Projekt X-2 zieht rechts vorbei: Die neuen Webromane

Jetzt, da Tim und Struppi ins Wochenende gegangen sind (die Reihe geht am Montag weiter), haben wir Gelegenheit für eine kleine Selbstreferenz. In den letzten Tagen wurde an dieser Stelle immer wieder vom Projekt X-1 gesprochen. Doch es gab parallel noch X-2. Letzteres ist quasi rechts an X-1 vorbeigezogen und wird heute veröffentlicht. Es gibt was zu lesen…

Am 15. März gab es in diesem Blog einen Artikel über mögliche fiktive Beiträge. Die Idee war, hier Geschichten mit zu veröffentlichen und damit man sie besser als „Fiktion“ erkennt, sie mit einem Banner zu versehen. Über den Artikel entstand eine Diskussion mit einigen Lesern, ob es denn so klug ist, in diesem Blog reale und fiktive Beiträge miteinander zu vermischen.

Unser glorreicher Initiator hat sich die Einwände zu Herzen genommen. Dann hat er etwas getüftelt, nebenher ein paar Artikel geschrieben und das Manuskript für X-1 beendet, und schwupps! X-2 war überarbeitet und fertig. Denn die fiktiven Beiträge und Geschichten gibt es ab heute als Webromane in einem eigenen Blog.

Der Name „Webroman“ sagt es bereits, es sind Romane, die man im Internet (im „Web“) nachlesen kann. Analog zu „Blog“ (von „Weblog“) könnte man sie auch „Bromane“ nennen, aber das klingt sehr nach einem chemischen Element, das nach Chlor riecht. Und wenn man es anglifiziert („Blog“ stammt ja schließlich auch aus dem Englischen), funktioniert es gleich gar nicht: „Webnovels“ würde zu „Bnovels“, das klingt nach einer Fernsehserie, in der Knetfiguren die Hauptrolle spielen.

In „ASTROCOHORS – Die Webroman-Reihe“ geht es aber um etwas anderes: Wir schreiben das Jahr 2433. Astrocohors ist die Organisation, die für die Organisation des interplanetaren Schiffsverkehrs zuständig ist. Zentrale ist die Raumstation EM-001. Die Reihe beginnt mit einem Paukenschlag, der Invasion der Ceel’u, die das Sonnensystem in einen schweren Konflikt stürzt. Aber keine Sorge, das ist nur der Anfang. Nach der Pilotepisode teilen sich die Handlungen auf verschiedene Schauplätze auf, Raumschiffe, Planeten, Stationen. Es ist also zweifelsfrei eine Reihe aus dem Genre, dessen Namen man nicht mehr laut sagen darf: Science Fiction. Die erste Episode trägt den Titel: „Die Stunde des schwarzen Vogels„.

Die Webromane sollen in drei Stufen veröffentlich werden. Zuerst natürlich im Web, und zwar – wie gesagt – in einem Blog. Dabei werden die Ereignisse an Tage gebunden sein, ganz so wie es der Struktur eines Blogs entspricht. Wer keine der in unregelmäßigen Abständen erscheinenden Episoden verpassen will, kann diese per eMail abonnieren oder als RSS-Feed.

Die zweite Stufe sind zusammengefasste Romane in Form eines PDFs. Damit soll später Quereinsteigern der Einstieg erleichtert werden. Für die Sammler – ja, die gibt es! – soll es in Stufe drei das ganze als „On-Demand-Buch“ geben. Aber soweit sind wir noch nicht. Das Abonnement der Reihe ist kostenlos.

Nachlesen kann man die Reihe auf der Seite http://romane.astrocohors.de. Und in Zukunft wird hier am rechten Rand der Titel der neuesten Episode veröffentlicht (natürlich verlinkt).

Und der Vollständigkeit halber: Die Überlegung, in diesem Blog hier fiktive Beiträge zu veröffentlichen, wurde wieder fallen gelassen. Ausnahme bilden die kleinen Geschichten, die es ja vorher schon gab.

15. März: Ein Ausblick

ACHTUNG! Fiktion!

Wieder gibt es eine neue Stufe in der Entwicklung des „Phantastischen Projekts“. Man sieht sie sehr gut an dem Banner, das über diesem Beitrag steht. Was hat das zu bedeuten? Um den Lesern den Hintergrund des Universums zu vermitteln, in dem die Geschichten des „Phantastischen Projekts“ spielen, kamen wir auf die Idee, das Blog durch fiktive Beiträge zu ergänzen. Da diese Beiträge natürlich so geschrieben sind, als entsprächen sie der Realität, müssen diese besonders markiert werden. Der Banner, der über diesem Beitrag zu sehen ist, ist eine dieser Markierungen. Er ist groß und auffällig genug, so dass niemand mehr sagen kann, „ja, das habe ich ja nicht geahnt, dass dieser Beitrag, der mit dem 15. März 2433 datiert ist, Fiktion sein soll…“.

Die Idee kam uns, da in letzter Zeit verschiedene Artikel erschienen sind, die eine Art Abgesang auf das Genre „Science Fiction“ darstellten. Die „Science Fiction“, so der Tenor, ist wieder dort angekommen, wo sie mal herkam: in der Scham-Ecke. Man steht nicht mehr dazu, Science Fiction zu lesen. Und Frauen lesen sowas schon gleich gar nicht. Bestätigt wird das durch den Trend, nach dem Erfolg von „Herr der Ringe“ im Kino und der angedachten Verfilmung von „Der Hobbit“ vermehrt auf Fantasy zu setzen; seit Christopher Paolinis „Eragon“ haben manche Verlage sogar den besonderen Ehrgeiz entwickelt, mit noch jüngeren Schreibern aufzuwarten (jedenfalls erweckt die Werbung zur neuen Fantasy-Reihe „Calaspia“ diesen Eindruck).

