Der Name der Rose – Durch das Ocularium betrachtet: Buch – Film – Serie | Siebter Tag

Der Name der Rose – Durch das Ocularium betrachtet: Buch – Film – Serie | Siebter Tag

Worin es zum großen Finale der Geschichte kommt, das allerdings in seinen Adaptionen krass vom Vorbild abweicht.

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Transkript

Die Serie „Der Name der Rose“ bemüht sich stark, jede Folge mit einem Cliffhanger abzuschließen und zieht deshalb an manchen Stellen die Handlung etwas arg in die Länge. Wenn man sich das ganze genau betrachtet, hat aber Eco selbst schon Cliffhanger in die Handlung installiert, besonders an den letzten Tagen. So auch hier: Der sechste Tag endet direkt dann, als William und Adson endlich ins Finis Africae eindringen. Und genau hier nimmt der siebte Tag die Handlung wieder auf.

Adson beschreibt uns kurz den Raum, nur um sogleich darauf zu kommen, dass da im Dunkeln jemand sitzt, der ihn und William zu erwarten scheint. Der scharfsinnige William enttäuscht indessen auch jetzt nicht, noch bevor das Licht der Lampe, die Adson hält, den Unbekannten anstrahlen kann, spricht ihn der alte Franziskaner an:

„Guten Abend, ehrwürdiger Jorge. Hast Du uns schon erwartet?“

Umberto Eco: „Der Name der Rose“, Carl Hanser Verlag 2022, Seite 705

Tatsächlich ist es Jorge von Burgos, der schon den ganzen Tag darauf wartet, dass William herkommt. Jener deduziert, dass die Geräusche, die er und Adson beim Betreten des Aedificiums gehört haben, vom Abt stammen müssen. Jorge gibt zu, dass er den Abt in einen Geheimgang gelockt hat, mit dem man schneller ins Finis Africae gelangen kann. Die Mechanismen, um die geheimen Türen zu bewegen, befinden sich hier und nachdem der blinde Mönch hörte, dass jemand den Geheimgang betreten hat, zog er an den Seilen dieser Mechaniken. Die Seile rissen und verschlossen die Geheimtüren, so dass der Abt nun eingesperrt zwischen zweien in der Falle sitzt. Nicht mehr lange und er wird erstickt sein. Der Abt war nicht mehr nützlich, da er durch die Nachforschungen von William daraufgekommen war, was wirklich in der Abtei los ist: Jorge ist der geheimnisvolle Bibliothekar, der statt Alinardus den Posten bekommen hatte. Doch seine zunehmende Erblindung verhinderten seine weitere Tätigkeit (wie Alinardus kichernd meinte, sein Gegner sei von Gott „ins Reich der Dunkelheit“ abberufen worden), also sorgte er dafür, dass er Kontrolle über die Abtei und die Bibliothek erlangte, indem er Leute, die ihm gehorchten an die richtigen Stellen setzen ließ. Er sorgte dafür, dass Abbo entgegen den Gepflogenheiten zum Abt gewählt wurde und auch dafür, dass der einfältige Malachias Bibliothekar wurde, obwohl er keine Fremdsprachen beherrschte. Und so fällt alles an seinen Platz: Das geheimnisvolle Buch, von dem gleich noch mehr die Rede sein wird, betrachtet Jorge als bedrohlich. Aber dann prahlte Berengar damit, dass er dem wissbegierigen Adelmus dieses Buch besorgen kann. Dafür verlangte Berengar von Adelmus die Erfüllung der fleischlichen Lust. Von seinem Gewissen geplagt stürzte sich Adelmus von der Mauer, nachdem er die Anweisung, wie man an das Buch kommt, an Venatius weitergegeben hatte. Venantius wurde wegen des Buches vergiftet und von Berengar in den Schweineblutbottich gesteckt, um es wie einen Unfall aussehen zu lassen. Dann starb Berengar selbst, ebenfalls vergiftet.

