Phantastische Seiten: Summertime Parcs – die Ferienpark-Seite

Und noch eine Seite aus dem Rund des „Phantastischen Projekts“, „Summertime Parcs“. Die Seite begann ebenfalls ganz bescheiden als kleines Forum, das mit einem Blog kombiniert wurde. Dabei ging es darum, dass sich Ferienpark-Fans untereinander austauschen können. Und am Anfang beschränkte sich das auf eine Ferienparkkette. Im Lauf der Zeit ist die Seite gewachsen, mehr Ferienparks und Möglichkeiten kamen dazu. Heute hat die Seite eine eigene Domain und verfügt über mehrere Abteilungen, mehrere Foren und ein Blog, in dem immer die neuesten Entwicklungen in Punkto „Ferienparks“ veröffentlicht werden. Die Seite findet sich unter www.summertimeparcs.de.

Phantastische Seiten: EP-Blog – das Reiseblog

Die Geschichte der Menschheit ist eng verknüpft mit dem Reisen. Der Mensch hat sich auf der Erde verbreitet, weil er andere Regionen sehen wollte und dorthin reiste. Auch heute noch spüren viele Menschen in sich den Drang, mehr von der Welt sehen zu wollen. Und Geschichten, die auf einer Reise basieren (wie etwa J.R.R. Tolkiens „Der Herr der Ringe“) üben eine besondere Faszination aus. Reisen bildet, sagt man, und das stimmt sicherlich – vorausgesetzt, man ist dem Reiseziel gegenüber aufgeschlossen und definiert es nicht an den Dingen, die nicht so sind wie zu Hause.

Bevor ich detailierter über das Reisen schrieb, unterhielt ich bereits eine Webseite mit einem Thema, das lokal beschränkt war, aber langsam begann, sich auszuweiten, von der Ortschaft Rust auf den Schwarzwald und die Bodensee-Region. Die endgültige Idee zu dieser Webseite begann, wie sollte es anders sein, sich auf einer Reise zu formen. Einer sehr angenehmen Reise, muss an dieser Stelle noch hinzugefügt werden, die meine Reisebegleiterin und mich nach Ägypten führte, wo sich unser Hotel als absoluter Glücksgriff erwies und wir uns beide einig waren, dass wir einen rundum gelungenen Urlaub miteinander verbracht haben. Während unserer zahlreichen Unterhaltungen in diesem Urlaub sprachen wir über viele Dinge, über das Land, die Reise, und Dinge, die wir erlebt hatten.

Die Gedanken und Ideen kamen zusammen, nachdem wir wieder in Deutschland waren. Die im „Phantastischen Projekt“ bereits vorhandene SPACE-CRUISE-Webseite sollte ergänzt werden. Aber Reiseberichte auf statischen Webseiten hatten einen Nachteil: Es war alles nicht so ganz einfach, neue einzufügen und alte zu ergänzen. Schon gar nicht, wenn mehrere Leute daran arbeiten sollten. Aber sowas ähnliches hatte ich schon mal begonnen: Das EP-Blog. Während ich noch überlegte, wie man dieses würde in das Space-Cruise-Projekt integrieren können, sprach mich meine Reisebegleiterin an. Sie reiste selbst sehr gern und war schon viel herumgekommen. Nun fragte sie mich, ob es möglich wäre, an diesem Projekt mitzuarbeiten. Das gab den letzten Ausschlag. Zwischen Februar und April 2009 wurde die Integration vollzogen.

Das EP-Blog  berichtet heute unter www.ep-blog.de über das Reisen und die vielen sehenswerten Orte auf unserem Planeten. Sie können sich über Reiseziele, Regionen, Unterkünfte, Aktivitäten für Ihren Urlaub erkunden und ihren Aufenthalt gleich planen und buchen. Und in Zukunft erfahren Sie in regelmäßigen Abständen über neues vom EP-Blog auch hier im Communiqué.

Phantastische Seiten: Flat Flute Divers – das etwas andere Taucherblog

Das „FlatFluteDivers“-Blog ist eigentlich das jüngste „Mitglied“ vom Phantastischen Projekt und es entstand aus einer spontanen Idee heraus. Der ursprüngliche Gedanke war, in den Reiseberichten für das EP-Blog (über das im Communiqué auch noch berichtet wird) auch solche aufzuführen, die Hinweise für Taucher enthalten sollten. In einigen Gesprächen zwischen meiner Tauchpartnerin und mir kamen wir jedoch immer wieder auf die Einzigartigkeit unserer “Karriere” zu sprechen und dass es schade wäre, diese Erfahrungen nicht mit anderen zu teilen. Wir hatten viele Bedenken, als wir diesen Sport anfingen, die sich so nach und nach immer mehr selbst erledigten. Viele Menschen würden unsere Geschichten sicher lustig finden, aber wer weiß, vielleicht würde es auch dazu führen, dass jemand, der selbst Zweifel hat, sich dazu durchringen kann, das Tauchen vielleicht doch einmal zu versuchen. Es ist immer schwierig, sich das vorzustellen, wenn man die ganzen erfahrenen Taucher sieht, die mit der Routine der Gewohnheit ihre Ausrüstung richten und sich in irgendein Gewässer stürzen. Es fällt einem schwer, sich vorzustellen, dass diese ganzen Menschen auch mal klein angefangen haben. Manche werden überkritisch sich selbst gegenüber und lassen es einfach.

Deswegen fingen wir an, unsere Geschichte aufzuschreiben, wobei wir es vermieden, uns selbst allzu Ernst zu nehmen. Denn die Meister, die sprichwörtlich vom Himmel fallen, das waren wir selbst nie und sind wir auch nicht. Im Gegenteil. Und genauso entstand die neue Webseite und ihr Titel: “Flat Flute Divers”. Der Name ist ein typisches Beispiel dafür, wie Annette und ich uns gegenseitig inspirieren. In einer eMail an mich schrieb sie etwas über unsere Bedenken und meinte dazu scherzhaft, wir wären schon “zwei Flachflöten”. Meine Antwort darauf war, ob wir uns vielleicht T-Shirts drucken lassen sollen mit der Aufschrift “Flat Flute Divers”. So entstand der Name. Und so heißt auch die neue Webseite: www.flatflutedivers.de.

Dort finden Sie unsere Geschichte in aller Ausführlichkeit und ungeschminkt. Am besten ist es, mit dem Lesen beim Vorwort anzufangen, so ähnlich wie man ein Buch liest (klicken Sie hier, um zum Vorwort zu kommen), und sich dann chronologisch von Artikel zu Artikel durcharbeiten. Einen Link zum nächsten Artikel gibt es ganz unten auf jeder Seite. Oder auch zum vorigen, wenn Sie das wünschen. Ich hoffe, Sie haben Spaß an der Geschichte und können das eine oder andere mitnehmen. Aber die Einrichtung lassen Sie bitte stehen!

