PHAN.PRO 152: STAR WARS Episode IX – Der Aufstieg Skywalkers

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Zum STAR-WARS-Tag eine neue Rezension, das Video ist allerdings nur ein Hinweis darauf. Die Rezension kommt gleich als nächstes in diesem Blog!

STAR WARS Episode VII: Das Erwachen der Macht – Rezension

Photo by Simon Zhu on Unsplash
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Vorbemerkung: In „Das Erwachen der Macht“ passiert einiges, das man nicht unbedingt wissen möchte, bevor man den Film gesehen hat, wenn man sich die Spannung nicht verderben lassen möchte. Deswegen werde ich die allgemeine Rezension so unkonkret lassen, wie es geht. Bei einigen Punkten füge ich Zahlen an, die auf Fußnoten verweisen. Für diese Fußnoten gilt: SPOILER! Hier werde ich konkret benennen, um was es geht und auch Handlungsverläufe verraten. Also soll keiner sagen, ich hätte ihn nicht gewarnt. In diesem Sinne, hier ist die eigentliche Rezension:

Es war einmal vor langer Zeit in einer Galaxis weit, weit von hier entfernt: Rund 30 Jahre nach der Zerstörung des zweiten Todessterns ist die Galaxis nicht ruhiger geworden. Luke Skywalker ist verschwunden und wird verzweifelt von seiner Schwester gesucht. Der Grund seines Verschwindens: Er hat versucht, den Jedi-Orden neu aufzubauen, doch einer seiner Schüler wurde zur dunklen Seite der Macht verführt. Daraufhin hat er das Unterrichten aufgegeben und sich auf die Suche nach dem ersten Jedi-Tempel gemacht.

In der Galaxis gibt es zwei Großmächte, die sich gegenüber stehen: Die neue Republik und die „Erste Ordnung“, die aus den Trümmern des Imperiums entstanden ist. Anführer ist der mysteriöse Snoke, sein Handlanger ist Kylo Ren, Lukes ehemaliger Schüler. Dazwischen steht der „Widerstand“, eine Kämpfergruppe, die von General Leia Organa angeführt wird und die versucht, die Erste Ordnung in die Schranken zu verweisen. Doch das wird immer schwieriger, zumal die „Erste Ordnung“ ihre neue Basis, die „Starkiller Base“, in Betrieb genommen hat. Dazu wurde ein ganzer Planet zu einer riesigen Hyperraumkanone umgebaut.

Hinzu kommt, dass Kylo Ren genauso wie Leia Luke Skywalker finden möchte. Er ist besessen von Darth Vader und will dessen „Werk“ vollenden: den letzten der Jedi zu töten. Einer der besten Piloten des Widerstands, Poe Dameron, hat nun endlich einen Hinweis auf Skywalkers Aufenthaltsort gefunden, ein Chip, den er in einem Dorf auf der Wüstenwelt Jakku ausgehändigt bekommt. Doch die Erste Ordnung ist ihm schon auf den Fersen, das Dorf wird von Sturmtruppen erobert, Damerons X-Wing schwer beschädigt und er so am Starten gehindert. Bevor er festgenommen wird, kann Poe den Chip seinem Astro-Droiden BB-8 übergeben und schickt ihn weg. Die Bevölkerung des Dorfes wird von den Sturmtruppen hingeschlachtet. Lediglich ein Truppler eröffnet nicht das Feuer: FN-2187, der zuvor einen Kameraden sterben sah und nun Zweifel an seiner Aufgabe bekommt. Obwohl ihn die Sturmtruppler-Kapitänin Phasma zurechtweist und zur Konditionierung schickt, will er bei der Drecksarbeit für die Erste Ordnung nicht mehr mitmachen. Kurzerhand holt er Poe Dameron unter einem Vorwand aus dem Inhaftierungsblock von Kylos Sternzerstörer und überredet ihn dazu, einen TIE-Jäger zu stehlen, um zu entkommen. Der TIE wird jedoch angeschossen und stürzt auf Jakku ab. FN-2187, der kurz zuvor von Dameron den Namen „Fin“ bekommen hat, ist mitten in der Wüste auf sich allein gestellt. Er läuft los und findet eine Siedlung. Dort trifft er auf die Schrottsammlerin Rey, die ihrerseits in der Zwischenzeit BB-8 aufgegriffen hat. Doch die Erste Ordnung ist nicht weit…

„Es machte den Kossalflug in weniger als vierzehn Parsec!“ – „Zwölf!“

Ich bin ein Star-Wars-Fan schon seit der Zeit, als die Filme noch den Titel „Krieg der Sterne“ trugen. Ich habe damals mit den Comics das erste „Expanded Universe“ verfolgt und später mit den Romanen von Timothy Zahn und den neuen Comics auch das zweite „Expanded Universe“ verfolgt, das nun ebenfalls für ungültig erklärt wurde. Der Schritt war zwar radikal, aber durchaus richtig, den in diesem Universum gab es ein paar Handlungsstränge, die nicht sehr gut gelungen waren (zum Beispiel kam plötzlich der Imperator wieder zurück, wobei es sich herausstellt, dass er vor seinem Tod einen Klonkörper geschaffen hatte und seine Seele einfach in diesen transferierte). Außerdem hatten die Drehbuchautoren Lawrence Kasdan, Michael Arndt und J.J. Abrams so völlig freie Hand beim Entwerfen der Geschichte für die neue Trilogie, ohne sich mit allzu viel bereits geschriebenem beschäftigen zu müssen.

Und um es kurz zu machen: Ich bin begeistert von dem Film. Zwar kann man sehr viel wiedererkennen in der Handlung, aber es gibt auch viel Neues und es werden neue Wege beschritten. So wird zum Beispiel der Hintergrund von Kylo Ren genauer beleuchtet [1], anstatt ein Geheimnis daraus zu machen. Außerdem verhält sich tatsächlich mal keine Figur „idiotisch“.

Photo by Simon Zhu on Unsplash
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Oha, ein Bruch. Ja, was ist das denn? Ich weiß ja nicht, warum Sie auf diesen Artikel gekommen sind, denn ich habe ihn definitiv erst im Mai 2019 beendet, das heißt, wortwörtlich Jahre nachdem ich ihn begonnen habe. Komische Sache, was? Die ganze Zeit war dieser Artikel unvollendet geblieben, obwohl ich ihn veröffentlichen wollte, und zwar unmittelbar nachdem ich den Film gesehen hatte. Ich habe es nicht getan. Das lag allerdings nicht daran, dass ich meine Meinung über den Film geändert hätte.

NEIN!

Ich finde die Sequel-Trilogie immer noch gut und zu dem Zeitpunkt, da ich dies schreibe, freue ich mich auf Episode IX. So!

