Bitte sehr. Gern geschehen.
(Ich dachte mir, ich antworte einfach mal auf die Fußzeile im „Dashboard“ der WordPress-Installation. Man ist ja schließlich höflich.)
Das Phantastische Projekt – PHAN.PRO
Leben. Universum. Alles.
Bitte sehr. Gern geschehen.
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Vor einiger Zeit schrieb ich einen sehr kurzen Artikel zu einem Artikel von Stefan Niggemeier, in dem dieser den Texter und Sprecher der Clips bei „Upps! – Die Superpannenshow“ vorstellte: Monty Arnold (bevor die Frage aufkommt, der Mann heißt wirklich Montgomery mit Vornamen, „Monty“ ist eine völlig legale Abkürzung davon). Der Artikel damals war deswegen kurz, weil Stefan Niggemeier eigentlich schon alles geschrieben hatte und ich eigentlich nur hätte wiederholen können.
Nun startet heute Nacht bei RTL eine neue Staffel von „Upps!“. Diesen Tag hat Stefan Niggemeier zum Anlass genommen, sich nochmal genauer mit Monty Arnold und den Ursprüngen seines Humors und seiner Art, die Clips mit Kommentaren zu versehen, auseinanderzusetzen. Eigentlich könnte ich nun hier an dieser Stelle auf Niggemeiers Artikel „Perlen für die Pannenshows: Monty Arnold und das Wunder von ‚Upps!‚“ verweisen und gut ist.
Okay, das mit dem Verweisen habe ich damit getan – aber „gut ist“?
Nein, nicht ganz. Denn während ich den Artikel las, sind die ersten Kommentare dazu veröffentlicht worden, die mich doch arg verwundert haben. Man muss Monty Arnold, seine Art des Humors, ja, man muss auch Hanns Dieter Hüsch, der Arnold als eine Quelle der Inspiration diente, nicht mögen. Das ist jedem selbst überlassen. Aber was ich allein in den ersten Kommentaren lese, überrascht mich und ein erster Reflex in meinem Hirnstamm hustete: „Typisch Deutsch!“ Denn da ist die Rede davon, dass nicht nur Arnold schlecht ist, auch Hüsch sei schlecht gewesen: Er habe dafür gesorgt, dass die Stummfilm-Meisterwerke in Deutschland einen schlechten Ruf haben; was er mit ihnen gemacht hat, sei wie wenn (Zitat) „Klein-Schmierfink Picasso übermalt“ hätte.
Entschuldigung, geht’s noch ’ne Nummer größer?
Sicher, Buster Keaton, Ben Turpin, Oliver Hardy, Stan Laurel und wie sie alle heißen waren Pioniere in ihrem Feld. Aber es ging eigentlich darum, das Publikum zu unterhalten, es zum Lachen zu bringen. Und das ist ihnen gelungen. Eine Überhöhung, wie der Vergleich mit Picasso, ist eigentlich nicht nötig, denn die Meisten dieser Filme waren nicht mehr und nicht weniger als Slapstick-Komödien (im Gegensatz zu Picassos Gemälden, die ja auch noch eine Botschaft transportieren sollen). Hüsch und seine Mitarbeiter haben sich in den 1970er Jahren überlegt, wie sie die Stummfilme in die Gegenwart des Fernsehens bekommen können, ohne dass sie für ein Publikum, das nicht mehr gewohnt ist, Texttafeln zwischen den Szenen zu lesen, langweilig werden. Die Begleitkommentare, die ihrerseits den aufgesetzen Ton von Fernsehdokumentationen parodieren sollen, waren ihre Lösung. Das muss man – wie ich oben schon schrieb – nicht gut finden. Aber Hüsch und alle anderen, die an der deutschen Überarbeitung damals mitgewirkt haben, sind deswegen doch keine Ikonoklasten.
Ich habe als Kind „Väter der Klamotte“ gern gesehen und mir gefällt Monty Arnolds Stil. Und damit wende ich mich wieder anderen Dingen zu und wünsche ein schönes Wochenende!
Da ist doch gestern dieser Meteorit in Russland abgestürzt:
Hmmm… sicher, dass es ein Meteorit war? Oder vielleicht das hier…
„Und dennoch kommen sie…“ (Link auf YouTube-Video)
😉
.
Jetzt geht es dagegen, wie man so schön sagt. Auch in Mitteleuropa ticken die letzten Minuten von 2012. Und gerne macht man in solchen Momenten irgendeinen Ausblick. Doch das möchte ich für das Phantastische Projekt mal bleiben lassen, außer der Aussage, dass wir eine Pause machen. So bis ungefähr Frühjahr. Oder so. Wir möchten neues Material produzieren und neue Dinge ausprobieren. Und dann ganz entspannt starten. Wartet es doch einfach ab. Das neueste erfahrt Ihr dann hier im Blog. Ja, Statusmeldungen und möglicherweise ein paar Experimente wird es in den nächsten Wochen und Monaten hier noch geben. Aber damit genug!
Geben wir uns dem Abspann für das Jahr 2012 hin:
Direkter Link zum Video: http://youtu.be/kh05VFQpZzU
Urban Priol spießt in seinem Jahresrückblick für 2012 wieder alles auf, was sich aufspießenswert zeigt. Also: alles!
Direkter Link zum Video: http://youtu.be/nY_p4cjTwfw
Etwa gedacht, wir lassen Euch mit Teil 1 von „The Blair Witch Hangover“ allein? Aber nicht doch, hier ist schon Teil 2:
Direkter Link zum Video: http://blip.tv/nostalgiacritic/demo-reel-the-blair-witch-hangover-part-2-6485102
Aha, immer noch jemand da draußen, der nicht auf einer Party ist? Schön, hier kommt der nächste Höhepunkt des Abends, eine neue Folge „Demo Reel“ von Rob und Doug Walker:
Direkter Link zum Video: http://blip.tv/nostalgiacritic/demo-reel-the-blair-witch-hangover-part-1-6485088
Silvester-Abend! Für jene, die allein feiern (oder allein feiern müssen) das Abendprogramm. Wir beginnen mit einer kleinen Portion „Hang on a Second“ zum Film „Gremlins“:
Direkter Link zum Video: http://blip.tv/mikejtv/hang-on-a-second-gremlins-6485207
Als ich über das Video zur Realverfilmung der Cartoons „Hong Kong Pfui“ und „Marvin der Marsmensch“ gestolpert bin, kam mir spontan die Idee für eine Kurzkritik – ich halte diese Realverfilmung nämlich für überflüssig. Also hab ich etwas experimentiert:
UPDATE: Nur weißes Rauschen, hm? Kein Wunder, Warner Bros. hat interveniert. Ich habe das Video daraufhin entfernt, da mir angedroht wurde, dass anderenfalls der Videokanal gesperrt wird. Das sind die Dinge, die dazu führen, sich nach anderen Videoplattformen umzusehen. Merkwürdig, dass es hier andere Videos gibt, die nach dem gleichen Prinzip aufgebaut sind (Kommentar über Filmausschnitte), die NICHT gesperrt werden.
Das Experiment hat jedenfalls eins gezeigt: So funktioniert es nicht, zumindest nicht bei YouTube.
Und hier nun der Abschluss der „Gerry-Anderson-Story“:
Direkter Link zum Video: http://youtu.be/enph_bXN2w0