Im Communiqué wird in Zukunft in regelmäßigen Abständen auf die Artikel der „FlatFluteDivers“ hingewiesen!

Summertime Parcs: Ein Fanprojekt entwickelt sich

Viele Projekte von Fans haben mal klein angefangen. So auch das Projekt, das ich heute ein wenig vorstellen möchte, denn wir haben beschlossen, den heutigen Schalttag zum offiziellen „Geburtstag“ zu erklären. Allerdings ist „Geburtstag“ etwas zu viel gesagt, besser wäre vielleicht „Re-Inkarnationstag“. Heute startet ganz offiziell „Summertime Parcs“.

Wann genau das Projekt entstand, ist in den Annalen der Geschichte leider verloren gegangen. Es war ein kleiner Teil eines Teils von ASTROCOHORS. Als die erste Astrocohors-Seite aufgebaut wurde, wurden verschiedene Unterabteilungen eingerichtet, die sich an dem Konzept der Geschichte orientieren. Eines davon war Space Cruise (spacecruise.astrocohors.de). In der fiktiven Welt von Astrocohors handelte es sich um die Organisation, die den touristischen Verkehr zwischen den Planeten regelte und auf die Einhaltung gewisser Standards achtete. In der realen Welt des Internets sollte es sich dabei um Seiten handeln, auf denen Fans Reiseziele nach Gebieten eingeteilt empfohlen bekommen sollten. Aus der Idee, das für Deutschland zu machen, wurde bald der Gedanke, den ganzen deutschsprachigen Raum zu umfassen. Schließlich wurde doch Europa daraus.

Space Cruise bestand aus einigen Seiten, doch zwei Unterseiten stachen hervor, da es sich hier um das ganz persönliche Steckenpferd des glorreichen Initiators 🙂 des Astrocohors-Projekt handelte. Die eine Seite ging um den Europa-Park, die andere um die Ferienpark-Kette Center Parcs. Die Seite mit den genauen Beschreibungen der Bungalows der Ferienparks, der besonderen Attraktionen oder wie eine Buchung so abgewickelt wird, brachte bald etliche Besucher. Immer wieder kamen eMails mit sehr speziellen Fragen, wobei sich herausstellte, dass eine Plattform fehlt, auf denen sich Besucher und potentielle Besucher austauschen können, oder Freunde der Center Parcs ihre eigenen Erfahrungen veröffentlichen können. Schließlich kam es dazu, dass das erste Forum eingerichtet wurde, ein sehr einfaches, möchte ich hinzufügen, das noch nicht sehr viele Funktionen hatte. Aber es wurde angenommen und bald sehr gut besucht.

Dann kam die Zeit, da dieses Forum nicht mehr ausreichte. Etwas größeres musste her – unter dem Namen „CPARCS Fans“ wurde auf kostenlosem Webspace eine Seite eingerichtet, zusammen mit einem neuen, besseren Forum, sowie erstmals einem Blog, in dem neuste Nachrichten und Pressemitteilungen veröffentlicht wurden. Doch auch hier stieß man bald an Grenzen. Das Forum erlaubte es beispielsweise nicht, Bilder hochzuladen. Ende 2007 entstand die Idee, auf phpBB und WordPress zurück zu greifen, doch hier wurden durch die limitierten Rechte des kostenlosen Webspace zum Problem. Das phpBB-Forum lief nicht so, wie es sollte. Ganz schnell musste etwas Neues her.

Parallel verfolgte der glorreiche Initiator 😉 noch das andere Steckenpferd – den Europa-Park. Hier hatte er Ende 2005 ein Blog – auch von einem kostenlosen Anbieter – gestartet. Als es drängender wurde, für die CPARCS Fans eine Lösung zu finden, kam der Gedanke, dass man alles irgendwie verbinden könnte.

Und da sind wir heute. Das neue Projekt trägt den Titel „Summertime Parcs“. Der Name stammt ursprünglich vom Name eines Webdesigns, passte aber hervorragend, da man der Meinung war, dass in Ferien- und Freizeitparks eigentlich immer Sommerzeit ist. In den letzten Tagen und Wochen sind die Seiten schon angelaufen zum Test, nun aber, mit dem heutigen Tag, soll alles „offiziell“ sein.

Unter www.summertimeparcs.de ist die Hauptseite des Projekts zu erreichen. Hier kann man über eine Suchfunktion nach bestimmten Begriffen auf den Seiten des Projekts suchen – oder im Internet, wenn man will. Alle Unterseiten sind über die Hauptseite zu erreichen.

Das Blog, in dem immer noch Nachrichten und Pressemitteilungen veröffentlicht werden, ist zu erreichen unter „blog.summertimeparcs.de„. Hier können auch Kommentare hinterlassen werden.

Dreh- und Angelpunkt der Seiten ist nach wie vor das Forum unter „forum.summertimeparcs.de„. Hier können Interessierte Berichte und Tipps nachlesen oder auch Fragen stellen. Um Eintrags-Spam zu vermeiden, muss man sich registrieren, bevor man selbst Beiträge schreiben kann. Lesen kann man jedoch alles zu jeder Zeit. In diesem Forum ist es nun auch möglich, Bilder zu veröffentlichen, die allerdings eine bestimmte Größe nicht überschreiten dürfen.

Wer nach Neuigkeiten, Kleinigkeiten, Informativen und Denkwürdigen rund um den Europa-Park sucht, auch diese Seite hat eine neue Heimat innerhalb des Projekts gefunden und ist unter „www.ep-blog.de“ zu erreichen.

An einer kleinen Überraschung wird auf der Summertime-Hauptseite noch gearbeitet, die sich in den nächsten Wochen zeigen dürfte. Aber das wird zu gegebener Zeit noch bekannt gemacht…

Ein weiterer Schritt

Schon wieder etwas Selbstreferenzielles, aber davon haben wir hier ja eigentlich nie abgeschworen: die Internetpräsenz des „Phantastischen Projekts“ hat heute ihre Fertigstellung erlebt. Die Seiten sind erstellt, mit der Geschichte des Projekts, Personen, dem Magazin, Shops, Forum und Informationen über die ASTROCOHORS-Seite. Gleichzeitig bedeutet das, dass wir explizite Themeninhalte ab sofort unseren Partnerseiten (EP-Blog, CPARCS) überlassen. Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen, hin und wieder darauf zurück zu kommen oder auch auf bestimmte, einzelne Beiträge zu verweisen.

