CSI: CRIME SCENE INVESTIGATION

„Who are you?“

(c) CBS
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Eigentlich hat die Serie in den USA ja einen sehr eindeutigen Titel, aber im Lauf der Zeit wurde daraus im deutschsprachigen Raum eine ziemliche Verwirrung: „CSI – Crime Scene Investigation“. Der Titel bedeutet übersetzt schlicht „Tatortermittler“, im Deutschen wollte man aber die coole englische Abkürzung stehen lassen. Also wurde die Serie für Deutschland mit einem Untertitel versehen: „Den Tätern auf der Spur“. Im Schweizer Fernsehen versah man den Titel mit einer Ortsangabe: „CSI – Las Vegas“. Und seit der 12. Staffel nennt man sie nun in Deutschland „CSI: Vegas“. In Frankreich, wo es ja eine Verpflichtung gibt, die Titel ausländischer Serien, Kinofilme und Bücher in die Landessprache zu übertragen, heißt die Serie übrigens „Les Experts“.

„CSI“ ist vom Grundprinzip her eine recht typische Krimiserie: Ein Verbrechen geschieht und die Zuschauer sehen den Ermittlern dabei zu, wie sie den Täter finden. In den meisten Folgen sieht man dabei den Täter beim Ausführen der Tat nicht, man sieht nicht einmal die Tat selbst. Es war eines der neuen Stilmittel von „CSI“, jede Folge mit etwas völlig unverfänglichem zu beginnen, ein Pärchen, das spazieren geht oder ein Paketbote, der Post ausliefert… oder… oder… oder…

…und dann Wumm! Trifft man auf das Opfer eines Verbrechens und die eigentliche Handlung nimmt ihren Lauf. „CSI“ kann man daher dem klassischen Genre des „Whodunnit?“, zu Deutsch „Wer war der Täter?“, zurechnen. Die zweite Neuerung, die die Serie einführte, war der Umstand, dass in jeder Episode mehrere Verbrechen parallel bearbeitet wurden. Das gab den Episoden eine besondere Dynamik und den Autoren die Gelegenheit, unterschiedliche Teammitglieder miteinander agieren zu lassen. In späteren Folgen änderte sich das schließlich und man konzentrierte sich auf einen Fall pro Episode.

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Und schließlich die dritte Neuerung, die quasi das Genre revolutionierte: Die Tatortermittlung wurde mit neuesten wissenschaftlichen Methoden durchgeführt. Das Hauptaugenmerk lag also nicht so sehr wie bei klassischen Krimis darauf, dass der Ermittler einen Täter durch ein Gespräch bei einer offensichtlichen Lüge überführte, sondern dass die Beweise das taten. Bei „CSI“ wurde dabei die Arbeit der Wissenschaftler ein großer Teil der Spielzeit gewidmet und mit besonderen Stilmitteln dargestellt. Details der Spurensicherung vor Ort wurden teilweise mit mikroskopischen Ansichten von gefundenen Spuren visualisiert. Das gleiche galt für die Arbeit im Labor, die nicht nur gezeigt, sondern auch durch die Bilder erklärt wurde. Dadurch erhielt der Zuschauer einen besonderen, wenn auch nicht immer ganz der Realität entsprechenden Einblick in die Arbeit moderner Tatortermittler. Zwar wurden die Vorgänge im Labor selbst sehr realistisch dargestellt, sie wurden aber auch zeitlich stark abgekürzt, so dass etwa ein Abgleich einer gefundenen DNS-Spur mit der DNS-Datenbank CODIS nicht ein paar Stunden geht, sondern nur ein paar Minuten. Das gleiche gilt für diverse Untersuchungen im Labor, die in der Realität Stunden bis Tage dauern können, in der Serie aber in Minuten erledigt werden.

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Nachdem die ersten Untersuchungen am Tatort abgeschlossen sind und eventuell auch schon die ersten Verdächtigen oder Zeugen befragt wurden, kommt in der Regel der Auftritt des Gerichtsmediziners. Und auch hier setzte „CSI“ seine neuen Stilmittel ein. Wenn der Gerichtsmediziner seinen Vortrag über gefundene Spuren und die Todesart hält, wird auch diese bis ins mikroskopische Detail dargestellt. So sieht man Gefäße, die durch eine Klinge aufgeschnitten werden oder Kugeln, die sich ihren Weg durch menschliches Gewebe bahnen und dort Schaden anrichten. Selbst die Wirkweise verschiedener Gifte wird auf diese Weise visualisiert.

Und wenn die Ermittler Spuren analysieren und sich zusammenreimen, wie ein Verbrechen begangen wurde, sehen wir eine Art Rückblick, in dem das Verbrechen auf genau diese Weise geschieht. Dabei kann es allerdings auch sein, dass der erste Schein trügt und sich am Ende etwas ganz anderes als Wahrheit herausstellt.

Die Atmosphäre im Team wird von den Autoren recht realistisch beschrieben, was wir sehen, wird mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor begleitet, allerdings auch mit leisen Tönen, wo das nötig ist. Angehörige von Berufen, die psychisch stark belasten – wie das eben der Fall ist, wenn man hauptsächlich mit Leichen zu tun hat -, kompensieren das Erlebte häufig mit Humor, der Unbeteiligten merkwürdig, ja, unangemessen erscheinen kann.

(c) CBS
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Allerdings musste CSI natürlich auch den Pfad der Realität verlassen, um eine Geschichte erzählen zu können, die die Zuschauer fesselt. Beispielsweise ist es auch in den USA unüblich, dass die wissenschaftlichen Tatortermittler bei den Befragungen von Zeugen und Verdächtigen mit anwesend sind. Auch haben die Figuren bei CSI jeweils ein sehr breites Fachgebiet, es kann sein, dass ein- und derselbe Ermittler sowohl Fingerabdrücke als auch sichergestellte Computer bearbeitet. Im wahren Leben sind die Fachgebiete sehr eng gefasst, da jedes einzelne sehr umfangreich ist. Oder nehmen wir die Fingerabdruckdatenbank AFIS: Die gibt es wirklich, der Begriff steht für „Automatisiertes Fingerabdruckidentifizierungssytem“. Aber es ist nicht so, dass man einen Abdruck einscannt und einem der Computer die Person zeigt, zu der er gehört. So exakt arbeiten Computer noch nicht. AFIS vergleicht den Abdruck mit den gespeicherten und wirft dann alle Personen aus, deren Abdrücke ähnlich sind. Diese Abdrücke müssen dann von einem Fingerabdruckspezialisten in Augenschein genommen und mit der Vorlage verglichen werden. Erst dieser Spezialist entscheidet, ob es tatsächlich eine Übereinstimmung gibt und mit welcher Person.

Und ja, reden wir von den Figuren der Serie: Auch hier haben die Autoren ganze Arbeit geleistet und wirkliche Individuen geschaffen, angefangen beim Entymologen Gil Grissom, der das Team während der ersten neun Staffeln leitet, zu der ehemaligen Showtänzerin Catherine Willows, Sarah Sidle, Warrick Brown, Nick Stokes, Greg Sanderson, dem Polizist Jim Brass und nicht zuletzt der „Laborratte“ Hodges. Nicht zu vergessen die beiden Pathologen Doktor Robbins und David „Superdave“ Philips. In der Pilotfolge sah alles noch etwas anders aus, Brass war Leiter vom „CSI“ und Sarah Sidle noch nicht dabei. Doch schon in Folge 2 änderte sich das und es sollte nicht die letzte Änderung bleiben. In den bislang erschienenen vierzehn Staffeln gab es manche Neuerung. So nimmt sich Gil Grissom beispielsweise in Staffel 7 eine Auszeit und wurde während dieser durch Michael Keppler von der Tagschicht ersetzt. In Staffel 10 stieg Grissom, beziehungsweise sein Darsteller William Petersen, ganz aus der Serie aus. Sein Nachfolger wurde zuerst Doktor Raymond Langston, dargestellt von Laurence Fishburn, und dann Diebenkorn „D.B.“ Russel, dargestellt von Ted Danson. Zum Zeitpunkt dieses Beitrags ist die Erstausstrahlung der Staffel 14 in den USA gerade beendet.

