„Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen.“ (Xavier Naidoo)
Die letzte Zeit, besonders das letzte Jahr war geprägt von vielerlei auf und ab und hin und her. Pläne wurden gemacht, wieder verworfen, neues angedacht… doch wenn man auf zu viele kleine Dinge verteilt ist, zerteilt das auch die Energie. Am heutigen Tag wollen wir die Gemeinschaft und die Beständigkeit feiern und vereinen, was zusammengehört. Das ist das Ergebnis des intensiven Prozesses der letzten Wochen. „Das Phantastische Projekt“ als Ergebnis einer Gemeinschaftsarbeit. Hier, an dieser Stelle, ist der Punkt, den Blick über den Tellerrand zu wagen, zu beobachten und zu sehen, Gedanken auszutauschen, Parabeln, Geschichten, Mythen und vieles mehr. Auch Neuigkeiten werden hier verbreitet.
Die Abteilung „ASTROCOHORS“ bildet den Rahmen für Science Fiction, Utopien, Visionen der Zukunft. Denn jeder von uns trägt seinen Teil dazu bei.
In den nächsten Tagen werden wir über den Fortschritt der Arbeiten am Projekt berichten, so wie sie erledigt sind.
„Auf das unentdeckte Land… die Zukunft!“ (Kanzler Gorkon in STAR TREK VI: Das unentdeckte Land)
So, da bin ich wieder – ungefähr 45 Minuten ging der Gewittersturm, jetzt lösen sich die Wolken langsam auf und es wird wieder heller. Wie man an dem ersten Bild sieht, hat es 10 mm geregnet in der Zeit, auf dem zweiten Bild sieht man, wie meine Blumentöpfe abgesoffen sind.
Auch wenn heute Sommeranfang ist, auch das gehört zum Sommer mit dazu. Die Araber sagen: „Immer nur Sonne macht eine Wüste.“ Und ein Gewitter kann wohltuend sein. Denn hier entlädt sich die Spannung, die sich zuvor aufgebaut hat. Der Regen reinigt die Luft und Spannung wird abgebaut. Und danach scheint wieder die Sonne.
Manche Menschen mögen Gewitter nicht. Nun gut, diese haben vielleicht auch etwas unheimliches an sich, der Himmel wird schwarz, es blitzt und donnert und der Regen spült vieles hinweg. Aber es ist nötig. Auch wenn es um den Umgang mit anderen Menschen geht. Da kann sich auch eine Gewitterfront aufbauen, die danach drängt, sich zu entladen. Da es Menschen gibt, die diese Art von Gewitter auch nicht mögen, verhindern sie das Gewitter, wenn sie es können. Blitze zerstören Bäume, Häuser und andere Dinge, sagen sie. Der Regen spült die Erde weg, sagen sie. Und dann befehlen sie den Wolken, einfach wieder zu verschwinden. Es findet keine Entladung, keine Reinigung statt. Das Risiko eines Gewittersturms wollen sie nicht eingehen. Doch das nächste Mal baut sich noch etwas schwereres auf… und so weiter und so weiter… bis es wirklich zur Katastrophe kommt. Besser wäre es, hin und wieder ein Gewitter zu riskieren. Nicht es verscheuchen, sondern Vorsorge treffen, dass es keine zu großen Schäden anrichten kann. Und wenn dann die Entladung stattgefunden hat und die Luft wieder gereinigt ist, dann wird auch wieder die Sonne scheinen. Natürlich birgt das ein gewisses Risiko, denn es könnte tatsächlich zur Katastrophe kommen. Aber so sind Menschen. Wenn man es nicht riskiert, wird die Wahrscheinlichkeit einer Katastrophe von Mal zu Mal größer. Und irgendwann lassen sich die Wolken nicht mehr verscheuchen. Dann kommt das große Gewitter, ob man will oder nicht, mit Sturm, Blitz, Donner, Hagelschlag und einer Sintflut, die viel mehr wegreißt, als die kleinen Gewitter es je hätten können. Oft ist das Gejammer dann groß und die Schuld wird dem Gewitter gegeben – oder jenen, die es vermeintlich verursacht haben. Dabei liegt die Ursache ganz woanders, in der Unfähigkeit, die kleinen Gewitter zuzulassen.
