Der phantastische Adventskalender 2022 – Asterix Playmobil Adventskalender – Tag 6

Der Phantastische Adventskalender kehrt zum 10jährigen Jubiläum zurück und diesmal geht es ganz um das Playmobil-Set von Asterix und den Piraten. Jeden Tag wird das Piratenschiff ein Stück vollständiger und jeden Tag kommt passend zum Inhalt des Adventskalenders ein neues bisschen Trivia. Heute: Tag 6.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Das Phantastische Projekt im Internet:

→ PHANTUM – Der Podcast: https://phantum.podigee.io/
→ Videoseite: http://tube.phan.pro
→ Blog: https://blog.phan.pro

→ Facebook: https://www.facebook.com/DasPhantastischeProjekt/
→ Twitter: https://twitter.com/phantaspro

Wer möchte, kann das Projekt hier unterstützen:
→ Patreon: https://www.patreon.com/rethovomsee
→ Paypal: https://paypal.me/rethovomsee
→ Steady: https://steadyhq.com/de/phanpro

WERBUNG—————–
Dieser Kanal verwendet die Videoschnittprogramme von Magix für die Videobearbeitung: https://t.adcell.com/click.php?bid=69038-74407

Der phantastische Adventskalender 2022 – Asterix Playmobil Adventskalender – Tag 5

Der Phantastische Adventskalender kehrt zum 10jährigen Jubiläum zurück und diesmal geht es ganz um das Playmobil-Set von Asterix und den Piraten. Jeden Tag wird das Piratenschiff ein Stück vollständiger und jeden Tag kommt passend zum Inhalt des Adventskalenders ein neues bisschen Trivia. Heute: Tag 5.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Das Phantastische Projekt im Internet:

→ PHANTUM – Der Podcast: https://phantum.podigee.io/
→ Videoseite: http://tube.phan.pro
→ Blog: https://blog.phan.pro

→ Facebook: https://www.facebook.com/DasPhantastischeProjekt/
→ Twitter: https://twitter.com/phantaspro

Wer möchte, kann das Projekt hier unterstützen:
→ Patreon: https://www.patreon.com/rethovomsee
→ Paypal: https://paypal.me/rethovomsee
→ Steady: https://steadyhq.com/de/phanpro

WERBUNG—————–
Dieser Kanal verwendet die Videoschnittprogramme von Magix für die Videobearbeitung: https://t.adcell.com/click.php?bid=69038-74407

Der phantastische Adventskalender 2022 – Asterix Playmobil Adventskalender – Tag 4

Der Phantastische Adventskalender kehrt zum 10jährigen Jubiläum zurück und diesmal geht es ganz um das Playmobil-Set von Asterix und den Piraten. Jeden Tag wird das Piratenschiff ein Stück vollständiger und jeden Tag kommt passend zum Inhalt des Adventskalenders ein neues bisschen Trivia. Heute: Tag 4.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Das Phantastische Projekt im Internet:

→ PHANTUM – Der Podcast: https://phantum.podigee.io/
→ Videoseite: http://tube.phan.pro
→ Blog: https://blog.phan.pro

→ Facebook: https://www.facebook.com/DasPhantastischeProjekt/
→ Twitter: https://twitter.com/phantaspro

Wer möchte, kann das Projekt hier unterstützen:
→ Patreon: https://www.patreon.com/rethovomsee
→ Paypal: https://paypal.me/rethovomsee
→ Steady: https://steadyhq.com/de/phanpro

WERBUNG—————–
Dieser Kanal verwendet die Videoschnittprogramme von Magix für die Videobearbeitung: https://t.adcell.com/click.php?bid=69038-74407

Der phantastische Adventskalender 2022 – Asterix Playmobil Adventskalender – Tag 3

Der Phantastische Adventskalender kehrt zum 10jährigen Jubiläum zurück und diesmal geht es ganz um das Playmobil-Set von Asterix und den Piraten. Jeden Tag wird das Piratenschiff ein Stück vollständiger und jeden Tag kommt passend zum Inhalt des Adventskalenders ein neues bisschen Trivia. Heute: Tag 3.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Das Phantastische Projekt im Internet:

→ PHANTUM – Der Podcast: https://phantum.podigee.io/
→ Videoseite: http://tube.phan.pro
→ Blog: https://blog.phan.pro

