„seaQuest DSV – Die komplette Serie“ neu auf DVD

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Das 21. Jahrhundert – der Mensch hat die letzte unerforschte Region unserer Erde kolonisiert: den Ozean. Als Besatzung der seaQuest sind wir für den Schutz der Meere verantwortlich, denn unter der Wasseroberfläche liegt die Zukunft.

– Captain Nathan Bridger im Vorwort zu „seaQuest DSV“

Es gibt mal wieder einen Grund, laut „Endlich!“ zu rufen. Denn endlich ist die Serie „seaQuest DSV“ auf DVD erschienen – und zwar komplett. Bisher gab es nur Staffel 1 und Staffel 2 und dann war irgendwie Schluss.

Die Serie spielt in einer nicht zu fernen Zukunft, im Jahr 2018 und später: Der Mensch hat die Ozeane kolonisiert. Doch mit dem Erschließen von neuem Lebensraum sind neue Territoriumskämpfe ausgebrochen, denn immerhin werden auf dem Meeresgrund noch unentdeckte Bodenschätze erwartet. Als die Konflikte zunehmen, beschließen die Länder der Erde die Gründung der „UEO“, der United Earth / Oceans Organization. Sie soll, quasi als Nachfolger der UNO, das Zusammenleben der Menschen regeln und überwachen. Dazu wird ein neues kombiniertes Forschungs- und Militär-U-Boot in den Dienst übernommen werden, die seaQuest DSV (= Deep Submergence Vehicle). Es gelingt einem Admiral, den altgedienten Captain Nathan Bridger zurückzuholen, der das Kommando über das Schiff übernimmt und von einem Notfall zum andern eilt…

Leider war der Serie mit drei Staffeln kein sehr langes Leben beschert, noch dazu, da die dritte Staffel mit einem nicht aufgelösten Konflikt endet. Aber sie hatte durchaus Potential, auch nach heutigen Maßstäben. Die Änderungen, die nach jeder Staffel durchgeführt wurden, machten die Handlung allerdings sehr unruhig. Eigentlich sollten die Änderungen dazu führen, dass mehr Zuschauer angezogen wurden, unter Umständen wurde das genau Gegenteil erreicht. Der größte Bruch ist zwischen Staffel 2 und 3: die seaQuest ist zehn Jahre verschollen und taucht plötzlich wieder auf. Bridger geht von Bord, weil er sich auf die Suche nach seinem Sohn machen will und das Kommando übernimmt Captain Oliver Hudson. Selbst der Titel der Serie wurde abgeändert, sie hieß ab dann „seaQuest 2032“.

Über die Serie selbst wird es in Kürze drüben beim Blog der „FlatFluteDivers“ wieder mehr geben, ich möchte hier allerdings schon mal auf die neue Box eingehen. In Deutschland wird diese Vertrieben von Koch Media, sie ist sehr schön gestaltet. Es handelt sich um eine stabile Kartonbox, die drei Staffeln sind nochmal separat verpackt und zeigen ein einheitliches Erscheinungsbild. Doch wenn man die Boxen von Staffel 1 und 2 öffnet, fällt einem sofort etwas auf, nämlich der Umstand, dass man das schon mal gesehen hat… und in der Tat, die Beschriftungen der DVDs selber verraten es: Es handelt sich dabei schlicht und ergreifend um die bisherigen Box-Sets, die man einfach in eine Packung getan hat. Zu erkennen ist das daran, dass die Discs nicht durchnummeriert sind, sondern sie heißen „Season One Part One Disc 1… 2… 3“ und „Season One Part Two Disc 1… 2… 3“. Das Design der DVDs selbst ist dabei ebenfalls das gleiche geblieben, was bei Staffel 2 besonders auffällt. Dort waren nämlich DVDs und die Packung in grün gehalten, für die Komplettbox wurde aber blau als vorherrschende Farbe gewählt. Wenn man also die blaue Box von Season 2 öffnet, findet man grüne DVDs. Natürlich bricht das Design der DVDs von Staffel 3 dann komplett aus: Nicht nur, dass die Discs von 1 bis 4 durchnummeriert sind, auf ihnen ist einfach nur das Logo der UEO abgedruckt zusammen mti dem Serientitel (die Discs der anderen Staffeln waren mit Bildern der Besatzung versehen, dabei hatte jede Disc ein eigenes Bild).

Entsprechend ist das Bonusmaterial nicht sehr üppig, es beschränkt sich auf Szenen, die aus den Folgen gekürzt wurden. Ob es generell kein anderes gibt, das man hätte mit draufpacken können, weiß ich nicht.

