„Maleficent – Die dunkle Fee“ – ab Mai im Kino

(c) Walt Disney Pictures
(c) Walt Disney Pictures

Walt Disney Pictures präsentiert MALEFICENT – DIE DUNKLE FEE (MALEFICENT) mit Oscar®-Preisträgerin Angelina Jolie in der Titelrolle. 2014 feiert die böse Fee, die in Disneys Zeichentrick-Klassiker DORNRÖSCHEN (SLEEPING BEAUTY) von 1959 die Prinzessin verfluchte, ihr 55. Jubiläum. Maleficent avancierte zu einer der berühmtesten Disney-Figuren aller Zeiten. Jetzt kehrt sie in der Live-Action-Version des Märchens auf die Leinwand zurück – und enthüllt so manches Geheimnis.
„Als kleines Mädchen liebte ich Maleficent“, erzählt Angelina Jolie. „Sie war meine Lieblingsfigur. Ich hatte Angst vor ihr, verehrte sie aber auch.“ Genau diese Dualität reizte auch Produzent Joe Roth: „Dieser Film handelt von einer Figur, die wir nur als hartherzig kennen. Aber unsere Variante stellt die Frage nach dem Warum. Ich wünsche mir, dass die Zuschauer mit MALEFICENT – DIE DUNKLE FEE in eine Welt eintauchen, die sie noch nie zuvor gesehen haben – und sie mit dem Gefühl verlassen, dass es für jeden Hoffnung und Erlösung gibt.“

MALEFICENT – DIE DUNKLE FEE erforscht die nie erzählte Geschichte der berühmtesten aller Disney-Schurkinnen aus dem Klassiker DORNRÖSCHEN und zeigt den Verrat, der ihr gutes Herz schließlich zu Stein werden lässt. Getrieben von Rachsucht und dem grimmigen Wunsch, ihr Reich zu verteidigen, belegt Maleficent Aurora, die neugeborene Tochter des Menschenkönigs, mit einem grausamen Fluch, der nicht rückgängig zu machen ist. Als die Prinzessin heranwächst, gerät sie unweigerlich zwischen die Fronten der verfeindeten Mächte: ihrer liebgewonnenen Heimat, dem Reich des Waldes, und dem Königreich der Menschen, das sie eines Tages regieren soll. Maleficent erkennt, dass Aurora der Schlüssel sein könnte, damit endlich wieder Frieden im Land einkehrt, und sieht sich zu drastischen Maßnahmen gezwungen, die beide Welten für immer verändern werden.

Der mit zwei Oscars® ausgezeichnete Produktionsdesigner Robert Stromberg (AVATAR – AUFBRUCH NACH PANDORA, ALICE IM WUNDERLAND) gibt mit MALEFICENT – DIE DUNKLE FEE sein Regiedebüt. Als Produzent zeichnet Joe Roth (DIE FANTASTISCHE WELT VON OZ, SNOW WHITE AND THE HUNTSMAN) verantwortlich. Das Drehbuch verfasste Linda Woolverton (DER KÖNIG DER LÖWEN, DIE SCHÖNE UND DAS BIEST). Als ausführende Produzenten fungieren Angelina Jolie, Michael Vieira, Don Hahn, Palak Patel, Matt Smith und Sarah Bradshaw.
Zur hochkarätigen Besetzung zählen Sharlto Copley (DISTRICT 9), Elle Fanning (SUPER 8), Sam Riley (ON THE ROAD), Imelda Staunton (VERA DRAKE), Juno Temple (ABBITTE) und Lesley Manville (LÜGEN UND GEHEIMNISSE).

Zum Kreativteam hinter den Kulissen zählen der Oscar®-gekrönte Kameramann Dean Semler (DER MIT DEM WOLF TANZT, IN THE LAND OF BLOOD AND HONEY), die Produktionsdesigner Gary Freeman (DER SOLDAT JAMES RYAN, DIE BOURNE VERSCHWÖRUNG) sowie Dylan Cole, die zweifach Oscar®-nominierte Kostümbildnerin Anna B. Sheppard (SCHINDLERS LISTE, DER PIANIST) und der legendäre Maskenbildner und siebenfache Oscar®-Gewinner Rick Baker (PLANET DER AFFEN, MEN IN BLACK). Den Schnitt übernahmen Chris Lebenzon (ALICE IM WUNDERLAND, FRANKENWEENIE) und Rick Pearson (UNITED 83, IRON MAN 2).

DAS MÄRCHEN VON „DORNRÖSCHEN“

Die Disney-Figur Maleficent trat erstmals 1959 in DORNRÖSCHEN („Sleeping Beauty“) auf. Aber das Märchen von der Prinzessin, die durch einen Fluch in ewigen Schlaf versetzt wird, zählt zu den ältesten der Welt. Die Geschichte von Dornröschen entwickelte sich – wenn auch unter verschiedenen Namen – über geschätzte 400 Jahre. Zählt man vereinzelte Elemente aus dem Mittelalter dazu, sind es sogar tausend Jahre. Erste Niederschriften gehen auf die altfranzösische Novelle „Perceforest“ (um 1330) zurück. 1636 dann veröffentlichte der italienische Erzähler Giambattista Basile „Sonne, Mond und Talia“ in seinem Band „Das Märchen der Märchen oder Unterhaltung für Kinder“. Das Werk gilt als das erste gedruckte Märchenbuch. 1697 erschien „Die schlafende Schöne im Wald“ von Charles Perrault in dessen Märchensammlung „Contes de ma mère l’oye“ („Erzählungen von Mutter Gans“). Bei Perraults Version bedienten sich die Brüder Grimm für ihre Variante „Dornröschen“, die 1812 in den „Kinder- und Hausmärchen“ auftauchte.

Die Ursprünge von Maleficent als weibliche Verkörperung des Bösen sind dagegen unklar. In Giambattista Basiles Märchen kommt zwar eine eifersüchtige, rachgierige Königin vor. Als Ehefrau des Regenten ist sie jedoch keine Außenseiterin, die die Königsfamilie mit einem Fluch belegt. Bei Charles Perrault hingegen ist eine finstere Fee der Bösewicht. Seine Version kommt der von Disney also am Nächsten. Perrault führte auch den edlen Prinzen ein, dessen Kuss den Fluch brechen kann.

So fiel im 20. Jahrhundert Autoren, Zeichnern und der Schauspielerin Eleanor Audley die Aufgabe zu, Maleficent für den Disney-Klassiker DORNRÖSCHEN umzusetzen. Die Produktion des Films nahm zehn Jahre und sechs Millionen Dollar in Anspruch. Damit war DORNRÖSCHEN der bis dato teuerste Disney-Film aller Zeiten. Und Maleficent ist noch heute die beliebteste und gefürchtetste Figur unter Disneys Bösewichten.

DER REGISSEUR UND SEINE VISION

Produzent Joe Roth traf eine durchaus gewagte Entscheidung, als er Regie-Neuling Robert Stromberg ein Projekt dieser Größenordnung anvertraute. „Rob Stromberg und ich hatten gerade DIE FANTASTISCHE WELT VON OZ (OZ THE GREAT AND POWERFUL, 2013) fertiggestellt“, berichtet Roth. „Ich kannte seine Arbeit bereits aus ALICE IM WUNDERLAND (ALICE IN WONDERLAND, 2010) und AVATAR – AUFBRUCH NACH PANDORA (AVATAR, 2009), für die Robert beide Male eine Oscar® gewonnen hat.“

„Als Disney mit MALEFICENT – DIE DUNKLE FEE an mich herantrat, hatte ich bereits mehrere große, visuell anspruchsvolle Filme gemacht. Und dabei ist mir eines klargeworden: Das Publikum sucht sich einen Film aus, lange bevor es weiß, worum es in diesem Film geht“, fährt Roth fort. „Was den Ausschlag gibt, sind die allerersten Eindrücke und Bilder, die es zu sehen bekommt. Also dachte ich mir: Angelina ist eine erfahrene Schauspielerin, Robert wird einen großartigen Regisseur abgeben. Und wenn es ihm erneut gelingt, einen eigenständigen visuellen Stil wie in AVATAR, ALICE IM WUNDERLAND und DIE FANTASTISCHE WELT VON OZ zu kreieren, dann wird ein Märchen wahr.“

Stromberg ließ sich von dem großen Namen Angelina Jolie und dem großen Budget seines Regiedebüts nicht einschüchtern. „Ich habe als Künstler angefangen, von ersten Kinderzeichnungen mit Buntstift über Vorsatzmalerei und Ausstattung bis zum Szenenbild“, erklärt der Regisseur. „Als Künstler sucht man immer nach der größtmöglichen Leinwand – und diese war gigantisch. Ein Projekt zu stemmen, das größer war als alles, was ich bislang gemacht hatte – das machte gerade den Reiz aus. MALEFICENT – DIE DUNKLE FEE kam genau zum richtigen Zeitpunkt, denn ich sah mich ohnehin gerade nach neuen Herausforderungen in meiner Karriere um.“

Und Stromberg brachte klare Vorstellungen zur optischen Gestaltung des Films mit. „Ich wollte nicht nur Fantasy-Elemente und eine surreale Anmutung, Maleficent sollte vor allem realistischer werden“, erläutert der Regisseur. „In einigen meiner früheren Filme standen die surrealen Elemente im Vordergrund und prägten entsprechend den Film. In MALEFICENT – DIE DUNKLE FEE gehen wir es umgekehrt an: Wir verankern die Geschichte in der Realität und fügen erst dann märchenhafte Elemente hinzu. Daraus ergibt sich ein völlig neuer Look.“

Einen Trailer des Films mit Lana del Reys Version des Liedes „Once upon a Time“ kann man sich hier anschauen!