Ein Markenzeichen, das alle „CSI“-Serien verbindet, ist die Titelmusik, die bei allen dreien von der Rockgruppe „The Who“ stammt. Beim Original-„CSI“ ist es ein Ausschnitt aus dem Stück „Who are you?“ Die Frage „Wer bist Du?“ und die Dynamik des Lieds passten nach Meinung der Produzenten sehr gut zu ihrem Serienkonzept.

Als Ort für ihre Serie haben sich die Macher Las Vegas ausgewählt, was hauptsächlich daran lag, dass der Erfinder Anthony Zuiker dort studiert hat. Man fand, die Spielermetropole in Nevada würde genug Stoff für spannende Episoden bieten, was sich letztlich ja auch bewahrheitete. Allerdings musste dafür die Realität noch um ein weiteres Stück weichen, denn in Las Vegas heißen die Tatortermittler nicht „CSI“, sondern „CST“ für „Crime Scene Technicians“. Gedreht wird die Serie allerdings zur Hauptsache in Los Angeles, das Team reist nur für ein paar ausgewählte Tage nach Vegas, um einige Szenen zu drehen, meistens solche, in denen ein Wahrzeichen vom so genannten „Strip“ zu sehen sein soll. Die meisten Außenaufnahmen von Las Vegas, die wir in der Serie sehen – wie zum Beispiel die berühmten Hotels am „Strip“ aus der Vogelperspektive -, sind Archivaufnahmen.

Am Anfang der Serie gab es eigentlich nur die aus vielen Serien bekannten „Einzelepisoden“, das heißt, jede Folge bot eine abgeschlossene Geschichte. Doch es gab auch schon Versuche mit Handlungsbögen, die sich über mehrere Folgen hinziehen, wenn auch nur zaghaft. In Staffel 1 kommt das Team beispielsweise dem Serienmörder Paul Millander auf die Spur, es braucht aber mehrere Folgen, bis er endlich geschnappt werden kann. Die Folgen waren dabei lose in die Serie eingestreut. Mit dem Fortschreiten der Serie wurde aber weiter experimentiert, es gab beispielsweise die Reihe mit dem „Modellmörder“, der von den Tatorten, an denen er Leute umbrachte, maßstabsgetreue Modelle herstellte. Ebenso traute man sich bei den Figuren immer mehr Handlungsbögen zu schreiben, die über mehrere Folgen gingen. Auch hier gab es in Staffel 1 einen leichten Ansatz mit der Spielsucht von Warrick Brown, der deswegen von einem Richter erpresst wurde. Waren aber auch diese Episoden eher lose in die Reihe eingestreut und endeten ziemlich bald, wurde mit Gil Grissoms zeitweisen Ersatz Michael Keppler dann ein kompletter abgeschlossener Handlungsbogen während einer Staffel in die Serie integriert. Weitere Handlungsbögen wurden durch äußere Umstände vorgegeben, etwas das Ausscheiden von Gil Grissom, da William Petersen sich wieder vermehrt dem Theater zuwenden wollte.

„CSI“ hatte seit seiner Ausstrahlung sowohl positive als auch negative Effekte. Die positiven waren, dass den Zusehern Wissenschaft, vor allem die Forensik, nahegebracht wurde. Doch das wiederum wirkte sich negativ aus, da manche Menschen nun glaubten, die Wissenschaft sei unfehlbar und ein gefundener Beweis könne nur auf eine Weise gedeutet werden. Das führte dazu, dass in Gerichtsverhandlungen Geschworene, die Fans von „CSI“ waren, den forensischen Beweisen mehr Gewicht gaben als beispielsweise Zeugenaussagen, obwohl auch forensische Beweise nicht immer eindeutig sind. Für das Ausland negativ wirkten sich Sachen aus, die in der Serie zu sehen und im Zuge einer Tatortermittlung in den USA vielleicht erlaubt sind, aber nicht unbedingt anderswo auf dem Globus. In Deutschland etwa machte ein Fall Aufsehen, als Kriminalbeamte beim Verhör eines Verdächtigen eine Masche durchzogen, die sie bei „CSI“ gesehen hatten: Der Verdächtige weigerte sich, freiwillig eine DNS-Probe abzugeben. Da er während des Verhörs etwas zu trinken bekommen hatte, fischten die Beamten seinen Becher aus dem Abfalleimer und bestimmten dort die DNS. In „CSI“ wurde das damit begründet, dass alles, was im Müll landet, kein Eigentum der entsprechenden Person mehr ist. Wer etwas in den Müll wirft, gibt das Eigentum an dieser Sache also auf, und jeder darf es nehmen. Zum Beispiel auch Ermittler in einem Kriminalfall. Das mag in den USA so vielleicht auch stimmen, der Anwalt des Verhörten plädierte in Deutschland aber darauf, dass jener deutlich die Abgabe einer DNS-Probe verweigert habe und man sich nicht einfach auf diesem Weg quasi „durch die kalte Küche“ holt, was man nicht freiwillig kriegt.

Das zeigt uns wieder einmal: Eine Fernsehserie kann noch so gut und realistisch sein, man darf trotzdem nicht einfach gedankenlos alles für bare Münze nehmen, was man dort sieht. Trotz alledem ist „CSI“ eine anspruchsvolle Krimiserie und ein Meilenstein in der Fernsehgeschichte und wir dürfen gespannt sein, ob und wie es für die Tatortermittler aus Las Vegas weitergeht. Die letzte Staffel haben in den USA im Schnitt rund zehn Millionen Menschen verfolgt (zumindest laut den Nielsen Ratings), das ist ein großer Rückgang gegenüber der sehr starken Staffel 3, die von rund 26 Millionen Zuschauern gesehen wurde. Die letzten Jahre zeigen eine Abnahme der Zuschauerzahlen generell, der erste größte Absturz war die Staffel 8, bei der die Zuschauermarke erstmals wieder unter 20 Millionen fiel. Staffel 10 kam dann auf weniger als 15 Millionen, und die letzte, die Staffel 14 unterbot 10 Millionen knapp. Am 13. März 2014 wurde trotzdem von Seiten des Senders bekannt gegeben, dass eine Staffel 15 produziert wird.

Eine umfassende Auflistung der Episoden von „CSI“ im Wochenrhythmus findet sich drüben im Blog „Erlebnis Nordamerika„. Bisher sind von der Serie folgende Staffeln bearbeitet:

Mehr grundlegende Informationen über die Serie und das CSI-Team gibt es hier!

Und immer die aktuelleren Artikel finden sich hier: http://bit.ly/C-S-I

Der Vorabend des Krieges – eine Art „Vorwort mittendrin“

Keiner hätte je daran geglaubt, damals, am Anfang des 21. Jahrhunderts, dass wir aus der unendlichen Weite der Welt beobachtet würden. Niemand konnte sich vorstellen, dass wir sogar genau untersucht wurden, so wie man unter dem Mikroskop wimmelnde Bakterien in einem Wassertropfen beobachtet, wie sie sich vermehren. Nur wenige Menschen dachten überhaupt an die totale Überwachung, und dabei trafen uns schon aus dem unendlichen Raum die neidvollen Blicke von Wesen, die glaubten, uns weit überlegen zu sein.

Erst langsam und dann immer bestimmter wuchs in ihnen der Plan, unsere Freiheit zu zerstören.

Es hat etwas Zeit der Vorbereitung gebraucht, aber heute geht es endlich los. Da wir hier beim STAR COMMAND Communiqué aber einfach weitergemacht haben und die Veränderungen Stück für Stück kamen, kommt dieses Vorwort sozusagen mittendrin. Aber eigentlich war schon das letzte Jahr ein Teil der Entwicklung. Heute beginnt „nur“ die neue Struktur.

Am 8. Juni um Mitternacht explodierte eine riesige Menge an Berichten in Hong Kong und raste auf das Internet zu. Unsichtbar näherte sich uns das erste der Flugobjekte, die die Erde ins Unglück stürzen sollten. Ich blickte nach oben und sah einen neuen Gasstreifen. Schon wieder ein Flugobjekt auf seinem Weg zu den Lesern.