Diese Kleinigkeiten sind Minuspunkte, die eigentlich nicht hätten sein müssen, denn der Gesamteindruck der Komplettbox ist eigentlich sehr gut, sie ist gut verarbeitet und die Box selber hat ein sehr anschauliches Design. Man hat es sogar geschafft, den obligaten FSK-Aufkleber so unterzubringen, dass er nicht stört.

Natürlich ist es ärgerlich, dass es jetzt die Komplettbox gibt, wenn man sich Staffel 1 und 2 schon nach dem Erscheinen gekauft hat und Staffel 3 wohl nicht separat erscheinen wird. Aber auf diese Weise hat man ein schönes Sammlerstück im DVD-Schrank, das sich sehen lassen kann. Ich kann diese Box also zum Kauf empfehlen.

„seaQuest DSV“ ist komplett. Endlich!

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„SeaQuest DSV – Die komplette Serie [17 DVDs]“ kann unter anderem hier bestellt werden!

„Starfire“ wird zu „Earthfire“ – wie ein Science-Fiction-Film die Gegenwart abbildet

Im Jahr 1990 wurde der Science-Fiction-Film „Starfire“ produziert, dem von der Kritik eine ernsthafte Thematik bestätigt wurde, der allerdings arg verworrene Handlungsstränge habe. Der Film spielt im Jahr 2050. Die Aktivität der Sonne hat stark zugenommen. Wissenschaftler entdecken, dass die Ursache dafür in einem sich aufbauenden so genannten „Megaflare“ liegt, einer riesigen Gluteruption auf der Oberfläche der Sonne. Diese Eruption wird so gewaltig sein, dass sie bis in die Planetenbahnen hinaus reicht. Schlimmer noch: Die Erde wird genau im Bereich dieser Eruption sein, wenn sie passiert. Damit steht die Zerstörung des Planeten unmittelbar bevor. Die Lösung ist, eine Antimaterie-Bombe ins Zentrum der Eruption zu schicken und sie so zum Zusammenbrechen zu bringen, bevor sie entsteht. Für diese Mission wurde eine intelligente Bombe namens „Freddy“ konstruiert, mit der man kommunizieren kann. Freddy ist Hauptbestandteil der so genannten „Ra-Sonde“, die in die Sonne geschickt werden soll. An ihren Startplatz gebracht werden soll die Sonde durch das Raumschiff HELIOS, das von Captain Steve Kelso (Tim Matheson) befehligt wird.

Der Plot hat in der Tat viele verwobene Ebenen. Natürlich ist der Hauptplot der Versuch der Besatzung der HELIOS, die Ra-Sonde in Position zu bringen und die Mission zu einem erfolgreichen Ende zu führen. In einer anderen Ebene geht es um Kelso, seinen Vater Admiral „Skeet“ Kelso (Charlton Heston) und seinen Sohn Mike (Corin Nemec). Mike ist auf einer Militärakademie. Da ihm nicht erlaubt wird, seinen Vater vor dem Abflug der HELIOS zu treffen, flieht er mit einem Raumjäger, der in der Wüste von Red Sands abstürzt. Mike trifft auf den Wüstenbewohner Travis (Jack Palance) und später auf den Wissenschaftler Doktor Haas (Paul Koslo), der von seinem Arbeitgeber, dem Großindustriellen Arnold Teague (Peter Boyle) dort ausgesetzt wurde.

Und hier setzt der Teil des Plots ein, den ich aus heutiger Sicht interessant finde: Arnold Teague ist Boss des internationalen Riesenkonzerns IXL und seine Selbstbeschreibung wäre vermutlich „Wissenschaftsskeptiker“. Er glaubt nämlich nicht an die Berechnungen der Wissenschaftler, dass die Erde verbrannt werden würde und sieht seine Chance gekommen. Wenn die HELIOS-Mission fehlschlägt, wären alle Menschen der Welt überzeugt, das Ende wäre nahe. IXL könnte alles in seinen Besitz bringen, weil jeder alles verkaufen würde. Wenn der Megaflare – im Film auch die „Starfire-Theorie“ genannt, daher der Titel des Films – dann nicht eintritt und sich das Leben auf der Erde wieder normalisiert, würde IXL quasi der ganze Planet gehören. Und das auch noch völlig legal. Aber dazu muss HELIOS ein Fehlschlag werden. Teague beauftragt seinen Handlanger Borg (Dorian Harewood), der  genetisch modifizierten Alex Noffe (Annabel Schofield), die auf der HELIOS arbeiten soll, ein Gerät zu implantieren, mit der man sie wie einen ferngesteuerten Roboter lenken kann.  Die Besatzung der HELIOS hat dann auch alle Hände voll zu tun, als es während des Flugs zur Sonne zu verschiedenen „Zwischenfällen“ kommt. Noffe versteht es dabei gut, ihre Spuren zu verwischen und den Verdacht auf den für die Ra-Sonde vorgesehenen Piloten Ken Minami (Tetsuya Bessho) zu lenken.

