacauga, Alabama) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Sänger und Komiker. Bekannt wurde Nabors vor allem durch seine Darstellung des gutherzigen und naiven Gomer Pyle in der 60er-Sitcom „The Andy Griffith Show“ und durch das Lied Back Home Again in Indiana, das er seit den 70er-Jahren jährlich im Vorprogramm der 500 Meilen von Indianapolis singt.

Im Januar 2013 heiratete er seinen Partner Stan Cadwallader, mit dem er seit Mitte der 1970er Jahre zusammenlebt. [1]

Hintergrund

Die Sketchreihe „Die sprechenden Häuser“ war eine Art „Neuumsetzung“ dessen, was im Pilotfilm „Sex & Gewalt“ „Die Weisheit der Vorväter“ war: Sprechende Häuser, die sich unterhielten und dabei meistens einen ziemlichen Kalauer brachten. Meistens waren das Kalauer, die in der Übersetzung schwierig waren, wie auch der Witz der heutigen Episode: Ein Haus berichtet, seiner Frau ginge es nicht gut. Auf Nachfrage eines anderen Hauses, was sie denn habe, sagt das erste: „She’s got the shingles.“ „Shingles“ bedeutet im Englischen sowohl „(Dach-)Schindeln“ als auch „Gürtelrose“ (Herpes Zoster, „shingles“ als Bezeichnung für die Krankheit leitet sich dabei vom lateinischen „cingulum“ für „Gürtel“ ab). Eberhard Storeck brachte den Witz rüber ins Deutsche, indem er das Haus antworten ließ, seine Frau habe „ein paar Schindeln locker“.

Übersetzungshammer

Neben dem „Shingles“-Witz gibt es da in der Episode noch ein paar mehr. Scooter beispielsweise stellt sich Kermit gegenüber als der neue „Go-For“ vor, was Kermit als „gopher“ („Erdhörnchen“) missversteht und meint, so sähe er gar nicht aus. Scooter meint „go-for“ im Sinne von „Laufbursche“ , auf Deutsch stellt er sich auch als „Läufer“ vor. Kermit benutzt aber schon in dieser Show und in späteren Ausgaben das Wort „Schammes“, wenn er von Scooter redet, von dem ich als Kind nie wusste, was es heißen sollte. Storeck umgeht hier eine Wortklippe: Scooter wird im Original als „go-for“ bezeichnet, das Wort hat zwei Silben (go|for), die deutsche Übertragung aber drei (Lauf|bur|sche). „Scham|mes“ hat ebenfalls nur zwei Silben und bedeutet das gleiche: Das Wort kommt aus dem Jiddischen und bezeichnet eigentlich einen Synagogendiener, wird aber auch Synonym für „Laufbursche“ verwendet.

Der Sketch mit Jim Nabors als Nachtwächter und Rowlf als Einbrecher besteht aus einer ganzen Reihe von Wortwitzen, die auf Nabors‘ Dialekt basieren (er sagt zum Beispiel „hans up“ statt „hands up“, worauf Rowlf zwei Hennen – „hens“ – hochhebt). Durch geschickte kleine Änderungen („Ich will Deine Hänne sehen!“ – „Sie wollen meine Hennen sehen? Hier sind sie!“) werden die Witze dem Deutschen angepasst.

Ganz ändern musste Storeck allerdings den Witz, den Waldorf und Statler nach Nabors Musiknummer „Gone with the Wind“ bringen: Waldorf bemerkt, was für ein guter Sänger Nabor doch sei, worauf Statler erwidert, er habe mal neben ihm gewohnt, er sei auch ein guter „Nabor“ (ausgesprochen wie „neighbour“ = „Nachbar“). Auf Deutsch nimmt Waldorf Bezug auf Nabors Hose, die ihm durch den Wind im Verlauf der Nummer weggeweht wurde, was Statler mit den Worten quittiert: „War wohl ’ne Windhose!“

Und noch ein Hammer, den Storeck entschärft: Kermit kündigt Fozzie an als „the man who thinks Elton John is a singing bathroom“. Auf Deutsch sagt er, Fozzie sei „der Mann, der Liza (gesprochen „leisa“) Minelli für einen Flüsterstaubsauger hält“.

Medien

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[1] Dieser Teil des Artikels stammt aus dem Wikipedia-Eintrag “Jim Nabors“, der unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar ist. Autoren siehe hier.

 

Technische Rezension: „Ich – einfach unverbesserlich 2 – 3D/2D“ von Universal Pictures

(c) Universal Pictures
(c) Universal Pictures

OT:                      DESPICABLE ME 2
Laufzeit:               98 Minuten
FSK-Freigabe:     ab 0 Jahren
Studio                  Universal Pictures
Herstellungsjahr: USA 2013
Discs:                    2 Blu-Rays
Tonformate:          Deutsch  DTS 5.1, Englisch DTS-HD-MA 5.1 sowie diverse Sprachen in DTS 5.1
Bildformat:          1.85:1
Extras:                 Wendecover
Sprecher:             Steve Carell, Russel Brand, Kirsten Wiig, Benjamin Brat, Miranda Cosgrove, Dana Gaier, Elsie Fsher, Steve Coogan, Ken Jeong, Chris Renaud, Pierre Coffin
Regie:                   Chris Renaud und Pierre Coffin

 

Handlung:

Nachdem Gru seinen Lebensstil geändert und dem Verbrechen abgeschworen hat, betreibt er zusammen mit Professor Nefario und den Minions eine Firma für Konfitüre, welche allerdings aus geschmacklichen Gründen nicht so richtig läuft. Da wird er kurz nach der Geburtstagsfeier seiner jüngsten Tochter Agnes von der Agentin Lucy Wilde entführt. Zwei seiner Minions, die ihm helfen wollen, werden kurzerhand ebenfalls mitgenommen. Lucy Wilde gehört der ultrageheimen Geheimorganisation AVL (Anti-Villian-League / Anti-Verbrecher-Liga) an. Eine geheime Forschungsstation am Nordpol wurde komplett gestohlen und mit ihr eine fürchterliche biologische Waffe. AVL benötigt nun Grus Dienste, den Dieb ausfindig zu machen und die Waffe wiederzubeschaffen, besonders da er sich als ehemaliger Schurke in diesem Metier hervorragend auskennt. Sein anfänglicher Widerwille, wieder in das Leben als vermeintlicher Dieb zurückzukehren, ist groß, doch schon bald ändert er seine Meinung und hilft Lucy und der AVL den Dieb zu suchen, was seine Töchter natürlich begeistert. Dabei stellt sich auch heraus, dass es Lucys Idee war, Gru mit einzubeziehen, dass sie ein großer Fan von ihm ist und sich nebenher insgeheim in ihn verliebt hat.

Als wenn das nicht schon Stress genug wäre, muss er sich nebenher auch noch mit den Verkupplungsversuchen seiner Nachbarin als auch mit dem Freund seiner ältesten Tochter herumschlagen.

 

Info:

DESPICABLE ME 2 wurde ebenso wie Teil 1 direkt auf das 3D-Erlebnis hin produziert, was man hier noch deutlicher erkennen kann. Für Universal war es der mit Einnahmen von ca. 800 Millionen US-Dollar erfolgreichste Film 2013, dementsprechend ist ein dritter Teil auch schon in Arbeit.

Die Geschichte von Teil 2 ist wesentlich origineller als noch bei Teil 1 und erinnert in noch größeren Teilen an die James-Bond-Filme mit Roger Moore, außerdem ist er einfach mehr als nur lustig, besonders die Minions treiben es hier wieder echt bunt und das mehr als nur in einer Hinsicht, da diesen eine wichtige Bedeutung zukommt.

 

Bild 3D – BD (Disc 1):

DESPICABLE ME 2 bietet eine noch bessere 3D-Performance als Teil 1, mit ebenfalls recht vielen Pop-Out-Effekten. Da auch dieser Teil über eine ziemlich grelle Farbpalette verfügt, gilt hier ebenfalls, dass die Abdunkelung durch die 3D-Brillen nicht zu bemerken ist. Auch der Kontrast, der Schwarzwert, die Kompression und die Schärfe sind hier auf höchstem Niveau. Durch die fortschreitende Technik ist hier vor allem die Detailvielfalt noch um einiges größer als bei Teil 1 und ist eine ebensolch eindeutige Bildreferenz.

