WTFIWWY: Midvale School for the Gifted – Episode mit Justin „JewWario“ Carmical [Video]

Gestern mussten wir an dieser Stelle den tragischen Tod des Internetproduzenten Justin „JewWario“ Carmical vermelden. Tatsächlich hat Justin bis kurz vor seinem Tod an allerhand Videos von Freunden und Kollegen mitgearbeitet. Eines möchte ich Euch nicht vorenthalten, es ist offenbar am letzten Montag entstanden (Justin starb am Donnerstag) und stammt aus der Reihe „What the Fuck is wrong with You?“ Nash – ebenfalls ein Videoproduzent von „That Guy with the Glasses“ – präsentiert dieses Format einmal die Woche und spricht über Nachrichten aus aller Welt, die, um es vorsichtig auszudrücken, außergewöhnlich sind. Normalerweise hat Nash eine Co-Moderatorin mit Namen Tara, diese ist letzte Woche aber ausgefallen. Justin hat sich bereit erklärt, für sie einzuspringen. So entstand eines der letzten Videos seines Lebens, aber eins, das zeigt, warum so viele Menschen bestürzt über Justins Tod sind, wir sehen den großartigen Humor, den dieser Mann hatte.

Die Themen dieser Episode sind:

  • Ein italienischer Politiker aus dem Rechtsaußen-Lager bringt einen ganz eigenen Schwung in die „Blackface“-Debatte.
  • Es wird immer schwieriger, gutes Personal zu kriegen, selbst in der Autodiebe-Branche.
  • Es wird immer schwieriger, gutes Personal zu kriegen, selbst in der Einbrecher-Branche.
  • Kanadische Sicherheitsleute am Flughafen sehen das nicht so eng mit den Bestimmungen, was man mit in den Flieger nehmen darf und was nicht.
  • Die Frage, ob Comicfiguren anatomisch korrekt sind, wird endlich beantwortet.
  • Und zuletzt: Was einem passieren kann, wenn man sich mit zu vielen Artikeln im Einkaufswagen an der Schnellkasse anstellt.

Direkter Link zum Video:  http://blip.tv/radio-dead-air/wtfiwwy-live-midvale-school-for-the-gifted-1-20-14-6720269

Skepkon-Vortrag „Düstere Legenden“ (Hoaxilla-Podcast) [Video]

Es wird immer wichtiger, skeptisch zu bleiben, denn die Manipulation ist allgegenwärtig, in den Medien, aber auch in der Politik. Nun gibt es die so genannten „düsteren Legenden“, genauer gesagt, die „Vorstadtlegenden“, moderne Mythen über unheimliche Wälder, unheimliche Tiere und unheimliche Menschen wie die „Spinne in der Yucca-Palme“. Nun mag man sagen, sowas ist doch harmlos. Nein, nicht immer. Zum Beispiel kursierte vor Jahren eine Geschichte (und vielleicht kursiert sie noch immer), dass ein Motorradfahrer nach einem Unfall scheinbar unverletzt aufstand, sich über sein Glück freute und den Helm abnahm – worauf sein Schädel auseinander fiel und er starb. Sein Schädel sei unter dem Helm gebrochen und nur noch von dem Helm zusammengehalten worden. Diese Geschichte wurde jahrelang als Warnung kolportiert, einem Motorradfahrer nach einem Unfall niemals den Helm abzunehmen, sondern dieser müsse im Krankenhaus aufwändig „heruntergesägt“ werden. Nun arbeite ich selbst im Rettungsdienst und kann sagen: So ein Ereignis hat es nie gegeben und auch weiterhin wird bei den Erste-Hilfe-Kursen gelehrt, wie man einem Motorradfahrer nach einem Unfall den Helm abnimmt. Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, bei solchen Erzählungen skeptisch zu bleiben.
Der Podcast „Hoaxilla“ berichtet regelmäßig über solche Mythen und bei der Skepkon haben die beiden Macher einen Live-Vortrag gehalten. Hier ist er:

Direkter Link zum Video: http://youtu.be/juOW9pTQc_8

Frag einen Sklaven, Episode 1: Darf ich vorstellen? Lizzie Mae [Video]

Die Web-Videoreihe „Ask a Slave“ kam dadurch zustande, dass eine Schauspielerin, die in George Washingtons Mount Vernon (sein Landsitz, wo er auch seine letzte Ruhestätte fand) für die Besucher eine der Sklavinnen des Haushalts darstellte, Fragen gestellt bekam, die… sagen mir mal… mehr als naiv waren. Das alles wurde in eine Web-Reihe umgesetzt die zeigt, dass es noch immer zu viele Menschen gibt, die sich kein Bild davon machen können, was es wirklich bedeutet hat, ein Sklave zu sein. Manche Fragen zeugen auch von einer erschütternden Ignoranz, etwa wenn die Sklavin erzählt, dass sie von vier Uhr früh bis spätabends arbeitet und die Besucherin fragt, was denn ist, wenn Miss Washington mitten in der Nacht noch etwas benötigt. Die Reihe ist (natürlich) in Englisch:

