Jahresende 2010: Rückblick, Einblick, Ausblick

Eine Minute vor Mitternacht ist es jetzt, da dieser Artikel erscheint… jedenfalls in der Zeitzone, in der unser Blog erstellt wird. In einer Minute ist 2010 beendet und wir haben das neue Jahr 2011. Eine Menge hat sich getan im vergangenen Jahr, auch wenn man das hier beim „Communiqué“ nicht immer so gemerkt hat. Das Phantastische Projekt wurde zum Teil neu organisiert und neu strukturiert. Und noch sind wir nicht fertig mit allem, was wir uns vorgenommen haben. Die Leser unseres Newsletters hatten da einen Vorteil, diese haben bereits bei Erscheinen des letzten Rundbriefs von den Neuerungen erfahren, die wir für die Zukunft so geplant haben. Nun wollen wir die Leser unseres Blogs nicht im Dunkeln lassen, sondern auch sie erhellen:

STAR COMMAND Communiqué

Die Webseite www.star-command.de bleibt auch weiterhin das Blog vom Phantastischen Projekt mit aktuellen Artikeln und Berichten.

ASTROCOHORS – Science Fiction

Hier wird sich am meisten tun. Wir hatten ja verschiedene Abteilungen mit verschiedenen Ideen eingerichtet, aber die meisten davon werden umgeformt und geändert werden.
Die Unterseite romane.astrocohors.de ging um die ASTROCOHORS-Romane. Diese Unterseite wird in die Hauptseite integriert, die Hauptseite www.astrocohors.de wird damit eine Seite werden, auf der es rein um die Geschichten geht.
icn.astrocohors.de hatten wir als Service aufzubauen versucht, der dem interessierten Fan verschiedene Publikationen sowohl im Internet als auch gedruckt vorstellt. Nun verschiebt sich das Verhältnis immer mehr zum Internet, zum zweiten gibt es mittlerweile Webseiten, die einen sehr viel besseren Service bieten, gleich einer Internet-Zeitung, wie zum Beispiel www.rivva.de. ICN wird als Unterseite daher aufgegeben.
raumflotte.astrocohors.de sollte den Fans ein Verzeichnis von Fanclubs liefern, geographisch sortiert, damit man den Club finden konnte, der sich in der Nähe trifft. Doch in den letzten Jahren, ja Jahrzehnten, hat sich das Bild der Fanlandschaft stark gewandelt. Der Service wird in seiner bestehenden Form aufgegeben, wir arbeiten aber an etwas anderem, das mehr mit ASTROCOHORS zusammenhängen wird.
spacecruise.astrocohors.de begann als Service für Fanclubs, um denen Tipps zu geben für Ausflüge in der Gruppe. Aus SPACE CRUISE heraus haben sich zwei separate Projekte entwickelt, das EP-BLOG und SUMMERTIME PARCS, von beiden wird gleich berichtet. Jedoch wird auch SPACE CRUISE das große Schicksal ereilen und der jetztigen Form eingestellt werden.

QUYSTHALI – Heldenreisen

Quysthali ist auf www.quysthali.de schon fast in der Form angekommen, wie wir es haben wollten, wird aber noch ein paar Änderungen im Design erfahren. Natürlich wird die Geschichte um die ungewöhnliche Gemeinschaft weitergehen. Wer das Buch noch nicht gekauft hat, sollte dies dringend nachholen, zum Beispiel hier:

Quysthali – Buch 1: Eine Heldenreise

EP-Blog – Die ErlebnisPostille

Die ErlebnisPostille bleibt auch weiterhin das Magazin für Erlebnisse, Ferien und Urlaub und wird sogar noch erweitert. In Zukunft kommen neue Abteilungen hinzu und außerdem wird www.ep-blog.de die Funktionen als Tagesausflugsverzeichnis übernehmen, die bisher SPACE CRUISE hatte. Den Artikel zum Jahreswechsel 2010/2011 findet man hier.

FLATFLUTEDIVERS – Rund ums Tauchen

FlatFluteDivers hat sich als Abteilung aus dem EP-Blog heraus entwickelt. Sollte es am Anfang um kleine Geschichten und Episoden rund ums Tauchen gehen, so wartet www.flatflutedivers.de mittlerweile mit mehr, und in Zukunft mit noch mehr auf: Berichte um Tauchplätze, Tauchreisen, Tipps und vielem mehr. Auch auf dieser Seite findet sich ein Artikel mit Gedanken zum Jahreswechsel.

SUMMERTIME PARCS – Urlaub im Ferienpark, Ferienhaus oder mobil

Wie die ErlebnisPostille , so hat sich auch www.summertimeparcs.de aus SPACE CRUISE heraus entwickelt, und es wird sich ebenfalls weiter entwickeln. Nachdem mittlerweile die drei großen Ferienpark-Marken Center Parcs, Sunparks und p&v aufgenommen und die Seite um Hotelresorts erweitert wurde, kommen weitere Parks und Unterkünfte bald dazu. Das „Summertime Blog“ hat ebenfalls einen kleinen Artikel zum Jahreswechsel mit ein paar Neuerungen.

Und für die Zukunft…

In diesem Sinne wünschen wir unseren Lesern ein gutes und erfolgreiches neues Jahr 2011 und hoffen, dass wir uns nach dem Jahreswechsel wiedersehen, wenn es Neues zu berichten gibt.