 

Bild 2D – BD (Disc 2):

Was für die 3D-Fassung gilt trifft ebenso auf die 2D-Version zu, nur das hier der stereoskopische Effekt nicht so groß ist. Allerdings liegt auch diese Fassung auf demselben hohen Niveau wie die 3D-Fassung, auch hier gibt es ebenfalls absolut nichts am Bild auszusetzen, Referenz.

 

Ton:

Die deutsche Tonspur liegt hier im verlustbehafteten DTS 5.1-Format vor und ist auf einem sehr hohen Level. Interessanterweise ist es hier die englische Tonspur, die eindeutig zu leise abgemischt wurde, allerdings klingt diese etwas natürlicher. Davon abgesehen arbeiten beide Spuren auf höchstem Niveau und die Surroundmixe sind ebenfalls erstklassig gelungen. Die Dialoge sind immer hervorragend zu verstehen und auch die Soundeffekte können sich hier mehr als sehen lassen, vor allen Dingen bekommt der Subwoofer beim großen Showdown einiges zu tun. Ob Direktionalität oder Räumlichkeit, die deutsche Tonspur macht in allen Belangen eine hervorragende Figur.

 

Bonus:

3D-Disc:

  • Kurzfilm „Puppy in 3D  (4.33 Min)

 

2D-Disc:

  • Unveröffentlichte Szene – Gru-Titis  (0.46 Min)
  • Die Minions (3.07 Min)
  • Böse Minions (4.18 Min)
  • Eine Gru-Mässige Transformation (5.27 Min)
  • El Hombre Malo: Die Schurkereien von El Macho (4.16 Min)
  • Grus Mädchen (5.35 Min)
  • Spielereien im Überfluss (4.12 Min)
  • Audiokommentar von den Regisseuren Chris Renaud und Pierre Coffin

 

  • DESPICABLE ME 2 – Kurzfilme:
    • Puppy (4.33 Min)
    • Panik im Postraum (4.14 Min)
    • Übungsräder (4.12 Min)
    • Das Making Of der Kurzfilme (5.44 Min)

 

Fazit:

DESPICABLE ME 2 ist wesentlich interessanter als Teil 1 da es mit der Bio-Waffe und die damit infizierten einen gewissen Horrorfaktor in den Film mit einbringen. Ebenso werden im zweiten Teil die Minions von ziemlich schrägen Helfern zu wichtigen Hauptfiguren, um die sich die Handlung im Endeffekt dreht. Das schöne daran ist das es sich bei Teil 2 um eine wirkliche Fortsetzung und Weiterentwicklung des ersten Teils handelt und nicht bloß um ein Quasiremake.

Das 3D- wie auch das 2D-Bild ist Referenz, der deutsche Ton ist erstklassig, allerdings ist der englische noch besser, da natürlicher. Das Bonusmaterial ist hier wesentlich interessanter als beim Ersten ausgefallen. Genauso wie schon bei DESPICABLE ME 1 stechen hier wieder die drei Kurzfilme markant heraus, da diese ebenso liebevoll gemacht sind wie der eigentliche Film, Dieses mal gibt es sogar noch ein Making Of der Kurzfilme dazu.

Auch hier gilt, vom Bild her definitiv Demomaterial für das Home-Equipment!

Ein Film für die ganze Familie und für jeden der auf tolle Animationsfilme steht.

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Die Toten, kein Ponyhof und doppelt-intergalaktischer Comic-Spaß!

Panini Comics baut die Zusammenarbeit mit deutschen Comic-Künstlern und -Autoren weiter aus

Mit Johanna Baumanns Danach, Lantern Jack von Martin Frei, Spass Wars von Matthias Kringe und natürlich dem kürzlich erschienen Band Schattenspringer der Berlinerin Daniela Schreiter hat Panini Comics neues Terrain erschlossen. Comics und Graphic Novels deutscher Zeichner waren bis dato Mangelware im Panini Comics-Programm. Doch aufbauend auf den Erfolgen dieser Titel soll die Schiene mit Comics deutscher Künstler nun erweitert werden. Eine Kooperation mit dem Zwerchfell-Verlag bringt die erfolgreichste deutsche Zombie-Produktion Die Toten und die beliebten Web-Comics Das Leben ist kein Ponyhof von Sarah Burrini ins Panini-Portfolio und Johanna Baumann und Matthias Kringe machen weitere Cartoon-Bände mit galaktischem Humor.

(c) Zwerchfell / Panini Comics
(c) Zwerchfell / Panini Comics

Die Idee zur Serie Die Toten entstand 2009 beim Indie-Verlag Zwerchfell unter der Ägide der kreativen Köpfe Christopher Tauber und Stefan Dinter, die damit ihrem Bedürfnis nach originelleren Ideen für das Horror-Genre nachgingen und der Tatsache Abhilfe schaffen wollten, dass es nahezu keine Zombie-Geschichten gab, die in Deutschland spielen aber fast jede/r ZeichnerIn hierzulande ein Faible für das untote Gezücht hat. Der Reiz lag darin, dass sich die Autoren und Zeichner ihre Heimat- und Lebenswelt unter den Aspekten einer Zombie-Pandemie vorstellen durften. 2010 erschien dann der erste Die Toten-Band, weitere folgten. Die Reihe wurde so erfolgreich, dass sich die Macher andere Wege überlegen mussten, um mit dem Projekt Schritt halten zu können. „Also haben wir haben den Schritt gewagt, einen der großen Verlage zu fragen, ob Interesse bestünde …“, erklärt Christopher Tauber und sieht bei Panini eine gute Heimat für die eigene Schöpfung: „Wir haben Die Toten zur Welt gebracht und in die KiTa geschickt … Bei Panini wird das Kind jetzt eingeschult und wir sind immer noch für die Hausaufgaben da. Mal sehen, welche Noten es nach Hause bringt.“

Für Panini Comics ist ein so gut eingeführtes Projekt ideal für den Ausbau des Programms mit Comics „made in Germany“ und öffnet den Zugang zum Kreativ-Pool deutscher Künstler, denn bereits rund 15 Zeichner und fast ebenso viele Autoren haben schon bei Die Toten mitgearbeitet und manches Talent kam erst durch die Hirnfresser zu Beachtung in der Szene. „Da wir alle hier auch Fans der Reihe sind und die Professionalität der Macher schätzen, mussten eigentlich nur noch Details geklärt werden, als die Anfrage kam. Dass wir mitmachen wollen, war sofort klar“, sagt Jo Löffler, Chefredakteur bei Panini Comics. Der erste Die Toten-Band bei Panini erscheint im Juli, zum Comic Salon in Erlangen, wo sich die Kreativen auch in lockerer Reihenfolge am Panini-Stand zum Signieren einfinden werden. Er enthält bekanntes aber so noch nie zusammengestelltes Material (den Inhalt des vergriffenen ersten Bandes und eine Geschichte aus Band zwei), sowie zwei neue Storys, unter anderem gezeichnet von Sarah Burrini.

(c) Panini Comics
(c) Panini Comics

Die Kölnerin Sarah Burrini ist auch der zweite Neuzugang bei Panini von Zwerchfell. Dort ist der erste Band ihrer Das Leben ist kein Ponyhof-Comics erscheinen. Eine Reihe, die sich auch im Internet höchster Beliebtheit erfreut. Im September darf sich diese Web-Fangemeinde nun darauf freuen, die Alltagsabenteuer von „La Burrini“ und ihrer skurrilen WG als 96 Seiten starken Cartoon-Band von Panini in den Händen zu halten.

