Batman in Berlin!

Der Dunkle Ritter jagt den irren Joker durch die Hauptstadt und andere europäische Metropolen

(c) Panini Comics / DC
(c) Panini Comics / DC

Mit Batman Europa hat ein Projekt endlich das Licht der Welt erblickt, dessen Wurzeln einige Jahre in die Vergangenheit reichen, und es darf als ein wirklich ganz besonderes Stück DC-Comic-Kult angesehen werden. Die Story des Zweiteilers allein ist schon ein riesiger Lesespaß, gewinnt aber noch mehr durch die vielen bildgewordenen Wegmarken, an denen man die wilde Jagd von Batman und dem Joker durch die Metropolen Europas verfolgen kann. Natürlich profitiert das Werk auch vom Können der federführenden Zeichner: Jim Lee und Giuseppe Camuncoli.

DC-Kopf Jim Lee verbrachte einige Jahre in Italien und Deutschland, bevor er in den USA zum Comic-Superstar aufstieg. Schon damals erzählte er Eingeweihten von seiner Idee, Batman einmal ein Abenteuer in Europa erleben zu lassen. Welche Gründe dafür gesorgt haben mögen, dass es nun einige Jahre gedauert hat, bis das Projekt zu Druckreife gelangte, ist irrelevant – wichtig ist nur, dass Batman erstmals auch mit den Schatten unter anderem der Berliner Nacht verschmilzt.

Als der Dunkle Ritter mit einem tödlichen Virus infiziert wird, muss er sich mit seinem Erzfeind Joker verbünden, um ein Heilmittel zu finden. Die Suche nach dem Serum wird eine gefährliche Schnitzeljagd durch Europa, gegen die Zeit und letztlich auch gegen einander! Zwar reisen Batman und der irre Clown zunächst gemeinsam nach Berlin, um in der deutschen Hauptstadt mehr über den Ursprung der Infektion herauszufinden, aber Batman weiß, dass er dem Joker nicht trauen kann.

Brian Azzarello und Matteo Casali haben die Story für diesen rasanten Batman-Thriller geschrieben und kein Geringerer als DC-Ikone Jim Lee, zusammen mit dem kongenialen italienischen Zeichner-Star Giuseppe Camuncoli, sorgte für die bildhafte Umsetzung.

Teil eins des Zweiteilers kommt am heutigen 3. Mai 2016 offiziell auf den Markt, und für den Comic-Salon in Erlangen (26. bis 29. Mai 2016) hält Panini Comics ein limitiertes Variant-Cover der Nummer eins bereit. Teil zwei erscheint dann im Juni 2016. Auch für diese Ausgabe wird es ein Variant-Cover geben, das die Fans bei der Comic Con Germany in Stuttgart (25. bis 26. Juni 2016) erwerben und dort zudem von Gaststar Giuseppe Camuncoli signieren lassen können.

BATMAN: EUROPA, 1 VON 2
SC | 64 S. | € 5,99 | Ab 3. Mai 2016 im Handel
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Quelle: Panini Comics

Drei Panini-Titel sind für den Max- und Moritz-Preis 2016 nominiert!

Das Leben ist kein Ponyhof, Die Toten und Ms. Marvel können beim Comic Salon in Erlangen auf den Preis hoffen

Bild: Panini Comics
Bild: Panini Comics

Im Rahmen des Internationalen Comic-Salons Erlangen 2016 (26. – 29. Mai) wird zum 17. Mal der Max und Moritz-Preis verliehen, die wichtigste Auszeichnung für grafische Literatur und Comic-Kunst im deutschsprachigen Raum. 25 Titel sind nominiert, sieben von zehn Preisträgern werden erst am 27. Mai 2016 im Rahmen der Max und Moritz-Gala bekannt gegeben. Nach Marvin Cilfford, der für Schisslaweng im Jahr 2014 mit dem Preis ausgezeichnet wurde, ist Panini in diesem Jahr gleich mit drei Titeln in der Nominierungsliste vertreten: Das Leben ist kein Ponyhof, Sarah Burrinis Cartoons aus der Nerd-WG, Die Toten, die Zombie-Apokalypse auf deutschen Boden, gezeichnet von deutschen Comic-Künstlern, und die Marvel-Superhelden-Serie Ms. Marvel, mit den Abenteuern der ersten muslimische Superheldin.

Der Max und Moritz-Preis wird als die bedeutendste Auszeichnung für grafische Literatur und Comic-Kunst im deutschen Sprachraum angesehen. Er wird durch eine von der Stadt Erlangen berufene unabhängige Fachjury vergeben und trägt seit über 30 Jahren wesentlich zur künstlerischen und gesellschaftlichen Anerkennung des Comics bei. Mit dem Preis wird die Arbeit herausragender Künstlerinnen und Künstler gewürdigt, verdienstvolle Verlagsarbeit bestärkt, auf Nachwuchstalente aufmerksam gemacht und die qualitative Auseinandersetzung über grafische Literatur gefördert. Die komplette Nominierungsliste findet sich hier – dies sind Auszüge daraus, zur Nominierung der Panini-Titel:

Der Web-Comic Das Leben ist kein Ponyhof geht inzwischen ins siebte Jahr und ist nichts weniger als die großartige Kunst- und Charakterperformance einer Comic-Schaffenden, die an Jahren noch jung, an Ehrungen schon reich ist. Die Printausgabe von Panini gibt Einblick in Burrinis klassischen Vierbild-Strip, doch erst die digitale Präsenz im Netz (jede Woche neu) zeigt das volle Ausmaß ihrer zeichnerischen Kompetenz und Experimentierlust, ihrer Freude an Vernetzung mit Gleichgesinnten und ihrer sonnigen Art, im Blog zum Strip Leser anzusprechen, die die gute Laune in der Kommentarspalte erwidern. Ausgangspunkt der Strips ist der Alltag einer Zeichnerin (Sarah), die mit einem Pony, einem Pilz und einem Elefanten in einer WG lebt. Es versteht sich von selbst, dass sich damit alle Themen der Welt, der Weltgeschichte, und des gleichgültigen Universums abdecken lassen.

Einer der innovativsten deutschen Comics der letzten Jahre ist die von den beiden Zwerchfell-Herausgebern Stefan Dinter und Christopher Tauber erschaffene Zombie-Reihe Die Toten, die inzwischen bei Panini auch ein breiteres Publikum erreicht. Und das völlig zu Recht, präsentiert die Anthologie-Reihe doch in jeder Ausgabe mehrere Kurzgeschichten verschiedener Zeichner und Szenaristen, die zu den interessantesten zeitgenössischen Comic-Künstlern der deutschsprachigen Szene gehören – darunter Ingo Römling, Boris Kiselicki, Christina Reigber, Andreas Völlinger oder Boris Koch. Das wirklich Besondere an der Reihe ist, dass wir hier live dabei sind, wie direkt vor Ort in Deutschland eine Zombie-Epidemie ausbricht. Jetzt werden also nicht mehr nur amerikanische Großstädte von Untoten bevölkert – nein, jetzt sind endlich auch mal Bochum, Potsdam oder Bad Homburg dran!

Ms. Marvel von G. Willow Wilson und Adrian Alphona, Übersetzung: Carolin Hidalgo: Strenge Eltern, die den abendlichen Party-Besuch untersagen, nervige Mitschülerinnen, die sich über Muslime lustig machen und Stress mit Jungs – Kamala Khan, Tochter pakistanischer Einwanderer, schlägt sich in New Jersey mit den üblichen Teenager-Problemen herum. Wie es sich für einen echten Nerd gehört, flüchtet sie sich in das Zeichnen von Avengers-Fan-Fiction und träumt davon, selbst eine intergalaktische Superheldin zu werden – bis genau dies eines Abends geschieht. Ein kosmischer Zufall macht sie zu Ms. Marvel – inklusive klassischem Outfit mit hohen Stiefeln, kurzem Rock und blonden Haaren. Doch während sie langsam aber sicher lernt, mit ihren neuen gestaltwandlerischen Superkräften umzugehen, wird Kamala klar, dass sie diese Art Verkleidung gar nicht nötig hat, um für das Gute einzutreten, und dass das selbstgeschneiderte Kostüm aus einem alten Burkini im Grunde viel besser zu ihr passt. Erstaunlich, wie gut sich das Superheldengenre eignet, kluge und einfühlsame Geschichten über den Alltag zwischen verschiedenen Kulturen zu erzählen!

