Love is Love – Eine Comic-Anthologie für Respekt, Akzeptanz und Gleichberechtigung

"Love is Love" - Bild: Panini Comics
"Love is Love" - Bild: Panini Comics
„Love is Love“ – Bild: Panini Comics

Am 12. Juni 2016 wurden bei einem Anschlag auf den Nachtclub Pulse in Orlando 49 Menschen brutal ermordet. Ein Gewaltakt gegen Homosexuelle in den USA, wie man ihn sich bis dahin nicht hatte vorstellen können. In der Comic-Anthologie Love is Love reagieren die unterschiedlichsten Comic-Künstler auf diese unfassbare Tat. In ihren Geschichten drücken sie Mitgefühl, Trauer und Sorge angesichts des Angriffs auf die homosexuelle Community aus, machen aber auch Hoffnung und setzen sich für Akzeptanz, Gleichberechtigung und Frieden ein. Wie schon bei dem US-Band geschehen, wird auch Panini einen Teil des Erlöses vom Verkauf der deutschsprachigen Version des Bandes spenden.

Die Anthologie Love is Love ist eine Zusammenstellung kurzer Comic-Episoden, in denen einige der bekanntesten Comic-Schaffenden aus der ganzen Welt ihre Gefühle nach dem Attentat auf den überwiegend von Homosexuellen besuchten Club Pulse in Orlando zum Ausdruck bringen, sich gegen Gewalt und für die Akzeptanz und die Gleichberechtigung von Homosexuellen aussprechen.

Mit dabei sind Autoren wie Paul Dini, Marc Guggenheim, Grant Morrison, Scott Snyder, Brian Bendis; Zeichner-Größen wie Bill Morrison, Phil Noto, Francis Manapul, Jock, Ivan Reis, Tim Seeley, Mirka Andolfo und viele mehr. Auch Texte der Initiatoren Marc Andreyko und Chris Ryall wurden zu Comics verarbeitet – Wonder Woman-Regisseurin Patty Jenkins schrieb das Vorwort.

Die Idee zu Love is Love stammt von Marc Andreyko, der in Chris Ryall und dem Verlag IDW Publishing Mitstreiter fand. Im Gespräch mit Panini Comics TV (Folge 16) zeigt sich Ryall beeindruckt davon, wie viele Künstler spontan ihre Bereitschaft zur Mitarbeit an dem Projekt bekundeten und auch die Unterstützung durch den US-Superheldenverlag DC Comics begeistert ihn: „DC hat es uns sogar gestattet, einige ihrer Charaktere für den Band zu nutzen!“

In der Anthologie sollten die Künstler ihre Gedanken und Gefühle zu dem Geschehenen zum Ausdruck bringen. „Aber“, so Ryall, „Marc wollte ein Statement für die Liebe. Die Geschichten sollten keine Wut beinhalten, sondern Hoffnung vermitteln.“

In den USA wurde Love is Love zu einem großen Erfolg und der Gewinn der Veröffentlichung wurde an die Hinterbliebenen der Opfer gespendet. Vom Erlös des deutschen Bandes werden ebenfalls je drei Euro pro Band gespendet, zugunsten der LGBT-Verbände in den USA und des Lesben- und Schwulenverbands in Deutschland (LSVD).

Quelle: Panini Comics

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    Clever & Smart: Der Kultcomic ist wieder da!

    (c) Carlsen Verlag
    (c) Carlsen Verlag
    (c) Carlsen Verlag

    Auch ich war seinerzeit ein Fan des Comics „Clever & Smart“, wie ich in einer Folge des DPP Videokanals einmal darlegen durfte. Sie sind die Gagahelden aus den 1970er-Jahren. Die zeitlosen Slapstick-Abenteuer der beiden Geheimagenten waren der Comic-Renner am Kiosk und haben sich millionenfach in den 1970er- und 1980er-Jahren verkauft. Sie sind eine der großen Comic-Marken, die allseits bekannt sind.

    Nun legt Carlsen die klassischen Abenteuer des spanischen Zeichners Ibáñez wieder auf. Zum Start am 30. Januar 2018 erscheinen drei Bände auf einmal: „Keine Angst, wir retten die Welt“, „Wir bringen Nachschub für den Knast“ und „Die Asphalt-Safari“. Die Reihenfolge entspricht nicht der Reihenfolge, wie sie seinerzeit bei Condor erschienen sind, aber wer Carlsen kennt, weiß, dass man dort bei solchen Veröffentlichungen eher auf eine chronologische Reihenfolge achtet: „Keine Angst, wir retten die Welt“ erschien 1969 unter dem Originaltitel „El Sulfato Atómico“ als Band 1, „Wir bringen Nachschub für den Knast“ ebenfalls 1969 mit dem Titel „Contra el ‚Gang‘ de Chicharrón“ als Band 2 und „Die Asphalt-Safari“ 1970 als „Safari Callejero“ mit der Nummer 3 der Reihe „Mortadelo y Filemón“ bei „Ases del Humor“. Die bisher veröffentlichten vorläufigen Titelbilder entsprechen dabei der Aufmachung der Originalreihe.

