DER PAPYRUS DES CÄSAR, Band 36 der Abenteuer von Asterix dem Gallier, ist ab dem 22. OKTOBER 2015 im Handel erhältlich. Heute wurde das COVER feierlich im Rahmen einer Pressekonferenz in Paris enthüllt!
(c) Egmont Ehapa Verlag
Das Szenario des neuen Albums entstammt der Feder von Jean-Yves FERRI, die Zeichnungen von Didier CONRAD. Beide gehören inzwischen zu den Stars der Comicszene und müssen ihr Talent nicht mehr unter Beweis stellen. Ferri und Conrad haben sich 2013 kennengelernt und zusammen an ASTERIX BEI DEN PIKTEN gearbeitet. Der Druck war groß, die Erwartungen hoch: Es war das erste Asterix-Album, das von neuen Autoren erdacht und verfasst wurde – unter dem wohlwollenden Blick von Albert Uderzo, der drei Jahre zuvor beschlossen hatte, seinen Stift nach über 70 Jahren Karriere als Zeichner niederzulegen. Acht Jahre lang hatten die Fans in aller Welt mit Spannung und Ungeduld auf einen neuen Band gewartet. Das Album wurde weltweit ein Riesenerfolg (über 5,4 Mio. Exemplare in 24 Sprachen und Dialekten wurden verkauft) und das Highlight des Jahres 2013.
Getragen von der Begeisterung der Leser und dem Vertrauen, das Albert Uderzo und Anne Goscinny (Tochter von René Goscinny) ihnen schenkten, stürzten sich die beiden Autoren voller Tatendrang in die Schöpfung eines neuen Abenteuers. Ihr Leitsatz: die Tradition dieser von den beiden genialen Comic-Autoren Goscinny und Uderzo ins Leben gerufenen und weltweit erfolgreichen Serie zu respektieren.
Der Erfolg des vorigen Albums lieferte ihnen die Idee zu dem neuen Werk. Zwei Jahre lang tauschten sich Conrad und Ferri aus, skypten, schickten sich Skizzen, Entwürfe, Korrekturen und Änderungen hin und her, und präsentierten schließlich DER PAPYRUS DES CÄSAR: ein Abenteuer in bester Asterix-Tradition. Der vorige Band führte unsere gallischen Helden zu den schottischen Klans nach Kaledonien, daher spielt der neue Band wieder in Gallien. Cäsar wird also aus Rom anreisen müssen, um sich mit seinen Lieblingsfeinden unterhalten zu können!
Während alle Welt gespannt auf das Erscheinen des neuen Abenteuers wartet, wurden bereits erste Details bekannt gegeben. Uderzo verkündete in heiterem und auch stolzem Ton, er sei schwer beeindruckt von der genialen Intrige, die das Autorenduo mit den Ereignissen des Gallischen Krieges verflochten habe: Geschichte in der Geschichte sozusagen!
Und weil eine gute Geschichte immer auch einen guten Bösewicht braucht, wurde kurz darauf die Figur des Bonus Promoplus, der Berater Cäsars, enthüllt. Er soll eine wohldosierte Mischung aus verschiedenen zeitgenössischen Persönlichkeiten sein. Spannend! Aber worum geht es nun in dem Papyrus? Welche Rolle spielt Cäsar in diesem Abenteuer? Werden die Gallier das Römische Reich wieder zum Erzittern und Julius zur Weißglut bringen?
Am 29. Oktober 2015 feiert Asterix seinen 56. Geburtstag. Es verspricht, ein rauschendes Fest zu werden; die Faszination, die der Gallier auslöst, ist ungebrochen. Das Geheimnis seiner ewigen Jugend ist natürlich im großartigen Talent seiner Schöpfer begründet – und dem Talent derjenigen, die ihr Erbe angetreten haben.
Hinter dem Erscheinen dieses neuen Abenteuers verbirgt sich vor allem eine zutiefst menschliche Geschichte, die Geschichte zweier Jungs, die eine Leidenschaft für Comics im Allgemeinen und für Asterix im Besonderen teilen. Jean-Yves Ferri und Didier Conrad sind beide im selben Jahr wie der schnurrbärtige Gallier geboren. Sie sind mit seinen Reisen und den Nöten der Bewohner im Dorf der Verrückten aufgewachsen. Heute halten sie den Stift in der Hand und erfüllen diese Figuren mit Leben.
Albert Uderzo war immer überzeugt davon, dass Asterix weiterleben und den Millionen von Lesern der Serie noch viel Freude bereiten müsse. Ferri und Conrad liefern dafür einmal mehr den Beweis: Asterix wird noch viele Abenteuer erleben und sie mit der ganzen Welt teilen.
Was bisher geschah: Ein Stoßtrupp der Rebellen, bestehend aus Prinzessin Leia, Han, Chewbacca, Luke und den Doiden R2D2 und C3PO sind in die Anlangen der imperialen Produktionswelt CYMOON 1 eingedrungen, um deren Hauptreaktor zu sabotieren und die Anlagen so zu zerstören. Die Aktion läuft allerdings nicht so wie geplant: Zuerst stoßen die Rebellen auf gefangene Sklaven, dann wird C3PO, der den Millenium Falcon bewachen soll, von Einheimischen auseinander genommen und verschleppt, und dann taucht auch noch Darth Vader persönlich auf.
„Die dunkle Seite gewinnt immer, Obi-Wan. Das solltest Du inzwischen wissen.“
– Darth Vader
Um zu entkommen, müssen die Rebellen mehrfach ihre Kreativität spielen lassen. Nach der kurzen Begegnung mit Luke Skywalker ist Darth Vader wie besessen, ihn in seine Finger zu bekommen. Er erkennt, dass Luke von Obi-Wan unterwiesen worden sein muss, aber noch kein Jedi ist. Während sich den Rebellen eine ganze Streitmacht entgegenstellt, gelingt es Chewbacca, C3PO zu retten und den Falken startklar zu machen. Luke fliegt mit einem Speederbike zurück in die Fabrik, da es imperialen Offizieren mittlerweile gelungen war, die Kernschmelze des Reaktors aufzuhalten. Vader nimmt ihn ins Visier, im letzten Moment – und vor der Explosion des Reaktors – können sich allerdings alle an Bord des Falken in Sicherheit bringen und flüchten. Aber die Episode hat bei allen bleibenden Eindruck hinterlassen: Vader fliegt nach Tatooine, um mit Jabba the Hutt Kontakt aufzunehmen. Nach dem Verlust von CYMOON braucht das Imperium neue Materialwege. Außerdem rekrutiert Vader ein paar Kopfgeldjäger, um Luke zu finden. Luke seinerseits ist völlig demotiviert. Die Begegnung mit Vader hat ihm gezeigt, dass er nicht mal in Ansätzen ein Jedi ist. Da er nicht weiß, wer ihn unterweisen soll, beschließt er, Kenobis Haus auf Tatooine aufzusuchen, in der Hoffnung, dort antworten zu finden. Doch dort schwärmen gerade die Kopfgeldjäger aus…
Rezension
Die Geschichte geht rasant weiter wie in Band 1 und wieder gelingt den Autoren diese Balance zwischen dem, was schon bekannt ist und der neuen Geschichte: Obwohl man weiß, wohin die Handlung führen muss, fragt man sich doch, wie es genau weiter geht. Durch das Einführen der Kopfgeldjäger bekommt die entsprechende Szene in „Das Imperium schlägt zurück“ etwas mehr Hintergrund und deren Auftauchen kommt nicht ganz so plötzlich und unerwartet. Einen kleinen Kritikpunkt meinerseits gibt es allerdings: Durch eine geschickte Überleitung drückt sich die Geschichte darum, genau zu erklären, wie die Rebellen auf CYMOON sich zum Falken retten konnten. Da hätte ich mir ein wenig mehr Kreativität erhofft. Aber das ist wie gesagt nur ein kleiner Kritikpunkt. Die Geschichte ist gut geschrieben und die Zeichnungen von der gleichen hohen Qualität. Die Filmfiguren sind sehr gut getroffen und neue Figuren fügen sich nahtlos ein. Der Boden für die Zukunft wird gut vorbereitet: In einer Besprechungsszene an Bord des Rebellenflaggschiffs ist nicht nur General Dodonna zu sehen (aus Episode IV), sondern auch Mon Mothma und Admiral Ackbar.
