BILD Dir keine Meinung! Nimm lieber unsere! Griechenland, Varoufakis, Biedermeier und die Brandstifter

Wer die BILD-Zeitung liest, um sich zu informieren, der säuft auch Schnaps, wenn er Durst hat.

– Claus von Wagner, Kabarettist

Würg. Kotz. Spei. Was anderes fällt mir nicht mehr ein, wenn ich das hier lese: „Der Griechen-Teufel mit dem Einzack„. Vor ein paar Tagen schrieb ich noch, man solle nie glauben, dass das Niveau nicht noch tiefer sinken kann. Niveau hat keinen Boden und sollte es doch einen haben, sind die Typen von der BILD-Zeitung diejenigen, die immer mit der Schaufel im Anschlag stehen, um noch eine Etage tiefer zu graben und im Dreck zu wühlen. Oder um noch ein Zitat zu bringen:

Widerlich. Einfach widerlich.

– James Bond in „Goldfinger“

 

„CSI: Miami“ Staffel 6

(c) CBS DVD
(c) CBS DVD

Bei „Erlebnis Nordamerika“, der Abteilung unserer „ErlebnisPostille“, wurde just die Reihe der Rezensionen über die sechste Staffel der Serie „CSI: Miami“ abgeschlossen. Grund genug für uns, hier ebenfalls einen Überblick zu geben. Wer die aktuellen Rezensionen nicht verpassen möchte, kann die Beiträge von „Erlebnis Nordamerika“ auch direkt per RSS-Reader oder eMail abonnieren. Bei „CSI“ und „CSI: NY“ ist die sechste Staffel jeweils länger, daher folgen deren Beiträge noch.

In der sechsten Staffel von „CSI: Miami“ sind eine Menge Dinge passiert. Das DVD-Set berücksichtigt das, denn im Bonusmaterial gibt es unter anderem eine Dokumentation, die die Entwicklungen der Episoden und der Charaktere beleuchtet. Das schwerwiegendste Ereignis dürfte der Weggang von Gerichtsmedizinerin Doktor Alexx Woods (Khandi Alexander) sein, die noch in der letzten Folge der Staffel durch eine Nachfolgerin ersetzt wird. Außerdem gibt es verschiedene Dokumentationen, die die echten Mitarbeiter der Polizei und vom Kriminallabor in Miami zeigen. Wir erfahren dabei, wie nahe die Serie an der Realität ist und wo sie die Realität etwas verbiegt.

Das sind die Episoden der Staffel 6:

Medien

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Varoufakis, Jauch und die große Enttäuschung

Ja, der Tiefpunkt ist erreicht, was die „Berichterstattung“ über die Finanzkrise und Griechenland betrifft. Da hat „Le Bohémien“ mit seiner Kritik über die gestrige Sendung von Günther Jauch schon recht. Man braucht klarstellende Worte über Varoufakis‘ Aussagen, wie sie etwa Stefan Niggemeier hier findet.

Und ich? Ich kann es nicht fassen. Die Karriere von Günther Jauch begleite ich, seit er bei „Rätselflug“ dabei war oder zusammen mit Thomas Gottschalk moderierte. Nicht unbedingt weil ich ein Fan von ihm bin, sondern weil sich unsere Wege immer wieder kreuzten. Medial gesehen, nicht im realen Leben.

Ich hatte eine hohe Meinung von ihm. Meine Enttäuschung über das, was aus ihm geworden ist, fasst Ewan McGregor als Obi-Wan in dieser Szene sehr gut zusammen (Video ab Minute 7:10 anschauen, falls der Timecode nicht funktioniert): Obi-Wans Frust

Obwohl… ich befürchte, dass der Tiefpunkt doch noch nicht erreicht ist. Immer, wenn man glaubt, dass das so seit, passiert irgendwas, dass einem beweist, dass es immer NOCH tiefer geht. Und ich bin gerade am Überlegen, ob ich hier etwas ändern sollte. Eigentlich wollte ich verschiedene Themengebiete in diesem Blog nicht trennen, weil alles irgendwie zusammen gehört. Geschichten sollten auch Zukunftsvisionen bringen und von Gesellschaften handeln. Es sollte hier um die verschiedenen Geschichten (Science Fiction, Fantasy und mehr) gehen und um das, was dahinter steht. Aber ich bin mir selbst noch nicht sicher. Und bis ich mir sicher bin, wird es bunt gemischt weitergehen.