Direkter Link zum Video: http://youtu.be/X1IYH_MbJqA

WTFIWWY – Episode 1: What the F**** is wrong with you? [Video]

Dürfen wir vorstellen: Nash! Er produziert „Radio Dead Air“ und ist ebenfalls auf „That Guy with the Glasses“ zu sehen. Seine Hauptrubrik präsentiert äußerst merkwürdige Geschichten aus dem Leben, die einen zu dem Ausruf verleiten: „What the F**** is wrong with you?“ (Deutsch ungefähr: „Sch***, was stimmt nicht mit Dir?“). Dies ist und war die Episode 1:

Direkter Link zum Video: http://blip.tv/radio-dead-air/wtfiwwy-episode-1-3355669

Und weil der Titel viel zu lang ist, wird er cool abgekürzt: WTFIWWY.

Liebe „Daily Mail“! Hochachtungsvoll, Amanda Palmer [Video]

Jetzt, da es nach 22.00 Uhr ist und die Kinder im Bett sind, können wir es wagen, auf diesem Blog ein Video von Amanda Palmer zu posten, das während eines Konzerts entstand. Die Vorgeschichte zu diesem Mitschnitt ist folgende: Amanda Palmer ist beim „Glastonbury Festival“ aufgetreten. Dabei verrutschte während ihrer Performance für einige wenige Augenblicke ihr BH und gab den Blick auf eine ihrer Brustwarzen frei. Nichts von Belang, sollte man meinen, sie hat den Sitz ihrer Kleidung ja auch zeitnah wieder korrigiert. Aber da hat man die Rechnung ohne die englische Zeitung „Daily Mail“ gemacht, denn der kurze Moment, in dem Amanda Palmers Brustwarze freilag, reichte aus, um ein Bild zu machen und daraus eine blöde Geschichte á la „Nippelgate“ zu bauen (wen’s interessiert: hier ist der Artikel).

Amanda Palmer ärgerte sich über die dämliche Berichterstattung und bei einem Auftritt im Londoner Roundhouse gab sie ein Lied zum Besten, eine Art „offener gesungener Brief“ an die Daily Mail. Der Text des Liedes troff vor Zynismus und wurde mit Applaus bedacht. Doch Amanda Palmer hatte sich einen besonderen Höhepunkt ausgedacht: Um die Prüderie der Zeitung ganz bloßzustellen, überbot sie den flüchtigen Blick auf eine Brustwarze noch und zog blank. Auf offener Bühne und vor Publikum.

Hier ist der Beweis. Bitte, sollten Ihre Kinder noch wach sein, fordern Sie sie nun auf, den Raum zu verlassen. Natürlich können Ihre Kinder auch bleiben, aber nur auf Ihre Verantwortung. Sagen Sie hinterher nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt. Also, hier ist es:

Direkter Link zum Video: http://youtu.be/eGPDWEjjN3Q

Und bitte: Achten Sie auch auf den Text des Liedes!

Restore the Fourth and fight NSA surveillance! – Protest gegen die Überwachung durch die NSA [Video]

„Wir kämpfen für unser Recht zu leben, zu existieren und sollten wir den Tag gewinnen, dann wird der 4. Juli nicht länger mehr ein amerikanischer Feiertag sein, sondern man wird sich an ihn erinnern als den Tag, als die Welt mit einer Stimme erklärte: ‚Wir werden nicht leise in der Nacht untergehen! Wir werden nicht ohne Kampf verschwinden! Wir werden weiterleben, wir werden überleben!‘ Heute feiern wir unseren Unabhängigkeitstag!“
– Präsident Thomas Whitmore in dem Film „Independence Day“

Seltsam, wie sich die Dinge manchmal entwickeln. Denn heute ist wieder der 4. Juli, wieder Unabhängigkeitstag, und auch heute gibt es viele Menschen, die mit einer Stimme sprechen. Und diese Stimme spricht sich gegen die Überwachung durch die NSA aus. Hier das Video dazu:

Direkter Link zum Video: http://youtu.be/mZdVAasebxM

Und sollte dieses Blog noch nicht unter besonderer Beobachtung gestanden haben, dann wird es das jetzt vermutlich sein.

 

„Nein, Mister Bond, ich erwarte von Ihnen, dass Sie sterben!“
– Goldfinger