Auf Kollisionskurs | ACSOLAR #003

Es ist soweit: die dritte Folge unserer großen Serie feiert heute Premiere. Aber zuerst zu unserem Newsletter: Ein paar mehr Abonnenten könnten wir noch vertragen – also unbedingt weitersagen! Der Newsletter ist und bleibt kostenlos. Und er bringt immer die neueste Episode und ein paar Hintergrundinformationen, zuverlässig bei Erscheinen in den elektronischen Briefkasten. Hier kann er abonniert werden: klick!

Beginnen wir diesen Beitrag dann auch gleich mit der Episode für diese Woche, die den Titel “Auf Kollisionskurs” trägt: Wenn sich zwei Objekte aufeinander zubewegen und – wenn sich an dieser Bewegung nichts ändert – unweigerlich miteinander zusammenstoßen werden, nennt man das „Kollisionskurs“. Das kann wortwörtlich der Fall sein, indem sich zum Beispiel jemand mit einem feststehenden Objekt auf Kollisionskurs befindet. Man kann es aber auch im übertragenen Sinn sehen, etwa wenn zwei Menschen mit unterschiedlichen Ansichten dazu verurteilt zu sein scheinen, zusammenzustoßen. In dieser Episode sehen wir Taucher, Raumschiffe und Menschen in Beziehungen. Was von dem vorgenannten trifft hier auf wen zu?

Die Premiere findet heute um 20.15 Uhr statt!

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Zitate erkennen: Die Menschen gehen ihren Geschäften nach und denken, sie haben die Macht über die Materie

Schauen wir uns das nächste Zitat an, das wir im Pilotfilm finden. Über die ahnungslosen Bewohner der Erde wird gesagt, sie dachten, sie hätten die Macht über die Materie und gehen ahnungslos ihren Geschäften nach, obwohl sie aus den Weiten des Weltraums beobachtet wurden. Dieser Absatz ist ein (leicht abgewandeltes) Zitat aus H. G. Wells’ Roman “Der Krieg der Welten” (OT “The War of the Worlds”). Eigentlich wird hier das Verhalten der Marsianer beschrieben, die die Erde als Eroberungsziel ausgemacht hatten. In unserer Serie sind es andere Völker, die die Erde beobachten, natürlich die Acels, aber auch andere, die eine Reality-Show mit Namen “Eye in the Sky” aus den Aufnahmen von unserem kleinen Planeten produzieren. Was es mit dieser Show auf sich hat, werden wir noch erfahren.

“Krieg der Welten” war ebenfalls eine Inspiration für mich, auch wenn ich zugeben muss, dass ich das Buch sehr lange Zeit nicht gelesen hatte, sondern nur den Film von 1953 kannte (lief im Deutschen unter dem Titel “Kampf der Welten”). Neben Jules Verne war das die Inspiration dazu, die Geschichten, die in meinem Kopf entstanden, hauptsächlich im Sonnensystem der Erde stattfinden zu lassen. Ja, wir wissen mittlerweile, dass es kein menschenähnliches Leben auf den anderen Planten gibt, aber wir befinden uns hier ja im Bereich der Science Fiction. Und da lässt sich immer etwas machen. Vor allem hatte ich diese Idee, da ich immer schon – sobald sich die Möglichkeit bietet – die Geschichten als Film oder Filmserie erzählen wollte. Und da war es wesentlich einfacher, wenn die anderen Außerirdischen Abkömmlinge der Erdbewohner sind.

Eine weitere Inspiration dafür waren die amerikanischen Serials “Flash Gordon” (hier besonders die zweite Staffel “Space Soldiers’ Trip to Mars”) und “Buck Rogers” aus den 1930er Jahren. Hier wurden die Planeten Mars (Flash Gordon) und Saturn (Buck Rogers) besucht und die Außerirdischen sahen sehr menschlich aus (wenn man von den tönernen Menschen absieht, aber auch die hatten eine humanoide Grundform).