Nein, diese Kritik habe ich nicht mehr fortgesetzt zu schreiben, weil ich mich selbst nicht unter Druck setzen wollte. Ich habe „Das Erwachen der Macht“ direkt am Erstveröffentlichungstag gesehen und mich direkt noch rangesetzt, diesen Artikel zu schreiben. Dann hörte ich auf, weil ich die Filmpremiere mit einem Besuch im Europa-Park verband. Und es gab noch anderes zu sehen und zu erleben. Damit blieb die Kritik erstmal unvollendet, selbst als die Fortsetzung „Die letzten Jedi“ ins Kino kam.

Ohne es anfänglich im Sinn gehab zu haben, habe ich damit aber etwas getan, von dem ich finde dass sich so mancher Kritiker eine Scheibe abschneiden kann: Abstand gewinnen! Wirken lassen! Wieder Zuschauer sein! Ich sehe viele Kritiker – manchmal möchte ich auch „so genannte“ Kritiker schreiben -, die den Film verrissen haben und offenbar sicherstellen wollten, dass andere ihn auch schlecht finden, ohne ihn gesehen zu haben. Das gleiche gilt mittlerweile für „Die letzten Jedi“. Und ja, tatsächlich gibt es Menschen, die jetzt (knapp sieben Monate vor der Premiere!) schon wissen, dass auch Episode XI („Der Aufstieg Skywalkers“) schlecht sein wird. In einem Essay kam dann eine interessante Frage auf:

„Kann man einen Film auf eine falsche Weise sehen?“

Diese Frage würde ich mittlerweile mit „ja“ beantworten. Und damit sind wir beim Problem der „professionellen Kritiker“ – beziehungsweise auch denjenigen, die sich für sowas halten. Ich war ja ein begeisterter Fan von Doug Walker, den „Nostalgia Critic“ von Channel Awesome. Doch je länger ich mir die Reihe anschaue, desto weniger gefällt mir, was da getan wird. Seine Kritiken arten mittlerweile in Parodien aus und potenzieren so das Problem, das am Anfang der Serie nicht so ganz offensichtlich war: Der Zwang, sich auf Teufel-komm-raus über einen Film lustig machen zu müssen. Hinzu kommt der Zeitdruck, wie der Name verrät, hat der „Nostalgia Critic“ mal angefangen, indem er alte Filme verarbeitet hat, die der Erinnerung vielleicht nicht so ganz standhalten und heute eher merkwürdig wirken. Der zeitliche Abstand war groß genug und es gab keinen Zwang, sich einen ganz bestimmten Film vorzuknöpfen, wenn es noch nicht genug Ideen dazu gab.

Doch nun ist das anders: Der „Nostalgia Critic“ nimmt sich Filme vor, kaum dass sie ins Kino gekommen sind und unterliegt damit dem Druck, den ich erwähnte. Er muss nun irgendwas finden, über das er sich lustig machen kann. In die gleiche Kerbe schlägt übrigens die Reihe „Everything Wrong about“ (vom Kanal Cinema Sins), die angeblich Filme auf Filmfehler untersucht und diese präsentiert. Dabei nehmen sie es nicht so ganz genau und behaupten schon mal Dinge, die so im Film gar nicht vorkamen (wer sich darüber informieren will, der YouTuber Shaun hat verschiedene Machwerke von Cinema Sins auseinander genommen („Mad Max„, „The Empire Strikes Backund viele andere). Dass es tatsächlich viele Zuschauer dieser Videos gibt, die diesen – in meinen Augen schlechten – Parodieversuch für bare Münze und als Kritik nehmen und deswegen Filme schlecht finden, ohne sie gesehen zu haben, wird dabei mit der Ausrede „Ist doch alles nur Spaß!“ abgetan. Nein, denn wenn ich mir diese Videos anschaue, stelle ich fest, dass sie eigentlich immer weniger lustig und eigentlich nur noch boshaft sind.

Und was ich ebenso erschreckend finde, sind die radikalen Reaktionen und die Selbstüberschätzung von manchen. Die neuen Star-Wars-Filme hatten ihr Publikum und Leute finden sie gut. Dann kommt jemand daher, dem der Film nicht gefallen hat. Das ist noch legitim. Was dann folgt, allerdings nicht mehr: „Mir hat das nicht gefallen, also ist der Film schlecht!“ – „Disney schuldet den Fans eine Entschuldigung!“ – „Die Fans wollen [dies und das, siehe Fußnote 2] nicht!“

Wie arrogant und überheblich ist das denn? Eine Person, der etwas nicht gefallen hat, bildet sich ein, für „die Fans“ sprechen zu können? „Die Fans“ von Star Wars gibt es doch überhaupt nicht! Fans sind eine ungemein heterogene Gruppe, da sind alle möglichen Typen dabei. Und eben auch Leute, denen die neuen Star-Wars-Filme gefallen. Sogar Leute, denen die Prequels gefallen haben. Aber denen spricht man das Recht auf eine Meinung ab, die seien halt keine „wahren“ Fans.

Ach so?

„Wahre“ Fans… vielleicht auch „reine“ Fans? Klingt für mich wie ein Kult. Das Wort „Fan“ kommt ja ursprünglich von „fanatic“, also „Fanatiker“. Und bei manchen scheint das wirklich zu stimmen. Leider sind diejenigen, die in „wahre“ und „falsche“ Fans unterscheiden, sehr laut und sehr hartnäckig. Alles, was sie in Bezug auf Star Wars hören, wird sofort in deren Sinn interpretiert. Als Disney ankündigte, die eigentlich aufgegebene letzte Staffel von „Star Wars – The Clone Wars“ doch noch zu produzieren, wurden sofort Stimmen laut, die spekulierten, dass das Disneys Entschuldigung bei „den Fans“ sei für „Die letzten Jedi“.

Als der Trailer für „Der Aufstieg Skywalkers“ rauskam, war sofort das Geschrei groß, das könne ja nichts werden. „Dead on Arrival“ schrieb jemand, obwohl wir nicht die Spur einer Ahnung haben, was die genaue Handlung von Episode IX sein wird. Ich bedauere diese Menschen, denn sie werden nie diese Aufregung spüren wie ich sie spürte, als der Trailer ins Dunkel abblendete, es totenstill wurde… und auf einmal das Lachen des Imperators zu hören war. Ja, ich freue mich auf den Film.

Das Wort „Fanatiker“ leitet sich etymologisch von dem lateinischen „fanaticus“ ab, was wörtlich übersetzt „wahnsinnig, aber göttlich inspiriert“ bedeutet. Schade, dass es so viele „Fans“ gibt, die den Teil mit „göttlich inspiriert“ irgendwie total vermissen lassen und sich lieber dem puren Wahnsinn hingeben.

Niemand muss eine Geschichte oder einen Film mögen. Aber dann ist man halt jemand, dem etwas nicht gefällt. Man ist nicht der Sprecher für „die Fans“ oder berechtigt, eine Entschuldigung zu fordern.

Mir zum Beispiel hat der Asterix-Band „Gallien in Gefahr“ nicht gefallen. Ich fand weder die Idee zur, noch die Absicht hinter der Geschichte gut. Aber deswegen erwarte ich nicht, dass sich Uderzo persönlich bei mir dafür entschuldigt.