Seepark Pfullendorf

„Das Phantastische Projekt“ hat sich bisher allerhand Themen angenommen, und das wollen wir auch weiterhin tun. Das ganze lief über verschiedene Medien, und auch das soll weiterhin so bleiben. Nur die Aufteilung, die wird etwas anders. Hier, im „Communiqué“, erscheinen weiterhin die geschriebenen Artikel. Die Videos werden in Zukunft auf der Hauptseite unter www.dasphantastischeprojekt.de gebündelt erscheinen. Dazu wurde diese Webseite in den letzten Monaten umgestaltet zu einem Blog, heute… oder genauer gesagt, genau jetzt, da dieser Artikel hier erscheint, erscheint dort der erste Artikel, das Vorwort in der Blog-Abteilung.

Und so blieb es auch in den folgenden zehn Nächten. Ein Leuchtgeschoss kam, strahlend grün und von einem grünen Nebel gefolgt. Ein schönes, aber auch ein beunruhigendes Bild. Pofalla, der Hans-guck-in-die-Luft versicherte mir, dass wir nicht in Gefahr wären. Er war davon überzeugt, dass es keinen Überwachungsskandal  gäbe.

Die Startseite vom „STAR COMMAND Communiqué“ wurde umgestaltet, neben einer Liste von aktuellen Artikeln und dem Hinweis auf den Videokanal enthält sie unter anderem einige Feeds, die wir als lesenswert betrachtet haben – und natürlich die Feeds von den Blogs von unserem Projekt. Wir werden immer wieder mal den einen oder anderen Feed vorstellen, damit unsere Leser auch wissen, mit was sie es zu tun haben.

The chances of anything coming from Mars are a million to one he says.
The chances of anything coming from Mars are a million to one – but still they come!

Beim „Phantastischen-Projekt“-Blog drüben wird gesagt, dass heute ein Vorabend ist. Das stimmt, denn der eigentliche Starttag für die neuen Videos ist morgen. Lasst Euch überraschen.

Heute ist es mir unbegreiflich, dass die Leute damals den Abend wie jeden anderen verbrachten.

– Die Zitate in diesem Beitrag stammen aus der deutschen Version von „Jeff Wayne’s War of the World“, leicht abgewandelt, damit sie der Situation angepasst sind.

Technische Rezension: „Con Air – Collector’s Edition“ mit Nicholas Cage

(c) Touchstone Pictures / Disney
(c) Toustone Pictures / Disney

OT:                      CON AIR
Laufzeit:               115 Minuten
FSK-Freigabe:     ab 18 Jahren
Studio                  Touchstone Pictures / Walt Disney Studios
Publisher:            Touchstone Pictures / Walt Disney Studios
Herstellungsjahr: USA 1997
Disc:                    1 Blu-Ray
Tonformate:        Deutsch DTS 5.1,  Deutsch Dolby Digital 5.1, Englisch LPCM 5.1 / 48kHz, sowie weitere Sprachen
Bildformat:          2.35:1
Extras:                 Steelbook mit abziehbarem FSK-Logo
Hauptdarsteller:   Nicholas Cage, John Cusack, John Malkovich, Steve Buscemi, Ving Rhames, Colm Meany, Rachel Ticotin, Danny Trejo, Nick Chinlund u.a.
Regie:                   Simon West
Musik:                 Mark Mancina & Trevor Rabin
Produzent:           Jerry Bruckheimer

 

Film:

Der frisch aus dem (ersten) Irak-Krieg heimgekehrte hochdekorierte Sergeant Cameron Poe möchte mit seiner Frau seinen ersten Abend verbringen, als sie beide in einer Bar von mehreren Typen angepöbelt und nach Verlassen dieser auch angegriffen werden. Im darauf folgenden Kampf tötet Poe einen der Angreifer. Doch obwohl es eindeutig Notwehr war, befindet ihn das Gericht aufgrund seiner Spezialausbildung als Army-Ranger des Totschlags für schuldig. Nach langen sieben Jahren soll er endlich wegen guter Führung frühzeitig entlassen werden. Ein Flugzeug der „Conviction-Airline“, kurz Con-Air, soll ihn und einige andere Gefangenen, die in ein neues Hochsicherheitsgefängnis verlegt werden, nach Hause bringen. Doch die Gefangenen drehen den Spieß um und übernehmen unter Führung des sowohl hochintelligenten als auch soziopathischen Cyrus „The Virus“ Grissom das Kommando über das Flugzeug. Die Besatzung ist jetzt der Willkür einer Horde von Killern ausgeliefert, die keine Skrupel kennen und nichts zu verlieren haben, außer Cameron Poe.

 

Info:

CON AIR ist ein typischer Bruckheimer-Film, tolle Sets, optisch ansprechend und jede Menge Action. Für Nicholas Cage, der zuvor hauptsächlich in Komödien mitgespielt hatte, war es nach „THE ROCK“ der zweite Actionfilm überhaupt, und man kann sagen, er hat seine Sache wirklich gut gemacht. John Malkovich spielt hier mal wieder eine völlig durchgeknallte Rolle, die ihm aber sichtlich Freude bereitet. Auch Steve Buscemi, der Star der Serie „Boardwalk Empire“, gibt hier ebenfalls eine grandiose Vorstellung als hochintelligenter kanibalistischer und doch irgendwie liebenswerter Massenmörder Garland Green ab, die in gewisser Weise an Hannibal Lecter erinnert.

 

Bild:

Das HD-Bild der CON-AIR-Blu-Ray ist erstklassig geworden, Schärfe, Detailfreudigkeit, Kontrast, Schwarzwert, Farben und Kompression ist absolut hervorragend und einwandfrei, wie man es von Disney-Produktionen – und darum handelt es sich hier – kennt. Das Bild besitzt wirklich eine sehr gute Tiefenschärfe und dementsprechend auch ein äußerst plastisches Bild. So sehr man sich auch bemüht, rein optisch kann man bis auf ein paar kleinere, kaum zu sehende Schmutzpartikel, keine wirklichen Fehler entdecken. Ein Bild das wirklich ganz knapp an der Referenz vorbeischrammt.

 

Ton:

Genau wie das Bild macht auch der deutsche DTS-Ton einiges her, hier kracht und scheppert es an allen Ecken und Enden, wie es bei Bruckheimer-Filmen typisch ist. Hier müssen sämtliche Lautsprecher ran und auch der Subwoofer muss wirklich arbeiten. Doch bei aller Action und Getöse bleiben die Dialoge nicht außen vor und sind immer sauber und klar zu verstehen. Auch hier nur ganz kapp die Reverenz verfehlt.

 

Bonusmaterial:

  • Nach dem einlegen der Disc läuft ein Werbetrailer zu verschiedenen Blu-Ray-Touchstone / Disney-Filmen
  • Blu-Ray Demonstration (2.33 Min);
  • Making Of “Con Air” (4.39 Min);
  • Die Zerstörung von Las Vegas (2.41 Min);
  • Kinotrailer (2.28 Min);

 

Fazit:

Das Bild von CON AIR ist absolut erstklassig, ebenso wie der Ton, nur beim Bonusmaterial sieht es doch recht mau aus, eigentlich Schade, hier hätte Disney wirklich noch nachlegen können.

Ein typischer Jerry Bruckheimer-Film, wie „The Rock“ oder „Pearl Harbor“.

Für alle Actionfreunde und natürlich für Fans von Nicholas Cage geeignet.

 

Von „Con Air“ gibt es folgende Versionen zu bestellen:

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Aktion: STOPPT TTIP!

TTIP_de_300x250_2Derzeit verhandeln EU-Vertreter mit der US-Regierung über das TTIP-Freihandels-Abkommen. Durchgesickerte Papiere zeigen, dass die Unterhändler die größten Wünsche der Konzerne erfüllen wollen: Hormonfleisch, Fracking, Gen-Essen, laxer Datenschutz und eine privatisierte Wasserversorgung sollen in Europa einziehen.