Die Science Fiction hingegen, das bestätigt auch Andreas Eschbach („Das Jesus-Video“) in einem Interview, wird gerne wieder kaschiert. Romane oder Filme, die ganz eindeutig Science Fiction sind oder zumindest Elemente davon enthalten, werden als „Thriller“, „Action“ oder „Abenteuer“ angeboten. Natürlich sind die Grenzen da fließend, aber es wird immer bewusster darauf geachtet, den Begriff „SF“ aus einer Beschreibung fernzuhalten, auch wenn er eigentlich richtig wäre. Das Problem sind die Schubladen, derer sich Menschen nur zu gerne bedienen. Eine Redakteurin eines Radiosenders, die einmal einen Science-Fiction-Roman zu Rezensionszwecken erhielt, gab diesen ungelesen an eine Kollegin weiter, denn „sobald da Raumschiffe im Spiel sind, kriege ich das große Gähnen“. Dass es große Epen, Komödien, Abenteuerromane oder Thriller „mit Raumschiffen im Spiel“ gibt, war in dem Moment zweitrangig, respektive, es war der Redakteurin vermutlich nicht bewusst. Die Frage ist zudem, was verbinden die Menschen mit dem Bild „Raumschiff“? Das Raumschiff ist in der Science Fiction eigentlich nur ein Transportmittel, in den wenigsten Fällen spielt das Schiff selbst die Hauptrolle. Es geht eigentlich immer um die Menschen, die auf diesem Schiff leben und arbeiten. Es ist quasi das Gleiche wie eine Abenteuergeschichte im 16. Jahrhundert, die von Menschen auf einem Segelschiff handeln. Das Schiff ist nur das Transportmittel, mit dem die Menschen in dieser Geschichte ihr Ziel zu erreichen versuchen. Und nur weil die Geschichte statt in der Vergangen eben in der Zukunft spielt, braucht diese deswegen noch lange nicht langweilig zu sein. Man muss sich eben nur darauf einlassen.

Zum „Darauf einlassen“ gehört aber ein gewisses Hintergrundwissen. Da unsere Projekte X-1 und X-2 in der Zwischenzeit gut vorangekommen sind, kam der Gedanke auf, quasi „Nachrichten aus der Zukunft“ zu bringen. Wir wollen mit diesem Beitrag einsteigen, allerdings noch mit einer Geschichte im klassischen Sinn, um zu verdeutlichen, wie die Meldungen aussehen. Dazu bewegen wir uns 425 Jahre in die Zukunft…

… zum 15. März 2433. Der Ort, an dem wir uns befinden, ist der große Kuppelbau auf dem Jupiter-Mond Europa. Die große Versammlung, wie er auch genannt wird. Das Plenum der Regierungen der Planeten des Sonnensystems ist vollzählig versammelt. Dafür gibt es auch einen besonderen Grund, der Präsident der Planetaren Konföderation wird gleich sprechen.

Der Kuppelbau ist ein beeindruckender Ort, ein riesiges Rund, etwa hundert Meter im Durchmesser. Zentral in diesem Rund liegt das Rednerpult, damit man den Redner von allen Plätzen aus sehen kann, die sich rund um die Mitte auf mehreren Ebenen befinden. Das Pult befindet sich im Mittelpunkt eines etwa zehn Meter großen Kreises. Am Rand dieses Kreises sind die Verwaltungsplätze des Parlaments, der Präsident, Schriftführer, Übersetzer, alle diese Leute finden dort ihren Platz. Hinter ihnen beginnen die Ränge der Abgeordneten. Auf dem Boden des Kreises in der Mitte ist riesengroß das Wappen der Planetaren Konföderation aufgemalt. An den Wänden der fünfzig Meter in die Höhe ragenden Kuppel hängen die Wappen der Planeten des Sonnensystems. Oben, in der Mitte der Kuppel, befindet sich eine Galerie, die nur für besondere Anlässe genutzt wird. Zumeist sind dort Kameras aufgebaut, die das geschehen im Plenarsaal genau beobachten und aufzeichnen.

Nun betritt Präsident Richard d’Oridan den Raum. Aus Respekt vor ihm und dem Tag erheben sich die Abgeordneten von ihren Plätzen und stehen, bis der Präsident das Rednerpult erreicht hat. Dann setzen sie sich wieder.

„Geehrte Abgeordnete der großen Versammlung der Konföderation der Planeten“, begrüßt d’Oridan die Anwesenden mit voller und korrekter Anrede, „ich möchte Ihnen danken, dass Sie heute, an diesem Tag, so zahlreich erschienen sind. Der 15. März ist ein besonderes Datum, für uns, für mich als Terraner ganz besonders, für die Organisation, deren Vertreter wir darstellen, und letztlich auch für die Bewohner der Planeten unseres Systems. Auf meiner Heimatwelt ist es üblich, so genannte ‚runde‘ Jubiläumstage besonders zu begehen. Und dieses Jahr ist so ein ‚rundes‘ Jubiläum. Denn heute ist es auf den Tag genau 425 Jahre her, dass sich jene Organisation zusammenfand, die viele Jahre später den ersten interplanetaren Flug der Menschheit unternehmen und damit ein neues Zeitalter für die Erde und die anderen Planeten des Sonnensystems einleiten würde. Diese Menschen, die sich an einem Samstag des Jahres 2008 auf dem Planeten Erde versammelten, hatten keine Ahnung, welche weitreichende Folgen ihre Bestrebungen haben würden.“

Unterbrechen wir Präsident d’Oridan an dieser Stelle und kehren wir später zurück. Was ist das für ein Ereignis, von dem er spricht? Dazu müssen wir uns in die Gegenwart begeben – die fiktive Gegenwart des Jahres 2008…

…und um auch hier der Genauigkeit die Ehre zu geben, des 15. März 2008. Der Ort, an dem wir uns befinden, ist ein ehemaliges Fabrikgelände im Süden Deutschlands. Obwohl es die Bezeichnung „Fabrikgelände“ nicht so wirklich trifft. „Fabrik“ klingt nach großen Maschinen. Hier jedoch wurden bis vor einigen Jahren Präzisionsanalysegeräte hergestellt. Dann wurde, wie so oft, die Produktion nach woanders verlagert, wo es mehr Profit zu machen gab. Das Gebäude wurde immer mal wieder anderweitig genutzt und stand schließlich leer. Letztlich bot es sich jedoch an für die Konferenz, die hier stattfindet.

In einem der Konferenzräume des Gebäudes haben sich Menschen unterschiedlichster Nationen versammelt, Physiker, Astronomen, Astronauten und Abgesandte der verschiedenen Raumfahrtorganisationen der Erde. Vielen von ihnen ist der Satz „ich bin ein Terraner“ etwas Fremdes – sie sehen sich nicht als „Erdenmenschen“, sondern als Amerikaner, Russen, Chinesen… Letztlich jedoch mussten sie sich über diese Ressentiments hinwegsetzen, denn das Projekt, das sie in Angriff nehmen wollen, ist zu groß, als dass es nur eine Nation allein bewerkstelligen könnte: ein bemannter Flug zum Mars, dem Nachbarplanet der Erde.