Text-Quelle: Walt Disney Pictures

Technische Rezension: „Ghostbusters“ von Ivan Reitman – Vergleich DVD / Standard-Blu-Ray / Mastered in 4K-Blu-Ray

(c) Sony Pictures
(c) Sony Pictures

OT:                      GHOSTBUSTERS
Laufzeit                101 Min (DVD) / 105 Min (BD) / 105 Min (M-4K-BD)
FSK-Freigabe:      ab 12 Jahren
Studio                  Sony Pictures Home Entertainment
Herstellungsjahr: USA 1984
Tonformate:          Deutsch Dolby Surround 3.0 (DVD)
Englisch Dolby Digital 5.1     (DVD)
Deutsch Dolby TrueHD 5.1   (BD)
Englisch Dolby TrueHD 5.1   (BD)
Deutsch Dolby TrueHD 5.1   (M-4K-BD)
Englisch Dolby TrueHD 5.1   (M-4K-BD)
Sowie auf den Discs weitere Sprachen in verschiedenen Formaten
Extras:                   Pappschuber (nur Mastered in 4K-Blu-Ray)
Hauptdarsteller:   Bill Murray, Dan Aykroyd, Harold Ramis, Ernie Hudson, Sigourney Weaver, Rick Moranis, Annie Potts, William Atherton, David Margulies
Regie:                   Ivan Reitman

 

Handlung:

Als die drei Parapsychologen, die Doktoren Venkman, Stenz und Spengler wegen den  unlauteren Experimenten von Dr. Venkman von der Universität verbannt werden, gründen sie zusammen die Firma „Ghostbusters“, um von da an gegen Bezahlung Geister zu jagen und zu fangen. Das zunehmende Auftreten von Geistererscheinungen in New York ist für die drei zuerst ein großes Glück, zumindest in finanzieller Hinsicht, doch schon bald offenbart sich das ganze Ausmaß dieser Erscheinungen. Eine äonenalte sumerische Gottheit schickt sich an, in unsere Welt zurückzukehren. Ihr Auftauchen wäre eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes, welche die Welt, wie wir sie kennen, vernichten würde. Ab diesem Zeitpunkt müssen unsere Helden nicht nur um ihr eigenes, sondern um das Überleben der gesamten Menschheit kämpfen…

 

Info:

Diesesmal gibt es nicht nur eine Rezension der Blu-Ray, sondern gleichzeitig auch einen Vergleich zwischen der alten DVD-Erstauflage von 1999, der 2009 erschienenen Blu-Ray und der 2013er Mastered in 4K Blu-Ray.

Bei der „Mastered in 4K Blu-Ray“ (M-4K-BD) ist zu beachten, dass es sich hierbei um eine ganz gewöhnliche 50 GB Disc handelt und NICHT um das Nachfolgeformat, an dem schon seit einigen Jahren gearbeitet wird. Es wird auch kein UHD/4K-Player benötigt (welche es ebenfalls noch gar nicht gibt), ebenso wenig wie ein entsprechender UHD/4K-Flatscreen, ein ganz gewöhnlicher BD-Player und HD-Fernseher genügen.

Dieser Film, wie auch alle anderen Filme auf M-4K-BDs, wurde hier nochmals komplett neu in 4K eingescannt, restauriert, bearbeitet, als Kopie auf 1080p herunterreduziert und wieder auf Blu-Ray gepresst.

Wobei nicht alle diese M-4K-BDs wirklich über eine stark verbesserte Bildqualität verfügen, da z.B. „The Amazing Spiderman“ ebenso wie das Remake von „Total Recall“ schon in 4K produziert wurden und die Standart-Blu-Rays auf diesem Master basieren.

 

Die Fortsetzung „Ghostbusters II“ ist leider bis heute nur auf DVD verfügbar, aber vielleicht erscheint sie ja, wenn endlich der schon seit langem angekündigte dritte Teil ins Kino kommt. Leider wird hier einer der Original-Ghostbusters nicht mehr dabei sein können, Harold Ramis starb vor wenigen Wochen. Er verkörperte in den beiden Filmen den Wissenschaftler Egon Spengler, außerdem schrieb er auch am Drehbuch zu den „Ghostbusters“-Filmen mit. Aber auch Bill Murray, der Dr. Peter Venkman spielte, ziert sich noch, in dem neuen Film mitzuspielen. Es bleibt also abzuwarten wer von der alten Garde außer Dan Aykroyd in „Ghostbusters III“ mitspielen wird. Zumindest soll er jetzt auf jeden Fall gedreht werden.

 

Bild:

DVD:

  • starker Rotstich, dadurch wirken zwar die Farben kräftiger, was aber vor allen Dingen die Schwächen des Bildes übertüncht;
  • typisches leicht matschiges SD-Bild, Details sind nicht wirklich gut, ebenso wenig die Feinzeichnung;
  • der Schwarzwert ist ebenfalls nicht der beste, da zu dunkel, sehr häufig geht vieles in entsprechenden Szenen unter;
  • der Kontrast ist, nicht gerade überraschend, ebenfalls eher schlecht;
  • die Kompression geht, ist aber auch nicht berauschend;
  • kein Filmkorn sichtbar, da das Bild sowieso viel zu weich ist und es daher nicht sichtbar ist

 

Standard-BD:

  • Ein farbneutrales Bild, allerdings mit zu flauen Farben;
  • gute Feinzeichnung und Detailfreudigkeit;
  • ebenfalls eine gute Schärfe;
  • der Schwarzwert ist auch nicht der beste, da das Bild hier eindeutig zu hell ist;
  • der Kontrast geht zwar, könnte aber ebenfalls noch besser sein;
  • keine Kompressionsspuren zu sehen;
  • zum Teil doch recht starkes und unangenehm auffallendes Filmkorn, teilweise mit Flächen- bzw. Filmrauschen;
  • hin und wieder leicht unruhiger Bildstand

 

M-4K-BD:

  • ein farbneutrales Bild mit wesentlich kräftigeren Farben (Höhere Farbtemperatur);
  • sehr gute Feinzeichnung und Detailfreudigkeit;
  • sehr gute Schärfe;
  • sehr guter Schwarzwert;
  • sehr guter Kontrast
  • keinerlei Kompressionsspuren;
  • das Filmkorn ist weitestgehend auf ein Minimum reduziert worden
  • ruhiger Bildstand

 

Ton:

DVD:

Der deutsche Dolby Surround Ton ist akzeptabel, aber nicht unbedingt das Wahre, da sehr frontlastig. Die Surround-Effekte kommen nur minimal rüber, die Dialoge sind einigermaßen gut verständlich.

Der englische Dolby Digital 5.1-Ton ist hier zwar erheblich besser als der deutsche, allerdings auch weit von Perfektion entfernt.

 

Standard-BD:

Der neu abgemischte Dolby TrueHD 5.1-Ton in Deutsch und Englisch ist hier zwar ebenfalls recht frontlastig, aber wesentlich besser als der Ton der alten DVD. Es gibt immer wieder, vor allen in den diversen Actionszenen, sehr schöne direktionale Surround-Effekte. Auch der Subwoofer kommt hin und wieder gut zum Einsatz, besonders bei den nuklearen und nicht lizenzierten Protonenbeschleunigern. Die Dialoge sind klar und gut verständlich und auch die Musik und die Lieder kommen durchaus gut zur Geltung. Wenngleich sich das Alter des Films hier natürlich nicht verleugnen lässt, ist die HD-Abmischung in beiden Sprachen doch sehr ordentlich geworden.