    (c) Carlsen Comics
    (c) Carlsen Comics
    (c) Carlsen Comics
    (c) Carlsen Comics

    Quelle: Carlsen Comics

    STAR WARS Comics Nr. 26: Darth Vader – Zeit der Entscheidung

    (c) Panini Comics / Marvel
    (c) Panini Comics / Marvel
    (c) Panini Comics / Marvel

    Was bisher geschah:
    Darth Vader hat es geschafft, seinen Meister, den Imperator zu beeindrucken und gleichzeitig den Umstand verschweigen können, dass er immer noch auf der Suche nach Luke Skywalker ist. Als „Belohnung“ wird Vader losgeschickt, seinen Widersacher Cylo zur Strecke zu bringen, der sich als Verräter entpuppt hat. Cylo hat jedoch einen Angriff auf das neue Flaggschiff des Imperiums, die EXEKUTOR befohlen und es geschafft, dass der Imperator in seinen eigenen Gemächern festsitzt. Außerdem hat er die Kontrolle über Vaders kybernetischen Anzug übernommen…

    Ihr habt zugelassen, dass Euer Zorn und Stolz Euch an die dunkelsten Orte führt. Das ist unser Weg, Lord Vader. Alles, was Ihr im Schatten begangen habt, erfreut mich aufs Höchste. Ihr seid alles, worauf ich jemals hoffen konnte.
    – Der Imperator

    Vader muss sich aus dem Klammergriff von Cylo befreien. Dazu kehrt er im Geist zurück nach Mustafar, wo er von Obi-Wan verwundet wurde und es gelingt ihm, so viel Wut und Hass aufzubauen, dass er mit Hilfe der Macht Kontrolle über seinen Anzug erlangt. Er kann Cylo niederstrecken, doch der hat einen besonderen Schutz: Wird einer seiner Körper getötet, überträgt sich sein Bewusstsein sofort in einen neuen Klon. Vader muss an die Quelle, Cylos Flaggschiff. Die neue Brutalität, mit der er vorgeht, findet ganz das Gefallen des Imperators. Wäre da nicht Doktor Aphra, die ihre Chance gekommen sieht und dem Imperator von Vaders Geheimarmee und seinen Intrigen erzählt…

    Tatsächlich schafft es das Finale, das Versprechen aus den letzten Ausgabe einzulösen. Wir sind dabei, wie Vader einen Schritt weiter in der Entwicklung auf der dunklen Seite geht, sehr schön dargestellt durch die Visionen von Obi-Wan und Padmé auf Mustafar. Damit wird auch erklärt, wie Vader von „dem Bösewicht an Tarkins Seite“ in Episode IV zu „dem Bösewicht, der unliebsame Untergebe auch gern mal umbringt“ in Episode V wurde. Gleichzeitig wird die Handlung um Doktor Aphra abgeschlossen, auch hier ist es ein passendes Ende. Wer mehr wissen will, der nächste Absatz ist in weiß geschrieben, damit man ihn nicht aus Versehen liest, wenn man das nicht will. Wer mehr über Doktor Aphras Schicksal erfahren will, muss diesen Absatz mit dem Cursor markieren, dann kann man ihn lesen.

    Doktor Aphra wird von Vader aus einer Luftschleuse geworfen. Doch sie hat damit gerechnet und lässt sich von Triple-Zero, BeeTee und dem Wookiee Krrsantan retten. Sie wusste, dass sie vor Vader nie würde davonlaufen können, also musste sie einen glaubwürdigen Tod sterben, damit dieser sie nicht weiter verfolgt. Damit endet Aphras Geschichte innerhalb der „Hauptzeitlinie“, aber ihre Abenteuer gehen weiter in einer eigenen Comicreihe: „STAR WARS – Doktor Aphra“.  →Hier der Link zu mehr Informationen bei Panini.

     

    Nach dem Abschluss dieser Geschichte ist für das nächste Heft eine Geschichte angekündigt, die eine Lücke zwischen Episode VII und VIII schließen soll: Die Erlebnisse von Captain Phasma, nachdem sie auf der Starkiller-Basis in einen Müllschacht geworfen wurde.

     

    YPS mit Gimmick Nr. 1282: 5, 42, 50, 498, 1282

    (c) Egmont Ehapa Verlag
    (c) Egmont Ehapa Verlag

    Es ist schon eine merkwürdige Sache. Da will man ein Jubiläum feiern, aber dann wird das Jubiläum ein Abgesang. Und das ziemlich plötzlich. Weiß der Geier, warum. So erging es dem wieder auferstandenen YPS. Denn die diesen Monat erschienene Nummer 1282 soll die letzte sein (für eine gewisse Zeit, heißt es, aber man weiß ja nicht). Aber der Reihe nach.