Die Besprechung dauert nun schon Stunden. Die Nerven liegen teilweise blank. Möglichkeiten wurden diskutiert und über die technischen Details herrscht weitestgehend Einigkeit. Doch es hapert bei den menschlichen Details. Von welcher Nation soll der Astronaut sein, der als erster den Mars betritt? An der Frage entzünden sich wilde Diskussionen. Einem Außenstehenden mag das lächerlich vorkommen, da die Marsmission noch nicht einmal annähernd in realistischer Reichweite ist, und schon streitet man sich darum, wer als erster den Mars betreten darf. Aber so ist es – die Frage blockiert sogar den Vertrag, der eigentlich an diesem Tag unterschrieben werden soll, ein Vertrag zur Gründung einer gemeinsamen Organisation zur Erforschung des Weltraums, die als Koordinierungsstelle der Organisationen der einzelnen Länder dienen soll. Sogar auf einen Namen hat man sich schon geeinigt: I.A.S.O.N. – Interlateral Aeronautics and Space Organisation of the Nations. Doch die Frage nach dem ersten Mann (oder der ersten Frau) auf dem Mars spaltet das Gremium.

Endlich kommt ein Delegierter der deutschen Luft- und Raumfahrtbehörde mit einem neuen Vorschlag auf: neutrale Vermittler müssen eingesetzt werden! Er hat auch schon eine Idee, wer das sein könnte…

„…und dank der Vermittler, denen es gelang, in den Gründungsvertrag einen entsprechenden Passus einzufügen, der alle Nationen zufriedenstellte, konnte der Kontrakt von den Versammelten unterschrieben werden“, setzt Präsident d’Oridan seine Rede fort. „Damit war die Organisation gegründet, unter deren Obhut der erste Marsflug stattfinden sollte, allerdings erst Jahre später. Aber der erste Schritt war gemacht. Heute erscheint uns Menschen von der Erde der Streit, den man damals hatte, geradezu kindisch. Uns ist es gelungen, diese ganzen Kleinlichkeiten zu überwinden. Sehen Sie mich an, ich bin Franzose und ich liebe mein Land. Doch ich bin auch Terraner und als solcher allen Menschen meiner Heimatwelt verpflichtet.“

Der Präsident nimmt einen Schluck aus seinem Wasserglas, dann fährt er fort: „In der Planetaren Konföderation haben wir heute ganz ähnliche Probleme. Und die Geschichte meines Heimatplaneten zeigt, dass wir diese Probleme nicht über Nacht beseitigen können, und schon gar nicht mit Gewalt. Geduld, das ist das Gebot der Stunde. Bedenken Sie, geehrte Abgeordnete, doch einmal den Zeitraum. 425 Jahre hat es gedauert von diesem ersten Vertrag von I.A.S.O.N., bis zu dem Zeitpunkt, da ich heute hier vor Ihnen stehen und über eine Gemeinschaft sprechen kann, die mehrere Welten umfasst. Und angefangen hat alles wie immer mit einem kleinen Schritt. Natürlich hat keiner der damaligen Unterzeichner geahnt, was folgen wird, denn die Menschen der Erde hatten damals keine Kenntnis von der wahren Gestalt der Planeten unseres Sonnensystems. Aber rückblickend kann man es als den ersten Schritt zu dieser Konföderation betrachten. Lassen Sie uns also dies zum Vorbild nehmen, unsere Arbeit unvermindert und mit Bedacht fortzuführen. Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit!“

Unter dem Applaus der Delegierten verlässt Präsident Richard d’Oridan das Rednerpult und begibt sich zu seinem Platz…

…während wir in die reale Gegenwart zurückkehren, die reale Gegenwart des 15. März 2008. Wir denken, das System ist mit diesem Beitrag klar geworden – Beiträge aus der fiktiven Gegenwart sind neben dem Banner unter dem Titel in roter Farbe geschrieben, während Beiträge der fiktiven Zukunft in grüner Farbe geschrieben sind. Alles andere bleibt in der Hauptfarbe schwarz. Und es sei nochmal darauf hingewiesen, dass diese Regel nur für Beiträge gilt, die den Eindruck erwecken könnten, real zu sein. Beiträge, die eindeutig Geschichten sind (wie zum Beispiel unter der Kategorie „Parabeln“ abgelegt), ändern sich ebenfalls nicht.

Und demnächst gibt es mehr zu Projekt X-1 und X-2…

31. Oktober: Jahresende alter Zeitrechnung – Ende und Anfang

Mit dem heutigen Tag gehen gleich mehrere Dinge zu Ende. Zum einen unsere Reihe über die Neujahrstage der verschiedenen Kulturen. Denn heute ist der Tag, an dem verschiedene antike europäische Kulturen – unter anderem die Kelten – das Jahresende begingen. „Halloween“, das heute noch gefeiert wird, stammt von dem alten keltischen Feiertag „Samhain“. In der Vornacht, so hieß es, öffneten sich die Tore zur Anderswelt und die Seelen der Toten besuchten die Lebenden. Die Bestandteile von Halloween erinnern noch an diese ursprünglichen Bestandteile. Da an diesem Tag eben auch das Jahr zuende ging, setzte man sich generell mit der Endlichkeit von allem auseinander. In diesem Sinne ist dieser Tag auch ein passendes Ende für unsere Reihe über die verschiedenen Neujahrstage.

Zum zweiten ist der Tag auch passend für eine weitere Entwicklung in unserem Projekt. Ursprünglich hatten wir ja die Idee, verschiedene Blogs für die verschiedenen Richtungen innerhalb des „Phantastischen Projekts“ einzurichten. Angefangen hatte das mit dem Blog der ASTROCOHORS-Seite, das rein um Science Fiction und alles, was dort dazugehört, gehen sollte. Langsam stellten wir aber fest, dass das nicht ganz der passende Weg war, denn immerhin gehört auch alles innerhalb des Projektes zusammen. Gerade in diesem Jubiläumsjahr wurden dann viele neue Ideen auf den Weg gebracht. Und lange haben wir darüber nachgedacht, doch letztlich waren wir der Überzeugung, alles in ein Blog zu integrieren. Damit endet am heutigen Tag also das ASTROCOHORS-Blog. Aber keine Sorge, die Beiträge sind nicht verloren, sie wurden in dieses Blog aufgenommen. Insofern passt also auch das Bild vom Ende und neuen Anfang, denn nichts anderes symbolisiert dieser Tag.