 

M-4K-BD:

Der Ton gleicht größtenteils dem der Standard-Blu-Ray, scheint mir aber ebenfalls etwas verbessert zu sein, da hier manche Stellen noch etwas kräftiger rüberkommen.

 

Bonus:

DVD:

  • Audiokommentar der Filmemacher
  • Kinotrailer, englisch mit deutschen Untertiteln (2.14 Min);
  • Szenenfriedhof, englisch mit deutschen Untertiteln:
    • Rausschmiss (0.58 Min);
    • Dana (0.42 Min);
    • Flitterwöchner (1.13 Min);
    • Winston (0.50 Min);
    • Penner (0.44 Min);
    • Werbung (0.37 Min);
    • Der Hut (0.28 Min);
    • „Nein Louis!“ (0.36 Min);
    • Rathaus (1.25 Min);
    • „Festnahme“ (0.18 Min);
  • Filmdokumentation, englisch mit deutschen Untertiteln (9.29 Min);
  • Ghostbusters 2 – Trailer, englisch mit deutschen Untertiteln (2.25 Min);
  • Special Effects:
    • Das Spezial Effects Team (15.24 Min);
    • Special Effects – vorher und nachher:
          • Die Spukzentrale (2.31 Min);
          • Sie ist ein Hund (1.41 Min);
          • Kreuzt die Ströme (1.04 Min)
    • Konzeptzeichnungen
    • Vergleich Storyboards;
    • Geisterhafte Gallerie;
    •  

      Standard-BD:

      • BD-Live

       

      • Cinechat;
      • Audiokommentar mit Ivan Reitman, Harold Ramis und Joe Medjuck
      • Blu-Wizard
      • Schleimer Modus (Picture In Picture) – Interaktiver Modus während des gesamten Films;
      • ECTO-Mobil (15.37 Min);
      • Making Of Ghostbusters – Video Game (11.18 Min);
      • Ghostbusters Garage­: ECTO-1 (5.27 Min);
      • Ghostbusters – Video Game Preview (1.43 Min);
      • Szenenfriedhof, englisch mit deutschen Untertiteln:
        • Rausschmiss (0.58 Min);
        • Dana (0.42 Min);
        • Flitterwöchner (1.13 Min);
        • Winston (0.50 Min);
        • Penner (0.44 Min);
        • Werbung (0.37 Min);
        • Der Hut (0.28 Min);
        • „Nein Louis!“ (0.36 Min);
        • Rathaus (1.25 Min);
        • „Festnahme“ (0.18 Min);
      • 1984 – Originaldokumentation (9.45 Min);
      • Team und Besetzung (1999) (10.53 Min);
      • Das Spezial Effects Team (15.22 Min);
      • Special Effects – vorher und nachher:
        • Die Spukzentrale (2.49 Min);
        • Sie ist ein Hund (2.00 Min);
        • Kreuzt die Ströme (1.23 Min);
      • Vergleich Storyboards;
      • Trailer:
        • Demnächst auf Blu-Ray (2.28 Min);

       

       

      M-4K-BD:

      • Keinerlei Bonusmaterial, dafür lädt die M-4K-BD recht flott.

       

      Fazit:

      Im Vergleich schneidet die DVD, wer hätte es gedacht, zwangsläufig am schlechtesten ab. Die Blu-Ray hingegen kann mit wesentlich besseren Bildparametern und dem besseren Ton punkten, ist aber auch nicht perfekt. Die 4K-Mastered-Blu-Ray hat von allen drei Versionen eindeutig das beste Bild, und wie ich persönlich finde, auch den besten Sound, allerdings keinerlei Bonusmaterial an Bord.

      Das Bonusmaterial der alten DVD und der Blu-Ray ist hierbei zum größten Teil identisch, nur die Galerie und die Trailer für Ghostbusters 1 und 2 fehlen auf der Blu-Ray.

      Wer sich nur für den Film interessiert und auf Bonusmaterial verzichten kann, ist mit der Mastered in 4K-Version definitiv an besten bedient. Wer allerdings zusätzlich auch noch Bonusmaterial möchte, dem bleiben nur zwei Möglichkeiten: entweder nur die normale Standard-BD oder aber beide BD-Versionen kaufen.

       

      Den Film „Ghostbusters“ kann man in seinen Unterschiedlichen Versionen unter anderem hier bestellen:

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      Technische Rezension: „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren 3D/2D“ von den Walt Disney Studios

      (c) Walt Disney
      (c) Walt Disney

      OT:                      FROZEN
      Laufzeit:               103 Minuten
      FSK-Freigabe:     ab 0 Jahren
      Studio                  Walt Disney Studios
      Herstellungsjahr: USA 2013
      Discs:                    2 Blu-Rays
      Tonformate:         Deutsch  DTS-HD-HR 7.1, Englisch DTS-HD-MA 7.1 sowie Italienisch und Türkisch in DTS 5.1
      Extras:                 Pappschuber
      Sprecher:             Kristen Bell, Alan Tudyk, Ciaran Hinds, Idina Menzel, Jonathan Groff, Josh Gad, Santino Fontana
      Regie:                   Chris Buck und Jennifer Lee

       

      Handlung:

      Elsa, die ältere der beiden Königskinder des Königreichs Arendelle, besitzt die magische Gabe, Eis zu erschaffen und zu manipulieren. Als die beiden noch Kinder waren, hätte Elsa beim Spielen fast ihre jüngere Schwester Anna getötet. Die Trolle retteten Anna zwar, doch sie manipulierten mit dem Einverständnis ihrer Eltern ihr Gedächtnis und löschten ihr Wissen um die Gabe von Elsa. Ab diesem Zeitpunkt wuchs Elsa in selbst gewählter Isolation auf, um ihre Schwester und alle anderen vor ihrer Magie zu beschützen. Sie hütete ihr Geheimnis ihr halbes Leben vor ihrer jüngerer Schwester Anna sowie vor den Bewohnern des Königreichs.

      Nach dem schrecklichen Tod ihrer Eltern durch ein Schiffsunglück ist Elsa zur neuen Königin bestimmt. Als es drei Jahre später bei ihrer Krönung einen Zwischenfall gibt, an dem Anna nicht ganz unschuldig ist, werden ihre Kräfte allen offenbar. Elsa flüchtet daraufhin in die Berge, doch ihre Gabe übernimmt nach und nach immer mehr die Kontrolle über ihr eigentliches Wesen und so erkaltet langsam ihr Herz. Sie wird zur Eiskönigin, die das Königreich Arendelle unter einer Eisschicht begräbt.

      Anna beschließt, ihre Schwester zu suchen und zurückzubringen. Unterwegs trifft sie den in den Wäldern beheimateten Kristoff und dessen schlaues Rentier Sven. Die beiden helfen Anna dabei, Elsa zu suchen um sie wieder zurückzubringen. Dabei begegnen sie auch dem Schneemann Olaf, der durch die magischen Kräfte der Eiskönigin zum Leben erweckt wurde und sie fortan als treuer Freund auf ihrer gefährlichen Mission begleitet. Als sie Elsa finden wird Anna durch einen Eisblitz ihrer Schwester getroffen und verwandelt sich langsam selbst in Eis.

      In einem Rennen gegen die Zeit müssen sie nicht nur Annas Leben retten, sondern auch den Rest von Elsas Menschlichkeit. Währenddessen geraten durch die Kräfte der Eiskönigin die Naturgewalten immer stärker außer Kontrolle, was die Vernichtung des Königreichs und den drohenden Erfrierungstod allen Lebens bedeuten würde.
      Info:

      Wie schon bei TANGLED wurde hier das Gerüst eines bekannten Märchens, hier von Hans Christian Andersen, benutzt um eine bekannte aber auch gleichzeitig neue Geschichte zu erzählen. Dies ist Disney auch dieses mal wieder hervorragend gelungen.

      FROZEN ist mittlerweile der erfolgreichste Disney-Animationsfilm überhaupt, mit einem Einspielergebnis von mehr als einer Milliarde US-Dollar hat er sogar den bisherigen Spitzenreiter THE LION KING („Der König der Löwen“) verdrängt, und das innerhalb kürzester Zeit. Er ist dabei in die Riege der zehn erfolgreichsten Filme aufgestiegen und ist wohl auch kurz davor „The Dark Knight Rises“ von Platz 9 auf 10 zu verdrängen, es fehlen nur noch knappe 10 Millionen Dollar dazu. Es würde mich wundern, wenn er es nicht schaffen würde, da er noch in einigen Ländern im Kino läuft. Nach TANGLED („Rapunzel – Neu verföhnt“) und WRECK IT RALPH („Ralph reicht‘s“) ist dies nun der dritte, vollständig im Computer entstandene Disney-Kinofilm.