→ Facebook: https://www.facebook.com/DasPhantastischeProjekt/
→ Twitter: https://twitter.com/phantaspro

Wer möchte, kann das Projekt hier unterstützen:
→ Patreon: https://www.patreon.com/rethovomsee
→ Paypal: https://paypal.me/rethovomsee
→ Steady: https://steadyhq.com/de/phanpro

WERBUNG———————————
Dieser Kanal verwendet die Videoschnittprogramme von Magix für die Videobearbeitung: https://t.adcell.com/click.php?bid=69038-74407

Der phantastische Adventskalender 2022 – Asterix Playmobil Adventskalender – Tag 2

Der Phantastische Adventskalender kehrt zum 10jährigen Jubiläum zurück und diesmal geht es ganz um das Playmobil-Set von Asterix und den Piraten. Jeden Tag wird das Piratenschiff ein Stück vollständiger und jeden Tag kommt passend zum Inhalt des Adventskalenders ein neues bisschen Trivia. Heute: Tag 2.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Das Phantastische Projekt im Internet:

→ PHANTUM – Der Podcast: https://phantum.podigee.io/
→ Videoseite: http://tube.phan.pro
→ Blog: https://blog.phan.pro

→ Facebook: https://www.facebook.com/DasPhantastischeProjekt/
→ Twitter: https://twitter.com/phantaspro

Wer möchte, kann das Projekt hier unterstützen:
→ Patreon: https://www.patreon.com/rethovomsee
→ Paypal: https://paypal.me/rethovomsee
→ Steady: https://steadyhq.com/de/phanpro

WERBUNG———————————
Dieser Kanal verwendet die Videoschnittprogramme von Magix für die Videobearbeitung: https://t.adcell.com/click.php?bid=69038-74407

Der phantastische Adventskalender 2022 – Asterix Playmobil Adventskalender – Tag 1

Der Phantastische Adventskalender kehrt zum 10jährigen Jubiläum zurück und diesmal geht es ganz um das Playmobil-Set von Asterix und den Piraten. Jeden Tag wird das Piratenschiff ein Stück vollständiger und jeden Tag kommt passend zum Inhalt des Adventskalenders ein neues bisschen Trivia. Heute: Tag 1.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Das Phantastische Projekt im Internet:

→ PHANTUM – Der Podcast: https://phantum.podigee.io/
→ Videoseite: http://tube.phan.pro
→ Blog: https://blog.phan.pro

→ Facebook: https://www.facebook.com/DasPhantastischeProjekt/
→ Twitter: https://twitter.com/phantaspro

Wer möchte, kann das Projekt hier unterstützen:
→ Patreon: https://www.patreon.com/rethovomsee
→ Paypal: https://paypal.me/rethovomsee
→ Steady: https://steadyhq.com/de/phanpro

WERBUNG—————–
Dieser Kanal verwendet die Videoschnittprogramme von Magix für die Videobearbeitung: https://t.adcell.com/click.php?bid=69038-74407

Der phantastische Adventskalender 2022: Asterix Playmobil Adventskalender – Vorabend

Die Adventszeit kommt. Vor zehn Jahren begann der Videokanal vom Phantastischen Projekt mit einem Phantastischen Adventskalender, also ist es Zeit, das Jubiläum zu begehen. In dieser Reihe schauen wir uns den Asterix Playmobil Adventskalender an und an diesem Vorabend geht es darum, den Kalender auszupacken und eine Vorschau zu bekommen, was uns an den nächsten 24 Tagen erwartet. Spoiler: Playmobil und Hintergrundinfo zu Asterix!