Auf demokratischem Weg wäre das nie möglich. Nun soll es ein Vertrag richten, der unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgehandelt wird. Ich habe gerade einen Appell unterschrieben, um die Verhandlungen zu stoppen. Unterzeichnen bitte auch Sie den Appell:

https://www.campact.de/TTIP-Aktion

Technische Rezension: „Universal Soldier“ von Roland Emmerich

(c) StudioCanal
(c) StudioCanal

OT:                      UNIVERSAL SOLDIER
Laufzeit:               104 Minuten
FSK-Freigabe:     ab 16 Jahren
Studio                  Carolco Pictures Inc. & TriStar Pictures
Publisher:            StudioCanal
Herstellungsjahr: USA 1992
Disc:                    1 Blu-Ray
Tonformate:         Deutsch  DTS-HD-MA 5.1, Englisch DTS-HD-MA 5.1
Bildformat:          2.35:1
Extras:                 Steelbook mit abziehbarem FSK-Logo
Hauptdarsteller:   Jean-Claude VanDamme, Dolph Lundgren, Ally Walker, Ed O´Ross, Jerry Orbach, Ralph Möller u.a.
Regie:                   Roland Emmerich
Musik:                 Christopher Franke
Produzent:           Roland Emmerich, Dean Devlin und Ute Emmerich

 

Film:

Während des Vietnamkrieges 1969 hat der Soldat Luc Deveraux seinen Vorgesetzten, den soziopathischen Sergeanten Andrew Scott, daran hindern wollen, Unschuldige zu töten. Beim darauf folgenden Zweikampf haben sich die beiden gegenseitig umgebracht. 23 Jahre später werden beide durch das geheime Regierungsprojekt „Universal Soldier“ gentechnologisch zu neuem Leben erweckt, um als gehorsame menschliche Roboter und perfekte Kampfmaschinen, die über kein Gewissen oder Gedächtnis verfügen, fortan in tödlichen Missionen gegen Terroristen zu kämpfen. Beim dritten Auftrag, während einer Geiselnahme am Hoover-Staudamm, bei dem auch die Presse vor Ort ist, passiert es, dass beide durch einen Zufall langsam ihre Erinnerung an ihr früheres Leben zurückbekommen. Daraufhin gerät das Experiment außer Kontrolle und Sergeant Scott führt die Auseinandersetzung von damals mit allen erdenklichen Mitteln fort. Eine über Geiselnahmen berichtende Reporterin möchte das  Geheimnis der „Universal Soldier“ lüften und wird dabei in ein Spiel auf Leben und Tod zwischen den beiden bis aufs Blut verfeindeten Kontrahenten verwickelt.

 

Info:

UNIVERSAL SOLDIER war Roland Emmerichs erster großer Film, den er drehte und er brachte ihm den Durchbruch in den USA. Auch für die beiden Actionschauspieler Lundgren und VanDamme war dieser Film der Einstieg ins große Filmbusiness, wenngleich beiden, durch schlechte Entscheidungen, der absolute Durchbruch, den zuvor Schwarzenegger und Stallone erreicht hatten, verwehrt blieb und sie praktisch nicht aus der zweiten Reihe herauskamen.

Für Roland Emmerich lief es in dieser Hinsicht wesentlich besser, mit seiner Schwester Ute, seinem Freund Dean Devlin und ihrer gemeinsamer Produktionsfirma CENTROPOLIS produzierte er nach UNIVERSAL SOLDIER den SF-Film STARGATE und legte mit INDEPENDENCE DAY noch einen drauf. Mittlerweile gehört Emmerich zu den ganz großen im amerikanischen Filmgeschäft. Auch wenn seine Filme nicht wirklich logisch sind und die Kritiker häufig in Rage bringen, so sind sie auf jeden Fall unterhaltsam und zumeist auch ein großer Kassenerfolg.

Wie viele andere Filme musste auch UNIVERSAL SOLDIER bei uns eine Indizierung hinnehmen, da er sehr gewalttätig ist, zumindest nach der damaligen vorherrschenden Meinung. Dass diese mittlerweile aber völlig veraltet ist, sieht man schon daran, dass der Film von der ursprünglichen Einstufung FSK18-Indiziert auf normale FSK-16, und das ohne irgendwelche Schnitte, herabgestuft wurde.

 

Eine kleine Anekdote habe ich ebenfalls noch:

Als der Film 1992 ins Kino kam wurde der Titel UNIVERSAL SOLDIER von einem Magazin fälschlicherweise mit „SOLDAT DES UNIVERSUMS“ übersetzt! Das war wohl ein kleiner linguistischer Fauxpas, welcher heute nicht mehr vorkommen dürfte.

 

Bild:

Die HD-Portierung von UNIVERSAL SOLDIER ist wirklich gelungen. Ein hervorragender Kontrast sowie ein ebenfalls hervorragender Schwarzwert bilden zusammen mit einer untadeligen Kompression und einer ebenso untadeligen Schärfe eine wirklich sehr gute Grundlage. Einzig und allein die Farben hätten hier noch etwas mehr Intensität verdient, was allerdings auch schon Kritik auf hohem Niveau darstellt. Alles in allem ein erstklassiges Bild, das den Film so frisch zeigt, wie er seit seiner Kinopremiere wohl nicht mehr ausgesehen hat.

 

Ton:

Auch der überarbeitete und aus den Originaltonspuren neu gemasterte HD-Ton ist sowohl in Englisch als auch in Deutsch wirklich hörenswert. Natürlich kann man hier kein riesiges akustisches Actionfeuerwerk erwarten, hierfür ist die Akustik dann doch zu sehr frontlastig, nichtsdestotrotz werden auch die Rear-Lautsprecher schön angesteuert und die immer wieder auftretenden direktionalen Effekte sind auch sehr gut hörbar. Durch die gute Abmischung sind glücklicherweise auch die Dialoge jederzeit gut verständlich.

 

Bonusmaterial:

  • Nach dem einlegen der Disc laufen zuerst die Trailer zu: „Flight“ und „Cold Blood”
  • Audiokommentare von Roland Emmerich, Jean-Claude VanDamme, Dolph Lundgren und Dean Devlin
  • Making Of: “Guns, Genes and Fighting Machines” (19.20 Min);
  • Making Of: “A Tale of Two Titans” (14.11 Min);
  • Alternatives Ende (13.07 Min);
  • Hinter den Kulissen (15.27 Min);
  • Trailer 1 (2.24 Min);
  • Trailer 2 (0.56 Min)
  • Weitere Highlights:
        • Mann beißt Hund (1.43 Min);
        • Possession – Das Dunkle in Dir (2:27 Min);
        • Tarantino XX (1.17 Min);
        • Total Recall – Die Totale Erinnerung – Original (1.48 Min);
        • Universal Soldier: Regeneration (1.18 Min);
        • Vehicle 19 (2.08 Min)

       

      Fazit:

      Roland Emmerichs (ja man kann durchaus sagen) Klassiker sah wohl seit seiner Premiere niemals besser aus als auf dieser Blu-ray. Auch wenn das Bild keine Referenz darstellt, so ist die Bildqualität für einen 22 Jahre alten Film doch sehr gut geworden. Das gleiche kann man, mit ein paar Abstrichen, auch über den Ton sagen, auch dieser ist äußerst hörenswert. Das Bonusmaterial ist zwar nicht gerade üppig, doch zumindest interessant und bringt gute Einblicke in die damalige Produktion des Filmes.

      Für alle Actionfreunde und natürlich für Fans von Emmerich, Lundgren und VanDamme.

       

      „Universal Soldier“ kann man unter anderem hier bestellen:

      Hier klicken, um den Inhalt von rcm-eu.amazon-adsystem.com anzuzeigen.