(c) Panini Comics
(c) Panini Comics

Vorher kommen aber noch die Werke zweier weiterer deutscher Künstler mit Panini-Signet auf den Markt: Matthias Kringe, vielen Lesern des MAD-Magazins bestens bekannt, hat schon mit seinem Spass Wars-Cartoon-Band – die garantiert witzigsten Seiten der Macht – einen absoluten Bestseller abgeliefert. Nun hat er die „Konkurrenz“ auf die Schippe genommen: Spass Trek heißt das Werk, das am 20. Mai erscheint und in dem die Enterprise-Besatzungen in unendlichen Weiten mit Warp-Geschwindigkeit von Pointe zu Pointe jagen. Seine „Nachfolge“ auf der Brücke bei Spass Wars übernimmt Johanna „Schlogger“ Baumann. „Nach ihrem erfolgreichen Debüt bei Panini mit ihrer Graphic Novel Danach haben wir immer nach einer neuen Möglichkeit für eine Zusammenarbeit mit Johanna gesucht“, erklärt Jo Löffler. „Als echtes Geek-Girl war sie dann unsere erste Wahl für den zweiten Spass Wars-Band. Sie bringt da einen völlig neuen Stil rein und ist wirklich witzig.“ Der Spass Wars-Band der Hamburgerin erscheint im August.

Einige der Comics können bereits vorbestellt werden:

 

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Quelle: Panini Comics

Technische Rezension: „Rapunzel – Neu verföhnt 3D/2D“ der Walt Disney Animation Studios

(c) Disney Pictures
(c) Disney Pictures

OT:                      TANGLED
Laufzeit:               101 Minuten
FSK-Freigabe:     ab 0 Jahren
Studio                  Walt Disney Animation Studios
Herstellungsjahr: USA 2010
Discs:                    2 Blu-Rays
Tonformate:         Deutsch  DTS-HD-HR 7.1,  Englisch DTS-HD-MA 7.1 sowie diverse Sprachen in Dolby Digital 5.1
Bildformat:          1.78:1
Extras:                 Pappschuber
Sprecher:             Mandy Moore, Zachary Levi, Donna Murphy, Ron Perlman, M.C. Gainey, Richard Kiel, Jeffrey Tambor
Regie:                   Nathan Greno und Byron Howard

 

Handlung:

Rapunzel lebt seit sie denken kann in einem Turm, beschützt von ihrer Mutter Gothel. Als während Gothels Abwesenheit der Dieb Flynn Rider auf der Flucht vor den Wachen des Königs eines Tages den Turm entdeckt, wird er von Rapunzel überwältigt. Diese drängt ihn massiv dazu, ihn zum Ausgangspunkt der „Lichter“ zu bringen, die Sie jedes Jahr an ihrem Geburtstag, welcher am nächsten Tag ist, am Himmel sieht. Im Gegenzug überlässt Sie ihm sein Diebesgut, das Sie versteckt hat. Nach anfänglichem und schmerzhaftem Zögern willigt Flynn ein. Daraufhin begibt sich Rapunzel in das Abenteuer ihres Lebens, bei dem Sie auch das Geheimnis ihrer Geburt entdeckt.

Begleitet wird sie dabei auch von ihrem kleinen Freund, dem Chamäleon Pascal, sowie später auch noch von dem Garde-Pferd Maximus, welches sich ihnen notgedrungen anschließt, da es Maximus‘ Bestreben ist, Flynn Rider festzunehmen.

 

Info:

Der 50. Animationsfilm hat Disney endlich wieder zu den alten Zeiten zurückgeführt, als das Studio die Führung im Animationsbereich innehatte. In den 10 Jahren davor musste das Studio die großen und erfolgreichen Blockbuster der Tochterfirma Pixar und dem Rivalen Dreamworks überlassen, aber mit „TANGLED (Rapunzel – Neu verföhnt)“ hat sich das Studio wirklich furios zurückgemeldet.

TANGLED kann hierbei mit tollen und liebenswerten Charakteren, einer durchaus nachvollziehbaren Handlung (vom Märchenaspekt einmal abgesehen) als auch einer tollen 3D- und 2D-Optik und einem erstklassigen Sound punkten.

Wie auch schon in den früheren Disney-Filmen, gibt es auch hier die wichtigen und praktisch unverzichtbaren Sidekicks. Hier sind es Rapunzels Chamäleon Pascal, sowie das Garde-Pferd Maximus, die den Hauptcharakteren öfters die Schau stehlen.

Auch die „böse“ Mutter Gothel hat hier durchaus nachvollziehbare Gründe für ihr Handeln. Ihre Verbrechen sind zwar absolut nicht zu entschuldigen (Entführung und Totschlag), aber in gewisser Hinsicht doch irgendwie verständlich, lebt Gothel durch die magischen Kräfte der Pflanze doch schon seit mehr als 500 Jahren, und ohne die Pflanze bzw. jetzt Rapunzels Haar würde sie innerhalb von Sekunden altern und zu Staub zerfallen. Hand aufs Herz und ganz ehrlich, wer würde nicht so handeln wie Gothel, wenn es um sein Leben geht?

Für den Film selbst mussten einige komplett neue Programme entwickelt werden, genau wie später auch für FROZEN (Die Eiskönigin – Völlig unverfroren). Dieses Unterfangen war sowohl zeit- als auch kostenintensiv, die Ausgaben von TANGLED sollen bei ungefähr 260 Millionen US-Dollar liegen, es wird hinter der Hand sogar von 360 Millionen gesprochen. Aber egal, der Film war das Geld und die Arbeit, die darin steckt, auf jeden Fall wert.

TANGLED wurde in mehreren Sparten (u. a. als bester Animationsfilm, sowie für das beste Titellied: „I See The Light“) für diverse Auszeichnungen wie z. B. dem Oscar nominiert, doch leider konnte er diese nicht für sich verbuchen. Dies war aber immerhin FROZEN vergönnt, der übrigens von der gleichen Animations-Crew produziert wurde. FROZEN hat die Oscars für den besten Animationsfilm und für das beste Titellied („Let It Go“) bekommen.

 

Zusätzliche Info zu FROZEN:

Mittlerweile hat sich FROZEN zum dritterfolgreichsten Disney-Film überhaupt gesteigert und liegt in der Rangliste der Milliardenfilme nunmehr auf Platz 6 (hierbei handelt es sich nur um  die reine Kinoauswertung). Der Verkauf von Blu-Rays (3D/2D und 2D Discs), DVDs, ebenso wie die Verleihrechte für die diversen Videotheken sowie die Ausstrahlungsrechte der verschiedenen TV-Anstalten ist hier nicht mit eingerechnet.

Hier die derzeitige Rangfolge:

  1. AVATAR 1
  2. TITANIC
  3. Marvel´s THE AVENGERS 1 (Disney)
  4. HARRY POTTER And The Deadly Hallows 7.2
  5. Marvel´s IRON MAN 3 (Disney)
  6. FROZEN (Disney)
  7. TRANSFORMERS 3

 

Auch wenn man davon ausgehen kann, dass er diesen Rang in ein oder zwei Jahren aufgrund von etlichen Blockbusterkandidaten (Avatar 2-4, Transformers 4-6, Avengers 2+3, um nur einige zu nennen) wieder verlieren wird, so können die Macher von TANGLED und FROZEN doch mehr als Stolz auf ihre Arbeit sein!

Wer die Blu-Ray von FROZEN (Die Eiskönigin – völlig unverfroren) besitzt, der sollte hier einmal ab „Zeitindex: 00:16:18“ genau aufpassen, denn hier sieht man Rapunzel sowie ihren Gemahl Eugene auf der linken Seite kurz durchs Bild laufen. Beide sind ebenfalls bei der Inthronisierung von Elsa anwesend.

 

Bild 3D – BD (Disc 1):

Für TANGLED gilt das gleiche, das ich schon bei FROZEN schrieb, das Bild ist absolut hervorragend, wie man es von einem Animationsfilm aus dem Hause Disney erwarten kann. Die Tiefenwirkung ist ebenfalls absolut erstklassig und obwohl Disney sich nichts aus vordergründiger Effekthascherei macht, gibt es auch einige, allerdings eher subtilere Pop-Out-Effekte. Die Schärfe ist absolute Referenz, ebenso wie der Kontrast, der Schwarzwert und die Kompression. Hinzu kommen natürliche (soweit man bei einem Animationsfilm überhaupt davon sprechen kann) und kräftige Farben. Hier geht kein noch so kleines Detail des Bildes verloren. Das 3D-Bild ist eindeutig Referenz!