      Bisher waren in dieser Sparte PIXAR und DREAMWOKS ANIMATION STUDIOS die Platzhirsche, doch Disney hat es geschafft, auch in dieser Hinsicht wieder in die Topliga aufzusteigen.

       

      Bild 3D – BD (Disc 1):

      Das Bild von FROZEN ist absolut erstklassig, wie man es von einem Animationsfilm aus dem Hause Disney erwarten kann. Die Tiefenwirkung ist absolut hervorragend und obwohl Disney sich nichts aus vordergründiger Effekthascherei macht, gibt es auch einige, allerdings eher subtilere Pop-Out-Effekte. Die Schärfe ist absolute Referenz, ebenso wie der Kontrast, der Schwarzwert und die Kompression. Hinzu kommen natürliche (soweit man bei einem Animationsfilm überhaupt davon sprechen kann) und kräftige Farben. Hier geht kein noch so kleines Detail des Bildes verloren. Das 3D-Bild hat hier eindeutig Referenz-Niveau!

       

      Bild 2D – BD (Disc 2):

      Obwohl man hier auf den stereoskopischen Effekt verzichten muss, besitzt auch die 2D-Version eine sehr schöne Räumlichkeit. Was die Qualität des Bildes angeht, so steht diese der 3D-Version in nichts nach, nur das es ohne die Brillen etwas heller daherkommt, ansonsten gilt hier das gleiche wie für die 3D-Fassung: Referenz!

       

      Ton:

      Die deutsche Tonspur im leicht komprimierten DTS-HD-HR 5.1-Format ist hier ebenfalls erstklassig gelungen. Die Sprache ist jederzeit gut zu verstehen und auch die Soundeffekte und die Musik, nicht zu vergessen die diversen Lieder, machen einiges her und können sich hören lassen. Der Unterschied zur englischen DTS-HD-MA 5.1-Spur ist absolut minimal, in erster Linie kommen hier die Lieder einfach besser zur Geltung als in ihrer eingedeutschten Fassung, allerdings ist das meine persönliche Meinung. Die Dialoge sind in beiden Fassungen immer sauber und klar verständlich, die Musical-Nummern sind hervorragend abgemischt und die Effekte sind sowohl jederzeit ausgewogen dabei gleichzeitig auch kräftig, und besitzen eine sehr gute Direktionalität und Räumlichkeit.

      Ebenso wie das Bild ist auch der erstklassige Ton, sowohl in englisch als auch in deutsch auf Referenzniveau!

       

      Bonus:

      3D-Disc:

      • Kurzfilm in 3D: „Get A Horse!“ (6.01 Min);

       

      2D-Disc:

      • Kurzfilm in 2D: „Get A Horse!“ (6.00 Min);
      • Hinter den Kulissen: “Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ (3.18 Min);
      • Aufgetaut: Disneys Reise von Hans Christian Andersen zu „FROZEN“ (7.28 Min);
      • Zusätzliche Szenen (6.51 Min):
        • Unterschätze nie die Macht von Elsa,
        • Das Ankleidezimmer,
        • Triff Kristoff #1,
        • Triff Kristoff #2
      • Musikvideos: Let It Go (Abspann Version):
        • Let It Go – in englisch von Demi Lovato (3.51 Min);
        • Let It Go – in spanisch von Martina Stoessel (3.50 Min);
        • Let It Go – in italienisch von Martina Stoessel (3.50 Min)
        • Let It Go – in malaiisch von Marsha Milan (4.11 Min)
      • Trailershow:
        • SLEEPING BEAUTY – Dornröschen (1.08 Min);
        • TinkerBell – Pirate Fairy ( 1.26 Min);
        • Werbeclip: Disney-Channel in Free-TV ( 0.33 Min);
        • Werbeclip: Disney-Paris-Attraction: RATAOUILLE – The Ride ( 0.32);
        • Werbeclip: INFINITY-Game: New: Anna and Elsa (0.35 Min).

      Info:

      Die Trailer starten auch schon nachdem man die 2D-Disc eingelegt hat.

      Achtung!

      Das Special „Hinter den Kulissen: ‚Die Eiskönigin – Völlig unverfroren‘“ auf der 2D-Disc ist eine Mogelpackung. Hierbei handelt es sich nicht um ein Hintergrund-Featurette, sondern um eine witzig gemachte Musicalnummer von den Machern des Films, darunter auch Kirsten Bell („Veronica Mars“, „Heroes“) die im Original Anna spricht.

       

      Fazit:

      Ein wirklich erstklassiger Animationsfilm mit einer gleichzeitig herzzerreißenden, als auch einer durchaus erwachsenen Geschichte, mit tollen Musicalnummern und liebenswerten Charakteren, typisch Disney eben. Auch die die Bösen haben hier durchaus nachvollziehbare Gründe, welche ihr Handeln zwar nicht entschuldigen, aber wenigstens erklärbar machen.

      Wie auch schon in den früheren Disney-Filmen gibt es auch hier die wichtigen und praktisch unverzichtbaren Sidekicks. In TANGLED war es das Chamäleon Pascal, hier ist es der Schneemann Olaf bzw. dort das Pferd Maximus, hier wiederum ist es das Rentier Sven (welches sich eher wie ein Hund, als wie ein Rentier benimmt).

      Weiterhin ist auch der deutsche Titel des Films „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ nach dem vorletzten Disney-Film „Rapunzel – Neu verföhnt“ einmal mehr als gelungen und trifft voll auf den Punkt, da auch hier das ursprüngliche Märchen absolut unverfroren als Basis für eine komplett neue aber auch tolle Geschichte genutzt wurde.

      Das Bild ist sowohl in 2D als auch in 3D reine Referenz, was auch auf den deutschen und den englische Ton zutrifft. Der einzige Schwachpunkt ist das das Bonusmaterial welches eher bescheiden daherkommt. Hinzu kommt das das auf der Rückseite des Schubers stehende „Making Of“ leider nicht vorhanden ist, es wäre aber durchaus möglich, dass eventuell zu Weihnachten 2014 eine Sonder- oder Luxusedition erscheint, schließlich ist FROZEN durch seinen Erfolg für die Disney Company praktisch so etwas wie eine Gelddruckmaschine bzw. eine Melkkuh geworden, die auch gemolken werden will.

      Einmal mehr Demomaterial für das Home-Equipment!

      Ein Film für die ganze Familie und für jeden, der auf gut gemachte Animationsfilme steht. Für Disney-Fans sowieso unverzichtbar!

      Achtung: Nach dem Abspann kommt noch eine witzige Szene!

       

      „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren 3D/2D“ kann man unter anderem hier bestellen:

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      Technische Rezension: „Tschitti Tschitti Bäng Bäng“ nach einem Roman von Ian Flemming

      (c) MGM
      (c) MGM

      OT:                      Chitty Chitty Bang Bang
      Laufzeit:               145 Minuten
      FSK-Freigabe:     ab 6 Jahren
      Studio                  MGM
      Herstellungsjahr: USA 1968
      Disc:                    1 Blu-Ray
      Tonformate:        Deutsch  DTS 5.1, Englisch DTS-HD-MA 7.1, sowie weitere Sprachen in DTS 5.1
      Extras:                 keine
      Hauptdarsteller:   Dick van Dyke; Sally Ann Howes; Lionel Jeffries; Gerd Fröbe; Benny Hill
      Regie:                   Ken Huges

       
       
       

      Film:

      Der exzentrische Erfinder Caracterkus Potts (was für ein Name!) kauft auf Drängen seiner Kinder ein altes Rennauto, das er wieder instand setzt. Es kann danach nicht nur fahren, sondern auch schwimmen und fliegen. Zusammen mit seinen beiden Kindern und der quirligen Truly gerät er in das Abenteuer ihres Lebens und rettet ein Volk aus der Unterdrückung.

       

      Info:

      Bei „Tschitti Tschitti Bäng Bäng“ handelt es sich um eine Musical-Komödie mit brillant choreographierten Tanznummern und eingängigen Songs, die man nicht mehr so schnell aus dem Kopf bekommt. In dieser Hinsicht ähnelt er den diversen Disney-Realfilmen dieser Zeit, wie z.B. „Mary Poppins“, ebenfalls mit Dick van Dyke.