Die Entstehungsgeschichte von „Quysthali“ – ein paar persönliche Gedanken

„Irgendwo im Weltraum, fern der Erde, lag ein Planet.“
(Erster Satz des ursprünglichen Konzepts)

Es mag etwas unglaublich erscheinen, aber die Geschichte des Projekts, die ich hier kurz wiedergeben möchte, fand ihren Anfang bereits 1985, genauer gesagt, am 7. August, ein paar Tage nach meinem Geburtstag. Leider kann ich nicht mehr so genau wiedergeben, was exakt damals meine Inspiration war, mich hinzusetzen und mit dem Satz, der diesem Artikel voran steht, die Niederschrift eines Romanprojekts zu beginnen, das mich die folgenden Jahre begleiten sollte. In den Jahren seither hat sich viel geändert, ich bin älter und (hoffentlich) reifer geworden und das Leben hat mir so manche Herausforderung gestellt. Genauso hat sich auch das Konzept geändert

Ursprünglich, der Satz lässt es vermuten, spielte der Anfang gar nicht auf der Erde. Es war ein fremder Planet, mit einer fremden Gesellschaft. Ich war gerade 15 geworden und in mir erwachte das Bewusstsein, dass da „mehr“ ist, dass das Leben beeinflusst. Das meine ich jetzt nicht esoterisch oder philosophisch, sondern wörtlich: In den Jahren zuvor hatte sich mein politisches Bewusstsein gebildet und auch mein Bewusstsein für größere Zusammenhänge. Es fügte sich eines zum anderen, und die Geschichte, die ich 1985 anfing aufzuschreiben, war mit dieser Bewusstseinsbildung entstanden und gewachsen.

Nun kam das natürlich nicht einfach so „über Nacht“. Schon immer hatte ich ein ganz bestimmtes Gefühl dafür, dass Geschichten, die ich las oder im Fernsehen oder Kino sah, auf eine gewisse Weise „falsch“ liefen. Ich hatte ein besonderes Herz für die Außenseiter und konnte es manchmal nicht ertragen, wie übel ihnen mitgespielt wurde. So entstand der Wunsch, selber Geschichten zu schreiben. Geschichten, die ich selbst lesen wollte und die mir selbst gefallen würden. Vermutlich die beste Motivation, Autor zu werden. Meine Familie unterstützte mich bei meinen Ambitionen, zu einem Geburtstag (ich kann nur vermuten, dass es der von 1985 war, denn es liegt nahe) bekam ich eine Schreibmaschine geschenkt. Eine mechanische, wohlgemerkt, wo man die Typen noch mit Muskelkraft auf ein Farbband schlagen musste, so dass die Buchstaben einen Abdruck auf dem Papier hinterließen. Und genau so entstand die allererste Version dessen, was heute „Quysthali“ heißt. In der Geschichte ging es um ein vierteiliges Artefakt, um das sich Menschen und höhere Wesen stritten, wobei die höheren Wesen die Menschen nach Belieben für ihre Zwecke einsetzten. Die Geschichte war mehr Fantasy als Science Fiction, obwohl sehr deutlich wurde, dass die „höheren Wesen“ keine Götter, sondern einfach weiter entwickelte menschliche Wesen waren. Zwischen den Konfliktparteien stand der Orden der „Kristallmagier“, der sich nach Kräften bemühte, die Sache zu einem guten Ende zu bringen. Als das erste Manuskript fertig war, hatte es 500 Seiten und ein Problem: es war nur ein Mittelteil.

Fragen Sie mich nicht, warum – ich habe nicht am Anfang angefangen. Ich hatte zwar eine grobe Vorstellung über die Vorgeschichte, die Geschichte des Ordens und so weiter, doch ich stieg in die Geschichte selbst mit dem Mittelteil ein. Und die Geschichte war noch nicht beendet. Eigentlich hatten am Ende des Mittelteils alle irgendwie verloren, zumindest im großen Zusammenhang. Von der Vorgeschichte und dem, was danach kommen sollte, fing ich an, ein Konzept zu schreiben. Dann bekam ich für meinen ersten Computer einen Drucker – einen Nadeldrucker. Damit war es mir möglich, im Computer Texte zu schreiben und auch auszudrucken. Also setzte ich mich hin und schrieb die 500 Seiten Manuskript ab, wobei die Geschichte ihre erste Wandlung erfuhr. Die erste Version war sehr geradlinig, alle Figuren wussten irgendwie, was zu tun ist und taten es auch. Beeinflusst durch persönliche Erfahrungen änderte sich das nun. In die homogene Gruppe zog Eigensinn und Eifersucht ein, was in letzter Konsequenz dazu führte, dass zwei Charaktere auf halbem Weg der Story starben und auch das Finale nicht alle überlebten. Außerdem kamen intrigante Ränkeschmiede ins Spiel (wie gesagt, mein politisches Bewusstsein erwachte), die meinen Helden zusetzten. Auch die ersten „reinen“ Science-Fiction-Elemente tauchten auf, Raumschiffe, Blaster und Teleporter, mit denen man auf andere Welten reisen konnte.

Das neue Manuskript hatte fast 600 Seiten und war immer noch nur ein Mittelteil. Mittlerweile neigte sich die Schulzeit bei mir dem Ende zu und es galt, Entscheidungen über die Zukunft zu treffen. Wo es hingehen sollte, schien mir damals einigermaßen klar, also arbeitete ich darauf hin, in Zukunft in der Computerbranche zu arbeiten. Ich machte einen höheren Abschluss und begann eine Ausbildung im kaufmännischen Sektor. Gleichzeitig fing ich das Filmen als Hobby an und hatte eine Idee – könnte man vielleicht einen Teil von dem Manuskript als „Laienfilm“ verfilmen? Eine ähnliche Idee hatten wir zuvor schon mal im Freundeskreis aufgebracht. So entstand der Anfang des Schlussteils der Geschichte, als Drehbuch eines „Amateur-Science-Fiction-Films“. Bevor Sie fragen, ja, es entstanden auch Filmaufnahmen, aber richtig beendet wurde das Projekt nicht. Dafür stand nun die „Richtung“ der Geschichte endgültig fest: Science Fiction.