Ist doch wie in der Politik: Egal was passiert, einfach weitermachen. Merkt schon keiner.

LETZTEN ENDES, SIR TERRY, MÜSSEN WIR DEN WEG ANTRETEN – Terry Pratchett gestorben

Der Autor und Erfinder der so genannten „Scheibenwelt“, Terry Pratchett, ist gestern 66jährig im Kreis seiner Familie verstorben. Über seinen offiziellen Twitter-Account wurde sein Tod angemessen verkündet, in drei Tweets: der erste ist komplett in Großbuchstaben geschrieben, so wie in Pratchetts Romanen DER TOD spricht, der zweite beschreibt, wie Pratchett und DER TOD hinausgehen in die endlose Nacht und der dritte besteht schlicht aus den Worten „The End“ – Ende.

Die „Scheibenwelt„-Romane spielen – wie der Name sagt – in einer Welt, die auf einer Scheibe existiert, die von vier Elefanten getragen wird, die wiederum auf dem Rücken einer riesigen Schildkröte stehen. Es handelt sich um eine Art mittelalterliche Fantasy-Welt mit der Hauptstadt Ankh-Mopork. Pratchetts Romane sind allerdings Parodien und Satire, die sich nicht auf Fantasy beschränkt, sondern sich auch aktuellen Themen widmet. Durch die Umsetzung als Fantasy-Version (zum Beispiel der Filmwelt von Hollywood in „Voll im Bilde*“) wurde die Absurdität mancher Dinge besonders hervorgehoben. Zudem war Pratchett ein sehr fantasievoller Autor, der unglaublich skurile Gedankengänge vollziehen konnte, so dass man ihn als den „Douglas Adams der Fantasy“ bezeichnete.

Nach einem Schlaganfall im Jahr 2007 wurde bei Pratchett Alzheimer diagnostiziert. Er veröffentlichte daraufhin viele Texte, die Alzheimer als Thema hatten, sowohl allgemein als auch auf seinen eigenen Erfahrungen basierend. Zudem spendete er viel Geld für die Alzheimer-Forschung. Gesundheitlich ging es ihm immer schlechter, letzten Juli musste er aus Rücksicht auf seine Verfassung eine Lesung ausfallen lassen.

Der Autor hinterlässt seine Frau und eine gemeinsame Tochter.

Mehr Informationen in diesem Artikel vom Pastemagazine.

 

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„Die Freihandelslüge: Warum TTIP nur den Konzernen nützt – und uns allen schadet“ von Thilo Bode ab sofort im Handel

(c) DVA
(c) DVA

Die Verbraucherorganisation foodwatch hat den TTIP-Befürwortern eine Fehl- und Desinformationskampagne vorgeworfen. Von der Bundeskanzlerin bis zur Europäischen Kommission, von den Wirtschaftsweisen bis zum BDI, von der US-Botschaft bis zur Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft werde falsch oder irreführend über das geplante Freihandelsabkommen zwischen EU und USA informiert. Das kritisiert foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode in seinem neuen Buch „Die Freihandelslüge: Warum TTIP nur den Konzernen nützt – und uns allen schadet“ (DVA), das er in Berlin der Öffentlichkeit vorstellte und ab sofort im Handel erhältlich ist.

Eine so breit angelegte Desinformationskampagne wie bei TTIP habe ich noch nie erlebt. Das Muster ist stets dasselbe: Die Chancen des Abkommens werden aufgebauscht, die Risiken geleugnet oder verschwiegen“, kritisierte Thilo Bode.

In seinem Buch erklärt der foodwatch-Gründer verständlich, um was es bei TTIP wirklich geht, warum das Abkommen demokratische Prozesse aushöhlt und wie sehr es die Verbraucher ganz konkret betrifft. Er klärt über die sensiblen Punkte auf, über die die Befürworter nicht offen sprechen: Kommt TTIP, würde es als völkerrechtlicher Vertrag über einzelnen Gesetzen stehen. Wenn EU und USA mit TTIP gesetzliche Standards gegenseitig anerkennen, könnten diese nicht mehr einseitig geändert werden. So hätte die wechselseitige Anerkennung etwa von Tierhaltungsbedingungen oder von Vorgaben für die Lebensmittelkennzeichnung zur Folge, dass die EU nicht mehr einfach ohne Zustimmung des Handelspartners USA bessere Standards in der Tierhaltung und mehr Transparenz über Produkteigenschaften beschließen könnte. Das Buch „Die Freihandelslüge“ zeigt, wie TTIP damit vor allem zu einem Programm zu werden droht, mit dem sich Konzerne in Zukunft unliebsamer Regulierungsvorhaben entledigen können.