      Der Film selbst basiert auf dem gleichnamigen Roman von James Bond-Erfinder Ian Flemming. Obwohl „Tschitti Tschitti Bäng Bäng“ eindeutig auf Kinder zugeschnitten ist, hat man durchaus manchmal das Gefühl, einen Bond-Film zu sehen, das typische Muster ist hierbei doch recht offensichtlich, passt hier aber perfekt. Auch die aus Bond-Filmen bekannten Gadgets sind vorhanden, ganz vorne natürlich das Auto selbst. Eigentlich kein Wunder, wurde der Film doch von Albert R. Broccoli sowie dem Team und dem Studio der Bond-Streifen produziert. Wer genau aufpasst kann in einer kleinen Rolle auch Desmond Llewelyn, dem „Q“ der alten Bond-Filme, entdecken.

      Die Drehbuchumsetzung des Romans stammt übrigens von Roald Dahl und Ken Huges.

       

      Bild:

      Der Film wurde zwar 1968 gedreht, sieht aber aus wie eine Neuproduktion der letzten Jahre. Dem Bild sieht man an, dass es akribisch und mit äußerster Liebe zum Detail restauriert wurde. Die Farben sind einfach wunderbar satt und kräftig, ohne dass sie zum Überstrahlen neigen. Die Kompression absolut unauffällig, der Kontrast erstklassig, ebenso wie der Schwarzwert. Die einzelnen Details und filigranen Strukturen der Requisiten, der Sets, der Kleidung ebenso wie die Haare und die Haut der Schauspieler kommen unglaublich gut zur Geltung. Es gibt keinerlei Bildverfremdungen wie der Einsatz von Farbfiltern, Kontrastüberhöhungen oder ähnlichem, wie es heutzutage üblich ist. Nur extrem selten gibt es mal die eine oder andere etwas weichere Szene, welche aber so der Intension des Regisseurs entsprach und keinen Fehler im Remastering-Prozess darstellt. Das extrem feine Filmkorn ist ebenfalls kaum zu bemerken. Ein wirklich sehr schönes, altmodisches und natürliches Bild.

       

      Ton:

      Der deutsche Ton ist zwar in DTS 5.1 abgemischt, allerdings doch sehr frontlastig. Die Rear-Kanäle werden leider zu selten in Anspruch genommen, dafür sind aber die Dialoge hervorragend zu verstehen. Der englische HD-Ton macht seine Sache etwas besser, aber auch hier macht sich deutlich eine Frontlastigkeit des Tons bemerkbar.

      Als Bonus ist noch der alte Original-Stereotrack enthalten. Beim Vergleich zwischen den neuen deutschen und englischen Tonspuren mit der Originalspur zeigt sich aber durchaus mehr als deutlich, um wie viel besser die remasterten Soundlayer sind.

       

      Bonusmaterial:

      • Die Lieder zum mitsingen (44.16 Min mit Liedtexten);
      • Die Lieder im Film (44.16 Min);
      • Ein Rückblick mit Dick van Dyke (25.58 Min);
      • Ein wunderbares Automobil (9.44 Min);
      • Demoaufnahmen der Sherman Brüder;
      • Featuretes:
        • Der wahre Caracterkus Potts (10.07 Min);
        • Presseinterview mit Dick van Dyke (8.48 Min);
        • Am Set bei den Potts Kindern (3.06 Min);
      • Bildergalerie;
      • Werbegalerie:
        • Original-Kinotrailer (3.20 Min);
        • Französischer Kinotrailer (3.37 Min);
        • TV-Spot Nr. 1 (1.01 Min);
        • TV-Spot Nr. 2 (0.57 Min);
        • TV-Spot Nr. 3 (1.01 Min),
        • TV-Spot Nr. 4 (0.16 Min),
        • TV-Spot Nr. 5 (0.22 Min),

       

      Fazit:

      Das remasterte Bild ist praktisch perfekt und strahlt geradezu, auch der Ton macht für sein Alter seine Sache wirklich sehr gut. Für einen derart alten Film einmal mehr eine absolut perfekte HD-Restaurierung, an der sich so manche Filme der jüngeren Geschichte ein Beispiel nehmen können.

      „Tschitti Tschitti Bäng Bäng“ ist ein Klassiker und sowohl für Kinder als auch für jung gebliebene Erwachsene geeignet.

       

      Anmerkung des Editors:

      Wer sich beim Lesen der Liste der Darsteller die gleiche Frage stellt wie ich, dem kann ich sie beantworten: Ja, Benny Hill, der in diesem Film einen Spielzeugmacher darstellt, ist „der“ Benny Hill, der englische Comedien, der in Deutschland unter anderem durch die „Benny-Hill-Show“ bekannt wurde.

       

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      Technische Rezension: „Detective Dee und das Geheimnis der Phantomflammen“ von Tsui Hark

      (c) Koch Media
      (c) Koch Media

      OT:                      Detective Dee and the Mystery of the Phantom Flame
      Laufzeit:               124 Minuten
      FSK-Freigabe:     ab 12 Jahren
      Studio                  Huayi Brothers Media Corporation / Koch Media
      Herstellungsjahr: HK 2010
      Disc:                    1 Blu-Ray
      Tonformate:        Deutsch  DTS-HD-MA 5.1, Mandarin DTS-HD-MA 5.1
      Extras:                 Wendecover ohne FSK-Logo
      Hauptdarsteller:   Andy Lau; Carina Lau; Li Bing Bing; Tony Leung Ka Fai
      Regie:                   Tsui Hark

       

      Film:

      China im Jahr 689, das Kaiserreich der Tang-Dynastie erlebt seine Blütezeit. In der Hauptstadt entsteht eine 220 Meter (!) hohe Buddhastatue zu Ehren von Wu Zetian, die erste Frau die den kaiserlichen Thron besteigen wird. Als sowohl der Polizeiminister wie auch der Bauleiter des Projekts auf mysteriöse Weise in Flammen aufgehen, beauftragt die angehende Kaiserin den ehemaligen Vertrauten Di Renjie, genannt Detective Dee, die seltsamen Vorfälle vor ihrer Krönung aufzuklären. Dieser sitzt allerdings nach einem mißlungenen Putschversuch gegen sie im Gefängnis, trotz allem ist er einer der wenigen, dem Wu Zetian vertraut. Zusammen mit Jing, der Vertrauten der zukünftigen Kaiserin, versucht er, das Rätsel zu lösen. Dabei kommen sie einem Komplott auf die Spur, das das Reich zerstören könnte.

       

      Info:

      Der Film wird auch als Mischung von „Indiana Jones“ und „Sherlock Holmes“ beworben. Dies ist durchaus zutreffend, da die Hauptfigur Dee sowohl ein kampferprobter Abenteurer als auch ein erstklassiger Ermittler mit einem hohen Intellekt ist. Natürlich gibt es auch in diesem Film die typische fernöstliche Magie, wie man sie auch aus anderen Filmen kennt. Die entsprechenden Effekte werden aber nie zum reinen Selbstzweck, sondern sind gut in die Handlung integriert, das gleiche gilt natürlich auch für die Action- und Kampfszenen, ganz ähnlich den „Indiana-Jones“-Filmen.

      Auch sein Verhalten gegenüber der zukünftigen Kaiserin ist äußerst interessant. Während alle anderen vor ihr Knien und buckeln, benimmt er sich ihr gegenüber, als wäre er gleichgestellt. Die Tatsache, dass er einst einen Putsch gegen sie angezettelt hat, scheint sie nicht im Geringsten zu stören. Ganz im Gegenteil, es scheint, als wäre er der einzige, dem Wu wirklich vertraut, auch weil er ihr unverblümt und ohne Rücksicht seine Meinung sagt.

       

      Bild:

      Das Bild besitzt einen erstklassigen Kontrast als auch einen hervorragenden Schwarzwert.

      Die Schärfe ist absolut nicht zu bemängeln, ebenso wenig wie die Farben. Dadurch kommen die vielen feinen Strukturen wie Details bei den Kostümen, Gebäuden und Requisiten und sogar Hautporen unglaublich gut zum Vorschein. Bei der Komprimierung sind keinerlei Artefakte zuerkennen, alles in allem wirklich ein Spitzenbild.

       

      Ton:

      Der deutsche Ton ist genau wie der Originalton äußerst kraftvoll und wirklich hervorragend abgemischt. Die einzelnen Soundlayer sind sehr gut definiert und jederzeit ortbar, auch der Subwoofer macht ebenfalls gut Druck. Alles in allem eine sehr gute räumlich Darstellung aller Objekte.

       

      Bonusmaterial:

      • Interviews (39.50 Min);
      • B-Roll (16.58 Min);
      • Slideshow (2.10 Min);
      • Postergalerie (1.34 Min);
      • Trailer (2.20 Min);
      • Originalteaser (1.34 Min);
      • Trailershow (5.04 Min):
            • Abgehöhrt – Trau niemals einem Cop (1.17 Min);
            • Moon (2.01 Min);
            • Five Minutes of Heaven (1.46 Min)

           

          Fazit:

          „Detective Dee“ ist ein mit Fantasy-Elementen gespickter Abenteuerfilm der zwei bekannte Figuren in sich vereint, ein wunderschönes Kleinod unter den ganzen Actionfilmen aus Hong Kong und den USA. Die Blu-Ray enthält nicht gerade üppiges, aber immerhin einigermaßen informatives Bonusmaterial, das Bild und der Ton sind allerdings hervorragend.

