Eigentlich war es ja mal ein grober Fehler, den Satz „May the Force be with you.“ (= „Möge die Macht mit Dir sein.“) phonetisch mit „Am 4. Mai sind wir bei Dir / bei Euch.“ („May the 4th be with you.“) zu übersetzen. Ein Simultandolmetscher im Jahr 2005 hat sich auf diese Weise einmal als „Nicht-Star-Wars-Kenner“ geoutet (hier dokumentiert durch Stefan Raab bei TV Total: http://tvtotal.prosieben.de/tvtotal/videos/player/?contentId=15671).
Tatsächlich hat sich wegen des Umstands, dass man aus „May the force“ und „May the 4th“ so ein schönes Wortspiel bauen kann, mittlerweile aber ein STAR-WARS-Tag am 4. Mai etabliert. Dieses Jahr findet dieser zum ersten Mal unter der Ägide von Disney statt mit offiziellen Feierlichkeiten. Wer also heute mitfeiern möchte, hier ein paar Dekotipps:
So – nachdem ich jedermans Aufmerksamkeit durch eine eindeutige Überschrift erzeugt habe… folgt hier tatsächlich ein Video zu einer sexy Poolparty. Ich bin fast vom Stuhl gefallen vor Lachen:
Ja, ich weiß, der Valentinstag ist längst vorbei. Na und? Ich empfehle trotzdem, dieses Video anzuschauen, da es eine sehr starke Botschaft transportiert. Das Ende dürfte ziemlich überraschend sein, deswegen schreibe ich darüber nichts weiteres.
Manche Dinge laufen eben nicht so wie gedacht. Der Anfang der 2013er-Staffel für den Videokanal des Phantastischen Projekts war wesentlich früher angedacht gewesen, aber es kamen diverse Dinge dazwischen. Einen Hinweis liefert diese Episode…
Jetzt, da ich durch eine dramatische Überschrift ihre Aufmerksamkeit erlangt habe, möchte ich Sie bitten, dem nachstehenden Link zu folgen. Lesen Sie auf Webfail etwas über die Abgründe menschlicher Dummheit und Sie werden – wie ich – zu dem Schluss kommen: Die Antwort auf die Frage in der Überschrift lautet eindeutig: „JA!“
Es herrscht Unruhe in der neuen Republik. Die junge Regierung droht, an politischen Machtkämpfen zu zerbrechen. Als Admiral Ackbar, ein Ratsmitglied der Neuen Republik, des Hochverrats bezichtigt wird, glauben Luke Skywalker und Han Solo an eine Intrige des machthungrigen Rats Borsk Fey’lya. Die beiden machen sich auf den Weg nach Coruscant in der Hoffnung, den Zerfall der Neuen Republik und damit einen galaktischen Bürgerkrieg verhindern zu können.
Unterdessen plant Großadmiral Thrawn unbeirrt die nächsten Schritte, um die Neue Republik endgültig zu zerschmettern. Und so marschieren imperiale Truppen auf das Versteck von Talon Karrde zu, einem Schmugglerkönig, dessen weitreichende Kontakte sich der Großadmiral zunutze machen will. Doch Karrde, der wegen eines Verrats die Rache des Imperiums fürchtet, ist längst auf der Flucht – und mit ihm ein Geheimnis, dass das Kräfteverhältnis zwischen dem Imperium und der Neuen Republik entscheident verändern könnte…
– Vorwort von „Die dunkle Seite der Macht, Teil 1“
Bild: (c) Imaga
Seit zwei Tagen ist die Fortsetzung des Hörspiels „Erben des Imperiums“ nun endlich zu haben. Glücklicherweise müssen die Fans diesmal keine so große Geduld beweisen wie damals, als Timothy Zahn die Bücher seiner „Thrawn-Trilogie“ herausbrachte: Zwischen den Bänden lag eine große Pause und jeder Band schloss mit einem Cliffhanger ab, der einen gespannt auf die Fortsetzung warten ließ. Überhaupt hat Zahn hier ein Werk geschaffen, dass es durchaus würdig gewesen wäre, zu einer Episode VII bis IX der „offiziellen“ Filmreihe umgearbeitet zu werden. Das wird allerdings nicht passieren, denn auch wenn Disney als neuer Eigentümer der Rechte an STAR WARS neue Filme angekündigt hat, ist zu viel Zeit vergangen. Die „Thrawn-Trilogie“ spielt fünf Jahre nach „Rückkehr der Jedi-Ritter“ und die Darsteller von damals – so sie überhaupt bereit wären, in den Filmen mitzuspielen – sind dazu eindeutig zu alt. Und eine Neubesetzung kommt nicht in Frage, das würde die Fans noch mehr auf die Barrikaden bringen als Jarjar Binks.