Der Sommer hat gerade erst begonnen. Wir werden noch einige Sonnentage erleben, das ist sicher. Auch wenn von heute an die Tage wieder kürzer werden. Und die Ernte dessen, das wir gesät haben, steht uns noch bevor.
Heute ist Sonnenwende, auch Midsommar genannt, und sollte eigentlich der längste Tag und die kürzeste Nacht sein. Aber wenn ich so hinaus schaue, habe ich eher den Eindruck, es ist der kürzeste Tag und die längste Nacht, denn hier ist es jetzt (10.30 Uhr morgens) so dunkel geworden, dass ich mein Schreibtischlicht einschalten musste. Und bei den schwarzen Wolken, die vorbeiziehen, hatte ich schon die Befürchtung, mein Blogeintrag für den heutigen Tag würde ungefähr folgendermaßen gehen: „Und siehe! Aus den Wolken ritt einer auf einem bleichen Pferde und rief: ‚Wehe, Menschheit! Wehe!‘ Und der Himmel öffnete seine Schleusen…“ Verdammt, das tut er wirklich! Alles jenseits meines Balkons verschwindet hinter eine weißen Wand. Und es blitzt. Ich werde diesen Eintrag hier mal abbrechen und meinen Computer herunterfahren. Ich mache nachher weiter.
Heute, am 22. Mai 2007, wäre der belgische Zeicher Georges Prosper Remi, besser bekannt unter dem Namen „Hergé“, 100 Jahre alt geworden. Ich möchte an dieser Stelle dem Schöpfer zweier meiner Kindheitshelden, Tim und Struppi, gedenken und verweise daher auf diese Bildergalerie aus den Abenteuern der beiden Helden: Klick!
Am heutigen Tag vor 20 Jahren fanden sich zum ersten Mal ein paar Leute zusammen, die sich vornahmen, ein eigenes Science-Fiction-/Fantasy-Projekt ins Leben zu rufen. Unglaublich, wie die Zeit vergeht. Wir werden diesen Jahrestag auch noch gebührend würdigen, wollen die Leser in unserem Blog aber nicht mit alten Geschichten langweilen, noch dazu, da diese sowieso auf unserer Seite aufgeführt sind. Wir wollten es nur der Vollständigkeit halber erwähnen. Denn heute ist ja auch noch Muttertag, ein Tag, der genauso gewürdigt gehört. In diesem 20. Jahr werden wir ein paar Aktionen machen, über die wir hier in unregelmäßigen Abständen berichten werden. Auch unsere „Projekt X“-Sache geht natürlich weiter. Was wir jedoch heute schon getan haben: Wir haben anlässlich des Jubiläums die Counter zurückgesetzt auf „0“. Auf diesem Blog in der linken Spalte ist ein Counter, der alle Zugriffe hier zählt. Auf der Hauptseite unseres Projekts befindet sich ein separater Counter. Beide fangen ab dem heutigen Tag wieder am Anfang an. Und dann mal sehen, was die Zukunft bringt.
Am heutigen 25. März 2007 ist es genau 50 Jahre her, dass die Römischen Verträge unterzeichnet wurden, die die Grundlage für die heutige Europäische Union bildeten. Und was wurde in den letzten 50 Jahren nicht alles behauptet. Offene Grenzen – das bringt eine Schwemme von billigen Arbeitskräften ins Land und bootet unsere Arbeitskräfte aus. Der Euro wird eine zu weiche Währung sein und Europa ins wirtschaftliche Chaos jagen. Offene Grenzen – ein Paradies für Schmuggler.
Die Geschichte hat den Zweiflern das Gegenteil bewiesen. Wer Angst um deutsche Arbeitsplätze hatte, sieht sich heute mit einer genau gegenteiligen Situation konfrontiert, die Lohnzurückhaltung der vergangenen Jahre in Deutschland bringt im Gegenteil unsere Nachbarn in die Bredouille. Wer über den Euro schimpfte, wurde eines besseren belehrt, denn dieser steht stabiler als der Dollar und schon gibt es Vorhersagen, in denen es heißt, der Euro wird bis in 10 Jahr den Dollar in der Weltrolle abgelöst haben. Und sinnigerweise beweist die Situation mit der Schweiz, die ja nicht der EU angehört, dass geschlossene Grenzen genauso – und noch viel eher – ein Paradies für Schmuggler sind.