          Auch wer mit dem asiatischen „Kampf- und Magie-Genre“ nicht viel anfangen kann, sollte hier doch einmal einen Blick riskieren, es lohnt sich. Für alle Fantasy-Abenteuer-Fans und Freunde des Asia-Films.

           

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          Technische Rezension: „Jurassic Park 3D/2D“ von Steven Spielberg

          (c) Universal Pictures
          (c) Universal Pictures

          OT:                      Jurassic Park
          Laufzeit:              127 Minuten
          FSK-Freigabe:     ab 12 Jahren
          Studio                 Universal Pictures
          Herstellungsjahr: USA 1993
          Disc:                    2 Blu-Rays
          Tonformate:        (3D-Blu-Ray) Deutsch  DTS-HD-HR 7.1 , Englisch DTS-HD-HR 7.1, Deutsch sowie weitere Sprachen in Dolby Digital 5.1
          Tonformate:        (2D-Blu-Ray) Deutsch  DTS 5.1, Englisch DTS-HD-HR 5.1, sowie weitere Sprachen in Dolby Digital 5.1
          Extras:                 Pappschuber, BD-Live auf der 2D-Disc
          Hauptdarsteller: Sam Neill, Laura Dern, Jeff Goldblum, Richard Attenborough
          Regie:                   Steven Spielberg

           

          Film:

          Die Story des 20 Jahre alten Films dürfte mittlerweile wohl jedem bekannt sein:

          Milliardär lässt Dinosaurier klonen, um sie als Attraktion auf einer Privatinsel vorzuführen. Um den Vorführeffekt zu testen, lässt er einige Forscher mit einfliegen, doch von einem missgünstigen Angestellten wird das Sicherheitssystem sabotiert. Und alle Anwesenden sitzen in der Falle, als leckere Häppchen für den Tyranosaurus-Rex und die Velociraptoren…

           

          Info:

          Steven Spielbergs „Jurassic Park“ beruht auf dem Buch Dino Park von Michael Crichton. Er ist tricktechnisch einer der großen Meilensteine der Filmgeschichte. Zum allerersten Male sind wichtige Hauptdarsteller größtenteils im Computer entstanden, einige der Saurier wurden zusätzlich auch noch animatronisch als 1:1-Modelle gebaut.

          Der Film selbst wurde von der Firma StereoD (3D-Konvertierung von “Titanic”, “Marvel’s The Avengers”, “Hänsel und Gretel – Hexenjäger”, “Pacific Rim” und weitere) über einen Zeitraum von etwa 9 Monaten mit einem Budget von ca. 10 Millionen Dollar in 4K abgetastet, eingescannt, gereinigt und in 3D konvertiert. Es wurden einigen zusätzliche Effekte hinzugefügt, wie Vordergrundregen, atmosphärische Effekte, zersplitternde Äste und so weiter. Außerdem wurde der Ton HD-technisch sehr stark aufgewertet, mit zusätzlichen Surroundeffekten erweitert und verbessert sowie komplett neu abgemischt. Alles in allem hat sich der Aufwand wirklich gelohnt und mehr als bezahlt gemacht.

          Hier noch der Link zu “StereoD”: http://www.stereodllc.com/projects/

           

          Bild 3D – BD (Disc 1):

          Die Farbtemperatur wurde im Gegensatz zur 2011er Version merklich erhöht, unter anderem wurde auch eine Farbkorrektur durchgeführt, wodurch das Bild jetzt zwar schärfer aber nicht mehr überschärft wirkt. Es ist ebenso auch etwas dunkler geworden, in manchen Szenen wegen der 3D-Brille sogar noch ein Stück dunkler. Kleiner Tipp: die Helligkeit etwas erhöhen. Aber trotz dieses kleinen Nachteils ist es wirklich ein hervorragendes Bild. Die Farben sind jetzt wesentlich kräftiger und Nachts ist es jetzt auch wirklich dunkel und nicht mehr frühe Dämmerung. Der Schwarzwert versumpft dabei aber nicht bei gleichzeitig bei gutem Kontrast. Die Kompression ist ebenfalls einwandfrei.

           

          Bild 2D – BD (Disc 2):

          Bei der 2D-Blu-Ray handelt es sich um die schon bekannte Version von 2011 wie es sie sowohl einzeln als auch in der Trilogie-Box zu kaufen gibt. Obwohl das Bild dieser Version nicht schlecht ist, ist es eindeutig zu hell und auch leicht überschärft. Trotzdem ist es um einiges besser als das der alten DVDs.

           

          Ton:

          Der Subwoofer wird wirklich sehr gut gefordert und bringt das Brüllen der Saurier, vor allem das des T-Rex erstklassig rüber. Aber auch die verschiedenen Soundlayer machen Freude und sind jederzeit gut zu definieren. Die direktionalen Effekte sind hervorragend, man kann es fast körperlich spüren, wenn die Saurierherde an einem vorbeirennt (ab 94.06 Min, zu Beginn des 14. Kapitels). Der nochmals komplett überarbeitete und verbesserte Ton bringt hier deutlich mehr als in der bisherigen englischen Version, von der alten deutschen Tonfassung ganz zu schweigen. Beim Ton wurden hier wirklich keine halben Sachen gemacht.

          Hier hat man nicht nur das Gefühl sich optisch im Film zu befinden, sondern auch akustisch. Wenn es im Film regnet und stürmt dann hört es sich als wäre man mittendrin und wenn der T-Rex loslegt, kann schon mal die Fensterscheibe vibrieren und man hat das Gefühl, dass er neben einen steht. Mehr geht fast nicht!

           

          Bonusmaterial:

          Auf der 3D-Disc befindet sich nur ein recht kurzes Making Of (8.27 Min) das ebenfalls in 3D vorhanden ist. Dieses bezieht sich auf das neue 4K-3D-Remastering, sowie auf den komplett neu überarbeiteten HD-Ton.

          Auf der 2D-Disc wiederum befindet sich das schon bekannte und recht üppige Bonusmaterial:

          • Rückkehr nach Jurassic Park: Anbruch einer neuen Zeit (25.25 Min);
          • Rückkehr nach Jurassic Park: Wie Vorgeschichtliches entsteht (20.16 Min);
          • Rückkehr nach Jurassic Park: Der nächste Schritt der Evolution (15.03 Min);
          • Kurzfeatures aus dem Archiv:
                  • Making Of Jurassic Park (49.39 Min);
                  • Original-Kurzfeatures zum Making Of (4.50 Min);
                  • Steven Spielbergs Regie zu Jurassic Park (9.07 Min);
                  • Kurzfeature: Hurrikan in Kauai (2.09 Min)
              • Hinter den Kulissen:
                      •  Frühe Besprechungen in der Vorproduktion (6.20 Min);
                      • Location-Suche (1.59 Min);
                      • Tippet-Animatics Raptoren in der Küche (3.04 Min);
                      • Animatics: Der T-Rex greift an (7.21 Min);
                      • ILM und Jurassic Park – Visuelle Effekte (6.32 Min);
                      • Geräuschemacher (1.25 Min);
                      • Storyboards (Galerie);
                      • Produktionsarchive (Fotos, Design, Konzeptskizzen)
                    • Original-Kinotrailer (1.11 Min);
                    • Jurassic Park: Das Spiel entsteht (4.43 Min)
                    •  

                      Fazit:

                      Die Tiefenwirkung von Jurassic Park 3D ist wirklich unglaublich. Wüsste man nicht, dass der Film nun schon 20 Jahre alt und in 2D gedreht worden ist, könnte man meinen, dass es sich um eine aktuelle Produktion handelt. Diese Fassung kann sich ohne weiteres auch mit neusten 3D-Filmen messen. Ja, natürlich gibt es hin und wieder auch flachere Einstellungen, was allerdings vor allem am damals verwendeten Kamerawinkel liegt, aber das ist Kritik auf echt hohem Niveau.
                      Es gibt wirklich jede Menge hervorragende 3D-Szenen, besonders gut sind hier die Ankunft auf der Insel, der Angriff des T-Rex, die Baum-Szene, die flüchtende Saurier-Herde sowie der Endspurt mit den Raptoren gelungen. Aber auch dazwischen hat der Film jede Menge in 3D zu bieten.

