Der Name der Rose – Durch das Ocularium betrachtet: Buch – Film – Serie | Vorwort: Natürlich, ein Remake und ein Jubiläum

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Transkript

Der März des Jahres 2022 lag in seinen letzten Zügen, als sich herausstellte, dass die lang ersehnte Zeit des Urlaubs für mich erstmal keine freundlichen Züge übrig hatte, von der außerordentlich beunruhigenden Situation, in die die Welt um uns herum immer mehr katapultiert wurde, mal ganz abgesehen. Was mich betrifft, so hatte ich kaum den ersten freien Tag, als sich auch schon ein alter Freund ankündigte, oder – wenn man der Geschlechtsgebung des Wortes folgt – besser gesagt eine alte Freundin, die Migräne. In jenen ersten Tagen meines wohlverdienten Urlaubs hatte ich einen Migräneanfall wie sehr lange nicht mehr.

Die Tage verbrachte ich in dumpfer Agonie zwischen Übelkeit, pochenden Schmerzen und saurem Aufstoßen, welches ich dem Ibuprofen verdankte, das an den ersten Tagen den Schmerz nur zu mindern vermochte, nicht aber ganz ausschaltete. Es ist eine merkwürdige Sache, wenn man genau weiß, Ruhe und Schlaf können nun helfen, der Schmerz einen aber nicht schlafen lässt. Endlich jedoch war es überwunden. Der vierte Tag des Anfalls ließ mich nur noch mit einem leichten Schwindelgefühl erwachen und ich hatte die Gelegenheit, nach draußen zu gehen, wo der Frühling gerade versuchte, sich gegen den Winter durchzusetzen (was ihm, nebenbei bemerkt, für ein paar Tage auch gelang, bevor der Winter umso gnadenloser zurückschlug). Über den Tag hinweg wurde mein Gefühl immer besser und so lag ich dann des Abends auf dem Sofa in meinem Wohnzimmer und überlegte, was ich nun tun sollte. Die letzten Tage fand ich mich nicht sonderlich produktiv, ich hatte mir viel vorgenommen, und nichts von dem hatte ich tun können. Davon abgesehen habe ich ja schon erwähnt, dass die Situation der Welt immer beunruhigender wurde und an jenem Abend wollte ich für mich einen Gegenpunkt setzen.

Was tut ein Mensch, wenn das Leben über ihn hereinbrechen möchte wie ein Tsunami? Er sucht Ablenkung. So stand ich an jenem Abend zunächst vor dem Regal meiner DVD- und BluRay-Sammlung, doch es gab dort nichts, das mein spezielles Interesse geweckt hätte. Schließlich wandte ich mich der Online-Bibliothek eines Streamingdienstes zu, den ich abonniert hatte. Mir wurden, basierend auf bisherigen Filmen, die ich angeschaut hatte, weitere vorgeschlagen und so landete ich zunächst bei „Fantomas“, der Adaption der Romanreihe, die die Autoren Pierre Souvestre und Marcel Allain über hundert Jahre zuvor ersonnen hatten. Doch was blieb in dieser Adaption von dem Werk übrig, das als beißender Kommentar auf den damaligen Zeitgeist gedacht war? Nicht viel. Der Film aus dem Jahr 1964 war als Komödie gedacht, denn immerhin spielte neben Jean Marais auch Louis de Funès mit. In der Tat war es einer der Filme, in der de Funès seine Manierismen zur Perfektion brachte, für die er bekannt und berühmt werden sollte, seine zappeligen Bewegungen, sein Minenspiel und die schnelle Sprechweise. Ich erinnerte mich, den Film vor langer Zeit im Fernsehen gesehen zu haben… vor sehr langer Zeit. Ich wusste nicht mehr genau, wie er mir damals gefallen hatte. Doch dafür wusste ich umso mehr, dass er mir jetzt, in der Gegenwart, gar nicht mehr gefiel. Es mag den Umständen geschuldet sein oder dass ich älter und erwachsener geworden bin – oder eine Kombination aus allem. In dem Film macht sich ein Journalist über Fantomas lustig, den er für eine Erfindung der Polizei hält, um einen Buhmann für nicht aufgeklärte Verbrechen zu haben. Und er macht sich darüber lustig, indem er ein Interview mit Fantomas erfindet. Angesichts der großen Probleme bezüglich so genannter „Fake News“, den Wahrheitsverdrehungen und Kampagnen des großen Schrei-Blatts mit den vier Buchstaben oder den schlichten Lügen und Erfindungen der Regenbogenpresse konnte ich darüber nicht so sehr lachen wie Jean Marais in seiner Rolle als Fandor. Endgültig Schluss war für mich in dem Moment, da ich erkannte, dass ein wichtiger Teil des Films auf einem Plot aufbaute, den ich hassen gelernt hatte: Das Missverständnis, das nicht sein müsste.