Aber wir in Deutschland haben den großen Vorteil, das „Was-wäre-wenn-Gefühl“ zu erleben, denn Timothy Zahns Romane werden von dem Hörspiellabel Imaga akustisch umgesetzt. Dabei wurden sämtliche Sprecher der Originaltrilogie verwendet, sofern das noch möglich war. Außerdem wird die Originalmusik von John Williams verwendet und die Geräusche aus der Sounddatenbank von Lucasfilm. Alles das zusammen ergibt „Kino für die Ohren“, dieser Effekt wird noch dadurch verstärkt, dass man bis auf das Vorwort auf einen Erzähler verzichtet hat. Die Szenen wurden so umgesetzt, dass sie durch Handlung und die Figuren selbst erklärt werden. Und auch gerade schnelle Schnittfolgen, wie sie bei STAR WARS beispielsweise in Raumschlachten immer wieder vorkommen, sind auch ins Hörspiel übernommen worden. Der STAR-WARS-Fan fühlt sich also sofort heimisch, da er alles kennt.
Gibt es denn dann auch Schwächen? Ja, die gibt es, aber die sind eher Timothy Zahns Geschichte geschuldet als ihrer Umsetzung: Langsam wird es ermüdend, wenn man Großadmiral Thrawns ständige Allwissenheit mitbekommt. Seine Gegner denken, er könne etwas nicht wissen – und eine Szene später erfährt der Hörer (beziehungsweise in den Romanen natürlich auch der Leser), dass Thrawn es eben doch weiß, oder er bekommt einen Geistesblitz, der ihn die Wahrheit ahnen lässt. Da ist es gerade in dieser Folge sehr erfrischend, wenn er sich wenigstens bei einer Kleinigkeit mal irrt, indem er annimmt, Leia würde sich vor den Zugriffen der Noghri verstecken, obwohl ihre Abreise von Coruscant einen ganz anderen Grund hat.
Diese Schwäche ist allerdings eher klein im Vergleich zu der gesamten „Thrawn-Trilogie“, und auch im Vergleich zur Umsetzung. Ich unterstelle Oliver Döring, der die Reihe produziert, jetzt einfach mal, dass er selbst Fan ist, denn so kommt die ganze Reihe rüber: Als ein Werk von jemand, der ganz genau weiß, was die Fans von STAR WARS erwarten. Gegenüber den Filmen hat die Hörspielreihe sogar noch einen Vorteil: Die einzelnen Teile sind wesentlich länger als ein einzelner STAR-WARS-Film. „Erben des Imperiums“ umfasst vier Teile, von denen jeder etwa eine Stunde lang ist, „Die dunkle Seite der Macht“ wird – wenn sie dann alle erschienen sind – fünf Teile umfassen.
„STAR WARS – Die dunkle Seite der Macht, Teil 1“ gibt es als Audio-CD und MP3-Download. Und ich möchte nochmals auf etwas hinweisen: Die Produktion dieses Hörspiels war sehr aufwändig und es ist sein Geld wert! Also: Bitte nicht irgendwo im Internet „saugen“, sondern auf legalem Weg erwerben! Dann wird auch die Wahrscheinlichkeit größer, dass wir vielleicht noch mehr solcher Werke zu hören bekommen, um uns die Wartezeit auf „Episode VII“ zu verkürzen.
PS: Es wird bald noch einen speziellen Artikel über die Hörspielreihe geben. Wer den nicht verpassen will, kann unseren RSS-Feed abnonnieren oder sich die Beiträge per Mail zuschicken lassen!
Mein „STAR-TREK-Fantum“ hat ja eine zeitlang Pause gemacht, um es mal so auszudrücken. Und ausgerechnet der Film der Reihe, den die meisten Fans als den schlechtesten bezeichnen, brachte mich wieder zurück: „STAR TREK V: Am Rande des Universums“. Linkara hat sich im neuesten Beitrag von „Atop the 4th Wall“ der Comicadaption dieses Films angenommen:
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„Die Fliege“ ist der Titel eines Horrorfilmklassikers von 1958 und eines Remakes von 1986. Doch warum eine Handlung auf zwei Stunden Kinofilmlänge aufblasen, wenn man sie doch viel kürzer erzählen kann. Ohne Schnörkel, ohne Tricks, doppelten Boden und schnell auf den Punkt kommend bietet uns der Komik-Zeichner Ralph Ruthe seine ganze eigene Version von „Die Fliege“. Und der große Vorteil: diese Version ist erfrischend kurz. Werfen wir also einen Blick auf dieses cineastische Kleinod deutscher Komödienkunst:
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