Dazu passte es auch, dass ich in Kontakt mit einer Star-Trek-Gruppe kam. Dadurch blieb zwar der bisher erarbeitete Mittelteil liegen, aber der neue Teil wurde weiter ausgearbeitet für ein neues Filmprojekt. Gleichzeitig hatte sich meine berufliche Orientierung geändert – von der Computerbranche in den Rettungsdienst, was für mich eine große Herausforderung war, aber ich meisterte sie. In das geänderte Konzept flossen meine neuen Erfahrungen natürlich mit ein, tatsächlich wurde der Film diesmal so weit fertig gedreht, blieb jedoch irgendwo zwischen Dreh und Schnitt stecken und ist heute verschollen. Ob das schlecht ist, weiß ich nicht. 🙂

Außerdem wurde ich zu der Zeit Mitglied einer Science-Fiction-Gruppe, die sich durch ihre Filme schon einen gewissen Ruf unter den Fans erarbeitet hatte. Sie produzierten insgesamt fünf Filme; ich wollte mich daran setzen und diese Filme zu einem Romankonzept zu verarbeiten. Tatsächlich stellte ich zwei Bücher fertig, die dann auch veröffentlicht wurden, was ein großer Schritt für mich war. Außerdem bearbeitete ich eine Reihe von Internet-Romanen.

Parallel kam mir aber immer wieder das „alte“ Konzept in den Sinn. Ich wollte es von neuem anfangen und hatte eigentlich beschlossen, den fehlenden Auftakt einfach fallenzulassen. Sollte die Geschichte eben mittendrin beginnen, vielleicht mit einem netten Vorwort und ein paar begleitenden Erklärungen. Stattdessen beschäftigte ich mit eingehend mit Mythologie, mit Motiven und Helden und stieß auf das Konzept der so genannten „Heldenreise“, dem viele Geschichten folgten. Ich erstellte das Konzept und den Hintergrund neu und erfand die „Kristallmagier“ neu. Einen jahrhundertealten Orden in einer Gesellschaft der Zukunft. Und sie sollten in mein bereits erarbeitetes Science-Fiction-Konzept passen, so dass sich alles zusammenfügte. Doch eine Person, die mir damals sehr nahe stand, machte einen Einwand. Warum bereits Jahrhunderte alt? Wäre es nicht reizvoll, einmal den Anfang einer solchen Gemeinschaft zu erleben? Das ließ mich nicht mehr los. Aus persönlichen Erfahrungen schließlich begann ich, die Gründungsgeschichte dieser Gemeinschaft zu erarbeiten. 2006 war der erste Teil so weit fertig. Wie es weitergehen sollte, schwebte mir schon vor, auch die Tatsache, dass es so ungefähr sechs bis neun Romane dauern sollte, bis die Geschichte abgeschlossen war. Aber ich wollte die Romane kurz halten, damit die einzelnen Bücher nicht so viel kosten würden.

Positive wie negative Dinge führten dazu, dass ich mich noch einmal hinsetzte, um das ganze Konzept zu überarbeiten. Zu den negativen Dingen möchte ich nicht zu viel sagen, nur dass ich einige schwere Enttäuschungen hinter mich bringen musste, die ich zu den schwersten meines Lebens überhaupt zählen möchte. Positiv war, dass ich auch hier wieder Impulse für Änderungen bekam, die dem ganzen nur gut taten. Unter anderem inspiriert durch einen Traum, in dem Peter Ustinov als Hercule Poirot vorkam (das ist kein Witz!) wuchs die Seitenzahl des ersten Romans von 178 auf 412 an, die Gesamtzahl der Romane aber schrumpfte von sechs bis neun auf vier. Die Titelbilder der vier Romane wurden so gestaltet, dass sie zueinander und zum Thema der Reihe selbst passen.

Die Reihe heißt nun wie die Gemeinschaft selbst: „Quysthali“. Der erste Band der Tetralogie trägt den Untertitel „Eine Heldenreise“. Im Gegensatz zur vorigen Version wird nun ein wenig deutlicher, in welche Richtung die Reihe laufen wird, auch wenn es ab Band 2 wohl noch ein paar Überraschungen geben wird.

Ab heute gibt es das Buch im Handel. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, dies ist die offizielle Webseite: www.quysthali.de. Einige Auszüge aus dem Buch und auch ganz neue Geschichten können Sie in diesem Blog hier lesen: http://quysthali.blogspot.com/

Projekt X-1: „Quysthali – Buch 1: Eine Heldenreise“

Freitag, der 13. November 2009… Zeit, die Katze aus dem Sack zu lassen. Lange genug hat es gedauert, doch heute ist es so weit: Das, was hier bisher unter dem Begriff „Projekt X-1“ lief, wird hochoffiziell der Öffentlichkeit vorgestellt. Es handelt sich dabei um die komplette Überarbeitung und Neustrukturierung der Roman-Reihe, die die Grundlage für das „Universum“ des „phantastischen Projekts“ bilden:

Heute erscheint…

Quysthali – Buch 1: Eine Heldenreise
von Thorsten Reimnitz
ISBN 978-3-8334-5313-7, Paperback, 412 Seiten
Inhalt: Zu Beginn des 21. Jahrhunderts verwendet der geheimnisvolle Jin’Enom sein Vermögen, um die Gemeinschaft der „Quysthali“ zu gründen. Ihre Aufgabe: Die Menschheit voranbringen und ihre Probleme zu lösen. Keine einfache Aufgabe, noch dazu, da den Quysthali am Anfang Angst und Misstrauen entgegen gebracht wird.
Nach einigen Rückschlägen muss sich die Gemeinschaft dann einer großen Bewährungsprobe stellen: Ein Mitglied einer Terrororganisation will mit ihrer Hilfe aussteigen und Pläne über einen Anschlag verraten, der alles bisher dagewesene in den Schatten stellen soll. Doch der Aussteiger wird von den eigenen Leuten getötet, bevor er mehr mitteilen kann – und die Zeit läuft. Die Attentatspläne müssen aufgedeckt und der Anschlag verhindert werden.
Gleichzeitig verschwindet der Europa-Abgeordnete Roland von Braunfels, einer der wenigen Fürsprecher für die Sache der Quysthali in der internationalen Politik, spurlos. Wenn er nicht wieder auftaucht, wird es die Gemeinschaft in Zukunft noch schwerer haben, Anerkennung zu finden.
Mit vereinten Kräften gehen die Quysthali diese Herausforderungen an, die der Beginn einer großen Heldenreise sind…

In diesem Blog erscheinen heute noch zwei Artikel, einer, in der der Autor die Geschichte des Romans (bzw. der Reihe, zu der dieser den Auftakt bildet) etwas beleuchtet, sowie ein Pressetext. Beide Texte können unter der Voraussetzung, man gibt die Quelle an, weiterverbreitet werden, in Blogs, Zeitungen oder wie auch immer. Der nächste Text erscheint fünf Minuten nach diesem, der dritte weitere fünf Minuten später!