„Santa Isabel“ – Hinweis auf eine Hotel-Rezension

Ein Hinweis selbstreferenzieller Art: Unser Blog-Autor und -Initiator hat auf dem EP-Blog, dem Blog zum Europa-Park, eine Rezension über das neue Hotel „Santa Isabel“ geschrieben. Da er am Anfang seines Beitrags so nett schreibt, dass es zu seiner derzeitigen persönlichen Situation passt, in einem Hotel, das im Stil eines portugiesischen Klosters gestaltet ist, zu übernachten, haben wir, seine wackeren Mitstreiter, beschlossen, für den Artikel hier etwas Werbung zu betreiben. Auch wenn der Zwei-Tages-Ausflug seinem Bekunden nach schon sehr hilfreich war, was sein Befinden betrifft, vielleicht muntert ihn das noch etwas mehr auf.

Den ganzen Artikel „Santa Isabel: Das portugiesische Kloster im Europa-Park“ gibt es hier zum Nachlesen.

Europa-Park – eine Erfolgsgeschichte

Der Europa-Park ist Deutschlands größter Freizeitpark, im Süden der Republik gelegen, in dem kleinen Städtchen Rust, nahe der Autobahn A 5 Karlsruhe – Basel. Am heutigen Tag öffnet der Park seine Pforten für die 32. Sommersaison, deswegen wollen wir uns diese Erfolgsgeschichte einmal genauer ansehen.

Alles begann mit der Firma Mack, die 1780 gegründet wurde. Es handelte sich ursprünglich um eine Firma, die Wagen und Kutschen baute, bevor sie 1880 zum ersten Mal einen Wagen zum Transport einer Orgel entwickelte. Von hier an entstand die Idee, spezielle Fahrzeuge für Schausteller für Jahrmärkte und Zirkusunternehmen zu entwickeln. 1920 begann man schließlich, auch Fahrgeschäfte zu planen und zu bauen. Ende der 1960er Jahren kam dem Firmenleiter Franz Mack zusammen mit seinem Sohn Roland die Idee, einen Freizeitpark aufzubauen, der quasi als „Schaufenster“ für die Produkte der Firma dienen soll. In den frühen 1970ern besichtigen die beiden verschiedene Standorte. Ein Standort, der zunächst favorisiert wird, liegt allerdings direkt im Überschwemmungsgebiet des Rheins. Außerdem hätte hier eine Autobahnabfahrt gebaut werden müssen. Man gibt den Standort auf, nimmt allerdings etwas mit: in dem geplanten Areal lag ein See, der „Europa-See“. Von diesem See erhält das Parkprojekt seinen Namen: „Europa-Park“.
Als man sich später einen kleinen Märchenpark bei dem kleinen Ort Rust anschaute und diesen übernahm, blieb der Name: EUROPA-PARK.

Europa-Park Eingang (alt)
12. Juli 1975: Der Europa-Park wird eröffnet durch den damaligen baden-württembergischen Minister Dr. Eberle. Der Park hat vom Vorbesitzer des Areals einige Attraktionen übernommen und einiges dazugebaut. Inspiration bekamen Franz und Roland Mack hierbei von amerikanischen Freizeitparks, die sie besuchten und genau studierten.
Das Thema „Europa“ findet sich in den Anfangsjahren noch nicht sehr deutlich, hauptsächlich in den Bauten des in den Park integrierten Minigolfplatzes. Andere Attraktionen sind die Einschienebahn, eine Delphin-Show, der Europa-Park-See mit Mississippi-Dampfer und ein großer Spielplatz, sowie ein Streichelzoo. Ein am See befindlicher Imbiss-Stand wird bis 1977 durch ein Restaurant ersetzt.

Einschienenbahn
1978 wird die Wildwasserbahn eröffnet und 1980 das Schloss „Balthasar“, das man mitsamt seinem Park seinem Besitzer abkauft und aufwändig renoviert. Seither bildet das Schloss mit seinem Park die „Westgrenze“ des Europa-Parks.

Mit Beginn der 1980er Jahre trat der Gedanke, den Namen des Parks zum Programm zu machen, immer mehr in den Vordergrund. So entstand die Idee, die Themenbereiche nach den verschiedenen Ländern Europas zu gestalten. Doch Franz Mack wollte hier nicht einfach nur Kulissen, sondern etwas anständiges und es gelang ihm, den Filmarchitekt Ulrich Damrau zu gewinnen, der die zukünftigen Themenbereiche gestalten sollte. Damrau erinnnerte sich später an das Gespräch mit Franz Mack. Der Architekt stand den Plänen skeptisch gegenüber, da er nicht sah, warum man in einem Freizeitpark derart auf Authenzität achten sollte, die nicht nur aufwändiger sondern auch teuerer wäre. Doch Mack sagte zu ihm (im Dialekt), er wäre badischer Unternehmer, und was er bestelle, das zahle er auch. Das Konzept sollte aufgehen, wenn es auch am Anfang noch nicht vollständig war.

Der erste Bereich, der in zweijähriger Arbeit enstand, war der 1982 eröffnete Italienische Themenbereich mit Geisterbahn, Revuetheater, Elektroniktheater, der Bahn „Ciao Bambini“, der Showbühne und dem Gastrobereich.Hier wurde zum ersten Mal das Konzept umgesetzt, neben den landestypischen Gebäuden auch die entsprechende Gastronomie in einen Bereich zu integrieren. Des weiteren wurde in den Bereich ein kleines Postamt eingebaut. Das Konzept wurde bei den folgenden Jahren noch weiter entwickelt, was vor allem in Italien auffällt, ist die Tatsache, dass die Gebäude zwar authentische Fassaden haben, aber mit einem grünen Wellblechdach gedeckt sind. In den später entstandenen Bereichen wurde auch hierauf geachtet.

1983 wurde der Euro-Tower gebaut, die fahrbare Aussichtsplattform, die auf dem 75 Meter hohen Turm fährt. Von hier aus kann man die ganze Ebene überblicken, von den Vogesen bis zum Schwarzwald.

1984 erhielt Franz Mack das Bundesverdienstkreuz am Bande.

1985 begannen die Arbeiten an einer neuen Attraktion, die 1986 in den Park integriert wurde: die Schweizer Bobbahn, noch ohne weiteren Themenbereich. Dann wurden die Abstände zwischen den neuen Attraktionen immer kürzer.