    Fünf

    Fünf Jahre ist es her, dass YPS als Magazin für Erwachsene gestartet ist. Und was für ein Start es war! Dass man das Jubiläum erreicht hat, ist sicherlich ein Grund, um stolz zu sein. Zuletzt wurde die Frequenz der Zeitschriften auf sechs pro Jahr erhöht, gerade richtig, wie ich fand. Aber irgendwie scheint da was nicht richtig funktioniert zu haben. Allerdings wurde das nicht kommuniziert, zumindest nicht in aller Öffentlichkeit. Denn wie man auf dem Cover sieht, wird im Heft noch auf das Jubiläum eingegangen, neben den üblichen Artikeln und Comics. Das einzige Zeichen, das auf eine Einstellung der Reihe hindeutet, ist das Fehlen der Ankündigung für das nächste Heft. Gut, die ersten Hefte hatten auch keine Ankündigungsseite, aber zumindest wurde auf der letzten Seite geschrieben, an welchem Datum das nächste Heft erscheinen würde. Das fehlt in dieser Ausgabe komplett.

    Zweiundvierzig

    Die Neuigkeit hat der geneigte Abonnent entweder vorher schon auf der Facebook-Seite von Yps erfahren, oder ganz konkret durch die Beilagen des Heftes. Wie allerdings der Kioskleser von der Einstellung erfährt, weiß ich nicht. Der Abonnent jedenfalls fand bei seiner Ausgabe einen Brief, der vorgeblich vom Känguru Yps und einer Mitarbeiterin aus dem Kundenservice geschrieben wurde (ich zweifle hiermit die Urheberschaft der Mitarbeiterin aus dem Kundenservice an, jeder Fan weiß, es gibt nur Yps und sonst nichts). Darin teilt Yps mit, dass er gerne seine Verwandten in Australien besuchen möchte, weswegen die Nummer 1282 „für eine Weile“ das letzte Heft sein wird. Nun hat aber jeder sein Abo zu einem unterschiedlichen Zeitpunkt abgeschlossen, aber auch da gibt es eine Lösung: Wenn man weiter nichts macht, wird man einfach zu einem Abonnement der „Lustigen Taschenbücher“ übergeleitet. Falls einem die nicht zusagen, werden einem im Postscriptum die „LTB Spezial“ und die „LTB Ultimate Phantomias“ angeboten. Oder man kann sich auch sonst irgendwas im Aboshop aussuchen (da gäbe es so Zeitschriften wie „Micky Maus“, „Galileo Genial“, „Winnie Puuh“, „Die Eiskönigin“… Moment, von der Eiskönigin gibt es eine eigene Zeitschrift, die zwölfmal im Jahr erscheint? Obwohl es bislang nur einen Film gibt? Dinge geschehen, es ist unglaublich…).

    Das wirkt erstmal seltsam. Noch dazu, da das Vorwort im Heft mit den Worten „Bleibt weiterhin beharrlich und Yps treu.“ endet, und hier mit keiner Silbe die Einstellung erwähnt wird. Im Heft selbst habe ich bislang auch keinen Hinweis gefunden. Eher das  Gegenteil, so wird auf der Seite „Her mit den Bildern!“ noch immer gefordert, Fans mögen ihre Bilder schicken, auf dass sie im Heft veröffentlicht werden.

    Nun ist also nach 42 Jahren nach Heft 1 wieder einmal das Ende gekommen. So sieht es aus.

    Fünfzig

    Ein Jubiläum feiern tatsächlich auch die LTBs, die „Lustigen Taschenbücher“: 50 Jahre. Das gefällt mir nicht, denn es führt mir vor Augen, wie alt ich bin. Okay, das war jetzt gemein. Meine wirklichen Probleme mit den Geschichten in den LTBs beziehungsweise deren Geschichten habe ich an anderer Stelle schon beschrieben, ich weiß nicht, ob sich das nach 50 Jahren vielleicht mal geändert hat (gerade das Disneyversum rund um Mickey und Donald ist ja notorisch bekannt dafür, dass die Zeit gerne mal stehenbleibt). Tatsächlich bin ich aber schon Abonnent der „LTB Ultimate Phantomias“-Reihe, weil es mir schon immer gefallen hat, wenn Donald aus der Verliererrolle (und der Rolle als Spielball seines gemeinen und geizigen Onkels Dagobert) herauskommt. Schwierige Sache. Den LTBs noch eine Chance geben? Dummerweise wurde ich durch den Brief auch noch neugierig gemacht, denn das dort abgebildete Cover der Ausgabe 499 zeigt den Titel „Der Kolumbusfalter kehrt zurück“. Als alter Leser weiß ich natürlich, um was es da geht: „Der Kolumbusfalter“ (ursprünglich „Der Kolumbusfalter und andere Geschichten“) war der Titel von LTB Nr 1. Und nach 50 Jahren findet diese Geschichte eine Fortsetzung? Klingt schon irgendwie spannend. Noch mehr: Als kleiner Bonus hat man eine Ausgabe des LTB diesem Yps-Heft beigelegt, vermutlich, um zweifelnden (oder unwissenden) Abonnenten die Entscheidung für die LTBs schmackhaft zu machen. Eine tolle Geste. Allerdings…

    Vierhundertachtundneunzig

    (c) Egmont Ehapa
    (c) Egmont Ehapa

    …handelt es sich dabei nicht um die abgebildete Nr. 499, sondern um die Ausgabe davor, Nr. 498 mit dem Titel „Der Drachenkämpfer“. Das hängt damit zusammen, dass die 499 erst im Oktober erscheint.