Wer jetzt neugierig geworden ist auf den Film, er ist auf DVD noch erhältlich. Mir geht es aber um etwas anderes: Arnold Teague, den „Wissenschaftsskeptiker“. Ich muss zugeben, dass ich den Film, als ich ihn damals, Anfang der 1990er Jahre zum ersten Mal sah, sehr spannend fand, aber die Figur von Teague ziemlich übertrieben. Welcher Mensch, der bei klarem Verstand ist, würde daran zweifeln, dass „Starfire“ eintritt, wenn selbst sein eigener Wissenschaftler Haas irgendwann davon überzeugt ist? Allerdings gab es damals die Debatte um den Klimawandel noch nicht. Und da sollte ich eines besseren belehrt werden.

„Starfire“ basiert auf dem Buch Kuraishisu niju-goju nen des japanischen Autors Takeshi Kawata. Ich weiß nicht, wie stark die einzelnen Komponentn aus dem Roman stammen, aber entweder Kawata selbst oder die Drehbuchautoren Joe Gannon und Crispan Bolt haben es geschafft, die Ignoranz eines Mannes gegenüber der Wissenschaft auf den Punkt zu bringen. Und sogar der Grund, warum Teague die Wissenschaftler in Zweifel zieht, der mir damals etwas weit her geholt schien, ist bei genauerer Betrachtung gar nicht so abwegig. Im Gegenteil, er ist nach heutigen Maßstäben sogar recht realistisch (darauf bezogen, dass es tatsächlich Menschen gibt, die genau das glauben, auch wenn der Hintergrund himmelschreiender Blödsinn ist) . Als Teague den jungen Mike Kelso gefangen hat, erklärt er gegenüber diesem, dass „Starfire“ nicht kommt wird, weil Nostradamus (!!) gesagt hat, die Erde wird erst untergehen, wenn gewisse andere Zeichen eingetreten sind (man hätte auch darauf eingehen können, dass Nostradamus‘ angebliche Prophezeiungen bis ins 38. Jahrhundert reichen, die Menschheit also nicht 2050 untergehen kann, aber das sind Kleinigkeiten). Ein gestandener Großindustrieller zieht die Erkenntnisse der Wissenschaftler der Erde in Zweifel, weil ein französischer Arzt im 16. Jahrhundert eine Reihe von verworren geschriebenen Vierzeilern herausgebracht hat. Damals musste ich über diese Prämisse lachen. Mittlerweile ist mir das Lachen vergangen.

Denn inzwischen ist aus dem „Starfire“ in der Realität ein „Earthfire“ geworden: der Klimawandel, der von 97 % der Wissenschaftler als real und menschengemacht angesehen wird. Und auch hier melden sich die Arnold Teagues unserer Zeit zu Wort, die so genannten „Wissenschaftsskeptiker“. Ihre Argumente ähneln denen von Teague dabei sehr stark. Zum Teil könnten Aussagen von Teague im Film eine Zusammenfassung der Argumente der Klimawandelleugner sein. Wissenschaftler, so räsoniert der Vorstandsvorsitzende von IXL, hielten sich für was besonderes und dabei ändern sie doch ihre Theorien wie der Wind. Was Teague, wie so manche andere Menschen auch, übersieht, ist der Umstand, dass das nicht willkürlich passiert. Auch gibt es kaum Wissenschaftler, die ihre Theorien von vornherein als unumstößlich Wahrheiten verbreiten. Die Theorien müssen durch relevanten Forschungen bestätigt sein. Dabei kann es sein, dass im Laufe der Zeit Teile einer Theorie durch Forschungsarbeit widerlegt wird und ein Wissenschaftler wäre ein schlechter Wissenschaftler, wenn er darauf nicht einginge und die Theorie entsprechend ändert. Was den Klimawandel betrifft, so wurden diese Anpassungen in den letzten Jahren und Jahrzehnten gemacht und es bestätigte sich immer mehr, dass der Klimawandel menschengemacht ist und wir etwas tun müssen, wenn wir nachfolgenden Generationen die Erde nicht als Schlachtfeld der Elemente hinterlassen wollen.