Also ist der heutige Tag wirklich ein Grund zum Feiern. Allein die Tatsache, dass nach dem Zweiten Weltkrieg niemand absehen konnte, was für gute Nachbarn, ja Verbündete Deutschland und Frankreich werden können. Die EU muss sich zwar ihre Rolle in der Welt noch erkämpfen, aber sie tut das immer mehr. Auch wenn man in manchen Ländern mit dem Begriff und der Funktion dieser Organisation nicht viel anfangen kann. Ich habe das selbst erlebt, wenn ich etwa einem Amerikaner zum dritten Mal erklären muss, dass die „Deutschmark“ vor Jahren abgeschafft wurde und dass es in Europa keine Grenzen mehr gibt. Dass ich nach Frankreich fahren kann ohne Kontrolle, ja, dass ich nicht mal Geld wechseln muss. Oder nach Österreich, Italien, Spanien… Aus den einstmals sechs Ländern, die den ursprünglichen Vertrag unterzeichneten, sind heute 27 geworden.
In Zukunft gibt es einige Aufgaben für die EU zu erledigen, damit sie gerüstet ist. Die Europäische Verfassung ist sicherlich nur ein Schritt. Auch die Frage, ob die Union bis zur Höchstgrenze an Mitgliedsstaaten wachsen kann, muss geklärt werden.
Aber nicht heute. Heute wird gefeiert. Schade finde ich nur, dass sich die Feierlichkeiten in Deutschland auf Berlin beschränken. Wäre es nicht ein besonderes Zeichen für Europa gewesen, auch außerhalb der Hauptstadt verschiedene Aktionen zu starten?
Die allererste Science-Fiction-Geschichte, die ich mir als Kind ausgedacht hatte, begann am 31. Dezember 1999. Warum dieses Datum? Weil es Weihnachten 1979 war, als das alles in meinem Kopf anfing, Gestalt anzunehmen. In den Ferien war ich immer gern kreativ.
Meine Idee war, dass die Geschichte weit in der Zukunft spielen sollte. Zumindest weit für das Verständnis eines 9jährigen. Das Jahr 2000 erschien mir weit in der Zukunft und ich dachte mir, dass die Menschheit bis dahin bestimmt das Weltall erobert haben würde und wir in Raumschiffen herumfliegen, so wie Captain Kirk in der ENTERPRISE oder Captain Future in seiner Comet.
Astronauten (Symbolbild). Bild: Thorsten Reimnitz
Also machte ich eine einfache Rechenaufgabe: Wenn ich meine Geschichten schrieb, versetzte ich sie immer um 20 Jahre in die Zukunft. Den Auftakt sollte eben Silvester 1999 bilden.
20 Jahre später war es tatsächlich so weit. Zwar hatte die Menschheit das Weltall noch immer nicht erobert, so wie ich das erhofft hatte, aber das Leben war so freundlich gewesen, mir die Gelegenheit zu geben, an einer tatsächlichen Science-Fiction-Reihe zu arbeiten, die schließlich in Büchern und einer Web-Roman-Reihe erscheinen sollte.
Silvester 1999, den Tag, an dem ich 20 Jahre zuvor meine wackere Besatzung auf ihre großartige Mission zu einem schwarzen Loch schickte (inspiriert von dem gleichnamigen Disney-Film), verbrachte ich bei Freunden in München. Es war ein passender Anlass und ein schöner Abend.
Und ein guter Auftakt für meine Reihe. Sie hieß zuerst STAR COMMAND, ein Titel, den ich nochmal überarbeitete, als ich feststellte, dass die Disney-Figur Buzz Lightyear aus „Toy Story“ eine eigene Zeichentrickserie bekommen hatte, die „Buzz Lightyear of Star Command“ hieß. Aus lateinischen Versatzstücken entstand „ASTROCOHORS“.
Irgendwo im Weltraum, fern der Erde, lag ein Planet…
Die ersten Worte, mit denen das „Phantastische Projekt“ offiziell begann.