MS. MARVEL
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DAS LEBEN IST KEIN PONYHOF
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DIE TOTEN
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Quelle: Panini Comics

STAR WARS Comics Nr. 8: Showdown auf dem Schmugglermond

(c) Disney / Panini Comics
(c) Disney / Panini Comics

Was bisher geschah:
Darth Vader ist beim Imperator in Ungnade gefallen. Als Konsequenz muss er sich gegen verschiedenste mit Technoimplantaten versehene Lebewesen durchsetzen, um zu beweisen, dass er weiterhin würdig ist.
Leia Organa und Han Solo sind auf der Suche nach einem neuen Versteck für die Rebellen auf Solos angebliche Ehefrau Sana gestoßen, die eine Belohnung kassieren will und das Imperium auf die Spur von Leia gebracht hat.
Luke Skywalker will den Jeditempel auf Coruscant aufsuchen in der Hoffnung, dort mehr über die Jedi zu erfahren. Er fliegt deswegen zum Schmugglermond Nar Shadda, wo er hofft, einen Piloten zu finden. Doch die Aktion läuft schief: Die Schmuggler wollen ihn ausrauben und töten – und ganz besonders haben sie es auf sein Lichtschwert abgesehen…

„Chewbacca sagt… wir werden sofort aufbrechen. Ich bitte um Verzeihung… ‚WIR‘? Du meine Güte!“
– C3PO

Luke verfolgt auf Nar Shadda einen Dieb, der sein Lichtschwert gestohlen hat. Es gelingt ihm tatsächlich, diesen einzuholen und er bekommt sein Eigentum zurück. Allerdings ist er auf der Verfolgungsjagd im Huttenviertel gelandet und Grakkus der Hutte nimmt ihn gefangen. Grakkus ist fasziniert von der Jedikultur und hat allerhand Artefakte gesammelt. Deswegen ist er auch so erpicht auf Lukes Schwert. Aber noch mehr schätzt er ein großes Spektakel. Deswegen lässt er Luke zu einer Art Gladiator ausbilden, der in der Arena im Kampf mit dem Lichtschwert sterben soll.

Han Solo überzeugt Sana indessen, dass es eine blöde Idee war, das Imperium herzuholen, da auch er auf der Liste der Meistgesuchten steht. Da Sana zuvor das Schiff, mit dem er und Leia hergekommen waren, zerstört hat, bleibt den dreien nur die Flucht in Sanas Schiff. Diese Flucht führt mitten durch eine imperiale Blockade hindurch.

Die Rebellenflotte hat indessen einen Notruf empfangen: R2D2 hat gemeldet, was auf Nar Shadda passiert ist. Die Rebellen können aber niemanden zu Rettung von Luke Skywaker hinschicken. Da meldet sich Chewbacca freiwillig…

Rezension

Nach dem kleinen Tiefpunkt der vorigen Ausgabe wird die Geschichte endlich wieder spannend. Der ständige Schlagabtausch zwischen Han und Sana nervt zwar immer noch (und es wird auch immer noch nicht erklärt, wer Sana wirklich ist), dafür kommt durch die Flucht vor dem Imperium endlich Bewegung in die Geschichte. Lukes Handlungsstrang behandelt eine Lücke, die zwischen Episode IV und V entstanden ist: Obi-Wan konnte ihm in Episode IV nur eine rudimentäre Ausbildung geben, trotzdem ist er in Episode V recht gut in Form. Er bekommt auf Nar Shadda ein Training, um in der Arena zu bestehen. Und diese Handlung ist noch nicht abgeschlossen.

Ein Lächeln konnte ich mir am Ende des Heftes nicht verkneifen, denn da taucht jemand auf, über den nicht alle Leser begeistert sein dürften: Ein Gungan! Nein, es ist nicht Jar Jar Binks, aber es ist ein Gungan. Wer micht kennt, weiß, dass ich die harsche Kritik an den Prequels nicht teile und ich es schade fand, dass man von den Gungans kaum noch was zu sehen bekam. Gerade so, als wären sie „Personae non grata„. Es ist schön zu sehen, dass sie auch im Zeitalter der „klassischen“ Trilogie noch da sind.

Abschließend bleibt mir zu sagen, dass es sich um eine im großen und ganzen gelungene Episode handelt, auch wenn der im Titel angekündigte eigentliche „Showdown“ wohl erst im nächsten Heft stattfindet.

STAR WARS Comics Nr. 7: Showdown auf dem Schmugglermond

(c) Disney / Panini Comics
(c) Disney / Panini Comics

Was bisher geschah:
Darth Vader ist beim Imperator in Ungnade gefallen. Als Konsequenz muss er sich gegen verschiedenste mit Technoimplantaten versehene Lebewesen durchsetzen, um zu beweisen, dass er weiterhin würdig ist.
Luke Skywalker ist auf der Suche nach mehr Wissen über die Jedi und hat auf Tatooine Kenobis Aufzeichnungen über dessen Aufenthalt dort gefunden. Dabei ist er einem Kopfgeldjäger namens Boba Fett über den Weg gelaufen.
Leia Organa und Han Solo sind auf der Suche nach einem neuen Versteck für die Rebellen auf einem abgelegenen Planeten gelandet. Unglücklicherweise wurden sie aufgespürt, und zwar von einer Frau, die behauptet, mit Han Solo verheiratet zu sein…

„Tötet ihn. Raubt ihn aus. Verfüttert ihn an die Kraken“.
– ein nicht gerade herzlicher Empfang für Luke Skywalker auf Nar Shadda

Luke studiert eine Art Tagebuch von Obi-Wan Kenobi über dessen Aufenthalt auf Tatooine und stößt dabei auf eine Geschichte, die auch ihn selbst betrifft. Einem Hinweis folgend will er daraufhin zum Jeditempel auf Coruscant, in der Hoffnung, dort etwas zu finden, was ihn in seinen Studien weiterbringt. Luke folgt dabei einen gelinde gesagt etwas naiven Plan: Er braucht einen unerschrockenen Piloten, um ihn nach Coruscant zu bringen, wo sich nun das Herz des Imperiums befindet. Also steuert er den Schmugglermond Nar Shadda an. Der Plan geht schief, da jeder auf einmal hinter Luke her ist, vor allem, als sie sehen, dass er ein Lichtschwert hat…

Leia und Han bekommen noch mehr Schwierigkeiten. Zunächst gibt es einen unfreundlichen verbalen Schlagabtausch zwischen Han und seiner (angeblichen?) Ehefrau Sana, dann kommt auch noch das Imperium auf ihre Spur…

Rezension

Der Comic lässt etwas nach, was die Geschichte betrifft, aber vielleicht bin das nur ich. Ich finde die Teile mit Han Solos Ehefrau Sana einfach nur in die Länge gezogen. Ein bisschen erinnert es zudem an das sinnlose Gespräch in der „Argument Clinic“ im gleichnamigen Monty-Python-Sketch und geht ungefähr so: „Ich bin seine Frau.“ – „Nein, bist Du nicht!“ – „Du hast mich abgezockt!“ – „Nein, hab ich nicht!“ Und so weiter. Ich fand die Idee schon lahm, jemand auftauchen zu lassen, der behauptet, Solos Frau zu sein. Leider ist das ganze bisher nicht sonderlich gut ausgearbeitet. Die Geschichte um Darth Vader ist da das genaue Gegenteil: Obwohl wir ja wissen, dass Vader in Episode V wieder die Gunst des Imperators haben wird, ist es spannend zu sehen, wie Palpatine Vader manipuliert und was er alles unternimmt. Und man stellt sich die Frage, was genau passieren wird, damit der Ausgangspunkt von Episode V erreicht wird. Bei der Geschichte um Sana Solo habe ich allerdings leider eher dieses „Wann ist es endlich vorbei?“-Gefühl. Denn es wird vorbei sein und mit ein wenig Glück sehen wir Sana nie wieder.