Als Jorge mitbekam, dass Severin das Buch gefunden hatte, sprach er mit seinem Handlanger Malachias, der ebenfalls ein Verhältnis mit Berengar hatte. Er erzählte ihm, dass Severin das Buch hatte, weil Berengar es ihm für gewisse Dienste versprochen hatte. Rasend vor Eifersucht ging Malachias zu Severin und erschlug ihn. Doch entgegen der Anweisung, das Buch sofort ins Finis Africae zu bringen, behielt Malachias es erstmal für sich – deswegen musste auch er sterben. Nachdem William Jorge auch noch beschreibt, um welches Buch es sich handelt und dass es aus einem speziellen Leinenpapier hergestellt sei (das aus Spanien stammt, genauer gesagt, aus der Nähe von Jorges Herkunftsort Burgos, was ein weiterer Hinweis auf den Blinden als Urheber der ganzen Geschichten war), ist Jorge so beeindruckt, dass er William das Buch zum Lesen überlässt. Es handelt sich um das vermutlich letzte Exemplar des zweiten Buches der Poetik des Aristoteles, von dem Jorge behauptet hatte, es sei nie geschrieben worden. William beginnt zu lesen:

Im ersten Buch haben wir die Tragödie behandelt und dargelegt, wie sie durch Erweckung von Mitleid und Furcht eine Reinigung von ebendiesen Gefühlen bewirkt. Hier wollen wir nun, wie versprochen, die Komödie behandeln (nebst der Satire und dem Mimus) und darlegen, wie sie durch Erweckung von Vergnügen am Lächerlichen zu einer Reinigung von ebendieser Leidenschaft führt. Inwiefern diese Leidenschaft der Beachtung wert ist, haben wir schon im Buch über die Seele gezeigt, insofern nämlich der Mensch als Einziges aller Lebewesen zum Lachen fähig ist.

Umberto Eco: „Der Name der Rose“, Carl Hanser Verlag 2022, Seite 712

Doch William kommt beim Lesen nicht sehr weit, denn die Seiten des Buches kleben oben und am Beschnitt zusammen, so als ob jemand eine feuchte Masse darauf verteilt hätte. William weiß auch was: Das Gift, das aus Severins Labor gestohlen wurde. Jeder, der das Buch liest und sich beim Lesen unwillkürlich den Finger anfeuchtet, um die Seiten blättern zu können, würde langsam aber sicher Gift aufnehmen, bis er genug geschluckt hat, um daran zu sterben. Nun trägt William auch zusammen, dass es gar keinen Plan gab, die Morde entsprechend der Apokalypse zu begehen, die Umstände der Tode waren allesamt Zufall. Lediglich bei Malachias stimmt das nicht ganz, nachdem Jorge gehört hatte, dass es selbst William logisch erschien, dass der Mörder die Toten nach den Posaunen der Offenbarung drapierte, sagte der Blinde zu seinem Bibliothekar, er dürfe das Buch auf keinen Fall lesen, denn es habe die Kraft von tausend Skorpionen. Mittlerweile war er selbst überzeugt, dass eine göttliche Fügung im Spiel war.

Aber warum dieses Buch? Weil es von Aristoteles, dem Philosophen ist, das Lachen zu etwas Hohem erhebt und die Weltordnung nach Jorges Meinung in Gefahr bringt. Wer lacht und deswegen keine Angst mehr vor dem Teufel hat, der braucht keinen Gott mehr. Das Lachen müsse ausgemerzt werden, wenn es sein muss, auch zusammen mit dem Menschen, der lacht. William nennt Jorge darauf einen Teufel:

„Man hat Dich belogen, der Teufel ist nicht der Fürst der Materie, der Teufel ist die Anmaßung eines Geistes, der Glaube ohne ein Lächeln, die Wahrheit, die niemals vom Zweifel erfasst wird.“

Umberto Eco: „Der Name der Rose“, Carl Hanser Verlag 2022, Seite 727

Es kommt zu einem intellektuellen Kräftemessen zwischen den beiden, doch jede Einlassung von Jorge wird von William klug beantwortet. Jorge nimmt dann das Buch an sich, fängt an, die Seiten zu zerreißen und sich in den Mund zu stecken, womit er wiederum der Apokalypse folgt:

Und ich ging zu dem Engel und bat ihn, mir das kleine Buch zu geben. Er sagte zu mir: Nimm und iss es! In deinem Magen wird es bitter sein, in deinem Mund aber süß wie Honig. Da nahm ich das kleine Buch aus der Hand des Engels und aß es. In meinem Mund war es süß wie Honig. Als ich es aber gegessen hatte, wurde mein Magen bitter.