Die Macht der Dreizehn

Heute ist Freitag, der 13. Entgegen sämtlichen Panikberichten, die auch heute vermutlich wieder in dem einen oder anderen Medium auftauchen werden (obwohl der letzte Freitag, der 13. gerade mal einen Monat her ist), werden wir uns dem hier nicht anschließen, sondern im Gegenteil diesen Tag als besonderen Glückstag begehen. Nur gegen den Strom kommt man zur Quelle.

Und wir wollen die Gelegenheit nutzen, einen Statusbericht über unsere Projekte abzugeben. Was Projekt X-1 betrifft, das hängt leider momentan in der Nachbearbeitung fest.  Wie und wann es weitergeht, können wir noch nicht absehen, hoffen aber, dass das bald der Fall sein wird.

Projekt X-3 hingegen schwenkt gerade auf die Zielgerade ein. Zu dem Zeitpunkt, da dieser Blogbeitrag veröffentlicht wird, sind es exakt 21 Tage, 19 Stunden und 47 Minuten, bis es vorgestellt wird. Bis dahin ist noch etwas Arbeit zu tun.

Bis dahin!

Neues, auch vom Projekt X

Nun ist in diesem Blog die Schreibarbeit leider einige Zeit liegengeblieben, aber das hatte Gründe. Neben anderen war es ein hartnäckiger Virus, der eine Woche brauchte, bis er einigermaßen auskuriert war – und insgesamt 15 Tage, bis sämtliche Auswirkungen beseitigt waren. Aber wie sagte mein Hausarzt so schön? „Es geht halt um.“

Deswegen an dieser Stelle ein kleines Update: das Projekt X-1 hatte im Dezember eine weitere wichtige Phase abgeschlossen (Danke, Jojo und Carsten!), nun ist eine weitere Phase abgeschlossen. Damit trennen uns noch exakt drei Schritte davon, den Schleier von X-1 zu lüften.

Was die WebRoman-Reihe betrifft, so beginnt mit dem heutigen Tag ein neuer Zyklus. Aufmerksame Leser werden bekannte Details wiederfinden, was an der gesamten Überarbeitung der Geschichte liegt. Für neue Leser ist der Neueinstieg leicht möglich, auch wenn die heutige „Episode“ noch nicht so viel verrät. Geplant ist, dass monatlich eine neue Episode veröffentlicht wird. Ob sich das durchziehen lässt, bleibt abzuwarten. Die neuesten Episoden sind auch hier am rechten Rand als RSS-Feed veröffentlicht.

Zum Schluss soll noch vermeldet werden, dass wir mit der Bearbeitung der anderen ASTROCOHORS-Seiten ebenfalls begonnen haben. Aber auch das wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, bis es beendet ist.

Projekt X-2 zieht rechts vorbei: Die neuen Webromane

Jetzt, da Tim und Struppi ins Wochenende gegangen sind (die Reihe geht am Montag weiter), haben wir Gelegenheit für eine kleine Selbstreferenz. In den letzten Tagen wurde an dieser Stelle immer wieder vom Projekt X-1 gesprochen. Doch es gab parallel noch X-2. Letzteres ist quasi rechts an X-1 vorbeigezogen und wird heute veröffentlicht. Es gibt was zu lesen…

Am 15. März gab es in diesem Blog einen Artikel über mögliche fiktive Beiträge. Die Idee war, hier Geschichten mit zu veröffentlichen und damit man sie besser als „Fiktion“ erkennt, sie mit einem Banner zu versehen. Über den Artikel entstand eine Diskussion mit einigen Lesern, ob es denn so klug ist, in diesem Blog reale und fiktive Beiträge miteinander zu vermischen.

Unser glorreicher Initiator hat sich die Einwände zu Herzen genommen. Dann hat er etwas getüftelt, nebenher ein paar Artikel geschrieben und das Manuskript für X-1 beendet, und schwupps! X-2 war überarbeitet und fertig. Denn die fiktiven Beiträge und Geschichten gibt es ab heute als Webromane in einem eigenen Blog.

Der Name „Webroman“ sagt es bereits, es sind Romane, die man im Internet (im „Web“) nachlesen kann. Analog zu „Blog“ (von „Weblog“) könnte man sie auch „Bromane“ nennen, aber das klingt sehr nach einem chemischen Element, das nach Chlor riecht. Und wenn man es anglifiziert („Blog“ stammt ja schließlich auch aus dem Englischen), funktioniert es gleich gar nicht: „Webnovels“ würde zu „Bnovels“, das klingt nach einer Fernsehserie, in der Knetfiguren die Hauptrolle spielen.

In „ASTROCOHORS – Die Webroman-Reihe“ geht es aber um etwas anderes: Wir schreiben das Jahr 2433. Astrocohors ist die Organisation, die für die Organisation des interplanetaren Schiffsverkehrs zuständig ist. Zentrale ist die Raumstation EM-001. Die Reihe beginnt mit einem Paukenschlag, der Invasion der Ceel’u, die das Sonnensystem in einen schweren Konflikt stürzt. Aber keine Sorge, das ist nur der Anfang. Nach der Pilotepisode teilen sich die Handlungen auf verschiedene Schauplätze auf, Raumschiffe, Planeten, Stationen. Es ist also zweifelsfrei eine Reihe aus dem Genre, dessen Namen man nicht mehr laut sagen darf: Science Fiction. Die erste Episode trägt den Titel: „Die Stunde des schwarzen Vogels„.