Der Skywalker-Plot ist wiederum recht interessant, auch wenn ich sein Vorgehen ziemlich naiv finde. Aber auf der anderen Seite, Luke ist erst Anfang zwanzig, er stellt sich manche Dinge eben einfacher vor, als sie in Wirklichkeit sind.

Damit ist dieses Heft von der Geschichte her durchmischt. Den Anfang mit einem Obi-Wan-Abenteuer und Lukes Flug nach Nar Shadda ist interessant, die Geschichte um Leia, Han und Sana nervtötend. Bleibt nur zu hoffen, dass der Handlungsstrang möglichst schnell beendet wird.

Neuerscheinung bei Imaga: Oliver Döring: Foster 02 – Das Erlöschen des Lichts

(c) IMAGA
(c) IMAGA

Das Ding klingt und knallt, wie man es von einer Döring-Produktion gewohnt ist. WAM, BAM, THANK YOU, MAN!
– Hennes Bender über Foster 01, Deadline #56

Oliver Döring gilt als DAS Mastermind des modernen kommerziellen Hörspiels. Unter seiner Regie entstanden bereits Bestseller wie „John Sinclair“ und „Star Wars“ sowie die sogar vom Feuilleton viel beachteten Serien „The Border“ und „End Of Time“. Auch im 2. Teil seiner neuen Horror-Serie „Foster“ versammelt er wieder die Crème de la Crème der Synchrongrößen: Liane Rudolph (Nana Visitor), Luisa Wietzorek (Chloё Grace Mortez), Thomas Nero Wolff (Hugh Jackman), Torsten Michaelis (Wesley Snipes), Lutz Riedel (Timothy Dalton) und vielen anderen.

Die Entführung der jungen Emily Blake wirft viele Fragen auf. Foster nimmt sich des Falls an und folgt ohne Rücksicht auf Verluste jeder Spur. Doch er ahnt nicht, was wirklich hinter der Entführung steckt – bis er in eine tödliche Falle tappt.

Fosters Kampf gegen die Mächte des Bösen beginnt mit dieser Folge. Machen Sie sich gefasst auf den Beginn einer Achterbahnfahrt mitten durch die Hölle – mit dieser atemberaubenden neuen Horrorserie von Oliver Döring. Ein nervenzerreißender Blockbuster für die Ohren!

Das Hörspiel erscheint am 15. April 2016.

Quelle: IMAGA

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STAR WARS Comics Nr. 6: Darth Vader

(c) Disney / Panini Comics
(c) Disney / Panini Comics

Was bisher geschah:
Darth Vader ist beim Imperator in Ungnade gefallen, da der Todesstern zerstört wurde und es den Rebellen außerdem noch gelungen ist, einen wichtigen Industriekomplex des Imperiums lahmzulegen. Vader bekommt Großgeneral Tagge als Aufpasser vor die Nase gesetzt und bemerkt, dass der Imperator Geheimnisse vor ihm hat. Er baut heimlich eine Privatarmee aus Droiden auf, die er sich mit Hilfe der Archäologin Aphra von Geonosis besorgt. Unterstützt wird er von den Folterdroiden BT-1 und Triple-Zero. Gleichzeitig schickt er einen Kopfgeldjäger, einen gewissen Boba Fett, los, um etwas mehr über den Piloten in Erfahrung zu bringen, der den Todesstern zerstört hat…

„Ich bin Tripel-Zero und ich diene der… oh, verflixt! So viele Sprachen. Wie heißt das Wort noch gleich? – Ach ja, genau das. Danke BT. Ich diene der Ablenkung!“
– Tripel-Zero

Darth Vader hat seine Privatarmee aufgestellt. Triple-Zero hat einen Vertrauten des Imperators gefoltert und so den Standort einer Raumstation erfahren. Dort soll auf des Imperators Geheiß irgendeine Aktion vorbereitet werden. Vader vermutet, dass es um beziehungsweise gegen ihn geht. Mit seiner Droidenarmee überfällt er die Station, als er unerwartet auf ziemlich heftigen Widerstand stößt. Ihm stellen sich Leute in den Weg, die zwar geschickt im Kampfstil der Jedi sind, aber nicht oder nur schwach in der Macht begabt. Wie sich herausstellt, sucht der Imperator nach mehr als nur einem Ersatz für Vader – er sucht einen Ersatz, der genauso skrupellos und grausam ist wie ein Lord der Sith, ohne allerdings stark in der Macht zu sein. In der Station wurden verschiedene Lebewesen mit Technik und Technoimplantaten darauf trainiert, diese Rolle auszufüllen. Vader ist entsetzt, der Imperator hocherfreut…

Rezension

Diese Folge schlägt ein weiteres dunkles Kapitel auf. Na gut, was will man erwarten, wenn es um die Sith geht? Hier wird die Skrupellosigkeit von Imperator Palpatine nochmal deutlich: Er will zum Ziel kommen. Wenn Vader ihm nicht mehr nützlich sein kann, wird er ersetzt, im Zweifel auch durch eine Kampfmaschine ohne Machtbegabung. Genau genommen ist das sogar ein raffinierter Schachzug. Palapatine hat ja – in Episode III – die Geschichte von Darth Plagues erzählt, der von seinem Schüler ermordet wurde. Sollte der Imperator einen Ersatz für Vader finden, der nicht machtbegabt ist, droht ihm dieses Schicksal zumindest mal nicht, da er in der Hinsicht der Überlegene bleibt. Wenn es aber Vader gelingt, über die anderen Kämpfer zu triumphieren, ist jener nach den Rückschlägen wieder zu alter Form aufgelaufen und wieder nützlich. Palpatine ist immer noch der alte Ränkeschmied aus den Prequels. Ein interessanter Faktor kommt durch Boba Fett hinzu: Nicht nur dass wir durch die Comics jetzt wissen, wie Vader Fett kennengelernt hat – zumindest auf Kopfgeldjägerebene, er ist Boba ja in Episode III auch schon mal kurz auf Geonosis begegnet -, er bringt auch die Kunde, wie der Name des Piloten lautet, der den Todesstern zerstört hat. Und das ist eine Tatsache, die Vader wiederum vor dem Imperator geheim hält. Es bleibt weiterhin spannend, wie das alles auf Episode V zuarbeitet.

FLASH GORDON – Die komplette Serie auf DVD

(c) StudioCanal
(c) StudioCanal
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„Fühlen Sie dieses prickelnde Stechen? Das ist Radioaktivität!“ – Doktor Alexis Zarkov

Neu und doch alt: Die Schwarz-Weiß-Fassung von „Flash Gordon“ kehrt zurück auf DVD – diesmal in der nicht verstümmelten Fassung.

Im Zuge des Trubels um den Kinofilm „Flash Gordon“ von Dino di Laurentiis präsentierte die ARD Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahre unter dem seltsamen Spartentitel „Opas Weltraumkino“ eine deutsche Fassung von alten Schwarz-Weiß-Serials, die in den USA in den 1930ern entstanden waren: Zwei Serials mit dem Titelheld Flash Gordon und eines mit Buck Rogers. Es war meine erste Begegnung mit diesen Serien und ihren kleinen Eigenheiten, dem übertriebenen Pathos der Entstehungszeit und dem merkwürdigen Ende einer jeden Episode mit dem, was man heute „Cliffhanger“ nennt. Aber trotzdem nahmen mich die Abenteuer von Flash Gordon auf fremden Papmachéwelten gefangen und ich wollte Woche um Woche wissen, wie es weitergeht.