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Das Phantastische Projekt im Internet:

→ PHANTUM – Der Podcast: https://phantum.podigee.io/
→ Videoseite: http://tube.phan.pro
→ Blog: https://blog.phan.pro

→ Facebook: https://www.facebook.com/DasPhantastischeProjekt/
→ Twitter: https://twitter.com/phantaspro

Wer möchte, kann das Projekt hier unterstützen:
→ Patreon: https://www.patreon.com/rethovomsee
→ Paypal: https://paypal.me/rethovomsee
→ Steady: https://steadyhq.com/de/phanpro

WERBUNG——————————————–
Dieser Kanal verwendet die Videoschnittprogramme von Magix für die Videobearbeitung: https://t.adcell.com/click.php?bid=69038-74407

Albert Uderzo – Der Grandseigneur des französischen Comics feiert seinen 90. Geburtstag

Ein Einblick in das Asterix-Album Nr. 37, das im Oktober erscheint. © Les Editions Albert René/Uderzo-Goscinny

Albert Uderzo feiert seinen 90. Geburtstag. Bild © Les Editions Albert René/Uderzo-Goscinny
Albert Uderzo feiert seinen 90. Geburtstag. Bild © Les Editions Albert René/Uderzo-Goscinny

Albert (Aleandro) Uderzo muss schon bei seiner Geburt am 25. April 1927 in Fismes ahnen, dass er mit seinen Händen irgendwann Großes vollbringen wird. Die Natur spielt ihm einen Streich und stattet ihn mit sechs Fingern an jeder Hand aus. Alberts aus Italien stammende Eltern lassen ihrem Sohn die überflüssigen Finger jedoch bald entfernen. Kaum kann Albert einen Stift halten, beginnt er auch schon, wie wild, zu zeichnen. Dass diese lieb gewonnene Beschäftigung einmal zu seinem Beruf werden soll, liegt damals noch in weiter Ferne. Albert träumt nämlich davon, ein Clown zu werden. Besonders fasziniert ist er von einem Zirkusplakat, das einen Clown abbildet, der seinen Namen trägt. Uderzo erzählt heute:

„Dieser Albert muss mich später unbewusst zu den Knollnasen meiner Gallier inspiriert haben. So sind Asterix und Obelix an meiner Stelle Clowns geworden.“

Sein Zeichentalent wird jedoch schnell entdeckt. Er begeistert bereits in der Grundschule seine Lehrerin und den Direktor, indem er mit seinen Zeichnungen kleine Geschichten erzählt. Schon mit 14 Jahren wird er von einem großen Pariser Verlag engagiert, um für das Jugendmagazin „Junior“ zu zeichnen. Stolz betrachtet er seine erste Veröffentlichung. Er ist damals, und bleibt bis heute, ein reiner Autodidakt, der auch nach seinen ersten Versuchen als Berufszeichner, nie eine Kunstakademie besucht, sondern sich alles selbst beibringt. Auch seine angeborene Farbenblindheit hat keinen negativen Einfluss auf seine Zeichenkarriere. Damals will Albert am liebsten eines Tages für Walt Disney arbeiten. Dieser Jugendtraum verblasst jedoch langsam, als Albert mit 18 Jahren seine ersten Comic Strips veröffentlicht und feststellt, dass er lieber selbstständig arbeitet.

„Ich wollte mir meine Unabhängigkeit bewahren. Da bin ich ganz wie Asterix!“

Er arbeitet für französische und belgische Zeitungen sowie Illustrierte und bietet verschiedenen Agenturen seine Comics und satirischen Zeichnungen an. Zu diesem Zeitpunkt lässt er sich noch stark von amerikanischen Comics und deren Heldenmythen beeinflussen. Ein Jahr lang quält er sich als Zwischenphasenzeichner bei einer Trickfilm-Produktion, als er eine Kleinanzeige zu einem Comic-Wettbewerb in der Tageszeitung France Soir sieht. Sein erster Titelheld entsteht: Clopinard, der auch umgehend vom Verlag Du Chêne veröffentlicht wird. Angeregt von Werbeplakaten in der U-Bahn, meldet er sich bei der Comic-Zeitschrift O.K, in deren Auftrag eine ganze Reihe von Comic-Helden entsteht.

Der Militärdienst unterbricht diese Arbeit und als er 1949 entlassen wird, gibt es O.K. nicht mehr. Der Zufall bringt ihn zu France Dimanche, wo er als zeichnender Reporter das Tagesgeschehen festhält. Solange, bis er einer belgischen Agentur auffällt, die ihn unter Vertrag nimmt. Bei seinem ersten Besuch in Brüssel trifft er Jean-Michel Charlier und erfindet mit ihm „Belloy, Ritter ohne Rüstung“ und die Abenteuer der beiden tollkühnen Piloten „Tanguy und Laverdure“. Der Begegnung mit Charlier soll jedoch ein viel wichtigeres Treffen folgen: Uderzo begegnet im Jahr 1951 zum erstem Mal René Goscinny. Die beiden werden schnell enge Freunde und entwickeln schon bald gemeinsam ihre erste Comic-Figur, den Indianer „Umpah-Pah“, die allerdings erst viel später, 1958 veröffentlicht wird. Bis dahin entstehen aber zwei andere prominente Comic-Helden, Pitt Pistol und Luc Junior.