Zum Schluss noch eine selbstreferenzielle Anmerkung: In den letzten Tagen geht in verschiedenen Blogs das Schreckgespenst der Abstrafung durch Google um. Einige Seiten – auch große – haben im PageRank(TM) eingebüßt. Wir nicht. Wir haben einen Punkt gewonnen und sind jetzt bei 2! 😀

Reflektionen: Nachgedachtes…

Manchmal braucht es etwas Abstand zu den Dingen, um sie besser betrachten zu können. Ähnlich wie bei einem Kunstwerk. Es mag zwar technisch ganz interessant sein, bei der Mona Lisa von Leonardo da Vinci so nah dran zu sein, dass man jeden einzelnen Pinselstrich erkennen kann, aber nur wenn man in einem gewissen Abstand vor dem Bild steht, erkennt man seine Schönheit als Ganzes. Gut, bei manchen Dingen ist es nicht unbedingt die Schönheit, es ist mehr der größere Zusammenhang, den man besser erkennen kann. So ging es mir am letzten Wochenende.

Ich weiß nicht, wie viele Menschen mitbekommen haben, dass dieses Projekt dieses Jahr sein 20jähriges Bestehen feiert. Falls nicht, jetzt habe ich es nochmal erwähnt. Und gerade zu solchen Jubelfesten muss man sich manchmal klar werden, wie es weitergehen soll. Leider gibt es da auch manchmal unangenehme Entscheidungen zu treffen. Sagen wir, unangenehme Entscheidungen auf kurzfristige Sicht. Langfristig ist das sicherlich anders. Ich habe in den letzten Wochen viel mit verschiedenen Menschen gesprochen und diskutiert und Vorschläge verschiedenster Art auf mich einwirken lassen. Doch erst letztes Wochenende kamen plötzlich die Resultate. Warum ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt? Weil ich zum ersten Mal Abstand von allem. Ich war zu Besuch bei einer Freundin und wir haben uns ein Wochenende der Entspannung gegönnt. Ich habe zum ersten Mal seit langem endlich wieder richtig tief schlafen können. Und auf diese Weise erholt kamen einige Gedanken, die letztlich zu Entscheidungen führten. Einfach so. Und das, während ich in den letzten Wochen teilweise dasaß und mir das Hirn zermarterte, was nun besser sei und was nicht.

Nun zu den Entscheidungen selbst. Wer die „Geschichte“-Seite von STAR COMMAND durchgelesen hat, der hat erfahren, dass es eben in der Vergangenheit ein ziemliches auf und ab mit dem Projekt gab. Auf der anderen Seite war und ist der Name „Star Command“ (und die damit verbundene Domain) viel zu schön, um sie einfach so aufzugeben. Deswegen sind wir wieder hier angekommen und wollen bleiben. Blogs zu schreiben war auch sehr wichtig, angefangen hat es als „Blogspot“-Blog, dann wanderte es zu WordPress und schließlich zum „1&1-Blog“. Nun lese ich regelmäßig blogformoney.de, und dort wurde einmal darauf eingegangen, wie man Aufmerksamkeit auf das eigene Blog lenken kann. Dass man eine eigene Adresse haben sollte, wenn man größere Aufmerksamkeit möchte, was der Grund war, für das Projekt-Blog schließlich die „Blogspot“- und WordPress-Seite aufzugeben. Meine ursprüngliche Idee war, die Blogs nach Unterthemen aufzuteilen, so entstand das ASTROCOHORS-Blog. Was aber in letzter Zeit unterschwellig immer mehr passiert, war die Tatsache, dass sich die Frage stellte, welches Thema gehört in welches Blog und darf man da die Grenze so scharf ziehen? Ein technisches Problem stellte sich des weiteren, denn (sorry!) für den „fortgeschrittenen Blogger“ sind die „1&1-Blog“ leider etwas unflexibel, da ihre Designs starr vorgegeben sind. Es ist nicht möglich, das Blog dem Aussehen der eigenen Webseite anzupassen, nicht einmal die bei WordPress üblichen „Widgets“ funktionieren bei allen Designs. Eigentlich funktionieren sie nur bei zwei Designs, aber die sind so minimalistisch, dass man sie dem Leser kaum zumuten mag. Also habe ich mich weiter informiert und das Resultat ist das neue „Star Command Blog“. Es funktioniert direkt mit WordPress und einer SQL-Datenbank. Demnächst wird dieses allgemeine Blog auch das ASTROCHORS-Blog ablösen.

Leider bringt das eine Sache mit sich: dieses Jahr hat es eine große Aktion gegeben, eine Blogkette, bei der es darum ging, sich gegenseitig bei Technorati zu favorisieren (siehe diesen Beitrag hier). Sowohl das ASTROCOHORS Blog als auch das alte Projekt-Blog haben hier eine gute „Authority“ erreicht (81 und 67). Diese Authority sind wir leider gezwungen abzugeben und wieder bei „0“ anzufangen. Aber vielleicht gibt es ja ein paar von den Bloggern, die damals mitgemacht haben, die dies hier lesen und dieses Blog zu ihrem Favorit bei Technorati machen. Wir haben es mit diesem Beitrag dort angemeldet, die Adresse ist einfach www.star-command.de.

blogformoney.de gibt noch ein paar Tipps, was man tun sollte, um den Bekanntschaftsgrad zu erhöhen, zum Beispiel sich beim infopirat anmelden, was ich schon getan habe. Natürlich sind auch dort alle bisherigen Bookmarks damit hinfällig, aber ich hoffe, dass zukünftige Beiträge das korrigieren. Ein anderer Tipp betrifft rivva.de. Auf dieser Seite werden aktuelle Blog-Beiträge zu verschiedensten Themen veröffentlicht. Es stellt sich nur ein Problem: Wie kommt man da hin? Respektive, wie man da hinkommt, wird auf der Seite gesagt, aber wie schafft man die Bedingungen dafür? „Wie Google zählt auch Rivva einen Hyperlink als Empfehlung. Wird ein Artikel von verschiedenen Seiten verlinkt, greift Rivva diese Diskussion auf. Je heißer ein Thema diskutiert wird, desto stärker versucht Rivva noch weitere Quellen zu entdecken. Auf diesem Weg findet Rivva jeden Tag weitere Blogs“, so heißt es auf Rivva. Daher findet sich dort eine sehr bunte Mischung, das habe ich schon festgestellt, von den Verschwörungstheoretikern, die standfest behaupten, es sei unmöglich, dass die Türme des World Trade Center von selbst eingestürzt seien bis hin zu Blogs von Printmedien wie FOCUS oder der taz. Also auch eher etwas auf lange Sicht.