Flash Gordon war ursprünglich eine Comicfigur, erfunden von dem Zeicher Alex Raymond und veröffentlicht als Fortsetzungsgeschichte für den Verlag King Features, der verschiedene Zeitungen mit gezeichneten Bildgeschichten versorgte. Der Titelgebende Flash Gordon ist ein Polospieler, der im Flugzeug unterwegs ist, als sich eine Katastrophe abspielt: Ein Komet rast auf die Erde zu und droht, diese zu zerstören. Die atmosphärischen Störungen, die dadurch verursacht werden, bringen das Flugzeug zum Absturz. Flash Gordon und Dale Arden, die sich ebenfalls an Bord der Maschine befindet, landen mit dem Fallschirm auf dem Grundstück des genialen Wissenschaftlers Doktor Zarkov, der fieberhaft an einer Möglichkeit arbeitet, die Erde zu retten. Er will eine Rakete in den Kometen lenken und so dessen Bahn ändern. Das Problem ist allerdings, dass diese Rakete bemannt sein muss, damit sie ihr Ziel erreicht und Zarkovs Assistent ist geflohen. Als nun Flash und Dale bei ihm notlanden, sieht er seine Chance gekommen. Er zwingt sie mit vorgehaltener Pistole, in seine Rakete zu steigen und startet. Doch als er auf den Kometen zusteuert, will Zarkov sich nicht mehr zur Rettung der Erde selbst opfern und zurückfliegen. Gordon will das verhindern, die beiden Männer kämpfen und die Rakete wird vom Kurs abgelenkt und landet auf einem fremden Planeten mit Namen Mongo. Dort herrscht Ming der Gnadenlose und die drei Besucher von der Erde müssen sich allerlei Gefahren auf dieser fremden Welt stellen.

Der Comic wurde schnell sehr erfolgreich, so dass schon 1936 ein Kinoserial produziert wurde. Bei der Umsetzung des Comics wurden ein paar Dinge geändert, die der Geschichte nur gut taten. Alex Raymond ist ein fantasievoller Geschichtenerzähler, aber gerade bei Flash Gordon fällt auf, dass die Handlung keiner Struktur folgt. Handlungsfäden werden begonnen und plötzlich zugunsten von anderen Handlungsfäden fallengelassen und entweder gar nicht mehr oder erst sehr viel später wieder aufgenommen. Bestes Beispiel ist der Komet, der die Erde bedroht: Nachdem Gordon, Zarkov und Dale Arden auf Mongo gelandet sind, ist davon keine Rede mehr. Die drei müssen sich der Bedrohung durch Ming stellen, was aus der Erde wird, erfährt der Leser nicht. Erst sehr sehr viele Folgen später, als Ming endlich besiegt ist, wird gezeigt, dass die Erde nicht zerstört wurde. Was aus dem Kometen wurde, wird allerdings auch nicht gesagt.

Das Serial war auf 13 Folgen angelegt und damit war ein Rahmen und ein Ziel vorgegeben. Die Handlung wurde geändert und erweitert: Die Erde wird nicht durch einen Kometen bedroht, sondern durch den Planeten Mongo selbst, der auf diese zurast. Zarkov will entsprechend auch nicht den Planeten durch einen Zusammenstoß mit seiner Rakete aus der Bahn werfen, sondern dort landen, weil er sich sicher ist, dass der Planet bewohnt ist. Auf dem Planeten gibt es Energie, diese will Zarkov nutzen, um die Bahn des Planeten zu ändern. Und er zwingt Gordon und Dale Arden auch nicht, mitzufliegen, Gordon bietet sich selbst an, als er hört, dass Zarkovs Assistent abgehauen ist. Der Kampf gegen Ming bekommt eine andere Motivation: Als die Raumfahrer auf Mongo landen, erfahren sie, dass Ming den Planeten absichtlich auf die Erde lenkt, um diese zu zerstören. Ming zu stürzen rettet also auch die Erde. Dazu verbünden sich die drei mit verschiedenen Bewohnern von Mongo und erleben phantastische Abenteuer.

Jede Folge ist ungefähr 15 bis 20 Minuten lang und endet immer mit einer gefährlichen Situation für einen der Haupthelden – meistens Gordon selbst. Und häufig sehen wir auch das besondere Stilmittel der Serials, die so genannte „falsche Fährte“. Das bedeutet, das eine Situation am Ende einer Folge stark dramatisiert wurde, am Anfang der nächsten Folge wurde das dann entschärft. Beispielsweise konnte es sein, dass man sieht, wie der Held von einem Schuss durch einen Bösewicht getroffen zu Boden sinkt, die Folge ist zuende, die Fortsetzung setzt dann ein paar Momente vor dem gewissen Schuss ein und wir sehen, wie der Held nicht getroffen wird, sondern gerade noch auf die Seite springen kann.

Die Handlung ist spannend geschrieben, wenn auch viele der Ideen bei genauerer Betrachtung den neuen Erkenntnissen der Wissenschaft widersprechen. Das Zitat oben stammt beispielsweise aus dem zweiten Serial und mit diesen Worten drückt Zarkov Gordon ein Reagenzglas mit einer radioaktiven Flüssigkeit in die Hand. Wäre die Radioaktivität wirklich so stark, dass Gordon diese als „prickelndes Stechen“ wahrnehmen könnte, wäre seine Hand verbrannt und er und Zarkov innerhalb kürzester Zeit tot. Überhaupt, Doktor Zarkov: Der Mann kann alles und zaubert ständig irgendeine neue Entdeckung oder Erfindung aus dem Hut, die den Helden in der momentanen Situation nützlich sein kann. Besonders haben es ihm Strahlen angetan, Strahlen, die unsichtbar machen, Strahlen, die sofortige Lähmung bewirken, Strahlen, die eine ganze Stadt schweben lassen… der Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Wenn man sich von sowas nicht den Spaß verderben lässt, ist man gut unterhalten.

Was die Ausstattung betrifft, mussten sich die Studios einiges einfallen lassen. Spezialeffekte, etwa von fliegenden Raumschiffen, mussten produziert werden. In einigen Szenen wurden echte Echsen gefilmt und per Trick auf die Größe eines Dinosauriers gebracht. Und es wurde wiederverwendet: Viele Hintergrundbilder stammten aus anderen Filmproduktionen, Teile von Zarkovs Labor aus einer Frankenstein-Verfilmung und sogar ganze Ausschnitte wurden von anderen Filmen verwendet (die Lawine auf der Eiswelt Frigia beispielsweise stammt aus dem Film „Die weiße Hölle von Piz Palü„).

„Flash Gordon“ wurde ein Erfolg und schon damals galt: Wenn es erfolgreich ist, wird eine Fortsetzung produziert. In diesem Fall war das ein zweites Serial mit 15 Folgen und dem Titel „Flash Gordon’s Trip to Mars“. Die Handlung, die auch um Azura, die Königin der Magie geht, stammt zwar aus den Comics, wurde aber stark verändert. Ming, der seinen Tod im ersten Serial doch überlebt hat, ist von Mongo zum Mars geflohen, wo Azura herrscht. Vom Mars aus richten sie eine gewaltige Strahlenkanone, die „Nitron-Lampe“, auf die Erde. Als Folge davon kommt es auf der Erde zu Umweltkatastrophen. Irgendwann wird die Erde in eine Wüste verwandelt werden. Also brechen Gordon, Zarkov und Dale Arden, diesmal begleitet von dem neugierigen Reporter Happy Hapgood, zum Mars auf, um ihm das Handwerk zu legen. Dieses zweite Serial kam 1938 in die Kinos und war genauso erfolgreich wie das erste.