Können wir uns bitte wieder wie zivilisierte Menschen benehmen?

Die Fußnoten

[1] Kylo Ren ist der Sohn von Han Solo und Leia Organa. Das gibt dem Umstand, dass ausgerechnet Luke mit seiner Ausbildung versagt hat, eine besonders tragische Note und erklärt sehr gut seine Bessessenheit von Darth Vader, der ja sein Großvater ist. Muss ich das hier hinschreiben? Ja, diese Fußnote stammt noch aus den ursprünglichen Teil. Ich lass das mal da.

[2] Hier kann man verschiedene Dinge aufzählen, starke Frauenrollen, Reys Herkunft als „Nobody“, Luke, der sich von der Macht abgetrennt hat…

Die Macht ist zurück im Kino: Spektakulärer Kinostart von STAR WARS Episode VIII: Die letzten Jedi

(c) Lucasfilms

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Star Wars schreibt einmal mehr Kinogeschichte: Mit rund 1,625 Mio. Besuchern und einem Einspielergebnis von knapp 20 Mio. Euro an vier Tagen ist Stars Wars: Die letzten Jedi nicht nur mit Abstand der beste Kinostart des laufenden Jahres gelungen, sondern der zweitbeste Filmstart aller Zeiten. Das neueste Kapitel der Star Wars-Saga ist seit Donnerstag deutschlandweit zu sehen und begeistert weltweit Fans und Kritiker.

Auf faszinierende und unerwartete Weise setzt Star Wars: Die letzten Jedi die Handlung aus Star Wars: Das Erwachen der Macht fort. Im neuen epischen Abenteuer der Skywalker-Saga werden uralte Mysterien der Macht entschlüsselt und erschütternde Enthüllungen aus der Vergangenheit kommen ans Tageslicht.

Star Wars: Die letzten Jedi vereint erneut alte und neue Helden vor der Kamera: Mark Hamill, Carrie Fisher, Adam Driver, Daisy Ridley, John Boyega, Oscar Isaac, Lupita Nyong’o, Andy Serkis, Domhnall Gleeson, Anthony Daniels, Gwendoline Christie, Kelly Marie Tran, Laura Dern und Benicio Del Toro gehören zur eindrucksvollen Besetzung des Films, der von Kathleen Kennedy und Ram Bergman produziert wurde. Als ausführende Produzenten zeichnen J.J. Abrams, Tom Karnowski und Jason McGatlin verantwortlich. Rian Johnson schrieb das Drehbuch und führte Regie.

Der Film startete am 14. Dezember 2017 im Verleih von Walt Disney Studios Motion Pictures Germany in den deutschen Kinos.

Quelle: The Walt Disney Company

 

STAR WARS Episode VIII: Die letzten Jedi – Rezension

(c) Lucasfilms

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(c) Lucasfilms

Episode VIII beginnt quasi genau dort, wo Episode VII geendet hat: Kurz nach der Schlacht um die Starkiller-Basis. Die Erste Ordnung ist wild entschlossen, den Stützpunkt der Rebellen zu zerstören und damit das letzte Überbleibsel des Widerstands. Während sich Finn immer noch im Koma befindet, packen die Leute des Widerstands notdürftig alles zusammen und verlassen den Planeten. Es ist an Poe Dameron, einen Angriff auf das Flaggschiff der Ersten Ordnung zu fliegen, um den Transportschiffen Zeit zum Entkommen zu geben. Der Angriff läuft allerdings nicht so wie geplant, da die Erste Ordnung die Bomber des Widerstands abwehren und eine Attacke auf das Führungsschiff des Widerstandes fliegen kann, bei der General Leia Organa schwer verletzt und der Rest des Führungsstabes – einschließlich Admiral Ackbar – getötet wird. Ein Fluchtversuch der Widerstandsflotte bleibt ohne Wirkung, denn die Erste Ordnung ist in der Lage, die Schiffe im Hyperraum anzupeilen und hängt ihnen schon wieder an den Fersen. Der Widerstand versucht, mit Unterlichtgeschwindigkeit so viel Abstand zu halten, dass die Waffen der Sternzerstörer keine Wirkung haben, aber die Zeit läuft ab: Den Schiffen geht der Treibstoff aus! Finn, der aus dem Koma wieder erwacht ist, Poe und die Technikerin Rose entwickeln einen Plan, der Ersten Ordnung zu entkommen, indem Finn und Rose sich an Bord des Schiffes der Ersten Ordnung schleichen und den Hyperraumscanner genau so lange abschalten, dass die Widerstandsflotte entkommen kann. Doch dazu brauchen sie die Hilfe eines Spezialisten für Schlösser und Geheimcodes, und einen solchen finden sie nur in Canto Bight, der Kasinostadt…

Rey hat indessen den Jedimeister Luke Skywalker aufgespürt. Der ist mäßig begeistert davon, noch eine Schülerin auszubilden, da er sich wegen seines Versagens an Kylo Ren / Ben Solo grämt. Doch so leicht gibt Rey nicht auf. Während sie darauf wartet, dass Luke seine Meinung ändert, stellt sie fest, dass sie über die Macht mit Kylo in Kontakt treten kann. Sie versucht, ihn zu bekehren…

„Die Rebellion ist nicht vorbei. Der Krieg hat gerade erst angefangen!“
– Luke Skywalker

Erstmal ganz ohne Spoiler: „Die letzten Jedi“ ist ein sehr gelungener Film! Es sind Elemente vorhanden, die wir alle – und vor allem auch die Fans – kennen, aber es wird nicht einfach etwas wiederholt. Im Gegenteil, der Film erlaubt sich einige Brüche mit dem, was man von STAR WARS vielleicht erwartet hätte, und er macht das richtig gut. Vor allen Dingen die Auflösung ein paar drängender Fragen ist überraschender als mancher gedacht hat. Natürlich ist der Film nicht perfekt, aber die Momente, die – zumindest nach meinem Empfinden – nicht so gut sind, fallen kaum ins Gewicht, da die richtig guten Momente sie völlig überstrahlen. STAR WARS geht weiter und traut sich, eine neue Richtung einzuschlagen. Das ist gut und macht Lust auf mehr, auch auf die neue Trilogie von Episode X bis XII, die bereits angekündigt wurde. Erstmal bleibt aber abzuwarten, wie Episode IX den aktuellen Handlungsbogen abschließt.

DIE REZENSION GEHT WEITER: AB HIER SPOILER!

Okay, falls jemand Schwierigkeiten hatte, die Überschrift über diesem Absatz zu lesen: AB HIER SPOILER! Es werden wesentliche Teile des Handlungsverlaufs verraten und auch einige der Überraschungen. Also sagt nicht, Ihr seid nicht gewarnt gewesen.