Die Webromane sollen in drei Stufen veröffentlich werden. Zuerst natürlich im Web, und zwar – wie gesagt – in einem Blog. Dabei werden die Ereignisse an Tage gebunden sein, ganz so wie es der Struktur eines Blogs entspricht. Wer keine der in unregelmäßigen Abständen erscheinenden Episoden verpassen will, kann diese per eMail abonnieren oder als RSS-Feed.

Die zweite Stufe sind zusammengefasste Romane in Form eines PDFs. Damit soll später Quereinsteigern der Einstieg erleichtert werden. Für die Sammler – ja, die gibt es! – soll es in Stufe drei das ganze als „On-Demand-Buch“ geben. Aber soweit sind wir noch nicht. Das Abonnement der Reihe ist kostenlos.

Nachlesen kann man die Reihe auf der Seite http://romane.astrocohors.de. Und in Zukunft wird hier am rechten Rand der Titel der neuesten Episode veröffentlicht (natürlich verlinkt).

Und der Vollständigkeit halber: Die Überlegung, in diesem Blog hier fiktive Beiträge zu veröffentlichen, wurde wieder fallen gelassen. Ausnahme bilden die kleinen Geschichten, die es ja vorher schon gab.

15. März: Ein Ausblick

ACHTUNG! Fiktion!

Wieder gibt es eine neue Stufe in der Entwicklung des „Phantastischen Projekts“. Man sieht sie sehr gut an dem Banner, das über diesem Beitrag steht. Was hat das zu bedeuten? Um den Lesern den Hintergrund des Universums zu vermitteln, in dem die Geschichten des „Phantastischen Projekts“ spielen, kamen wir auf die Idee, das Blog durch fiktive Beiträge zu ergänzen. Da diese Beiträge natürlich so geschrieben sind, als entsprächen sie der Realität, müssen diese besonders markiert werden. Der Banner, der über diesem Beitrag zu sehen ist, ist eine dieser Markierungen. Er ist groß und auffällig genug, so dass niemand mehr sagen kann, „ja, das habe ich ja nicht geahnt, dass dieser Beitrag, der mit dem 15. März 2433 datiert ist, Fiktion sein soll…“.

Die Idee kam uns, da in letzter Zeit verschiedene Artikel erschienen sind, die eine Art Abgesang auf das Genre „Science Fiction“ darstellten. Die „Science Fiction“, so der Tenor, ist wieder dort angekommen, wo sie mal herkam: in der Scham-Ecke. Man steht nicht mehr dazu, Science Fiction zu lesen. Und Frauen lesen sowas schon gleich gar nicht. Bestätigt wird das durch den Trend, nach dem Erfolg von „Herr der Ringe“ im Kino und der angedachten Verfilmung von „Der Hobbit“ vermehrt auf Fantasy zu setzen; seit Christopher Paolinis „Eragon“ haben manche Verlage sogar den besonderen Ehrgeiz entwickelt, mit noch jüngeren Schreibern aufzuwarten (jedenfalls erweckt die Werbung zur neuen Fantasy-Reihe „Calaspia“ diesen Eindruck).

Die Science Fiction hingegen, das bestätigt auch Andreas Eschbach („Das Jesus-Video“) in einem Interview, wird gerne wieder kaschiert. Romane oder Filme, die ganz eindeutig Science Fiction sind oder zumindest Elemente davon enthalten, werden als „Thriller“, „Action“ oder „Abenteuer“ angeboten. Natürlich sind die Grenzen da fließend, aber es wird immer bewusster darauf geachtet, den Begriff „SF“ aus einer Beschreibung fernzuhalten, auch wenn er eigentlich richtig wäre. Das Problem sind die Schubladen, derer sich Menschen nur zu gerne bedienen. Eine Redakteurin eines Radiosenders, die einmal einen Science-Fiction-Roman zu Rezensionszwecken erhielt, gab diesen ungelesen an eine Kollegin weiter, denn „sobald da Raumschiffe im Spiel sind, kriege ich das große Gähnen“. Dass es große Epen, Komödien, Abenteuerromane oder Thriller „mit Raumschiffen im Spiel“ gibt, war in dem Moment zweitrangig, respektive, es war der Redakteurin vermutlich nicht bewusst. Die Frage ist zudem, was verbinden die Menschen mit dem Bild „Raumschiff“? Das Raumschiff ist in der Science Fiction eigentlich nur ein Transportmittel, in den wenigsten Fällen spielt das Schiff selbst die Hauptrolle. Es geht eigentlich immer um die Menschen, die auf diesem Schiff leben und arbeiten. Es ist quasi das Gleiche wie eine Abenteuergeschichte im 16. Jahrhundert, die von Menschen auf einem Segelschiff handeln. Das Schiff ist nur das Transportmittel, mit dem die Menschen in dieser Geschichte ihr Ziel zu erreichen versuchen. Und nur weil die Geschichte statt in der Vergangen eben in der Zukunft spielt, braucht diese deswegen noch lange nicht langweilig zu sein. Man muss sich eben nur darauf einlassen.

Zum „Darauf einlassen“ gehört aber ein gewisses Hintergrundwissen. Da unsere Projekte X-1 und X-2 in der Zwischenzeit gut vorangekommen sind, kam der Gedanke auf, quasi „Nachrichten aus der Zukunft“ zu bringen. Wir wollen mit diesem Beitrag einsteigen, allerdings noch mit einer Geschichte im klassischen Sinn, um zu verdeutlichen, wie die Meldungen aussehen. Dazu bewegen wir uns 425 Jahre in die Zukunft…

… zum 15. März 2433. Der Ort, an dem wir uns befinden, ist der große Kuppelbau auf dem Jupiter-Mond Europa. Die große Versammlung, wie er auch genannt wird. Das Plenum der Regierungen der Planeten des Sonnensystems ist vollzählig versammelt. Dafür gibt es auch einen besonderen Grund, der Präsident der Planetaren Konföderation wird gleich sprechen.