Da zu dem Zeitpunkt in Deutschland gerade das Tausendjährige Reich herrschte, kam Gordon mit einer Verzögerung von fast 50 Jahren nach Deutschland. Für die dritten Programme der ARD wurden die Serials „Flash Gordon“ und „Flash Gordon’s Trip to Mars“ synchronisiert. Reinhard Glemnitz sprach Flash Gordon, Niels Clausnitzer Doktor Zarkov und Ming wurde von Fred Maire synchronisiert. Außerdem wirkten noch Hartmut Neugebauer (Prinz Barin) und Christina Hoeltel (Prinzessin Aura) mit. Für die besondere Dramatik sorgte Klaus Kindler: Er war der Sprecher, der den Episodentitel vorlas, die Einführung sprach (in der erzählt wurde, was bisher geschah) und außerdem stellte er am Schluss jeder Folge die bedeutungsschwangere Frage, ob der Held denn der Gefahr, in der wir ihn soeben gesehen haben, entkommen wird, gefolgt von einem dramatischen „Fortsetzung folgt!“.

Und so lernte ich die Serials kennen. Was ich nicht wusste: Es war noch ein drittes produziert worden mit dem Titel „Flash Gordon conquers the Universe“. Es war 1940 in die Kinos gekommen, doch bei der ARD sah man von einer Synchronisation ab. Ich vermute mal, das lag an den ziemlich eindeutigen Anspielungen, denn 1940 stimmte man die Amerikaner auf den Krieg gegen Deutschland ein und das Serial ist ein Abbild davon. Während Ming etwa in den bisherigen Serien sehr asiatisch aussah (was allein schon der Name „Ming“ sagt), so trugen er und seine Vasallen dieses Mal Paradeuniformen, die stark an preußische Uniformen erinnerten. Außerdem unterhielt Ming Konzentrationslager (sic!), machte Menschenversuche und tötete Menschen in so genannten „dust chambers“ (wörtlich „Staubkammern“, Ming hat einen tödlichen Staub entwickelt, der zu einem Menschen in eine geschlossene Kammer eingelassen wird). Und auch bei der Ausstattung konnte man eine gewisse Symbolik erkennen: Prinz Barin und seine Leute erinnerten sehr stark an Robin Hood und seine Gesellen, sie symbolisieren England, die Bewohner der Eisregion Frigia sahen mit ihren Pelzmützen sehr russisch aus. Wenn man dann noch Flash Gordon als Amerikaner dazunimmt, hat man die Aliierten zusammen, die gegen einen bösen Diktator kämpften. Das alles war der ARD wohl zu heiß und so blieb es erstmal.

Doch ein paar Jahre später nahm sich RTL der Sache an, und damit wurde es leider hässlich. Die beiden bestehenden Serials wurden so geschnitten, dass jede Folge etwa 25 Minuten lang war. Damit wurden die markanten Cliffhanger entfernt. Da damit aber die Einführung der Episode mit „Was bisher geschah…“ nicht mehr stimmte, musste der Text ergänzt werden. Dazu nahm man einen anderen Sprecher. Und dadurch, dass die Handlung sich verschob, stimmten die Episodentitel nicht mehr. Die Krönung kam im zweiten Serial, als gegen Ende offenbar aus Zeitgründen einfach eine halbe Folge gekürzt wurde und der zweite Sprecher erzählte, was der Zuschauer nicht zu sehen bekam. Außerdem wurde so getan, als gäbe es nicht drei Serials, sondern nur eine lange Serie: Die Titelmusik von Serial 1 wurde bis zur letzten Folge durchgezogen. Das führte sogar zu Fehlern, denn sowohl bei Dale Arden als auch bei Prinzessin Aura wechselte die Darstellerin in Serial 3, der Vorspann war aber immer noch der gleiche. Selbiges gilt auch für Prinz Barin.

Dafür wurde aber diesmal auch das dritte Serial synchronisiert, doch auch hier leistete man sich grobe Schitzer. Von der Originalsynchro war nur Reinhard Glemnitz noch dabei, alle anderen Figuren bekamen neue Sprecher. Und mit dem Wegschneiden des „Was bisher geschah…“ wurde das Serial um ein Charaktermerkmal beraubt, das jeder Science-Fiction-Fan heutzutage kennen sollte: Das Vorwort als nach hinten wegfliegende Schrift. George Lucas hat sich nämlich für „Star Wars“ von dem Vorwort von „Flash Gordon “ inspirieren lassen.

Leider war die RTL-Version diejenige, die seither im Fernsehen gezeigt wurde und die vor ein paar Jahren auch auf DVD herausgekommen ist. Wer „Flash Gordon“ in seiner richtigen Fassung sehen wollte, musste sich ein englisches DVD-Set besorgen.

Ich hatte eigentlich wenig Hoffnung, dass sich daran etwas ändern würde. Ich hätte nicht gedacht, dass es genug Interessenten geben könnte, um den Aufwand zu betreiben, den Originalzustand wieder herzustellen. Doch StudioCanal hat es tatsächlich gemacht und ein Flash-Gordon-Komplettset herausgebracht. Endlich kann man die Serien wieder auf Deutsch in ihrer ganzen Pracht anschauen. Es gibt ein paar kleine Wermutstropfen, die man aber hinnehmen muss und die das Gesamtbild nicht allzu sehr trüben. So mussten zum Beispiel für die Episodentitel der ersten Serie teilweise selbst erzeugte Standbilder her, was man sehr deutlich sieht. Außerdem wurden in der RTL-Synchro von Serie 3 auch Kürzungen vorgenommen, beziehungsweise es wurden Szenen weg gelassen, die nicht synchronisiert wurden. Diese Szenen wurden wieder eingefügt, sind allerdings nur im Orignalton mit Untertiteln vorhanden.

Und a propros „Originalton“: Wegen der seltsamen Schnittfassung konnte beim vorherigen DVD-Set der englische Originalton nicht mitgeliefert werden. In diesem Set ist er dabei. Da die Filme aber schon über 70 Jahre alt sind, ist der Ton natürlich nur Mono. Bei der Bildqualität muss man auch entsprechend ein paar Abstriche machen, aber das ist einfach der Zeit geschuldet. Das DVD-Set ist ein schönes Stück Kinogeschichte und für mich pure Nostalgie.

Das Set besteht aus vier DVDs in einer Hülle, die in einem Pappschuber steht. Das Design ist, wie man am Bild oben sehen kann, der alten Serie angepasst. Und der Preis ist für 722 Minuten Film angemessen.

„Opas Weltraumkino“, so hat man das damals genannt. Und wem da genauso wie mir ganz nostalgisch wird, der wird an dem Set seine Freude haben. Jetzt warte ich eigentlich nur noch auf ein Komplettset der „Buck Rogers“-Serie von 1939.

 

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„Ihr habt den Erdenmann gehört, jetzt habe ich das Wort!“ – Imperator Ming

Flash Gordon – Die komplette Serie [4 DVDs] kann hier bestellt werden.

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STAR WARS: DAS ERWACHEN DER MACHT ab 28. April 2016 auf Blu-ray und DVD erhältlich

(c) Disney
(c) Disney

Vom ersten Tag an brach STAR WARS: DAS ERWACHEN DER MACHT alle Rekorde an den Kinokassen und wurde mit über zwei Milliarden Dollar Einnahmen weltweit zum Kino-Event einer ganzen Generation. Und endlich kann man sich den aktuellsten Teil der Saga aus einer weit, weit entfernten Galaxis nach Hause holen: am 28. April 2016 hält der epische Film voller atemberaubender Momente auf Blu-ray und DVD Einzug in die heimischen Wohnzimmer, bereits ab 15. April ist der Film im digitalen Verkauf verfügbar.