Eine der großen Überraschungen in diesem Film ist zweifellos der Tod des großen Anführers Snoke (und ich hoffe, dass er nicht als halber Cyborg in der nächsten Episode wieder auftaucht). Das spielt nahtlos in die andere große Überraschung mit rein, wer Reys Eltern sind: Einfache Schrotthändler von Jakku, die ihre Tochter an Unkar Plukk verkauft haben. Ein Kritiker schrieb dazu, dass George Lucas der Film deswegen nicht gefallen werde, weil er doch dieses große Sternendrama über die „adlige Familie Skywalker“ produziert habe und eine „gewöhnliche Sterbliche“ wie Rey da nicht reinpasst. Das ist schon deswegen Unsinn, weil Anakin Skywalker selbst ja Sklave und Sohn einer Sklavin war. Im Gegenteil, es passt sehr gut zum Ton, den die Prequels ja schon angeschlagen hatten. Die Jedi waren sehr elitaristisch geworden, dabei ist eine Begabung in der Macht nicht etwas, das Ultraprivilegierten vorbehalten ist. Im Gegenteil, auch „gewöhnliche Sterbliche“ haben sie und es kommt letztlich darauf an, was man daraus macht. Mit dem Mord an Snoke hat Kylo Ren sich endgültig für eine Seite entschieden – und Rey wird ihm nicht folgen.

Selbst Yoda, der sich als Machtgeist materialisiert, hat eine Lektion gelernt: Das Versagen gehört mit dazu. Luke läuft vor allen Lebewesen der Galaxis davon, da er sich für sein Versagen schämt, das einen neuen Darth Vader erschaffen hat, doch Yoda, dessen Versagen immerhin den Imperator in seinem Amt installiert hat, belehrt ihn eines besseren: Man muss aus dem Versagen lernen. Die alten Jedi hatten vor der Rückkehr der Sith und den Klonkriegen keine wirkliche Herausforderung, was sie zur Überzeugung gebracht hat, fehlerfrei zu sein. Aber das ist niemand.

Noch eine Überraschung, die das Universum von STAR WARS noch offener macht, ist der Umstand, dass Poe, Finn und Rose einen raffinierten Plan ausarbeiten, der Anfangs mit ein paar Widrigkeiten zu kämpfen hat, aber aufzugehen scheint – bevor er grandios scheitert. Und damit meine ich nicht im Stil wie der Angriff der Rebellen auf den zweiten Todesstern scheitert, denn hier halfen die Ewoks dabei, das schlimme Ende doch noch abzuwenden, nein, der Plan scheitert völlig. Der Versuch, in das Flaggschiff der Ersten Ordnung einzudringen, wird entdeckt. Anstatt dem Widerstand eine Fluchtmöglichkeit zu bieten, passiert das Gegenteil, General Hux wird auf einen Fluchtplan der Widerstandskämpfer aufmerksam gemacht und schickt sich an, den Widerstand ganz auszulöschen.

Ja, es ist sehr viel los in den 150 Minuten, die der Film lang ist, und es wird nie langweilig. Nun möchte ich aber noch zu ein paar negativen Punkten kommen, die wie gesagt das Gesamtbild aber nicht allzu sehr trüben. Da ist zunächst einmal Captain Phasma. Die Figur wurde durch ihren eigenen Roman und die Comicreihe „Captain Phasma“ (Rezensionen zu Teil 1, Teil 2, Teil 3) mit einem ausführlichen Hintergrund versehen, in diesem Film spielt sie aber kaum eine Rolle, bevor sie in ein Flammenmeer stürzt und vermutlich stirbt. Das passt nicht ganz zusammen. Sie tritt auch erst kurz vor ihrem Tod in Erscheinung und bleibt den Rest des Filmes über unsichtbar. Poe Damerons Handlungsbogen – er darf nicht immer so ein Hitzkopf sein und Dinge zu sehr aus dem Bauch heraus entscheiden – ist leider eine Wiederholung, denn etwas ähnliches hat er schon in Roman und Comic erlebt. Man sollte allerdings erwarten, dass Dameron seine Lektion endlich lernt, nachdem er sie wiederholt machen durfte. Er zettelt eine Meuterei an, was verständlich ist, allerdings nicht, wie die Situation zustande kommt, und da sind wir bei einem anderen Kritikpunkt, der den Namen „General Holden“ trägt. Laura Dern spielt diese sehr überzeugend, der Konflikt zwischen ihr und Dameron hätte jedoch sehr einfach vermieden werden können, wenn Holden ihm einfach erklärt hätte, was genau der Plan der Führungsspitze ist. Sie hätte sich auch ausmalen können, dass die Art und Weise, wie sie ihn höchst arrogant abkanzelt, geradezu seinen Widerstandsgeist herausfordert.

Das Thema dieser Episode ist eindeutig „die Vergangenheit hinter sich lassen“. Natürlich hat das damit zu tun, dass die Zeit immer weiter fortschreitet und die Menschen, die heute noch da sind, morgen nicht mehr da sein werden. Schmerzlich haben das das Filmteam und die Fanwelt erleben müssen, als Carrie Fisher nach Abschluss der Dreharbeiten überraschend an einem schweren Herzinfarkt verstarb. In STAR WARS ist vieles möglich, Snoke könnte zurückkehren oder auch Phasma, ja selbst Luke, der am Ende des Films eins mit der Macht wird, könnte sich als Machgeist zurückmelden, doch General / Prinzessin Leia wird nicht wiederkommen. Die Geschichte aber geht weiter. Auch hier ist es wieder eine Frage, wie man damit umgeht. Kylo Ren verwendet den Sith-Ansatz, „lass die Vergangenheit sterben, töte sie, wenn Du musst!“ Oder aber man geht weiter, nimmt die Erinnerungen an vergangene Tage mit, lässt sich von ihnen aber nicht gefangen halten. An diesem Punkt befindet sich das STAR-WARS-Franchise jetzt. „Die letzten Jedi“ ist ein gelungener Beitrag zum Universum und ein mutiger Schritt nach vorne.

Und auch wenn die Spekulationen natürlich weiterlaufen werden, dürfen gerade die Fans Yodas Worte nicht vergessen: Man muss im Moment sein, im Hier und Jetzt, die Zukunft im Auge behalten, aber nicht auf Kosten des Augenblicks.

 

„BULLYPARADE – Der Film“ – Jojobaöööööööööl…

Bild: Thorsten Reimnitz

Bild: Thorsten Reimnitz
Bild: Thorsten Reimnitz

Hallo! Ich heiße Bully, aber das macht nnnnöchts!
– „Bully und die Tapete“

Ah, ein Leser! Sie sind wohl hergekommen, um eine Kritik über den neuen Film von Michael „Bully“ Herbig zu lesen: „BULLYPARADE – Der Film“. Und jetzt da Sie diesen Artikel aufgerufen haben, fragen Sie sich, was das Bild oben an diesem Artikel mit dem Film zu tun hat. Fast nichts, das gebe ich zu. Aber es ist das beste Bild, das ich hatte, um diese Rezension zu bebildern. Auf den Presseserver von Warner Bros habe ich keinen Zugriff, deswegen kann ich nicht mit dem Kinoplakat dienen, aber dafür habe ich ein Bild von mir selbst, wie ich vor dem Brunnen mit dem Warner-Bros-Logo posiere. Der Brunnen stand in der Warner Bros Movieworld Bottrop-Kirchhellen. Und weil Warner Bros der Verleih ist, der den Film in die Kinos bringt, dachte ich mir, das ganze passt.