Das Missverständnis, das nicht sein müsste, ist ein Klischee, das eigentlich gerne bei Seifenopern verwendet wird, aber auch unzählige Komödien bauen darauf auf. Dabei geht es darum, dass zwischen zwei Figuren ein Missverständnis entsteht, das sich aber ganz einfach auflösen ließe, zum Beispiel, indem die beiden Figuren miteinander reden oder eine Figur der anderen zumindest mal zuhört. Es ist ein lahmes Klischee, nicht sonderlich einfallsreich, denn es lässt die handelnden Figuren dumm aussehen. In dem Fall war es sogar Fantomas selbst, der hier leider dumm aussah. Er hätte Fandor nur zwei Sätze zuhören müssen, dann hätte es sich aufgeklärt. Nur dann hätten die Autoren eben keine bequeme Möglichkeit gehabt, die Handlung voranzutreiben und hätten sich was besseres ausdenken müssen. Hätten sie das doch nur getan!

Jedenfalls beendete ich den Film an dieser Stelle. Und tatsächlich kam auch die Erinnerung wieder, dass ich schon damals die Sache für ziemlich einfallslos hielt, als ich „Fantomas“ das erste Mal sah. Doch was nun? Nicht nur war mein Plan, mich selbst abzulenken, schiefgegangen, sondern ich hatte sogar das Gegenteil erreicht, ich fühlte mich mieser als zuvor. Also ging ich weiter durch die Online-Bibliothek und hatte den nächsten Schreck: Mir wurde „Sherlock“ vorgeschlagen, die BBC-Serie, die Steven Moffat und Mark Gatiss verbrochen hatten. Ich gebe hier unumwunden zu, dass es Zeiten gab, da ich mich als Fan der Serie bezeichnet hätte, nun muss ich allerdings zugeben, dass ich mich von den Taschenspielertricks des Duos Moffat / Gatiss habe blenden lassen. Auch ich fiel auf das Versprechen rein, dass die Serie irgendwann mal gut werden würde – was sie nicht wurde. Ihrem großen Vorbild, dem originalen Sherlock Holmes wurde sie nicht gerecht. Nicht einmal der Filmreihe mit Basil Rathbone und Nigel Bruce in den Hauptrollen. Und auf genau diese Filmreihe wurden nun meine Gedanken gelenkt. Die komplette Sammlung aller dieser Filme stand bei mir im Schrank. Allein, ich hatte jeden einzelnen schon so oft gesehen, eigentlich hatte ich gedacht, mich mit irgendetwas anderem abzulenken. Aber Moment… Sherlock Holmes und Doktor Watson…. da war doch was.

Marcel Proust beschreibt in seinem Epos „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“, wie der Protagonist der Reihe von Erinnerungen überwältigt wird, nachdem er von einer Madeleine, einem Gebäck in der Form einer Jakobsmuschel, gekostet hat. Dieser Impuls, der Geschmack bringt ihn zurück in seine Kindheit. Nun weiß ich nicht, wie eine Madeleine schmeckt, ich kenne dieses Gebäck nicht einmal, und das brauchte ich in dem Moment auch nicht, denn eine Assoziation war in dem Moment für mich die Madeleine, die mich in die Vergangenheit brachte, nicht in meine Kindheit, sondern in meine Jugend. Bei Sherlock Holmes und Doktor Watson fiel mir ein anderes Ermittlerduo ein, das ein Verbrechen aufklärte, wenngleich die Aufgabe dieser zwei Personen eigentlich eine andere war. Ich spreche von den Mönchen William von Baskerville und seinem Novizen Adson von Melk und die Geschichte, um die es geht, ist selbstverständlich Umberto Ecos großes Werk „Der Name der Rose“.