 

Bild 2D – BD (Disc 2):

Obwohl man hier auf den stereoskopischen Effekt verzichten muss, besitzt auch die 2D-Version eine sehr schöne Räumlichkeit. Was die Qualität des Bildes angeht, so steht diese der 3D-Version in nichts nach, nur das es ohne die Brillen etwas heller daherkommt, ansonsten gilt hier das gleiche wie für die 3D-Fassung, Referenz!

 

Ton:

Auch beim Ton kann ich die Angaben zu FROZEN nur wiederholen, die deutsche Tonspur im leicht komprimierten DTS-HD-HR 7.1-Format ist hier ebenfalls erstklassig gelungen. Die Sprache ist jederzeit gut zu verstehen und auch die Soundeffekte und die Musik, nicht zu vergessen die diversen Lieder machen einiges her und können sich sehen lassen. Der Unterschied zur englischen DTS-HD-MA 7.1-Spur ist absolut minimal, in erster Linie kommen in der Originalfassung auch hier die Lieder einfach viel besser zur Geltung als in ihrer eingedeutschten Fassung. Die Dialoge sind in beiden Fassungen immer sauber und klar verständlich, die Musical-Nummern sind hervorragend abgemischt und die Effekte sind sowohl jederzeit ausgewogen, dabei gleichzeitig auch kräftig und besitzen eine sehr gute Direktionalität und Räumlichkeit.

Ebenso wie das Bild ist auch der erstklassige Ton, sowohl in Englisch als auch in Deutsch auf Referenzniveau!

 

Bonus:

3D-Disc:

  • Vorschautrailer zu CARS 2 (1.14 Min)

 

2D-Disc:

Nach dem einlegen kommen die folgenden Vorschautrailer:

  • THE LION KING – Der König der Löwen (1.16 Min)
  • WINNIE THE POOH – Winnie Pooh (1.18 Min)
  • Tinker Bell And The Pixie Hollow Games (0.41 Min)

 

Auf der Disc anwählbar:

  • Zusätzliche Szenen (12.36 Min):
    • Zum munteren Elch (6.51 Min)
    • Annäherung (1.44 Min)
    • Vigor der Visionär (3.43 Min)
  • Ursprünglicher Märchenbuch-Anfang
    • Version 1 (3.57 Min)
    • Version 2 (4.02 Min)
  • 50 Walt Disney Meisterwerke (2.03 Min)
  • Erweiterte Liedfassungen (7.52 Min)
    • „Wann fängt mein Leben an“ (3.35 Min)
    • „Mutter weiß mehr“ (4.17 Min)
  • Neu verföhnt: Making Of eines Märchenfilms (12.28 Min)
  • Entdecke 3-D Blu-Ray mit Timon und Pumba (4.25 Min)

 

  • Trailershow (7.55 Min):
    • THE LION KING – Der König der Löwen (1.16 Min)
    • WINNIE THE POOH – Winnie Pooh (1.18 Min)
    • TinkerBell And The Pixie Hollow Games (0.41 Min)
    • Tangled-Spiel für Wii und Nintendo  DS (0.30 Min)
    • THE INCREDIBLES 1 – Die Unglaublichen 1 (1.11 Min)
    • AFRICAN CATS by Disney Nature  (1.12 Min)
    • SPOOKIE BUDDIES – The Curse Of The Holloween Hound (0.54 Min)
    • TinkerBell And The Mysterious Winter Woods (0.53 Min)

 

Fazit:

Eine sehr schöne Geschichte mit liebevoll animierten Figuren und zwei herrlichen Sidekicks, einem „ambivalent bösen“ Charakter sowie vielen tollen Schauwerten. Mutter Gothels wirklich üble Taten (die nicht zu entschuldigen, aber bis zu einem gewissen Grad verständlich sind) sind dabei dem menschlichen Selbsterhaltungstrieb geschuldet und nicht aus der Freude am Bösen an sich, wie es in vielen Filmen, auch von Disney, der Fall ist.

Das Bild ist sowohl in 2D als auch in 3D reine Referenz, welches auch auf den deutschen und den englische Ton zutrifft. Das Bonusmaterial ist zwar durchaus interessant aber leider etwas wenig in Bezug auf den Film selbst.

Einmal mehr Demomaterial für das Home-Equipment! Ein Film für die ganze Familie und für jeden der auf tolle Animationsfilme steht. Für Disney-Fans sowieso absolut unverzichtbar!

Für alle Bond-Fans: Ja, es ist wirklich Richard Kiel alias Jaws/Der Beisser!

Es gibt von Disney übrigens auch noch den kleinen Nachfolgefilm „Rapunzel – verföhnt, verlobt, verheiratet“ (5.18 Min), ärgerlich ist auch hier einmal wieder das sie Eugenes Nase nie richtig hinbekommen (!!!).

 

Hier Links dazu:

Offizielle Walt Disney Web-Site:

http://de.disney.ch/rapunzel/

 

Rapunzel – verföhnt, verlobt, verheiratet, Teil 1 – YouTube:

http://www.youtube.com/watch?v=Yu07vfTTWhY

 

Rapunzel – verföhnt, verlobt, verheiratet, Teil 2 – YouTube:

http://www.youtube.com/watch?v=LcR6ou-s9Fg

 

„Rapunzel – Neu verföhnt (+ Blu-ray 2D) [Blu-ray 3D]“ kann man unter anderem hier bestellen.

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Krautreporter – Okay, Ihr habt mich

Ich gebe ja zu, dass es Dinge gibt, über die ich so manches Mal schon nachgedacht habe im Hinblick auf den Journalismus. Ich habe zum Beispiel das elektronische Abonnement einer lokalen Tageszeitung, aber eigentlich nur, weil es einen Tabletcomputer zu dem Abonnement dazu gab. Die Zeitung habe ich die ersten Tage  online gelesen, mittlerweile aber nicht mehr. Irgendwas passt mir da nicht so.

Seit ich diesen Flop mit dem Dudelfunk erlebt habe, höre ich eigentlich nur noch Deutschlandradio. Okay, auch da gibt es zuweilen peinliche Ausrutscher, aber es werden sehr viel gut gemachte Reportagen und Formate ausgestrahlt. Viele Sachen, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Und dann wünsche ich mir mehr davon. Ja! Jemand sollte mal was tun! Jawohl!

Dann auf einmal sehe ich mich in der Pflicht: Die Gründung der Journalismus-Plattform „Krautreporter“ wurde bekannt gegeben und um Unterstützung per Crowdfunding gebeten. Ja, dann macht mal… oh, ach ne, da bin ja auch ich gemeint. „Krautreporter“ möchte nach dem eigenen Selbstverständnis eine Plattform von Journalisten sein, die Reportagen, Recherchen, Porträts und Erklärstücke liefert, allerdings im Gegensatz zum „klassischen Journalismus“ unabhängig von Werbekunden (Stefan Niggemeier erklärt das in seinem Blog hier nochmal ausführlicher und poetischer). Das hat allerdings einen Preis, und zwar für denjenigen, der diese Reportagen, Recherchen, Porträts und Erklärstücke lesen bzw. sehen möchte: Man muss ein kostenpflichtiges Abo abschließen. Dafür kommt „Krautreporter“ aber ohne Werbung aus.

Tja, und da stehe ich nun. Komisch, wenn sich manchmal Wünsche erfüllen. Mein Wunsch nach einer Fortsetzung (kein Reboot!!!) von „Raumpatrouille Orion“ hat sich in mehreren Jahrzehnten nicht erfüllt.  Dafür gibt es jetzt dieses Journalismusprojekt. Sicher, man weiß nicht, wie es werden wird. Wie denn auch, es soll ja erst entstehen. Aber es klingt gut und die Redaktion, wie sie auf der Webseite präsentiert wird, macht einen guten Eindruck.

Okay, Ihr habt mich! Ich wollte sowas haben, jetzt muss ich Farbe bekennen. Ich habe mich als Unterstützer eingetragen. Das bedeutet, dass ich im Erfolgsfall (also wenn das Projekt die angepeilte Anzahl von 15.000 Unterstützern erreicht) für das Jahresabonnement zahlen muss. Aber ich bin bereit, mir das mal anzusehen. Und vielleicht kann ich dann in ein paar Jahren mal sagen: „Ja, ich war dabei, bei den ersten fünfzehntausend!“

Wenn die geneigte Leserin oder der geneigte Leser sich ebenfalls für werbekundenunabhängigen Journalismus interessiert, dann gibt es hier mehr in Erfahrung zu bringen!