Bis ich die erste Idee dann wirklich aufschrieb, ist sie allerdings lange in meinem Kopf herumgewandert. Die Flash-Gordon- und Buck-Rogers-Serials liefen in den frühen 1980er Jahren im deutschen Fernsehen unter der Überschrift “Opas Weltraumkino”. Komischerweise kannte mein Opa dieses Weltraumkino allerdings nicht… “Kampf der Welten” dürfte ich um die gleiche Zeit zum ersten Mal im Fernsehen gesehen haben. Später gab es noch eine Folgeserie, die seinerzeit zum ersten Mal auf Pro Sieben lief. Auch auf diese gibt es im Rahmen der Serie eine Anspielung – aber vielleicht klären wir die ein andermal auf.

Das war es dann auch schon für diese Woche. Nächste Woche geht es weiter.

Tauchgang mit Hindernissen | ACSOLAR #002

Die Neuauflage der Reihe „ASTROCOHORS SOLAR“ geht weiter und ich bin immer noch am Experimentieren, wie ich alles unter einen Hut kriege. Wer jedenfalls früher auf die neueste Episode hingewiesen werden möchte, muss entweder den YouTube-Kanal abonnieren und darf nicht vergessen, die Glocke zu aktivieren (aber auch dann hat YouTube Schwierigkeiten, die Videos rechtzeitig auszuliefern) oder den Newsletter zu abonnieren, der immer rechtzeitig genug herauskommt: klicke hier! (Besser wäre es aber, beides zu tun, vorausgesetzt Ihr habt einen YouTube-Account, sonst reicht auch der Newsletter.)

Die zweite Folge der Neuauflage trägt den Titel „Tauchgang mit Hindernissen“ und sie findet sich gleicht hier:

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Wer aufmerksam war, dem wird das komische Format aufgefallen sein. Ja, zu dem Zeitpunkt wurde noch im alten Fernsehformat aufgenommen. Aber keine Panik: Noch im Verlauf der ersten Staffel wird sich das umstellen, genauso wie sich am Ende des Pilotfilms das Format von Super-8-Film auf Video umstellte.

Zitate und Anspielungen erkennen: “Mit einem Sternenschiff kamen sie an…”

Im letzten Newsletter habe ich Euch aufgefordert, beim Pilotfilm mal ganz aufmerksam zu sein, was Zitate und Anspielungen betrifft. Innerhalb dieser Reihe wollen wir uns diese dann anschauen und erklären, woher sie kommen. Es geht los mit dem Vorwort, das im Pilotfilm noch gesprochen wird, dort fällt der Satz:

“Mit einem Sternenschiff kamen sie an, zu der Zeit als gerade das Leben begann auf der Erde…”

Das ist nicht nur der erste Satz des Vorworts, sondern auch der zweite Satz des Liedes “Die Fremden” aus dem Jahr 1980, komponiert von Ralph Siegel, getextet von Bernd Meinunger und gesungen von der Gruppe Dschinghis Khan. Das Lied hat einen sehr sphärischen Klang und berichtet von den geheimnisvollen “Fremden”, außerirdischen Wesen, die vor sehr langer Zeit die Erde besuchten. Sie wurden “die Götter” genannt, denn “man fand sonst kein Wort für die Fremden”. Es wird allerdings angedeutet, dass die frühen Menschen nur kurzen Kontakt mit den Außerirdischen hatten: “So wie sie kamen, verschwanden sie dann, weil sie glaubten, die Menschheit ist gut und sie wird überleben.” (Was das betrifft, wollen wir hoffen, dass die Fremden sich nicht getäuscht haben. Aber wir müssen es erst noch beweisen.) Leider ist die Botschaft der Fremden im Lauf der Zeit verloren gegangen, da die Zeichen, die sie hinterlassen haben, von Wasser und Sand bedeckt wurden. Doch fast trotzig hört man ihm Hintergrund den Ruf: “Lasst uns nach ihr suchen!”