1987 wird der nächste Themenbereich eingeweiht: Holland, respektive die Niederlande, wie man korrekt sagen sollte. Hauptattraktion des Bereichs sind die „Piraten von Batavia„. Hier wird auf die Geschichte der niederländischen Kolonialzeit in Niederländisch-Ostindien Bezug genommen. Bereits bestehende Fahrgeschäfte werden in den Bereich integriert (wie die Rundfahrt „Peter Pan“). Außerdem wird ein weiteres Elektroniktheater, das eine Musikschau quer durch Europa präsentiert, mit eingebaut. Der Themenbereich liegt direkt neben der Hauptverwaltung des Parks und die niederlädischen Bauten kaschieren den Außenbereich sehr geschickt. Für die Gestaltung des Bereichs zeichnet wiederum Ulrich Damrau verantwortlich.

1988 wird mit „Victoria Square“ der Englische Themenbereich eröffnet. Bereits vorhandene Bahnen wie die Monza-Piste oder der Elektronik-Schiessstand, werden in den Bereich integriert. Es ist hier auch das erste Mal, dass ein Themenbereich gebaut wird, der keine eigentliche Hauptattraktion hat. Das Problem ist, dass der Themenbereich zu nahe am Ort Rust liegt und eine große offene Attraktion eventuell zu Lärmbelästigung führen könnte. „Victoria Square“ besteht daher aus einem großen Gebäude mit Spielhallen, Süßwarenstand und einem Imbiss. Direkt neben dem großen Gebäude steht „Baron Williams‘ Mistery Hall“, ein „schauriger Moment“, wie ein Hinweisschild verkündet. Auch ein historisches Karussell findet hier seinen Platz.

1989 wartet mit einer neuen Attraktion auf – dem Französischen Themenbereich mit dem Eurosat. Der bereits vorhandene Eurotower mit seiner Aussichtsplattform wird mit übernommen. Der Themenbereich selbst ist nach verschiedenen französischen Regionen gestaltet wie beispielsweise Elsässischen Fachwerkhäusern. In den Gebäuden finden die ersten in den Park integrierten Konferenzräume Platz, der eine beherbergt in den ersten Jahren noch eine Ausstellung. Des weiteren sind verschiedene Geschäfte und eine Holzofen-Bäckerei hier untergebracht, und das Restaurant „Mille Fleures“. Hauptattraktion ist aber die in einer riesigen silbernen Kugel versteckte Dunkelachterbahn Eurosat, die zu einer der Attraktionen wird, die in Zukunft die Silhouette des Europa-Parks bestimmen. Da der Französische Themenbereich unmittelbar an den Hauptparkplatz grenzt, ist die Kugel mit eine der ersten Dinge, die dem Besucher ins Auge fallen, wenn man auf den Park zuläuft.

Die Dinge laufen gut für den Park. Auch immer mehr Prominente kommen als Besucher, außerdem wird der Park für das Fernsehen entdeckt. Und mit den im Französischen Themenbereich integrierten Konferenzräumen, die man mieten kann, eröffnet sich der Europapark eine neue Schiene, die man später unter dem Schlagwort „Confertainment“ zusammenfassen wird (aus „conference“ und „entertainment“, Deutsch also etwa „Konferhaltung“).

1990 wird das so genannte „Eurodrom“ umgebaut. Es entsteht in Zusammenarbeit mit dem Schokoladenfabrikanten Suchard das „Lila Chocoland“. Zentrum ist die Schokoladenpyramide, von wo der Milkaexpress startet. Im Erdgeschoss entsteht das „Elektronik-Drehtheater“ mit dem Titel „Das lila Geheimnis“, eine Reise in die Welt der Schokolade. Dabei drehen sich die Zuschauerräume um mehrere Bühnen, was den Vorteil hat, dass man laufend in die Bahn einsteigen kann und es nur minimale Wartezeiten gibt. Im ersten Stock befindet sich die Schokoladenwerkstatt, in der Kinder ihre eigene Schokolade herstellen können. Daneben ein Restaurant, das eine zweite Ebene besitzt, die damals ebenfalls als Konferenzmöglichkeit gemietet werden konnte.

Vor der Pyramide bleibt die „Aktionsfläche“ bestehen, auf der von Zeit zu Zeit verschiedene Veranstaltungen stattfinden.

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1991 kommt eine weitere größere Attraktion in den Park: Fjord Rafting, die skandinavische Wildbachfahrt in Rundbooten. Damit begann der Europa-Park die Taktik, einen komplett neuen Themenbereich stets innerhalb von zwei Jahren fertigzustellen: zuerst die Hauptattraktion, ein Jahr später wird dann der Themenbereich selbst. So steht zunächst die Wasserbahn allein.

1992 wird schließlich der Skandinavische Themenbereich, der die Länder Dänemark, Schweden und Norwegen repräsentiert, von Norwegens Kulturministerin Ase Kleveland persönlich eröffnet. Nach ihr wird ein Brunnen im Themenbereich benannt.
In der typisch skandinavischen Häusersiedlung befindet sich ein Fischrestaurant, Souvenirläden (und in den ersten Jahren sogar ein Laden, der sich nur mit Lego beschäftigt) und der kleine Raum „Vineta„, der die legende von der versunkenen Stadt erzählt. Im „Hans-Christian-Andersen-Turm“ kann man während des Aufstiegs Marionetten aus dessen berühmtesten Märchen bewundern, und wenn man oben angekommen ist, den Ausblick.

Besonderes Augenmerk jedoch verdient die komplett in Handarbeit hergestellte Norwegische Stabkirche. Inmitten des Parks bietet sich hier eine Oase der Ruhe und der Einkehr.
Als weitere Attraktionen kommen Spielhallen und ferngesteuerte Boote dazu und die Schiffschaukel „Vindjammer“.

1993 wird der Schweizer Themenbereich endgültig fertig gestellt. Musste die Schweizer Bobbahn bisher allein in der Landschaft stehen, so steht sie nun im Schweizer Dorf „Wallis“.
Zum Dorf gehören verschiedene Holzhäuser mit Läden, Ausstellungen sowie einer „Raclette-Bar“. Außerdem wird die benachbarte Eishalle, die Alpenflieger und die Ballonfahrt endgültig in den Themenbereich integriert.

Der hier ansässige Souvenirladen wird zunächst das „Weihnachsstübli“, wo man das ganze Jahr über Weihnachtszubehör kaufen kann. Das kommt aber offensichtlich nicht so gut an, denn später wird ein allgemeiner Souvenirladen daraus.

1994 wird ein völlig neuer Themenbereich aufgebaut, und zwar Spanien. Die Hauptattraktion ist hier die große Spanische Arena, in der die spanischen Ritterspiele stattfinden. Ritterspiele hat es schon einmal gegeben, allerdings nur in einem Provisorium im Schlosspark. Nun haben die Ritter ihren Platz gefunden. Die Show war 1994 noch relativ einfach aufgebaut, steigerte sich allerdings im Verlauf der Jahre, bevor sie beim Bau des italienischen Hotels in eine Gladiatoren-Show umgewandelt wurde.