Entdecken Sie die Geschichte hinter der Entstehung von STAR WARS: DAS ERWACHEN DER MACHT und begeben Sie sich mit ausführlichen Dokumentationen und noch nie gesehenem Bonusmaterial auf eine faszinierende Reise hinter die Kulissen. Umfassendes Filmmaterial, bisher unveröffentlichte Szenen und exklusive Interviews mit den Schauspielern und Filmemachern lüften die spannendsten Geheimnisse. Das Bonus­material der Blu-ray und Digital beinhaltet folgendes*:

  • Die Geheimnisse hinter DAS ERWACHEN DER MACHTDer Dokumentarfilm zeigt zum ersten Mal die gesamte Geschichte hinter der Entstehung von DAS ERWACHEN DER MACHT. Umfangreiches Filmmaterial und exklusive Interviews mit den Schauspielern und Filmemachern enthüllen verblüffende Fakten.
  • Drehbuchlesung der Schauspieler Bereits vertraute und neue Mitglieder des Schauspieler-Ensembles berichten über den unvergesslichen Tag, an dem sie zum ersten Mal zusammen kamen, um das Drehbuch zu lesen.
  • Die Entwicklung von BB-8 – Sehen Sie, wie die Filmemacher den neuesten Droiden zum Leben erweckten und mit ihm auf Anhieb einen echten Fan-Liebling im STAR WARS Universum schufen.
  • Kreaturen erschaffen – Erleben Sie echte Filmmagie, wenn die Filmemacher neue Kreaturen zum Leben erwecken.
  • Der Lichtschwert-Kampf im Schnee – Tauchen Sie tiefer ein in den epischen, sich zuspitzenden Lichtschwert-Kampf zwischen Rey und Kylo Ren.
  • John Williams: Die siebte Sinfonie – Der legendäre Komponist gibt einen persönlichen Einblick in seine Arbeit am Soundtrack zu STAR WARS: DAS ERWACHEN DER MACHT.
  • ILM: Die visuelle Magie der Macht – Ein Insider-Blick auf die bemerkenswerte, digitale Kunstfertigkeit der visuellen Effekte im Film.
  • UNICEF-Initiative „Force For Change“ – Helden gibt es in allen Formen und Größen. Erleben Sie, wie die „Force For Change“ Initiative STAR WARS Fans auf der ganzen Welt darin vereint, die Macht zu nutzen, um anderen zu helfen.
  • Zusätzliche Szenen

* Der Digitale Bonus kann je nach Anbieter variieren.

Außerdem hält STAR WARS: DAS ERWACHEN DER MACHT für Sammler etwas ganz Besonderes bereit: Die Blu-ray Version der Weltraum-Saga erscheint auch als limitiertes Steelbook in edlem Design, das Sammlerherzen höher schlagen lässt. Freuen Sie sich auf 135 Minuten voller Spannung sowie umfangreiches, noch nie gesehenes Bonusmaterial.

Quelle: Walt Disney Studios

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„STAR WARS: DAS ERWACHEN DER MACHT“ kann hier vorbestellt werden:

 

YPS mit Gimmick Nr. 1266: Das Abenteuerhandbuch und das Survival-Werkzeug

(c) Egmont Ehapa
(c) Egmont Ehapa

Also, was einfallen lassen tun sie ja schon, die Macher vom neuen YPS. Auch wenn die Jahreszeit… hm, na ja, vielleicht nicht so ganz danach ist, das im November erschienene YPS Nr. 1266 hat für das Gimmick das Thema „Abenteuer“ gewählt, was ja eigentlich mehr ins Frühjahr, respektive den Sommer passt. Zumindest ich assoziiere das so, denn die Abenteuerserien von YPS beinhalteten grundsätzlich Gimmicks, die für die Anwendung draußen gedacht waren, wie zum Beispiel das Abenteuerzelt. Aber dafür ist in diesem Heft nicht ein, sondern gleich zwei Gimmicks: das bekannte Abenteuerhandbuch – inhaltlich auf den neuesten Stand gebracht – und ein Multifunktionswerkzeug, allerdings diesmal in der Erwachsenen-Ausführung. Falls Ihr also YPS bei dem einen oder anderen Zeitschriftenhändler immer noch bei den Kinderzeitschriften einsortiert findet, macht ihn darauf aufmerksam, dass das dort nicht hingehört. Speziell dieses Gimmick birgt bei unsachgemäßer Handhabung Verletzungsgefahr, aber dazu komme ich noch. Schauen wir uns das Heft an.

Das Titelbild

Das Titelbild von Nr. 1266 ist diesmal von Comiczeichner Martin Tazl gestaltet und im Stil eines Abenteuerfilm-Kinoplakat gehalten. Und der Schriftzug „Der Tempel des Karos“ verrät auch schon, welche Filmreihe da konkret Pate gestanden hat: „Indiana Jones“. Und um noch konkreter zu werden: Yps trägt nicht nur Indys Lederjacke, den Hut und die Peitsche, die Art, wie er zwischen den zwei Säulen steht, ist einem Kinoplakat von „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ nachempfunden.

Das Gimmick

Abenteuer-Gimmicks bildeten in YPS eigentlich immer eine Reihe, was bei einer wöchentlichen Publikation auch einfach möglich ist. Bei der vierteljährlichen Erscheinungsweise muss man sich was einfallen lassen – also, warum nicht zwei Gimmicks auf einmal? Das Abenteuerhandbuch ist seit Juli 1979 immer wieder mal erschienen. Nicht jede Abenteuerreihe hatte das Handbuch dabei, da die Reihen teilweise unterschiedliche Gimmicks beinhalteten, aber mindestens 3 Versionen davon gibt es. Mit jedem Erscheinen wurde das Buch aktualisiert, das gilt natürlich auch für die vorliegende Ausgabe. Als zweites Gimmick wurde ein Multifunktions-Werkzeug beigelegt. Etwas ähnliches gab es in der alten Serie auch schon, aber das neue Gimmick ist aus Metall – und daher unbedingt nur für Erwachsene, zumindest aber ältere Jugendliche gedacht. In mehreren Rezensionen zum Heft wurden die scharfen Kanten erwähnt – aber das ist klar: die scharfe Kante des Werkzeugs dient als Taschenmesser. Außerdem gibt es Funktionen wie eine Säge, Flaschenöffner, Schraubendreher oder ein Dosenöffner.

Standen bei anderen Gimmicks hauptsächlich der Spaß im Vordergrund, handelt es sich bei dem „Survial-Tool“ genannten Werkzeug tatsächlich um etwas, das auch einen praktischen Nutzen hat. Es hat ungefähr die Größe einer Kreditkarte, kann also leicht verstaut und mitgeführt werden. Aber Achtung! Aufgrund der „Taschenmesser-Kante“ dürfte das Werkzeug zu den Sachen gehören, die man nicht in die Kabine eines Flugzeugs mitnehmen darf. Also unbedingt dran denken, bevor man an der Sicherheitskontrolle am Flughafen das Werkzeug entsorgen muss.

Das Heft: Die Artikel

Im Vorwort des Hefts wird gleich eine Aktion verkündet: Ein YPS-Leser wird von Martin Tazl auf das Cover des Heftes gezeichnet werden. Welcher, das wird über einen Wettbewerb bestimmt, man muss ein Porträtfoto von sich selbst an YPS senden und dazu schreiben, warum man unbedingt auf den Titel muss. Der Sieger bekommt das umgestaltete Cover dieser Ausgabe – wenn ich die Zeichnung auf der Seite richtig deute, wird Kaspar rausretuschiert und der Leser reingesetzt – als Poster-Unikat.