Teague sieht aber auch noch in seiner so genannten „Skepsis“ eine Möglichkeit, Profit zu schlagen: Wenn alle denken, die Welt geht unter, kann ich ihre Häuser, Grundstücke, Waren oder was auch immer billig aufkaufen und bin dann der Herrscher der Welt. Genau das gleiche erleben wir derzeit: Wann immer versucht wird, höhere Umweltstandards einzuführen, gibt es jene, die aus Angst um ihren Profit dagegen sind. Und mit TTIP sollen solche Standards durch die Hintertür ausgehebelt werden: Ein Konzern, der seinen Profit in Gefahr sieht, soll einen Staat verklagen können. Wir sehen das heute schon bei den Stromkonzernen, die Deutschland wegen des Atomausstiegs verklagen. Dass auf der anderen Seite die fortschreitende Umweltzerstörung aber letztlich irgendwann dazu führen wird, dass es nichts mehr gibt, mit dem man Profit machen könnte, wird von den Teagues der Gegenwart gerne ausgeblendet. „Teague setzt darauf, dass ‚Starfire‘ nicht kommen wird“, umschreibt Haas während des Films den Standpunkt des Großindustriellen. Und mehr ist es auch in der Gegenwart nicht: Nichts, was sich auf Fakten oder Forschung gründet, es ist ein „darauf setzen“, ein Wetten, ein Spielen. Russisches Roulette mit der ganzen Welt.

Vieles, was die „Klimaskeptiker“ vorzubringen haben, ist argumentativ nicht besser als Teagues Gerede von Nostradamus. Und ja, tatsächlich ist viel Religiöses oder Pseudo-Religiöses dabei. Mich hat es zum Beispiel sprachlos gemacht, als Bewohner einer Südsee-Insel, die komplett im Meer versinken wird, wenn die Ozeane ansteigen, ihr Unverständnis über die Situation so zum Ausdruck brachten: Gott habe doch in der Bibel versprochen, es gäbe keine Sintflut mehr. Deswegen habe er doch den Regenbogen geschickt. Das bezieht sich auf die Geschichte von Noah und der Sintflut, an deren Ende Gott tatsächlich das Versprechen gibt, dass es keine Flut mehr geben wird. Den Regenbogen erfindet Gott dann als Zeichen seines Versprechens.

Aber der Regenbogen wird die steigenden Meere nicht aufhalten. Das Schlimme ist: Der Mensch offensichtlich erstmal auch nicht mehr, seit die Antarktis des Kipppunkt überschritten hat und ihr Eisschild rapide abschmelzen wird. Die Zeichen des Klimawandels werden langsam aber sicher immer deutlicher. Das Problem ist: Die letzten „Skeptiker“ werden erst überzeugt sein, wenn das Klimachaos da ist. Und dann ist es zu spät.

Deswegen wird es Zeit, den Arnold Teagues unserer Zeit die rote Karte zu zeigen. Endgültig. Dazu kann man sogar ein Zitat aus „Starfire“ abwandeln, das der Wissenschaftler Haas sagt, als er eindringlich an Teague appelliert:

„Es gibt keinen Zweifel: ‚Earthfire*‘ wird kommen! Die Umweltschutz-Mission**, selbst wenn der Risikofaktor enorm ist, sie kann glücken!“

 

* im Original-Zitat „Starfire“
** im Original-Zitat „Ra-Mission“

„Ein Fall fürs All“: Die neue Politsatire mit Urban Priol und Alfons

„Ein Fall fürs All“ – ab 30. September monatlich im ZDF

Urban Priol feiert sein Comeback im ZDF: zusammen mit Alfons ist er ab 30. September im neuen monatlichen Kabarett-Format „Ein Fall fürs All“ im Zweiten zu sehen.

Da sie genug vom politischen Chaos auf der Erde haben, flüchten die beiden Kabarettisten Urban Priol und Alfons auf der Suche nach einer besseren Welt mit ihrem selbstgebauten Raumschiff in die unendlichen Weiten des Alls. Ausgestattet mit fantastischen und futuristischen Geräten wie Gehirnscannern, Beam-Traktorstrahlen sowie Zukunfts- und Vergangenheitsmonitoren versuchen sie mit ganz neuen Einsichten das kabarettistische Licht der Erkenntnis ins Dunkel aktueller Politik zu tragen.