Weitere Attraktionen sind die Kolumbus-Jolle, Feria Swing und eine Freilichtbühne, auf der Spanischer Flamenco dargeboten wird. In die Zukunft weist ein Nebengebäude, das auf den Parkplänen dieser Saison noch keinen Namen trägt: der Bahnhof der Hochbahn „E.P.Express“. Außerdem wird für die nächste Saison eine Premiere angekündigt: Der Europa-Park eröffnet sein erstes eigenes Hotel.

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1995 – 20 Jahre Europapark

Mit einem würdigen Ereignis wird das Jubiläum des Parks begangen: das erste parkeigene Hotel öffnet seine Pforten. Bisher war man, wenn man mehr als einen Tag im Park verbringen wollte, auf die Unterkünfte im Ort angewiesen, aber es stellte sich heraus, dass nicht genügend Betten vorhanden waren. Nun kann man am Park direkt übernachten und die neue Zwei-Tages-Karte kommt einem direkt entgegen.

Das Hotel heißt „El Andaluz“ und ist im Stil einer spanischen Hazienda gestaltet. Es hat entsprechend eingerichtete Zimmer sowie einen Innenhof mit Pool. Ein Restaurant und eine Bar runden das Angebot ab. Natürlich besitzt das Hotel auch einen eigenen Zugang zum Park, denn passenderweise steht es am Spanischen Themenbereich, und dieser befindet sich genau gegenüber dem Haupteingang am anderen Ende des Parks. Das Hotel wird ein großer Erfolg und entgegen einigen Befürchtungen gräbt es den kleinen Pensionen und sonstigen Vermietern im Ort das Wasser nicht ab. Im Gegenteil, die Besucherzahlen steigen, und nun auch die Zahlen derjenigen Besucher, die gleich für zwei Tage kommen.

Der „E.P.Express“, eine Schwebebahn, die rund um den Park fährt, ist die zweite Attraktion dieser Saison. Doch an manchen Stellen fährt sie sogar aus dem Park hinaus, was Absicht ist und mal wieder auf die Zukunft ausgerichtet.

Das bisherige Delfinarium, das in den letzten Jahren Wasserspringern, Seelöwen und Synchronschwimmerinnen eine Showbühne bot, wird geschlossen und abgerissen, denn ein neuer Themenbereich zeichnet sich ab: Russland. Als erster Teil wird das Trainingsmodell der russischen Raumstation MIR gekauft und im Park aufgestellt. Nun können die Besucher erleben, wie es ist, im Weltraum zu sein und was man da so auf sich nehmen muss (wie beispielsweise die Vakuumtoilette).

1996 wird im Park hauptsächlich geplant und renoviert. Denn die nächste große Attraktion soll 1997 kommen. Es zieht nämlich das Land in den Park ein, das den Europapark selbst beherbegt: Deutschland. Dazu wird der bisherige Eingangsbereich in Richtung der großen Parkplätze verschoben und jetzt wird auch klar, warum der „E.P.Express“ außerhalb des Parks verläuft: in seinem Verlauf war der Deutsche Themenbereich schon eingeplant. Direkt über dem Haupteingang entsteht der Bahnhof „Alexanderplatz“, in dem man in die Einschienenbahn einsteigen kann. Auch der Bereich bei den Kassen wird durch den großen „Brunnen der Begegnung“ schön ausgestaltet. Eine weitere Attraktion des Bereichs ist das SWF3-Rockcafé, das später, als der Sender mit dem SDR fusioniert, zum SWR3-Rockcafé wird. Hier kann der Besucher morgens schon ein kleines Frühstück einnehmen.

Weitere Neuheiten warten in anderen Themenbereichen, in der Schweiz kommt die Ballonfahrt hinzu, in Italien wird die Geisterbahn erweitert und die Animatronik-Show wird erneuert. Wurde dort bisher das Stück „Vogelhochzeit“ gezeigt, so heißt es nun – dem Themenbereich angepasst – „Carneval in Venedig“.

In den Jahren 1998 und 1999 gibt es mehrere Neuerungen sowie einen ganz neuen Themenbereich: Russland. Dazu wird die Raumstation Mir von ihrem ursprünglichen Standort zur neuen Hauptattraktion des Themenbereichs verlegt: die EURO-MIR. Im Russischen Dorf wartet noch die Attraktion „Schneeflöckchens Schlittenfahrt“ auf die Besucher.

Gleichzeitig wird mit großem Aufwand eine riesige Radarschüssel in den Park verfrachtet, die in Zukunft für Fernsehproduktionen den Hintergrund bilden soll. Der Park hat für solche Produktionen nicht nur den großen Platz vor der Radarschüssel vorgesehen, sondern auch eine Medienhalle erstellt. Und in Zusammenarbeit mit dem SWR wurde der Französische Themenbereich erweitert um eine Straße, die als Kulisse in der Produktion „Nadine nackt im Bistro“ (produziert 1996) verwendet wurde: die Filmerlebniswelt.

Es ändert sich ebenfalls das Programm für das Drehtheater im „Chocoland“. Nach „Das lila Geheimnis“ läuft nun „eMotional“, eine Effektshow über die Welt der Gefühle.

Änderungen finden ebenfalls im Österreichischen Themenbereich statt: der Teil, der bisher nur mit dem Alpenexpress oder der Wildwasserbahn durchfahren werden konnte, wird geändert und kann nun auch zu Fuß besichtigt werden: „Die Zauberwelt der Diamanten“ entführt den Besucher in die Welt der Zwerge, die Edelmetalle abbauen, zusammen mit dem Edelsteinshop.

1999 werden die Übernachtungsmöglichkeiten des Parks erweitert: das zweite Hotel im Spanischen Themenbereich öffnet: Castillo Alcazár. Es ist im Stil einer spanischen Ritterburg gehalten. Ebenso rustikal sind die Räume eingerichtet. Dieses und das Hotel „El Andaluz“ erweisen sich als Publikumsmagnet mit einer durchschnittlichen Belegung von 98 %.

Und mit dem Fortschreiten der Technik beginnt auch für den Park das Multimediazeitalter: mit www.europa-park.de wird die erste eigene Homepage veröffentlicht. Besucher können diese kostenlos an einem Internetterminal im Spanischen Themenbereich betrachten. Gegen Gebühr können sie dort auch im sonstigen Internet surfen.