Tatsächlich war ich damals ein Fan der Gruppe Dschinghis Khan. Das Lied “Die Fremden” findet sich auf der 1980 erschienenen LP “Rom”, neben einigen anderen. Ich mochte den Stil von Ralph Siegel, aus jedem Lied etwas anderes zu machen. Nehmen wir das Hauptlied dieser LP, “Rom”, das mit pompösen Trommeln und Fanfarenklänge an die Geschichte der “ewigen Stadt” erinnert, zwischendrin aber typisch italienische Volksmusikklänge anschlägt, oder “Käpt’n Nemo”, gesungen von Steve Bender, gewidmet dem Kapitän der Nautilus aus “20.000 Meilen unter dem Meer”, bei dem an sich wirklich auf den Grund des Ozeans versetzt fühlt. “Die Fremden”, wie gesagt, klingt sehr atmosphärisch. Und Musik ist für mich ein wichtiger Teil des Schreibens, da Musik Gefühle erzeugt. Ich habe mich damals gefragt, warum die Fremden, um die es in dem Lied geht, auf die Erde gekommen sind und was sie wollten. Natürlich kannte ich auch ein paar Werke der so genannten “Prä-Astronautik”, also Menschen, die behaupteten, dass bedeutende Bauwerke nicht von Menschen, sondern von Außerirdischen erbaut wurden. Das klang alles sehr phantastisch und überragend. Aber durch meine Familie hatte ich Zugriff auf andere Bücher, die das realistische Bild des Altertums zeichneten (unter anderem C. W. Cerams “Götter, Gräber und Gelehrte”). So setzte sich bei mir die Idee fest: Was, wenn den Fremden klar war, dass sie sich in die Entwicklung der Menschheit nicht einmischen durften? Man sieht hier sehr deutlich die Wurzeln zu den “Acels”, die in den Geschichten eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Ich habe mich gefragt, welche Pläne die Fremden wohl verfolgten – und wenn sie “die Götter” genannt wurden, ob sie dann auf die eine oder andere Weise mit dem kollektiven Bewusstsein der Menschen verbunden waren. Zu welchem Schluss ich gekommen bin, werden wir in der Geschichte noch erfahren.

In dem Lied haben die Fremden allerdings keinen Namen. Woher kommt also die Bezeichnung “Acels”? Mein erster eigener Computer war der damals hochmoderne Schneider (eigentlich: Amstrad) CPC 464, der meine alte Reiseschreibmaschine ablöste, auf der ich die ersten Geschichten wortwörtlich zu Papier gebracht habe. Er sah so aus:

Der Amstrad CPC 464. Bild: Thorsten Reimnitz

Hier entstanden die weiteren Geschichten, die ich so schrieb. Wenn man den Computer einschaltete, erschien ein Startbildschirm mit einem Eingabecursor (das Betriebssystem war damals MS-DOS, Windows gab es noch nicht). Die ersten Zeilen des Startbildschirms waren die Rückmeldung, um welches System es sich dabei handelte. Diese lauteten:

Bild: Wikipedia / Bill Betram / https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Pixel8

“AMSTRAD 64k Microcomputer (v1)
© 1984 Amstrad Consumer Electronics plc
and Locomotive Software Ltd”

Auf der Suche nach einem passenden Namen für diese uralte Spezies fiel mir irgendwann diese Titelzeile auf, die ich ja immer sah, wenn ich den Computer einschaltete. Und aus den Großbuchstaben der zweiten Zeile (Amstrad Consumer Electronics … Locomotive Software) entstand der Name “ACELS”. Und ich stellte mir vor, wie Menschen versuchen würden, die Acels zu verstehen, ungefähr so, wie es in den letzten Zeilen von “Die Fremden” heißt:

“Zeichen in Bergen und Wüsten versteckt
Die wir vielleicht in Millionen von Jahren versteh’n.
(Hoffentlich ist es dann nicht zu spät!)
Die wir vielleicht nie im Leben versteh’n,
Sie niemals versteh’n,
Nein, niemals versteh’n.”