Ist nicht das einzige, das nicht so lief wie gedacht, was den Film betrifft. Auf dem Weg zum Kino wurde ich aufgehalten, weil ich bei einem Unfall helfen musste (der junge Motorradfahrer scheint aber Glück gehabt zu haben). Dadurch kam ich zu spät zum Essen mit meiner Verabredung, was die Einnahme des Mahls etwas hektischer machte als gedacht. Als wir zahlen wollten, stellte meine Begleitung fest, dass sie ihren Geldbeutel in der Einkaufstasche hatte liegen lassen. Und die Einkaufstasche lag zu Hause. Nachdem ich nun also das Essen für beide bezahlt hatte, war ich meiner gesamten Bargeldbestände beraubt, was mir Sorgenfalten auf die Stirn trieb bezüglich des im Kino obligaten Konsums von aufgeplatzten Maiskörnern mit Zucker nebst Getränken. Mir fiel aber ein, dass man in dieser Kinokette auch mit der Mitgliedskarte zahlen kann. Auf meiner Mitgliedskarte hatte ich genug Geld. Die Tickets waren schon bezahlt und befanden sich in elektronischer Form auf meinem Handy. Allerdings ist die App des Kinobetreibers nicht sehr intiutiv zu bedienen, so dass ich Schwierigkeiten hatte, den QR-Code aufzurufen. Und mal ehrlich: Wer kommt auf die Idee, dass der QR-Code erscheint, wenn man auf einen Link mit der Bezeichnung „Buchung bearbeiten“ klickt? Was haben sich die ITler dabei gedacht? Dann mockierte der Herr am Einlass sich über die Helligkeit des Displays meines Handys. Er musste den QR-Code nämlich einlesen und dafür war das Display nicht hell genug. Nachdem das geregelt war, waren wir endlich drin. Der Film sollte in ein paar Minuten losgehen und an den Popcornständen waren Schlangen von hier bis dort. Also wurde es nichts aus dem Kino-Menü.

Es war sozusagen das pure, existenzialistische Filmerlebnis.

„Das Haus habe ich verkauft an einen Tschechen mit russischen Kontaktlinsen.“
„Mit Gewinn?“
„Nein, mit Kontaktlinsen.“
„Nein, ich meine, haben Sie dabei ein Geschäft gemacht?“
„Nein, ich musste nicht.“
– „Die Kastagnetten“

Warum verschwende ich so viel Platz mit einer Geschichte rund um den Kinobesuch? Weil ich fürchte, dass ich über den eigentlichen Film gar nicht so viel schreiben kann. „BULLYPARADE – Der Film“ ist genau das, was man erwartet: Eine besondere Ausgabe der „Bullyparade“, nur ein paar Jahre später und mit mehr Budget. Letzteres nutzen die Autoren weidlich aus, was man in jedem Sketch sieht, besonders aber beim „(T)Raumschiff“. Wie damals handelt es sich um eine Ansammlung von Sketchen, nur anstatt der Livebühne ist Andreas Fröhlich (bekannt als Bob Andrews von den „Drei ???“) als Erzähler das verbindende Element… wenn man es denn so nennen kann. Eine wirkliche Verbindung haben die Sketche nicht, sie beziehen sich nicht aufeinander, sie stehen separat. Die Gags zünden meistens, manche auch nicht, ganz so wie in der TV-Version. Als ganzes betrachtet bin ich aber gut unterhalten worden.

Zwei Dinge sind mir aufgefallen: Bully wird selbstreferenziell, nicht nur mit Wiederholungsauftritten von Gaststars wie Til Schweiger (ebenfalls dabei gewesen in „(T)Raumschiff Suprise Periode 1“) und Sky Du Mont („Der Schuh des Manitu“), sondern auch mit Gags, die sich auf frühere Gags beziehen. Und außerdem ist man in diesem Film bei der Karl-May-Parodie wieder von den veränderten Namen Abahachi und Ranger zurück zu Winnetou und Old Shatterhand gegangen. Eine kurze Überprüfung meinerseits ergab, dass die Rechte an Karl Mays Geschichten wohl 1963 schon verfallen sind (behauptet zumindest die Wikipedia), so dass hier wohl keine juristischen Probleme zu erwarten sind. Natürlich wurde die Rückbenennung gemacht, weil die Originalnamen schon in der TV-„Bullyparade“ verwendet wurden, es wirkt nach „Der Schuh des Manitu“ nur ein wenig Fehl am Platz. Irgendwie habe ich mich an die veränderten Namen gewöhnt.

So, Schlussabsatz. Reingehen oder nicht reingehen? Gute Frage, mir hat der Film gefallen, aber ich habe auch schon einen ziemlichen Verriss gelesen. Ich denke aber, dass die Trailer (Trailer 1, Trailer 2) eine Hilfe sein dürften. Sie geben einen recht guten Eindruck des Films wieder. Gut, eigentlich sollten Trailer das immer tun, aber manche machen aus Marketinggründen falsche Versprechungen. Das ist hier nicht der Fall. Und wer die TV-Bullyparade kennt, weiß, was er bekommt. Genau das ist es. Nicht mehr. Aber halt auch nicht weniger.

 

Wonder Woman startet in den deutschen Kinos!

Panini hat die Comics zum Blockbuster "Wonder Woman" - Bild (c) DC Comics / Alle Rechte vorbehalten.

Panini hat die Comics zum Blockbuster "Wonder Woman" - Bild (c) DC Comics / Alle Rechte vorbehalten.
Panini hat die Comics zum Blockbuster „Wonder Woman“ – Bild (c) DC Comics / Alle Rechte vorbehalten.

In den USA ist der Wonder Woman-Film mit Gal Gadot in der Hauptrolle bereits gestartet und fährt in den Kino-Charts einen Rekord nach dem anderen ein. Fans und Kritiker zeigen sich von der DC Comics-Verfilmung gleichermaßen begeistert. Jetzt läuft der Blockbuster auch in Deutschland an und es ist zu erwarten, dass er hierzulande ebenfalls ein voller Erfolg wird. Auch bei Panini zeigt sich die Wonder Woman-Euphorie: Die Comic-Abenteuer der Amazone sind derzeit bei den Fans heißbegehrt.

Wonder Woman wurde im Jahr 1941 von William Moulton Marston und Harry G. Peter in das DC-Superhelden-Universum eingeführt. Autor William Moulton Marston, ein angesehener Psychologe, wollte eine Superheldin erschaffen, mit Kräften, die so gewaltig waren, dass sie denen ihrer männlichen Kollegen in nichts nachstanden. Die Figur sollte eine Inspiration für junge Frauen sein. Ihren ersten Auftritt hatte die Amazone in der achten Ausgabe der amerikanischen All-Star Comics-Reihe und bekam dann schnell ihre eigene Serie. Seitdem ist die Wonder Woman aus den Geschichten um Superman, Batman und Co nicht mehr wegzudenken und ist bis heute ein Role-Model für starke, selbstbestimmte Frauen.