Es ist zwar erst Heft 2, aber ich muss sagen, bislang bereue ich das Abonnement der Comicreihe nicht. Ich bin gespannt auf das Finale der Geschichte „Skywalker Strikes“, das im Oktober erscheinen wird.
Seit den Geschehnissen aus dem ersten Teil sind mittlerweile 5 Jahre vergangen und aus den Chaoten um Hicks und Astrid sind mittlerweile junge Erwachsene geworden, und auch die Drachen gehören seit damals genauso fest zu Berk wie die Wikinger selbst. Die Zeiten in denen sich die beiden Gruppen bis aufs Blut bekämpften sind endgültig vorbei, da jeder Bewohner von Berk einen oder mehrere Drachen zum Freund hat. Das Dorf wurde ebenfalls äußerst drachenfreundlich umgebaut und beherbergt hunderte von ihnen. Die beliebteste Sportart auf Berk ist das Drachenrennen (vergleichbar mit dem Rennsport, nur eben in der Luft), das sich keiner entgehen lässt. Hicks der kurz zuvor einmal mehr von seinem Vater Haudrauf dazu gedrängt wurde seine Nachfolge als Oberhaupt des Stammes anzutreten, hat keine Lust dazu darüber zu diskutieren und begibt sich mit Ohnezahn lieber auf einen Forschungsflug. Dabei entdecken Er und seine Verlobte und zukünftige Braut, Astrid, sowie deren Drache Sturmpfeil eine riesige Rauchsäule. Als die vier am Ort des Geschehens eintreffen finden sie nur Zerstörung vor und werden von den dortigen Bewohnern, Drachenjägern, unter der Führung von Eret, dem Sohn von Eret, angegriffen. Von Eret erfährt er auch von Drago Blutfaust, einem brutalen Eroberer, der sich alle Drachen untertan machen möchte um mit diesen abgerichteten Kampfdrachen alle bekannten Gestade der Welt zu erobern. Hicks will Drago finden und diesen von seinem Vorhaben abbringen, dabei trift er auf einen mysteriösen Drachenreiter, welcher sich als eine Person aus seiner Vergangenheit herausstellt welche mit vielen hundert Drachen auf der Sanktuarium-Insel lebt. Als plötzlich Drago Blutfaust mit seiner Armee aus Menschen und Drachen die Zufluchtsinsel angreift müssen alle um ihr überleben kämpfen, denn das nächste Ziel von Drago ist Hicks‘ Heimat Berk!
Info:
Der Film scheut sich nicht erwachsenere Themen anzusprechen, wie dem ableben eines der Hauptpersonen, dieser Charakter hatte schon im ersten Teil einen wichtigen Beitrag zur Handlung geleistet. Und damit zeigt der zweite Teil von „Drachenzähmen leicht gemacht“ das er auch nicht vor äußerst sensiblen Themen wie Verlust eines geliebten Menschen zurückschreckt. Aber auch intimere Themen wie die Beziehung von Hicks und seiner Verlobten Astrid werden hier angesprochen, nicht zu vergessen die unzerstörbare Freundschaft von Hicks und seinem Nachtschatten-Freund Ohnezahn!
Seit Teil 1 hat DreamWorks die Technik kontinuierlich weiterentwickelt. Zusammen mit Intel und HP hat DreamWorks das Verfahren Scalable Multicore Processing entwickelt das es erlaubt, mit Hilfe von skalierbaren Mehrkernprozessoren Effekte und Kolorierung in Echtzeit zu animieren. Dazu kommen noch die neuen Animationsprogramme Premo und Torch ermöglichen eine noch erheblich detailliertere Animation als es bisher der Fall war. Der Komponist John Powell, der für den Soundtrack von Teil 1 für den Oscar nominiert wurde, ist auch beim zweiten und dem dritten Film wieder dabei. Für 2016 oder 2017, darüber gibt es noch keine 100%-ig definitive Aussage, kommt wohl der voraussichtlich abschließende Dritte Teil, der z. Z. produziert wird, ins Kino.
Bild 3D – BD (Disc 1):
Der Film weist dauerhaft eine sehr natürliche, homogene, und auch sehr fein abgestufte Plastizität und Tiefenwirkung auf wodurch auch die weniger actionbetonten Szenen äußerst räumlich wirken.
Die vorhandenen Pop-Out-Effekte sind dabei zwar eher subtilerer Natur, steigern aber das gesehene noch erheblich.
Der Detailreichtum ist immens, ebenso wie der Strukturreichtum sowohl was die Drachen, die Charaktere als auch die Umgebung (Schiffe, Häuser, Landschaft ect.) betrifft.
Man kann ohne Übertreibung sagen dass sich bei DRACHENZÄHMEN LEICHT GEMACHT 2 alle Werte auf Referenzniveau liegen, sowohl was den Kontrast, die Bildschärfe, die sehr schön abgestufte Farbpalette, den Schwarzwert und natürlich auch die Kompression betrifft.
Das 3D-Bild bietet hier eindeutig erstklassiges Referenz-Niveau!
Bild 2D – BD (Disc 2):
Auch die 2D-Version steht der 3D-Version in nichts nach und besitzt auch hier eine hervorragende Räumlichkeit, die allerdings aus nachvollziehbaren Gründen nicht so stark ausgeprägt ist wie bei der 3D-Fassung.