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2000: 25 Jahre Europa-Park

Zum Vierteljahrhundert-Jubiläum zieht ein neuer Themenbereich in den Park ein: Griechenland. In der ersten Stufe wird die neue Wasser-Achterbahn Poseidon und die Illusionsfahrt „Der Fluch der Kassandra“ eröffnet. Ein großer Platz zwischen der Schweizer Eisshow wird vorläufig noch von provisorischen Tribühnen eingenommen. Hier findet in den letzten Wochen vor der Schließung des Parks auch eine Multimedia-Show statt.
Bei der „Poseidon“ fährt man in einem Boot zunächst eine Achterbahnstrecke, die im Wasser endet. Dann wird es nochmal auf eine Bahn gezogen, die über einen Drop durch eine Felshöhle führt und wieder im Wasser endet. Hier befindet sich auch die „Poseidon-Dusche“, eine Plattform, die genau in der Bugwelle der im Wasser landenden Boote.

„Fluch der Kassandra“ ist ein Illusionsraum, in dem man nicht weiß, wo unten und oben ist. Das Äußere des Raums sieht aus wie eine griechische Kuppelkirche.

England wird erweitert um das so genannte „Globe Theater„, ein Nachbau des Theaters, in dem William Shakespeare seine Stücke aufführen ließ. Während des Parkbetriebs wird darin eine weitere Show dargeboten (im ersten Jahr „Skakespeares Traum“), eine Mischung aus Tanz und Artistik.

Das Theater wird auch vermietet, zum Beispiel für die Vortragsreihe „Europa aus meiner Sicht“.

Neben dem Spanischen Themenbereich entsteht die von Tomi Ungerer gestaltete „Hall of Fame“ mit den 100 populärsten Europäern in Form eines Labyrinths gestaltet.

Das bisher an der Stelle des neuen Griechischen Themenbereich befindliche „Nivea Kinderland“ zieht um, direkt neben das „Wikingerland“. Alles zusammen ist nun die „Welt der Kinder“.

2001 wird der Griechische Themenbereich fertiggestellt mit dem Dorf „Mykonos“. Griechenland ist damit vorerst komplett. In „Mykonos“ gibt es natürlich ein eigenes Restaurant mit diversen Spezialitäten, wie etwa Gyros. Von der großen Aussichtsterrasse kann man beim Essen direkt auf die „Poseidon“ und ihren griechischen Tempel blicken.

Auch der Eingangsbereich wird erweitert, und zwar um den von Mario Botta entworfenen „Botta-Dome“, der hier den passenden Namen „Europa-Park Dome“ erhält, ein großer Kuppelbau. Der Dome wird für spezielle Veranstaltungen genutzt, wie etwa die SWR 3 Elchparty oder die Fernsehaufzeichnung der „Bravo Hits“.

Noch eine Erweiterung gibt es im Eingangsbereich, der Weg vom Parkplatz zur Straßenunterführung wird von einer großen Solaranlage überdacht. Sie erfüllt damit gleich mehrere Zwecke: sie spendet bei Hitze Schatten, bei Regen bleibt man trocken und sie produziert Strom.

Der Deutsche Themenbereich erfährt eine kleine Erweiterung: der Schlossgarten-Imbiß wird von Grund auf erneuert, respektive, er wird durch den Bayerischen Biergarten ersetzt, eine rustikale Imbißmöglichkeit mit authentischer Berghütte. Hier gibt es „Hend’l“ und „Hax’n“ und natürlich Bier.

Und in diesem Jahr wird etwas neues begonnen, das ganz ohne neuen Themenbereich auskommt: die Winteröffnung. In diesem Jahr öffnet der Park zum ersten Mal auch zur Winterzeit seine Pforten, und zwar vom 1. Dezember bis zum 6. Januar. Einige Fahrgeschäfte, wie etwa die Schweizer Bobbahn oder sämtliche Attraktionen mit Wasser, müssen zwar Witterungsbedingt geschlossen bleiben, aber dafür wird mittels Tannenbäumen und aufwändiger Dekoration im Park für ein ansprechendes Ambiente gesorgt. Die Winteröffnung ist ein voller Erfolg und wird daher beibehalten.

2001 ist auch das Jahr, in dem der Park zum ersten Mal seine Fans zu einem Treffen einlädt, dieses findet am 14. Oktober statt. Einen ausführlichen Bericht findet man hier.

2002: Bisher sah man Neuheiten des Parks frühestens beim Eingang, sei es, dass der Parkplatz anders gestaltet war oder der Eingangsbereich veränder wurde. Doch dieses Jahr ist das anders. Die erste Neuheit bemerkt man schon auf der Anfahrt. Wo es bisher hieß „Europa-Park Rust. Autobahn A 5, Ausfahrt Ettenheim oder Herbolzheim“, da heißt es nun: „Autobahn A5, Ausfahrt Europa-Park“. Zwischen den Ausfahrten Ettenheim und Herbolzheim wurde die Ausfahrt Nr. 57b gebaut, die die offizielle Bezeichung „Rust / Europa-Park“ trägt. Damit werden die Staus durch die Nachbarorte vermieden, wofür die Anwohner schon lange plädierten.

Auch beim Näherkommen an den Park fällt einem sofort die neue Attraktion ins Auge: Europas höchste Achterbahn, der SILVERSTAR. Dessen Streckenverlauf geht vom Französischen Themenbereich aus hinaus aus dem Park über den Parkplatz und wieder zurück. Der erste Hügel ist 73 Meter hoch, von hier geht es fast senkrecht nach unten.

Der Eingangsbereich des SILVER STAR ist die „Mercedes Benz Halle“. Hier erfährt man einiges über den Rennsport und ganz besonders der Rennsportgeschichte der Firma Mercedes.

Neben diesen großen Neuerungen gibt es noch kleinere, wie dass das „Nivea Kinderland“ erweitert wird oder Norbert Schramm von nun an verantwortliche für die Choreografie der Eisshow im Schweizer Themenbereich zeichnet.

Am 28. April findet das zweite Fantreffen im Europa-Park statt. Ein Bericht darüber steht hier.

Auch 2002 findet wieder die Winteröffnung statt, mit neuen Shows und weihnachtlicher Dekoration. Der Erfolg spricht für sich: Noch mehr Besucher als im Jahr zuvor kommen nun auch im Winter.

2003: In diesem Jahr gibt es hauptsächlich aus- und umgebaute Attraktionen. Das neueste ist das „Magic Cinema 4D“ im Französischen Themenbereich, ein Kino, in dem ein 3D-Film läuft, der mit Effekten wie Wassertropfen, bebenden Sitzen und Druckluftdüsen sowie Geruch unterstützt wird. In Kooperation mit dem WWF hat der Park ein Gebäude der Kulisse der Filmstraße umgebaut und zeigt den Film „Pandavision“. Abends wird das Kino regulär benutzt, zum Vorführen aktueller Filme. Dabei kommen die Effekte des Kinos ebenso zum Einsatz.