Die Bibel – Das neue Testament: Die Offenbarung des Johannes, Kapitel 10, Vers 9 und 10

William versucht, ihn daran zu hindern, doch da löscht Jorge die Lampe und will die beiden Mönche im Finis Africae einsperren. Sie finden jedoch auch im Dunkeln die Tür zum Spiegel und schaffen es, diese offen zu halten. Adson entzündet seine Lampe von neuen und beide verfolgen Jorge. Als sie ihn stellen, schlägt er Adson die Lampe aus der Hand, die in einen Bücherstapel fällt und diesen entzündet. Der Brand greift schnell um sich. Jorge wirft die Überreste des Buches in die Flammen, um kurz darauf selbst hinein zu stürzen. Die Flammen eilen von Raum zu Raum. William und Adson alarmieren die anderen Mönche mit der Glocke der Kirche, doch es kommt zur Katastrophe. Nicht nur brennt die Bibliothek nieder, es kommt auch noch zum Funkenflug, der sehr schnell die ganze Abtei erfasst. Als klar ist, dass sich nichts mehr retten lässt, philosophiert William über den Antichrist:

„Der Antichrist entspringt eher aus der Frömmigkeit selbst, aus der fanatischen Liebe zu Gott oder zur Wahrheit, so, wie der Häretiker aus dem Heiligen und der Besessene aus dem Seher entspringen. Fürchte die Wahrheitspropheten, Adson, und fürchte vor allem jene, die bereit sind, für die Wahrheit zu sterben: Gewöhnlich lassen sie viele andere mit sich sterben, oft bereits vor sich, manchmal für sich.“

Umberto Eco: „Der Name der Rose“, Carl Hanser Verlag 2022, Seite 748

Dann versucht Adson, seinen Meister aufzumuntern, denn immerhin ist er ja Jorge auf die Schliche gekommen, während ein Gebäude der Abtei nach dem anderen in sich zusammenstürzt. Dann beschließen die beiden, dass es Zeit wird zu gehen. Damit endet der erzählerische Teil des Romans.

Kommen wir zuerst zu den Dingen, die in die Adaptionen übernommen wurden: Der Täter natürlich und das Motiv. Im Film ist die Szene im Finis Africae etwas kürzer gehalten, zum Beispiel fehlt ein ganzer Absatz, in dem William seinem Ärger über Jorges Arroganz Luft macht, indem er sich laut ausmalt, den Blinden nackt auszuziehen und mit Hahnenfedern im Hintern über den Klosterhof zu jagen, damit keiner mehr Angst vor ihm hat, sondern über ihn lacht. Viele kleine Details fehlen, der Hinweis auf das Papier beispielsweise oder dass das Buch eine Zusammenfügung mehrerer Bücher ist (und was ich bisher nicht erwähnt habe: der Geheimraum wird auch nicht „Finis Africae“ genannt). Es werden sogar die Tode von Severin und Malachias gar nicht mehr mit der Apokalypse in Verbindung gebracht. Zwar wird auch im Film Severin mit einer Amillarsphäre erschlagen, aber auf die Tatwaffe wird weiter nicht eingegangen; warum Malachias im Sterben von tausend Skorpionen spricht, wird auch nicht erklärt. Auch ist der Abt nicht in die Szene einbezogen, er verschwindet irgendwie aus der Geschichte. Jorge erwähnt zwar, dass es Geheimgänge gibt, aber dort hat er niemanden eingesperrt. Die Bibliothek gerät auf die gleiche Weise wie im Roman in Brand, allerdings bleibt William zunächst zurück, um stapelweise Bücher herauszuschleppen.