Was die reine Bildqualität angeht, so steht diese der 3D-Version in nichts nach, nur das das Bild an sich ohne die Brillen natürlich etwas heller ist, ansonsten gilt hier das gleiche wie für die 3D-Fassung, eindeutige Referenz!
Ton:
Obwohl der deutsche Ton nur im Audioformat DTS 5.1 vorliegt macht dieser aber eine wirklich äußerst gute Figur.
Da der Film eine starke Betonung auf Action hat, ist der Sourroundsound sowohl was den Bass, die Räumlichkeit, als auch die Direktionalität angeht, ganz weit vorne anzusiedeln.
Der englische DTS-HD-MA 7.1-Sound ist zwar noch etwas effektiver, dafür ist die deutsche Tonabmischung aber etwas aggressiver und lauter als das Original ohne das die Dialoge der Charaktere dabei untergehen, diese sind immer sehr gut zu verstehen.
Die Musik von Komponist John Powell ist schon aus dem ersten Teil und der TV-Serie bekannt und bietet daher auch einen sehr großen Wiedererkennungseffekt.
Auch hier gilt, wie beim Bild, der erstklassige Ton, sowohl in Englisch als auch in Deutsch ist hier auf Referenzniveau!
„Drachenzähmen leicht gemacht 2“ ist wie Teil 1ein wunderbarer Film, der aber diesesmal wesentlich erwachsener ist, und mit einer großartigen Optik und fast perfektem Sound aufwartet. Wieder einmal absolut erstklassiges Demomaterial für die Heimkinoanlage!
Wie auch schon Teil 1 gehört auch Teil 2 zu meinen absoluten All-Time-Favoriten im Animationsfilmbereich! Ich bin außerdem gespannt darauf wie groß der Zeitsprung zwischen Teil 2 und Teil 3 dieses Mal sein wird.
Ein Film für die ganze Familie und für jeden der auf gute, bzw. wirklich erstklassig gemachte Animationsfilme steht.
Medien:
„Drachenzähmen leicht gemacht 2“ gibt es in folgenden Versionen:
Handlung: Der dreizehnjährige Hiro Hamada lebt seit dem Tod der Eltern bei seiner Tante Cass in der futuristischen Metropole San Fransokyo und verschwendet den größten Teil seiner Zeit und auch seinen überragenden Intellekt meist für illegale Bot-Fights. Sein großer Bruder Tadashi, ist von Hiro´s Lebenswandel nicht gerade begeistert und ist es leid das dieser sein großes Potenzial so verschwendet. Deshalb nimmt er ihn eines Tages zur Technischen-Universität mit um ihm sein Labor zu zeigen. Dort lernt er Tadashis Freunde kennen, Honey Lemon, Wasabi, Gogo und den etwas durchgeknallten Fred, sowie deren unglaubliche Experimente.
Tadashi sellt ihm sein Projekt vor an dem dieser schon länger arbeitet und das er jetzt endlich abgeschlossen hat, den „Persöhnlichen Gesundheitsbegleiter Baymax“, der wie ein großes Marshmellow aussieht und sich auch so anfühlt.
Voller Begeisterung entscheidet sich Hiro ebenfalls an der Uni zu studieren, allerdings muß er dazu einen entsprechenden Wettbewerb gewinnen. Hiro entwickelt seinen schon bei den Bot-Fights verwendeten Robot zu so genannten „Microbots“ weiter die wesentlich kleiner sind, sich dafür aber in Schwärmen bewegen und sich zu allerlei nützlichen Objekten zusammensetzen können, gesteuert wird dieser Schwarm von einem Neurocranialen Transmitter den Hiro als Stirnband trägt.
Der Leiter der Tech-Uni, Professor Callaghan, ist begeistert von Hiro´s Entwicklung und bietet ihm sofort die Aufnahme an der Uni an. Aber auch Alistair Krei, der Präsident von Krei Tech, einer großen Firma die sich auf Robotertechnologie spezialisiert hat, hat ein Auge auf Hiros Erfindung geworfen. Professor Callaghan, der Krei noch von früher kennt und keine sehr guten Erfahrungen mit diesem gemacht hat, warnt Hiro, Alistair Krei zu vertrauen. Als kurz darauf ein Feuer in der Universität ausbricht, rennt Tadashi in das Gebäude zurück um Callaghan zu retten, doch das Bauwerk vergeht in einer gewaltigen Explosion bei der sowohl Tadashi als auch Callaghan getötet werden. Nach dem Verlust seines Bruders zieht sich Hiro in sich selbst zurück und wendet sich von allen anderen ab, bis Baymax erwacht………….
Info: BAYMAX, im Original „BIG HERO 6“ basiert auf einer gleichnamigen Comicreihe von MARVEL die bei uns eher unbekannt ist. Trotz diverser Änderungen, z.B. wurde Baymax im Original von Hiro´s Vater als Kampfroboter konstruiert, sowie die optische Annäherung der verschiedenen Charaktere an japanische Animes bleibt doch der Geist der Vorlage weitestgehend, natürlich mit dem typischen Disney-Touch, erhalten.
Die Themen sind wie auch schon bei „Frozen“ durchaus erwachsener Natur, z.B. der Verlust eines geliebten Menschen sowie die Rache an dem Mörder. Dass ebendieser genau aus dem gleichen Grund, eben dem Verlust der Tochter, seine Verbrechen begeht, macht Hiro und den Kabukimaskenmann im Prinzip zu Brüdern im Geiste. Genauso wie der Maskenmann den Tod des Schuldigen will so hat auch Hiro sein ganzes Können zu Beginn darauf ausgerichtet den Maskenmann zu terminieren!
Ein weiteres interessantes Merkmal ist die Verschmelzung von San Fransico und Tokyo zur futuristischen Metropole „San Fransyoko“ welche zweisprachig, also englisch und japanisch daherkommt, wie z.B. die Beschilderung und die Werbung. Obwohl beide Städte aus unterschiedlichen Kulturen stammen ist diese „Verschmelzung“ zu einer einzigen Stadt gekonnt und jederzeit glaubwürdig umgesetzt.
Hinzu kommt auch das der Film etliche Referenzen an bekannte SF- Filme und Serien bietet, einige davon sind sehr offensichtlich, andere wiederum eher subtilerer Art.
Bild 3D – BD (Disc 1): Das Bild von BAYMAX ist wie üblich bei Animationsfilmen aus dem Hause Disney absolut spektakulär geraten. Die Tiefenwirkung ist wirklich erstklassig, mit ein paar eher subtileren Pop-Out-Effekten.
Die Schärfe ist wie immer absolute Referenz, das gleiche gilt auch für den Kontrast, dem Schwarzwert und die Kompression. Hinzu kommen (soweit man bei einem Animationsfilm überhaupt davon sprechen kann) durchaus natürliche und kräftige Farben. Und auch bei diesem Film geht kein noch so kleines Detail des Bildes verloren.
Das 3D-Bild hat hier wie schon die Vorgänger „Rapunzel – Neu verföhnt“, „Ralph reichts!“ und „Die Eiskönigin – völlig unverfroren“ absolutes Referenz-Niveau!