      Technische Rezension: „Cliffhanger“ mit Sylvester Stallone

      (c) Studio Canal
      (c) StudioCanal

      OT:                      CLIFFHANGER
      Laufzeit:               113 Minuten
      FSK-Freigabe:     ab 16 Jahren
      Studio                  Carolco Pictures Inc. & TriStar Pictures
      Publisher:            StudioCanal
      Herstellungsjahr: USA 1993
      Disc:                    1 Blu-Ray
      Tonformate:         Deutsch  DTS-HD-MA 5.1, Englisch DTS-HD-MA 5.1
      Bildformat:          2.35:1
      Extras:                 Steelbook mit abziehbarem FSK-Logo
      Hauptdarsteller:   Sylvester Stallone, John Lithgow, Michael Rooker, Janine Turner, Rex Linn, Leon Paul Winfield, Ralph Waite
      Regie:                   Renny Harlin
      Musik:                 Trevor Jones

       

      Film:

      Gabe Walker, der ehemals beste Bergretter in den Rocky Mountains, hat sich nach einem tragischen Unfall, bei dem eine Freundin ums Leben kam, in die Einsamkeit zurückgezogen. Als er ein Jahr später seine alten Freunde besucht, kommt es in den Rockys zu einem Flugzeugabsturz. Er entscheidet sich ebenfalls, Hilfe zu leisten, doch die Absturzopfer sind in Wahrheit skrupellose und brutale Gangster, die einen ihrer beim Absturz verloren gegangenen Geldkoffer wieder finden wollen. Gabe versucht daraufhin alles Menschenmögliche, um seinen ehemaligen Teamgefährten zu helfen und die Verbrecher dingfest zu machen.

       

      Info:

      Auch CLIFFHANGER musste wie viele andere Actionfilme der 80er und 90er Jahre, eine Indizierung wegen einigen, zur damaligen Zeit vermeintlich härteren Filmszenen

      hinnehmen. Genau wie viele andere Filme davor, wurde auch hier die Einstufung neu bewertet und der Film unlängst mit der Einstufung FSK-16 ungeschnitten freigegeben.

      Wichtig hierbei ist allerdings, dass es schon länger eine FSK-16-Version gibt, die allerdings stark geschnitten ist, aber immer noch verkauft wird. Um hier den Überblick zu erhalten gilt:

      NUR DIE NEUE FSK-16 STEELBOOK-EDITION IST UNGESCHNITTEN!

      Erwähnenswert wäre auch noch, dass Regisseur Renny Harlin, der viele große Actionfilme wie z. B. „Die Hard II – Stirb Langsam 2 – Jetzt erst recht“ drehte, in den späten 90ern durch filmische und wie auch finanzielle Flops, wie etwa „Die Piratenbraut“ oder „Tödliche Weihnachten“ Schiffbruch erlitten hat und heute wesentlich kleinere Filme dreht.

       

      Bild:

      Das Bild von CLIFFHANGER ist leider nicht ganz so gut wie von UNIVERSAL SOLDIER, der gleichzeitig mit diesem hier von StudioCanal herausgebracht wurde. Allerdings liegt das nicht am Remastering-Prozess, sondern an den damaligen Gegebenheiten während des Drehs.

      Die Natur macht nun einmal nicht immer das, was man von ihr gerne möchte, zudem war die damalige Technik – immerhin war das mittlerweile auch schon vor 21 Jahren – noch nicht so gut wie heute. Wenn man aber davon absieht, ist das Bild sehr gut geworden. Wenn man von einigen wenigen weicheren Szenen, besonders beim Überflug über die Rockys, absieht, so ist das Bild wirklich gelungen. Der Kontrast ist sehr gut, ebenso wie der Schwarzwert. Auch die Schärfe ist bis auf die erwähnten weicheren Szenen ebenfalls sehr gut geworden, ebenso die untadelige Kompression, die Farben hingegen hätten aber noch mehr Intensität verdient. Alles in allem ein sehr gutes Bild das den Film in seiner wohl besten Qualität zeigt.

       

      Ton:

      Genau wie bei UNIVERSAL SOLDIER wurde auch hier der HD-Ton aus den Originalspuren sowohl in Englisch als auch in Deutsch neu gemastert. Auch hier kann man kein akustisches Actionfeuerwerk erwarten, denn die Akustik ist wie bei vielen Filmen dieser Zeit doch recht frontlastig, trotzdem werden auch die Rear-Lautsprecher immer wieder schön angesteuert und die häufig auftretenden direktionalen Effekte sind auch sehr gut hörbar, wie z. B. beim Absturz des Flugzeugs. Glücklicherweise sind auch die Dialoge durch die gute Abmischung jederzeit gut verständlich.

       

      Bonusmaterial:

      • Nach dem einlegen der Disc laufen zuerst die Trailer zu: „Flight“ und „Cold Blood”
      • Hinter den Kulissen (6.14 Min);
      • Making Of (7.22 Min);
      • Interviews (199):
            • Sylvester Stallone (2.32 Min);
            • Michael Rooker (0.32 Min);
            • Janine Turner (1.15 Min);
            • Renny Harlin (2.23 Min);
            • John Lithgow (0.54 Min)
        • Trailer (1.53 Min);
        • Weitere Highlights:
              • Mann beißt Hund (1.43 Min);
              • Possession – Das Dunkle in Dir (2:27 Min);
              • Tarantino XX (1.17 Min);
              • Total Recall – Die Totale Erinnerung – Original (1.48 Min);
              • Universal Soldier: Regeneration (1.18 Min);
              • Vehicle 19 (2.08 Min)
            •  

              Fazit:

              CLIFFHANGER ist ein typischer Sylvester-Stallone-Actionfilm seiner Zeit. Zwar nichts besonderes, aber auch kein schlechter Film. Und für seine 21 Jahre sieht er auch sehr gut aus.

              Das gleiche kann man auch über den Ton sagen, auch dieser ist durchaus hörenswert. Das Bonusmaterial ist eher rudimentär, bringt aber wenigstens einige Einblicke in die damalige Produktion des Filmes.

              Für alle Actionfreunde und natürlich für Fans von Sylvester Stallone.

               

              „Cliffhanger“ kann man unter anderem hier bestellen:

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              Technische Rezension: „BARAKA – Eine Welt jenseits der Worte“ von Ron Fricke

              (c) AL!VE
              (c) AL!VE

              OT:                      BARAKA
              Laufzeit:               98 Minuten
              FSK-Freigabe:     ab 0 Jahren
              Studio                  AL!VE
              Herstellungsjahr: 1992
              Disc:                    2 Blu-Rays
              Tonformate:        Deutsch  Dolby Digital 5.1, Englisch DTS-HD-MA 5.1
              Extras:                 Schuber ohne FSK-Logo und Wendecover ohne FSK-Logo
              Regie:                   Ron Fricke

               

               

              Film:

              Klappentext: BARAKA ist ein Wort aus der Sufi-Sprache und bedeutet „Atem des Lebens“. Gedreht in 24 Ländern auf allen Kontinenten, zeigt Meisterregisseur Ron Fricke die Schönheit der Natur und das Schicksal der Menschen in einzigartigen Bildern, die ihnen den Atem rauben werden. Diese audiovisuelle Reise führt den Zuschauer zum Geheimnis des Lebens und zum Geist der Natur. Die spektakulären aufnahmen wurden mit einer revolutionären Technik im 70mm Format gedreht.

               

              Info:

              „BARAKA“ ist eine Art Dokumentation, die vollständig ohne Worte auskommt und von einem Land zum anderen, ja von einem Kontinent zum anderen springt. Man sieht z. B. das hektische Leben in New York und Tokio (in Zeitraffer gedreht) und dann von einem Moment zum anderen das ländliche Indien (in normaler Geschwindigkeit), um die Gegensätze darzustellen. Die Natur, die Menschen, das Leben wird hier dargestellt. Es gibt keine wirklich stringente Handlung, es sind eher Momente, Augenblicke des Seins, die hier weltweit eingefangen werden. Man sieht die brennenden kuwaitischen Ölquellen nach dem  Ersten Irak-Krieg, buddhistische Mönche, Indios im Südamerikanischen Dschungel, aktive und brodelnde Vulkane und vieles mehr. Es ist wie eine Reise quer über die Erde.