Wie es vielen Menschen damals gegangen war, so wurde auch ich erst auf die Geschichte aufmerksam, als man sich anschickte, sie fürs Kino zu verfilmen. Zu dieser Zeit ging ich noch auf die Schule und arbeitete Nachmittags für die Schülerzeitung. Und „Der Name der Rose“ nahm mich gefangen. Ich verfolgte, was es über den Film herauszufinden gab, ich las natürlich das Buch und auch einige Betrachtungen zu diesem Werk. Dann wollte ich für die Schülerzeitung einen Artikel schreiben und dabei kam mir ein glückliches Geschick zu Hilfe. Ich wollte nämlich den Artikel bebildern. Nun hatte man uns schon damals die Tücken des Urheberrechts eingebläut, dass wir auch für eine Schülerzeitung nicht einfach irgendwelche Bilder reproduzieren, also machte ich das, was Journalisten in der Situation auch gemacht hätten – ich wandte mich an die Constantin Film, die Produktionsfirma des Films. Ich wusste, ich war nur ein bescheidener Schreiber einer Schülerzeitung in der süddeutschen Provinz, entsprechend bescheiden war mein Anliegen. Alles, was ich wollte, war eine offizielle Erlaubnis, die Bilder aus dem Film, die auf der Schallplatte mit der Musik des Films abgedruckt waren, für meinen Artikel zu verwenden. Das hätte mir schon gereicht. Ich hatte ja keine Ahnung.

Heute wird man nicht mehr nachvollziehen können, wer auch immer dafür verantwortlich war, mein Anliegen zu bearbeiten – war es ein Angestellter der Presseabteilung der Constantin Film, ein Leiter oder eine Schreibkraft? Wer auch immer es war, diese Person jedenfalls nahm mein Anliegen sehr ernst. Es schien egal zu sein, dass ich nur ein Realschüler aus Süddeutschland war, der einen Artikel für eine Schülerzeitung schreiben wollte. Ein paar Tage nach meiner Anfrage bekam ich einen großen Umschlag von der Constantin Film, was mich sehr überraschte. Noch überraschter war ich allerdings, als ich ihn öffnete und den Inhalt ans Tageslicht beförderte. Es handelte sich um ein Pressebuch zum Film und ein Stapel Fotos. Die Fotos waren offizielle Pressebilder und die Person, die sie mir geschickt hatte, hatte sich die Mühe gemacht, genau jene Fotos auszuwählen, die auf der Soundtrack-Platte abgedruckt waren. Ich war platt und ein wenig desillusioniert. Platt deswegen, weil man meinen Brief so ernst genommen hatte wie jede Anfrage eines Journalisten. Desillusioniert deswegen, weil ich auf diese Weise herausfand, dass all jene Redakteure von diesen Filmzeitschriften die Interviews mit den „Machern“ von „Der Name der Rose“ gar nicht selbst geführt hatten. Sie hatten sie aus dem Pressebuch entnommen, zusammen mit den interessantesten Beschreibungen. Ich jedenfalls erhielt so nochmal einen tieferen Einblick in die Produktion und konnte meinen Artikel sehr viel besser gestalten, als ich das gedacht hatte. Es ging sogar soweit, dass ich für die anstehenden Abschlussprüfungen für das Fach Deutsch eine Arbeit vorbereitete, für den Fall, dass ich in die mündliche Prüfung müsste – und diese Arbeit handelte von Ecos Roman und seiner Umsetzung. Dazu kam es allerdings nicht, da ich in Deutsch keine Note hatte, die ich mit einer Prüfung einfach so zum Besseren hätte rumreißen können; im Gegenteil, wäre es schiefgegangen, hätte ich mir die Note sehr leicht versauen können.

In der Reihe der Dinge, die mich in meiner Kindheit und Jugend geprägt hatten, sticht „Der Name der Rose“ etwas heraus, aber ohne Zweifel war es so. Vermutlich war es auch ein Zeichen, dass ich langsam erwachsen wurde, wenn es solche Materie war, die mich begeistern konnte.

Um den Bogen zurück in die Gegenwart zu schlagen: Alle diese Erlebnisse stiegen in mir auf wie Bläschen in Mineralwasser und ich beschloss, den Abend damit zum Abschluss zu bringen, indem ich ihn mit dem Film „Der Name der Rose“ krönte. Doch da erfuhr ich eine Enttäuschung: Ich gab also den Titel in das Suchfeld der Online-Videothek ein und bekam auch ein paar Vorschläge, nur hatten diese fast alle nichts mit meiner Suche zu tun. Ähnlich wie sich William und Adson in der großen Klosterbibliothek, um die sich die Ereignisse des Romans ranken, zurecht finden mussten, musste auch ich mich durch die Vorschläge arbeiten. Allein, es gab nur einen Titel, der wirklich „Der Name der Rose“ lautete, doch auf dem Vorschaubild sah ich nicht Sean Connery als William und Christian Slater als Adson, sondern zwei Schauspieler, die mir unbekannt waren. Hatte es etwa ein Remake gegeben? Ich klickte das Bild an und stellte fest, dass es sich dabei nicht um einen Film, sondern um eine ganze Serie handelte. Eine kurze Suche im Internet bestätigte: Es war ein Remake als achtteilige Serie, die 2019 im Fernsehen gelaufen war, gerade kurz vor der Pandemie.