    Ein weiterer interessanter Faktor ist mir im Zusammenhang mit den LTBs aufgefallen, als ich mir den Aboshop angeschaut habe, was es da noch so gibt. Dort werden die LTBs nämlich (auch) als Lesematerial für Erwachsene beworben. Also ist den Leuten dort sehr bewusst, dass zumindest ein Teil des Erfolgs den „alten“ Lesern zu verdanken ist, die immer noch im Boot sind. Bei YPS scheint das nicht so ganz funktioniert zu haben, zumindest auf lange Sicht. Der Anfang war ja phänomenal, aber irgendwo scheinen die Abonnenten und Leser verloren gegangen zu sein. Wenn wir uns erinnern: Die erste Ausgabe vor fünf Jahren war innerhalb kürzester Zeit ausverkauft, so dass blitzschnell eine zweite Auflage beschafft werden musste. Und seither gibt es von der Nummer die schwarze Ausgabe (Auflage 1) und die gelbe (Auflage 2). Am Anfang erschien es auch so, als sei das nicht einfach nur ein kurzfristiger Hype, sondern ein einigermaßen stabiler Trend, so dass die ursprünglich vier Ausgaben pro Jahr auf sechs gesteigert werden konnten. Umso mehr schmerzt dieses plötzliche Ende.

    Eintausendzweihundertzweiundachtzig

    Auf jeden Fall werde ich mir die letzte Ausgabe auch nochmal anschauen, so wie schon die davor und mir ein paar Gedanken machen. Vielleicht kommt ja etwas konstruktives dabei heraus. Und vielleicht sehen wir YPS irgendwann wieder. Bis dahin LTBs? Oder was anderes? Oder nichts?

    Schwierige Entscheidung…

    Douglas Adams‘ Kult-Detektiv Dirk Gently ermittelt im Comic und auf Netflix!

    Douglas Adams‘ Kult-Detektiv Dirk Gently ermittelt im Comic und auf Netflix! Bild: Panini Comics
    Douglas Adams‘ Kult-Detektiv Dirk Gently ermittelt im Comic und auf Netflix! Bild: Panini Comics
    Douglas Adams‘ Kult-Detektiv Dirk Gently ermittelt im Comic und auf Netflix! Bild: Panini Comics

    Zweieinhalb Romane mit seinem Ermittler der anderen Art, Dirk Gently, schrieb Schriftsteller-Genie Douglas Adams. Für nicht wenige seiner Fans sind Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele, Der elektrische Mönch und das leider unvollendete Buch Lachs im Zweifel noch eine Idee genialer als die Per Anhalter durch die Galaxis-Reihe oder die Doctor Who-Storys, die der britische Kult-Autor schrieb. Nun erlebt der holistische Detektiv, dessen Ermittlungsmethoden so unorthodox und skurril sind wie die Fälle, die er bearbeitet, einen zweiten Karriereschub: Ganz nah am Ton von Douglas Adams erzählen die von Fans und Kritikern gleichermaßen gefeierte Dirk Gently-TV-Serie auf Netflix und die Comic-Reihe Dirk Gentlys Holistische Detektei, deren erster Band Schrödingers Katzenkiller gerade bei Panini erschienen ist, neue, hirnverknotende Abenteuer mit dem schrägen Schnüffler.

    Der holistische Detektiv Dirk Gently ist davon überzeugt, dass alle Dinge miteinander verbunden sind und er deswegen bei der Lösung seiner Fälle nur den Hinweisen folgen muss, die ihm das Universum präsentiert. Dass diese bisweilen so gar nichts mit den Ermittlungen zu tun haben, oder zu haben scheinen, und er sowieso der Einzige ist, der hier Zusammenhänge herstellen kann, stört ihn dabei wenig … Schließlich hängt ja alles zusammen! Diese obskure „Schnitzeljagd“ ist es dann auch, die Dirk Gently in seinem ersten Comic-Abenteuer Schrödingers Katzenkiller aus seiner Heimat England ins sonnige Kalifornien bringt. Dort stolpert er im wahrsten Sinn in seinen neuen Fall, in dem es um wiedergeborene, energiesaugende Pharaonen geht, wobei sich der eigentliche Fall – ein serienmordendendes Touristenpärchen – als Nebenhandlung in die Geschichte einflicht und ebenso beiläufig wie genial im Zuge der Haupt-Neben-Haupthandlung gelöst wird. Es ist eben alles verbunden.

    Diese erzählerisch brillant konstruierte Geschichte, die sehr viel von Douglas Adams‘ Geist transportiert, ohne den Versuch zu machen, den Meister kopieren zu wollen, stammt aus der Feder des versierten und mehrfach ausgezeichneten Comic-Autors Chris Ryall, der zudem ein großer Fan von Douglas Adams ist. Er entwickelte die Dirk Gentlys Holistische Detektei-Comics zusammen mit Arvind Ethan David, einem Schüler von Douglas Adams, der sich nach dessen Tod, in Absprache mit der Witwe des Autors, der Fortführung der Dirk Gently-Abenteuer verschrieben hat. Gemeinsam entwarfen sie die Comic-Idee, ebenso wie die Idee zur erfolgreichen und kongenial umgesetzten Dirk Gently-TV-Serie auf Netflix, mit Samuel Barnett als Dirk Gently und Elijah Wood als dessen widerwilligen Sidekick Todd Brotzman.