                      Ein absoluter Pflichtkauf für jeden der über ein 3D-Equipment inklusive einer HD-fähigen Heimkinotonanlage verfügt!

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                      Technische Rezension: „EPIC – Verborgenes Königreich 3D/2D“

                      (c) Blue Sky / 20th Century Fox
                      (c) Blue Sky / 20th Century Fox

                      OT:                       EPIC
                      Laufzeit:              103 Minuten
                      FSK-Freigabe:      ab 6 Jahren
                      Studio                  Blue Sky / 20th Century Fox
                      Herstellungsjahr: USA 2013
                      Discs:                    3 (2x BD, 1x DVD)
                      Tonformate:         Deutsch  DTS 5.1, Englisch DTS-HD-MA 5.1, sowie weitere Sprachen
                      Extras:                  Pappschuber mit ablösbarem FSK-Sticker
                      Sprecher:             Colin Farell, Amanda Seyfried, Josh Hutcherson, Beyonce’ Knowles, Christoph Walz
                      Regie:                   Chris Wedge

                       

                      Film:

                      Die 17jährige M.K. (Mary Katherine) besucht nach dem Tod ihrer Mutter ihren Vater, einen kauzigen Forscher, der nach der Trennung seiner Frau tief in einem Wald lebt. Das erste Zusammentreffen nach langer Zeit ist für M.K. allerdings ernüchternd, da ihr Vater wohl endgültig verrückt geworden ist und einige sehr krude Theorien zum Besten gibt. Als sie wieder abreisen will wird sie bei einem merkwürdigen Gewitter vom Blitz getroffen und schrumpft auf wenige Zentimeter Größe. Dort trifft sie dann auf die Leafmen, die Hüter des Waldes, auf sprechende Schnecken (Mub und Grub), sowie auf allerlei weitere fantastische Wesen und muss dabei feststellen, dass sie in einen uralten Konflikt zwischen Gut und Böse, Erschaffung und Zerstörung, das Zünglein an der Waage ist…

                       

                      Info:

                      Der Film ist von den Machern der „Ice Age-Reihe“, „Rio 1+2“ usw. Chris Wedge, der Regisseur von „Robots“ (ebenfalls Blue Sky), führte auch hier wieder einmal Regie und ähnlich wie auch in „Robots“ geht es auch hier um den Kampf zwischen Gut und Böse.

                      Der Film ist vielleicht nicht ganz so episch wie es der Titel verspricht, hat aber durchaus seine epischen Momente, ist zwar zuweilen auch recht düster aber wirklich sehr gelungen.

                       

                      Bild 3D – BD (Disc 1):

                      „EPIC“ ist ein Film, der mal wieder direkt aus dem Computer kommt, was schlichtweg bedeutet dass das Bild (mal wieder) absolut brillant ist. Es gibt hier keinerlei Beanstandungen, die Farben sind, wie bei einem solchen Film üblich, poppig bunt, der Kontrast ist hervorragend, die Komprimierung absolut unauffällig und daher nicht zu sehen und die Schärfe lässt keine Wünsche offen. Es gibt weder Filmkorn, Schäden noch Schmutz, einfach perfekt, CGI eben.

                      Der 3D-Effekt ist ebenfalls erstklassig und absolut nicht zu beanstanden. Hinzu kommt eine wirklich unglaubliche Detailfülle (Wald), in der man sich verlieren kann.

                      CGI-Animationsfilme sind nun einmal geradezu perfekt für die Dritte Dimension und daher ist auch „EPIC“ hier vorbehaltlos zu empfehlen.

                       

                      Bild 2D – BD (Disc 2):

                      Hier gilt das gleiche wie für die 3D-version, nur das hier alles noch einen Tick bunter ist und die Farben hier noch etwas mehr erstrahlen, aber ansonsten ist auch hier das Bild perfekt. Wie man es von einem hochwertigen Animationsfilm nun mal erwartet. Außerdem befindet sich auch das komplette Bonusmaterial auf der 2D-Blu-Ray.

                       

                      Bild 2D – DVD (Disc 3):

                      Keine Bewertung möglich, da nicht gesichtet.

                       

                      Ton:

                      Der deutsche Ton (DTS 5.1) ist ebenfalls hervorragend gelungen. Die Sprache ist jederzeit gut zu verstehen und auch die Soundeffekte und die Musik machen einiges her, wenngleich der Originalton in DTS-HD-MA 5.1 natürlich auch hier mal wieder, wie üblich, deutlich besser ist.

                       

                      Bonus:

                      Das Bonusmaterial befindet sich ausschließlich auf der 2D-Blu-Ray und enthält:

                      • Die echten Bewohner des Waldes (5.21 Min);
                      • Der Kreislauf des Lebens im Wald (3.18 Min);
                      • Die Tarnung der Tiere (3.44 Min);
                      • Ein Leben in Winzigkeit (3.42 Min);
                      • Hinter den Kulissen von EPIC (24.39 Min);
                      • Original Kinotrailer, sowie den Code für ein herunterladbares Mobile Game.

                       

                      Fazit:

                      Ein wirklich hervorragend gemachter Animationsfilm mit einer rasanten aber auch düsteren  Story und sowohl lustigen (die beiden Schnecken Mub und Grub) als auch ernsten Charakteren (die Leafmen und Boggans). Optisch gesehen ist es auch dieses Mal wieder ein wahres Fest, und wie schon fast üblich bei hochwertigen CGI-Filmen, definitiv Demomaterial. Akustisch wäre allerdings in der deutschen Fassung auch hier mal wieder etwas mehr drin gewesen. Das Bonusmaterial ist nett und durchaus informativ, haut einen aber in der Gänze nicht gerade vom Hocker.

                      Ich persönlich finde auch in diesem Fall dass die FSK-6-Freigabe aufgrund des zum Teil doch manchmal eher düsteren Tonfalls vielleicht etwas zu niedrig angesetzt wurde, aber das ist wie oft auch hier Ansichtssache. Hier wäre eine FSK 10 Freigabe wohl eher sinnvoll gewesen, dummerweise gibt es diese Stufe nicht. In vielerlei Hinsicht wäre eine differenziertere FSK-Abstufung im 2-Jahres-Rhythmus  (ab 0, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18) wesentlich besser, weil ausgewogener als die zurzeit gebräuchliche (ab 0, 6, 12, 16, 18).

                      Für jeden der auf gut gemachte Animationsfilme steht und natürlich ein Film für die ganze Familie.

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                      Technische Rezension: „Die Croods 3D/2D“ von Dreamworks Animation

                      (c) Dreamworks Animation
                      (c) Dreamworks Animation

                      OT:                      The Croods
                      Laufzeit:               99 Minuten
                      FSK-Freigabe:     ab 0 Jahren
                      Studio                  DreamWorks Animation
                      Herstellungsjahr: USA 2013
                      Disc:                    3 (2x BD, 1x DVD)
                      Tonformate:        Deutsch  DTS-5.1, Englisch DTS-HD-MA 7.1, sowie weitere Sprachen
                      Extras:                 keine
                      Originalsprecher: Nicolas Gage, Ryan Reynolds, Emma Stone, Cloris Leachman
                      Regie:                   Chris Sanders & Kirk DeMicco

                       

                       

                      Film:

                      Die Croods sind eine Neandertalerfamilie, die dummerweise feststellen muss, dass ihre Welt dem Untergang geweiht ist (Kontinentalverschiebung). Dies erfahren sie von einem Cromagnon-Teenager, in den sich die Tochter der Croods… na ja nicht sofort, aber später verliebt, was ihren Neandertaler-Vater so gar nicht recht ist. Die Flucht vor dem Untergang bestimmt daraufhin sowohl ihr Leben, als auch den weiteren Verlauf des Filmes. Hört sich zwar langweilig an ist aber ein Riesenspaß, vor allem wenn man an die vielen bizarren Tiere denkt, die hier vorkommen (Landwale etc).

                       

                      Bild 3D – BD (Disc 1):

                      Auch „Die Croods“ sind digital im Computer entstanden, was schlichtweg bedeutet, dass das Bild ebenso brillant ist wie bei den anderen Filmen von Dreamworks Animation. Es gibt hier ebenfalls keinerlei Beanstandungen, die Farben sind poppig, der Kontrast ist hervorragend, die Komprimierung absolut unauffällig und daher nicht zu sehen. Der 3D-Effekt ist ebenfalls erstklassig und nicht zu beanstanden. Hinzu kommt ebenfalls wie bei „Die Hüter des Lichts“ eine unglaubliche Detailfülle, man muss auch diesen Film schon häufig ansehen um auch nur annähernd alles zu erfassen. Sobald die Croods den Dschungel betreten, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus, hier ist nicht weniger mehr sondern mehr ist noch vielmehr.