Der Kuppelbau ist ein beeindruckender Ort, ein riesiges Rund, etwa hundert Meter im Durchmesser. Zentral in diesem Rund liegt das Rednerpult, damit man den Redner von allen Plätzen aus sehen kann, die sich rund um die Mitte auf mehreren Ebenen befinden. Das Pult befindet sich im Mittelpunkt eines etwa zehn Meter großen Kreises. Am Rand dieses Kreises sind die Verwaltungsplätze des Parlaments, der Präsident, Schriftführer, Übersetzer, alle diese Leute finden dort ihren Platz. Hinter ihnen beginnen die Ränge der Abgeordneten. Auf dem Boden des Kreises in der Mitte ist riesengroß das Wappen der Planetaren Konföderation aufgemalt. An den Wänden der fünfzig Meter in die Höhe ragenden Kuppel hängen die Wappen der Planeten des Sonnensystems. Oben, in der Mitte der Kuppel, befindet sich eine Galerie, die nur für besondere Anlässe genutzt wird. Zumeist sind dort Kameras aufgebaut, die das geschehen im Plenarsaal genau beobachten und aufzeichnen.

Nun betritt Präsident Richard d’Oridan den Raum. Aus Respekt vor ihm und dem Tag erheben sich die Abgeordneten von ihren Plätzen und stehen, bis der Präsident das Rednerpult erreicht hat. Dann setzen sie sich wieder.

„Geehrte Abgeordnete der großen Versammlung der Konföderation der Planeten“, begrüßt d’Oridan die Anwesenden mit voller und korrekter Anrede, „ich möchte Ihnen danken, dass Sie heute, an diesem Tag, so zahlreich erschienen sind. Der 15. März ist ein besonderes Datum, für uns, für mich als Terraner ganz besonders, für die Organisation, deren Vertreter wir darstellen, und letztlich auch für die Bewohner der Planeten unseres Systems. Auf meiner Heimatwelt ist es üblich, so genannte ‚runde‘ Jubiläumstage besonders zu begehen. Und dieses Jahr ist so ein ‚rundes‘ Jubiläum. Denn heute ist es auf den Tag genau 425 Jahre her, dass sich jene Organisation zusammenfand, die viele Jahre später den ersten interplanetaren Flug der Menschheit unternehmen und damit ein neues Zeitalter für die Erde und die anderen Planeten des Sonnensystems einleiten würde. Diese Menschen, die sich an einem Samstag des Jahres 2008 auf dem Planeten Erde versammelten, hatten keine Ahnung, welche weitreichende Folgen ihre Bestrebungen haben würden.“

Unterbrechen wir Präsident d’Oridan an dieser Stelle und kehren wir später zurück. Was ist das für ein Ereignis, von dem er spricht? Dazu müssen wir uns in die Gegenwart begeben – die fiktive Gegenwart des Jahres 2008…

…und um auch hier der Genauigkeit die Ehre zu geben, des 15. März 2008. Der Ort, an dem wir uns befinden, ist ein ehemaliges Fabrikgelände im Süden Deutschlands. Obwohl es die Bezeichnung „Fabrikgelände“ nicht so wirklich trifft. „Fabrik“ klingt nach großen Maschinen. Hier jedoch wurden bis vor einigen Jahren Präzisionsanalysegeräte hergestellt. Dann wurde, wie so oft, die Produktion nach woanders verlagert, wo es mehr Profit zu machen gab. Das Gebäude wurde immer mal wieder anderweitig genutzt und stand schließlich leer. Letztlich bot es sich jedoch an für die Konferenz, die hier stattfindet.

In einem der Konferenzräume des Gebäudes haben sich Menschen unterschiedlichster Nationen versammelt, Physiker, Astronomen, Astronauten und Abgesandte der verschiedenen Raumfahrtorganisationen der Erde. Vielen von ihnen ist der Satz „ich bin ein Terraner“ etwas Fremdes – sie sehen sich nicht als „Erdenmenschen“, sondern als Amerikaner, Russen, Chinesen… Letztlich jedoch mussten sie sich über diese Ressentiments hinwegsetzen, denn das Projekt, das sie in Angriff nehmen wollen, ist zu groß, als dass es nur eine Nation allein bewerkstelligen könnte: ein bemannter Flug zum Mars, dem Nachbarplanet der Erde.

Die Besprechung dauert nun schon Stunden. Die Nerven liegen teilweise blank. Möglichkeiten wurden diskutiert und über die technischen Details herrscht weitestgehend Einigkeit. Doch es hapert bei den menschlichen Details. Von welcher Nation soll der Astronaut sein, der als erster den Mars betritt? An der Frage entzünden sich wilde Diskussionen. Einem Außenstehenden mag das lächerlich vorkommen, da die Marsmission noch nicht einmal annähernd in realistischer Reichweite ist, und schon streitet man sich darum, wer als erster den Mars betreten darf. Aber so ist es – die Frage blockiert sogar den Vertrag, der eigentlich an diesem Tag unterschrieben werden soll, ein Vertrag zur Gründung einer gemeinsamen Organisation zur Erforschung des Weltraums, die als Koordinierungsstelle der Organisationen der einzelnen Länder dienen soll. Sogar auf einen Namen hat man sich schon geeinigt: I.A.S.O.N. – Interlateral Aeronautics and Space Organisation of the Nations. Doch die Frage nach dem ersten Mann (oder der ersten Frau) auf dem Mars spaltet das Gremium.