Natürlich wurde das Bild von Wonder Woman immer auch vom Zeitgeist der jeweiligen Epoche geprägt. Eine großartige Zusammenstellung von Geschichten und Darstellungen über die Jahrzehnte hinweg finden Fans in der bei Panini Comics erschienenen Wonder Woman Anthologie. Diese beginnt mit der Story Die Geburt von Wonder Woman, die ursprünglich als US-Heft Wonder Woman #1 im Jahr 1942 veröffentlicht wurde, geschrieben William Moulton Marston und gezeichnet von Harry G. Peter. Der Band enthält viele weitere Wegmarken aus der faszinierenden Historie von Wonder Woman: Insgesamt 18 Storys aus den Jahren 1942 bis 2015, angereichert mit vielen interessanten Informationen und einem Vorwort von Schauspielerin Lynda Carter, die Wonder Woman in den 1970er-Jahren in der TV-Serie verkörperte.

Weitere aktuelle Wonder Woman-Highlights bei Panini sind Wonder Woman: Das erste Jahr mit einer Neuinterpretation ihrer Herkunft; Wonder Woman: Götter von Gotham, in der Schurken wie der Joker zu göttlicher Macht kommen und die Amazone an der Seite von Batman gegen sie kämpft und in Wonder Woman Special: Gotham muss die Heldin sogar alleine über Batmans Stadt in dessen Abwesenheit wachen. Außerdem ist der erste Teil der neuen Wonder Woman-Serie (Teil des Rebirth-Events) auf dem Markt, und auf www.paninicomics.de finden Fans noch viele weitere Abenteuer mit der Amazone.

In der aktuellen Ausgabe von Panini Comics TV findet sich zu Wonder Woman u. a. ein Interview mit Star-Zeichner Mike Deodato Jr., der in den 1990er Jahren für eine der erfolgreichsten Phasen der Wonder Woman-Comics verantwortlich war und die Figur Artemis erstmals zu Papier brachte, die im Film ebenfalls eine Rolle spielt. In der Wonder Woman Anthologie ist Mike Deodato Jr. mit der Artemis-Story Akte der Gewalt vertreten.

Quelle: Panini Comics

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    Die Piraten entern die Kinos! PIRATES OF THE CARIBBEAN: SALAZARS RACHE auf Platz 1 der deutschen Charts

    ©Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved.

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    Mit 666.000 Besuchern und einem Einspielergebnis von 7,36 Millionen Euro hat Disneys PIRATES OF THE CARIBBEAN: SALAZARS RACHE trotz hochsommerlichen Wetters die Kinos geentert und Platz 1 der deutschen Charts erobert. Auch in den US-Kinos setzte sich das neueste Abenteuer von Captain Jack Sparrow mit 62 Millionen Dollar an die Spitze des US-Boxoffice. Auf Platz 2 der deutschen Charts folgt ein weiterer Disney-Film: GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2 lockte an diesem Wochenende nochmal 84.000 Besucher in die Säle und steht nun insgesamt bei 2,23 Millionen Besuchern und einem Einspielergebnis von 24,55 Millionen Euro. Unterdessen hat DIE SCHÖNE UND DAS BIEST, der bisher erfolgreichste Film des Studios in diesem Jahr, die magische Marke von 500 Millionen Zuschauern in Nordamerika überschritten, was bisher nur wenigen Titeln gelungen ist. In Deutschland steht der Film inzwischen bei 3,38 Millionen Besuchern und einem Einspielergebnis von 32,31 Millionen Euro.

    In „Salazars Rache“ findet sich ein vom Pech verfolgter Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) in einem völlig neuen Abenteuer wieder: Einmal mehr hat sich der Schicksalswind gedreht und mordlustige Geister-Matrosen, die dem berüchtigten „Teufels-Dreieck“ entkommen sind, jagen alle Piraten auf hoher See – ganz oben auf ihrer Liste steht: Jack! Sein alter Erzfeind, der furchteinflößende Captain Salazar (Javier Bardem), führt die Bande an und jagt ihn unerbittlich. Jacks einzige Überlebenschance besteht darin, den legendären „Dreizack des Poseidon“ zu finden, ein mächtiges Artefakt, das seinem Besitzer völlige Kontrolle über die Meere verleiht. Die Jagd nach dem Dreizack zwingt Jack dazu, ein spannungsgeladenes Bündnis mit der ebenso brillanten wie schönen Mathematikerin und Astronomin Carina Smyth (Kaya Scodelario) und dem eigenwilligen jungen Royal Navy Matrosen Henry (Brenton Thwaites) einzugehen. Am Steuer seines arg gebeutelten kleinen Schiffs Dying Gull stürzt sich Captain Jack todesmutig wie eh und je in den stürmischen Überlebenskampf gegen den mächtigsten und wohl auch bösartigsten Feind, dem er sich je stellen musste.

    Johnny Depp verkörpert in PIRATES OF THE CARIBBEAN: SALAZARS RACHE erneut seine populärste Rolle als verwegener Antiheld Captain Jack Sparrow, an seiner Seite die Oscar®-Gewinner Javier Bardem als rachsüchtiger Captain Salazar und Geoffrey Rush als Captain Barbossa sowie neue und altbekannte Gesichter der PIRATES OF THE CARIBBEAN-Reihe, unter anderem Publikumsliebling Orlando Bloom als Will Turner. Produziert wurde der Film wieder von Erfolgsmogul Jerry Bruckheimer, Regie führte das norwegische Duo Joachim Rønning und Espen Sandberg, die schon mit ihrem Seefahrer-Epos KON-TIKI für Furore sorgten.

    Quelle: The Walt Disney Company / FRANDLY PR

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      Pirates of the Caribbean: Salazars Rache – Spektakuläre Europapremiere im Disneyland Paris

      Jerry Bruckheimer, Joachim Rønning, Brenton Thwaites, Geoffrey Rush, Johnny Depp, Javier Bardem, Orlando Bloom, Kaya Scodelario und Espen Sandberg bei der Europapremiere am 14. Mai 2017 in Paris. Bild: Francois Durad / (c) Disney

      Jerry Bruckheimer, Joachim Rønning, Brenton Thwaites, Geoffrey Rush, Johnny Depp, Javier Bardem, Orlando Bloom, Kaya Scodelario und Espen Sandberg bei der Europapremiere am 14. Mai 2017 in Paris. Bild: Francois Durand / (c) Disney
      Jerry Bruckheimer, Joachim Rønning, Brenton Thwaites, Geoffrey Rush, Johnny Depp, Javier Bardem, Orlando Bloom, Kaya Scodelario und Espen Sandberg bei der Europapremiere am 14. Mai 2017 in Paris. Bild: Francois Durand / (c) Disney

      Vor der imposanten Kulisse im Disneyland Paris feierte PIRATES OF THE CARIBBEAN: SALAZARS RACHE seine Europapremiere am gestrigen Sonntag. Zahlreiche Besucher säumten den Roten Teppich um einen Blick auf die Stars des Films zu erhaschen und ein Foto oder Autogramm zu bekommen. Um das neue, spannende Abenteuer von Captain Jack Sparrow zu präsentieren waren alle da: Johnny Depp, Javier Bardem, Orlando Bloom, Brenton Thwaites, Kaya Scodelario, Geoffrey Rush, sowie Produzent Jerry Bruckheimer und die Regisseure Joachim Rønning und Espen Sandberg.