In der Serie hat man sehr viel aus dem Roman übernommen, auch Williams schon erwähnte Rede, wie er Jorge gerne lächerlich machen würde. Jorge hat auch hier die Mechanik der Geheimtüren für den Gang versperrt, durch den der Abt ins Finis Africae kommen wollte. Wir sehen in einer Szene, wie die Lampe des Abtes langsam ausgeht, vermutlich aus Sauerstoffmangel. Wieder gerät die Bibliothek aus dem gleichen Grund wie im Roman in Brand.

Und damit zu den Ergänzungen in beiden Adaptionen: dem Countdown. Im Film befiehlt Bernard Gui, die Scheiterhaufen zu errichten und während Adson und William in der Bibliothek zugange sind, werden die Gefangenen herausgeführt, wobei sich gleichzeitig die Bevölkerung des Dorfes versammelt. Die Delinquenten werden an Pfähle auf den Scheiterhaufen gefesselt und jeder gefragt, ob er oder sie dem Teufel abschwört und Jesus Christus als den Herrn und Heiland anerkennt, worauf Remigius meint:

Der Teufel, dem ich abschwöre, das seid Ihr, Bernardo Gui!

Andrew Birkin et al., nach Umberto Eco: „Der Name der Rose“, Constantin Film 1986

Salvatore selbst ist durch die Folter so gebrochen, dass er ein Kinderlied vor sich hersingt, während die Rose schon bewusstlos ist. Dann wird der Scheiterhaufen von Salvatore entzündet, der schreiend verbrennt. Als Remigius an der Reihe ist, platzen die Fenster des Aedificiums durch das Feuer, das die Bibliothek erfasst hat. Die Mönche rennen davon, um zu löschen und die Dorfbevölkerung kommt bedrohlich nahe. Remigius fühlt sich schon sicher, doch Bernard Gui sorgt höchstpersönlich dafür, dass auch sein Scheiterhaufen brennt. Bevor er den von der Rose anzünden kann, dringen die Dorfbewohner auf ihn ein und er bringt sich in Sicherheit.

Gleichzeitig kommt ein wütender Adson aus der Bibliothek, der sieht, wie Gui zu flüchten versucht. Er versucht, ihn aufzuhalten (dabei redet er unaufhörlich auf Gui ein, dass William den wahren Mörder gefunden habe und Gui vor den Papst und auf den Scheiterhaufen kommen würde), doch als er das Fallgitter der Hauptpforte schließen will, klemmt dieses gerade lang genug, dass der Wagen von Gui noch durchkommt. Dann fällt es herunter und Adson kann Gui nicht mehr folgen. Auf dem Weg wird der Inquisitor aber schon von den Dorfbewohnern erwartet, die Guis Wagen umstürzen, so dass die Karosse einen Abhang herunterstürzt. Dabei zerbricht der Rahmen, Gui fällt heraus, wird von einem seiner eigenen Foltergeräte aufgespießt und stirbt. Adson kehrt zum Aedificium zurück, wo William gerade zur Tür herausgestolpert kommt. Erleichtert und hocherfreut fällt der Novize seinem Meister in die Arme.

In der Serie lässt Gui die Scheiterhaufen heimlich vorbereiten, während er alle in der Kirche wähnt. Parallel zu den Ereignissen im Finis Africae werden die Gefangenen herausgeführt, doch da greift Anna ein. Sie hält Gui ein Schwert an die Kehle und gibt sich als Tochter von Fra Dolcino zu erkennen. Sie schafft es, die Rose freizupressen, ist jedoch abgelenkt, als bemerkt wird, dass die Bibliothek in Flammen steht. Eine Wache spießt Anna auf. Die verbliebenen Gefangenen werden ihrer Fesseln entledigt, um beim Löschen helfen zu können. Gui nutzt das Chaos, um mit seiner Eskorte wegzufahren und die Abtei sich selbst zu überlassen. Remigius geht in das Feuer, obwohl Salvatore versucht, ihn davon abzuhalten. Er bleibt jedoch mit Absicht im Gebäude und wird schließlich unter brennenden Balken begraben. Adson kann mit der sterbenden Anna sprechen, die ihm sagt, dass die Rose entkommen konnte. Auch hier philosophiert William über den Antichrist und die Frömmigkeit.