Endlich kommt ein Delegierter der deutschen Luft- und Raumfahrtbehörde mit einem neuen Vorschlag auf: neutrale Vermittler müssen eingesetzt werden! Er hat auch schon eine Idee, wer das sein könnte…

„…und dank der Vermittler, denen es gelang, in den Gründungsvertrag einen entsprechenden Passus einzufügen, der alle Nationen zufriedenstellte, konnte der Kontrakt von den Versammelten unterschrieben werden“, setzt Präsident d’Oridan seine Rede fort. „Damit war die Organisation gegründet, unter deren Obhut der erste Marsflug stattfinden sollte, allerdings erst Jahre später. Aber der erste Schritt war gemacht. Heute erscheint uns Menschen von der Erde der Streit, den man damals hatte, geradezu kindisch. Uns ist es gelungen, diese ganzen Kleinlichkeiten zu überwinden. Sehen Sie mich an, ich bin Franzose und ich liebe mein Land. Doch ich bin auch Terraner und als solcher allen Menschen meiner Heimatwelt verpflichtet.“

Der Präsident nimmt einen Schluck aus seinem Wasserglas, dann fährt er fort: „In der Planetaren Konföderation haben wir heute ganz ähnliche Probleme. Und die Geschichte meines Heimatplaneten zeigt, dass wir diese Probleme nicht über Nacht beseitigen können, und schon gar nicht mit Gewalt. Geduld, das ist das Gebot der Stunde. Bedenken Sie, geehrte Abgeordnete, doch einmal den Zeitraum. 425 Jahre hat es gedauert von diesem ersten Vertrag von I.A.S.O.N., bis zu dem Zeitpunkt, da ich heute hier vor Ihnen stehen und über eine Gemeinschaft sprechen kann, die mehrere Welten umfasst. Und angefangen hat alles wie immer mit einem kleinen Schritt. Natürlich hat keiner der damaligen Unterzeichner geahnt, was folgen wird, denn die Menschen der Erde hatten damals keine Kenntnis von der wahren Gestalt der Planeten unseres Sonnensystems. Aber rückblickend kann man es als den ersten Schritt zu dieser Konföderation betrachten. Lassen Sie uns also dies zum Vorbild nehmen, unsere Arbeit unvermindert und mit Bedacht fortzuführen. Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit!“

Unter dem Applaus der Delegierten verlässt Präsident Richard d’Oridan das Rednerpult und begibt sich zu seinem Platz…

…während wir in die reale Gegenwart zurückkehren, die reale Gegenwart des 15. März 2008. Wir denken, das System ist mit diesem Beitrag klar geworden – Beiträge aus der fiktiven Gegenwart sind neben dem Banner unter dem Titel in roter Farbe geschrieben, während Beiträge der fiktiven Zukunft in grüner Farbe geschrieben sind. Alles andere bleibt in der Hauptfarbe schwarz. Und es sei nochmal darauf hingewiesen, dass diese Regel nur für Beiträge gilt, die den Eindruck erwecken könnten, real zu sein. Beiträge, die eindeutig Geschichten sind (wie zum Beispiel unter der Kategorie „Parabeln“ abgelegt), ändern sich ebenfalls nicht.

Und demnächst gibt es mehr zu Projekt X-1 und X-2…

31. Oktober: Jahresende alter Zeitrechnung – Ende und Anfang

Mit dem heutigen Tag gehen gleich mehrere Dinge zu Ende. Zum einen unsere Reihe über die Neujahrstage der verschiedenen Kulturen. Denn heute ist der Tag, an dem verschiedene antike europäische Kulturen – unter anderem die Kelten – das Jahresende begingen. „Halloween“, das heute noch gefeiert wird, stammt von dem alten keltischen Feiertag „Samhain“. In der Vornacht, so hieß es, öffneten sich die Tore zur Anderswelt und die Seelen der Toten besuchten die Lebenden. Die Bestandteile von Halloween erinnern noch an diese ursprünglichen Bestandteile. Da an diesem Tag eben auch das Jahr zuende ging, setzte man sich generell mit der Endlichkeit von allem auseinander. In diesem Sinne ist dieser Tag auch ein passendes Ende für unsere Reihe über die verschiedenen Neujahrstage.

Zum zweiten ist der Tag auch passend für eine weitere Entwicklung in unserem Projekt. Ursprünglich hatten wir ja die Idee, verschiedene Blogs für die verschiedenen Richtungen innerhalb des „Phantastischen Projekts“ einzurichten. Angefangen hatte das mit dem Blog der ASTROCOHORS-Seite, das rein um Science Fiction und alles, was dort dazugehört, gehen sollte. Langsam stellten wir aber fest, dass das nicht ganz der passende Weg war, denn immerhin gehört auch alles innerhalb des Projektes zusammen. Gerade in diesem Jubiläumsjahr wurden dann viele neue Ideen auf den Weg gebracht. Und lange haben wir darüber nachgedacht, doch letztlich waren wir der Überzeugung, alles in ein Blog zu integrieren. Damit endet am heutigen Tag also das ASTROCOHORS-Blog. Aber keine Sorge, die Beiträge sind nicht verloren, sie wurden in dieses Blog aufgenommen. Insofern passt also auch das Bild vom Ende und neuen Anfang, denn nichts anderes symbolisiert dieser Tag.

Zum Schluss noch eine selbstreferenzielle Anmerkung: In den letzten Tagen geht in verschiedenen Blogs das Schreckgespenst der Abstrafung durch Google um. Einige Seiten – auch große – haben im PageRank(TM) eingebüßt. Wir nicht. Wir haben einen Punkt gewonnen und sind jetzt bei 2! 😀

Reflektionen: Nachgedachtes…

Manchmal braucht es etwas Abstand zu den Dingen, um sie besser betrachten zu können. Ähnlich wie bei einem Kunstwerk. Es mag zwar technisch ganz interessant sein, bei der Mona Lisa von Leonardo da Vinci so nah dran zu sein, dass man jeden einzelnen Pinselstrich erkennen kann, aber nur wenn man in einem gewissen Abstand vor dem Bild steht, erkennt man seine Schönheit als Ganzes. Gut, bei manchen Dingen ist es nicht unbedingt die Schönheit, es ist mehr der größere Zusammenhang, den man besser erkennen kann. So ging es mir am letzten Wochenende.