Bild 2D – BD (Disc 2): Auch die 2D-Version steht der 3D-Version in nichts nach und besitzt auch hier eine hervorragende Räumlichkeit, die allerdings aus nachvollziehbaren Gründen nicht so stark ausgeprägt ist wie bei der 3D-Fassung.
Was die reine Bildqualität angeht, so steht diese der 3D-Version in nichts nach, nur das das Bild an sich ohne die Brillen natürlich etwas heller ist, ansonsten gilt hier das gleiche wie für die 3D-Fassung, absolute Referenz!
Ton: Wie auch beim Bild ist auch der Ton von BAYMAX reine Referenz. Die deutsche Tonspur die auch dieses Mal im leicht komprimierten DTS-HD-High Resolution-Format auf die Disc geprägt wurde, liegt hier in 7.1 vor und ist ebenfalls mehr als erstklassig gelungen. Das hintere Boxenpaar wird dabei ebenfalls sehr gut mit einbezogen.
Der extrem geringe Unterschied zur englischen DTS-HD-MA 7.1-Spur ist dabei wie immer absolut minimal und nicht zu beanstanden.
Durch die Action betonte Handlung des Filmes kommt die für einen Animationsfilm wirklich sehr aktive Surround-Atmosphäre sehr gut zur Geltung. Der Bass lässt hier ebenfalls nichts zu wünschen übrig, besonders wenn man bedenkt das man hier einen Animationsfilm vor sich hat, welche im Normalfall doch über einen wesentlichem Kind gerechteren Sound verfügen. Die Soundeffekte selbst sind sowohl jederzeit ausgewogen dabei gleichzeitig auch kräftig und besitzen sowohl eine sehr gute Direktionalität als auch Räumlichkeit.
Die Sprache ist jederzeit gut zu verstehen und die typische Superhelden-Musik macht ebenfalls einiges her und kann sich sehen lassen. Die Dialoge sind in beiden Fassungen immer sauber und klar verständlich, hervorragend abgemischt
Ebenso wie das Bild ist auch der erstklassige Ton, sowohl in englisch als auch in deutsch auf Referenzniveau!
Bonus: 3D-Disc:
Kurzfilm in 3D: „Liebe geht durch den Magen“ (6.13 Min)
2D-Disc:
Kurzfilm in 2D: „Liebe geht durch den Magen“ (6.13 Min)
Die Geschichte hinter der Geschichte: Hiros Reise (15.10 Min)
Blick hinter die Kulissen: Die Animatoren (6.39 Min)
Zusätzliche Szenen mit Einführung der Regisseure (13.10 Min):
Alternativer Anfang – Prolog (4.05 Min)
Alternativer Anfang – Geheimes Projekt (4.53 Min)
Yokais Crew (2.42 Min)
Jede gute Superhelden-Geschichte fängt mit einem Enterhaken an (1.12 Min)
BAYMAX – Teaser (1.41 Min)
Micky Maus-Cartoon: „Irrfahrt in Tokio“ (3.47 Min)
Trailer (4.06 Min)
Werbeclip: Disney-Paris-Attraction: RATAOUILLE – The Ride (0.32)
Werbeclip: INFINITY-Game: New: Anna and Elsa (0.32 Min)
INSIDE OUT – Alles steht Kopf (1.36 Min)
TinkerBell And The Neverbeast (1.26 Min)
Info: Die Trailer INSIDE OUT – Alles steht Kopf und TinkerBell And The Neverbeast starten automatisch nach dem einlegen der 2D-Disc.
Anmerkungen: BAYMAX / BIG HERO 6 hat 2015 den Oscar als bester Animationsfilm bekommen.
Das MakingOf: „Die Geschichte hinter der Geschichte: Hiros Reise“ sollte man sich erst nach dem Film ansehen, da hier sowohl die Identität des Maskenmannes verraten wird sowie auch sehr viel über den Inhalt des Filmes an sich.
Scott Adsit, der im Original und Bastian Pastewka der in der deutschen Version Baymax spricht, haben dermaßen unglaublich ähnliche Stimmen das man meinen könnte das in beiden Fassungen der gleiche Sprecher Baymax seine Stimme leiht.
Fazit: Nachdem viele Jahre PIXAR und DREAMWORKS den Ton bei animierten Filmen angegeben haben ist dies wieder ein wirklich erstklassiger Animationsfilm aus dem Hause Disney, das mit „Rapunzel“, „Ralph reichts!“ sowie „Die Eiskönigin“ nach einer langen Durststrecke endlich wieder zu alter Stärke zurückgefunden hat.
Hier wird ähnlich wie in „GUARDIANS OF THE GALAXY“ aus einer Gruppe von nerdigen Individualisten eine Crew die zusammenarbeitet um ein Ziel zu erreichen, nämlich die Stadt San Fransyoko zu beschützen, den Kabukimaskenmann gefangen zu nehmen und ihn den Behörden zu übergeben. Es ist eine warmherzige aber auch spannende Geschichte in der nichts ist wie es auf den ersten Blick scheint. Selbst der Schurke des Films hat durchaus einen menschlich nachvollziehbaren Groll die sein Handeln zwar nicht entschuldigt, aber durchaus verständlich macht. Tief im Kern handelt es sich aber um die Geschichte zweier Brüder und natürlich um die Freundschaft zwischen Hiro und Baymax.
Der technische Aspekt ist wie bei den meisten CGI-Animationsfilmen im allgemeinen und wie bei Disney im besonderen, herausragend. Das Bild ist sowohl in 2D als auch in 3D reine Referenz, welches auch auf den deutschen und den englische Ton zutrifft.
Die einzigen Schwachpunkte sind einmal mehr das Bonusmaterial welches zwar Interessant ist, hervorzuheben ist hier das Making Of „Die Geschichte hinter der Geschichte: Hiros Reise„ aber ansonsten doch eher bescheiden daherkommt, außerdem die etwas seltsam anmutende Entscheidung den Charakter Wasabi mit einem Berliner Dialekt auszustatten, was auch immer das sollte, sowie der unverständliche abermalige Verzicht auf ein Wendecover, bzw. ein ablösbares FSK-Logo auf dem Pappschuber, wirklich Schade.
Auf jedenfall gilt aber eines, BAYMAX ist ein Film voller Action, Spannung, Humor, und wieder einmal erstklassiges Demomaterial für das Home-Equipment!
Ein Film für die ganze Familie und für jeden der auf gut gemachte Animationsfilme steht, für Disney-Fans sowieso unverzichtbar!
Achtung: Nach dem Abspann kommt auch hier noch eine witzige Szene, die vielleicht schon eine Fortsetzung ankündigt?! Wer weiß……..fallallallalla……..