Zum Film muss man sagen, dass das Ende natürlich sehr holliwoodesk ist. Der Bösewicht – Bernard Gui – bekommt seine „gerechte“ Strafe, in dem er ironischerweise von einem eigenen Folterinstrument getötet wird. Da dieser Gui sowieso nur ein verzerrtes Bild des Originals ist, passt dieses Ende zwar, aber es ist absolut nicht korrekt. 930 Urteile gegen Ketzer hat der echte Gui in seiner gesamten Amtszeit ausgesprochen, bevor er im Jahr 1331, also vier Jahre nach den Ereignissen des Romans, in seiner bischöflichen Residenz starb.

Die Serie bleibt da näher an der Realität, da auch hier Gui verschwindet. Beide Adaptionen haben gemein, dass die Rose entkommen kann. Warum Remigius in die brennende Bibliothek rennt, ist nicht ganz klar, möglicherweise möchte er doch, dass das Urteil an ihm vollstreckt wird. Salvatore bleibt vor der Tür stehen, was aus ihm wird, erfahren wir in der Serie nicht. Aber ich glaube, dass die Serienautoren noch ein kleines Osterei in die letzten Szenen eingefügt haben. Ich kann es aber nicht mit Sicherheit sagen, da das, was ich vermute, nicht explizit ausgesprochen wird. Worum geht es? Alinardus kommt in der Serie ebenfalls herbeigeeilt, als die Bibliothek brennt. Zu diesem Zeitpunkt hat das Feuer allerdings schon auf die ganze Abtei übergegriffen und ein brennendes Pferd kommt angerannt und überrennt ihn. Da bei der sechsten Posaune von Pferden, die Feuer speien, die Rede ist und außerdem William es für möglich hielt, dass der nächste Tote bei oder in den Pferdeställen gefunden wird, habe ich den Verdacht, dass dieses Ende für Alinardus, von dem ja der Hinweis auf die Apokalypse von Anfang an kam, von den Autoren mit Absicht gewählt wurde. Aber das ist eben nur meine Vermutung. Außerdem muss ich bei den Autoren Abbitte leisten, da ich nicht mehr im Kopf hatte, dass tatsächlich auch Malachias und Berengar ein Verhältnis miteinander hatten und ich innerhalb dieser Reihe zuerst vermutete, das sei für die Serie hinzugefügt worden. Dem ist nicht so, tatsächlich spielt Malachias‘ Eifersucht für den Tod von Severin ja auch im Roman eine wesentliche Rolle. Lediglich die Szenen in der Serie, in der das Verhältnis von Malachias und Berengar deutlich zum Ausdruck kommt, wurden hinzugefügt, im Roman wird lediglich erwähnt, dass es ein Verhältnis gab. Ich muss hier allerdings sagen, dass diese neuen Szenen in den Kontext der Geschichte passen, sehr viel besser als andere Einfügungen.

Was allerdings bleibt, ist das Problem, dass die Handlung der Ereignisse des letzten Kapitels in der Serie sehr gestreckt wirkt. Der Film muss sein Finale voranbringen, deswegen ist alles sehr dynamisch, die Serie lässt sich wieder Zeit. Ich bin auch noch immer zu keinem Urteil über den Countdown mit dem Verbrennen der drei Delinquenten gekommen. Ich habe immer noch ein merkwürdiges Gefühl dabei. Hätte eine Adaption wirklich so viel verloren, wenn man da näher am Original geblieben wäre? Was den Film betrifft, kommt es in dem Teil, den ich dem Epilog zuordnen würde, noch zu einer Szene, die nicht möglich gewesen wäre, hätte Gui seine Gefangenen mit nach Avignon genommen. Aber das schauen wir uns im Epilog selber an, wo ich die ganze Geschichte nochmal durchleuchte und letzte Zusammenhänge zu klären versuche.


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