Im September 1953 heiratet Albert Uderzo Ada Milani, mit der er bis heute verheiratet ist. Im Juli 1956 kommt Tochter Sylvie zur Welt. Im gleichen Jahr gründet er zusammen mit René Goscinny, Jean-Michel Charlier und Jean Hébard ihr eigenes Pressebüro und eine eigene Werbeagentur: Edipresse und Edifrance. Das Team ist überaus produktiv, die Firmen sind blendend im Geschäft.
Doch Anweisungen und Zwänge seitens der Verleger und Werbekunden wurden zunehmend lästig. So ist 1959 die Zeit gekommen, um etwas Neues zu schaffen. Aus einer Kooperation unter anderem mit dem Radiosender RTL entsteht eine neue, eigene Zeitschrift. Sie ist als Wegweiser für Jugendliche gedacht und erhält den Namen „Pilote“. Kurze Zeit später soll sie zur Wiege des Comichelden Asterix werden.

© Les Editions Albert René/Uderzo-Goscinny
© Les Editions Albert René/Uderzo-Goscinny

Uderzo zeichnet ab der ersten Ausgabe zwei Serien für Pilote: Micheal Tanguy mit Jean-Michel Charlier und Asterix mit René Goscinny. Eigentlich arbeiten Uderzo und Goscinny damals an
einem Comic, in dem Reineke Fuchs im Mittelpunkt stehen soll und wollen damit Klassisches mit Modernem verbinden. Doch dann geschieht die Katastrophe: Drei Monate vor der geplanten Erstveröffentlichung kommt ihnen Jen Trubert mit der gleichen Idee zuvor. Schnellstens muss ein neuer Einfall her. Ein französisches Thema soll es sein, als Antwort auf die Flut von amerikanischen Themen und der Humor darf nicht zu kurz kommen. Beim Rekapitulieren der französischen Geschichte bleiben Uderzo und Goscinny schließlich bei den Galliern und dem Namen des französischen Nationalhelden Vereingetorix hängen. Just entsteht die Idee, die Namen der gallischen Comichelden alle auf –ix enden zu lassen. Nun muss man sich noch einigen, wie dieser neue Held des Widerstands aussehen soll. Uderzo will einen starken Muskelmann nach dem traditionellen Heldenbild. Goscinny dagegen stellt sich eher einen Antihelden, einen unauffälligen, harmlosen Knirps vor. Nach einigen Diskussionen und diversen Neuversuchen, kommt der kleine mutige gallische Krieger „Asterix“ aus dem Kasten: mit gewaltiger Nase, angriffslustig hochgestelltem Schnurrbart, locker sitzenden Fäusten und Flügelhelm. Als Gegenpol entwickeln die beiden Comicgenies „Obelix“: Er ist der große dicke, tapsige Freund von Asterix, der als verfressen, empfindsam, Hinkelsteine werfend und leicht aufbrausend dargestellt wird, und somit alle Fehler übernehmen muss. Das gallische Dorf wird von Uderzo in die Bretagne verlegt, Goscinny verlangte nur einen Ort, nicht zu weit vom Meer entfernt, damit die Gallier einfach reisen können.