              Der Film wurde 1992 auf 65mm Film gedreht und 2008 in 8K eingescannt. Jedes einzelne Bild benötigte dabei ca. 13 Sekunden zum einscannen, alles in allem waren es über drei Wochen. Das eingescannte Material hat dabei eine Größe von über 30 TeraBytes (!!!), was schlichtweg gigantisch ist. Umgerechnet sind das unglaubliche mehr als 600 Blu-Rays, was meiner bisherigen BD-Sammlung entspricht. Danach wurden u. a. noch Kratzer und diverse andere Schäden behoben und der Film, natürlich nur als Kopie, auf normale Full-HD-Qualität herunterreduziert, damit er auf eine normale 50 GB Blu-Ray passt. Da das ursprüngliche 8K-Ausgangsmaterial allerdings erstklassig ist, besitzt auch die „herkömmliche“ BD eine überragende Bildqualität.

              Damit sich jeder eine Vorstellung darüber machen kann was 8K (über 32 Millionen Pixel) eigentlich zu bedeuten hat,  habe ich es einmal in Relation zu den anderen bisher benutzten Qualitätsstufen gesetzt:

              8K entspricht der 4-fachen 4K/UHD-Auflösung (über 8 Millionen Pixel, welche die neuen UHD-TVs mitbringen);

              8K entspricht der 16-fachen Full-HD-Auflösung (über 2 Millionen Pixel, wie sie 2D- und 3D-Blu-Ray´s besitzen);

              8K entspricht der 32-fachen HD-Auflösung (über 1 Million Pixel, wie es die HD-Programme der TV-Sender ausstrahlen);

              8K entspricht der 80-fachen (!!!) SD-Auflösung (über 400.000 Pixel, wie DVDs und das seit Jahrzehnten bekannte normale SD-TV-Programm).

               

              Obwohl es sich bei dieser Version „nur“ um eine normale Blu-Ray handelt, so ist das…

              Bild:

              …nur noch als außergewöhnlich zu bezeichnen. Sowohl Schärfe, Kontrast, Schwarzwert als auch die Farben sind referenzwürdig, und auch die Kompression ist absolut ohne Makel. Hier wurden keinerlei Filter eingesetzt, die das Bild verfremden, das einzige Stilmittel ist das öfters eingesetzte Zeitrafferverfahren. Das Bild ist extrem natürlich, ohne zu überstrahlen, es ist farbig, ohne zu übertreiben, genau so wie in der Realität. Die Bildqualität kann ohne weiteres mit der von AVATAR mithalten, wenn es diese nicht sogar übertrifft. AVATAR wurde ja zu einem Großteil im Computer erzeugt, BARAKA hingegen wurde in der Realität, ohne jegliche Computerunterstützung gedreht, so gesehen ist dessen Qualität noch um einiges besser. Ganz klar absolute Bildreferenz!

              Mittlerweile wurde eine Fortsetzung von BARAKA gedreht, die den Titel SAMSARA hat.

              SAMSARA (2011) wurde über einen Zeitraum von 5 Jahren in 25 Ländern auf allen Kontinenten gedreht. Auch dieser Film wurde auf 70mm gedreht und nachträglich in 8K abgetastet. Da mittlerweile die Technik aber vorangeschritten ist, sind sowohl das Filmmaterial selbst wie auch die 8K-Scanner-Technik noch besser geworden, was heißt, dass SAMSARA qualitativ sogar selbst BARAKA in den Schatten stellen soll.

               

              Ton:

              Auch der Ton von BARAKA ist referenzverdächtig. Die normalen Geräusche des täglichen Lebens und der Natur werden hier ungefiltert und originalgetreu wiedergegeben. Auch die Musik wurde optimal dem Film angepasst, sie lenkt nicht ab und stört auch nie, sondern sie verstärkt die Emotionen, die während des Betrachtens entstehen, noch.

              Der deutsche Ton ist hierbei im verlustbehafteten Dolby Digital, während der englische O-Ton in HD-MA aufgespielt ist. Da der Film allerdings keinerlei erklärende Worte hat und sich voll und ganz auf das Bild, die Geräusche und die Musik verlässt, sollte man gleich der DTS-HD-MA-Version den Vorzug geben!

              Aber auch beim Ton von SAMSARA wurde noch draufgelegt, DTS-HD-MA 7.1 in Englisch, sowie eine völlig überflüssige deutsche Dolby Digital 5.1 Tonspur, da auch dieser Film völlig ohne Sprache daherkommt.

               

              Bonusmaterial:

              Die Film-BD enthält:

              • Baraka: A Closer Look (76.23 Min), Making Of in Englisch ohne deutsche Untertitel
              • Restoration (7.04 Min) in Englisch ohne deutsche Untertitel

               

              Die Bonus-BD enthält:

              • Baraka: A Closer Look (76.31 Min), Making Of in deutscher Sprache
              • Restoration (7.06 Min) in deutscher Sprache
              • Trailer:
                • SAMSARA (1.11 Min)
                • BARAKA (2.51 Min)

               

              Fazit:

              BARAKA ist eine „Experimental-Dokumentation“, die uns scheinbar willkürlich durch verschiedene Länder und Kontinente führt. Es gibt auch keinerlei erklärende Worte. In gewisser Weise ist BARAKA auch als Experimentalfilm zu verstehen und daher auch nur schwer einzuordnen.

              BARAKA gibt es sowohl als Single- wie auch als 2-Disc-Edition. Die Bonus-BD der 2-Disc-Edition enthält hierbei die gleichen Dokumentationen (Making Of und Restoration) wie die Film-BD, nur eben in deutscher Sprache. Der Sinn dahinter erschließt sich mir dabei allerdings nicht, schließlich hätte man die beiden auch gleich auf der Film-BD mit alternativer deutscher Sprache versehen können. Ebenso wenig ist die deutsche Dolby Digital-Tonspur schlüssig, gerade bei einem Film der völlig ohne Worte auskommt. Das Ganze hat wohl eher den Sinn eine teurere 2-Disc-Edition zu vermarkten, na ja…

              Für Fans von Dokumentationen und/oder Experimentalfilmen.

               

              Eine Rezension der Fortsetzung SAMSARA wird zu gegebener Zeit folgen.

               

              Die verschiedenen Versionen von „BARAKA“ kann man unter anderem hier bestellen:

               

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              Technische Rezension: „DEUTSCHLAND VON OBEN – DER KINOFILM“ von Petra Höffer und Freddie Röckenhaus

              bd_dtldvonobenfilm
              (c) Universum Films

              OT:                      Deutschland von Oben
              Laufzeit:               118 Minuten
              FSK-Freigabe:     ab 0 Jahren
              Studio                  Universum Films (TERRA X / ZDF und colourFIELD)
              Herstellungsjahr: DT 2012
              Disc:                    1 Blu-Ray
              Tonformate:        Deutsch  DTS-HD-MA 5.1, Englisch DTS-HD-MA 2.0
              Extras:                 Wendecover ohne FSK-Logo
              Regie:                   Petra Höffer und Freddie Röckenhaus

               

               

              Film:
              Klappentext
              : DEUTSCHLAND VON OBEN – DER KINOFILM entführt Sie auf eine Reise der besonderen Art: Entdecken Sie aus der Vogelperspektive die Schönheit der Bundesrepublik, und lassen sie sich von den beeindruckenden und außergewöhnlichen Bildern verzaubern.