Dabei sind sie nicht allein unterwegs: Eine wechselnde Crew von Kabarettisten und satirischen Gästen von der Erde ergänzen die Besatzung und helfen Urban Priol und Alfons dabei, das Raumschiff einmal im Monat sicher in der Mitte des politischen Geschehens zu landen.

Quelle: ZDF

Happy „Bats-Day“ – Batman wird 75!

Um das Jubiläum zu feiern, findet am 29. November der Batman-Tag statt

 

(c)  Panini
(c) Panini

75 Jahre Batman! Ein denkwürdiges Jubiläum für den Fledermaus-Detektiv, das er letztlich seinen Lesern zu verdanken hat, weswegen auch die Batman-Fans zur Feier beschenkt werden sollen. Der Panini Verlag, die deutsche Comic-Heimat des Dunklen Ritters, erklärt deswegen – in Zusammenarbeit mit einer ganzen Reihe von Comic-Shops – den letzten Samstag im November (29.11.2014) zum Batman-Tag. An diesem Tag halten alle teilnehmenden Comic-Händler für die Batman-Leser Überraschungen bereit: unter anderem einen Batman-Gratis-Comic und eine exklusiv für Deutschland erstellte Batman-Variant-Cover-Edition.

Im Gratis-Comic 75 Jahre Batman sind der erste Auftritt des Dunklen Ritters aus dem Jahr 1939 (in den USA erschien diese Story in der legendären Ausgabe Detective Comics #27), eine bisher auf Deutsch unveröffentlichte Batman-Story von Zeichnerlegende Neal Adams, eine aktualisierte Batman-Herkunftsgeschichte von Jim Lee, und eine Tribute-Galerie mit Batman-Zeichnungen diverser Künstler enthalten.
Außerdem ist am Batman-Tag die Nummer 1 der neuen Heftserie Batman Eternal erhältlich – eine exklusive Vorveröffentlichung, da die Reihe im deutschsprachigen Raum regulär erst im Januar 2015 startet (enthalten sind die US-Ausgaben Batman Eternal #1 und #2, zum Preis von 5 Euro). Für Sammler ist dabei besonders wichtig: Von jedem an der Aktion teilnehmenden Comic-Laden gibt es ein individuell auf den Shop zugeschnittenes Variant-Cover dieser Ausgabe! Das Cover wurde exklusiv für Panini Deutschland von Guillem March, einem der derzeit besten Superhelden-Zeichner weltweit, erstellt.

Für den US-Verlag DC Comics ist diese Variant-Cover-Aktion eine Premiere, die in Deutschland zum ersten Mal durchgeführt wird – man kann also getrost von einem einzigartigen Event reden. Die Auflagen des Gratis-Comics, wie auch der Vorveröffentlichung sind limitiert.

Und damit am Batman-Tag das richtige Gotham-Feeling aufkommt, gibt es in den Shops außerdem gratis Batman-Masken aus Pappe in vier verschiedenen Designs aus vier unterschiedlichen Batman-Epochen.

Diese Masken sollen die Fans nicht nur tragen, sondern sich am Batman-Tag damit auch in ihren Comic-Shops fotografieren lassen und mit diesen Bildern an einem Gewinnspiel teilnehmen. Unter anderem gibt es dabei limitierte Hardcover-Ausgaben von Batman: Die Rückkehr des Dunklen Ritters – signiert vom Zeichner, dem großartigen Klaus Janson persönlich – zu gewinnen.

Eine Liste der am Batman-Tag teilnehmenden Shops findet sich auf der Panini Comics-Website.

Wer außerdem mit Batman durch die Zeit reisen möchte, greift zur Batman-Anthologie (372 Seiten, € 29,99, ISBN 978-3-95798-067-0). Der edle Hardcover-Band erscheint am 14. Oktober und enthält 20 ausgewählte Geschichten, die den Fledermaus-Detektiv und seine Veränderungen von seinen Anfängen im Jahr 1939 bis heute zeigen.

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„Batman: Anthologie: 20 legendäre Geschichten über den Dunklen Ritter“ bei AMAZON

 

Quelle: Panini Comics

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Charmed – die 9. Staffel als Comic!