Der Streamingdienst forderte mich nun auf, eine Entscheidung zu treffen. Den Film mit Connery würde ich hier nicht sehen können, ich konnte mir nun also die erste Folge anschauen oder gleich die ganze Staffel kaufen. Ich war misstrauisch, ich kannte die Macht der Nostalgie. „Mein“ William, wenn man so will, war Sean Connery. Aber ich war auch genauso neugierig. Der Film aus dem Jahr 1986 komprimiert ein Buch, das nicht weniger als 654 Seiten hat. Natürlich ist da viel verloren gegangen und manches wurde geändert. In einer Serie hat man viel mehr Zeit, um solchen Stoff umzusetzen. Also kaufte ich mir die erste Folge mit der Option, den Rest zu einem Pauschalpreis nachzukaufen, wobei mir der Preis der Folge angerechnet würde. Und ich sah die Folge gleich an.

An dieser Stelle muss ich nun etwas springen in den Ereignissen. Denn ich sah in den folgenden Tagen eine Episode nach der anderen, und während ich sie sah, wuchs in mir die Idee, die „Vergangenheit lebendig werden zu lassen“, wie es Adson im Film ausdrückt. Mittlerweile hatte ich nämlich herausgefunden, dass es ein Jubiläum zu feiern gab. Vor 40 Jahren erschien der Roman „Der Name der Rose“ zum ersten Mal auf Deutsch. Zwei Jahre zuvor war er im italienischen Original erschienen. Das macht also 42 Jahre, eine Zahl, an der Douglas Adams seine Freude gehabt hätte. Und anlässlich des Jubiläums war gerade eine bibliophile Neuauflage der deutschen Version erschienen. Vielleicht würde es sich lohnen, auf die Reise zu gehen, zu der einen das Buch auffordert, gerade in diesen Zeiten. Die Reise führt in ein Labyrinth, es geht um Bücher, die man nicht lesen soll, und um fanatische Gotteskrieger, die einfache Erklärungen haben wollen, denen der scharfsinnige William entgegensteht, der sich an den Fakten orientiert.

Ich würde aber nicht nur auf das eingehen, das man im Licht der jüngsten Ereignisse auf unserer Welt in dem Roman wiederfinden könnte, sondern auch auf die Unterschiede zwischen dem Buch, dem Film und dieser Serie. Denn oja! Auch bei der Serie gab es Unterschiede. Ich hatte auch immer noch das Pressebuch der Constantin Film, das ich zu Rate ziehen konnte. Sowieso lag der Podcast-Kanal des Phantastischen Projekts brach, etwas, das mich schon geraume Zeit störte. Nun war aber die Energie wieder da und eine Idee. Und so beschloss ich, eine Reihe zu produzieren, wie ich es unlängst zum Jubiläum von „Tim und Struppi“ getan hatte. Ihr Titel: „Der Name der Rose – Durch das Ocularium betrachtet: Buch – Film – Serie“. Ein „Ocularium“ ist im weitesten Sinne etwas, das „zu den Augen“ gehört. Wie Williams Augengläser. Und genau wie William sich mit seinen Augengläsern bewaffnete, musste auch ich etwas tun, um den Blick zu schärfen. Ich tat dies, indem ich Ausschau hielt nach weiterer Sekundärliteratur, damit mir nicht die vielen Anspielungen entgehen sollten. Und natürlich, so sehr ich den Film von 1986 auch im Gedächtnis hatte, ich würde ihn mir nochmal anschauen müssen, um ganz sicher zu gehen, dass ich ihn richtig wiedergebe. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich vor Jahren zwar mal eine Videocassette mit dem Film besaß, aber nie eine DVD. Sowohl die Sekundärliteratur als auch die DVD fand ich gebraucht im Internet. Und natürlich bestellte ich mir im gleichen Zug die Jubiläumsedition des Buches.