              Gestochen scharfe, aufwändig produzierte Flugbilder laden den Zuschauer zu einem aufregenden Flugerlebnis ein. Die spektakulären Luftaufnahmen zeigen das eigene Land, wie man es noch nicht gesehen hat: Vom Wattenmeer bis zum Watzmann-Gipfel, vom Kölner Dom bis zur Dresdner Frauenkirche, von der winterlichen Bergwelt der Alpen über das sommerliche München und Berlin, von den letzten Stahlwerken am Rhein bei Duisburg und dem gigantischen Braunkohle-Tagebau in der Lausitz bis zum größten Hafen Deutschlands in Hamburg. Über den Wolken, auf dem gemeinsamen Wanderflug, Schulter an Schulter mit Kranichen, Seeadlern, Schwänen und Störchen:
              Deutschland von Oben zeigt, was es aus der Luft alles zu entdecken gibt…

               

              Info:

              Der Kinofilm „Deutschland von Oben“ ist größtenteils ein Zusammenschnitt der Staffeln 1 und 2 der gleichnamigen ZDF / TERRA X – Dokumentations-TV-Serie. Für den Film wurde aber auch neues Material gedreht und hinzugefügt. Während die drei Episoden der einzelnen Staffeln jeweils in die Teile „Stadt“, „Land“ und „Fluss“ aufgesplittert wurden, hat man das Konzept beim Kinofilm geändert und in die einzelnen Monate von Januar bis Dezember gesplittert. Dementsprechend sind die 12 Kapitel des Films und auch der BD in die einzelnen Monate unterteilt. Der Film wie auch die gleichnamige Serie zeigt Deutschland aus der Vogelperspektive, was durchaus hochinteressant ist und eine ganz neue Seite der BRD zeigt.

              Noch etwas interessantes: Der Kommentator des Filmes ist Benjamin Völz, der seine Stimme vor allen Dingen dem Schauspieler David Duchovny leiht und die man aus den Serien „The X-Files“ und „Californication“ sowie u.a. dem Film „Evolution“ kennt.

               

              Bild:

              Das Bild wurde wie schon die Serie von Bord eines Helikopters aus mit einer stabilisierten hochauflösenden Spezialkamera, wie sie auch bei Hollywood-Filmen Verwendung findet, aufgenommen. Die Schärfe ist zumeist hervorragend, ebenso wie der Schwarzwert der Kontrast und die Farbigkeit des Bildes, das gilt auch in gleichem Fall für die Kompression. Da aber das Wetter nicht immer 100% mitmacht gibt es hin und wieder auch einmal etwas weichere oder nicht so ganz perfekte Aufnahmen zu sehen, aber im Großen und Ganzen ist das Bild wirklich erstklassig und natürlich. Im Unterschied zur Serie liegt der Kinofilm hier im Bildformat 2.35:1 vor.

               

              Ton:

              Die deutsche Tonspur liegt in DTS-HD-MA vor und ist ordentlich, die hin und wieder vorkommenden Geräusche kommen zwar sehr gut und kraftvoll rüber, aber die meiste Zeit über dominiert, wie schon in der Serie, die sehr gute Musik die Boxen.

              Im Gegensatz zur Serie, wo häufig Musikstücke aus Filmen wie z. B. „Transformers“,  „Robin Hood – König der Diebe“ oder auch „Terminator“ Verwendung fanden, wurde die Musik für den Kinofilm komplett neu geschrieben, mit einer Ausnahme:

              Das Kapitel „August“ wird mit dem Song „Magic Carpet Ride“ der Gruppe Steppenwolf („Born To Be Wild“) eingeläutet.

              Eine sehr gute und effektive, aber keine überragende Tonspur.

               

              Bonusmaterial:

              • Filmclips (9.39 Min),
              • Making Of Soundtrack (12.34 Min),
              • Making Of Kameramann (3.46 Min),
              • Making Of Regiseur (3.16 Min),
              • Kinotrailer (2.03 Min),
              • BD-Live
              • Trailershow:
                • Unsere Ozeane – TV-Serie (1.46 Min),
                • Das Wunder der Natur (1.31 Min),
                • Unsere Erde (1.17 Min),
                • Jane’s Journey (2.06 Min),
                • Der Mann mit dem Fagott (2.13 Min),
                • Das Ende ist mein Anfang (2.22 Min)

              Fazit:

              Der Film zur Serie ist wie schon diese sehr gut gemacht und bringt einem die Heimat aus einer völlig neuen, anderen Perspektive näher. Für Fans von Dokumentationen auf jeden Fall hochinteressant und ein Muss.

               

              „DEUTSCHLAND VON OBEN – Der Kinofilm“ kann unter anderem hier bestellt werden:

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              Technische Rezension: „DEUTSCHLAND VON OBEN – Die Serie“ von Petra Höffer und Freddie Röckenhaus

              (c) Universum Films
              (c) Universum Films

              OT:                      Deutschland von Oben – Die Serie, Staffeln 1-3
              Laufzeit:               396 Minuten
              FSK-Freigabe:     ab 0 Jahren
              Studio                  Universum Films (TERRA X / ZDF)
              Herstellungsjahr: DT 2010 – 2013
              Disc:                    2 Blu-Ray´s
              Tonformate:         Deutsch  DTS-HD-MA 2.0
              Extras:                 Wendecover ohne FSK-Logo
              Regie:                   Petra Höffer und Freddie Röckenhaus

               

               

               

              Serie:

              Übernahme des Klappentextes des Kinofilms: Die Serie DEUTSCHLAND VON OBEN entführt Sie auf eine Reise der besonderen Art: Entdecken Sie aus der Vogelperspektive die Schönheit der Bundesrepublik, und lassen sie sich von den beeindruckenden und außergewöhnlichen Bildern verzaubern.

              Gestochen scharfe, aufwändig produzierte Flugbilder laden den Zuschauer zu einem aufregenden Flugerlebnis ein. Die spektakulären Luftaufnahmen zeigen das eigene Land, wie man es noch nicht gesehen hat: Vom Wattenmeer bis zum Watzmann-Gipfel, vom Kölner Dom bis zur Dresdner Frauenkirche, von der winterlichen Bergwelt der Alpen über das sommerliche München und Berlin, von den letzten Stahlwerken am Rhein bei Duisburg und dem gigantischen Braunkohle-Tagebau in der Lausitz bis zum größten Hafen Deutschlands in Hamburg. Über den Wolken, auf dem gemeinsamen Wanderflug, Schulter an Schulter mit Kranichen, Seeadlern, Schwänen und Störchen:

              Deutschland von Oben zeigt, was es aus der Luft alles zu entdecken gibt…

              Info:

              Verschiedene Szenen aus den ersten beiden Staffeln der Serie „Deutschland von Oben“ wurden für den gleichnamigen Kinofilm zusammen geschnitten. Für den Film wurde aber auch zusätzliches Material gedreht und hinzugefügt. Die einzelnen Staffeln der Serie wurden dabei jeweils in die Teile „Stadt“, „Land“ und „Fluss“ aufgesplittert. Jede Folge widmet sich dabei dem Titelgebenden Thema. Die Serie zeigt Deutschland aus der Vogelperspektive was durchaus hochinteressant ist und eine ganz neue Seite der BRD zeigt.

               

              Bild:

              Das Bild wurde von Bord eines Helikopters aus mit einer hochauflösenden Spezialkamera, wie sie auch bei Hollywood-Filmen Verwendung findet, aufgenommen. Die Schärfe ist zumeist hervorragend, ebenso wie der Schwarzwert, der Kontrast und die Farbigkeit des Bildes, das gilt auch in gleichem Fall für die Kompression. Da aber das Wetter nicht immer 100 % mitmacht, gibt es hin und wieder auch einmal etwas weichere oder nicht so ganz perfekte Aufnahmen zu sehen, aber im Großen und Ganzen ist das Bild wirklich erstklassig und natürlich. Im Unterschied zum Kinofilm liegt die Serie im Bildformat 1,78:1 vor.

               

              Ton:

              Die deutsche Tonspur liegt in DTS-HD-MA 2.0 vor und ist ordentlich, bringt aber aufgrund der Stereooption des ZDF leider keinen Raumklang rüber. Die hin und wieder vorkommenden Geräusche sind zwar recht gut, aber die meiste Zeit über dominiert die sehr gute Musik die Boxen. Hierbei wird im Übrigen häufig Musikstücke aus Filmen wie z. B. „Transformers“,  „Robin Hood – König der Diebe“ oder auch „Terminator“ verwendet. Eine ordentliche, aber keine überragende Tonspur.