„Baymax – Riesiges Robowabohu“ kann hier bestellt werden:
Der junge Rebellenpilot Luke Skywalker hat die größte Waffe des GALAKTISCHEN IMPERIUMS, den TODESSTERN, zerstört. Die imperialen Streitkräfte sind in Unruhe und die Rebellen versuchen, ihren Vorteil zu nutzen, indem sie in den fernen Tiefen des Weltraums eine wagemutige Offensive starten – in der Hoffnung, das Imperium ein für alle Mal zu besigen, um der Galaxis endlich wieder die Freiheit zurück zu bringen…
„Ich habe viele Väter getötet. Da musst Du schon konkreter werden.“
– Darth Vader zu Luke Skywalker
Die Offensive als „wagemutig“ zu bezeichnen, ist dabei noch eine Untertreibung: Ein kleines Vorauskommando, bestehend aus Leia Organa, Han Solo, Luke Skywalker, Chewbacca, R2D2 und C3PO dringt auf die corellianische Industriewelt CYMOON 1 vor. Sie wollen den Hauptreaktor der dortigen Fabrik zur Explosion bringen, was die Anlangen, in denen das Imperium einen großen Teil seiner Fahrzeuge fabrizieren lässt, zerstören würde. Zunächst funktioniert alles nach Plan, doch dann laufen die Dinge aus dem Ruder: Luke entdeckt einen Zellentrakt mit Gefangenen, die er befreien will, der Millennium-Falke, der für die Flucht gedacht war, wird von einheimischen Plünderern auseinander genommen und außerdem trifft ein Unterhändler des Imperiums ein, der eigentlich darauf eingestellt ist, ein Geschäft mit Jabba dem Hutten unter Dach und Fach zu bringen: Darth Vader…
2015 – Das STAR-WARS-Jahr
Nun werden die Schatten, die die Episode VII von STAR WARS vorauswirft, immer massiver: Mit „Skywalker schlägt zu!“ beginnt das neue „Expanded Universe“. Nachdem Disney Lucasfilm übernommen hatte, wurde verkündet, dass das bisherige „Expanded Universe“, also alle Fortsetzungen der ursprünglichen Trilogie in Romanen, Comics und Spielen, für obsolet erklärt wird. Gültigkeit haben einzig und allein die Filme und die Serien „Clone Wars“ und „Star Wars Rebels“ – und alles, was neu produziert wird. Dazu wurde bei Lucasfilm ein Kreativteam eingerichtet, dessen Aufgabe es ist, die Kontinuität in diesem neuen Universum zu überwachen. Tatsächlich gab es zuvor ja ein paar Widersprüche, da sich Autoren Dinge einfallen ließen, die nicht zu den Filmen passten oder im Nachhinein durch Ereignisse in den Serien wieder geändert wurden.
Das Kreativteam hat den großen Vorteil, dass es die Entwicklungen bei STAR WARS direkt beeinflusst und man nicht durch Filmhandlungen plötzlich unangenehme Überraschungen erleben kann. Bei der ersten STAR-WARS-Comicreihe, die Ende der 1970er Jahre produziert wurde, kommt es beispielsweise zu einer Begegnung zwischen Luke Skywalker und einem Fremden, der Obi-Wan Kenobi in jungen Jahren gekannt hat. Dieser Fremde berichtet, vor langer Zeit habe Obi-Wan dessen Heimatwelt mit „seinen beiden Schülern“ besucht: Anakin Skywalker und Darth Vader. Der Comic entstand, bevor „Das Imperium schlägt zurück“ in die Kinos kam und der Autor wusste nicht, dass es sich dabei um ein und dieselbe Person handelt.
Die „Lücken“ zwischen den offiziellen Filmen sollen „Nebenfilme“, Romane und Comics auffüllen. Der erste „Nebenfilm“, der davon handelt, wie die Rebellen am Anfang von Episode IV an die Baupläne des Todessterns gekommen sind, soll nächstes Jahr in die Kinos kommen. Die Roman-Reihe „Aftermath“, die die Ereignisse unmittelbar nach Episode VI behandelt, soll im September – zumindest auf Englisch – in den Buchhandel kommen. Und schon im Frühjahr wurde die neue Comic-Reihe gestartet, die in diesem Monat hochoffiziell bei Panini Comics auf Deutsch erscheint.
Rin in de Kartoffeln, rut ut de Kartoffeln*
Die erste Comic-Reihe in den 1970er und -80er Jahren wurde von Marvel Comics herausgebracht. Die Reihe wurde eingestellt, nachdem nach Episode VI der Hype abzuflachen begann und George Lucas erklärte, er werde die Prequels erstmal nicht in Angriff nehmen. Als STAR WARS wieder populärer wurde, erwarb die Comicschmiede Dark Horse die Rechte. Aber nachdem Lucasfilm und alle STAR-WARS-Rechte an Disney übergegangen waren, wollte der Mutterkonzern auch die Comics zu einer eigenen Firma heimholen: Marvel Comics, das 2009 von dem Konzern erworben worden war. Man kann sagen, die STAR-WARS-Comics sind wieder dort, wo sie mal angefangen haben.
Allerdings hat sich einiges geändert: die „alten“ Marvel-Comics hatten mehr als einmal das Problem, dass die Darstellungen die Filmcharaktere nicht sonderlich gut wiedergaben und oft nur entfernt an das jeweilige Vorbild erinnerten, außerdem war die Handlung häufig ziemlich übertrieben. Sie folgten außerdem keiner Richtung, da die Autoren ja – wie bereits erwähnt – nicht wussten, in welche Richtung der jeweils nächste Film gehen würde, also durfte nichts passieren, was eventuell der Filmreihe hätte widersprechen können. Entsprechend plätscherten die Geschichten so vor sich hin und die Autoren gaben sich redliche Mühe, zum Erscheinen der neuen Filme die Handlung so hinzubiegen, dass sie einigermaßen passte. Am besten gelungen war ihnen das tatsächlich aber in den Bänden, die unmittelbar vor Episode VI spielten und die tatsächlich beleuchteten, wie die Rebellen an die Pläne des zweiten Todessterns gekommen waren.