Zugleich beschloss ich, mich betreffend des Aufbaus der Reihe an Ecos Roman zu orientieren. Dieser hat vor seinen sieben Kapiteln nicht weniger als zwei Vorworte, oder genauer gesagt, ein Vorwort und einen Prolog. Im Vorwort erzählt Eco die Geschichte, wie er die Abschrift eines alten Buches in die Hand bekam, in dem ein Mönch eine abenteuerliche Geschichte niedergelegt hat. Nun ist es bei Eco klar, dass diese Erzählung Fiktion ist. Es gab dieses Buch nie, genauso wenig wie Adson, die meisten der Figuren, die in dem Roman auftauchen oder die Ereignisse, die dort beschrieben werden. Doch vielleicht mag es die Personen, die bisher dieser Erzählung hier gefolgt sind, verwirren, denn das, was ich hier niedergelegt habe, ist keine Fiktion. Genau so entstand diese Reihe. Und vom Buch selber, dem Film und der Serie wird noch zu erzählen sein.


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PHAN.PRO #158: Die vielen Gesichter von Captain Future

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Das ist ein Upload von PHANTUM, dem Podcast vom Phantastischen Projekt – und wenn man es genau nimmt, ein Re-Upload einer alten Episode. Die Episode wurde in einen Podcast umgewandelt, da Probleme mit Anime-Produzenten aufgetaucht sind. Diese ganze Geschichte gibt es im Detail hier:

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PHANPRO 157: Die #FERNGESPRÄCH Convention 2021 auf dem Arlberg – Ein Nachgang [Das Video]

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Im Oktober 2021 fand die erste #FERNGESPRÄCH Convention statt, nachdem die Reihe auf Twitch (und auch YouTube) sehr bekannt geworden ist. Dieses Video ist ein Nachgang der Convention. Den Inhalt gibt es auch in Textform und als Podcast zum einfachen Nachhören:
→ Der Text mit Bildern und weiterführenden Infos: https://phan.pro/2021/10/die-ferngespraech-convention-2021-auf-dem-arlberg-ein-nachgang/
→ PHANTUM-Podcast zum Nachhören: https://phantum.podigee.io/4-die-ferngespraech-convention-2021-auf-dem-arlberg-ein-nachgang

Die im Video erwähnten Bücher und weiteres Material (Links mit „*“ sind sponsored Links, was das bedeutet, steht weiter unten):

Ergänzung: Highlights der #Ferngespräche Con 2021 – hier gibt es einen Zusammenschnitt von WildMics.

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PHANPRO 156: PHANTUM – Der Podcast – Die PHANTUM-Bedrohung

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Seit ein paar Monaten gibt es vom Phantastischen Projekt auch einen Podcast. Dies ist die Auftaktepisode, rein aus Werbegründen. Den Podcast gibt es bei vielen Portalen (Apple Podcasts, Spotify, Google Podcasts, Deezer, Amazon Music, Samsung…), die einzelnen Folgen erscheinen auch auf der Webseite vom Phantastischen Projekt, oder direkt hier:

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Ob weitere Folgen des Podcasts auch im YouTube-Kanal erscheinen, muss sich noch entscheiden. Mal sehen, wie das ganze generell so startet…

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PHAN.PRO – Das Jubiläum

Sechsunddreißig Jahre, frisch und froh, mit dem Projekt nur weiter so… Ja, so hätte der Schweizer Kabarettist Emil Steinberger es wohl ausgedrückt. Vorausgesetzt, er würde mein kleines Projekt kennen und es wäre ihm Wert, etwas dazu zu sagen. Mit anderen Worten: Emil Steinberger hat das so nie gesagt, ich habe ein Zitat aus einem Sketch genommen, verändert und hier eingesetzt, weil ich nicht wusste, was ich sonst schreiben soll. Die letzten anderthalb Jahren waren nun mal echt… speziell.

Letztes Jahr hätte das Projekt eigentlich einen runden Geburtstag gehabt, aber der hat sich ja dann erledigt gehabt. August 2020 war noch fester im Griff von Corona, als wir das jetzt sind. Die Inspiration fehlte, das Jubiläum richtig zu begehen, dann holen wir das halt eben dieses Jahr nach. Auch wenn die Pandemie noch immer nicht vorbei ist. Bei dem, was ich jetzt zu berichten habe, wird mancher, der das hier liest, vielleicht den Kopf schütteln.