Technische Rezension: „Ich – einfach unverbesserlich – 3D/2D“ von Universal Pictures

(c) Universal Pictures
(c) Universal Pictures

OT:                      DESPICABLE ME
Laufzeit:               95 Minuten
FSK-Freigabe:     ab 0 Jahren
Studio                  Universal Pictures
Herstellungsjahr: USA 2010
Discs:                     2 Blu-Ray´s
Tonformate:          Deutsch  DTS 5.1, Englisch DTS-HD-MA 5.1 sowie diverse Sprachen in DTS 5.1
Bildformat:          1.85:1
Extras:                 Wendecover
Sprecher:             Steve Carell, Russel Brand, Kirsten Wiig, Julie Andrews, Jason Segal, Miranda Cosgrove, Dana Gaier, Elsie Fsher, Will Arnett, Chris Renaud, Pierre Coffin
Regie:                   Chris Renaud und Pierre Coffin

 

Handlung:

Gru ist ein Meisterdieb, der sowohl auf den genialen Wissenschaftler Nefario, der Grus Ideen umsetzt, als auch auf eine Armee von kleinen gelben und geklonten Wesen, die „Minions“, als seine Helfer zurückgreifen kann. Sein neuster Coup soll der Diebstahl des Erdmondes werden, doch er hat den jungen und ungestümen Herausforderer Vector am Hals. Vector macht Gru das Leben schwer, da dieser selbst der größte Dieb der Welt werden will. Als dann aber drei Waisenmädchen auftauchen, die Gru als ihren neuen Papa haben wollen, gerät seine Welt endgültig aus den Fugen und er muss sich die Frage stellen ob das Schurkendasein wirklich sein wahres Ziel ist…

Info:

DESPICABLE ME 1 gehörte zu den erfolgreichsten Filmen des Jahres 2010 und wurde geradezu auf 3D hin ausgerichtet, was jederzeit, auch im Menü gut zu sehen ist. Durch den Erfolg inspiriert wurde schon sehr bald von Universal beschlossen, eine Fortsetzung zu produzieren. Denn obwohl die Geschichte nicht wirklich originell ist, so macht sie trotzdem einen Heidenspaß, besonders die völlig chaotischen Minions genießen mittlerweile Kultstatus. Auch der Diebstahl der Cheopspyramide und besonders der des Mondes durch einen Schrumpfstrahler sind jenseits allem glaubwürdigem, da der Film sich aber in erster Linie an jüngere Zuschauer richtet, ist dies aber total lustig gemacht.

Bild 3D – BD (Disc 1):

DESPICABLE ME 1 bietet ein hervorragendes 3D-Bild mit recht vielen Pop-Out-Effekten.

Da der Film eine ziemlich grelle Farbpalette besitzt ist die leichte Abdunkelung durch die 3D-Brillen nicht zu bemerken. Der Kontrast, der Schwarzwert, die Kompression und die Schärfe sind bei diesem Film auf höchstem Niveau, eindeutige Bildreferenz.

Bild 2D – BD (Disc 2):

Die 2D-Version liegt auf demselben hohen Niveau wie die 3D-Fassung, hier gibt es also ebenfalls absolut nichts am Bild auszusetzen, Referenz.

Ton:

Die deutsche Tonspur liegt hier im verlustbehafteten DTS 5.1-Format vor, und ist auf einem sehr hohen Level, leider fehlt es aber zur Referenz. Das hängt vor allen damit zusammen, dass der Ton einfach etwas zu leise abgemischt wurde und man die Lautstärke des AV-Receivers hier etwas höher aufdrehen muss, während es in der Originalfassung etwas leiser geht, hinzu kommt einfach das gewisse mehr in allem. Ansonsten ist der Surroundmix ebenfalls erstklassig gelungen. Die Dialoge sind immer gut zu verstehen und auch die Soundeffekte können sich hier sehen lassen, da auch der Subwoofer einiges zu tun bekommt. Ob Direktionalität oder Räumlichkeit, die deutsche Tonspur macht in allen Belangen eine sehr gute Figur.

Bonus:

2D-Disc:

  • Gru-Control: Die Figuren des Films übernehmen die Kontrolle über den Film, man weiß nie was passiert, nur in Englisch;
  • DESPICABLE ME – Kurzfilme:
    • Frühjahrsputz (4.22 Min)
    • Der 1. Tag (4.00 Min)
    • Banane (3.45 Min)
  • Die Welt von DESPICABLE ME (15.16 Min)
  • Unverbesserliche Beats (2.48 Min)
  • Grus Raketenbau-Maschine, interaktives Spiel (21.36)
  • Miss Hatties streng geheime Cookie-Rezepte, interaktives Spiel
  • Eine globale Initiative (3.23 Min)
  • DESPICABLE ME – Games-Vorschau:
    • Game-Trailer  (1.06 Min)
    • Minion-Mania App-Trailer (0.50 Min)
  • Audiokommentar von den Regisseuren Chris Renaud, Pierre Coffin und den Minions
  • BD-Live

 

Fazit:

Auch wenn DESPICABLE ME 1 nicht wirklich spektakulär ist, so bietet er doch eine lustige und völlig abgedrehte Geschichte mit noch lustigeren und abgedrehteren Characteren, was besonders die Minions betrift.

Das 3D-, wie auch das 2D-Bild ist Referenz, der deutsche Ton ist erstklassig, allerdings ist der englische noch um einiges besser. Das Bonusmaterial ist zwar durchaus interessant aber eher etwas für die Jüngeren. Besonders die drei Kurzfilme stechen hier wirklich markant heraus, da diese genauso liebevoll gemacht sind wie der eigentliche Film.

Vom Bild her definitiv Demomaterial für das Home-Equipment!

Ein Film für die ganze Familie und für jeden der auf tolle Animationsfilme steht.

„Ich – Einfach unverbesserlich“ [Blu-ray + Blu-ray 3D] kann man unter anderem hier bestellen.

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Europa ist nicht tolerant, Europa ist janusköpfig – ein Nachtrag zum ESC

Publikum: Buuuh! Buuuh!
Monty Burns: Rufen die „Buh“?
Mr Smithers: Aber nein, die rufen „Buörns!“
Monty Burns: (zum Publikum) Ruft Ihr „Buh!“ oder „Buörns!“?
Publikum: Buuuuh!
Hans Maulwurf: Ich hab aber „Buörns“ gerufen.

– „Die Simpsons“

Der römische Gott Janus wird mit zwei Gesichtern dargestellt, die in entgegen gesetzte Richtungen blicken. Wohlgemerkt, es ist nicht so, dass er zwei Köpfe hat. Er hat einen Kopf mit zwei Gesichtern. Es heißt, er kann damit sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft blicken. Deswegen ist der Monat „Januar“ nach ihm benannt, da man ja zum Jahreswechsel sowohl auf das vergangene Jahr zurückblickt, als auch gespannt darauf schaut, was das neue Jahr bringen wird. Allerdings hat sich von diesem Gott auch die nicht ganz so schmeichelhafte Vokabel „janusköpfig“ abgeleitet, mit der man Menschen umschreibt, die zwei Dinge tun oder zwei Meinungen vertreten, die sich komplett widersprechen. Oft geht es dabei um Unehrlichkeit, nämlich dass der entsprechenden Person dieser Widerspruch bewusst ist und sie es mit Absicht macht (zum Beispiel, um sich zwei Optionen offen zu halten). Aber es gibt auch die, denen der Widerspruch nicht auffällt, dem sie sich da hingeben. Und damit sind wir beim „Eurovision Song Contest“ angekommen.