    Arvind Ethan David ist ausführender Produzent der TV-Serie und übernimmt mit Nummer zwei auch die Comic-Reihe als Autor. Chris Ryall, der in der aktuellen Ausgabe von Panini Comics TV im Interview einiges zur Entstehung und den Hintergründen von Dirk Gently erzählt, hatte viel Spaß mit dem Start der Comics, meint aber: „Arvind hat mit Douglas Adams zusammengearbeitet. Er ist prädestiniert, die Geschichte weiterzuführen.“

    In Arvind Ethan Davids Händen wird es auch liegen, die Comic-Reihe, die TV-Serie und die Romane, die ihre Handlungsstränge derzeit noch losgelöst voneinander verfolgen, zusammenzubringen. Chris Ryall: „Dazu kann ich noch nicht viel sagen, aber es scheint so, dass es Dirk Gently als eine Art interdimensionale Konstante gibt. Und Arvind wird die verschiedenen Dirks zusammenbringen.“ Dazu wird der Autor mit dem dritten Comic-Band auch die von Douglas Adams begonnene Story Lachs im Zweifel aufgreifen und weiterspinnen. Man darf also schon jetzt auf die zukünftigen Verwirrungen in der genial-chaotischen Welt von Dirk Gently gespannt sein.

    Die zweite TV-Staffel läuft in den USA übrigens im Oktober an, Staffel drei ist in Planung. In Deutschland kehrt der Ermittler wohl im November auf die Mattscheibe zurück – bis dahin gibt es zum Glück den Comic: Dirk Gentlys Holistische Detektei: Schrödingers Katzenkiller, um die Wartezeit zu verkürzen.

    Quelle: Panini Comics

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      Neu bei Panini Comics: Bataclan – Wie ich überlebte

      Der Augenzeugenbericht von Fred Dewilde, der das Attentat auf den Pariser Musik-Club überlebte, in einer beklemmend intensiven Comic-Dokumentation. Bild: Panini Comics
      Der Augenzeugenbericht von Fred Dewilde, der das Attentat auf den Pariser Musik-Club überlebte, in einer beklemmend intensiven Comic-Dokumentation. Bild: Panini Comics
      Der Augenzeugenbericht von Fred Dewilde, der das Attentat auf den Pariser Musik-Club überlebte, in einer beklemmend intensiven Comic-Dokumentation. Bild: Panini Comics

      Fred Dewilde, geboren 1966, ist als Grafiker auf medizinische Illustrationen spezialisiert. Er lebt mit seiner Familie in einem Vorort von Paris und liebt Rockmusik. Als Fan der US-Band Eagles of Death Metal war er an jenem verhängnisvollen Abend des 13. Novembers 2015 im Pariser Kult-Club Bataclan, als Terroristen dort ein grauenvolles Blutbad anrichteten. Nach offiziellen Angaben starben 89 Besucher des Konzerts, Hunderte Menschen wurden teilweise schwer verletzt. Fred Dewilde überlebte das Attentat mit viel Glück körperlich nahezu unversehrt, aber schwerst traumatisiert. Nun hat er, als Teil der Aufarbeitung des Erlebten, seine Erinnerung an die Geschehnisse in einem beeindruckenden und beklemmenden Comic zu Papier gebracht. Die deutsche Version des in Frankreich gefeierten Bandes Bataclan – Wie ich überlebte erschien am 19. September beim Panini Verlag im Album-Format.

      „Mitten im Blut eines Toten habe ich gelegen. Mitten unter den zerfetzten Körpern war ich geschützt. Mitten unter den zerstörten Leben habe ich gedacht, dass ich mitten im Entsetzen und im Wahnsinn noch einmal die Chance bekommen habe, euch zu lieben.“ Mit diesen Worten beschreibt Fred Dewilde auf dem Umschlag des Bandes seine Gefühle, als er zwischen Leichen liegend darauf hoffte, seine Familie noch einmal wiedersehen zu können. In seinem Comic werden diese Gedanken zu düsteren Bildern. Durch das Zeichnen versuchte er, sie aus seinem Kopf auf das Papier zu verbannen. „Für ihn war das reine Therapie“, sagt Bettina Frank, die den Band bei Panini übersetzt und redaktionell betreut hat und mit dem Autor und Zeichner in persönlichem Kontakt steht. „Er hat mir erzählt, dass sich das Schlussbild des Comics so in seinen Kopf gebrannt hatte und er den Drang verspürte, den Comic zu zeichnen. Darin sah er einen Weg, mit der Sache abzuschließen.“