Ich bin ein großer Verfechter des fairen Freihandels – genau deshalb bin ich gegen TTIP“, stellte Bode klar. „Bei diesem Abkommen geht es nicht um Freihandel, sondern um Freibeuterei. Das Recht der Konzerne auf ungestörtes Beutemachen würde ins Völkerrecht geschrieben, und die Gesetzgeber würden sich in Teilen selbst abschaffen: Regulierungsvorhaben könnten nur noch dann durchgesetzt werden, wenn der Handelspartner USA zustimmt. TTIP muss gestoppt werden.“

Bei Verhandlungen über einen so weitreichenden, völkerrechtlichen Vertrag sei es wichtig, eine offene und aufrichtige, öffentliche Debatte zu führen. Genau diese finde aber nicht statt, kritisierte Bode. In einem ausführlichen Hintergrunddokument hat foodwatch anhand von dutzenden Zitaten belegt, wie falsch und irreführend über TTIP informiert wird. Nur einige der Beispiele:

  • Der Einfluss von TTIP auf die Gesetzgebung wird geleugnet: „Der Spielraum für künftige Regulierungsvorhaben muss natürlich erhalten bleiben“, sagt zum Beispiel Bundeskanzlerin Angela Merkel – dabei stellt ihr eigenes Kanzleramt wahrheitsgemäß klar, „dass der Regelungsspielraum der EU und der EU-Mitgliedstaaten durch konkrete Vereinbarungen über eine enge transatlantische Regulierungszusammenarbeit, etwa im Rahmen einer gegenseitigen Anerkennung von Standards, in Teilen eingeschränkt werden kann“.
  • Hypothetische wirtschaftliche Potenziale werden zu Fakten erhöht: Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat in diesem Februar eine Broschüre mit „12 Fakten“ zu TTIP herausgegeben – mindestens 5 davon müssen jedoch korrigiert werden. Als „Fakten“ präsentiert die Arbeitgeber-Lobby zum Beispiel „Hunderttausende neue Arbeitsplätze“ und „119 Milliarden Euro Gewinne durch TTIP“ – tatsächlich handelt es sich dabei nicht um Fakten, sondern um Schätzungen auf Basis völlig spekulativer Annahmen über die Ausgestaltung von TTIP. Dass dieselben Studien bei anderen Annahmen zu viel niedrigeren Prognosen kommen, verschweigt die INSM.
  • Wirtschaftliche Prognosen werden größer dargestellt: „Die Schätzungen über zusätzliche Arbeitsplätze in der EU reichen von 400.000 bis 1,3 Millionen“, schreibt die CDU. Die Schätzungen selbst in den Studien, aus denen die von der CDU zitierten Zahlen stammen, beginnen tatsächlich bei nur rund 12.000 Jobs.
  • Aus langfristig eintretenden Niveaueffekten wird jährliches Wachstum gemacht: Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) verspricht „rund 100 Mrd. Euro Wirtschaftswachstum pro Jahr“ in der EU – tatsächlich gehen Studien lediglich davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt der EU langfristig (im Jahr 2027) um diesen Betrag höher liegen könnte als ohne BIP – ein jährliches Zusatzwachstum wird gerade nicht vorhergesagt und erst recht nicht in dieser Größenordnung.
  • Einschränkungen werden unter den Tisch fallen gelassen: Selbst die „Wirtschaftsweisen“ im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung behaupten in ihrem Jahresgutachten 2014/2015, ein umfassendes TTIP „führt“ zu „weltweiten Beschäftigungszuwächsen: In Deutschland lägen sie bei 110.000 Personen.“ Die Ökonomen erwähnen nicht, dass diese Zahl in der Original-Studie als Obergrenze („bis zu“) und nur errechnet wurde für ein „sehr optimistisches Szenario, welches erhebliche Unsicherheiten involviert“.
  • Verlierer werden nicht erwähnt oder zu Gewinnern gemacht: Ein Vertreter der Europäischen Kommission bezeichnet TTIP als „große Goldgrube“ für Entwicklungsländer. Tatsächlich legt die Studienlage nahe, dass gerade Entwicklungsländer mit wirtschaftlichen Verlusten zu rechnen hätten.