Die Leserbriefe handeln unter anderem von den Erfolgen vergangener Gimmicks, es gibt wie immer Leserzeichnungen und im YPS Extra-Blatt fällt eine Kleinanzeige auf, die mit „Fred Kipka“ unterzeichnet ist und auf einen Sammelband von Geschichten der „Gespenster GmbH“ aufmerksam macht. Der Gag: Fred Kipka ist der Zeichner dieser Geschichten und auf diese etwas subtile Weise wird auf den Sammelband aufmerksam gemacht, der übrigens in Kipkas eigenem Verlag erschienen ist.

Neben der obligaten Seite zum Gimmick gibt es nochmal ein paar Tipps zum „Überleben in der Wildnis“ von Oilver Burghart, der eine Einzelkämpferausbildung bei der Bundeswehr genossen hat. Doch damit nicht genug: Ein großer Artikel widmet sich der Zubereitung von Insekten. Falls man unterwegs mal Hunger bekommt…

Nicht fehlen darf natürlich auch in dieser Ausgabe eine doppelseitige Vorstellung von Gimmicks, die leider zu groß oder zu teuer sind, um sie dem YPS-Heft beizulegen. Zu groß und zu teuer wäre auch ein echter Tischfußball-Tisch (was für ein redundantes Wort!), aber dafür erteilt ein Tischfußball-Profi Tipps, wie man das eigene Spiel mit dem runden Plastik (aus Leder ist der Ball ja nicht) verbessern kann.

Unter der Rubrik Fahrzeuge wird diesmal ein Blick auf die Automobile der Kanzler der Bundesrepublik Deutschland geworfen, und zwar seit Adenauer 1949. Man stellt fest, dass lange Zeit Mercedes die Nase vorn hatte, aber dann mit VW, Audi und BMW auch andere deutsche Marken zum Zug kamen.

Die Rubrik YPS Trivia kümmert sich in diesem Heft um das Allerweltswissen zum Thema „Reisen“. Die „RiskMap“, also eine Karte, die das Reiserisiko in jedem Land in Bezug auf Sicherheit und Politik anzeigt, ist leider etwas klein geraten. Vor allen Dingen bei kleinen Ländern, wie etwa in Mittelamerika oder Afrika, hat man Probleme, die Symbole genau zu erkennen.

Auf den Vorschlag eines Lesers geht der Artikel „Animationsprogramm“ zurück: Ein Rückblick auf die Zeichentrickserien der 1980er Jahre. Man erfährt zum Beispiel – was ich auch nicht wusste -, dass einer der fleißigsten Schreiber für „The Real Ghostbusters“ J. Michael Straczynski war, der später das Weltraum-Epos „Babylon 5“ zum Fernsehen brachte.

Ach ja, hatten wir eigentlich schon genug Abenteuer in diesem Heft? Nein? Na dann, noch ein Artikel über das „Überleben in der Wildnis“, diesmal aber ganz speziell und zur Jahreszeit passend zum Überleben im Freien bei Eis und Schnee.

Und wo wir es gerade von der Jahreszeit hatten: „Life Hacks“ werden ja immer beliebter. Für die zwei Leute, die nicht wissen, was das ist: Bei einem „Hack“ wird ein Gegenstand zu einem anderen Zweck verwendet wie der, für den er eigentlich gedacht war. „Life Hacks“ sind nun solche Zweckentfremdungen, die im alltäglichen Leben mit alltäglichen Gegenständen nützlich sind. Mit anderen Worten: Improvisieren an Weihnachten, schön erklärt.

Gestern & Heute darf natürlich auch nicht fehlen. Wieder geht es um Dinge, die auf eine Lange Geschichte zurückblicken können und sich natürlich weiterentwickelt haben. Und ja, um die Fantastischen Vier (die Musikgruppe) geht es auch.

Bleiben wir bei Dingen, die sich weiter entwickelt haben: Computerspiele! Dazu gab es schon einen Artikel im vorigen Heft, die Reihe wird in diesem fortgesetzt. Und es sind ein paar Sachen dabei, die ich selbst schon fast vergessen hatte.

Flipper-Automaten entstanden in einer Zeit, als die Computerspiele noch nicht so vielseitig waren wie heute. Die Flipper waren es dafür umso mehr. In Schwerin gibt es ein Museum, dass sich den immer seltener werdenden Spielmaschinen widmet.

Die Stimme aus der Vergangenheit ist in diesem Heft Hubert Kah, im bürgerlichen Leben Hubert Kemmler. Die Lieder „Sternenhimmel“ und „Einmal nur mit Erika“ dürften eine gewisse Bekanntheit haben, aber habt Ihr gewusst, dass Kemmler auch an „Blue Night Shadow“ von Two of Us beteiligt war, sowie „Around my Heart“ von Sandra mitgeschrieben hat? Im Interview redet er über die Neue Deutsche Welle und die schwierige Zeit danach.

Das Heft: Die Comics

Die zweite Hälfte des Heftes beinhaltet die Comics. Martin Tazl steuert ein neues YPS & Co-Abenteuer bei, als Neudruck alter Comics gibt es den Gimmick-Comic (allerdings nur zum Abenteuerhandbuch), den Krimi-Comic die Gespenster GmbH und Isegrims Abenteuer. Weitere neue Geschichten gibt es von Der Rote Korsar, Pif & Hercules und die Weihnachtscartoons von Michael Holtschulte. Die Geschichte vom „Roten Korsar“ ist ein Auszug aus der Gesamtausgabe des Comics, die – natürlich – bei Egmont Ehapa erscheint. Aber es ist neben den Cartoons von Holtschulte ein weiterer Versuch, im Heft „erwachsenere“ Geschichten unterzubringen. Kritisiert wurde wiederholt von YPS-Fans, dass in den „Pif“-Geschichten die Figur, die früher jahrelang als „Professor Belpomme“ bekannt war, nun unter dem Namen „Reagenz“ auftritt. Ich musste meine ganzen, nur noch fragmentär vorhandenen Französischkenntnisse zusammennehmen, damit ich den Eintrag über Pif in der französischen Wikipedia nachlesen konnte, weil ich den Verdacht hatte, dass „Belpomme“ ein französischer Begriff ist, der irgendwas bedeutet und „Reagenz“ der Versuch ist, diesen ins Deutsche zu übertragen. Aber siehe da: Nein, ist er nicht, „Belpomme“ ist ein Eigenname (es gibt auch tatsächlich einen echten Professor Dominique Belpomme) und die Figur heißt auch im Original so (Krapulax übrigens auch). Warum die Namensänderung in der neuen deutschen Version erfolgte – keine Ahnung.

YPS mit Gimmick Nr. 1266: Die Zusammenfassung

Das Heft steht seinen Vorgängern in nichts nach, es hat eine gute Mischung von Artikelthemen und Comics. Schwerlich vermisst werden allerdings – nicht nur von mir – Yinni und Yan. Mit dem Artikel über die Zeichentrickserien der 1980er Jahre hat die Redaktion gezeigt, dass sie auch auf Leservorschläge eingeht. Und das werden sie müssen, denn YPS wird sich weiterentwickeln müssen, wenn es Bestand haben soll. Leserbefragungen wurden ja schon durchgeführt und wir dürfen gespannt sein, was daraus neues hervorgeht und in welche Richtung die Entwicklung geht.