Der Anfang ist aber selbst erst einmal die notwendigen Entscheidungen zu treffen und die entsprechenden Änderungen vorzunehmen. Dabei hat mir der Abstand vom letzten Wochenende sehr geholfen. Es geht also nochmal los, bei „Null“. Und in regelmäßigen Abständen wollen wir mal schauen, wie es sich weiter entwickelt hat.

Technorati Profile

“The Simpsons – Der Film”, ein Treffen, eine Petition und andere merkwürdige Ereignisse am oder um den 18. August 2007

Da sieht man mal, was dabei herauskommt, wenn ein paar Leute mit Gedanken im Kopf sich alle auf einmal treffen. Es gab einen angenehmen Tag zu verbringen, zusammen mit einem Kino-Abend, sowie verschiedene Dinge beim Essen zu besprechen.

Fangen wir mit dem an, was sich am Schnellsten abhandeln lässt: Die Simpsons – Der Film. Warum lässt sich das am Schnellsten abhandeln? Weil darüber schon so viel geschrieben wurde, dass man kaum mehr etwas ergänzen muss oder kann. Lediglich die Meinung aller Beteiligten: gut gemacht! Empfehlenswert, anschauen (wer es noch nicht getan hat)!

Nun zu den anderen, etwas ernsteren Dingen, betreffend das „Phantastische Projekt“ und dieses Blog. Seit Stefan Niggemeiers Abmahnung, die mit der Begründung erfolgt ist, er habe einen Kommentar „zu spät“ gelöscht und solle in Zukunft jeden Kommentar in seinem Blog VOR der Veröffentlichung prüfen, sind etliche Blogger dazu übergegangen, genau das zu tun. Andere meinen, man solle sich nicht aufregen, solange nichts entschieden sei (zwischen Niggemeier und dem Abmahner ist ein Rechtsstreit im vollen Gange). Schließlich sei doch schon früher festgestellt worden, dass es nicht zumutbar sei, alle Kommentare in Blogs oder auch Foren zu überprüfen.
Genau zu dem Thema meldete sich dann ein Kommentar auf unserem Blog, dessen Kommentar erst einmal vom Akismet-Spamfilter abgefangen wurde. Der Grund für das Abfangen war vermutlich die Tatsache, dass dieser Kommentar in exakt dem gleichen Wortlaut in verschiedenen Blogs wiedergegeben wurde. Der Kommentator stellt fest, dass sich sein Mitleid für Niggemeier und andere Blogger in Grenzen halte, da sich dieser nie so sehr als Befürworter einer Meinungsfreiheit hervorgetan hätte. Eine Überprüfung des Kommentars und seines Kommentators ergab, dass jener damit eine nach (politisch) stark rechts gewandte Meinung meinte. Im Klartext: Weil sich der Kommentator von Stefan Niggemeier zu unrecht… ja, was eigentlich? Also, Niggemeier hat die Meinung vom rechten Rand offenbar nicht stark genug toleriert. Und weil der Kommentator das für Unrecht hält, ist es nur richtig, dass Niggemeier jetzt selbst wiederum Unrecht widerfährt, dass damit aber nur am Rande zu tun hat. Wir haben dann beschlossen, den Kommentar einfach in Akismet zu belassen, wo er in ein paar Tagen in die Schrottpresse kommt und zu frischen Bits und Bytes recycled wird.

In dem Zusammenhang möchten wir auf eine Petition aufmerksam machen, die beim Deutschen Bundestag eingereicht wurde und das bestehenden Recht in der Hinsicht ändern, dass eine Abmahung nicht mehr möglich ist, wenn sie zuvor nicht kostenlos und ohne Einschaltung eines Anwalts angekündigt wurde; bzw. wenn eine Abmahnung ohne vorherige Ankündigung erfolgt, dass der Abmahner dann 2/3 der Anwaltskosten zu tragen hat, auch wenn die Abmahung berechtigt sein sollte. Für Online-Petitionen benutzt der Deutsche Bundestag die Seite einer schottischen Universität (das ist KEIN Witz, sondern deswegen so, weil sich das Ganze noch im Experimentalstadium befindet). Über die Petition kann man sich hier informieren und wenn man will, gleich eintragen: Petition „Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb“. Die Aktion geht noch bis zum 3. September. Jede Stimme zählt! (gefunden hier: PHP-Developer-Blog)

Außerdem haben auch wir inzwischen Probleme mit einem Beitrags-Klauer. Unter der Domain „Tradeboard“ wurde ein Blog eingerichtet, in das offenbar kaum oder keine eigenen Beiträge geschrieben werden. Stattdessen wird das Internet auf Beiträge in anderen Blogs abgegrast und diese wortwörtlich und mit allen Bildern übernommen. Bei uns betraf das sogar einen Beitrag in eigener Sache – dem, in dem wir einem Mit-Blogger zum Geburtstag gratuliert haben [völliger Blödsinn, das in einem anderen Blog zu veröffentlichen, da der Inhalt rein privater Natur und als nette Geste innerhalb dieses Blogs gedacht war]. Offenbar sitzt der Betreiber des Blogs in den Niederlanden. Auf der Hauptseite der Domain ist noch kein Inhalt hinterlegt, es ist daher nicht klar, was der Mensch / die Menschen, der / die dahinter steckt / stecken damit bezweckt / bezwecken. Es ist einfach nur ärgerlich. Warum werden solche Leute eigentlich nicht abgemahnt?