Thilo Bode: Die Freihandelslüge. Warum TTIP nur den Konzernen nützt – und uns allen schadet. DVA 2015, 272 Seiten, 14,99 Euro. Seit dem 9. März im Buchhandel. Das Honorar von Thilo Bode fließt ausschließlich direkt in die Arbeit von foodwatch.

Das Buch gibt es im Buchhandel oder es kann hier bestellt werden:

 

Quelle: foodwatch e. V.

Kingsman – der Agenten-Action-Spaß nach Comic-Vorlage startet im Kino!

Am 12. März startet der Film, der auf dem Secret Service-Comic von Mark Millar und Dave Gibbons basiert! Cover (c) Panini Comics
Am 12. März startet der Film, der auf dem Secret Service-Comic von Mark Millar und Dave Gibbons basiert! Cover (c) Panini Comics

Mit Kingsman: The Secret Service ist Regisseur Matthew Vaughn ein enorm unterhaltsamer Agentenfilm gelungen. Man fühlt sich beim Anschauen an die guten alten Bond-Zeiten erinnert: Unglaublich englische Gentlemen-Agenten (der englischste von allen, Harry Hart, wird von einem grandios spielenden Colin Firth verkörpert), die mit Handkante, Contenance, trockenem Humor und richtig vielen Gadgets für brillante Action und Fun sorgen. Natürlich dürfen auch schräge Schurken nicht fehlen, und Samuel L. Jackson als böses Nerd-Genie mit Sprachfehler ist eine Sensation. Das alles macht den Film zu einem höchst kurzweiligen Kinovergnügen. Die Idee dazu stammt aus dem Comic Secret Service von Mark Millar und Dave Gibbons, der in Deutschland bei Panini erschienen ist.

Der Griff zum Comic lohnt sich nicht nur in Verbindung mit dem Film. Millar und Gibbons haben – inspiriert von den klassischen Bond-Filmen – ein Agenten-Comic-Abenteuer geschaffen, das mit tollen Zeichnungen besticht und eine wirklich abgefahrene Handlung hat. Der Plot des Comics ist auch noch um einiges abgedrehter als der des Films, der sich in einigen Teilen deutlich von der Vorlage unterscheidet, sich in anderen Teilen wiederum sehr nah am Comic bewegt.

Nerds allerorten wird auch freuen, dass Star Wars-Legende Mark Hamill, der im Comic einen wesentlichen Part einnimmt (zumindest, bis er – als er selbst – einen unschönen Tod erleidet), von den Machern auch für den Film engagiert wurde. Dort spielt er zwar eine etwas andere Rolle, die Reminiszenz an den Comic ist aber unverkennbar. Solche „Secret Service-Momente“ finden sich in Kingsman reichlich, weshalb Kenner von Comic und Film hier eindeutig den doppelten Spaß haben.

Die Macher des Comics, Autor Mark Millar und Zeichner Dave Gibbons, heckten den Plot zu Secret Service im Übrigen gemeinsam mit Regisseur Matthew Vaughn lange vor der Kinofassung aus, und waren nun auch direkt an der filmischen Umsetzung beteiligt.

Der Film startet in den deutschen Kinos am 12. März, parallel zur Manga-Comic-Convention/Leipziger Buchmesse (12.-15. März). Natürlich hat Panini den dazugehörigen Band dort auch am Stand (Halle 1/Stand H205).

SECRET SERVICE
SC l 172 Seiten l € 19,95 l ISBN: 978-3-86201-738-6 l Bereits erschienen!
Bestellmöglichkeiten:

Quelle: Panini Comics

 

Zombies, Katzen, Nerds und 1000 Lacher – die Cartoon-Bände des José Fonollosa

Zur Leipziger Buchmesse erscheinen gleich zwei neue Cartoon-Bände des Spaniers, und er persönlich!