Die magischen Schwestern kehren zurück mit der offiziellen Fortsetzung der TV-Kult-Serie

Im TV genoss die Serie Charmed um die magischen Halliwell-Schwestern Kultstatus. Acht Staffeln lang kämpften die guten Hexen Paige (gespielt von Rose McGowan) (vor ihr Prue/Shannen Doherty), Piper (Holly Marie Combs) und Phoebe (Alyssa Milano) gegen die Mächte der Finsternis und besiegten schließlich die Quelle alles Bösen. Doch die Geschichte der Mächtigen Drei ist damit noch nicht zu Ende erzählt! Exklusiv als Comic präsentiert Panini Comics jetzt die offizielle Fortsetzung von Charmed, mit den aus der TV-Serie bekannten Gesichtern in grandiosen Zeichnungen und einer ebenso fesselnden wie ungewohnt dunklen Story!

Ein uralter Zauberspruch gab den Mächtigen Drei ihre Zauberkräfte. Drei zauberhafte Hexen-Schwestern, deren Aufgabe es ist, die Unschuldigen zu beschützen. Über die Jahre hinweg kämpften sich die Nachfahren von Melinda Warren, der ersten Halliwell-Hexe, durch Abenteuer voll Freude, Trauer, Liebe und Schmerz und boten dabei acht Jahre lang dem Bösen die Stirn, bis sie die ultimative Schlacht gewinnen konnten, und nun glücklich bis in alle Zukunft leben. Oder war das nur der Anfang der Geschichte …?

Die 9. Staffel Charmed setzt anderthalb Jahre nach den Ereignissen ein, die dazu geführt hatten, dass Piper, Phoebe und Paige erfolgreich das Ur-Böse bezwingen konnten. Seitdem führten die Schwestern ein relativ ruhiges und – soweit es ihre Kräfte und die Zauberschule zuließen – normales Leben mit ihren Familien. Doch der Tod der ersten Unschuldigen, die jemals von den Mächtigen Drei gerettet wurde, erweckt eine uralte böse Macht, die stärker ist als alles, was den Schwestern bisher entgegengetreten ist. Die neue/alte Bedrohung zwingt die Hexen zurück in ihre Bestimmung, zurück zum Kampf für das Gute – und diesmal wankt sogar das Gefüge ihrer Zeitlinie, sodass das Schicksal der ganzen Welt verändert werden könnte.

Um die Kult-TV-Serie Charmed als Comic-Reihe fortführen zu können, schlossen sich die Top-Autoren der Fernseh-Episoden mit Könnern der Comic-Zunft zusammen und erschufen eine Geschichte, die die Geschehnisse der 8. Staffel aufnimmt und ganz im Charmed-Ton weiterspinnt. Dabei verzichteten die Macher darauf, die Geschichte nach Buffy-Vorbild mit einem US-Heft entsprechend einer TV-Episode umzusetzen, sondern schrieben einen in sich geschlossenen Handlungsbogen, der die Story mit hoher Dynamik auf 140 Comic-Seiten komprimiert, ergänzt durch Zusammenfassungen (auf 23 Seiten) der acht vorausgegangenen Charmed-Staffeln in Form von Tagebuch-Eintragungen ins Buch der Schatten. – Wer sich also neue magische Abenteuer mit den Halliwell-Schwestern wünscht, ist mit dem Band bestens aufgehoben und in den USA erscheint derzeit auch schon das erste Heft mit weiteren Charmed-Geschichten, einer Fortsetzung der Fortsetzung steht also nichts im Weg.

Charmed: Bd. 1 hier online bestellen!

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Quelle: Panini Comics

„STAR WARS – Das letzte Kommando Teil 5: In der Gewalt des dunklen Jedi“ erscheint am 5. September

(c)  IMAGA
(c) IMAGA

Endlich haben Han, Luke, Lando, Mara und Chewbacca den Mount Tantiss erreicht. Nun stehen sie vor der gewaltigen Aufgabe, die Kloning-Fabrik zu zerstören. Doch darauf hat der dunkle Jedi C‘baoth nur gewartet. Und so müssen die Freunde um das nackte Überleben kämpfen, während bei Tangrene die Falle zuschnappt, die Thrawn der Rebellen-Flotte gestellt hat. Es entbrennt eine gigantische Schlacht zwischen Gut und Böse – eine Schlacht, die über das Schicksal der Neuen Republik entscheiden wird…

Mit „Das letzte Kommando“ kommt nun das actiongeladene Finale Kapitel der berühmten „Thrawn-Trilogie“ als atemberaubende Hörspiel-Adaption von  Oliver Döring. Mit den Synchronstimmen der originalen Trilogie, den Original-Sounds und der Musik von John Williams lässt diese exklusive, 5-teilige Produktion das Star Wars-Feeling für alte und junge Fans so intensiv erleben wie im Kino. Nach dem Bestseller von Timothy Zahn.

