Pommes für Julius Cäser oder Warum römische Legionäre keine Kartoffeln aßen

Aufgrund verschiedener eigener schlechter Erfahrungen mit dem deutschen Bildungssystem werde ich immer hellhörig, wenn jemand von ebensolchen schlechten Erfahrungen berichtet. Besonders wenn diese Erlebnisse nicht so lange her sind wie bei mir, was mich zu dem etwas pessimistischen Eindruck verleitet, dass sich in all den Jahren, die ich nun schon aus der Schule draußen bin, entweder nicht viel getan hat im Bildungssytem oder jenes konsequent „verschlimmbesser“ wurde.

Und wenn die Berichtende dann auch noch eine angehende Lehrerin ist, dann werde ich besonders hellhörig und muss auch schon mal eine Leseempfehlung aussprechen. So wie in diesem Fall: Unter dem Titel „Pommes für Julius Cäsar“ berichtet die Autorin von „Robins Urban Life Stories“ davon, wie das Desinteresse von Lehrern an Fächern, die zu unterrichten sie gezwungen werden, geeignet ist, dem kindlichen Wissensdrang einen Dämpfer zu verpassen. Und das ist nicht gut.

 

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