(c) Panini Comics
(c) Panini Comics

Mit seinen beiden Cartoon-Bänden The Walking Depp 1 und 2 – herrlichen Persiflagen auf die Zombie-TV-Erfolgsserie The Walking Dead – wurde der Spanier José Fonollosa zu einem der erfolgreichsten Funny-Autoren/Zeichner im Programm des Panini Verlags. Pünktlich zur Leipziger Buchmesse (12.-15. März), bei der der Künstler als Gast anwesend sein und auch signieren wird, erscheinen nun gleich zwei neue Cartoon-Bände: Outtakes, ein Gag-Fest für Nerds, und Tonin, den vor allem alle Katzen-Fans lieben werden.

In Outtakes steigt José Fonollosa tief in den Nerd-Kosmos von Sci-Fi, Fantasy und Horror ein und findet mit spitzer Feder die Punkte, an denen sich die Genre-Filme bestens persiflieren lassen. Superman, Indiana Jones, Star Wars, King Kong … alle bekommen ihr Fett weg und die Leser einen prallen Spaßband, der garantiert jeden Film-Fan zum Lachen bringt.

Tonin beschreibt dagegen mit autobiografischen Ansätzen das Zusammenleben des Katzenfreunds Fonollosa mit seinen drei Stubentigern – beziehungsweise beschreibt er, wie ein Neuankömmling das bis dahin harmonische Zusammenleben der Familie mit zwei Katzen in ein unerwartetes Chaos stürzt:
Der kleine Kater Tonin ist jung, neugierig und durch eine schwere Verletzung etwas beeinträchtigt. Das hindert ihn aber nicht daran, die Welt und das neue Heim zu untersuchen und komplett auf den Kopf zu stellen … Katzen-Cartoons zum Lachen, und bildgewordener Beweis, dass Katzen das Dasein vielleicht nicht leichter, aber in jedem Fall lebenswerter machen.

Auf der Manga-Comic-Convention/Leipziger Buchmesse (12.-15. März) signiert José Fonollosa täglich seine Cartoon-Bände als Gast von Panini (der Panini-Stand ist in Halle 1 / Stand H205).

TONIN, Band 1: KATERFREUDEN
HC l 64 Seiten l € 9,99 l ISBN: 978-3-8332-3012-7 l Erscheint am 10. März 2015!
Bestellmöglichkeiten:

OUTTAKES
HC l 64 Seiten l € 9,99 l ISBN: 978-3-8332-3014-1 l Erscheint am 10. März 2015!
Bestellmöglichkeiten:

 

THE WALKING DEPP, Band 1
HC l 64 Seiten l € 12,99 l ISBN: 978-3-8332-2868-1 l Bereits erschienen!
Bestellmöglichkeiten:

THE WALKING DEPP, Band 2
HC l 64 Seiten l € 12,99 l ISBN: 978-3-8332-2900-8 l Bereits erschienen!
Bestellmöglichkeit:

Quelle: Panini Comics

 

Marvin Cliffords „Schisslaweng“ erscheint bei Panini!

(c) Panini Verlag
(c) Panini Verlag

„Schissla… was?“ – diese Frage stellt nicht nur die hübsche Denise auf dem Cover des am 10. März erscheinenden Cartoon-Bandes mit dem Titel Schisslaweng, sondern auch manch anderer, sofern er nicht zur großen und treuen Fangemeinde des Comic-Zeichners Marvin Clifford gehört. Diese Fans verfolgen nämlich schon seit Jahren online die Web-Episoden, in denen der Berliner Comic-Künstler mit viel Witz und Selbstironie seinen ganz und gar nicht normalen Alltag als Zeichner und Nerd zum Besten gibt. Schisslaweng ist dabei so beliebt, dass die Leserschaft Marvin Clifford im letzten Jahr sogar zum Max- und Moritz-Publikumspreis verhalf. Panini freut sich nun den ersten Schisslaweng-Cartoon-Band zu präsentieren und zum Start gibt es auch Signierstunden mit dem Künstler auf der Leipziger Buchmesse (12.-15. März).