      Ein vom Pech verfolgter Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) findet sich in einem völlig neuen Abenteuer wieder: Einmal mehr hat sich der Schicksalswind gedreht und mordlustige Geister-Matrosen, die dem berüchtigten „Teufels-Dreieck“ entkommen sind, jagen alle Piraten auf hoher See – ganz oben auf ihrer Liste steht: Jack! Sein alter Erzfeind, der furchteinflößende Captain Salazar (Javier Bardem), führt die Bande an und jagt ihn unerbittlich. Jacks einzige Überlebenschance besteht darin, den legendären „Dreizack des Poseidon“ zu finden, ein mächtiges Artefakt, das seinem Besitzer völlige Kontrolle über die Meere verleiht. Die Jagd nach dem Dreizack zwingt Jack dazu, ein spannungsgeladenes Bündnis mit der ebenso brillanten wie schönen Mathematikerin und Astronomin Carina Smyth (Kaya Scodelario) und dem eigenwilligen jungen Royal Navy Matrosen Henry (Brenton Thwaites) einzugehen. Am Steuer seines arg gebeutelten kleinen Schiffs Dying Gull stürzt sich Captain Jack todesmutig wie eh und je in den stürmischen Überlebenskampf gegen den mächtigsten und wohl auch bösartigsten Feind, dem er sich je stellen musste.

      Johnny Depp verkörpert in PIRATES OF THE CARIBBEAN: SALAZARS RACHE erneut seine populärste Rolle als verwegener Antiheld Captain Jack Sparrow, an seiner Seite die Oscar®-Gewinner Javier Bardem als rachsüchtiger Captain Salazar und Geoffrey Rush als Captain Barbossa sowie neue und altbekannte Gesichter der PIRATES OF THE CARIBBEAN-Reihe, unter anderem Publikumsliebling Orlando Bloom als Will Turner. Produziert wurde der Film wieder von Erfolgsmogul Jerry Bruckheimer, Regie führte das norwegische Duo Joachim Rønning und Espen Sandberg, die schon mit ihrem Seefahrer-Epos KON-TIKI für Furore sorgten. Deutscher Kinostart ist am 25. Mai.

      Quelle: The Walt Disney Company

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        Guardians of the Galaxy Vol. 2 – Yeah, die Galaxie rockt!

        (c) The Walt Disney Company

        (c) The Walt Disney Company
        (c) The Walt Disney Company

        Die Guardians sind in den USA voll durchgestartet! Mit einem sensationellen Start und einem Einspiel von 145 Mio. US-Dollar katapultierte sich GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2 direkt auf Platz zwei der erfolgreichsten Kinostarts des Jahres – nur getoppt von „Die Schöne und das Biest“.

        Auch in Deutschland verteidigen die abgefahrenen Helden an ihrem zweiten Wochenende unangefochten ihren Platz an der Spitze der Kino-Charts. Mit über 463.000 Zuschauern am Wochenende und bereits über 1,5 Mio. Besuchern in den ersten zehn Tagen geht die rasante Reise der Weltenretter ungebremst Richtung Erfolg weiter. Mit einem mehr als galaktischen Einspielergebnis von knapp 4,9 Mio. Euro in den letzten vier Tagen und über 16,9 Mio. Euro seit Kinostart können sich Rocket und Co. schon jetzt auf Teil 3 des Franchise freuen, der bereits von Regisseur James Gunn angekündigt wurde. Weltweit hat GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2 bisher rund 425 Mio. US-Dollar eingespielt.

        „Guardians of the Galaxy” begeisterte 2014 Kritiker und Zuschauer um den ganzen Globus und wurde mit über 770 Mio. Dollar weltweit zum erfolgreichsten Debütfilm im Marvel Cinematic Universe. Der Soundtrack mit u.a. David Bowie, Jackson 5 und 10cc erhielt Platin und eine Grammy®-Nominierung. Mit GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2 bringt Kreativkopf James Gunn („Guardians of the Galaxy“, „Slither“) als Drehbuchautor und Regisseur die Band wieder vollständig zusammen: Chris Pratt („Jurassic World”) als Peter Quill, Zoe Saldana („Star Trek Beyond”) als Gamora, Dave Bautista („James Bond 007 – Spectre”) als Drax, Vin Diesel („Fast & Furious 7”) und Bradley Cooper („Joy: Alles außer gewöhnlich”) als Originalstimmen von Baumwesen Groot und Waschbär Rocket, Michael Rooker („Jumper”) als Yondu, Karen Gillan („The Big Short”) als Nebula und Sean Gunn („Gilmore Girls”) als Kraglin. Neu im Ensemble sind Pom Klementieff („Oldboy”), Elizabeth Debicki („Der große Gatsby,” „The Night Manager”), Chris Sullivan („The Knick,” „The Drop – Bargeld”) und Kurt Russell („The Hateful 8,” „Fast & Furious 7”). GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2 wurde produziert von Marvel-Studios-Präsident Kevin Feige mit Louis D’Esposito, Victoria Alonso, Jonathan Schwartz, Nik Korda und Stan Lee als Ausführenden Produzenten.

        Quelle: The Walt Disney Company / FRANDLY PR

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          Rogue One – A Star Wars Story: Erfolgreichster Kinostart des Jahres

          Rogue One: A Star Wars Story - Scarif - Photo: Industrial Light & Magic / Lucasfilm..© 2016 Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved.
          Rogue One: A Star Wars Story – Scarif – Photo: Industrial Light & Magic / Lucasfilm..© 2016 Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved.

          Die Macht ist stark in Deutschland: Mit über 1 Million Zuschauern und 11,8 Million Euro Umsatz gelang Rogue One: A Star Wars Story der beste deutsche Kinostart des Jahres. Gestartet in 762 Kinos und auf mehr als 1500 Leinwänden zeigt das neue Science-Fiction-Spektakel von Regisseur Gareth Edwards („Godzilla“) das Star Wars Universum, wie Sie es so noch nie gesehen haben.

          In den USA spielte Rogue One: A Star Wars Story am Startwochenende mehr als 155 Millionen US Dollar ein und verzeichnet damit den drittbesten Start des laufenden Kinojahres. Im internationalen Box Office kommt der Film nach dem ersten Wochenende bereits auf beeindruckende 290 Millionen Dollar.