                       

                      Bild 2D – BD (Disc 2):

                      Hier gilt im Prinzip das gleiche wie für die 3D-version, nur dass die Farben hier einfach noch mehr strahlen, aber ansonsten ist auch hier das Bild praktisch perfekt. Wie man es von einem CGI-Film nun mal erwartet.

                       

                      Bild 2D – DVD (Disc 3):

                      Keine Bewertung möglich, da nicht gesichtet.

                       

                      Ton:

                      Der deutsche Ton (DTS 5.1) ist ebenfalls sehr gut gelungen. Die Sprache ist jederzeit gut zu verstehen und auch die Soundeffekte und die Musik machen einiges her, wenngleich der Originalton (DTS-HD-MA 7.1) deutlich kraftvoller und Facettenreicher daherkommt.

                       

                      Bonus:

                      Das Bonusmaterial befindet sich auch hier ausschließlich auf der 2D-Blu-Ray. Es ist in seiner Gesamtheit bestenfalls nett, aber auch nicht mehr, dafür ist es einfach zu nichtssagend.

                      Es teilt sich auf in:

                      • Die Kreaturen aus dem Film (50.35),
                      • Die Abenteuer von Klammer (6.15),
                      • Entfallene Szenen (8.20),
                      • Originalkinotrailer (2.11),
                      • Malschule (35.16),
                      • die letzten beiden Features “Vorschau“ und „Die Welt von DreamWorks Animation“ besitzen hierbei eher Werbecharakter.

                       

                      Fazit:

                      Sowohl optisch als auch akustisch liegen „Die Croods“ auf dem gleich hohen Niveau wie die „Hüter des Lichts“, vielleicht sogar noch etwas darüber. Auch dieser Film ist wirklich sehr schön gemacht mit einer rasanten Story sowohl lustigen als auch chaotischen Charakteren. Zurzeit ist eine Fortsetzung der Croods in Arbeit.

                      Optisch definitiv 100%iges Demomaterial, akustisch wäre allerdings in der deutschen Fassung auch hier deutlich mehr drin gewesen. Das Bonusmaterial ist im Großen und Ganzen doch eher enttäuschend.

                      Für jeden, der auf Animationsfilme steht und natürlich ein Film für die ganze Familie.

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                      Technische Rezension: „Die Hüter des Lichts 3D/2D“ von Dreamworks Animation

                      (c) Dreamworks Animation
                      (c) Dreamworks Animation

                      OT:                      Rise of the Guardians
                      Laufzeit:               97 Minuten
                      FSK-Freigabe:     ab 6 Jahren
                      Studio                  DreamWorks Animation
                      Herstellungsjahr: USA 2013
                      Disc:                    3 (2x BD, 1x DVD)
                      Tonformate:         Deutsch  DTS-5.1, Englisch DolbyTrueHD 7.1, sowie weitere Sprachen
                      Extras:                 Wendecover
                      Originalsprecher: Chris Pine, Hugh Jackman, Alec Baldwin, Jude Law
                      Regie:                   Peter Ramsey

                       

                       

                      Film:

                      „Die Hüter des Lichts / Rise of the Guardians“, das sind Santa Claus (der Weihnachtsmann), Easterbunny (der Osterhase), Toothfairy (die Zahnfee) und Sandman (das Sandmännchen). Sie beschützen die Kinder der Welt, ihren Glauben an das Fantastische und ihre kindliche Neugier vor dem Bösen in Gestalt von „Pitch Black“, dem Schwarzen Mann. Eines Tages wählt der Mann im Mond einen fünften Hüter, Jack Frost. Doch dieser gilt eher als Nichtsnutz, vor allem beim Osterhasen, da er nur Vergnügen im Sinn hat und keinerlei Verantwortungsgefühl besitzt. Dementsprechend weigert er sich natürlich auch, ein Hüter zu werden. Nichtsdestotrotz wird er der wichtigste Hüter von allen, auch wenn ihm das noch nicht bewusst ist, als er auf Pitch stößt…

                       

                      Bild 3D – BD (Disc 1):

                      „Die Hüter des Lichts“ ist digital im Computer entstanden, was schlichtweg bedeutet dass das Bild absolut brillant ist. Es gibt hier keinerlei Beanstandungen, die Farben sind wie bei einem solchen Film üblich poppig, der Kontrast ist hervorragend, die Komprimierung absolut unauffällig und daher nicht zu sehen. Es gibt weder Filmkorn, Schäden noch Schmutz, einfach perfekt.

                      Der 3D-Effekt ist ebenfalls erstklassig und nicht zu beanstanden. Hinzu kommt eine wirklich unglaubliche Detailfülle, man muss den Film schon etliche Male ansehen um auch nur annähernd alles zu erfassen. Nun ja, um einen Computergenerierten Animationsfilm voll in den Sand zu setzten muss man sich doch sehr anstrengen.

                       

                      Bild 2D – BD (Disc 2):

                      Hier gilt im Prinzip das gleiche wie für die 3D-version, nur das die Farben hier einfach noch mehr strahlen, aber ansonsten ist auch hier das Bild praktisch perfekt. Wie man es von einem CGI-Film nun mal erwartet. Außerdem befindet sich auch das komplette Bonusmaterial auf der 2D-Blu-Ray.

                       

                      Bild 2D – DVD (Disc 3):

                      Keine Bewertung möglich, da nicht gesichtet.

                       

                      Ton:

                      Der deutsche Ton (DTS 5.1) ist ebenfalls sehr gut gelungen. Die Sprache ist jederzeit gut zu verstehen und auch die Soundeffekte und die Musik machen einiges her, wenngleich der Originalton (DTS-HD-MA 7.1) deutlich kraftvoller und Facettenreicher daherkommt.

                      Zumindest ist der DTS-Ton wesentlich kräftiger und detailreicher als der wesentlich stärker verlustbehaftete Dolby Digital 5.1-Ton der von anderen Publishern benutzt wird.

                       

                      Bonus:

                      Das Bonusmaterial befindet sich ausschließlich auf der 2D-Blu-Ray:

                      • Es besteht aus dem  vierteilige Making Of „Einblicke in die Magie (27.43)“,
                      • Der Mann hinter den Hütern (6.25),
                      • Träumer und Gläubige (10.47),
                      • einen Kommentar der Filmemacher sowie die beiden interaktiven Spiele „Schneeballschlacht“ und „Stein, Papier, Schere mit Sandy“ und einem Audiokommentar der Filmemacher.

                      Die Features “Vorschau“ und „Die Welt von Dreamworks Animation“ besitzen eher Werbecharakter.

                       

                      Fazit:

                      Ein wirklich hervorragend gemachter Animationsfilm mit einer rasanten aber auch düsteren  Story und sowohl lustigen als auch ernsten Charakteren. Optisch definitiv mal wieder ein Fest, und definitiv Demomaterial, akustisch wäre allerdings in der deutschen Fassung durchaus etwas mehr drin gewesen. Das Bonusmaterial ist wirklich sehr informativ, hätte aber deutlich mehr sein können.

                      Ich persönlich finde dass die FSK-6-Freigabe aufgrund des zum Teil doch eher düsteren Tonfalls vielleicht etwas zu niedrig angesetzt wurde, aber das ist wohl Ansichtssache.

                      Für jeden der auf Animationsfilme steht und natürlich ein Film für die ganze Familie.

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                      Quysthali 2012 – Neu in Reihe

                      Völlig unbeabsichtigt  gewählt scheint das heutige Datum einige Besonderheiten bereitzuhalten: Der Internetfilm „To Boldly Flee“ der Webseite „That Guy with the Glasses“ startet heute, im Kino startet das Remake „Total Recall“ – und auch bei uns gibt’s einen Start: die neue Sortierung der Roman-Reihe „Quysthali“, da die Geschichten etwas durcheinander geraten waren. Nun werden sie in chronologische Reihe gebracht und lassen sich auch so lesen, beginnend beim Anfang: „Quysthali – Heldenreisen

                      Der Leser kann durch die Kapitel vorwärts gehen, indem er am Ende jeden Kapitels auf „Neuerer Post“ klickt. Zunächst wird die Vergangenheit neu publiziert, bis wir in der Gegenwart landen, um uns dann der Zukunft zuzuwenden. Wer keines der Kapitel verpassen will, kann den Quysthali-Newsletter abonnieren, entweder als rückblickender Newsletter, oder indem man ganz aktuell die neuesten Kapitel per eMail zugeschickt bekommt. Mehr über die Reihe steht auf dieser Seite oder hier.