1961 übernimmt der Verleger Dargaud die Zeitschrift Pilote, Edipress und Edifrance wird von den leitenden Angestellten übernommen und Albert Uderzo arbeitet wieder freiberuflich.
Keinen Tag zu früh. Denn der Comic über das kleine Gallische Dorf wird ein voller Erfolg und schon 1961 erscheint Asterix zum ersten Mal als längere Geschichte in Form von Comic-Alben, das erste Abenteuer ist „Asterix der Gallier“. In den folgenden Jahren entwickelt sich Asterix nicht nur in Frankreich zu einem der beliebtesten Comics und lässt die verkaufte Auflage schon bald auf über eine Million Exemplare steigen. Uderzo zieht daraufhin mit seiner Frau Ada und Tochter Sylvie von Bobigny nach Paris und erhält mehrere Auszeichnungen für seine Comics. 1965 schickt
Frankreich seinen ersten Satelliten in den Weltraum – er heißt Asterix. 1967 hat der erste Asterix-Zeichentrickfilm Premiere: Asterix der Gallier. 1969 erhält Uderzo – wie auch Goscinny – den Titel eines „Chevalier des Arts et des Lettres“, etwas später den „Ordre national du Mérite“, den französischen Verdienstorden. 1974 gründen Albert und René die Studios Idéfix, um auch die Asterix-Filmprojekte selbst zu realisieren. 1976 kommt der zweite Zeichentrickfilm in die Kinos: Asterix erobert Rom. Asterix ist überhaupt in aller Munde. Die frechen Sprüche aus Alben werden zu geflügelten Worten, selbst General de Gaulle neckt seine Minister mit Namen aus dem gallischen Dorf.

Plötzlich der große Schock: Am 5. November 1977 stirbt René Goscinny völlig unerwartet während eines Belastungstests und hinterlässt nach 26jähriger Zusammenarbeit eine schmerzliche Lücke bei Uderzo. Asterix droht gemeinsam mit Goscinny zu sterben, doch sein Verlag zwingt Uderzo gerichtlich zum Abschluss des laufenden Projekts „Asterix bei den Belgiern“. Was ihm zunächst als
unerträgliche Last erschien, wird ihm später doch zur positiven Selbstbestätigung. Seit dem stellt sich Uderzo der Herausforderung, die Abenteuer des kleinen Galliers in Alleinregie zu zeichnen, zu schreiben und zu verlegen. Er gründet gemeinsam mit der Witwe von Goscinny den Verlag Les Editions Albert René. Dem Debüt „Der große Graben“ folgen bis heute weitere Asterix Geschichten. Natürlich sind die Abstände zwischen den Abenteuern größer geworden: „Früher konnten wir uns die Arbeit eben teilen“, aber vom Aufhören ist bei Uderzo nie die Rede.

Bis heute ist Asterix in weit über 110 Sprachen und Dialekte übersetzt worden und erfreut sich einer breiten Leserschaft. Mehr als 370 Millionen Asterix-Bände sind weltweit verkauft worden, dazu kommen zwölf Zeichentrickfilme. Mal als Zeichentrick, mal mit Schauspielern wie Gérard Depardieu als Obelix. Auch die Leser sind stets begeistert und so ist es nicht verwunderlich, dass Uderzo über die Jahre diverse Preise und Auszeichnungen erhält, unter anderem die „goldene Leinwand“, den „Prix du Génie“, und den „European Video Award“. 2004 wird er auf dem internationalen Comic-Salon in Erlangen mit dem Max und Moritz-Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

2011: Die Éditions Albert René gehen über in den Besitz von Hachette Livre. Nach 70 Jahren des Zeichnens entschließt sich Albert Uderzo, die Stifte aus der Hand zu legen. „Er braucht auch ein bisschen Erholung“, erklärt er. Aber mit der Leidenschaft fürs Zeichnen, die er zum Beruf machte, wirkt er voller Begeisterung an seinen Figuren weiter, und arbeitet eng zusammen mit den beiden neuen Autoren Jean-Yves Ferri und Conrad Didier am 35. und 36. Album!

Aktuell arbeiten die beiden am Album 37 „Asterix in Italien“, welches am 19. Oktober 2017 im Handel erscheint. Der Grandseigneur des Comics könnte sich natürlich jeder Zeit komplett
zur Ruhe setzen und sich mit seinen Werken in eine stille Kammer zurückziehen, aber er mischt auch mit seinen 90 Jahren bei den neuen Abenteuern von Asterix immer wieder mal mit. Von seinem Tatendrang geht nichts verloren:

“Ich möchte weitermachen, solange es mir möglich ist und solange man meine Geschichten lesen will. Im Grunde habe ich immer davon geträumt, das zu machen, was ich jetzt mache – ich bin ein Clown, der zeichnen kann. Und ich träume noch immer.“

Ein Einblick in das Asterix-Album Nr. 37, das im Oktober erscheint. © Les Editions Albert René/Uderzo-Goscinny
Ein Einblick in das Asterix-Album Nr. 37, das im Oktober erscheint. © Les Editions Albert René/Uderzo-Goscinny

„Asterix“ erscheint auf Deutsch beim Egmont Ehapa Verlag.