Die Teile der Thrawn-Trilogie kann man unter anderem hier bestellen / vorbestellen:

DAS LETZTE KOMMANDO

  1. Der Fall von Ukio
  2. Allianz der Schmuggler
  3. Feuer über Coruscant
  4. Gefahr auf Wayland
  5. In der Gewalt des dunklen Jedi

Von jedem Teil gibt es zudem eine Gesamtkollektion:

  1. Erben des Imperiums (4 CDs)
  2. Die dunkle Seite der Macht (5 CDs)
  3. Das Letzte Kommando (5 CDs)

(Die Gesamtkollektion von „Das letzte Kommando“ erscheint voraussichtlich noch im September.)

 

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Schwarz und Weiß – und warum letztere in Ferguson die Macht haben, obwohl erstere die Bevölkerungsmehrheit stellen

Über die Unruhen in der amerikanischen Stadt Ferguson (Missouri) wurde in den letzten Tagen viel berichtet. Der Auslöser war der Tod eines afroamerikanischen Jugendlichen, der von einem weißen Polizisten erschossen wurde. So wie es im Moment aussieht, hatte der Jugendliche keine Waffe und der Polizist schoss insgesamt sechs Mal auf ihn (beziehungsweise sechs Schüsse haben den Jugendlichen getroffen). An diesem Fall zeigt sich mal wieder das grundsätzliche Problem des – nicht nur in den USA verbreiteten – „racial profiling“. Dabei werden Menschen mit dunkler Hautfarbe grundsätzlich häufiger von der Polizei kontrolliert, als andere.

In den letzten Tagen kamen allerdings auch ein paar geradezu hämische Kommentare auf, meistens unter Artikeln oder Videobeiträgen, wo der Bürgermeister und der Polizeichef von Ferguson zu sehen waren, diese sind nämlich weiß („caucasian“, wie es in der US-amerikanischen Amtssprache heißt). Die Kommentare gehen in die Richtung, dass „die“ Schwarzen von Ferguson, die 67 % der Bevölkerung der Stadt ausmachen, doch selbst schuld sind, wenn sie solche Leute wählen, und keine ihrer eigenen Ethnie.

Ja, es geht sogar noch weiter: Nicht nur der Bürgermeister und der Polizeichef sind weiß, auch 87% des Stadtrats und 87% der Schulaufsicht. Also doch selbst Schuld? Nein, so einfach ist das nicht. Die amerikanische Webseite „Vox“ hat das Problem aufgedröselt und zeigt das Bild einer Gesellschaft, die in starren Machtstrukturen gefangen ist.

Zuallerert einmal wählt man in den USA nicht nur den Stadtrat und den Bürgermeister, bei einer Kommunalwahl werden folgende Ämter vergeben:

  • school board (Schulaufsicht)
  • district attorney (Staatsanwalt)
  • county executive
  • county council (Kreisrat)
  • 2 state legislators
  • governor
  • lieutenant governor
  • attorney general
  • secretary of state
  • state auditor
  • state treasurer
  • 2 US Senators
  • 1 member of the US House of Representatives
  • a bunch of judges (ein Haufen Richter)

Die schiere Menge an Abstimmungen hält schon mal einen Gutteil der Bevölkerung davon ab, zur Wahl zu gehen. Denn irgendwie sollte man sich ja eine Meinung zu jedem Kandidaten für jedes Amt machen. Die städtischen Wahlen fallen zum zweiten nie zusammen mit Wahlen auf Staatsebene, zum Beispiel zum Präsidenten. Die Wahlen zusammen abzuhalten, würde einen gewissen „Sogeffekt“ durch die populärere Präsidentenwahl mit sich bringen.

Wie es im Moment ist, liegt die Wahlbeteiligung der Kommunalwahlen regelmäßig bei unter 14 %. Nun gibt es in der Stadt mehrere Interessengruppen, die mit dem örtlichen Gewerbe verbandelt sind. Hier haben sich Seilschaften mit den Politikern gebildet, verschiedene Firmen sorgen dafür, dass viele Leute für Kandidat X stimmen und bekommen nach der Wahl öffentliche Aufträge zugeschustert. In manchen Fällen ist für einen besonders aktiven „Wahlhelfer“ auch mal ein Pöstchen im öffentlichen Dienst drin. Und da die Gewerbe in Ferguson fest in der Hand weißer Geschäftsleute sind, weiß man auch, wo es hingeht.