Der 7. August 1985 war ein Mittwoch. Kein gewöhnlicher Mittwoch, zumindest nicht für mich, aber das sollte sich erst später herausstellen. Es war ein paar Tage nach meinem 15. Geburtstag. Science-Fiction-Geschichten hatten schon seit frühester Kindheit einen besonderen Eindruck bei mir hinterlassen, durch „Raumschiff Enterprise“, „Krieg der Sterne“, „Flash Gordon“, „Captain Future“ und auch durch den Film „Das schwarze Loch“. Gerade letztgenannter war der Zündfunke dazu, mir selbst eine Reihe von Science-Fiction-Geschichten auszudenken, mit feststehenden Charakteren. Sozusagen mein eigenes „Raumschiff Enterprise“. Aber die Geschichten entstanden spontan und aus der Situation und sie blieben lange Zeit nur in meinem Kopf.
Der Autor dieser Zeilen im Sommer 1985.
An jenem besagten 7. August 1985 nun begann ich, die Geschichten tatsächlich aufzuschreiben und Pläne zu machen. Mit Fotos hatte ich schon vorher versucht, Geschichten zu erzählen. Das könnte ich ja vertiefen… oder vielleicht sogar weitergehen? Einen Film machen? Mehrere Filme? Eine Reihe?
Bild aus einer Geschichte des Projekts vom Sommer 1985.
Bild: Thorsten Reimnitz
Vorerst jedoch blieb es bei den Fotos. Mitte der 1980er waren die Videokameras erst am Aufkommen, das heißt, es gab sie zwar, aber sie waren sehr teuer. Es wurde noch immer sehr viel mit Super-8 gefilmt, was den Nachteil hatte, dass es nicht unbedingt mit Ton war – und hier war das Material recht teuer. Eine Spule für ungefähr 3 Minuten Film kostete um die 15 DM. Und war der Film eimal belichtet, konnte man ihn nicht mehr „zurückspulen“ und nochmal verwenden. So entstanden damals die „bebilderten Geschichten“, die von mir in einem Buch festgehalten wurden. Sehr phantasievoll, aber – immerhin fing ich ja erst so richtig an – etwas einfach und krude in der Ausführung. Und alles begann am 7. August 1985.
Das Originalbuch mit den ersten Geschichten des Projekts.
Bild: Thorsten Reimnitz
Doch schneller als gedacht änderte sich die Situation. Meine Großeltern unterstützten mein Interesse für die Filmerei, immer wieder durfte ich mir ihre Super-8-Kamera ausleihen, die ich bei verschiedensten Ausflügen dabei hatte, um alles Mögliche zu filmen.
Phantasialand 1987: Einer der ersten Drehorte mit Super 8.
Bild: Thorsten Reimnitz
Dabei fuhr ich zweigleisig, mit geschriebenen Geschichten und mit den ersten Anklängen für eine Filmgeschichte. 1987 bekam ich schließlich die Kamera, die ich schon so oft genutzt hatte, zum Geburtstag geschenkt. Trotz der bereits genannten Schwierigkeiten, die das Filmen mit Super 8 so mit sich brachte, kamen doch einige Filmspulen zusammen.
Biberach an der Riss: Hier entstanden die ersten Aufnahmen mit einer durchgehenden Handlung.
Bild: Thorsten Reimnitz
1990 schließlich bekam ich meine erste Videokamera. Video 8, ein damals gängiges Format. Da dadurch die Einschränkungen durch das Filmmaterial wegfielen, konnte es nun so richtig losgehen. Es zeigten sich aber auch neue Probleme: Beim Format Super 8 konnte ich Spezialeffekte wie Laserstrahlen damit erzeugen, dass ich diese mit einem Folienstift direkt auf das Bildmaterial malte. Auf Video ging das nicht mehr. Und ein Problem blieb bestehen: Wie konnte man Videos über einen sehr kleinen Kreis von Leuten hinaus weiterverbreiten? Nichtsdestotrotz gingen die Geschichten weiter und weiter und weiter, und es kam immer mehr dazu…
Ein Ausblick… in dem Fall von Viktorsberg hinab auf Feldkirch, aber auch auf viele Dinge, die noch kommen sollten.
Bild: Thorsten Reimnitz
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