Das Gebäude im Holländischen Themenbereich, das bisher die elektronische Musikshow beherbergte, wird ebenfalls umgebaut. Das Kindertheater zieht um, bisher befand es sich etwas versteckt an der Gebäuderückseite der Ausstellung im italienischen Themenbereich. Nun hat es eine große Bühne und einen Zuschauerraum. In diesem Jahr findet das Musical „Die Schöne und das Biest“ statt, eine Eigenproduktion des Parks.

Der Flugsimulator zwischen Englischen und Rusischen Themenbereich wird zum „Kamatschatka Airline Klub“, kurz KAK. Das ganze Gebäude wird im Stil einer nicht sehr Vertrauen erweckenden Fluglinie gestaltet. Leider gibt es Probleme mit dem neuen Film, der nicht mit den Simulatoren kompatibel ist. KAK bleibt damit ein Provisiorium, bevor es 2005 geschlossen wird.

Das „Labyrinth der 100 beliebtesten Europäer“ wird zum „Casa de Aventuras“, einem Abenteuerspielhaus, umgebaut. Die Installationen, die die 100 Europäer zeigen, werden im ganzen Themenbereich verteilt.

Eine günstige Übernachtungsmöglichkeit eröffnet der Park in unmittelbarer Nähe des Eingangs: das Tipidorf, wo man in 6- oder 12-Personenzelten übernachten kann. Das Areal ist mit Feuerstellen ausgestattet, für Frühstück und Zwischenmahlzeiten steht eine im Westernstil erbaute Blockhütte bereit. Daneben befindet sich ein Caravan-Stellplatz, außerdem ein großes Gelände mit einem eigenen Badesee.

Auch für die Fanszene wird wieder einiges getan. Neben dem Fantreffen im Sommer findet dieses Jahr zum ersten Mal auch während der Winteröffnung ein Treffen statt. Und endlich wird einer Forderung der Fans Rechung getragen: der Park verkauft zum ersten Mal Jahreskarten. Zum Preis von 120,00 Euro kann man 1 Jahr lang den Park besuchen – so oft man will. Gleich im ersten Jahr stellt ein Fan den Rekord auf: eine junge Dame kommt auf 100 Tage.

Eine lange Werbekampagne ist ihm vorausgegangen: der Europa-Park baut ein weiteres Hotel, eines, das so viele Betten haben soll, wie die anderen beiden Hotels zusammen. Auch die Thematisierung verspricht etwas Besonderes: es soll italienisch-römisch werden. Die ganze Sommersaison des nächsten Jahres soll unter diesem Motto stehen…

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2004: Der neueste Wurf des Europapark heißt „Colosseo“. Nachdem einige Preview-Gäste, unter anderem die Fans beim diesjährigen Sommertreffen, das Hotel ausprobieren durften, eröffnet es am 1. Juni ganz offiziell. Das Hotel ist ein Vieleck, das in verschiedenen italienischen Stilen erbaut ist.

Besonderheit ist der Colosseumsbogen, in dem das Schwimmbad, die Sauna sowie die Themen-Suiten des Hotels untergebracht sind. Der Innenhof wird von einem großen Springbrunnen eingenommen, kann aber auch als Veranstaltungsort verwendet werden, da der Colosseumsbogen über Sitzreihen zum Hof hin verfügt.

Passend zum neuen Hotel wird die Show in der spanischen Arena abgewandelt. Kämpften dort bisher Ritter gegeneinander, so sind es nun Gladiatoren. Dazu wird das Innere der Arena im Stil angepasst, so dass man sich in die Zeit um 50 vor Christus versetzt fühlt, als ganz Gallien von den Römern erobert war. Ganz Gallien? Nein… da war doch noch was…

Ansonsten werden hauptsächlich Renovierungsarbeiten durchgeführt. Denn schon wirft das folgende Jahr seine Schatten voraus – der Park wird einen runden Geburtstag feiern…

(Und dazwischen findet noch das zweite Winter-Fantreffen statt!)

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2005: 30 Jahre Europa-Park

2005 hält Portugal Einzug in den Europa-Park mit dem ATLANTICA SUPERSPLASH. Der dazugehörige Themenbereich soll in den nächsten Jahren vervollständigt werden. Die Atlantica ist eine Wasserbahn mit einem 35 Meter hohen „Drop“, allerdings erst, nachdem man rückwärts einige Meter abwärts und wieder aufgewärts gefahren ist.

Der runde Geburtstag wird natürlich groß gefeiert. Der Park ist geschmückt, es gibt eine Geburtstagparade und verschiedene Feste. Der Höhepunkt ist die große Geburtstagswoche im Juli, die mit der Parköffnung bis 24.00 Uhr endet.

Mit dem Jubiläum ist nun auch das Konzept für das „Jahr der fantastischen Wochen“ abgeschlossen. Im Europapark gibt es damit auch sowas wie „vier Jahreszeiten“. Diese heißen „die großen Entdeckerwochen“ (Saisonöffnung Frühjahr), „die megacoolen Sommerwochen“ (Sommer), „die schaurig-schönen Gruselwochen“ (Herbst / Halloween) und „die zauberhaften Winterwochen“ (Winteröffnung).

Natürlich darf im Jubiläumsjahr auch das Sommerfantreffen nicht fehlen. Und wie schon die Jahre zuvor, so wird auch diese Saison mit einem Rekordbesucherstrom abgeschlossen.

Und damit sind wir bei der Winteröffnung 2005 und beim Winterfantreffen 2005. Die Wintersaison endete Januar 2006.

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2006: Am 8. April begann die 31. Hauptsaison. Angekündigt waren die Erweiterung des österreichischen Bereichs – hier wurden das Restaurant erweitert und der Wellenflieger gebaut -, der Aufbau eines Dorfes im englischen Themenbereich und ein Ausbau des Restuarants im italienischen Bereich, sowie das große Motto „Fußball-WM 2006 in Deutschland“. Die Eurosat wird zum größten Fußball der Welt und der „Kamtschatka Airline Klub“ weicht der „Arena of Football“, mit einem Autoscooter, Bar und Ausstellung. Doch dann wird eine weitere Attraktion angekündigt, die noch im Sommer fertiggestellt ist und in Betrieb geht: „Pegasus“ im griechischen Themenbereich, eine Achterbahn, die auch Kinder fahren dürfen.