Durch die niedrige Wahlbeteiligung brauchen diese Seilschaften gar nicht so viele Wähler zu mobilisieren, es reicht, wenn sie die Mehrheit der 12,9% ausmachen, die beispielsweise bei der letzten Wahl ihre Stimme abgegeben haben. Ein übriges dazu tut, dass es die nicht von den Seilschaften unterstützten Kandiaten schwer haben, bekannt genug zu werden, um ihre Wähler zu finden.

Die Situation erzeugt zudem einen Teufelskreis: Da die Afroamerikaner sehen, dass die Situation immer die gleiche bleibt, sind sie noch weniger motiviert, zur Wahl zu gehen. Es ändert sich ja nichts durch die Wahlen, im Gegenteil, es kommt zu Vorfällen, die den Unmut der afroamerikanischen Bevölkerung hervorrufen. So wurde zum Beispiel der einzige farbige Schulleiter im Bezirk, Art McCoy, gefeuert – auf Veranlassung eines nur aus Weißen bestehenden „school board“. Noch mehr Menschen sind frustiert, noch weniger gehen zur Wahl.

Es ist ein unglaubliches Beispiel an Ränkespielen, auf die der Vorfall von Ferguson hinweist. Ob sich etwas ändert, bleibt abzuwarten. Der Gouverneur hat gerade die Nationalgarde eingesetzt. Nach Deeskalation sieht das nicht aus.

Die momentanen Machthaber haben natürlich auch kein Interesse daran, dass sich irgendwas ändert. Im Gegenteil, sie haben nur eins: Angst, dass sie ihre Macht wieder verlieren.

Und das ist der eigentliche Kern des Problems. John Oliver hat in seiner „Last Week Tonight“-Show noch ein paar andere Facetten der ganzen Sache beleuchtet und zeigt auf, dass sie sich nicht auf Ferguson beschränkt, sondern ein amerikaweites gesellschaftliches Problem ist. Das Video der Sendung ist hier.

AMAZON-Bashing – mal ein paar andere Gedanken

Deutsche Schriftsteller sind sich sicher: AMAZON manipuliert die Ranglisten. Und woher wissen die das? Ein Beweis dafür wurde, soweit ich das mitgekriegt habe, nicht vorgelegt, stattdessen wird nun eine Aktion gestartet, ein offener Brief, den einige bekannte deutsche Autoren (als Kopie einer Aktion, die ursprünglich von amerikanischen Autoren gestartet wurde) mit unterzeichnet haben, darunter Günther Wallraff. Tenor: AMAZON ist das BÖSE! Mir ist diese Schwarz-Weiß-Malerei zu einfach, deswegen hier ein paar Links zu Gegengedanken:

„Den Kritikern geht es nicht wirklich um das Produkt „Buch“, sondern um ein elitäres Vorrecht, dass sie seit der Erfindung des Buchdrucks immer wieder vehement verteidigen: zur einflussreichen Bildungs- und Kulturelite zu gehören.“
– Brasch & Buch: „Na, heute schon Amazon gebasht?“

„Verlagsgruppen wie Bonnier sind in erster Linie Wirtschaftsunternehmen. Sie haben sich nicht der Förderung der Kultur verschrieben, sondern der Produktion gewinnversprechender Texte. Sie stellen Konsumgüter mit Aussicht auf ein wirtschaftliches Plus her. Zufällig (!) handelt es sich dabei um Bücher, und Bücher haben einen hohen emotionalen Wert.“
– Erase and Rewind: „Moral und Gewinne: Amazon mal wieder“

Bei dem letzten Text möchte ich auch noch auf einen Kommentar in der Spalte darunter verweisen, in dem ein Kommentator, der offenbar mal in der Verlagsbranche gearbeitet hat, darauf hinweist, dass die Verlage um keinen deut anders handeln als Amazon selbst:

„Das sind mindestens so knallharte Herren, wie die von Amazon, wenn es um ihre Konditionen und – um die jährliche Rendite – geht. (…) Das sollte also bitte berücksichtigt werden, wenn sich ausgerechnet die Bonnier Gruppe als Lämmchen darzustellen versucht, das auf dem unmenschlichen Altar von Amazon geschlachtet werden soll.“
– Kommentator Vilber (den ganzen Kommentar siehe hier)

Der offene Brief soll kommende Woche veröffentlicht werden. Mal sehen, was dann noch folgt…