Chaos und Ordnung. Photo by Brett Jordan on Unsplash

Denn es gibt eine neue Reihe und ein paar neue Strukturen. „Was“, höre ich so machen fragen, „schon wieder neue Strukturen?“ Ja. Ich fürchte, kaum einer hat mich da wirklich verstanden. Es gingen bei mir schon Beziehungen in die Brüche, weil ich „so ordentlich“ sei. Nein. Bin ich nicht. Ich verursache Chaos, das ich in mehr oder minder regelmäßigen Abständen zu sortieren versuche. Ansonsten geht alles durcheinander. Beim Projekt ist das jetzt nötig. Jedenfalls meinem Gefühl nach, und da es mein Projekt ist, kann ich machen, was ich will.

Über die Jahre hinweg haben sich ein paar Reiseseiten im Projekt entwickelt. Eine davon wird einen neuen Titel erhalten und sie alle werden zusammengefasst unter der Bezeichnung „Quadrivium Club„. Die Transferarbeiten sind noch nicht alle abgeschlossen, aber ich hoffe, dass das bald der Fall sein wird. Die Seiten sind:

Die große Videoseite tube.phan.pro wird mit acels.phan.pro verschmolzen und bringt ab sofort in chronologischer Reihenfolge alle Videoreihen des Phantastischen Projekts zusammen. Damit gibt es allerdings auch keine „Fremdvideos“ mehr (das Archiv dieser Videos wurde hier eingerichtet). Ausnahmen bilden die Videos des Kanals vom Phantastischen Projekt, die keine ACELS-Handlung beinhalten. Die kommen nämlich ab sofort auf der Hauptseite des Projekts – womit wir bei einer weiteren Neuerung sind: blog.phan.pro wird mit der Hauptseite zusammengeführt. Alles an einem Ort.

Die Science Fiction bleibt bei ASTROCOHORS. Das zumindest ändert sich nicht.

Als neue Reihe startet heute ein Podcast vom Phantastischen Projekt mit dem ominösen Titel „PHANTUM“. Die erste Folge wird in dem Moment veröffentlicht, da dieser Beitrag erscheint. Mehr Infos darüber folgen aber auch an dieser Stelle – bald!

So viel zum Auftakt des Jubiläumstages. Zum „Quadrivium Club“ gibt es noch eine Geschichte, die auch im Verlauf des Tages erscheint. Und weiter geht’s, immer vorwärts, Schritt um Schritt…

„Das Phantastische Spiel“ – was ist das?

Der geneigte Leser mag es vielleicht wissen, aber zum Phantastischen Projekt gehören nicht nur einer, sondern mehrere Videokanäle, die nach unterschiedlichen Interessen geteilt sind: der eigentliche Videokanal vom Projekt, EXPEDITION R, Summertime Parcs, die ErlebnisPostille und die Flat Flute Divers. Und jetzt haben wir da etwas, das den Titel „Das Phantastische Spiel“ trägt. Aber was ist das?

Photo by Max Felner on Unsplash

Jeder der unterschiedlichen Kanäle ist nach Interessen ausgerichtet. Der eigentliche Kanal vom Phantastischen Projekt behandelt so ein bisschen die Hintergründe des Projekts, sowie allgemeine Dinge, Filme, Comics und mehr aus dem Gebiet von Fantasy, Science Fiction und manchmal auch darüber hinaus. Die EXPEDITION R hatte bislang den Schwerpunkt hauptsächlich auf dem Europa-Park, aber so langsam wollte ich das ausbauen. Die ErlebnisPostille geht um Reisen und Erlebnisse rund um den Planeten. Bei Summertime Parcs geht es um Unterkünfte auf Reisen, ursprünglich Ferienparks, aber auch das ist mittlerweile erweitert. Und zuletzt die Flat Flute Divers, hier geht es natürlich ums Tauchen und um die Umwelt. Dabei laufen auf allen Kanälen auch Geschichten, die erzählt werden, damit das ganze so eine Art Edutainment-Format wird. Bei Summertime Parcs wurde in einer Folge „das Spiel“ eingeführt, ein merkwürdiges Brettspiel, das eine Art Eigenleben zu führen scheint. Es stellt Aufgaben und verlangt dessen Lösung. Bisher hat das nur den Protagonisten von Summertime Parcs, Melville Gannett, betroffen.

Doch nun ist es anders. Ich möchte mal ein Experiment wagen, denn in dieser Saison wird eine Geschichte über alle Kanäle des Projekts hinweg erzählt. Das Spiel trickst die Mitglieder des Phantastischen Projekts aus, so dass Jack T. Greeley von der ErlebnisPostille den Kasten öffnet – und auf einen Schlag befinden sich die vier in der Welt des Spiels. Jetzt geht es darum, die angefangene Partie zuende zu spielen. Dabei bekommen die vier unterschiedliche Aufgaben gestellt. Aber warum geht es? Was passiert, wenn die erste Figur das Ziel erreicht?