Aber was heißt „Schisslaweng“ nun eigentlich? Das Internet kennt das Wort als (sehr passend) berlinerisch für etwas, das man mit mitreißender Begeisterung macht – und das trifft auf Marvin Clifford und sein Comic-Schaffen in vollem Maße zu: Erlebt man den quirligen Zeichner live, ist er DER Nerd in Person, der eine ansteckente Begeisterung für Filme, Games, Comics und alles drumherum verbreitet. Auch in seinen Schisslaweng-Strips dreht sich alles um diese Themen, und darum, dass man es als Voll-Nerd schon schwer hat: Deadline-Stress, Motivationslöcher, Beziehungsfrust (obwohl ihm Denise zumeist unterstützend zur Seite steht, kann sie den Gedankengängen eines Meister-Cartoonisten nicht immer folgen), Klopapiermangel und Bruce Willis sind nur einige der täglichen Problemchen, denen sich der gezeichnete Marvin stellen muss. Dass sich der reale Marvin Clifford dabei vom eigenen Leben inspirieren lässt, ist klar, und so steckt in Schisslaweng viel Autobiografisches, das der Künstler aber satirisch überspitzt, dehnt, ummodelt, aufnerdet und mit wundervoll witzigen und dynamischen Zeichnungen zu einem Lesevergnügen der besonders unterhaltsamen Art macht … Oder, wie es die deutsche Cartoon-Ikone Ralph Ruthe (Shit Happens!) beschreibt: „[…] kleine Alltagsgeschichten mit gut beobachteten und sehr lustig geschriebenen Dialogen. Visuell ist das ganze dagegen so aufwändig und wunderschön überdreht inszeniert, wie bei kaum einen anderen deutschen Web-Comic. Ich bin Fan!“. Eben voll schisslaweng!

Auf der Manga-Comic-Convention/Leipziger Buchmesse (12.-15. März) signiert Marvin Clifford täglich den druckfrischen Schisslaweng-Band als Gast von Panini (der Panini-Stand ist in Halle 1 / Stand H205), zudem wird es am Messe-Samstag ein Bühnengespräch (Schwarzes Sofa) mit ihm geben, zum Thema „Vom Online-Comic zum Cartoon-Buch“ und am Sonntag Live-Zeichnen auf der großen Bühne.
Mehr Infos zu unseren Künstlern, Signierstunden und Bühnen-Events auf der Leipziger Buchmesse gibt es hier: http://www.paninicomics.de/forum/index.php?page=Thread&threadID=25571
SCHISSLAWENG, Band 1: „SCHISSLA… WAS?“
HC l 64 Seiten l € 9,99 l ISBN: 978-3-8332-3011-0 l Erscheint 10. März 2015!

Bestellmöglichkeiten:

 

Quelle: Panini Comics

Familienzuwachs im Hause Dalton – Der neue Lucky Luke Band 93 ab 5. März im Handel!

In diesem neuen Abenteuer trifft der Lonesome Cowboy Lucky Luke auf eine unerwartete Familiensituation bei seinen ewigen Gegenspielern: die Daltons sind plötzlich Onkel geworden! Lucky Luke kann es kaum fassen… Keine leichte Aufgabe für unseren Helden: er muss sich nicht nur um seine alten Erzfeinde, sondern auch um deren nicht gerade einfach zu handhabenden Neffen kümmern. Und welcher der vier Brüder sorgte hier für diese hochbrisante Situation, die Ihnen den frechen Familienzuwachs beschert hat?
Diese Frage wird natürlich restlos beantwortet in diesem humorsprühenden Abenteuer unseres ruhmreichen Westernhelden Lucky Luke und seiner kuriosen Begegnung mit dem Spross seiner Widersacher.
Ein brandneues Abenteuer (Egmont Ehapa Media – Softcover, 6,50 Euro und Egmont Comic Collection – Hardcover, 12,- Euro) aus der Feder von Morris-Nachfolger Achdé ab dem 5. März im Handel und zum Bestellen hier!

 

 Quelle: Egmont Ehapa Verlag

„Netter Planet, den nehmen wir!“ – Erde macht mobil…

Das privat finanzierte Raumfahrtprojekt „Mars One“ scheint sich zwar auf den ersten Blick nicht als Thema für einen Artikel in einem Blog über Esoterik und Pseudowissenschaft zu eignen. Aber bei genauer Betrachtung ist „Mars One“ genau so ein „Schmarrn“ wie Astrologie, Homöopathie und all der andere Unsinn, den ich bisher hier beschrieben habe.

– Florian Freistetter äußert sich kritisch über das geplante private Marsbesiedlungsprojekt „Mars One“ in „Der Mars ist unser!