Unter all‘ diesen Eindrücken ging es darum, was wir nun tun, mit diesem Blog und dem „Phantastischen Projekt“. Wir haben im Moment die Projekte X-2, X-3, X-4 und X-5 in der Entwicklung und sind zu keinem rechten Schluss gekommen, in welcher Form wir weitermachen wollen. Nur über das „ob“, da sind wir uns einig: Ja! Trotzdem kann es sein, dass es hier zu einer kleinen, kreativen Pause kommt.

„Denn die Meinungsfreiheit, die wir meinen, ist frei von jeder Meinung!“
Terry Jones: Erik, der Wikinger

Die Technorati-Kette: Ein Zwischenstand

Puh – das kann ganz schön anstrengend werden. Gerade habe ich mich durch alle Leute geklickt, die dieses Blog oder das ASTROCOHORS-Blog bei Technorait als „Favorit“ angegeben haben und überall dort, wo noch ein „Fav“-Button zu sehen war, draufgeklickt. Der persönliche Zwischenstand lautet, dass das „Phantastische Projekt“ jetzt eine „Authority“ von 38 hat und auf Rang 162,428 aufgestiegen ist. Das ASTROCOHORS-Blog hat eine „Authority“ von 55 und Rang 105,673 (für beide: Stand im Moment, siehe Datum des Beitrags). Gegenüber dem Einstiegsrang von irgendwas bei acht Millionen ist das schon eine wesentliche Verbesserung.

Und hier noch der allgemeine Zwischenstand, eine Tabelle aller derzeitigen Teilnehmer:

BlogBeitragFav Link
ricdes dot com (Ehrenmitglied)http://www.ricdes.com/blog/…Add to Technorati Favorites
Datenschmutzhttp://blog.datenschmutz.net/2007-08/…Add to Technorati Favorites
Wort|ge|fecht, dashttp://www.wortgefecht.net/…Add to Technorati Favorites
aptgetupdate.dehttp://www.aptgetupdate.de/…Add to Technorati Favorites
Seven.luhttp://www.seven.lu/blog…Add to Technorati Favorites
Draussen nur Kännchenhttp://kaennchen-blog.de/…Add to Technorati Favorites
teh geekosphere.orghttp://geekosphere.org/…Add to Technorati Favorites
Wissen belastethttp://wissenbelastet.com/…Add to Technorati Favorites
geocaching-blog.dehttp://geocaching-blog.de/…Add to Technorati Favorites
Goggi-Bloghttp://goggiblog.blogspot.com/…Add to Technorati Favorites
Anwälte in Vulkane werfenhttp://www.anwaelte-in-vulkane…Add to Technorati Favorites
Vienna22http://www.duba.at/…Add to Technorati Favorites
Kropihttp://www.kropi.de/2007/08/…Add to Technorati Favorites
Pascalmhhttp://pascalmh.de/index.php…Add to Technorati Favorites
Tipps-Archivhttp://www.tipps-archiv.de/technorati…Add to Technorati Favorites
Onmecohttp://www.onmeco.de/blog/smo/t…Add to Technorati Favorites
Greensmilies.comhttp://www.greensmilies.com/2007/08/04/…Add to Technorati Favorites
Blogformoney.dehttp://www.blogformoney.de/?p=93Add to Technorati Favorites
Ulf Theis Webdesignhttp://www.ulf-theis.de/internet/…Add to Technorati Favorites
Troll-Bloghttp://trollblog.de/technora…Add to Technorati Favorites
Alles Was Bewegthttp://alleswasbewegt.de/2007/08/04/…Add to Technorati Favorites
one59http://one59.wordpress.com/2007/08/03…Add to Technorati Favorites
Store4dogshttp://www.store4dogs.at/blog/…Add to Technorati Favorites
Voll Dollhttp://volldoll.de/?p=154Add to Technorati Favorites
Baynado’s Suchmaschinenbloghttp://www.baynado.de/blog/…Add to Technorati Favorites
Prinzzess‘ Allerleihttp://www.prinzzess.biz/2007/08/04/…Add to Technorati Favorites
Das Phantastische Projekthttp://phantastik.wordpress.com/2007/08/04/…Add to Technorati Favorites
ASTROCOHORShttp://blog.astrocohors.de/?p=114Add to Technorati Favorites
Daves Bloghttp://dmay.net/blog/blogkette…Add to Technorati Favorites
Vielohrsophenhttp://vielohrsophen.de/2007/08/04/…Add to Technorati Favorites
Waiting for Annahttp://waiting.avengelina.de/?p=37Add to Technorati Favorites
Momworxhttp://momworx.de/blog-kette…Add to Technorati Favorites
ChaosZone WebNewshttp://www.chaoszone.de/blog/…Add to Technorati Favorites
Arkion.DEhttp://www.arkion.de/?p=534Add to Technorati Favorites
martins privates webloghttp://blog.kunzelnick.de/2007/…Add to Technorati Favorites
mon petit webhttp://pierromarie.wordpress.com/2007/…Add to Technorati Favorites
pwnzonehttp://www.pwnzone.de/web/…Add to Technorati Favorites
cimddwchttp://cimddwc.net/?p=70…Add to Technorati Favorites
NaschUnihttp://www.naschuni.de/wordpress/?p=25Add to Technorati Favorites
Mobbing-Gegner Bloghttp://blog.mobbing-gegner.de/index.php…Add to Technorati Favorites
Famloghttp://famlog.de/2007/08/04/…Add to Technorati Favorites
Entering Eternityhttp://enteringeternity.de/wordpress/?p=230Add to Technorati Favorites
Strafprozesse Bloghttp://strafprozess.blogspot.com/2007…Add to Technorati Favorites
Funvideoshttp://www.fun-vids.de/blogs…Add to Technorati Favorites
nodomain.cchttp://nodomain.cc/archives/2007…Add to Technorati Favorites
Fachinformatikerhttp://www.fi-ausbilden.de/blog/…/Add to Technorati Favorites
DenkFabriq Bloghttp://www.denkfabriq.de/blog/?p=318Add to Technorati Favorites
Karmataxihttp://www.karmataxi.de/index.php/…Add to Technorati Favorites
321 Bloggerhttp://www.321blogger.de/2007/…Add to Technorati Favorites
Square Enix Bloghttp://www.square-enix-blog.de/?p=85Add to Technorati Favorites
Paddy’s Lifehttp://www.p-age.ch/2007/08/06/…Add to Technorati Favorites
Besser gehts immerhttp://www.bessergehtsimmer.at/2007/…Add to Technorati Favorites
Sebastian Schusterhttp://www.sebastian-schuster.de/blog/…Add to Technorati Favorites
Philomenon Bloghttp://www.philomenon.net/2007/08/…Add to Technorati Favorites
wazzup?http://www.elfen.ch/blog/?p=813Add to Technorati Favorites
Raketenbloghttp://www.raketentim.de/blog/…Add to Technorati Favorites
School-Life.dehttp://www.school-life.de/blog/…Add to Technorati Favorites
Dimension 2khttp://www.dimension2k.de/2007/…Add to Technorati Favorites
Tonsai Mediahttp://www.tonsai-media.de/2007/…Add to Technorati Favorites
Play Jack Bloghttp://blog.playjack.de/…Add to Technorati Favorites
Tinohttp://tinosoph.blogspot.com/2007…Add to Technorati Favorites
elek·tri·sch·auhttp://www.ruckh.org/blog/2007/…Add to Technorati Favorites
The Dark Side of the Moonhttp://massiliapunktch.blogspot.com/…Add to Technorati Favorites
nedso.orghttp://blog.nedso.org/2007/…Add to Technorati Favorites
frische-zitronen.dehttp://www.frische-zitronen.de/2007/…Add to Technorati Favorites
Viral-Totalhttp://www.viral-total.de/m…Add to Technorati Favorites
My Life Bloghttp://www.oliver-schaef.de/blog/…Add to Technorati Favorites
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Im Gasthaus “Zur Goldenen Möwe”