      Für die Leser schuf Fred Dewilde einen gezeichneten Augenzeugenbericht, der – durchweg in Schwarz-Weiß gehalten – den gesamten Schrecken eindringlich wiedergibt, ohne dabei explizit zu werden. Die Terroristen stellt er als entmenschlichte Gestalten mit Totenschädeln dar; die Toten, inmitten derer er lag, als formlose Masse. Zwischen all den Leichen, so beschreibt er es im Comic, habe er mit einer weiteren Überlebenden, der schwer verletzten Élisa, neben der er lag, einen „Kokon der Menschlichkeit“ geschaffen, um sich von dem Wahnsinn um ihn herum abzuspalten. Diesem Stück Menschlichkeit inmitten der Unmenschlichkeit verdanke er sein Überleben, sagt er. Letztlich war es aber reiner Zufall, dass er nicht auch erschossen wurde. Die Frage nach dem Wieso und warum ausgerechnet er überlebt hat, macht ihm bis heute zu schaffen.

      Im Anhang des Bandes betrachtet Fred Dewilde in einer Reihe von Texten Punkte, die im Comic selbst keinen Platz hatten. Er beschreibt dort zum Beispiel, wie sich sein Leben und er selbst nach Bataclan verändert haben, wie er überhaupt wieder ins Leben zurückfand. Er sinniert über Psychotherapie, Schuldgefühle, das Menschsein und den Wert von schwarzem Humor. Außerdem macht er sich Gedanken zu den Eagles of Death Metal, die nach dem Anschlag nicht nur positiv in Erscheinung traten, über den Islam und zur aktuellen Politik – dies im Übrigen sehr differenziert, ohne Hass und vor allem ohne verallgemeinernde Anschuldigungen. Auch die Anschläge von Brüssel, Nizza und auf die Redaktion von Charlie Hebdo bleiben nicht unerwähnt.

      Bataclan – Wie ich überlebte ist ein beeindruckendes, sehr eindringliches und in Teilen schockierendes Zeitdokument. Alles andere als leichte Kost, aber ein Band, den man – auch mit Blick auf aktuelle Geschehnisse – unbedingt gelesen haben sollte.

      Quelle: Panini Comics

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      CSI, CSI: MIAMI, CSI: NY – Die Komplettboxen

      So fing es an – und nun endet es… (c) CBS

      Manchmal gibt es Serien, die die Fernsehlandschaft revolutionieren. Die Serien des „CSI“-Franchise kann man hier dazu zählen, setzten sie doch Maßstäbe, was Dramaturgie und Darstellung von Krimiserien betraf, sowie die Darstellung von Wissenschaft. Leider hat der Boom nicht ausgereicht, der Vernunft zu einer neuen Hochzeit zu verschaffen. Aber wenigstens wurde es versucht.

      Von allen drei Serien sind nun Komplettboxen mit allen Folgen und allem Bonusmaterial erschienen. Wessen Sammlung also noch nicht vollständig ist, kann jetzt hier zuschlagen.

      Mehr über die Serien gibt es drüben beim EP-Blog:


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        „BULLYPARADE – Der Film“ – Jojobaöööööööööl…

        Bild: Thorsten Reimnitz
        Bild: Thorsten Reimnitz
        Bild: Thorsten Reimnitz

        Hallo! Ich heiße Bully, aber das macht nnnnöchts!
        – „Bully und die Tapete“

        Ah, ein Leser! Sie sind wohl hergekommen, um eine Kritik über den neuen Film von Michael „Bully“ Herbig zu lesen: „BULLYPARADE – Der Film“. Und jetzt da Sie diesen Artikel aufgerufen haben, fragen Sie sich, was das Bild oben an diesem Artikel mit dem Film zu tun hat. Fast nichts, das gebe ich zu. Aber es ist das beste Bild, das ich hatte, um diese Rezension zu bebildern. Auf den Presseserver von Warner Bros habe ich keinen Zugriff, deswegen kann ich nicht mit dem Kinoplakat dienen, aber dafür habe ich ein Bild von mir selbst, wie ich vor dem Brunnen mit dem Warner-Bros-Logo posiere. Der Brunnen stand in der Warner Bros Movieworld Bottrop-Kirchhellen. Und weil Warner Bros der Verleih ist, der den Film in die Kinos bringt, dachte ich mir, das ganze passt.

        Ist nicht das einzige, das nicht so lief wie gedacht, was den Film betrifft. Auf dem Weg zum Kino wurde ich aufgehalten, weil ich bei einem Unfall helfen musste (der junge Motorradfahrer scheint aber Glück gehabt zu haben). Dadurch kam ich zu spät zum Essen mit meiner Verabredung, was die Einnahme des Mahls etwas hektischer machte als gedacht. Als wir zahlen wollten, stellte meine Begleitung fest, dass sie ihren Geldbeutel in der Einkaufstasche hatte liegen lassen. Und die Einkaufstasche lag zu Hause. Nachdem ich nun also das Essen für beide bezahlt hatte, war ich meiner gesamten Bargeldbestände beraubt, was mir Sorgenfalten auf die Stirn trieb bezüglich des im Kino obligaten Konsums von aufgeplatzten Maiskörnern mit Zucker nebst Getränken. Mir fiel aber ein, dass man in dieser Kinokette auch mit der Mitgliedskarte zahlen kann. Auf meiner Mitgliedskarte hatte ich genug Geld. Die Tickets waren schon bezahlt und befanden sich in elektronischer Form auf meinem Handy. Allerdings ist die App des Kinobetreibers nicht sehr intiutiv zu bedienen, so dass ich Schwierigkeiten hatte, den QR-Code aufzurufen. Und mal ehrlich: Wer kommt auf die Idee, dass der QR-Code erscheint, wenn man auf einen Link mit der Bezeichnung „Buchung bearbeiten“ klickt? Was haben sich die ITler dabei gedacht? Dann mockierte der Herr am Einlass sich über die Helligkeit des Displays meines Handys. Er musste den QR-Code nämlich einlesen und dafür war das Display nicht hell genug. Nachdem das geregelt war, waren wir endlich drin. Der Film sollte in ein paar Minuten losgehen und an den Popcornständen waren Schlangen von hier bis dort. Also wurde es nichts aus dem Kino-Menü.