Quelle: Egmont Ehapa Verlag / © 2017 Les Éditions Albert René

Werbung

ASTERIX: „Der Papyrus des Cäsar“ – Band XXXVI

(c) Egmont Ehapa Verlag
(c) Egmont Ehapa Verlag

Schon seit ein paar Tagen ist das neueste Abenteuer des kleinen Galliers Asterix im handel zu haben, Band 36. Es trägt den Titel „Der Papyrus des Cäsar“ und ist der zweite Band, der von dem neuen Team Jean-Yves Ferri und Didier Conrad geschrieben wurde. Offenbar ist es bei „Asterix“ üblich, dass jedes zweite Abenteuer in der Heimat spielt, und nach der Reise zu den Pikten im vorigen Album ist nun also eine Geschichte dran, die innerhalb der Grenzen Galliens ihren Lauf nimmt. Gut, mit Einschränkung: Die Helden bleiben innerhalb der Grenzen Galliens, ihren Anfang nimmt die Geschichte aber in Rom, bei Julius Cäsar. Selbiger ist nämlich unter die Autoren gegangen. „Kommentare zum Gallischen Krieg*“ soll das Werk heißen und der Welt die Einzigartigkeit Cäsars vor Augen führen. Seinem Berater Syndicus stößt bei dem Werk nur eine Passage auf: das Kapitel „Rückschläge im Kampf gegen die unbeugsamen Gallier von Aremorica“. Haarklein und ziemlich ehrlich hat Cäsar hier seine Händel mit den Galliern um Asterix und Obelix aufgezeigt. Syndicus ist allerdings der Meinung, dass das niemand zu wissen braucht. Wenn Cäsar diese ganzen Sachen einfach verschweigt, wird er als Held dastehen. Und überhaupt – die Gallier! Wer in Rom weiß schon von denen? Cäsar stimmt zu und so wird eine Rolle aus dem Gesamtpapyrus entfernt. Allerdings gibt es einen nubischen Schreiber namens Bigdatha, der die Rolle in Sicherheit bringt und dem gallischen Aktivisten Polemix zuführt. Polemix will dieses Kapitel aus Cäsars Geschichte unbedingt an die Öffentlichkeit bringen, zuerst muss er sich aber vor den Römern retten. Dazu flüchtet er in das gallische Dorf, von dem in dem Papyrus so viel die Rede ist. Doch Syndicus lässt nicht locker und will die Herausgabe der Papyrusrolle mit Hilfe der Truppen, die um das gallische Dorf stationiert sind, erzwingen. Miraculix sieht nur eine Möglichkeit, die Wahrheit ans Licht zu bringen: Während das Dorf die römischen Legionen ablenkt, brechen er, Asterix, Obelix und Polemix in den Karnutenwald auf. Dort soll Archäopterix, der weiseste der Druiden, sich den Inhalt der Rolle einprägen, damit die Geschehnisse mündlich überliefert werden können…

Das neue Abenteuer nimmt – ganz in der Tradition von Asterix – neben den historischen auch deutliche Bezüge zur Gegenwart. Polemix etwa wurde nach dem Wikileaks-Aktivisten Julian Assange gestaltet und auch die Handlung lehnt sich an dessen Geschichte an: Unbequeme Wahrheiten, die die Regierenden gern verschweigen möchten, ein kleiner Einzelkämpfer aber ans Licht bringen möchte. Auch wird wieder Gegenwartstechnologie ins Asterix-Zeitalter übertragen, etwa mit den Brieftauben, die zum Versand von Kurznachrichten gedacht sind. Sehr originell finde ich auch die Idee, dass die Gallier ihr Horoskop lesen, das aber nicht nach Sternzeichen, sondern ganz in keltischer Tradition nach Bäumen aufgeteilt wird. Auch hier gibt es kritische Anmerkungen zum Zeitgeschehen, etwa wenn Methusalix und Obelix ihr Horoskop zu ernst nehmen und Miraculix dazu meint, dass es ein seltsames Phänomen sei, wenn die Menschen alles glauben, nur weil es aufgeschrieben wurde.