Nach einem erfolgreichen Tag saßen wir gestern Abend noch im Gasthaus „Zur Goldenen Möwe“ in Ringsheim, um bei Speis‘ und Trank Ideen durchzuwälzen, beziehungsweise, die Ideen der letzten Wochen nochmal durchzugehen. Aber der Reihe nach.

Das Treffen kam spontan zustande, nachdem ein paar Mitglieder des Phantastischen Projekts am Europa-Park Fantreffen Sommer 2007 teilgenommen hatten. Da andere Mitglieder auch nicht fern waren, wurde Abends gegen halb acht das Treffen spontan verabredet. Und so kamen doch noch einige Leute zusammen, die einen der großen Tische des Gasthauses wohl nicht zur Gänze, aber zu einem Teil zu belegen vermochten. Während des festlichen Mahls wurden Gedanken ausgetauscht, besprochen, diskutiert. Und man fand, dass man auf einem gutem Weg war. Projekt X-3 wurde für gut befunden, genauso wie X-5. Aufgaben wurden neu verteilt und Termine gemacht.

Und bald wird sich das alles auflösen… 😉

Grundgesetz: One for you, one for me…

„Start spreadin‘ the news…“ Mit diesen Worten beginnt das Lied „New York, New York“ von Frank Sinatra. Ungefähr übersetzt bedeutet es „verbreitet die Neuigkeit“ oder etwas wörtlicher „fangt an, die Neuigkeit zu verbreiten“. Egal wie, diese Worte umschreiben, was wir mit einer Aktion machen wollen, die vor einigen Tagen begonnen wurde, und wir fordern ebenfalls dazu auf: „start spreadin‘ the news…“

Worum geht es? Phantastik-Projekt-Blogger Thorsten Reimnitz hat im ASTROCOHORS-Blog die Aktion „Grundgesetz zum Weitergeben bestellen“ aufgegriffen, die ursprünglich von Karans Blog stammt. Jeder Bürger kann sich nämlich beim Referat „Öffentlichkeitsarbeit“ des Deutschen Bundestages bis zu 3 Exemplare des Grundgesetzes kostenlos bestellen. Karans Idee war, dass jeder sich diese 3 Exemplare bestellen soll: eins für sich selbst, zwei zum Weitergeben (z. B. an Freunde oder Arbeitskollegen). Diese Idee wurde dann von Sven Scholz nochmals erweitert: man solle doch eins der Grundgesetze an Innenminister Schäuble schicken, als Reaktion auf dessen zuletzt verbreitete Ideen (Einsatz der Bundeswehr im eigenen Land, gezielte Tötung von „Gefährdern“ ohne Gerichtsurteil etc.).

Letzteres hat sich inzwischen zu einer großen Aktion ausgewachsen, an der sich nunmehr über 200 Blogs und zusätzlich etliche Foren beteiligen. Und es ist eine gute Aktion, dem Minister vor Augen zu führen, was das Wort „Demokratie“ eigentlich bedeutet und dass es Einwände gibt, die man ernst nehmen sollte. In den genannten Blogs finden sich weitere Links zu anderen, mit weiteren Informationen und zum Teil mit Bannern zu der Aktion.

Nachtrag: Die Aktion hat noch weitere Kreise gezogen, der Betreiber des Blogs „Frank Wettert“ hat verschiedene Magazine und Nachrichten-Redaktionen auf die Aktion aufmerksam gemacht. Richtige Reaktionen gibt es bisher offenbar keine, nur dass man die Nachricht an die entsprechenden Redakteure weitergeleietet habe. Aber was nicht ist…

Neu bei ASTROCOHORS

Liebe Leserin, lieber Leser,
in den letzten Wochen wurde emsig gearbeitet an Korrekturen und Neuerungen, an Manuskripten und Design. Mit dem heutigen Tag ist das Werk fast vollendet. Und mit der Umgestaltung des Hauptterminals ist ein weiterer Schritt getan. Mit diesem Internettagebuch – Neudeutsch „Blog“ – sollen Interessierte auf dem neuesten Stand der Dinge gehalten werden. Und da dies der erste Eintrag ist, wollen wir einen Blick zurück werfen auf die Geschichte des „Phantastischen Projekts“.

7. August 1985
In einem Buch schreibt Thorsten Reimnitz den Beginn einer Geschichte auf. Der erste Satz lautet: „Irgendwo im Weltall, fern der Erde, lag ein Planet.“ Mit diesem Aufschreiben entstehen erste Pläne für Romane und Filme.