Die eine Seite hat Stefan Niggemeier schon sehr schön aufgearbeitet: „Conchita Wurst punktete bei den Zuschauern in ganz Europa„. Für diejenigen, die die letzten 30 Stunden in einer zugenagelten Kiste ohne Kontakt zur Außenwelt verbracht haben: Österreich hat den ESC gewonnen und zwar mit dem Beitrag „Rise like a Phoenix“ von Conchita Wurst, eigentlich Tom Neuwirth, einem homosexuellen Travestiekünstler, der mit der Kunstfigur Conchita zum Nachdenken über das Anderssein anregen wollte. Und ganz offenbar ist ihm das gelungen. Stefan Niggemeier arbeitet in dem verlinkten Artikel sehr schön heraus, dass das Publikum relativ einhellig – manchmal im Gegensatz zu den jeweiligen Jurys – für diesen Beitrag stimmte. Möglicherweise hat Europa damit ein Zeichen für Toleranz gesetzt und möglicherweise (aber ich fürchte, das ist schon zu weit gedacht) haben es diejenigen, die bei den Homosexuellen-Rechten immer die Bremse reinhauen wollen, ein klein wenig schwerer, ihre Legitimation zu erklären.

Leider haben die Zuschauer gestern auch das hässliche Gesicht Europas gezeigt: Das der Intoleranz und Spaltung. Beim Voting von Russland wurde kräftig gebuht und auch so manche 12 Punkte für den russischen Beitrag wurde mit kräftigen Buh-Rufen begleitet. Gestern machte auf Twitter dann noch ein Witz die Runde, der sich von der Szene aus den „Simpsons“ ableitet, die ich an den Anfang dieses Beitrags gestellt habe. Kurz zur Erklärung: In dieser speziellen „Simpsons“-Episode finde in Springfield ein Filmfestival statt. Natürlich lässt auch Kernkraftwerksbesitzer und Multimilliardär Monty Burns einen Film produzieren, in dem er sich als Retter und Menschenfreund darstellen lässt, der am Ende sogar als Messias in den Himmel aufsteigt. Als der Film vorbei ist, kommt es zu der oben beschriebenen Szene, das Publikum buht, Smithers versucht, Burns zu überzeugen, dass sie ihm in Wahrheit mit „Buörns“-Rufen zujubeln (zur Erklärung, falls das nicht klar sein sollte: der Name „Burns“ wird auf Englisch natürlich „börns“ ausgesprochen). Aber der einzige, der wirklich „Buörns“ gerufen hat, ist Hans Maulwurf.

Angesichtes des ESC wurde diese Szene nun so abgewandelt[1]:

Publikum: Buuuuh! Buuuuh!
Vladimir Putin: Rufen die „Buh“?
Dmitri Medwedew: Aber nein! Die Rufen „Buhtin! Buhtin!“.
Vladimir Putin: (zum Publikum) Ruft Ihr „Buh!“ oder „Buhtin!“?
Publikum: Buuuuh!
Weißrussland: Ich hab aber „Buhtin“ gerufen.

Ja. Schade, Europa, aber irgendwas ist ja immer. Nicht nur dass die anti-russischen Ressentiments, mit denen unsere so genannten „Leitmedien“ uns seit Wochen bombardieren, sich offenbar gut verfangen haben, nein, man buht, weil eine Moderatorin aus Russland ein paar Zahlen verkündet, als sei sie Putin persönlich; und man buht Punktevergaben an eine russische Sängerin aus, als sie sie Putin persönlich. Und das ganze wird auch noch witzig gefunden. Individuen scheint es in Russland keine mehr zu geben, es gibt nur noch „Putin“. Zu Zeiten des kalten Krieges wurde immer vor „dem Iwan“ gewarnt, wenn man die UdSSR irgendwie personifizieren wollte und „der Russe“ einem zu unpersönlich schien. Heute ist es „der Putin“ – Gottseidank muss man nicht mehr auf fiktive Figuren wie den „Iwan“ zurückgreifen – und der Konflikt wird selbst in den ESC hinein getragen.

Mit anderen Worten: Die Stimmung ist so aufgeheizt, dass allein schon deswegen eine Lösung des Ukraine-Konflikts auf Gesprächsbasis vom Volk nicht mehr positiv aufgenommen werden wird. Man sieht es ja schon an den permanenten Kehrtwendungen, die die „Leitmedien“ vollziehen: Erst heißt es, Putin soll endlich mit der OSZE verhandeln, und wenn er Verhandlungsbereitschaft signalisiert, heißt es wieder, Putin würde nur taktieren. Ich sehe es schon kommen, dass jede friedliche Lösung dieses Konflikts, sollte sie überhaupt noch kommen, als „Kniefall vor Putin“ bewertet werden wird.

Und das ist die Quintessenz dessen, was man als „janusköpfig“ bezeichnet: Die Zuschauer des ESC mögen mit ihrem Entschluss, Conchita Wurst gewinnen zu lassen, wirklich ein Zeichen für Toleranz in der Gesellschaft gesetzt haben. Mit ihren Buh-Rufen für eine russische Sängerin und eine russische Moderatorin haben sie aber auch ein Zeichen der Engstirnigkeit gesetzt. Die Vielfalt, die auf der einen Seite in Form von Conchita Wurst bejubelt wird, wird auf der anderen Seite völlig negiert nach dem Motto: „Ihr Russen seid doch alle gleich!“

Mit beiden Seiten werden wir jetzt umgehen müssen. Denn ich sehe noch etwas anderes kommen: Die Stimmen jener, die die gesellschaftliche Vielfalt, wie sie auch durch Conchita Wurst dargestellt wird, ablehnen, werden lauter und schriller werden. Spätestens am Montag wird die konservative Medienlandschaft das Jagdhorn blasen. Natürlich auch – so wie in den vergangenen Wochen – gegen Putin, aber vermutlich wird das ESC-Ergebnis mit dazu kommen.

Und wetten: Irgendjemand holt wieder die alte Geschichte mit den osteuropäischen Ländern, die sich gegenseitig die Punkte zuschieben, aus dem Keller!

 

___________________________
[1] Wegen der Quelle: Ich habe diesen Witz gestern bzw. heute früh in meiner Twitter-Timeline gehabt, ihn dann aber nicht mehr wiedergefunden. Es war ein Re-Tweet, der Witz war ursprünglich auf Englisch. Falls jemand die Quelle kennt, bitte in die Kommentare eintragen.

Die Muppet Show – Gaststar: Rita Moreno

(c) Disney
(c) Disney

In dieser Folge der Muppet Show ist eine neue Sketch-Reihe zu sehen, außerdem gibt es einen „running gag“: Das Telefon hinter der Bühne klingelt und jedes Mal, wenn Fozzie dran geht, erlebt er eine Überraschung. Der in den 1970er Jahren in Deutschland unbekannte Begriff „running gag“, der in einer der Sequenzen auftaucht, wurde von Eberhard Storeck mit „ein durchlaufender Witz“ übersetzt.

Nummern

  • Titellied
  • Vor dem Vorhang: Kermit begrüßt das Publikum und kündigt Rita Moreno an
  • Nummer: Lateinamerikanischer Tanz in der Bar zu einer instrumentalen Version von „I get Ideas“ von Julio C. Sanders und Dorcas Cochran / Rita Moreno und Whatnot-Muppet
  • Hinter der Bühne: Das Telefon klingelt (1)
  • In der Tierklinik – Premiere; der Patient ist Fozzie
  • Hinter der Bühne: Das Telefon klingelt (2)
  • Auf dem Balkon: Waldorf und Statler (1)
  • Der dänische Küchenchef (neu gestaltet); der Koch bereitet heute Røbekøchen (Reibekuchen) zu
  • Hinter der Bühne: Das Telefon klingelt (3)
  • Im Ballsaal
  • Lied: „Nach Morgen“ („To Morrow“) von Bob Gibson / Das „Country-Trio“
  • Vor dem Vorhang: Kermit kündigt die nächste Nummer an
  • Nummer: Marvin Suggs und das Muppaphone mit dem Lied „Lady of Spain“
  • Die Diskussionsrunde: „Ist Konversation eine aussterbende Kunst?“
  • Auf dem Balkon: Waldorf und Statler (2)
  • Hinter der Bühne: Das Telefon klingelt (4)
  • Die Muppet-Nachrichten
  • Kermit im Gespräch mit dem Gaststar / Rita Moreno, Kermit, Sweetums
  • Vor dem Vorhang: Sam der Adler kündigt Wayne und Wanda an
  • Lied: „Goody Goody“ / Wayne und Wanda (Lied von Matty Melneck)
  • Auf der Bühne: Fozzys Comedynummer
  • Lied: „Fever“ / Rita Moreno, Floyd und Tier (Lied von Eddie Cooley und John Davenport)
  • Vor dem Vorhang: Abschied von Rita Moreno
  • Abspann
  • Auf dem Balkon: Waldorf und Statler (3)

Der Gaststar

Rita Moreno; eigentlich Rosita Dolores Alverio (* 11. Dezember 1931 in Humacao, Puerto Rico), ist eine Schauspielerin, die sowohl am Broadway als auch in Hollywood Erfolge feierte und eine der wenigen, die einen Oscar, Grammy, Emmy sowie Tony-Award gewannen.