        Es war sozusagen das pure, existenzialistische Filmerlebnis.

        „Das Haus habe ich verkauft an einen Tschechen mit russischen Kontaktlinsen.“
        „Mit Gewinn?“
        „Nein, mit Kontaktlinsen.“
        „Nein, ich meine, haben Sie dabei ein Geschäft gemacht?“
        „Nein, ich musste nicht.“
        – „Die Kastagnetten“

        Warum verschwende ich so viel Platz mit einer Geschichte rund um den Kinobesuch? Weil ich fürchte, dass ich über den eigentlichen Film gar nicht so viel schreiben kann. „BULLYPARADE – Der Film“ ist genau das, was man erwartet: Eine besondere Ausgabe der „Bullyparade“, nur ein paar Jahre später und mit mehr Budget. Letzteres nutzen die Autoren weidlich aus, was man in jedem Sketch sieht, besonders aber beim „(T)Raumschiff“. Wie damals handelt es sich um eine Ansammlung von Sketchen, nur anstatt der Livebühne ist Andreas Fröhlich (bekannt als Bob Andrews von den „Drei ???“) als Erzähler das verbindende Element… wenn man es denn so nennen kann. Eine wirkliche Verbindung haben die Sketche nicht, sie beziehen sich nicht aufeinander, sie stehen separat. Die Gags zünden meistens, manche auch nicht, ganz so wie in der TV-Version. Als ganzes betrachtet bin ich aber gut unterhalten worden.

        Zwei Dinge sind mir aufgefallen: Bully wird selbstreferenziell, nicht nur mit Wiederholungsauftritten von Gaststars wie Til Schweiger (ebenfalls dabei gewesen in „(T)Raumschiff Suprise Periode 1“) und Sky Du Mont („Der Schuh des Manitu“), sondern auch mit Gags, die sich auf frühere Gags beziehen. Und außerdem ist man in diesem Film bei der Karl-May-Parodie wieder von den veränderten Namen Abahachi und Ranger zurück zu Winnetou und Old Shatterhand gegangen. Eine kurze Überprüfung meinerseits ergab, dass die Rechte an Karl Mays Geschichten wohl 1963 schon verfallen sind (behauptet zumindest die Wikipedia), so dass hier wohl keine juristischen Probleme zu erwarten sind. Natürlich wurde die Rückbenennung gemacht, weil die Originalnamen schon in der TV-„Bullyparade“ verwendet wurden, es wirkt nach „Der Schuh des Manitu“ nur ein wenig Fehl am Platz. Irgendwie habe ich mich an die veränderten Namen gewöhnt.

        So, Schlussabsatz. Reingehen oder nicht reingehen? Gute Frage, mir hat der Film gefallen, aber ich habe auch schon einen ziemlichen Verriss gelesen. Ich denke aber, dass die Trailer (Trailer 1, Trailer 2) eine Hilfe sein dürften. Sie geben einen recht guten Eindruck des Films wieder. Gut, eigentlich sollten Trailer das immer tun, aber manche machen aus Marketinggründen falsche Versprechungen. Das ist hier nicht der Fall. Und wer die TV-Bullyparade kennt, weiß, was er bekommt. Genau das ist es. Nicht mehr. Aber halt auch nicht weniger.

         

        STAR WARS Comics Nr. 25: Darth Vader – Zeit der Entscheidung

        (c) Panini Comics / Marvel
        (c) Panini Comics / Marvel
        (c) Panini Comics / Marvel

        Was bisher geschah:
        Darth Vader hat es geschafft, seinen Meister, den Imperator zu beeindrucken und gleichzeitig den Umstand verschweigen können, dass er immer noch auf der Suche nach Luke Skywalker ist. Als „Belohnung“ wird Vader losgeschickt, seinen Widersacher Cylo zur Strecke zu bringen, der sich als Verräter entpuppt hat. Während er der Spur Cylos folgt, hat er seine Killer-Droiden damit beauftragt, die flüchtige Doktor Aphra zu finden und zu ihm zu bringen…

        Bitte wachen Sie auf, Herrin Aphra! BeeTee wird schon nervös. Wir haben Sie offenbar gerettet. Und ohne jemanden zu töten. Ehrlich gesagt, irgendwie enttäuschend.
        – Triple-Zero