          Damit ist der erste Film unter der Rubrik „A Star Wars Story“ in den Kinos gestartet. Während die Filme der Star Wars Saga – darunter auch der bei uns mit über neun Millionen Besuchern phänomenal erfolgreiche Star Wars: Das Erwachen der Macht – eine fortlaufende Geschichte rund um die Familie Skywalker erzählen, werden die „A Star Wars Story“-Filme in sich abgeschlossene Abenteuer sein, die stilistisch neue Wege beschreiten und neue Facetten und Charaktere der Star Wars Galaxis beleuchten.

          Für Rogue One: A Star Wars Story konnten die Filmemacher einen beeindruckenden Cast vor der Kamera versammeln, dazu zählen: die Oscar®-Nominierte Felicity Jones, Diego Luna, Ben Mendelsohn, Donnie Yen, Jiang Wen, Mads Mikkelsen, Alan Tudyk, Riz Ahmed und der Oscar®-Gewinner Forest Whitaker. Regie führte Gareth Edwards („Godzilla”), produziert wurde Rogue One: A Star Wars Story von Kathleen Kennedy, Allison Shearmur und Simon Emanuel. Als ausführende Produzenten zeichnen John Knoll und Jason McGatlin verantwortlich. Die Geschichte stammt von John Knoll und Gary Whitta, das Drehbuch aus der Feder von Chris Weitz und Tony Gilroy.

          Ein paar Fakten zum Film

          • Bei Rogue One: A Star Wars Story gibt es aber auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten, in Rogue One: A Star Wars Story zum Beispiel mit der Rebellensenatorin Mon Mothma vom Galaktischen Senat, die wieder von Genevieve O’Reilly gespielt wird.
          • Um die gewünschte Stimmung zu kreieren, die ihnen für Rogue One: A Star Wars Story vorschwebte, kombinierten Regisseur Gareth Edwards und sein Kameramann Greig Fraser Kameraobjektive aus den 1970er Jahren mit modernster Digitaltechnik.
          • Der neu designte Droide K-2SO, der von Alan Tudyk gesprochen und im Motion-CaptureVerfahren gespielt wurde, wurde mit dem geballten Fachwissen von Industrial Light & Magic (ILM) und Neal Scanlan und seinem Team aus Kreaturen- und Droiden-Experten zum Leben erweckt. Zuerst baute Scanlans Team ein Modell von K-2SO in Originalgröße, anschließend wurde der Entwurf mit Visual Effects umgesetzt.
          • Für die Kostümdesigner Glyn Dillon und David Crossman war es eine Herausforderung, Darth Vaders Aussehen zu bestimmen, denn die Bekleidung des Bösewichts wurde im Verlauf der Star Wars Saga immer wieder leicht verändert. Beispielsweise glänzt Vaders Helm in Star Wars: Das Imperium schlägt zurück stärker als das Vorgängermodell. Nach vielen Diskussionen entschied sich der Regisseur für die mattere Version aus Star Wars: Eine neue
            Hoffnung. Das Endergebnis ist eine genaue Reproduktion von Darth Vaders Kostüm aus diesem Film, bis hin zu den Boxen an seinem Gürtel mit ihren kleinen Kratzern. Und der Kasten auf seiner Brust besteht ebenfalls wieder aus angemaltem Holz mit aufgeklebten Knöpfen.
          • Zusätzlich zu den ikonografischen Sturmtrupplern wollte Regisseur Gareth Edwards den Fans etwas Neues und Furchteinflößendes bieten: die Todestruppler – eine Elite-Kampfeinheit ganz in schwarz, die extra für Rogue One: A Star Wars Story entworfen wurde. Während die Sturmtruppler-Rüstungen auch Kämpfern unter 1,75m passen, sind die furchterregenden Todestruppler alle weit über 1,80m groß.
          • Der Regisseur wollte, dass die Kreaturen in Rogue One: A Star Wars Story so echt wie möglich aussehen, damit sie in das realistische Umfeld des Films passen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden sie am Set wie alle anderen Darsteller behandelt. Das Hair- und Make-upTeam trug den Kreaturen – wie dem restlichen Cast – zum Beispiel ganz selbstverständlich Staub-, Ruß-, Schweiß- und Öl-Partikel auf.
          • Ein Schauplatz, der den Fans bekannt vorkommen wird, ist der Rebellenstützpunkt auf dem Mond Yavin 4 aus Star Wars: Eine neue Hoffnung. Aber während George Lucas damals aus Kostengründen nur einen Teil des Sets bauen konnte und den Rest mit Matte Paintings (auf Glas gemalte Kulissenteile) ergänzen musste, ließ man für Rogue One: A Star Wars Story die ganze Rebellenbasis nachbauen, und zwar am Originalstandort des damaligen Sets von Yavin 4: In einem riesigen Hangar auf dem Militärflugplatz Cardington Airfield in Großbritannien entstand ein über 100m langes und 60m breites, maßstabsgetreues Set des Rebellenstützpunktes.
          • Die Flugzeughalle war Yavin 4 nachempfunden, selbst die Filmcrew trug Kostüme. Das Set von Jedha wurde auf dieselbe Weise errichtet, denn der Film sollte in so vielen physischen Schauplätzen wie möglich spielen, um den von Gareth Edwards gewünschten realistischen Look zu bekommen. Selbst für Szenen, in denen man nicht auf Blue Screens verzichten konnte, wurden so viele Versatzstücke der Kulisse wie möglich gebaut, damit man für die Visual Effects echte Referenzpunkte hatte.
          • Beim Aussehen der heiligen Stadt Jedha orientierten sich die Produktionsdesigner am alten Jerusalem und der Wüstenfestung Masada in Israel. Eine weitere wichtige Inspirationsquelle für Jedha war außerdem das Paris während des Zweiten Weltkriegs.
          • Mit seinen weiten Horizonten und der guten Erreichbarkeit war Bovingdon Airfield – eine alte, seit fast fünfzig Jahren ungenutzte Militärbasis der Royal Air Force – ideal, um die Malediven als Motiv nachzubauen. Dafür brauchte es lediglich etwas Sand und Palmen. Die Filmemacher ließen 2000 Tonnen Sand anliefern und importierten über 60 Palmen aus Spanien sowie weitere Pflanzen aus Großbritannien. Sie gestalteten ein Strandareal und verwendeten aus Nachhaltigkeitsgründen recyceltes Wasser aus den Pinewood Studios. Das Art Department recycelte fast 800 000 Liter Wasser in einem gigantischen Tank, der 30 x 60 Meter maß.
          • Die fertige Malediven-Kulisse auf dem Militärflugplatz bedeckte eine riesige Fläche von etwa 150 x 210 Metern, also über 3,2 Hektar bzw. 32 000 Quadratmeter. Eine kleinere Film-Unit drehte später noch zusätzliches Material auf den Malediven.

          Quelle: Walt Disney Studios