Im Alter von fünf Jahren zog Moreno mit ihrer Mutter nach New York City. Mit elf synchronisierte sie amerikanische Filme ins Spanische. Mit 13 hatte sie bereits ihre erste Broadway-Rolle, mit der sie die Aufmerksamkeit von Talentsuchern aus Hollywood auf sich zog. In den nächsten zehn Jahren spielte sie in verschiedenen Filmen.

Eine kleinere Rolle übertrug man ihr 1951 in Singin’ in the Rain, einem der erfolgreichsten Musicals aller Zeiten. 1961 spielte sie die Anita im Musicalfilm West Side Story. Sie gewann als erste Schauspielerin hispanischer Abstammung einen Oscar für die beste Nebenrolle und wurde auf der ganzen Welt bekannt.

Am 18. Juni 1965 heiratete sie Lenny Gordon, der bis zu seinem Tod 2010 ihr Ehemann und Manager war. Sie haben eine gemeinsame Tochter. [1]

Hintergrund

In der Show erleben wir eine Premiere und eine Neugestaltung. Die Premiere ist das Segment In der Tierklinik. Hier spielt Rolf Doktor Bob, einen „chirurgischen Orthopäden, der vor die Hunde gegangen ist“, Janice und Piggy spielen seine Krankenschwestern. Die Tierklinik-Sketche sind dabei voll mit Wortspielen, die sehr häufig sehr schwierig zu übersetzen waren. Später wurde die Ansage, die jedes Mal zu Beginn des Sketches gemacht wird, in „die Geschichte eines Quacksalbers, der vor die Hunde gegangen ist“ geändert.

Überarbeitet wurde der Sketch vom skandinavischen Küchenchef gegenüber seinem ersten Auftritt in „Sex & Violence„: die merkwürdigen asiatischen Untertitel und der eingeblendete Titel am Anfang wurden weg gelassen. Bei dieser Figur hat Storeck sich am meisten Freiheiten genommen. Im Original ist er Schwede und spricht eine künstliche Sprache namens „Børk“, die stark nach skandinavisiertem Englisch klingt (Donuts heißen dort zum Beispiel „Dønuts“). Außerdem ergibt der Singsang am Anfang jedes Sketches keinen Sinn, er plappert nur fröhlich irgendwelche Silben vor sich hin („du-da-dika-duu… murt murt murt“). In der deutschen Fassung wird aus ihm ein Däne, der Deutsch mit dänischem Akzent spricht, was Eberhard Storeck übrigens höchstselbst getan hat. Er hat sich auch die Phrasen einfallen lassen, die zu Kult wurden: die ständigen Verweise des Küchenchefs, er verwende eine „Ssspezialrezepten von die Tante Olsen“ und das gesungene Intro „Smørrebrød, Smørrebrød, røm pøm pøm pøm“ (Smørrebrød ist eine authentische dänische Spezialität!) statt des sinnlosen Originals „du-da-dika-duu“. Wenn man in manchen Folgen genau hinhört, wird man feststellen, dass man gerade bei den Küchenchef-Sketchen nicht nur das vom Tonband stammende Publikumsgelächter hört, sondern auch Mitarbeiter von Jim Henson, die sich ausschütten vor Lachen.

Eine besondere Stellung nimmt in der Muppet Show das so genannte „Country-Trio“ ein, das in dieser Folge „To Morrow“ singt, denn dabei handelt es sich um Puppen, die Muppet-Versionen ihrer jeweiligen Puppenspieler sind: Jim Henson (Muppet mit Vollbart und Banjo), Frank Oz (rothaariger Muppet mit Schnurrbart und Bass) und Jerry Nelson (Muppet mit Vollbart, Mütze und Gitarre).

Übersetzungshammer

Das Lied „To Morrow“ ist voller Wortspiele über die Verwechslung zwischen „to Morrow“ („nach Morrow“, Morrow ist eine tatsächlich existierende Stadt in Georgia, USA) und „tomorrow“ („morgen“), weil der Mann, der nach Morrow möchte, heute schon fahren will. Storeck überträgt das ganze recht gut, indem er Morrow einfach durch die fiktive Stadt „Morgen“ ersetzt.

Während der Schlussnummer redet Rita Moreno mit Tier, nachdem dieser das Schlagzeug zu heftig spielt. Sie spricht dabei Spanisch, übersetzt sagt sie: „Hör mal, Junge! Alles, was ich sagen will, ist dass Du das nicht tun solltest! Verstehst Du? Schau mich an, wenn ich mit Dir rede! Das ist meine Nummer, und wenn Du mich nochmal störst, werd ich Dir so fest eine reinhauen, dass Du blöd wirst. Komm runter!“ Sehr schön in dem Zusammenhang: Rita benutzt das Wort „bobo“, was „blöd“, aber auch „Idiot“ bedeutet. Der Name des Künstlers „DJ Bobo“ bedeutet auf Spanisch also „DJ Idiot“ (und ja, in einer Talkshow hat er zugegeben, dass ihm das bewusst ist).

Medien

“Die Muppet Show” kann man unter anderem hier bestellen:

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[1] Dieser Teil des Artikels stammt aus dem Wikipedia-Eintrag “Rita Moreno“, der unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar ist. Autoren siehe hier.

Technische Rezension: „Godzilla“ von Roland Emmerich – Vergleich: DVD / Standard-Blu-Ray / Mastered in 4K-Blu-Ray

(c) Sony Pictures
(c) Sony Pictures

OT:                      GODZILLA
Laufzeit                133 Min (DVD) / 139 Min (BD) / 139 Min (M-4K-BD)
FSK-Freigabe:     ab 12 Jahren
Studio                  Sony Pictures Home Entertainment
Herstellungsjahr: USA 1998
Tonformate:         Deutsch Dolby Digital 5.1 (DVD), Englisch Dolby Digital 5.1 (DVD), Deutsch / Englisch DTS-HD-MA 5.1 (BD), Deutsch / Englisch DTS-HD-MA 5.1 (M-4K-BD),  sowie auf den Discs weitere Sprachen in verschiedenen Formaten
Bildformat:          2.40:1
Extras:                 Wendecover (BD und M-4K-BD), Pappschuber (nur Mastered in 4K-Blu-Ray), alte DVD ohne FSK-Logo
Hauptdarsteller:   Matthew Broderick, Jean Reno, Maria Pitillo, Hank Azaria, Kevin Dunn, Michael Lerner, Harry Shearer, Doug Savant
Regie:                   Roland Emmerich

 

Handlung:

Während der französischen Atombombentests im Mururoa-Atoll wurde durch die Strahlung die DNA eines Leguan dahingehend verändert, dass aus einem Ei ein gentechnisch veränderte Kreatur schlüpft und zu gigantischen Ausmaßen anwächst. Diese „Godzilla“ genannte Kreatur hat sich aufgemacht, um zu nisten und sich dafür ausgerechnet Manhattan ausgesucht. Der auf strahlenverseuchte Lebewesen spezialisierte Biologe Nick Tatopoulos wird zu Rate gezogen, um die Riesenechse zu fangen und zu erlegen. Unbemerkt von all dem Trubel hat sich auch eine kleine Spezialeinheit des französischen Geheimdienstes aufgemacht, um die Eier der Kreatur zu finden und diese zu vernichten. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt, denn sollten die Kreaturen schlüpfen, dann könnte das das Ende der Menschheit bedeuten.