Der Geschichte selbst liegt eine raffinierte Idee zugrunde und Einzelgags, Runninggags und die Handlung selbst bilden eine gute Einheit. Die Gags wirken nie aufgesetzt oder in die Handlung hineingezwungen und die Übersetzung tut ihr übriges, den Spaß ins Deutsche herüberzubringen. Bestes Beispiel der Leistung der Übersetzung ist eine Kaskade von Wortspielen über Bäume in einer Szene, als sich ein paar Römer als Bäume tarnen, um das gallische Dorf auszuspionieren.
Natürlich ist nicht jede Szene und jeder Gag vollständig gelungen. Etwas merkwürdig fand ich beispielsweise die Einhörner im Karnutenwald**, aber nach dem Besuch in Atlantis in „Obelix auf Kreuzfahrt“ sind wohl auch pure Fantasy-Momente Teil des Asterix-Kosmos. Der Handlung geliegt es aber, die Schwächen auszugleichen, beziehungsweise, sie macht es einfach, darüber hinweg zu sehen.

Conrad, dem Zeichner, gelingt es immer noch, den Zeichenstil von Uderzo fast perfekt zu kopieren. Alle Figuren, die man bereits kennt, sehen exakt so aus wie von Uderzo gezeichnet, und neue Figuren passen sich perfekt in das Bild ein. Ein eigener Stil blitzt ab und zu, allerdings sehr selten einmal durch.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das neue Album sehr gut gefallen hat. Es ist zwar kein großer Klassiker, aber eine gute Geschichte, die zu keinem Zeitpunkt langweilig wird. „Asterix“ befindet sich mit diesem Zeichner/Autoren-Team auf einem guten Weg. Habe ich was vergessen? Ach ja, die traditionelle Schlussformel, mit der man offenbar jede Asterix-Rezension beenden muss: BEIM TEUTATES!

„Asterix 36: Der Papyrus des Cäsar“ als Comic-Album, Hardcover und eBook kann unter anderem hier bestellt werden.***

Am 5. November escheint die Luxusedition des Bandes, limitiert auf nur 999 Exemplare! Auf 128 Seiten finden sich das Comicabenteuer, ein umfangreiches Making-of und die Original-Bleistiftzeichnungen des neuen Asterix-Zeichners Didier Conrad. Diese Luxusedition erscheint im Überformat, mit Spotlackierung und in Leinen gebundenen Rücken. Sie kann hier bestellt werden.***

*= Das hat einen realen Hintergrund, denn der echte Julius Cäsar schrieb das Werk „Comentarii de Bello Gallico„. Cäsars „Macke“, die in den Asterix-Alben immer dargestellt wird, nämlich dass er von sich selbst in der dritten Person („er“) spricht, stammt aus dem „Bello Gallico“. Cäsar hat dieses tatsächlich auch in der dritten Person verfasst, um den Anschein der Objektivität vorzugeben.

**= Streng genommen muss man aber auch sagen: Da der Karnutenwald selbst in dieser Form nie existiert hat (Goscinny und Uderzo haben sich vom gallischen Volk der Karnuten und ihren Gebräuchen inspirieren lassen, den Wald allerdings erfunden), können dort selbstverständlich auch Einhörner leben. Ich fand’s nur ein wenig merkwürdig.

***= Sponsored Link

 

Die Gallier sind zurück! – Das Cover des 36. Asterix-Albums ist enthüllt: „Der Papyrus des Cäsar“

DER PAPYRUS DES CÄSAR, Band 36 der Abenteuer von Asterix dem Gallier, ist ab dem 22. OKTOBER 2015 im Handel erhältlich. Heute wurde das COVER feierlich im Rahmen einer Pressekonferenz in Paris enthüllt!