Das nächste Heft war angekündigt für den 12. März 2015. Und meine Abo-Verlängerung war schon gezahlt…

 

YPS mit Gimmick Nr. 1265: Die XXL-Urzeitkrebse

(c) Egmont Ehapa
(c) Egmont Ehapa

Rechtzeitig zum Ende eines Monats, der zwar mit „A“ anfängt, aber besser „April“ hieße als „August“, kam 2014 das neue YPS mit Gimmick des Wegs. Die Redaktion hat sich diesmal wieder ein neues Gimmick einfallen lassen. Oder auch nicht. Man kann vielleicht sagen, dass ein bekanntes Gimmick etwas aufgemotzt wurde: die Urzeitkrebse, in dieser Ausgabe als „XXL-Urzeitkrebse“. Die Ausgabe ist 100 Seiten stark und wie seit dem Neustart üblich wartet sie mit einem Mix aus Artikeln, Interviews und Comics auf. Die Begeisterung für das neue YPS scheint ungebrochen zu sein, denn wieder einmal wieder eine Sonderpublikation angekündigt: das „YPS-Witzebuch“ mit den besten Witzen aus mehr als 1.000 Heften.

 

Das Heft

Dem aufmerksamen Betrachter fällt auf, dass es nochmal eine Änderung an der Verpackung des Hefts gegeben hat: War die Folie beim vorigen Heft noch durch einen Klebestreifen am oberen Rand verschlossen, ist sie hier komplett zugeschweißt. Wir sind also fast wieder dort angekommen, wo YPS schon einmal war. „Fast“ deswegen, weil die Folie stabiler ist als bei den alten YPS-Heften. Ich spekuliere mal, dass das einen Vorteil beim Postversand der Hefte hat. Das Cover des Hefts bildet ein Kreuzworträtsel. Was es damit auf sich hat, steht im Vorwort.

Das Gimmick

„Die XXL-Urzeitkrebse“ sind eine echte Überraschung. Zum einen hat niemand so schnell wieder mit den Krebsen gerechnet (immerhin war es das Gimmick der ersten Neu-Ausgabe, also noch nicht so lange her), zum anderen wurde eine kleine Änderung vorgenommen. Bei den bisherigen Urzeitkrebsen handelte es sich um Salinenkrebse. Die in diesem Gimmick gehören der Gattung Triops longicaudatus* an und können bis zu 8 cm lang werden. Mit den Krebseiern kommen verschiedene Packungen mit Nährstoffen sowie eine Anleitung zu Aufzucht und Pflege der XXL-Urzeitkrebse. Die Packung des Gimmicks ist wiederum mit Spezialklebstoff auf das Heftcover geklebt und lässt sich rückstandslos entfernen.

Die Artikel

(c) Egmont Ehapa
(c) Egmont Ehapa

Eingeleitet wird das Heft wie immer mit den Redundanz-Seiten, also Sachen, die sich um YPS allgemein und das aktuelle Heft speziell drehen, das Vorwort, die Leserbriefe, Bilder von Fans und Freunden, dem Extrablatt und der Gimmick-Seite.

Direkt mit dem Gimmick hängt auch der Artikel Deutsche Urzeitkrebse zusammen. Denn eine Gattung der Triops kann man in Deutschland sozusagen in „freier Wildbahn“ beobachten. Und im nächsten Artikel geht es um Evolutionsbremsen generell, also um Tiere, die sich, ganz wieder der Triops, seit Urzeiten nicht weiterentwickelt haben. Wobei der Begriff „Evolutionsbremsen“ etwas hart gewählt ist, sie haben sich einfach nicht weiterentwickelt, weil es keinen Anlass gab. Und wie wir alle wissen: „Never change a running system!“

Unter dem Thema Kurioses Wissen geht es in YPS-Manier um merkwürdige Tatsachen aus dem Tierreich, zusammengesammelt auf einer Doppelseite.

Der Dino-Schöpfer Thomas Stern ist die Hauptperson des Artikels zum Thema „Nostalgie-Bewahrer“. Und das Wort „Schöpfer“ ist wörtlich zu nehmen: Er baut Dinos aus Beton und Stahl.

„Klingan dJoy ra ata ha?** Das spielt keine Rolle!“ Ja, daran kann ich mich noch erinnern, mit diesen Worten wurde man von einem feindlich gesonnenen Klingonen bei dem Video-Brettspiel zu „STAR TREK – The Next Generation“ auf der ENTERPRISE begrüßt. Der Klingone benutzte noch ein paar andere Wort in seiner Sprache, einen Spieler nannte er „puJ“ (Klingonisch „schwach“) und er forderte mehrmals, dass einzelne Spieler „biJ“ erfahren (Klingonisch „Bestrafung“). Wer sich für sowas interessiert, im Heft gibt es einen kurzen Klingonisch-Kurs.

Bei den Fahrzeugen blickt man in dieser Ausgabe ausnahmsweise mal nicht in die Vergangenheit, sondern in die Zukunft. Vorgestellt werden Elektroautos.

Natürlich werden auch diesmal wieder verschiedene Dinge von Gestern & Heute miteinander verglichen, Schreibgeräte, Kaugummis und mehr.

Für die YPS-Leser, die etwas weitergehen wollen mit ihrem Forscherdrang bietet sich eine Möglichkeit in dem Artikel Biohacking, wo es um hausgemachte Genmanipulation geht.

In einer der vergangenen Ausgaben wurde ein Freiwilliger gesucht, der zum Römer auf Probe wird und das Leben um die Zeitenwende mal ausprobiert. Im aktuellen Heft wird über seine Erlebnisse berichtet.

Bei den Konsolen-Videospielen wird diesmal geschaut, wie sich einzelne Spiele von damals bis heute weiterentwickelt haben, beziehungsweise welche Spiele Inspiration für welche Nachfolger waren.

Rüdiger Nehberg berichtet davon, wie man ein improvisiertes Floss zusammenbauen kann.

In McGyvers Spuren tritt der Artikel Life Hacks, der aus Alltagsgegenständen nützliche Problemlöser baut.

Unter der Überschrift Legende wird diesmal Francois Corteggiani interviewt, einer der Zeichner von Pif bei „Pif Gadget“, dem französischen Vorbild von YPS.

Die Comics

In diesem Heft finden sich folgende Comics:

  • Mister Melone (aus YPS 176)
  • YPS & CO [neuer Comic]
  • Pif & Hercules [neuer Comic]
  • Gespenster GmbH (aus YPS 1113)
  • Isegrims Abenteuer: Die Schatzsuche Teil 3 und 4 (aus YPS 600 und 601)

„Yinni & Yan“ sind nicht dabei und auch kein Ein-Seiten-Comic zum Gimmick, dafür haben die XXL-Urzeitkrebse einen kurzen Gastauftritt im ersten Bild der YPS&CO-Geschichte. Mit dem mittlerweile schon obligaten ÜPS-Humor (und dem Hinweis auf das YPS-Witzebuch) schließt das Heft und kündigt YPS Nr. 1266 für den 20. November 2014 an.

Das Fazit

Ja, ich weiß, es ist langweilig, wenn ich immer nur Lobeshymnen anstimme, aber mir hat auch dieses Heft wieder gefallen. Und ich kann ja nicht nach Haaren in der Suppe suchen, nur damit irgendwas Negatives gesagt wurde. Bei dem YPS&CO-Comic fällt wieder einmal auf, wie geschickt es Martin Tazl versteht mit dem Comicfiguren von damals Geschichten zu erzählen, die auf die erwachsene Leserschaft zugeschnitten sind. Unsere Helden von damals sind also quasi mit uns älter geworden. Das beruhigt irgendwie.

Übrigens gibt es nicht nur das Yps-Witzebuch zu kaufen, sondern auch gleich zwei DVDs mit dem besten aus „YPS – Die Sendung“:

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* = für Monty-Python-Fans: „longicaudatus“ bedeutet wörtlich übersetzt „langer Schwanz“ und wäre in dem Film „Das Leben des Brian“ die korrekte Übertragung des Namens des römischen Zenturios „Schwanzus Longus“ gewesen. Ist etwas arg um die Ecke gedacht? Ja, ich weiß, aber das kam mir spontan in den Sinn, als ich den Namen las.

** = Klingonisch (Lautmalerisch): „Sprecht Ihr Klingonisch?“