Bisher gab es tatsächlich einzelne „Crossover“ zwischen den Kanälen. Aber eine lange Storyline über die Kanäle hinweg habe ich bisher noch nicht gemacht. Aber es ist etwas, das ich schon länger mal ausprobieren wollte. Dieses Jahr bietet die fast ideale Gelegenheit, denn solange der Shutdown noch andauert, kann ich keinen neuen Content produzieren, vielleicht wird die Wartezeit auf diese Weise überbrückt.

Auf YouTube werden die Episoden der Geschichte in einer Playlist gesammelt, die auf jedem Kanal veröffentlicht wird. So kann man der Handlung folgen. Natürlich werden die Kapitel auch bei https://tube.phan.pro, unserem Vlog, präsentiert. Dort gibt es auch die Möglichkeit, den Newsletter zu abonnieren, um keine neue Folge zu verpassen.

Wie lange die Geschichte läuft, kann ich noch nicht ganz absehen. Aber Stoff gibt es für ein paar Wochen. Und ganz am Ende soll auch der Kanal ASTROCOHORS mit eingebunden sein… aber das steht noch in den Sternen.

PHAN.PRO 153: STAR WARS – Die letzten Jedi | Eine Allegorie auf toxisches Fantum

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Die Episode 8 der STAR-WARS-Reihe ist das, was man gemeinhin „kontrovers“ nennt. Teilweise wurden sowohl der Regisseur als auch die Schauspieler vom toxischen Teil der STAR-WARS-Fans heftig angegangen, was ein wenig tragikomisch ist, denn in diesem Film gibt einen Handlungsstrang, der von diesen toxischen Fans erzählt. Diesen Handlungsstrang wollen wir uns hier mal ansehen.

„ACELS – Die Reihe“ hat gleich Premiere

Auf in neue Welten!
Auf in neue Welten!
Photo by Kai Dahms on Unsplash

Wenn dieser Artikel erscheint, hat die geneigte Leserin, der geneigte Leser noch ziemlich genau 15 Minuten Zeit, dann beginnt die Premiere der neuen Sektion innerhalb des Phantastischen Projekts: ACELS. In diesem Artikel möchte ich das wichtigste beleuchten, was es darüber zu sagen gibt. Und es würde mich freuen, wenn das neue Projekt ein paar Abonnenten finden würde.

In einem anderen Artikel habe ich es schon erwähnt, ich habe zwei oder drei Mails erhalten, in denen eine Frage gestellt wurde, die ich interessant fand. Und zwar ging es darum, dass in den ganzen Kanälen der unterschiedlichen Abteilungen des Phantastischen Projekts ja auch Geschichten erzählt werden. Teilweise überschneiden sich diese Geschichten in den unterschiedlichen Kanälen und am Schluss gehören sie alle in die gleiche Geschichtenwelt (ich schrecke etwas zurück vor dem Gebrauch des Wortes „cinematic universe“, weil der ist in letzter Zeit etwas überstrapaziert worden). Die Frage lautete nun konkret: Wenn man sich die ganze Geschichte erschließen will, die sich auf den Videokanälen entfaltet, in welcher Reihenfolge muss man dann die einzelnen Episoden anschauen?

Das war eine interessante Frage, denn in der Tat gibt es da eine Reihenfolge, aber die hatte ich mehr oder minder lose in meinem Kopf. Auf YouTube verteilt sich das ganze auf mehrere Kanäle, beziehungsweise außerhalb von YouTube auf mehrere Webseiten. Und so entstand die Idee zu „ACELS“. ACELS ist der Name der Welt der Ersten, der ältesten Wesen der Galaxis, die in den Science-Fiction-Teilen der Geschichten irgendwie im Hintergrund umherspringen und ein bisher nicht näher definiertes Interesse an der Erde und der primitiven Menschheit haben. ACELS ist auch der Name der Wesen selbst, zumindest nennen sie sich so. Da alle die Geschichten in ihrer Welt spielen, erschien es mir nur logisch, die Zusammenfassung so zu nennen.