 

Info:

Auch dieses Mal gibt es nicht nur eine Rezension der normalen Blu-Ray, sondern gleichzeitig auch einen Vergleich zwischen der alten DVD-Erstauflage von 1999, der 2010 erschienenen Blu-Ray und der 2013er Mastered in 4K Blu-Ray.

Bei der „Mastered in 4K Blu-Ray“ (M-4K-BD) ist zu beachten, dass es sich hier um eine ganz gewöhnliche 50 GB Disc handelt und NICHT um das Nachfolgeformat, an dem schon seit einigen Jahren gearbeitet wird. Es wird auch kein UHD/4K-Player, welche es ebenfalls noch gar nicht gibt, benötigt, ebenso wenig wie ein entsprechender UHD/4K-Flatscreen, ein ganz gewöhnlicher BD-Player und HD-Fernseher genügen.

Dieser Film, wie auch alle anderen Filme auf M-4K-BDs, wurde hier nochmals komplett neu in 4K eingescannt, restauriert, bearbeitet, als Kopie auf 1080p herunterreduziert und wieder auf Blu-Ray gepresst.

Wobei nicht alle diese M-4K-BDs wirklich über eine stark verbesserte Bildqualität verfügen, da z. B. „The Amazing Spiderman“ ebenso wie das Remake von „Total Recall“ schon in 4K produziert wurden und die Standard-Blu-Rays auf diesem Master basieren.

Roland Emmerichs Version von GODZILLA kam nur bei wenigen der Godzilla-Fans gut an, vor allen Dingen die Japaner waren alles andere als begeistert, was Emmerich mit ihrem ureigensten Geschöpf gemacht hatte. Die Japaner, speziell Godzillas Heimat, die Filmfirma TOHO, rächten sich indem sie im Film „GODZILLA – FINAL WARS“ den Original-Godzilla gegen Emmerichs Geschöpf antreten ließen, welcher vom japanischen Original innerhalb von Sekunden ausradiert wurde.

Trotzdem ist Emmerichs Godzilla ein sehr gut gemachter Monsterfilm geworden, der auch eine große Prise Humor mit hineinbringt. Ob man diesen Godzilla-Film nun mag oder nicht, Spaß macht er allemal.

 

Bild:

DVD:

  • Typisches etwas weicheres SD-Bild, Details sind für eine DVD aber wirklich gut zu erkennen, ebenso ist auch die Feinzeichnung für eine DVD auf einem wirklich hohem Niveau;
  • der Schwarzwert ist ebenfalls recht ordentlich, da nicht zu dunkel;
  • der Kontrast ist ebenfall auf einem hohen Stand, besonders für eine DVD;
  • auch die Kompression ist hier unauffällig und daher sehr gut;
  • kein Filmkorn sichtbar, da das Bild SD-typisch nun einmal etwas weicher ist
  • für eine DVD-Veröffentlichung ein wirklich selten sehr gutes Bild
  • Die Feinzeichnung ist natürlich auf Grund der geringeren Datenrate natürlich nicht so ausgeprägt

 

Standard-BD:

  • Ein farbneutrales Bild, allerdings mit zu flauen Farben;
  • gute Feinzeichnung und ordentliche Detailfreudigkeit;
  • ebenfalls eine gute Schärfe;
  • der Schwarzwert ist auch nicht optimal, da das Bild hier zu hell ist;
  • der Kontrast geht zwar, könnte aber ebenfalls noch besser sein;
  • keine Kompressionsspuren zu sehen;
  • zum Teil leichtes bis mittleres mit Flächen- bzw. Filmrauschen;

 

M-4K-BD:

  • ein farbneutrales Bild mit wesentlich kräftigeren Farben (höhere Farbtemperatur);
  • sehr gute Feinzeichnung und eine sehr gute Detailfreudigkeit;
  • sehr gute Schärfe;
  • sehr guter Schwarzwert;
  • sehr guter Kontrast
  • keinerlei Kompressionsspuren;
  • das Filmkorn ist weitestgehend auf ein Minimum reduziert worden

 

Ton:

DVD:

Der deutsche Dolby Digital 5.1 Ton ist für eine DVD wirklich außergewöhnlich gut. Die Surround-Effekte kommen hier hervorragend rüber, auch die Dialoge sind meistens sehr gut verständlich. Die Räumlichkeit und die Direktionalität liegen ebenfalls auf einem erfreulich hohen Level und auch der Subwoofer wird einigermaßen gut angespielt. Allerdings ist der Ton etwas leise geraten und man muss hier die Anlage schon um einiges lauter drehen.

Der englische Dolby Digital 5.1-Ton wirkt hier aber noch natürlicher als in der deutschen Fassung. Alles in allem aber ein erfreulich gutes Ergebnis für eine DVD.

 

Standard-BD:

Der DTS-HD-MA 5.1-Ton in Deutsch und Englisch ist hier ebenfalls sehr gut abgemischt und macht ordentlich was her. Der Subwoofer hat hier einiges zu tun, Godzillas Schritte donnern durch das Wohnzimmer und bringen es dabei fast zum Beben. Die Räumlichkeit und die Direktionalität sind ebenfalls erste Klasse. Die Dialoge sind klar und gut verständlich und auch die Musik hält sich schön im Hintergrund, ohne dass sie überhört wird.

 

M-4K-BD:

Der Ton gleicht größtenteils dem der Standard-Blu-Ray, wirkt hier aber noch wesentlich kraftvoller, was man auch an Godzillas Schritten spürt, die hier einfach noch mächtiger und heftiger rüberkommen. Im Gegensatz zur DVD mit ihrem Dolby Digital-Ton sollte man hier die Lautstärke etwas drosseln, da man ansonsten Besuch von aufgebrachten Nachbarn erhält.

 

Bonus:

DVD:

  • Trailer (insgesammt 6.07 Min):
    • Kinotrailer Englisch
    • Teaser Trailer 1
    • Teaser Trailer 2
  • Audiokommentar des Special Effects Supervisors
  • Foto Galerie
  • Godzilla erobert New York, Foto Galerie
  • Filmdokumentation: Hinter den Kulissen mit Charles Caiman (6.58 Min)
  • Musicvideo – The Wall Flowers „Heros“ (4.11 Min)

 

Standard-BD:

  • BD-Live
  • Das ultimative Godzilla Trivia-Spiel für mehrere Spieler (interaktiv)
  • 2012 – Sneak Peak (2.32 Min)
  • Audiokommentar mit Visual Effects Supervisor Volker Engel und der stellvertretenden Effekt-Spezialistin Karen Goulekas
  •  Hinter den Kulissen von GODZILLA mit Charles Caiman (6.58 Min)
  • Die absolut besten GODZILLA Kampfszenen (10.14 Min)
  • „Heroes“ Musikvideo von The Wall Flowers (4.11 Min)

 

M-4K-BD:

  • Keinerlei Bonusmaterial, dafür lädt die M-4K-BD recht flott.

 

Fazit:

Im Vergleich der drei Discs schneidet die recht gute DVD natürlich am schlechtesten ab. Die Blu-Ray hingegen kann mit wesentlich besseren Bildparametern und dem erheblich besseren Ton punkten, ist aber auch nicht perfekt. Die 4K-Masterd-Blu-Ray hat von allen drei Versionen eindeutig das beste Bild, und wie ich persönlich finde, auch den besten Sound, dafür allerdings keinerlei Bonusmaterial an Bord.

Das Bonusmaterial der alten DVD und der Blu-Ray ist hierbei zum größten Teil identisch, nur die Foto-Galerien und die Trailer fehlen auf der Blu-Ray.

Wer sich nur für den Film interessiert und auf Bonusmaterial verzichten kann ist mit der Mastered in 4K-Version definitiv an besten bedient. Wer allerdings zusätzlich auch noch Bonusmaterial möchte, dem bleiben nur zwei Möglichkeiten: Entweder nur die normale Standard-BD oder aber beide BD-Versionen kaufen.

Die unterschiedlichen Versionen kann man unter anderem hier bestellen:

 

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Und noch mehr…

Am 15. Mai 2014 gehen die neuen Geschichten um Godzilla weiter. Einen Vorgeschmack gibt es hier: