Wie heißt das Gegenteil von „schmutzigen Bomben“?

Ein kurzer Artikel zu der von Innenminister Schäuble aufgeworfenen Diskussion um so genannte „schmutzige Bomben“. Diese Sache wird vom „Spiegelfechter“ schon sehr gut kommentiert (siehe hier), deswegen beschränken wir uns auf zwei Fragen zum Nachdenken:

1. Wenn es „schmutzige Bomben“ gibt, was sind dann „saubere Bomben“? Explodieren die, ohne Sachschaden, Verletzte oder Tote zu hinterlassen?
2. Wie man hört, soll Bundeskanzlerin Merkel den Innenminister und den Verteidigungsminister „intern“ zur Ordnung gerufen haben wegen ihrer merkwürdigen öffentlichen Äußerungen in letzter Zeit. Öffentlich jedoch stellt sie sich hinter ihre Minister, um Führungsstärke zu demonstrieren. Wäre es nicht eher ein Zeichen von Führungsstärke gewesen, die Zurechtweisung auch öffentlich machen, um allen klar zu zeigen, dass die zwei Minister zu weit gegangen sind und sie das Ruder in der Hand hat?

Die Bahn… kommt? oder „Es fährt ein Zug nach nirgendwo…“

Groß im Gespräch ist derzeit die Privatisierung der deutschen Bahn, obwohl man ja bereits unter dem Namen „Bahn AG“ firmiert. Groß angepriesen als das Allheilmittel schlechthin für alle Probleme der Bahn werden nun immer mehr Stimmen laut, die dieses kritisieren. Und auch sonst ist das Geschäftsgebaren des Möchtegern-Global-Players [furchtbares Wort!] in die Schusslinie geraten. Die NachDenkSeiten haben schon vor einigen Tagen einen kritischen Kommentar zu einem Artikel der BILD-Zeitung abgegeben, in dem diese Privatisierung in den höchsten Tönen gelobt und Kritiker generell als „Ewiggestrige“ verunglimpft werden. Und FRONTAL 21, das Magazin im ZDF, hat diese Woche in einem Beitrag zusammengestellt, wie es jetzt schon aussieht in deutschen Bahnlanden und was uns noch alles drohen kann.

Und als Einwohner einer Stadt, die zwar einen Bahnhof, aber keine Schienen mehr hat, die dorthin führen, kann ich sagen: Ja, es ist so schlimm, wie es dargestellt wird!

CSI – Den Tätern auf der Spur: Staffel 7 hat begonnen

Mit „Mord nach Modell“ ist nun auch die letzte der CSI-Serien in eine neue Staffel in Deutschland gestartet, obwohl es sich ja eigentlich um die erste Serie handelt. Aber das wollen wir den Fernsehleuten mal nachsehen, sie haben sicherlich ihre Gründe dafür, auch wenn wir diese nicht verstehen. Und was für ein Auftakt, eine Doppelfolge, die uns manches Neues bietet.

Leider sind auch Wiederholungen zu erkennen. Dass ausgerechnet in der letzten Folge der vorigen Staffel eine der Hauptfiguren schwer verletzt wurde, gab es bei „CSI: NY“ auch (dort war es Don Flack, hier Jim Brass). Aber der Reihe nach, in klassischer Manier werden zwei Fälle parallel bearbeitet, da es eine Doppelfolge ist, handelt es sich um insgesamt vier. Bei der Feier zum Abriss des Spielcasinos „Rampart“, das Catherine Willows‘ Vater Sam Braun gehört, wird eine Leiche gefunden, ein Mann hat sich scheinbar selbst erschossen – aber er hält den Revolver fest in der Hand, was eigentlich nicht möglich ist. Beim „Cirque du Soleil“, der gerade in Vegas gastiert, wird unter der Bühnenkonstruktion eine tote Frau entdeckt, die augenscheinlich von der Hydraulik zerquetscht wurde. Aber sie ist keine Mitarbeiterin des „Cirque“, was hatte sie unter der Bühne zu suchen?
Im zweiten Teil wird ein Rockstar erschlagen in seiner Küche gefunden. Das Außergewöhnliche: neben ihm steht ein Miniaturmodell seiner Küche im Massstab 1:25, bis ins kleinste Detail nachgebaut – und mit einer Miniatur-Leiche. Selbst der Blutfleck wurde exakt nachempfunden, und zwar mit dem Blut des Opfers. Gleichzeitig erwacht Catherine in einem Motel. Sie kann sich an nichts mehr erinnern, außer dass sie am Abend zuvor mit Nick Stokes aus war. Doch Stokes ist mit einer Bekanntschaft früher gegangen und jemand anderes hat ihr einen Drink ausgegeben…

Ein Handlungsstrang wird beendet, ein neuer beginnt. So wie am Anfang der Doppelfolge das „Rampart“ in sich zusammenstürzt, so stürzt Catherines Vater über seine eigenen Betrügereien. Und der „Miniaturen-Mörder“ wird das CSI-Team noch auf Trab halten. Aber bleiben wir bei der heutigen Folge. Im Gegensatz zu den beiden anderen CSI-Serien ist man beim Original nicht so experimentierfreudig und verlässt sich komplett auf bekannte Elemente. Keine neuen Schnitttechniken oder Einstellungen, zwei Fälle laufen parallel, so dass das Team aufgeteilt wird. Lediglich in der deutschen Variante fällt auf, dass Doktor Robbins (Robert David Hall) offenbar eine neue Synchronstimme erhalten hat. Die romantische Beziehung zwischen Gill Grissom und Sarah Sidle, die in der letzten Szene der letzten Folge der Staffel 6 begonnen hat, ist in dieser Folge nur unterschwellig zu bemerken, fast so, als wollte man sich offenhalten, ob es sich um eine einmalige Sache handelte oder doch etwas Ernsthafteres wird. Und ohne zu viel verraten zu wollen, ich fand die Auflösung des Falls der toten Frau im „Cirque du Soleil“ mal wieder erfrischend abwechselnd. Der zweite Fall des ersten Teils war es auch, aber auf eine andere Weise, da dieser noch Auswirkungen in den zweiten Teil hinein hat. Nicht so ganz gefallen hat mir die Tatsache, dass mit Catherine Willows schon wieder ein Hauptcharakter in einen Fall direkt hineingezogen wird. Ich finde, Spannung kann man auch erzeugen, wenn man das Publikum nicht um seine „Helden“ bangen lässt. Das ist doch der eigentliche Hintersinn bei Krimis, oder?

Zusammenfassend: Auch diese Serie hat nichts von ihrem Schwung verloren. Doch wie „CSI: Miami“ und „CSI: NY“, so muss auch diese beweisen, dass sie das Niveau im Verlauf der nächsten Folgen bis zum Staffelfinale halten kann.  Dann sehen wir uns wieder und blicken zurück…

„Konzentriere Dich auf das, was nicht lügen kann: der Beweis!“
Gil Grissom

Projekt X-3: Die STAR-COMMAND-Seite

So, jetzt ist die ganze Sache etwas weiter fortgeschritten. Und damit ist auch raus, was hinter Projekt X-3 steckt: die Neugestaltung unserer Seite. Wir haben uns es nur etwas anders vorgestellt, aber wir in einem früheren Post schon festgestellt haben, es kommt eben anders, als man denkt. Wir sind auch noch nicht ganz fertig, aber es sieht doch bisher schon recht nett aus, oder? Auf jeden Fall besser als die bisherige Baustelle.

Jahrestag: Jüdisches Neujahr 5768

Unsere kleine Serie, die im Januar diesen Jahres begann, hat zwangsweise eine kleine Pause machen müssen. Das lag nicht an uns, sondern vielmehr an der Tatsache, dass in der Zwischenzeit keine Neujahrstermine mehr waren. Heute ist wieder einer, und zwar das jüdische Fest „Rosch ha-Schana“, das jüdische Neujahr.

Da der jüdische Kalender lunisolar, also an Sonne und Mond ausgerichtet ist, stimmt das Neujahr nicht mit der christlichen Zeitrechnung überein. Laut der Jahreszählung schreibt man im jüdischen Kalender nun das Jahr 5768. Diese Rechnung basiert auf Angaben aus der Bibel und der Tora, nach denen im Jahr 359 berechnet wurde, wann Gott die Erde erschaffen hat. Das Ergebnis war, dass dies im Jahr 3761 vor Christus gewesen sein musste. Diese Definition setzte sich allerdings endgültig erst im 11. Jahrhundert durch.

Die Wissenschaft sagt natürlich etwas anderes, aber schon beim christlichen Kalender, der das Jahr von Christi Geburt vermutlich 5 bis 7 Jahre falsch datiert, haben wir bemerkt, dass Religion noch nie eine exakte Wissenschaft war. Nun, bevor dieses Jahr vorüber ist, haben wir noch einen Jahreswechsel zu vermerken, der auch stellvertretend für einige andere Zeitrechnungen stehen soll. Wir werden zu diesem Zeitpunkt anmerken.

Raumfahrt zum Anfassen: Offene Türen im EAC in Köln

Am Sonntag den 16. September 2007 öffnet das Europäische Astronautenzentrum (ESA/EAC) dem Publikum wieder seine Türen. Im Rahmen des vom DLR veranstalteten „Tags der Luft- und Raumfahrt“ bietet das EAC an diesem Tag von 10 Uhr bis 18 Uhr die Möglichkeit, einen einmaligen Blick hinter die Kulissen des ESA-Astronautentrainings zu werfen.

Vertreter der verschiedenen Abteilungen des EAC präsentieren ihre Arbeit und geben den Besuchern einen exklusiven Einblick ins Astronautentraining dank der Trainingsmodule des Europäischen Raumlabors „Columbus“ und des Automatischen Transferfahrzeugs ATV.

Das Rahmenprogramm enthält viele Attraktionen wie die Besichtigung des 10 Meter tiefen Tauchbeckens, das der Ausbildung der Astronauten für Außenbordaktivitäten dient, exklusive 3D-Shows, ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Expertentalks und Videosequenzen zu Themen wie: Raumfahrtmedizin, Astronautentraining, Essen und Trinken im All, mit der Teilnahme Europäischer Astronauten wie Ulf Merbold, Jean-François Clervoy, Thomas Reiter, Gerhard Thiele, Michel Tognini, Reinhold Ewald, André Kuipers, Roberto Vittori, etc.

Weitere Details zum Event und Bilder unter:

http://www.esa.int/esaCP/SEMF50NPQ5F_Germany_0.html

Veröffentlichung der Gründergeschichte hat begonnen

Mit dem heutigen 8. September 2007 hat die Veröffentlichung der ASTROCOHORS-Gründergeschichte begonnen. Diese Geschichte, die davon handelt, wie es zur Gründung der Organisation ASTROCOHORS kam, wird in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Sie finden sie hier in einem neuen Blog unter http://astrocohors.blogspot.com.

Auf jeweils die neueste Aktualisierung wird hier in diesem Blog hingewiesen. Wenn Sie also keine verpassen wollen, dann abonnieren Sie die neuesten Beiträge doch per eMail. Es werden in Zukunft noch weitere Neuigkeiten hinzu kommen. Bleiben Sie also gespannt…

Und irgendwann kam der Tag…

„Und irgendwann kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko zu blühen.“
Anaiis Nin

Ob es wohl gerade die Zeit für Änderungen und Umwälzungen ist? Vor ein paar Tagen hat der Internet-Dienst „Blogscout“ ziemlich überraschend seine Arbeit eingestellt und wird auf Ende September völlig verschwinden. Dirk Olbertz, der diesen Dienst ins Leben gerufen hat, nennt dafür durchaus nachvollziehbare Gründe. Er wollte einen Wegweiser durch die so genannte „Blogosphäre“ schaffen, wurde diesem Anspruch selbst aber nicht gerecht, da der „Longtail“, also die Blogs, die nicht so viele Leser und Beachtung haben, völlig untergingen, während die „üblichen Verdächtigen“, die sowieso schon hohe Zugriffszahlen haben, stets und scheinbar unverrückbar festbetoniert die vordersten Plätze der Hitliste einnahmen. Eigentlich war seine Absicht gewesen, hier etwas Bewegung hinein zu bringen. Nachdem ihm dies nicht gelungen war und er auch keine Möglichkeit sah, das zu ändern, stellt Dirk Olbertz den Dienst nun ganz ein, ohne ihn zu verkaufen. Ein mutiger und angesichts der Lücke zwischen eigenem Anspruch und Realität auch konsequenter Schritt. Danke auch von dieser Stelle für den Service.

Auch wir können nachvollziehen, dass es nicht einfach ist, aber dass man gewisse Schritte manchmal einfach gehen muss, um ein Ziel zu erreichen, denn wie es im Zitat zum Anfang dieses Beitrags heißt: „Und irgendwann kam der Tag…“ . Bei uns ist das genau so, dieses Projekt hat gerade in diesem Jahr einige Änderungen und Wandlungen erfahren, die einiges, das wir aufgebaut hatten, ziemlich über den Haufen geworfen haben. So haben wir uns an der „Technorati“-Link-Kette mit dem „Phantastischen Blog“ beteiligt, allerdings, als dieses noch bei WordPress direkt lag. So schnell kamen neue Ideen auf, dass wir damals noch nicht ahnten, dass das Blog bald wieder Geschichte sein würde. Aber so ist es gekommen. Möglicherweise liegt das an unserem 20. Jubeljahr, dass wir besonders kreativ und experimentierfreudig sind. Aber wir hoffen, dass wir jetzt gefunden haben, was wir eigentlich gesucht haben.

Drei Projekte sind derzeit in der Planung, die wir „X-2“, „X-3“ und „X-4“ genannt haben. Über deren Entwicklung werden wir weiter berichten, sobald es etwas interessantes gibt. Für heute sei aber mal genug mit dem selbstreferenziellen Zeugs. Tut uns leid, falls wir damit auf den Wecker fallen.

Drunter & Drüber

„Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.“
(Sprichwort)

Manchmal muss man die Ideen einfach kommen lassen. Deswegen geht es mit dem Fantreff „Bodensee“ in einem anderen Blog weiter dem BASIS ATLANTIS Blog, passend zur neuen Seite der BASIS.

Wie’s hier weitergeht, muss man sehen. Einen Eindruck davon, wie spontan manche Ideen sein können, gibt dieser Beitrag im ATLANTIS-Blog.

Mehr in Kürze…