        Während Triple-Zero und BeeTee Doktor Aphra auf die EXEKUTOR bringen, hat Vader Cylos Schiff ausgemacht. Als er eindringt, stellt sich ihm Tulon Voidgazer, eine Wissenschaftlerin, entgegen und lässt ihren cyberkontrollierten Rancor auf Vader los. Vader gerät in Bedrängnis, doch letztlich kann er das Hindernis überwinden. Aber als er sich Cylo nähert, gibt es Probleme auf der EXEKUTOR: Voidgazer hat ein paar Fallen auf dem Schiff installiert, und selbst der Imperator scheint nun in der Falle zu sitzen…

        Mit Cylo und Voidgazer tritt Vader tatsächlich gleichwertigen Gegnern entgegen. Gerade in der Begegnung mit dem Rancor muss er umdenken, da er diesen mit roher Gewalt oder auch mit der Macht nicht einfach so besiegen kann. Er muss seinen Kopf einsetzen, genau wie später, als er Voidgazer selbst gegenüber steht. Aber alles das ist nur Geplänkel gegenüber dem Plan, den Cylo verfolgt, nämlich die EXEKUTOR zu entern.  Das alles ist sehr schön herausgearbeitet und entwickelt sich Stück für Stück. Die Geschichte verspricht zudem, auf ein spannendes Finale hinauszulaufen. Aber das sehen wir dann nächsten Monat.

         

        STAR WARS Comics Nr. 24: Darth Vader – Zeit der Entscheidung

        (c) Panini Comics / Marvel

        Was bisher geschah:
        Darth Vader ist damit beschäftigt, das Vertrauen des Imperators zurückzugewinnen, während er gleichzeitig nach dem Rebellenpiloten Luke Skywalker sucht, der den Todesstern zerstört hat. Vader kann einige Siege davontragen, was seinen Meister zufriedenstellt. Zuletzt wurde noch sein Widersacher Cylo als Verräter entlarvt und befindet sich auf der Flucht. Doch es gibt auch Niederlagen: Skywalker ist Vader wieder einmal entwischt und die Blockade bei TUREEN VII wurde von den Rebellen durchbrochen. Außerdem hat der imperiale Inspektor Thanoth die Verbindung zwischen Vader und Doktor Aphra entdeckt und bittet zum Gespräch…

        Mit ihrer Technologie erschufen wird Euch in dieser langen Nacht neu. So retteten wir das Imperium. Und ich hatte den Schüler, den ich brauchte. Die Wissenschaftler faszinierten mich. Was konnten sie alles leisten, frei von der scheinheiligen Moral der Alten Republik? Wir würden sehen. Denn ist es nicht meine Aufgabe, die Möglichkeiten auszuloten?
        – Der Imperator

        (c) Panini Comics / Marvel
        (c) Panini Comics / Marvel

        Vader begibt sich zur Raumwerft, wo gerade der Supersternzerstörer EXEKUTOR als neues Flaggschiff von Admiral Tagge fertig gestellt wird. Hier trifft er den Imperator, der ihm wieder ein Stück seines Planes erzählt und ihm am Schluss einen Auftrag erteilt: Cylo ist zur Gefahr für das Imperium geworden. Er muss vernichtet werden. Vader macht sich auch sogleich auf den Weg, allerdings nicht ohne einen Abstecher nach ANTHAN 13 zu machen. Hier trifft er Inspektor Thanoth, der ihm genüsslich darlegt, wie er dem Sith-Lord auf die Schlichte gekommen ist. Und er gibt zu, dass er weiß, wo sich Doktor Aphra versteckt hält. Aber er will Vader nicht erpressen, im Gegenteil, er will ihm helfen. Thanoth hält den Imperator für schwach, weil es einer kleinen Bande von Rebellen gelungen ist, den Todesstern zu vernichten. Er weiß, dass Vader auf der Suche nach Skywalker ist, um diesen als seinen Schüler auszubilden, damit die beiden zusammen den Imperator überwinden können. Das gefällt ihm. Er gibt Vader Aphras Aufenthaltsort preis. Der dunkle Lord gibt daraufhin seinen Droide Triple-Zero und BeTee den Auftrag, Aphra mit Hilfe seiner Privat-Droiden-Armee und dem Kopfgeldjäger Black Krrsantan zu fangen oder zu töten. Er selbst will sich um Cylo kümmern…

        Okay, es geht wieder ein kleines Stück in Richtung Episode V. Die EXEKUTOR ist der Supersternzerstörer, den Vader in diesem Film kommandiert. Im Comic sieht man das riesige Schiff fast fertiggestellt. Nun bleibt abzuwarten, was noch geschieht zwischen jetzt und dem Anfang der Episode. Die Geschichte hat bis jetzt mal einen fulminanten Auftakt, aber bei „Der letzte Flug der Harbinger“ kam der Durchhänger auch erst im dritten Akt. Ich bin dennoch vorsichtig optimistisch, denn bis jetzt gefällt mir die Handlung ganz gut.


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