Ich weiß nicht, wie viele Menschen mitbekommen haben, dass dieses Projekt dieses Jahr sein 20jähriges Bestehen feiert. Falls nicht, jetzt habe ich es nochmal erwähnt. Und gerade zu solchen Jubelfesten muss man sich manchmal klar werden, wie es weitergehen soll. Leider gibt es da auch manchmal unangenehme Entscheidungen zu treffen. Sagen wir, unangenehme Entscheidungen auf kurzfristige Sicht. Langfristig ist das sicherlich anders. Ich habe in den letzten Wochen viel mit verschiedenen Menschen gesprochen und diskutiert und Vorschläge verschiedenster Art auf mich einwirken lassen. Doch erst letztes Wochenende kamen plötzlich die Resultate. Warum ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt? Weil ich zum ersten Mal Abstand von allem. Ich war zu Besuch bei einer Freundin und wir haben uns ein Wochenende der Entspannung gegönnt. Ich habe zum ersten Mal seit langem endlich wieder richtig tief schlafen können. Und auf diese Weise erholt kamen einige Gedanken, die letztlich zu Entscheidungen führten. Einfach so. Und das, während ich in den letzten Wochen teilweise dasaß und mir das Hirn zermarterte, was nun besser sei und was nicht.

Nun zu den Entscheidungen selbst. Wer die „Geschichte“-Seite von STAR COMMAND durchgelesen hat, der hat erfahren, dass es eben in der Vergangenheit ein ziemliches auf und ab mit dem Projekt gab. Auf der anderen Seite war und ist der Name „Star Command“ (und die damit verbundene Domain) viel zu schön, um sie einfach so aufzugeben. Deswegen sind wir wieder hier angekommen und wollen bleiben. Blogs zu schreiben war auch sehr wichtig, angefangen hat es als „Blogspot“-Blog, dann wanderte es zu WordPress und schließlich zum „1&1-Blog“. Nun lese ich regelmäßig blogformoney.de, und dort wurde einmal darauf eingegangen, wie man Aufmerksamkeit auf das eigene Blog lenken kann. Dass man eine eigene Adresse haben sollte, wenn man größere Aufmerksamkeit möchte, was der Grund war, für das Projekt-Blog schließlich die „Blogspot“- und WordPress-Seite aufzugeben. Meine ursprüngliche Idee war, die Blogs nach Unterthemen aufzuteilen, so entstand das ASTROCOHORS-Blog. Was aber in letzter Zeit unterschwellig immer mehr passiert, war die Tatsache, dass sich die Frage stellte, welches Thema gehört in welches Blog und darf man da die Grenze so scharf ziehen? Ein technisches Problem stellte sich des weiteren, denn (sorry!) für den „fortgeschrittenen Blogger“ sind die „1&1-Blog“ leider etwas unflexibel, da ihre Designs starr vorgegeben sind. Es ist nicht möglich, das Blog dem Aussehen der eigenen Webseite anzupassen, nicht einmal die bei WordPress üblichen „Widgets“ funktionieren bei allen Designs. Eigentlich funktionieren sie nur bei zwei Designs, aber die sind so minimalistisch, dass man sie dem Leser kaum zumuten mag. Also habe ich mich weiter informiert und das Resultat ist das neue „Star Command Blog“. Es funktioniert direkt mit WordPress und einer SQL-Datenbank. Demnächst wird dieses allgemeine Blog auch das ASTROCHORS-Blog ablösen.

Leider bringt das eine Sache mit sich: dieses Jahr hat es eine große Aktion gegeben, eine Blogkette, bei der es darum ging, sich gegenseitig bei Technorati zu favorisieren (siehe diesen Beitrag hier). Sowohl das ASTROCOHORS Blog als auch das alte Projekt-Blog haben hier eine gute „Authority“ erreicht (81 und 67). Diese Authority sind wir leider gezwungen abzugeben und wieder bei „0“ anzufangen. Aber vielleicht gibt es ja ein paar von den Bloggern, die damals mitgemacht haben, die dies hier lesen und dieses Blog zu ihrem Favorit bei Technorati machen. Wir haben es mit diesem Beitrag dort angemeldet, die Adresse ist einfach www.star-command.de.

blogformoney.de gibt noch ein paar Tipps, was man tun sollte, um den Bekanntschaftsgrad zu erhöhen, zum Beispiel sich beim infopirat anmelden, was ich schon getan habe. Natürlich sind auch dort alle bisherigen Bookmarks damit hinfällig, aber ich hoffe, dass zukünftige Beiträge das korrigieren. Ein anderer Tipp betrifft rivva.de. Auf dieser Seite werden aktuelle Blog-Beiträge zu verschiedensten Themen veröffentlicht. Es stellt sich nur ein Problem: Wie kommt man da hin? Respektive, wie man da hinkommt, wird auf der Seite gesagt, aber wie schafft man die Bedingungen dafür? „Wie Google zählt auch Rivva einen Hyperlink als Empfehlung. Wird ein Artikel von verschiedenen Seiten verlinkt, greift Rivva diese Diskussion auf. Je heißer ein Thema diskutiert wird, desto stärker versucht Rivva noch weitere Quellen zu entdecken. Auf diesem Weg findet Rivva jeden Tag weitere Blogs“, so heißt es auf Rivva. Daher findet sich dort eine sehr bunte Mischung, das habe ich schon festgestellt, von den Verschwörungstheoretikern, die standfest behaupten, es sei unmöglich, dass die Türme des World Trade Center von selbst eingestürzt seien bis hin zu Blogs von Printmedien wie FOCUS oder der taz. Also auch eher etwas auf lange Sicht.

Der Anfang ist aber selbst erst einmal die notwendigen Entscheidungen zu treffen und die entsprechenden Änderungen vorzunehmen. Dabei hat mir der Abstand vom letzten Wochenende sehr geholfen. Es geht also nochmal los, bei „Null“. Und in regelmäßigen Abständen wollen wir mal schauen, wie es sich weiter entwickelt hat.

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