Und was passiert bei ACELS genau? Auf der Webseite (https://acels.phan.pro) werden ab heute die Videoepisoden in der richtigen Reihenfolge veröffentlicht, und zwar – wie es sich für eine ordentliche Serie gehört – eine Folge pro Woche. Dabei beginnt die Geschichte heute mit einer speziell produzierten Pilotepisode, die in die Geschichte einführen und so ein bisschen als Werbung dienen soll. Mit dieser Pilotepisode geht es auch zurück an den Anfang des Phantastischen Projekts, denn vorausgesetzt bei YouTube klappt alles mit den Rechten, wird diese Folge mit dem Soundtrack von John Barry aus „The Black Hole“ untermalt, der mir vor vielen Jahren als Inspiration für eigene Science-Fiction-Geschichten diente. Falls es mit den Rechten nicht klappt, wird der Sountrack einfach ersetzt durch die Overtüre aus „Wilhelm Tell“… oder so.

Wichtig ist: Es handelt sich dabei nicht um einen eigenen Videokanal. Die ACELS-Pilotepisode erscheint im Kanal vom Phantastischen Projekt, die Episoden in der richtigen Reihenfolge werden auf der ACELS-Webseite einfach wiedergegeben. Daher kann man die ACELS-Serie auch nicht bei YouTube abonnieren, und das ist auch nicht Sinn der Sache. Man kann ein Abonnement auf der Webseite selbst abschließen, was auch den Vorteil hat, dass man auf jeden Fall über die neuen Folgen Woche für Woche informiert wird (im Gegensatz zu YouTube, wo eben nicht jeder Abonnent zuverlässig über Neuerscheinungen unterrichtet wird).

Zur gleichen Zeit, wo dieser Artikel freigeschalten wird, wird auch die erste Folge auf ACELS freigeschalten, sie trägt den passenden Titel „Ouvertüre„. Die Premiere der Episode selbst wird auf YouTube um 20.15 Uhr sein. Also, es wird Zeit…

Ein Hinweis noch: Auf der Webseite von ACELS ist Steady installiert. Das heißt nicht, dass die Beiträge dort hinter einer Paywall stecken, den Hinweis kann man einfach wegklicken. Aber vielleicht findet sich ja der eine oder andere, der das Projekt unterstützen möchte. Mit Werbeeinnahmen ist jedenfalls kein Staat mehr zu machen…

PHAN.PRO 152: STAR WARS Episode IX – Der Aufstieg Skywalkers

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Zum STAR-WARS-Tag eine neue Rezension, das Video ist allerdings nur ein Hinweis darauf. Die Rezension kommt gleich als nächstes in diesem Blog!

Das Phantastische Projekt 2013: Das große Finale [Video und mehr]

Und wieder ein Jahr rum. Heute können wir ein Jubiläum feiern: Das hier ist Beitrag Nr. 900 (!!) in diesem Blog. Und mit diesem Jubiläum verabschieden wir 2013. Und warum kommt der Beitrag schon um 13.30 Uhr? Ganz einfach: Wenn jemand von Euch Lust und nichts bis heute Abend um Mitternacht vor hat, dann könnt Ihr versuchen, Euch die komplette Geschichte vom Phantastischen-Projekt-Videokanal „Scherben des Imperiums“ am Stück anzuschauen. Es sind insgesamt 37 Folgen, die zusammen rund 10 Stunden dauern.

Aber wenn Ihr denkt, „nö, so viel Zeit hab ich gerade nicht, ich will nur den Schluss“, weiter unten sind Folge 36 und 37, also die letzten beiden, die für 2013 noch fehlen. In Folge 36 geht es nochmal um die Rückkehr von YPS, Folge 37 ist das große Finale.

Wir haben auch schon Pläne für 2014, aber davon erfahrt Ihr hier, wenn es soweit ist. In diesem Sinne: Genießt die Videos und wir wünschen ein gutes Herüberkommen ins Jahr 2014. Wir sehen uns hinter der Datumsgrenze!

DAS PHANTASTISCHE PROJEKT – Episode 1: SCHERBEN DES IMPERIUMS

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Direkter Link zur Videoliste: http://www.youtube.com/watch?v=wCuFYa4kG8w&feature=share&list=PL1UcZD0bRsN6oHuuTd8fPoG-VtuRCUjEn

DAS PHANTASTISCHE PROJEKT 2013: Die Rückkehr von YPS, Teil 3

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Direkter Link zum Video: http://youtu.be/ALLR1uVnuyc

DAS PHANTASTISCHE PROJEKT 2013: SCHERBEN DES IMPERIUMS – Finale

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Direkter Link zum Video: http://youtu.be/Eur-howKkzo