Nun ist alles anders. Zum einen sind die Filme und ihre überraschenden Wendungen bekannt, zum zweiten wurde mit John Cassaday ein Zeichner verpflichtet, der einen sehr realistischen Zeichenstil pflegt. Nicht nur sind die Filmcharaktere sehr gut zu erkennen, auch die Figuren, die neu dazu kommen, sind individuell und realistisch gestaltet. Aber halt… wir sind schon mitten drin in…
Die Handlung – Rezension
Das vorliegende Heft, das offiziell am 25. August erscheint, trägt die Nummer 1 und es beinhaltet die Hefte 1 und 2 der US-Ausgaben „Skywalker Strikes“. Die Hefte sind im amerikanischen Comicformat gehalten, haben 68 Seiten Umfang und sind durchgehend farbig. Neben den eigentlichen Comics beinhaltet das Heft zudem zehn Seiten mit redaktionellen Beiträgen, also Leserbriefen, Informationen zu Büchern und Spielen, sowie Zusatzinformationen zu Charakteren und Ausrüstungsgegenständen. Die redaktionellen Seiten zeigen, dass sich dieser Comic (auch) an ein jüngeres Publikum, die Geschichte selbst ist allerdings etwas völlig anderes, als die bunten Marvel-Comics von 1977. Im Gegenteil, auch wenn der Humor nicht zu kurz kommt, so ist die Handlung dramatisch gehalten und spannend geschrieben. Außerdem wird auf einen gewissen Realismus geachtet. Darth Vader ist ein skrupelloser Sith-Lord, der auch mal ein paar Sturmtruppler vor sich als lebende Schutzschilde schweben lässt, um Laserbeschuss abzuwehren. Und als es zu einer Begegnung zwischen ihm und Luke Skywalker kommt, ist Luke kein Gegner für ihn – natürlich nicht, Luke ist ja noch kein Jedi. Der dunkle Lord braucht nur zwei Handbewegungen, um Luke zu entwaffnen, und Luke braucht das Eingreifen seiner Freunde, um gut aus der Sache herauszukommen. Sehr gut wird in der Geschichte herausgearbeitet, wie Vaders Neugier an Luke geweckt wird, die ihn schließlich – am Anfang von „Das Imperium schlägt zurück“ – dazu bringen wird, die Galaxis nach dem jungen Rebellen zu durchsuchen, der den Todesstern zerstört hat.
Damit kommen wir zu einer natürlichen Klippe, die der Comic umschiffen muss, und das tut er verdammt gut: Das Interesse des Lesers zu wecken, damit dieser weiterlesen möchte, auch wenn man eigentlich schon weiß, wohin die Geschichte führen wird. „Skywalker Strikes“ beziehungsweise „Skywalker schlägt zu“ umfasst sechs Teile (also drei Hefte der deutschen Ausgabe) und ja, als ich am Ende von Heft 1 angekommen war, war – und bin – ich gespannt darauf, wie es jetzt wohl weitergeht.
zl;hng (zu lang; hab’s nicht gelesen**): Gesamteindruck
Diese Nummer 1 ist ein sehr vielversprechender Auftakt für das neue „Expanded Universe“ von STAR WARS. Panini hat zudem gut daran getan, mit der Zählung der Hefte von vorne zu beginnen, auch wenn zuvor schon 125 Ausgaben erschienen sind, denn es ist wirklich so, wie es die offizielle Mitteilung vom Verlag sagt: Der Beginn einer neuen Ära. Der Comic macht Lust auf mehr und wenn es so weitergeht, ist es eine gute Überbrückung bis zum Dezember, wenn wir dann endlich Episode VII im Kino sehen dürfen.
Der offizielle Erscheinungstermin für Heft 1 ist der 25. August, aber schon am 22. August wird der STAR-WARS-Comic-Tag gefeiert. In vielen Comic-Shops wird an diesem Tag mit einem Gratis-Comic, exklusiven Variant-Cover-Editionen der Nummer eins, natürlich auch der Normalausgabe und weiteren Aktionen rund um den Krieg der Sterne die neue Star-Wars-Comic-Ära eingeläutet.
Hier im COMMUNIQUÉ werde ich auch in Zukunft einen Blick in die Hefte werfen, hoffentlich ohne zu viel zu verraten. Heft 2 ist für den 23. September angekündigt.
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* = auf Hochdeutsch: „Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln“, umschreibt ein wörtliches „hin und her“, zuerst macht man das eine und dann doch wieder das andere.
** = Wörtliche Übersetzung von „tl;dr“ = „too long; didn’t read“. Definition laut der Wikipedia: „„[Der Text war] zu lang; [ich habe ihn] nicht gelesen“, wird als Antwort auf einen als überlang empfundenen Beitrag gesetzt. Die Abkürzung wird manchmal auch vom Autor eines längeren Beitrags selbst ergänzt und leitet dann eine kurze Zusammenfassung ein.“ [Eintrag in der Wikipedia siehe hier, Autoren hier, der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar]
Am 25. August starten die Star Wars-Comics bei Panini mit Nummer eins neu – am 22. August wird das gefeiert
(c) Panini Comics
Die Augen der Star Wars-Fangemeinde richten sich bereits gespannt auf den Start des neuen Films Episode VII: Das Erwachen der Macht am 17. Dezember 2015. Doch Großes tut sich auch schon jetzt, bei den Comics des Sternen-Epos: Nach 125 Ausgaben endet bei Panini die bisherige Star Wars-Reihe und startet am 25. August neu, mit frischem Material und einer neuen Nummer eins. Begleitet wird dieser Relaunch von einem Mega-Event: Am Samstag, dem 22. August 2015, findet der Star Wars-Comic-Tag statt! In vielen Comic-Shops wird an diesem Tag mit einem Gratis-Comic, exklusiven Variant-Cover-Editionen der Nummer eins, natürlich auch der Normalausgabe (schon vor dem offiziellen EVT) und weiteren Aktionen rund um den Krieg der Sterne die neue Star Wars-Comic-Ära eingeläutet.
Das Material, mit dem die neue Zeitrechnung der Star Wars-Comics beginnt, sind die ersten Abenteuer der Sternenkrieger, die unter Federführung des US-Verlags Marvel entstanden und sich inhaltlich am Kanon der Filme orientieren. „Wir haben hier wirklich einen klaren Schnitt“, erklärt Panini Comics-Chefredakteur Jo Löffler, „da war es nur logisch, dass wir mit dem Start des neuen Materials auch einen Neustart der Serie machen.“
Die ersten drei Ausgaben der künftig monatlich (mit jeweils zwei Cover-Varianten) erscheinenden Comic-Reihe enthalten die Story Skywalker schlägt zu! und widmen sich brandneuen Abenteuern von Luke, Leia, Han und Co, mit denen sich die Fans auf die kommenden Star Wars-Teile im Kino einstimmen können: Der erste Todesstern wurde durch den jungen Allianzpiloten Luke Skywalker vernichtet und nun versuchen die Rebellen ihren Vorteil zu nutzen, um das Imperium vollständig zu zerschlagen. Han Solo, Leia Organa, Luke Skywalker und der Wookiee Chewbacca begeben sich dazu auf einen geradezu selbstmörderischen Alleingang! Ab Ausgabe vier (November 2015) wird dann der gefürchtete Sith-Lord Darth Vader höchstpersönlich das Geschehen diktieren, mit der schlicht Vader benannten Stoyline. Den ersten Sonderband gibt es im Oktober 2015. Im Mittelpunkt steht die charismatische Prinzessin Leia. Ein Vorgeschmack darauf findet sich in dem 15-seitigen Gratis-Comic zum Star Wars-Comic-Tag, in dem außerdem die Story Ring Rennen aus dem Star Wars Rebels-Magazin abgedruckt ist.