               

              Bonusmaterial:

              • Trailershow:
                • Unsere Erde (1.17 Min),
                • Unsere Ozeane – Kinofilm (1.53 Min),
                • Serengeti (1.08 Min),
                • Der kleine Nick (2.02 Min),
                • Arthur und die Minimoys 1 (2.09 Min),

              Fazit:

              Die Serie ist sehr gut gemacht und bringt einem die Heimat aus einer komplett neuen, Perspektive näher. Wem die Serie gefallen hat der sollte sich auch den gleichnamigen Kinofilm zu Gemüte führen, auch wenn in diesem einiges an Material der Serie Verwendung fand. Für Fans von Dokumentationen auf jeden Fall hochinteressant und ein Muss.

               

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              Technische Rezension: „Armageddon – Das jüngste Gericht“ von Michael Bay

              (c) Touchstone Pictures
              (c) Touchstone Pictures

              OT:                      ARMAGEDDON
              Laufzeit:              151 Minuten
              FSK-Freigabe:     ab 12 Jahren
              Studio                  Touchstone / Walt Disney Studios
              Herstellungsjahr: USA 1998
              Disc:                    1 Blu-Ray
              Tonformate:         Deutsch  DTS 5.1, Englisch DTS-HD-MA 5.1 sowie weitere Sprachen in DTS 5.1 und Dolby Digital 2.0
              Extras:                 keine
              Hauptdarsteller:   Bruce Willis, Billy Bob Thornton, Ben Affleck, Liv Tyler, Will Patton, Steve Buscemi, Owen Wilson, William Fichtner, Peter Stormare, Jessica Steen, Jason Isaacs sowie der letztes Jahr verstorbene Michael Clark Duncan
              Regie:                   Michael Bay
              Produzent:           Jerry Bruckheimer
              Drehbuch:            Jonathan Hensleigh und J.J. Abrams (!)

               

              Film:

              Ein Asteroid der Größe von Texas rast unaufhaltsam auf die Erde zu und wird diese in 18 Tagen erreichen, der Aufprall würde dabei jegliches Leben auf unserem Planeten auslöschen. Die NASA will auf dem Asteroiden ein Loch bohren, um darin eine Atombombe zu versenken und zünden, deshalb holt man sich Rat beim führenden Ölbohrfachmann Harry Stamper. Dieser erklärt, dass er das nur mit seinen Leuten die Bohrung durchführen kann, da die eigentlichen Astronauten keine Ahnung davon haben, was sie erwartet. Kurzerhand werden er und seine Mannschaft einem Schnell-Astronautentraining unterzogen und an Bord von zwei neuartigen Shuttles in den Weltraum geschossen, wo sie den drohenden Weltuntergang  verhindern sollen.

               

              Info:

              „Armageddon“ ist ein typischer Michel-Bay-Film, jede Menge Action, eine eher rudimentäre Handlung und häufig etwas zuviel Pathos, dafür aber erstklassige und atemberaubende Bilder.

              Zu gleichen Zeit kam damals der erheblich glaubwürdigere, aber auch nicht fehlerfreie „Deep Impact“ von Mimi Leder heraus, der sich mehr auf die Figuren fixiert und deren Emotionen beim drohenden „Armageddon“.

              Während man in Bays Film gerade einmal 18 Tage Zeit hat um die Welt zu retten, was natürlich einzig und allein die Amerikaner können, wird man im Gegensatz dazu in „Deep Impact“ schon einige Jahre im voraus gewarnt. Hier ist es ein Komet der sich auf Erdkurs bewegt, und da dieser erheblich früher entdeckt wurde, hat man entsprechend Zeit, um wenigstens einen Teil der Menschheit in gigantischen Bunkeranlagen in Sicherheit zu bringen, während man gleichzeitig zusammen mit den anderen Staaten (!) der Erde ein Raumschiff baut um den Kometen abzufangen. Wird es gelingen?

              Es ist bei „Armageddon“ auch nicht gerade besonders Glaubwürdig wenn man Otto-Normalbürger in ein paar Tagen zum Astronauten ausbildet, hinzukommen sowohl körperliche Grenzen (wie dem übergewichtigen Max) als auch geistige (bei Rockhound liegen ja wohl eindeutig psychotische Tendenzen vor). Hinzu kommt das allen „Sonder-Astronauten“ die neuen High-Tech-Raumanzüge maßgeschneidert werden müssen. Das dürfte selbst im besten Fall einige Monate dauern. Diese Liste der Unglaubwürdigkeiten ließe sich noch endlos fortführen, aber am besten einfach nicht darüber nachdenken und den Film genießen!

              Während sich damals „Armageddon“ als Kassenmagnet erwies, dümpelte „Deep Impact“ in dessen Fahrwasser umher. Beide Filme haben ihre vor und Nachteile, dementsprechend kann man Bays Film unter der Rubrik „Mega-Action-Kracher“ verbuchen, während Mimi Leders Film doch eher der Realität zugewandt ist.

               

              Bild:

              Die HD-Umsetzung von „Armageddon“ ist wirklich hervorragend gelungen. Die Farben sind sehr ausgeprägt, manchmal sogar schon etwas übertrieben, aber brillant. Der Schwarzwert ist schön satt, ebenso der Kontrast, der zwar Bay-typisch leicht überhöht ist, aber niemals störend wirkt. Die diversen eingesetzten Farbfilter sind ebenfalls Bay-typisch und erzielen genau das von ihm gewünschte Ergebnis, auch das Bild des Films ist dabei äußerst scharf geraten. Ein ganz leichtes aber niemals störendes Filmkorn durchzieht den Film und auch die Kompression ist ebenfalls absolut unauffällig.

               

              Ton:

              Der deutsche DTS-Sound macht hier ebenfalls eine wirklich extrem gute Figur. Der Surround-Mix lässt hier absolut nichts anbrennen und überzeugt mit sehr guter räumlicher Umsetzung und direktionalen Effekten, wie den vielen Meteoriten, die einem dabei um die Ohren sausen. Egal ob zu Beginn als New York von den Meteoriteneinschlägen verwüstet wird, oder später in Hong-Kong, auf der MIR-Raumstation und auch zum Schluss während des Anfluges und des Aufenthaltes auf dem Asteroiden, man hat hier immer einen wirklich hervorragenden Sound, der vor allen Dingen auch die Dialoge nie übertönt und sie jederzeit klar wiedergibt. Der Bass ist echt brachial und der Subwoofer muss hier wirklich arbeiten. Die englische HD-Tonspur hat es aber noch erheblich mehr in sich, hier wird der Surround-Mix praktisch vollständig und teilweise bis zur Schmerzgrenze, besonders der der Nachbarn, ausgeschöpft.

               

              Bonusmaterial:

              Gleich nach dem Einlegen der Disc starten noch die Vorschautrailer zu „Prince Of Persia – Der Sand der Zeit“, „Surrogates“, sowie einem Werbetrailer für Disney-Blu-Rays.

               

              • Trailer:
                • Teasertrailer (3.05 Min);
                • Kinotrailer (2.27 Min);
              • Musikvideo von Areosmith  “I Don´t Want To Miss A Thing” (4.59 Min);

               

              Fazit:

              „Armageddon“ ist ein typischer Michael-Bay-Kracher. Sowohl die Action als auch die Spezialeffekte des mittlerweile 16 Jahre alten Films machen auch heute noch so einiges her. Das Bild ist hervorragend remastered und auch der Ton kann da wirklich mehr als nur sehr gut mithalten, wenngleich die englische HD-Tonspur hier mal wieder eindeutig einen draufsetzt. Obwohl das Bild zwar kein Referenzmaterial darstellt, spielt es doch technisch ganz weit oben mit. Einzig und allein die Bonussektion enttäuscht doch wirklich extrem, da sie außer dem Musikvideo und den beiden Film-Trailern nicht wirklich etwas hergibt.

              Ein toller SF-Actionfilm der in erster Linie auf Bruce Willis in seiner Paraderolle als Held abgestimmt ist. Wie so viele andere Filme dieser Zunft setzt auch dieser vor allen Dingen auf Action, Schau- und Hörwerte und nicht so sehr auf Logik und Glaubwürdigkeit. Ein Film, bei dem man das Gehirn ausschalten und das Popcorn öffnen sollte.

              Für alle Fans von „PacificRim“, „G.I. Joe“ und ähnlichen Filmen.

               

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