18. Mai 1987
Das Projekt wird von Thorsten Reimnitz und ein paar Freunden auf einer Reise nach Bonn offiziell gegründet, damals noch unter dem Kürzel „RFC“. Ziel soll zunächst ein Science-Fiction-Film sein, zu dem erste Aufnahmen noch auf SUPER-8-Filmmaterial entstehen.
Bei diesen Aufnahmen soll es allerdings bleiben, da bedingt durch Wohnortwechsel und Berufsausbildung die kleine Gruppe schrumpft.

1. Mai 1992
In Tübingen formiert sich ein Trekdinner. Auf dem Weg zur allerersten „FedCon“ in Augsburg wird die „USS Europe“ gegründet und meldet sich bei der internationalen Organisation „Starfleet“ an.

1993
Thorsten Reimnitz tritt der „Starfleet“ bei und kommt so in Kontakt mit dem Tübinger Trekdinner. Die Idee zu einem Film kommt wieder auf.
Im gleichen Jahr gründet Robert Amper auf dem Weg zu einer Convention die „USS Highlander„.

1994
Die „Federation Con 2„: Thorsten Reimnitz knüpft neue Kontakte und sieht einige Fanfilme. Die Idee eines eigenen Projekts nimmt wieder Gestalt an. Gleichzeitig erarbeitet er eine Reihe von Geschichten für den Newsletter der „Europe“.
In diesem Jahr wächst auch seine Begeisterung für den Europa-Park, nachdem dort ein Spanischer Themenbereich erstellt wurde.

1995
Thorsten Reimnitz tritt den „TCE“, dem „Terranischen Club EdeN“ bei. Im Verlauf der Zeit schreibt er mehrere Berichte, Geschichten sowie einen Fortsetzungsroman für die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift.
Die „Federation Con 3“ (oder kurz „FedCon“) findet statt. Der erste Film der USS Highlander hat hier Premiere, noch unter dem Titel „Star Trek: Highlander – The Return of Captain Norad“. Reimnitz nimmt Kontakt mit Robert Amper auf und wird Mitglied des Projekts.
Im Sommer werden weitere Aufnahmen für das eigene Projekt gemacht, als die USS Europe die „Algol-Tour“ zur Ruine Hohenurach unternimmt.

1996
„FedCon 4“: Zum ersten Mal in Bonn und diesmal mit der großen Premiere des neuesten Films von Robert Amper: „Highlander 2: Captain Norad, Ruler of the Universe“.
Die Mitglieder der USS Europe entwickeln das Konzept für ein Drehbuch, das Thorsten Reimnitz schließlich zusammeführt und niederschreibt. Ein Film nimmt damit endlich Gestalt an.

1997
„FedCon 5“: Wiederum mit einer Premiere, „Highlander 3: Captain Norad, King of the Impossible“. Zum ersten Mal spielt Thorsten Reimnitz in einer kleinen Rolle mit. Allerdings ist dies die letzte Premiere eines „Highlander“-Films auf einer FedCon.
Im gleichen Jahr werden endlich die Aufnahmen für den geplanten Film über die USS Europe durchgeführt, und zwar in Reutlingen. Der Film trägt den (Arbeits-)Titel „EUROPE 2: The Wrath of Shinja“.

1998
„Highlander 4: History“ kommt heraus. Die „Highlander“ feiert ihr 5jähriges Bestehen im Europa-Park.
Thorsten Reimnitz nimmt Kontakt mit Tanja Kühnel auf, die seit einigen Jahren für die grafische Gestaltung des Highlander-Projekts zuständig ist. Er ist schon seit einiger Zeit dabei, die Geschichten vom Raumschiff Highlander in Roman-Adaptionen umzuarbeiten. Tanja Kühnel erklärt sich bereit, auch hier die grafische Gestaltung zu übernehmen.

1999
Der vorerst letzte Teil der „Raumschiff-Highlander“-Saga kommt als Film heraus: „Highlander 5: Norad – Resurrection“.
Am 9. September wird mit der „Basis Atlantis“ die erste Homepage des Phantastischen Projekts ins Internet gestellt. Hauptschwerpunkt liegt allerdings auf den am Bodensee gelegenen SF-Clubs und -Treffs, das Projekt selbst bildet nur eine „Nebensache“.

2000
Das Projekt wird in „Star Command“ umbenannt. Im November erscheint das erste Buch, die Roman-Adaption des ersten „Raumschiff-Highlander“-Films „Die Rückkehr von Captain Norad“ nach dem Drehbuch von Robert Amper. Das Cover gestaltet Tanja Kühnel.

2001
Das Projekt wird erneut umbenannt und heißt nun „Astrocohors„. Gleichzeitig erscheint die zweite Auflage des ersten Buches. Da das Projekt nun mehr Aufmerksamkeit erfordert, tritt Thorsten Reimnitz aus dem TCE aus. Im Juni wird zum ersten Mal der Begriff „Astrocohors – Das Phantastische Projekt“ verwendet.

2002
Die erste NetRoman-Reihe vom „Raumschiff Highlander“ beginnt. Grundlage bildet das von Carsten Lubinsky ins Leben gerufene Forum, das von den Mitgliedern des „Highlander-Projekts“ verfasst wird. Überarbeitet werden die Geschichten von Thorsten Reimnitz.
Selbiger beginnt im Sommer diesen Jahres an Entwürfen von etwas zu arbeiten, das den Namen „Quaythar“ trägt.

2003
Die USS Highlander feiert das 10jährige Bestehen. Carsten Lubinsky beginnt mit einigen Freunden ein eigenes Projekt. Die NetRomane gehen in eine neue Runde.
Thorsten Reimnitz begeistert sich für die „Center Parcs“ und gründet daher ein neues Fan-Projekt, die „Fans der riesengroßen kleinen Ferien„, dem ein gewisser Erfolg beschert wird.

2004
Kreative Phase: Das Projekt wird komplett umgearbeitet. Im Dezember gehen die überarbeiteten NetRomane unter dem Titel „Raumschiff Highlander Deep Core“ an den Start.

2005
Im Januar erscheint das zweite Buch vom Raumschiff Highlander „Captain Norad, Herrscher über das Universum.“ Das Cover gestaltet erneut Tanja Kühnel. Mit dem Erscheinen dieses Buches wird eine neue Richtung erkennbar, da es nicht die Nummer „2“, sondern die Nummer „6“ trägt. Beide Bücher sollen in eine größere Reihe eingearbeitet werden.

Und es geht weiter. Das neueste von unserem Projekt lesen Sie immer hier!