Für die künstlerische Umsetzung der neuen Serie hat sich Marvel einige der besten Kreativen ins Boot geholt – den Auftakt machen Autor Jason Aaron (u.a. Thor, Wolverine) und Zeichner John Cassaday (u.a. X-Men, Captain America).
Star Wars Nummer eins wird es mit zwei unterschiedlichen Covern als Kiosk-Ausgabe und als Comic-Shop-Ausgabe geben, jeweils zum Preis von 4,99 Euro. Für Sammler gibt es zudem acht weitere Variant-Cover-Ausgaben in unterschiedlichen Limitierungen.
Die Comic-Shop-Ausgabe, die meisten Variants und das oben im Text erwähnte, eigens dafür produzierte Gratis-Star Wars-Heft finden die Fans (solange der Vorrat reicht) am 22. August beim Star Wars Comic-Tag, in den ausgewählten Comic-Shops (hier eine Übersicht der teilnehmenden Läden). Bei vielen Händlern wird es zudem Aktionen und weitere Star Wars-Goodies wie Darth Vader-Masken geben.
STAR WARS 1 (REGULÄRE KIOSK- & COMIC-HANDELS-AUSGABE) Heft l 68 Seiten l 4,99 Euro l Ab 25. August im Handel (oder am 22. August beim Star Wars-Tag)! >>>mehr Infos >>>Mehr Infos zum Star Wars-Comic-Tag
Und wer dranbleiben will: Hier im STAR COMMAND Communiqué wird es eine Reihe mit Rezensionen der Comics geben.
Wer stirbt, gerät schnell in Vergessenheit. Bei der TV-Serie Game of Thrones erinnert nun ein Buch an die Toten
(c) Panini Comics
Game of Thrones ist die derzeit wohl erfolgreichste TV-Serie überhaupt. Sie basiert auf den Fantasy-Romanen Das Lied von Eis und Feuer von George R.R. Martin. Der Autor ist bekannt dafür, dass er ohne mit der Wimper zu zucken auch wichtigste Figuren seiner Bücher sterben lässt – und so ist das auf unterschiedlichste Weise inszenierte Dahinscheiden von Helden wie auch Schurken in der Fernseh-Adaption ebenfalls Alltag. Das Ableben eines Charakters geschieht oftmals so schnell, dass man als Fan kaum Zeit hat, um seine Lieblinge zu trauern. Um die vielen Toten nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, hat sich nun das Buch Im Gedenken ihrer angenommen.
Auf mehr als 50 Totentafeln gedenken die Autoren in dem aufwendig gestalteten Buch den Toten der Königslande von Westeros, wobei sie auf einer Doppelseite je ein Foto-Porträt der Figur mit einem ihr Dasein charakterisierenden Gedenksatz und einem Zitat aus ihrem Mund zusammenstellen. Die wichtigsten Dahingeschiedenen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) bis zum Ende der vierten Game of Thrones-Staffel finden sich in diesem Buch, auf dass sie den Fans auf ewig in Erinnerung bleiben mögen. Eröffnet wird der Todesreigen von Eddard „Ned“ Stark, der den gerne zitierten Satz „Der Winter naht“ prägte und das Opfer höfischer Intrigen wurde. Die letzte Totentafel des Buchs gilt Tywin Lennister, der durch die Hand seines Sohnes Tyrion gemeuchelt wurde. Ebenso wie die Prostituierte Shae (im Buch eine Seite vorher aufgeführt), die von der deutschen Schauspielerin Sibel Kekilli dargestellt wurde. Aber nicht nur den Menschen wird gedacht, sondern auch anderen Kreaturen und Tieren, wie den Schattenwölfen. Lady aus dem Hause Stark, zum Beispiel, die auf Befehl von Cersei Lennister getötet wurde, oder der Riese Mag. Der Wiedergänger Beric Dondarrion findet sich gar fünf Mal in dem Buch wieder, und ward vielleicht nicht zum letzten Mal gesehen. Band Game of Thrones – Im Gedenken ist ein Kleinod für eingefleischte Fans der Serie und derart liebevoll gestaltet, dass diese sich das Büchlein auf keinen Fall entgehen lassen sollten.
GAME OF THRONES – IM GEDENKEN HC l 112 Seiten l 12,95 Euro l 978-3-8332-3167-4 l Bereits im Handel! >>>mehr Infos und Bestellmöglichkeit*
Keine Verschnaufpause für die Avengers! Nach der spektakulären Rettungsmission in „Marvel’s The Avengers“ bekommt es das Heldenteam nun mit einem mächtigen Gegner zu tun, den sie selbst geschaffen haben. Die künstliche Superintelligenz Ultron droht in AVENGERS: AGE OF ULTRON ein tödliches Inferno über die gesamte Menschheit freizusetzen. Um seine Pläne zu vereiteln, müssen Iron Man, Thor, Hulk, Captain America, Black Widow und Hawkeye unberechenbare Allianzen eingehen und sich in einer globalen Schlacht einer ganzen Roboter-Legion in den Weg stellen…
(c) Disney
Mit AVENGERS: AGE OF ULTRON fügt Regisseur Joss Whedon dem Marvel Universum ein eindrucksvolles neues Kapitel hinzu. Durch sein brillantes Gespür für kolossale Actionszenen, genauso wie für nachdenkliche Zwischentöne oder humorvolle Wortgefechte, gelingt ihm ein Blockbuster allererster Güte. Der abwechslungsreiche Cast ermöglicht ein Wiedersehen mit allen der Kult-Superhelden: Neben Robert Downey Jr. als Tony Stark/Iron Man kehren auch Chris Hemsworth als Thor, Mark Ruffalo als Bruce Banner/Hulk, Chris Evans als Steve Rogers/Captain America, Scarlett Johansson als Natasha Romanoff/Black Widow und Jeremy Renner als Clint Barton/Hawkeye in ihre Rollen zurück. Tatkräftige Unterstützung erhalten sie erneut von Samuel L. Jackson als Nick Fury, Don Cheadle als James Rhodes, Cobie Smulders als Agentin Maria Hill und Stellan Skarsgård als Dr. Erik Selvig. Mit einer beeindruckenden Performance leiht der mehrfach Golden Globe®-nominierte James Spader („The Blacklist“) dem diabolischen Ultron im englischen Original die Stimme. Weitere Neuzugänge sind Elizabeth Olsen („Godzilla“) als Scarlet Witch, Aaron Taylor-Johnson („Kick-Ass“) als Quicksilver und Paul Bettany („Transcendence“) als Vision.
(c) Disney
Nach einem fulminanten Siegeszug in den weltweiten Kinocharts machen sich die berühmten Marvel-Helden nun auf, das heimische Wohnzimmer zu erobern. Freuen Sie sich auf umfangreiches Bonusmaterial: Auf der Blu-ray und 3D Blu-ray befinden sich zusätzliche und erweiterte Szenen, ein Gag Reel, diverse Making-of Featurettes und ein Audiokommentar. Die 3D Blu-ray erscheint darüber hinaus in der Erstauflage im attraktiven und limitierten Steelbook. Im Bonusmaterial der DVD enthalten ist das Featurette „Ein globales Abenteuer“.
Mit einer explosiven Mischung aus gigantischer Action, emotionaler Tiefe und schlagfertigem Humor ist AVENGERS: AGE OF ULTRONdas Home-Entertainment-Highlight zum Herbstanfang!
AVENGERS: AGE OF ULTRON kann hier vorbestellt werden*:
Die Fußball-Bundesliga vermeldet einen spektakulären Neuzugang: Der 1. FC Entenhausen tritt gegen die großen Mannschaften des deutschen Fußballs an! DAS Comic-Event für alle Sport-Fans startet am 31. Juli 2015 in der Micky Maus 32/15 (Egmont Ehapa Media) als dreiteilige Serie: Die Fußball-Bundesliga lädt den 1. FC Entenhausen mit seinem neuen Mäzen und Hauptsponsor Dagobert Duck sowie dessen Erzrivalen SV Gansbach (mit Klaas Klever als Sponsor und Gönner) für eine Saison als Gastmannschaften ein.
Erstmalig spielt der 1.FC Entenhausen unter Trainer Donald Duck in den Stadien der 18 Bundesliga-Vereine, die alle extra für die Micky Maus gezeichnet worden sind! Wie schlägt sich die sympathisch-chaotische Ententruppe gegen die Stars aus der Bundesliga? Und wer versteckt sich hinter dem MEGA-Transfer, der dem 1. FC Entenhausen im entscheidenden Spiel gegen den SV Gansbach vielleicht doch noch die Meisterschaft sichern könnte? Die Auflösung gibt’s in „Das große Finale“ in der Micky Maus 34/15!
Neben der bis zum Schluss spannenden Comicstrecke gibt es viele informative Specials rund um die Sportart Nummer eins in der Welt. Zum Auftakt stellt die Micky Maus die spektakulärsten Spielerwechsel der Sommertransferperiode vor und präsentiert verrückte Fußballrekorde. Die Ausgabe 33/15 (EVT 07.08.2015) widmet sich den größten Pokalsensationen und bietet alle Infos zur ersten Runde im DFB-Pokal sowie ein tolles Fußball-Quiz. Und in der Micky Maus 34/15 (EVT 14.08.2015) finden die Leser alles rund um den ersten Bundesliga-Spieltag und 5 Gründe, warum der FC Bayern wieder Meister wird.
Und pünktlich zum Start der 53. Bundesliga-Saison geht es online auf www.micky-maus.de wieder mit dem Micky Maus-Tippspiel los. Alle fußballbegeisterten Leser können dort ihre Tipps für alle Spiele der kommenden Bundesliga-Saison abgeben und an jedem Spieltag tolle Preise gewinnen. Auf den besten Tipper der Hinrunde und Rückrunde, aber natürlich auch auf die besten Tipper der ganzen Saison warten MEGA-Preise.
Star-Regisseur Guillermo del Toro schuf den Vampir-Horror der anderen Art als Roman-, Comic- und TV-Reihe
(c) Panini Comics
Am kommenden Mittwoch (29. Juli 2015) startet auf dem Sender ProSieben um 22:10 Uhr mit The Strain eine der in den USA derzeit am erfolgreichsten laufenden Horror-TV-Serien. Die düstere Vampir-/Endzeit-Story ist nichts für schwache Nerven und bekommt von Genre-Kennern Bestnoten. Top-Regisseur Guillermo del Toro (u.a. Pans Labyrinth, Hellboy I und II) adaptierte hier seine eigene Roman-Trilogie (US-Titel:The Strain, dt. Titel: Die Saat), die er zusammen mit Bestsellerautor Chuck Hogan schrieb und mit der er in den USA die Hit-Listen stürmte. Schon vor der TV-Serie wurde die literarische Vorlage von Eisner-Award-Gewinner David Lapham und Mike Huddleston in eine Horror-Comic-Reihe umgewandelt, die der TV-Serie an Düsternis in nichts nachsteht. Außerdem diente sie bei der Umsetzung fürs Fernsehen zum Teil als Vorlage und visuelle Inspiration. In Deutschland erscheint die The Strain Comic-Reihe bei Panini Comics, bislang sind zwei Bände erhältlich.
Alles beginnt mit einem geheimnisvollen Flugzeug, das in New York landet und aus dem keinerlei Lebenszeichen dringen. Als eine Spezialeinheit das Flugzeug öffnet, findet sie darin 200 Leichen und vier noch lebende Passagiere. Bald stellt sich heraus, dass mit dem Öffnen der Türe auch die Büchse der Pandora geöffnet wurde. Die Toten verschwinden auf geheimnisvolle Weise, dafür tauchen Wesen auf, die sich von Blut ernähren und eine Seuche verbreiten, die Menschen in dämonisch aussehende Vampir-Wesen verwandelt. Es beginnt ein Kampf ums Überleben der Menschheit, in dem auch die vier Überlebenden aus dem Flugzeug eine Rolle spielen …
Auf der San Diego Comic Con in diesem und im letzten Jahr waren die The Strain-Panels mit Guillermo del Toro, den Machern der Comics und einigen Schauspielern der Serie absolute Fan-Highlights, was zeigt, wie gut die Geschichte in ihren Umsetzungen ankommt. Der Erfolg mag darin begründet sein, dass The Strain keine „typische“ Vampir-Geschichte ist. Der Vampirismus wird in der Story durch einen Parasiten ausgelöst, eine Seuche, die der finstere Obervampir und seinen Handlanger – Thomas Eichhorst, ein ehemaliger Kommandeur des Dritten Reichs (genial dargestellt durch den deutschen Schauspieler Richard Sammel) – zielgerichtet verbreiten.
Auch die Optik der TV-Serie ist, wie auch schon im Comic, einzigartig. Sehr dunkel, blutig und wirklich beängstigend – Vampir-Romantik a la Twilight oder Buffy-Humor sind Fehlanzeige. Da die Menschen durch einen Parasiten zum Blutsauger werden und die Vampire selbst sehr monströs anmuten, schlagen hier eher Elemente der Zombie-Apokalypse durch, wie man sie aus The Walking Dead oder Resident Evil kennt, aber eben auf Vampire getrimmt.
David Lapham und Mike Huddleston haben es in der Comic-Reihe geschafft, genau dieses bedrohliche Gruselgefühl in Bilder zu packen. Kein Wunder also, dass sich die Macher der TV-Serie gerne vom Comic inspirieren ließen, und auch im Storytelling orientieren sich die bewegten Bilder an den Comic-Seiten. Für angehende Fans der The Strain TV-Serie und alle Horror-Freunde lohnt sich also der Blick in die bislang zwei Panini Comic-Bände.
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