Statt zwei Fantreffen findet dieses Jahr nur eines statt, im Herbst. Hier wird ein kurzer Ausblick auf eine Attraktion für 2007 gegeben, um die sonst noch ein großes Geheimnis gemacht wird. Die Winteröffnung wird erneut ein großer Erfolg, der mit dem Besuch des 70.000.000sten (in Worten: „siebzig Millionsten“) Besucher gekrönt wird. Höhepunkt ist die Eisbar „Glaciar“, die ganz aus Eis gefertigt ist – bis hin zu den Gläsern.

Und es geht weiter: Am heutigen Tag öffnet der Europa-Park seine Pforten zur 32. Hauptsaison. Für AQS bildete der Park schon mehrfach einen wichtigen Ort, sei es, um sich mit Autoren zu treffen oder Jubiläen dort zu feiern. Ein Grund mehr, im 20. Jahr vom „Phantastischen Projekt“ dem Park ein besonderes Augenmerk zu widmen. Das tun wir – in diesem Blog, beim Projekt und noch viel mehr.

Deswegen haben wir heute auch den lang angekündigten Neubeginn. Und damit ist auch klar, was sich in den letzten Wochen hinter der Bezeichnung „Projekt X-1“ verbarg: die komplette Neugestaltung der Seiten von ASTROCOHORS und STAR COMMAND. Immer wieder hat es dabei völlig neue und unvorhergesehene Entwicklungen gegeben.

Jenen Lesern, denen auffällt, dass der Newsletter, der die Neuigkeit verkündet, erst einen Tag nach dem Blog-Eintrag erscheint, sei gesagt: Das ist richtig. Das ist eben der Service für die Blog-Leser. 🙂

Und hier gibt es noch mehr zu lesen über den Europa-Park und seine Region:

www.ep-blog.de

29. September 2006: CPARCS Fans

Neu – die Fanseite der Fans von CENTER PARCS ist jetzt generell unter http://www.summertimeparcs.de zu erreichen und auch sonst werden ein paar Dinge im Verlauf der nächsten Wochen und Monate umgestellt. Deswegen wollen wir uns heute mal die Geschichte der Parks ansehen:

Piet Derksen, Firmengründer, eröffnet in Rotterdam auf 1.000 qm ein Sportgeschäft mit dem Namen Sporthuis Centrum. Innerhalb von wenigen Jahren wächst die Zahl der Sporthuis Centrum Geschäfte auf 17 an.

1968
Beginn der Firmentätigkeit durch die Eröffnung des Bungalowparks De Lommerbergen in Reuver (NL) mit 30 Bungalows und einem Freibad.

1976-1980
Modifizierung der bisher eröffneten Bungalowparks. Die Zahl der Freizeiteinrichtungen und Restaurants wird vergrößert.

1978
Die Läden von Sporthuis Centrum Recreatie werden verkauft, so dass sich das Management voll auf den Ausbau der Parks konzentrieren kann.

1980
Eröffnung des Parks De Eemhof, der erstmals mit einem subtropischen Schwimmparadies ausgestattet ist.

1981
Eröffnung des ersten Bungalowparks außerhalb der Niederlande: Erperheide (B).

1983
Eröffnung des Verkaufsbüros in Köln.

1986
Sporthuis Centrum Recreatie ändert seinen Namen. Zukünftig firmiert das Unternehmen unter dem Namen Center Parcs.

1987
Eröffnung des ersten Parks in England: Sherwood Forest.
Erste Überdachung des Parc Plaza in De Vossemeren (B)

1989
Der Firmengründer, Piet Derksen, verkauft seine Geschäftsanteile. Center Parcs wird Tochter der schottischen Brauerei Scottish & Newcastle plc.

1998-2000
Center Parcs investiert in ein Milleniumkonzept, durch das alle Parks mit neuen Produktinnovationen ausgestattet werden.

2001
Center Parcs Europe (Kontinentaleuropa) wird 50/50 Tochter des französischen Reiseveranstalters Pierre & Vacances und der Deutsche Bank Tochter DB Capital Partners (später MidOcean). Joint Venture mit Gran Dorado.

Center Parcs England wird zu 100 Prozent von DB Capital Partners übernommen.

2002
Kauf des britischen Parks Oasis und Umbenennung in Oasis Whinfield Forest.

Januar 2003
Center Parcs und Gran Dorado werden unter der Dachmarke Center Parcs geführt.

Portfolio-Erweiterung um fünf ehemalige Gran Dorado Parks:

Port Zélande (NL)

Park Zandvoort (NL)

Park Loohorst (NL)

Park Heilbachsee (D)

Park Hochsauerland(D)

September 2003
Pierre & Vacances übernimmt Center Parcs Europe zu 100 Prozent (MidOcean und Pierre & Vacances einigen sich auf die Übernahme der verbleibenden 50 Prozent von MidOcean durch Pierre & Vacances).

MidOcean verkauft Center Parcs UK an ein Konsortium von Investoren und bekommt eine Börsennotierung am Alternative Investment Market (AIM).

Januar 2004
Übernahme des Nordsee Tropen Parc Tossens an der norddeutschen Küste. Später Umbenennung in Butjadinger Küste.

2004
Pierre & Vacances beschließt den Bau eines dritten französischen Parks, L’Ailette, 120 km nordöstlich von Paris. Die Eröffnung ist für Sommer 2007 geplant.

Dieser Post enthält offizielle Informationen von Center Parcs.
(c) Public Relations Groupe Pierre & Vacances / Center Parcs Germany

Angebot von Center Parcs

30 Jahre Europa-Park – Die Dokumentation

Danke für den freundlichen Kommentar zu den Beiträgen über „30 Jahre Europa-Park“. Wer sich dafür interessiert und  die ganze Dokumentation Seite für Seite in chronologisch richtiger Reihenfolge lesen will, der benutze diesen Link:

30 Jahre Europa-Park

Der Link führt zum Teil 1. Am Ende jeder Seite befindet sich ein Link, der auf die jeweils nächste führt, bis hin zu Teil 17.

Viel Spaß beim Lesen… und noch 12 Tage bis zur Saisoneröffnung 2006!

EUROPA-PARK Fantreffen Winter 2005

Am 4. Dezember 2005 war es zum dritten Mal soweit: die Fans des EUROPA-PARK trafen sich in gemütlicher Runde in Rust. Obwohl… okay… „Runde“… bei über 100 Teilnehmern ist das doch ein wenig untertrieben.

Fantreffen im Musical-Theater des Europa-Park. Bild: Thorsten Reimnitz

Das Ereignis wurde zum Anlass genommen, ein Blog zu starten, mit Berichten über solche Treffen und viele Informationen mehr. Den Auftakt bildet daher auch ein Bericht über das Winter-Fantreffen (klick hier!), das Blog selbst findet sich hier!