Das ganze Lied kann man sich auf dem offiziellen YouTube-Kanal von Dschinghis Khan hier anhören:

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Und das war’s auch schon für diese Woche! Ich bin noch auf der Suche nach einer weiteren Plattform für die Videos, ganz ohne Werbung und ohne komische, verfassungsfeindliche Inhalte. Wenn sich da etwas entwickelt, gebe ich Bescheid.

40 Jahre Phantastisches Projekt: Phantasialand (Impression)

Phantasialand 1987: Einer der ersten Drehorte mit Super 8. Bild: Thorsten Reimnitz

Zwei Jahre nach dem Beginn entstanden die ersten Aufnahmen für einen Film. Auch sie haben die Zeit überdauert, im Gegensatz zu der Attraktion des Phantasialands, die man hier sieht: der Phantasialandjet. Es stimmt tatsächlich, zwar bin ich durch die relative Nähe und den häufigen Besuchen dem Europa-Park mehr verbunden, aber die ersten Filmaufnahmen entstanden im Phantasialand.

ASTROCOHORS SOLAR – Pilotepisode

Zu Feier des Tages auch hier im Blog: die Pilotepisode unserer kleinen Serie.

Der Inhalt: Auf der Erde schreiben wir das Jahr 1985. Die Menschen haben keine Ahnung von den Vorgängen außerhalb der Atmosphäre ihres Planeten – und auch nicht von Vorgängen direkt mitten unter ihnen: Eine außerirdische Raumflotte hatte Forschungszentren auf der Erde gebaut, um diese merkwürdige Kultur zu erforschen. Jetzt versuchen einige der Außerirdischen, tiefer in die Gesellschaft einzudringen, indem sie Menschen der Erde rekrutieren. Zu diesen Rekruten gehören die jugendlichen Mitglieder eines kleinen Clubs, die in ein Abenteuer geworfen werden, das größer ist, als sie sich je vorstellen konnten. Sie lernen über alte Konflikte, die zwischen den Planeten ausgetragen werden und die letztlich sogar die Erde in Gefahr bringen…

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40 Jahre Phantastisches Projekt: Der Tag!

Das Tagebuch mit den ersten Aufzeichnungen über das Phantastische Projekt.

Heute ist der eigentliche Tag, an dem die Aufzeichnungen – und damit das Projekt – begannen. Es hieß nur noch nicht „phantastisches Projekt“ und manche der Dinge hatte ich vorher schon entworfen, zum Beispiel von den Namen. Die wurde hier genauso festgehalten wie neue Dinge, die mir so einfielen und die den Grundstock für einige Ideen waren, die die Zeit bis heute überdauert haben.

Heute Abend gibt es dann noch eine spezielle Videopremiere.

40 Jahre Phantastisches Projekt: Initiator (Impression)

Der glorreiche Initiator des Projekts im gleichen Jahr, als das Projekt seinen Anfang nahm.

Den Namen hab ich einem Freund zu verdanken. Als Notfallsanitäter stört es mich allerdings, dass die Abkürzung des Spitznamens „G.I.“, was in der Medizin auch für „gastrointestinale Blutung“ steht (falls Ihr nicht wisst, was das ist – Ihr wollt es auch gar nicht wissen!).

Morgen ist der eigentliche Jubiläumstag und da gibt es Abends noch eine besondere Videoepisode.

ANKÜNDIGUNG UND VORSCHAU: Reihenneustart in der Jubiläumswoche

Das Phantastische Projekt feiert dieses Jahr ein Jubiläum – und wir haben die Jubliäumswoche erreicht. Der Tag selbst ist der 7. August, und genau dann machen wir einen Neustart für unsere SF-Reihe, in chronologisch richtiger Reihenfolge und mit Material, das zwar aufgenommen, aber nicht veröffentlicht wurde. Mehr darüber erfahrt Ihr im Video.

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