(c) Egmont Ehapa Verlag
(c) Egmont Ehapa Verlag

Das Szenario des neuen Albums entstammt der Feder von Jean-Yves FERRI, die Zeichnungen von Didier CONRAD. Beide gehören inzwischen zu den Stars der Comicszene und müssen ihr Talent nicht mehr unter Beweis stellen. Ferri und Conrad haben sich 2013 kennengelernt und zusammen an ASTERIX BEI DEN PIKTEN gearbeitet. Der Druck war groß, die Erwartungen hoch: Es war das erste Asterix-Album, das von neuen Autoren erdacht und verfasst wurde – unter dem wohlwollenden Blick von Albert Uderzo, der drei Jahre zuvor beschlossen hatte, seinen Stift nach über 70 Jahren Karriere als Zeichner niederzulegen. Acht Jahre lang hatten die Fans in aller Welt mit Spannung und Ungeduld auf einen neuen Band gewartet. Das Album wurde weltweit ein Riesenerfolg (über 5,4 Mio. Exemplare in 24 Sprachen und Dialekten wurden verkauft) und das Highlight des Jahres 2013.

Getragen von der Begeisterung der Leser und dem Vertrauen, das Albert Uderzo und Anne Goscinny (Tochter von René Goscinny) ihnen schenkten, stürzten sich die beiden Autoren voller Tatendrang in die Schöpfung eines neuen Abenteuers. Ihr Leitsatz: die Tradition dieser von den beiden genialen Comic-Autoren Goscinny und Uderzo ins Leben gerufenen und weltweit erfolgreichen Serie zu respektieren.

Der Erfolg des vorigen Albums lieferte ihnen die Idee zu dem neuen Werk. Zwei Jahre lang tauschten sich Conrad und Ferri aus, skypten, schickten sich Skizzen, Entwürfe, Korrekturen und Änderungen hin und her, und präsentierten schließlich DER PAPYRUS DES CÄSAR: ein Abenteuer in bester Asterix-Tradition. Der vorige Band führte unsere gallischen Helden zu den schottischen Klans nach Kaledonien, daher spielt der neue Band wieder in Gallien. Cäsar wird also aus Rom anreisen müssen, um sich mit seinen Lieblingsfeinden unterhalten zu können!

Während alle Welt gespannt auf das Erscheinen des neuen Abenteuers wartet, wurden bereits erste Details bekannt gegeben. Uderzo verkündete in heiterem und auch stolzem Ton, er sei schwer beeindruckt von der genialen Intrige, die das Autorenduo mit den Ereignissen des Gallischen Krieges verflochten habe: Geschichte in der Geschichte sozusagen!

Und weil eine gute Geschichte immer auch einen guten Bösewicht braucht, wurde kurz darauf die Figur des Bonus Promoplus, der Berater Cäsars, enthüllt. Er soll eine wohldosierte Mischung aus verschiedenen zeitgenössischen Persönlichkeiten sein. Spannend! Aber worum geht es nun in dem Papyrus? Welche Rolle spielt Cäsar in diesem Abenteuer? Werden die Gallier das Römische Reich wieder zum Erzittern und Julius zur Weißglut bringen?

Am 29. Oktober 2015 feiert Asterix seinen 56. Geburtstag. Es verspricht, ein rauschendes Fest zu werden; die Faszination, die der Gallier auslöst, ist ungebrochen. Das Geheimnis seiner ewigen Jugend ist natürlich im großartigen Talent seiner Schöpfer begründet – und dem Talent derjenigen, die ihr Erbe angetreten haben.

Hinter dem Erscheinen dieses neuen Abenteuers verbirgt sich vor allem eine zutiefst menschliche Geschichte, die Geschichte zweier Jungs, die eine Leidenschaft für Comics im Allgemeinen und für Asterix im Besonderen teilen. Jean-Yves Ferri und Didier Conrad sind beide im selben Jahr wie der schnurrbärtige Gallier geboren. Sie sind mit seinen Reisen und den Nöten der Bewohner im Dorf der Verrückten aufgewachsen. Heute halten sie den Stift in der Hand und erfüllen diese Figuren mit Leben.

Albert Uderzo war immer überzeugt davon, dass Asterix weiterleben und den Millionen von Lesern der Serie noch viel Freude bereiten müsse. Ferri und Conrad liefern dafür einmal mehr den Beweis: Asterix wird noch viele Abenteuer erleben und sie mit der ganzen Welt teilen.

Quelle: Egmont Ehapa